Nachrichtensendung vom 15.10.2021

Was steckt hinter „Traditionis Custodes“?
Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist noch gefährlicher
Papst Johannes Paul I wird seliggesprochen
Chile: Kirche wurde verbrannt

NEWS: Biden wird sich mit Papst Franziskus treffen, um über „Menschenwürde“ zu sprechen, aber Abtreibung hat die Agenda verlassen

Biden wird die Zusammenarbeit mit Papst Franziskus bei „Bemühungen, die auf der Achtung der grundlegenden Menschenwürde beruhten“, diskutieren, ohne die Würde des Ungeborenen zu erwähnen.

Der sogenannte Katholik Biden will über „Menschenwürde“ sprechen, aber über Abtreibungen nicht! Die Würde eines Menschen beginnt schon bei der Entstehung des Lebens. Oder ist für Biden ein Mensch Wert wenn es lebt?

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, kündigte am Donnerstag an, dass Präsident Joe Biden sich am 29. Oktober mit Papst Franziskus im Vatikan treffen werde, um „die Zusammenarbeit bei Bemühungen zu besprechen, die auf der Achtung der grundlegenden Menschenwürde basieren, einschließlich der Beendigung der COVID-19-Pandemie, der Bekämpfung der Klimakrise und der Sorge um die Armen“.

Die gemeinsame „Achtung der grundlegenden Menschenwürde“ von Papst Franziskus und Biden schließt nicht die Würde ungeborener Kinder ein, die Biden während seiner Präsidentschaft wiederholt ignoriert und aktiv zu untergraben versucht hat. Trotz Bidens radikaler Förderung der legalisierten Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung sagen die Medien voraus, dass Papst Franziskus im Einklang mit seinen früheren Treffen mit Abtreibungsbefürwortern zur Abtreibung schweigen wird, während er mit den Bidens zusammen ist.

Schon vor seiner Amtseinführung wurde Biden von selbsternannten „Pro-Life-Liberalen“, die für das Wall Street Journal schrieben, als „abtreibungsfreundlichester Präsident der Geschichte“ vorhergesagt. Biden wurde wiederholt von US-Bischöfen für die extreme Unterstützung der Abtreibung kritisiert, die er seitdem in die Praxis umgesetzt hat.

„Er nennt sich gerne einen gläubigen Katholiken. Ich möchte ihn dringend auffordern, sich wie einer zu verhalten, besonders in den Lebensfragen“, sagte Erzbischof Joseph Naumann, Leiter des Ausschusses für Pro-Life-Aktivitäten der United States Conference of Catholic Bishops (USCCB), am 8. Oktober gegenüber EWTN News Nightly.

Im September sagte Biden, er habe das Justizministerium angewiesen, nach Wegen zu suchen, um den Texas Heartbeat Act zu blockieren, ein fast vollständiges Abtreibungsverbot, das es Privatpersonen ermöglicht, jeden zu verklagen, der nach sechs Schwangerschaftswochen eine Abtreibung ermöglicht.

Als Reaktion auf Bidens Forderung nach einer“gesamtstaatlichen Anstrengung“gegen das Gesetz kündigte der Leiter des Gesundheitsministeriums, Xavier Becerra, an, dass seine Abteilung zusätzliche Mittel für Abtreibungszentren in Texas verwenden werde.

Während Papst Franziskus Abtreibung wiederholt als „Mord“ verurteilte, spricht er nicht mit Abtreibungsbefürwortern über die Position der Kirche zur Verpflichtung von Beamten, das Recht auf Leben zu wahren.

Zu Beginn seiner Präsidentschaft hat Biden nicht nur das Hyde Amendment fallen gelassen, das die Finanzierung von Abtreibungen durch Steuerzahler verboten hatte, sondern auch den Kongress aufgefordert, Regeln zu missachten, die die Verwendung von Steuergeldern zur Finanzierung von Abtreibungen im Ausland verbieten.

Papst Franziskus erwähnte Abtreibung nicht, als er sich am Samstag mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, traf. Papst Benedikt XVI. hatte die Position der Kirche zur Heiligkeit des Lebens und den damit verbundenen Verpflichtungen der Gesetzgeber während seines eigenen Treffens mit Pelosi im Jahr 2009 bekräftigt.

Im Juni stimmten die US-Bischöfe dafür, mit der Ausarbeitung eines Dokuments fortzufahren, das die Notwendigkeit für alle Katholiken ansprechen würde, unseren Herrn in der Heiligen Kommunion nur in einem Zustand der Gnade zu empfangen, was Kardinal Blase Cupich aus Chicago dazu veranlasste, gegen das zu protestieren, was er als „eine Erwartung“ sah, dass wir dem Präsidenten, Sprecherin Pelosi, die Kommunion verweigern. und andere.

Erst vor wenigen Wochen schlug Papst Franziskus vor, dass die Verweigerung der Gemeinschaft selbst eines hartnäckigen Abtreibungspolitikers ein „politischer“ und nicht „pastoraler“ Akt sei, und riet dem Klerus: „Wenn Sie sagen, dass Sie [die Eucharistie] geben oder nicht geben können, ist dies Kasuistik.“ Er fügte hinzu, dass er noch nie jemandem die Heilige Kommunion verweigert habe.

Bidens bevorstehender offizieller Besuch im Vatikan wird der erste seit seiner Amtseinführung sein, vor der er „Segen und Glückwünsche“ von Papst Franziskus erhalten hatte.

Quelle: lifesitenews und novaradio.ch

Sendungen vom 11.10.2021

Heute geht es, um die drei goldene Samstage sowie um die Kirchweihfest. Nach einer Musikpause hören Sie den 13en Teil von den schönsten Aufnahmen von Johannes Paul II.

Im Gespräch mit….: Frau Clara Steinbrecher, Präsidentin der Initiative Maria 1.0

Frau Clara Steinbrecher, Präsidentin der Initiative Maria 1.0, beantwortet Fragen zum synodalen Weg, Vorstellung der Initiative Maria 1.0 etc.

Clara Steinbrecher, Präsidentin Initiative Maria 1.0

Nachrichtensendung vom 08.10.2021

Radikale Abtreibungsbefürworterin beleidigt Gott
Drei Schweizergardisten, nach Impfpflicht, quittieren den Dienst

Kinder- und Jugendsendung vom 06.10.2021

Ivan fährt weiter in dem Buch „Messbuch für Kinder“, Luka beginnt eine neue Reihe aus dem Buch „Macht Wirbel, Anstiftungen für junge Leute“ von Papst Franziskus. Dazwischen und am Ende der Sendungen hört ihr ein Musikstück.

NEWS: UNSERE LIEBE FRAU VOM ROSENKRANZ

Gedenktag

Das Rosenkranzgebet in seiner heutigen Form wurde seit dem 15. Jahrhundert vor allem von den Dominikanern und den Jesuiten verbreitet. Das Rosenkranzfest gilt nicht dem Rosenkranz selbst, sondern der „Rosenkranzkönigin“, der Jungfrau Maria. Das Fest wurde von dem Dominikanerpapst Pius V. 1572 zur Erinnerung an den Sieg über die Türken in der Seeschlacht bei Lepanto (7. Oktober 1571) eingeführt. Nach dem Sieg über die Türken bei Peterwardein (Ungarn) am 5. August 1716 wurde das Fest auf Bitten Karls VI. auf die ganze Kirche ausgedehnt.

NEWS: Nigeria – das zerrissene Land

Msgr. Obiora Ike aus Nigeria weilt vom 9.-17. Oktober 2021 in der Schweiz. In verschiedenen Pfarreien wird er Gottesdienste feiern. Obiora Ike wird in den Predigten auf die äusserst schwierige Situation der Christen in seiner Heimat Nigeria eingehen. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich.

Msgr. Obiora Ike

In Nigeria leben über 200 Millionen Menschen. Das Land ist reich an Rohstoffen, doch von deren Verkauf profitiert nur eine kleine Elite. Zudem ist die Korruption weit verbreitet.

Msgr. Obiora Ike – „Die Welt darf das Schicksal der Christen in Nigeria nicht ignorieren“
Der aus Nigeria stammende Msgr. Obiora Ike setzt sich vehement für die verfolgten Christinnen und Christen in seinem Land ein. Tausende von Opfern unter Christen und Muslimen gehen in Nigeria auf das Konto der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram, die seit vielen Jahren Angst und Schrecken verbreitet. Die Gewalt gegen Christen betrifft vor allem den Norden des afrikanischen Staates. Dort leben mehrheitlich Muslime. Die Christen bilden im Norden eine Minderheit. Der Norden des Landes ist arm, trocken, sittenstreng und voller Vorbehalte gegen das Moderne. Der Süden dagegen boomt.
Boko Haram passt diese Entwicklung im Süden nicht und strebt ein Kalifat an. Die radikale Gruppe verfolgt alle, die einen säkularen Staat und ein gleichwertiges Nebeneinander der Religionen unterstützen. Durch die grassierende Korruption bei den Ordnungshütern und in der Politik gelingt es der Polizei und dem Militär nicht, die Terroristen wirksam zu bekämpfen.

Nigeria, March 2017 At the seminary of Kaduna

Bewaffnete Fulani-Hirten
Die Ethnie der Fulani ist mit mindestens 25 Millionen Angehörigen eine der grösseren Gruppen in Westafrika. Die Fulani leben über viele Länder in der Region verstreut. In den meisten Staaten sind sie in der Minderheit. Traditionell leben sie als Hirtennomaden von der Viehzucht. Wegen des Klimawandels sehen sie sich ihrer Existenz bedroht, weshalb

sie vermehrt in Gebiete ziehen, wo sesshafte Bauern Höfe betreiben. Fulani-Hirten sind oftmals bis an die Zähne bewaffnet, vertreiben die Bauernfamilien von ihren Bauernhöfen oder töten sie. Woher die Waffen kommen, lässt sich nicht genau sagen. Die Opfer sind häufig Christen. Diesen Konflikt auf die Religion zu beschränken, greift zu kurz. Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari, selbst ein Fulani, bleibt untätig. „Dies ist ein riesiger Skandal, den wir momentan in Nigeria erleben“, so Obiora Ike. Es wird geschätzt, dass im Jahr 2018 die Fulani für viel mehr Opfer verantwortlich waren als Boko Haram. Wie auch gegen Boko Haram unternehmen die Ordnungshüter kaum etwas gegen die bewaffneten Fulani-Hirten. Die Situation ist für viele Nigerianer schwierig.

Kirche bringt Hoffnung
Die Kollekte in den Gottesdiensten wird für die Christen in Nigeria aufgenommen. Damit werden Projekte vor Ort finanziert. Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas bekennt sich knapp die Hälfte der Einwohner zum Christentum – die Mehrheit von ihnen lebt im Süden. Wenn ein Exodus der Christen aus dem Norden verhindert werden will, bedarf es ihrer Unterstützung.
Aus Nigeria gibt es aber auch Positives zu berichten. Das Priesterseminar mit den meisten Seminaristen weltweit befindet sich in Nigeria. Die Kirche setzt sich für ein friedliches Nebeneinander ein und fordert die Einhaltung der Religionsfreiheit. Obiora Ike freut sich über den starken Glauben der Menschen in seinem Land. Gleichzeitig bittet er aber auch die Menschen weltweit, die nigerianischen Christen nicht zu vergessen: „Die Welt darf das Schicksal der Christen in Nigeria nicht ignorieren. Was dort heute passiert, kann morgen auch anderswo eintreten. Wir müssen zusammenstehen und gemeinsam Lösungen finden.“ Ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen ist für ihn zentral, um eine weitere Radikalisierung zu verhindern.

Msgr. Prof. Dr. Obiora F. Ike
Er wurde am 7. April 1956 geboren. Er ist ein nigerianischer römisch-katholischer Geistlicher, Professor und Menschenrechtler. An der Universität Innsbruck machte er einen Abschluss in den Fächern Politikwissenschaften, Philosophie und Theologie. Im Jahr 1981 empfing er in Hohenems im österreichischen Vorarlberg die Priesterweihe. 1985 wurde ihm an der Universität Bonn der Doktortitel verliehen. Ein Jahr später habilitierte er sich in Sozialethik, Geschichte und Afrikanistik. An verschiedenen Hochschulen weltweit nahm er immer wieder Lehraufträge wahr. Seit 2005 ist er Mitglied des Club of Rome Nigeria und steht diesem vor. Generalvikar des Bistums Enugu war er von 1998-2009. Seit 2016 ist er Direktor der Stiftung Globethics.net mit Sitz in Genf. Am 3. Juli 2020 wurde er von der Stephanus-Stiftung, die sich für die verfolgten Christen einsetzt, als Preisträger ausgezeichnet. Ihm wurde dieser Preis für sein grosses Engagement für die verfolgten Christen in seiner Heimat aber auch rund um Welt verliehen.

Das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» stellt für Projekte in Nigeria jährlich rund CHF 1,5 Mio. zur Verfügung.

Mittwochs Kolumne

Mittwochs-Kolumne

Synodaler Weg

Bern, 06.10.2021 (novaradio.ch): Zurzeit ist der Synodale Weg das beherrschende Thema in den deutschsprachigen katholischen Ländern. Es ist wichtig, dass Menschen gemeinsam über die Kirche reden. Ebenfalls scheint es zentral, sich den Fragen der Zeit zu stellen. Die Auffassung zu vertreten, die Kirche müsse ihre Art, wie sie die Menschen erreicht, nicht überdenken, stellt meines Erachtens einen falschen Konservatismus dar. Der damalige Bischof Kurt Koch hat im Bistum Basel den Pastoralen Entwicklungsplan (PEP) mit dem Wunsch lanciert, den „Glauben neu ins Spiel zu bringen“. Der Grundgedanke, dass die Kirche präsenter sein und neue Wege finden muss, den Glauben zu verkünden, ist bis heute aktuell. Leider konzentrieren sich viele Exponenten der Kirche nicht auf die Mittel, die frohe Botschaft zu verkünden, sondern auf den Inhalt der Botschaft. Die heissen Themen, die diskutiert werden, handeln oft nur von lehramtlichen Fragen wie Änderung der Sexualmoral, Frauenordination und Aufhebung des Zölibats. Die Beschäftigung mit diesen Fragen muss in ein Fiasko führen, da die deutschsprachigen Länder nur einen kleinen Teil der Weltkirche darstellen und ein Alleingang in ein sicheres Schisma führt, das wohl viele Gläubige nicht mitgehen werden. Zudem berücksichtigt diese Fixierung auf lehramtliche Fragen nicht die Tatsache, dass andere christliche Konfessionen, die von diesen Themen nicht betroffen sind, meist noch unter grösserem Mitgliederschwund leiden.
Ein synodaler Weg, der Sinn macht, stellt sich vor die viel schwierigere Frage, wie der Glauben in der heutigen Welt verkündet werden kann. Gerade in der Deutschschweiz wurde in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig getan, um eine Neuevangelisierung anzustreben. Das Evangelium, die frohe Botschaft, ist in unserer Gesellschaft nicht mehr präsent. Dies ist nicht nur die Schuld der Bischöfe, sondern von uns allen. Laien und Priester müssen sich fragen, wie man es schaffen kann, Menschen zu erreichen, die ohne Glauben aufgewachsen sind. Es ist unsere Aufgabe als Christen, die Fülle des Lebens, die der Glaube uns verspricht, nicht nur für uns zu behalten, sondern mit unseren Mitmenschen zu teilen. Am besten gelingt uns dies, indem wir authentisch leben und durch unsere Taten zeigen, dass wir nicht nur auf dem Papier Christen sind. Ich glaube nicht, dass es das Gebot der Stunde ist, die über 2000 Jahre gewachsene Kirche fundamental durch eine Änderung des Lehramts zu ändern. Ich glaube aber, es ist das Gebot der Stunde, dieser Kirche neues Leben einzuhauchen, indem neue Wege gefunden werden, das Evangelium im dritten Jahrtausend zu verkünden. Ein synodaler Weg, der sich dies zum Ziel setzt, hat eine Daseinsberechtigung. Ein synodaler Weg, der das Wesen der Kirche verändern möchte, führt ins Abseits.

Sendungen vom 04.10.2021

Heute geht es, in der Sendung „Kirche im Herbst“, um den Rosenkranzmonat. Nach einer Musikpause folgt der 12er Teil die schönsten Aufnahmen vom Hl. Papst Johannes Paul II.

Nachrichtensendung vom 01.10.2021

Lebensschutz
Schweiz: Kirche äussert sich zurückhalten nach dem Referendum
Schweiz: Ehe dauern länger, aber auch mehr Scheidungen

NEWS: Gedanken zum Referendum von Herr Daniel Ric

Unser Kolumnist, Herr Daniel Ric, hat Gedanken zum Referendum geschrieben.

Abstimmung Ehe für alle

Bern, 02.10.2021 (novaradio.ch). Das Schweizer Stimmvolk hat letzten Sonntag mit 64% der „Ehe für alle“ zugestimmt. Damit dürfen nun auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Bereits jetzt werden Forderungen von kirchlichen Exponenten laut, auch den kirchlichen Ehebegriff anzupassen. Die Überzeugung, welche bei diesen Gedanken dominiert, ist diejenige, dass die Mehrheit nicht irren könne. Wenn die Mehrheit der Meinung ist, dass die Ehe nicht nur eine Verbindung zwischen Mann und Frau darstellt, sondern beliebig auf Paare ausgedehnt werden kann, dann muss auch die Kirche dieses Votum übernehmen. Dieser Vorstellung sind zwei Überlegungen entgegenzuhalten. Erstens sind auch hohe 64% bei einer Stimmbeteiligung von rund 52% noch keine Mehrheit des Stimmvolkes, sondern rund ein Drittel. Hinzu kommen die noch rund 25% Ausländer, die kein Stimmrecht haben. Die Auffassung zu vertreten, die Mehrheit des Volkes befürworte die Ehe für alle, ist eine Interpretation der Resultate, die stimmen mag, jedoch nicht stimmen muss.
Zweitens ist jede Abstimmung eine Momentaufnahme, die keine absolute Wahrhaftigkeit beanspruchen darf. Ein Blick in die Schweizer Geschichte zeigt, dass es oft Abstimmungen gab, die später vom Volk revidiert wurden. Oder gibt es jemanden, der sagen würde, dass die Ablehnung des Frauenstimmrechtes 1959 richtig war, wenn doch nur schon 12 Jahre später das Stimmvolk seine Meinung änderte? Diejenigen Katholiken, die nun fordern, die Kirche müsse ihren Begriff von Ehe der Mehrheitsmeinung anpassen, überhöhen die demokratische Momentaufnahme, indem sie etwas Absolutes darin erkennen, das nur Gott zukommen darf. Die Haltung der lehramtstreuen Katholiken, die betonen, man könne die katholische Moral nicht dem Zeitgeist anpassen, entspricht daher nicht einem rigiden Konservatismus, sondern dem Glauben, dass menschliche Auffassungen nichts Absolutes beinhalten. Für den Katholiken sprechen zwei Gründe für die Beibehaltung des kirchlichen Ehebegriffs. Einerseits naturrechtliche Überlegungen, die doch klar nahelegen, dass die liebende Verbindung zwischen Mann und Frau einen besonderen Schutz verdient, und andererseits die Heilige Schrift, die auch bei einer sehr kreativen Auslegung schwer für eine Ausweitung des Ehebegriffs umzuinterpretieren ist. Die Katholiken sollten sich daher nicht durch diese oder andere Abstimmungen einschüchtern lassen, sondern sich weiterhin in Gesellschaft, Politik und Kirche für christliche Werte einsetzen.

NEWS: Erklärung der Schweizer Bischofskonferenz zur «Ehe für alle»

Leider ist dieser Text schon am 4. Dezember 2020 erschienen. Nachdem Referendum hat sich die SKB nicht mehr geäussert, auch auf unsere Anfrage nicht.

Grundsatzposition

An erster Stelle möchte die SBK hier betonen, dass ihr die Notwendigkeit einer Bekämpfung von Diskriminierung jeglicher Art besonders am Herzen liegt. Wie die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates erachtet es die SBK als wichtig, im Bereich des Bürgerrechts und der Hinterlassenenrenten für alle Personen Gleichstellung herbeizuführen.

Die Argumente zugunsten einer «Ehe für alle» beruhen auf der Notwendigkeit, jegliche Diskriminierung zu beseitigen. Allerdings möchte die SBK auf den Unterschied zwischen Diskriminierung und Differenzierung hinweisen, wobei Letztere bisweilen das bessere Unterscheidungskriterium ist, um den Interessen von Minderheiten mehr Gewicht zu verleihen. Die SBK ist darum der Ansicht, dass es für gleichgeschlechtliche Paare vorteilhafter wäre, wenn die geltende Gesetzgebung im Hinblick auf die registrierte Partnerschaft angepasst würde, anstatt eine «Ehe für alle» einzuführen. Ihrer Meinung nach würde diese letztlich zu einer Vereinheitlichung verschiedenster Lebensentwürfe führen.

Die SBK besteht darauf, dass eine Debatte über eine «Ehe für alle» nur möglich ist, wenn auf ihre Auswirkungen – das Kindesverhältnis und den Zugang zur Fortpflanzungsmedizin – eingegangen wird. Letztere werfen von einem ethischen Standpunkt aus heikle und komplexe Fragen auf. Diese Auswirkungen nicht anzusprechen, um heute die Gleichberechtigung zu erleichtern, ohne zwischen heterosexuellen und homosexuellen Paaren zu unterscheiden, könnte morgen dazu führen, dass dann ein bereits akzeptiertes Prinzip bedingungslos angenommen wird.

Die SBK weist darauf hin, dass die Zivilehe keineswegs nur die öffentliche Würdigung gegenseitiger Gefühle darstellt. Die Zivilehe bezweckt die Eintragung des Kindesverhältnisses in ein beständiges Institut, namentlich zum Schutz der Mutter (matri-monium) und des Kindes. In diesem Sinne ist die Zivilehe auf die Familiengründung ausgerichtet. Gleichgeschlechtliche Paare müssen zu diesem Zweck auf die Fortpflanzungsmedizin zurückgreifen. Diese wird von der SBK generell abgelehnt (also auch für heterosexuelle Paare), weil sie Keimzellenspenden erfordert und im Widerspruch zu den Rechten des Kindes steht. Die SBK weist dafür insbesondere auf die Leiden und die Mühen der so gezeugten Kinder hin, die in Unkenntnis ihrer Abstammung eine eigene Identität aufbauen müssen.

Im Bewusstsein dieser schwerwiegenden ethischen Herausforderungen kann die SBK den Entwurf «Ehe für alle» in dieser Form nicht annehmen. Ausgehend von dem erwähnten Recht des Kindes weist sie darauf hin, dass der katholischen Kirche hauptsächlich das Sakrament der Ehe anvertraut ist. Sie feiert dabei vor Gott die Vereinigung von Mann und Frau als in Liebe angelegtes gemeinsames, stabiles und für die Fortpflanzung offenes Leben. Darum ist die SBK auch in Bezug auf die zivile Ehe davon überzeugt, dass die Verwendung des Begriffs «Ehe» nicht auf jede Verbindung zwischen zwei Personen unabhängig von ihrem Geschlecht ausgedehnt werden sollte. Eine solche Verwendung des Begriffs würde eine Gleichheit herbeiführen, die es ihrer Meinung nach so gar nicht geben kann.

Rechte des Kindes und Fortpflanzungsmedizin

Die SBK ruft in Erinnerung, dass niemand das Recht auf ein Kind hat, es gibt vielmehr Rechte des Kindes. In diesem Sinne ist aus der Ehe kein Recht auf Kinder abzuleiten. Vielmehr dient sie dazu, das Kind oder die Kinder, die aus dieser Vereinigung hervorgehen, zu schützen. Mit Blick auf das übergeordnete Kindesinteresse und das Wohl des Kindes ist die SBK generell gegen die Nutzung der Fortpflanzungsmedizin, auch durch gleichgeschlechtliche Paare. Sie beruft sich dabei auf das Recht des Kindes, seine genetische Abstammung zu kennen. Die SBK betont ausserdem die Gefahr einer Legalisierung der Leihmutterschaft, die in der Schweiz zum Schutz von Mutter und Kind zu Recht verboten ist.

Diskriminierung oder Differenzierung?

Warum nimmt die SBK eine Unterscheidung zwischen Diskriminierung und Differenzierung vor? In einer Gesellschaft, die nach Vereinheitlichung und Gleichberechtigung strebt, kann die Differenzierung ein wirksames Mittel sein, um Gleichstellung zu verwirklichen und gleichzeitig die Besonderheiten und Rechte jedes und jeder Einzelnen zu würdigen. Die SBK weist auf die Gefahr hin, Probleme der Diskriminierung lösen zu wollen, indem die Unterschiede zwischen Menschen ignoriert werden. Ihr scheint die Berücksichtigung der Diversität zweckmässiger zu sein, um Unterschiede in Gleichheit zu leben.

Antrag zur Gesetzesanpassung

Die SBK ist vielmehr der Ansicht, dass die hier dargelegten Schwierigkeiten über Korrekturen des 2007 in Kraft getretenen Gesetzes über die eingetragene Partnerschaft behoben werden sollten. Es wäre besser gewesen, damals Gesetzesanpassungen vorzuschlagen, um jegliche ungerechte Diskriminierung zu vermeiden. Denn: «stigmatisierend» [2] ist für die SBK nicht die Verweigerung der Ehe für alle, sondern eine registrierte Partnerschaft, die allein auf die sexuelle Orientierung hinweist. Die SBK bevorzugt deshalb eine Anpassung des geltenden Gesetzes gegenüber einer «Ehe für alle», deren Umsetzung mit zahlreichen administrativen, rechtlichen und ethischen Schwierigkeiten behaftet ist.

Schlussfolgerung

Abschliessend soll auf dem Hintergrund der Hauptkompetenz der katholischen Kirche im Bereich des Ehesakraments festgehalten werden, dass sich die SBK nicht für den Entwurf «Ehe für alle» aussprechen kann. Sie ist der Ansicht, dass die Debatte nicht richtig geführt wird, da die ethischen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Fortpflanzungsmedizin und dem Recht des Kindes weitragend sind. Die SBK ermutigt zur Suche nach einer Lösung, welche die gerechtfertigten Anliegen der LGBTI+-Menschen berücksichtigt, deren Gleichstellung hinsichtlich des Bürgerrechts und der sozialen Leistungen anzuerkennen. Eine solche Lösung sollte zugleich eine positive Differenzierung aller Menschen zulassen und die Berücksichtigung deren Vielfalt und die Wahrung der Kinderrechte ermöglichen.

Freiburg, 4. Dezember 2020

Quelle: SKB, novaradio.ch

Gregorianischer Choral

Sie können den vierten Teil der Sendung Gregorianischer Choral hören. Heute geht es um bis ins Spätmittelalter entstandene Gattungen.

Information

HEUTE AB 17h KÖNNEN SIE DEN 4. TEIL DER SENDUNG „GREGORIANISCHER CHORAR“ HÖREN.

Sendungen vom 27.09.2021

Eine neue Sendung mit dem Titel „Kirche im ….“

Heute geht es um den Herbst. Nach einer Musikpause kommt der 11 Teil von den schönsten Aufnahme Johannes Paul II.

KIRCHE IM HERBST

NEWS: 64% der Schweizer Bevölkerung sagen Ja zur „Ehe für alle“

Die Resultate

Die Schweiz ist sich sicher: Die Ehe soll auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein. 64 Prozent der Bevölkerung und alle Kantone war dafür. Die Resultate findest du hier:

Die Ehe für alle kurz erklärt

In der Schweiz können gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft zwar eintragen lassen, diese unterscheidet sich aber rechtlich gesehen stark von der Ehe. Dieser Unterschied soll aufgehoben werden, deshalb hat das Parlament ein Gesetz ausgearbeitet. Dagegen wurde das Referendum ergriffen, deshalb wird darüber abgestimmt.

Kirche im Herbst

Jeweils am Montag, ab 18.30h, können Sie hören was es wichtig ist in der Kirche.

NEWS: Kirche behauptet, Enkelkinder listen Grosseltern als Ungläubige auf

VECERNJI LIST gab heute bekannt, dass „in der Kirche die Alarmglocken läuten“ über die Selbstregistrierung, die am Sonntag endet.

Der Artikel der Autoren, die den Kirchenkreisen extrem nahe stehen, behauptet, dass „Informationen über Manipulationen in bestimmten Fällen, in denen jüngere Mitglieder die Heimliste durchführten, die Ohren der Kirche erreichten“, so dass ältere Familienmitglieder beim Selbstschreiben nicht angaben, dass sie katholische Gläubige waren, sondern eingaben, dass sie Atheisten oder Ungläubige waren.

Die Kirche, so wird behauptet, ist besorgt, dass es in den Volkszählungsergebnissen weniger Katholiken geben könnte, als es tatsächlich in Kroatien gibt.

Denken Sie daran, nach der letzten Volkszählung erklärten sich in Kroatien 86,28% der Volkszählungen als katholisch. Als Agnostiker, Skeptiker und Atheisten gaben 5,98% der Bürger an, sich selbst zu bezeichnen.

Atheisten sind die am schnellsten wachsende „religiöse“ Gruppe in Kroatien, Katholiken werden kleiner
Besonders interessant ist jedoch, dass diejenigen, die sich als nicht religiös bezeichnen, die am schnellsten wachsende „religiöse“ Gruppe in Kroatien sind, zumindest wenn man die Daten der Volkszählung von 2011 mit der Volkszählung von 2001 vergleicht. Damals erklärten sich nur 1547 Menschen als Atheisten oder Ungläubige, und diese Zahl stieg bis 2011 auf 32.518.

Die 2011 durchgeführte Volkszählung ergab eine weitere interessante Tatsache. Tatsächlich erklärten sich 200.006 Menschen weniger katholisch als auf der Liste, die 10 Jahre zuvor durchgeführt wurde.

Kirche befürchtet aus einem bestimmten Grund neuen Rückgang der Katholischen
Der Austritt aus der katholischen Kirche ist ein Trend, der sich in Europa seit Jahrzehnten abbeschämt und besonders ausgeprägt ist, nachdem Informationen über eine Reihe von Pädophilenskandalen ans Licht gekommen sind.

Deutschen verlassen massenhaft die katholische Kirche: „Das ist totale Befreiung“

Die Deutsche Welle hat kürzlich geschrieben, dass Religionsgemeinschaften in Deutschland, wie die katholische und die evangelische Kirche, jedes Jahr Hunderttausende von Gläubigen verlassen. Ein ähnlicher Trend ist in einer Reihe anderer europäischer Länder wie Österreich, Italien, Irland zu verzeichnen – alles Länder mit überwiegend katholischer Bevölkerung.

Nach offiziellen Angaben verließen 2018 in Österreich 58.378 Menschen die Reihen der katholischen Kirche, ein Anstieg von 8,7 Prozent gegenüber 2017.

Der Artikel in Vecernje könnte die Vorbereitung eines Alibis sein
Gerade wegen solcher Trends in Kroatien, aber auch im übrigen Europa, listet ein Artikel von Kirchenverdienern in Vecernji auf, der andeutet, dass es wegen Enkeln, die angeblich ihre Großeltern nicht als Katholiken auflisten wollen – obwohl dafür keine Beweise gegeben werden – eine Art Alibi-Vorbereitung sein könnte, bevor die derzeit in Kroatien durchgeführten Volkszählungsdaten eintreffen.

Wenn sich nämlich die Trends bei der letzten Volkszählung fortsetzen, ist es vernünftig zu erwarten, dass die Zahl der Menschen, die sich als ireligiös erklären, in Kroatien weiter zunehmen wird und die Zahl der erklärten Katholiken sinken könnte. Angesichts der Tatsache, dass Konservative sich oft gerne auf einen großen Prozentsatz der 86,28% der Katholiken in Kroatien beziehen, wenn sie soziale und rechtliche Veränderungen befürworten, die mit der katholischen Lehre im Einklang stehen, könnte die These wie die in Vecernji List aufgestellte als Rechtfertigung für die Behauptung dienen, dass es tatsächlich mehr Katholiken in Kroatien gibt, als sich herausstellt.

Quelle: index.hr

Nachrichtensendung vom 24.09.2021

Pro-Lifer in Europa
Grüner Pass im Vatikan
15% der Kardinäle infiziert
Katholische Kirche zerstört

Handicap: Abendverkauf für Menschen mit Behinderungen

Am Dienstag, 23. November 2021 findet der Abendverkauf für Menschen mit Behinderungen statt. Der Ryfflihof in Bern ist an diesem Abend von 19 – 21 Uhr ausschliesslich für Menschen mit Behinderungen, Betagte und deren Begleitperson geöffnet.

Informationen auf: Abendverkauf für Menschen mit Behinderungen | Procap Bern (procap-bern.ch)

Anmeldung: Anmeldeformular | Procap Bern (procap-bern.ch)

NEWS: Medienkommission der Bischöfe gibt Mandat zurück

Die Mitglieder der Kommission für Kommunikation und Öffentlichkeit (Medienkommission) der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) geben ihr Mandat per 31. Dezember 2021 zurück. Grund dafür ist eine veränderte Medienlandschaft, die, um zeitgemäss agieren und reagieren zu können, agilere Formate benötigt als ein reines Beratergremium.

Die Medienkommission der SBK ist ein Kind der Synode 72. Unter dem Medienbischof Paul Henrici entwickelte sie sich zu einem Gremium der SBK, das die Strategie und die Leitlinien der Medienarbeit festlegte. In Zusammenarbeit mit der Römisch-katholischen Zentralkonferenz (RKZ) und dem Fastenopfer wurden 2015 die katholischen Medienzentren in Lausanne, Lugano und Zürich eingerichtet.

Nun hat sich die Medienlandschaft stark verändert. In den Bistümern und in den kantonalen Landeskirchen sind Kommunikationsbereiche geschaffen worden, die Medienarbeit rasch und adäquat vor Ort und auf allen Kanälen leisten. Die sprachregionalen Medienzentren gelten in ihrem Gebiet als „Sprachrohr der katholischen Kirche“, obwohl journalistisch vollkommen unabhängig und juristisch von einer eigenen Trägerschaft legitimiert. Auf Ebene der Schweizer Bischofskonferenz beschränkt sich die Medienarbeit heute auf Verlautbarungen der Bischöfe nach ihren Vollversammlungen und auf Stellungnahmen zu relevanten religiösen und gesellschaftlichen Themen. Diese Arbeit kann auch ohne ein Fachgremium von Expertinnen und Experten geleistet werden.

Im Zuständigkeitsbereich der Medienkommission obliegt die Organisation und Durchführung der sogenannten Medienkollekte und des katholischen Medienpreises.

Sein Mandat zurückgelegt hat auch Mariano Tschuor, seit 2009 Mitglied und seit 2017 Präsident der Kommission.

„Über Jahrzehnte hat die Medienkommission wichtige und wegweisende Arbeit geleistet. Dafür danke ich allen ehemaligen und jetzigen Mitgliedern der Kommission herzlich, insbesondere dem Präsidenten Mariano Tschuor und der geschäftsführenden Sekretärin Encarnación Berger-Lobato für ihren Einsatz im Dienste der katholischen Kirche in der Schweiz. Nun ist eine Reflexionspause notwendig, um in einem veränderten Medienumfeld neu aufgestellt wirksam tätig sein zu können“, verdeutlicht Weihbischof Alain de Raemy.

Quelle: SBK

NEWS: Kardinal Woelki dankt Papst Franziskus für Auszeit

Woelki weiterhin Erzbischof von Köln, jedoch vorerst eine „geistliche Auszeit“ +++ Weihbischof Ansgar Puff wieder im Dienst der Diözese +++ Weihbischof Schwaderlapp zunächst ein Jahr lang in Kenia

Der Vatikan hat den Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, in seinem Amt bestätigt. Dies teilte der Apostolische Nunitus von Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, am Freitagmittag mit.

Auf „eigenen Wunsch“ wird sich Kardinal Woelki jedoch eine mehrmonatige „geistliche Auszeit“ nehmen, bevor er zurück in den aktiven Dienst kehren wird. Der Erzbischof trat anschließend vor die Presse und bat darum „in den kommenden Wochen für das Erzbistum und für mich zu beten“.

Auch der jeweilige Amtsverzicht der beiden Kölner Weihbischöfe Ansgar Puff und Dominik Schwaderlapp wird nicht angenommen. Während Puff direkt zurück in den Dienst der Erzdiözese kehrt, hat der Papst der Bitte Schwaderlapps entsprochen, „für ein Jahr als Seelsorger in der Erzdiözese Mombasa, in Kenia, arbeiten zu dürfen“.

Vatikan über Woelki: Aufarbeitung vorbildlich, jedoch „große Fehler in der Kommunikation“
In der Mitteilung des Heiligen Stuhls heißt es, die Visitation habe keine Hinweise dafür gefunden, dass Kardinal Woelki „im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs rechtswidrig gehandelt“ habe. Ausdrücklich lobt der Vatikan den Aufklärungswillen des Kölner Erzbischofs:

„Die Behauptungen, der Kardinal habe, insbesondere durch das anfängliche Zurückhalten einer ersten Studie, vertuschen wollen, wird durch die inzwischen publizierten Fakten und die durch den Heiligen Stuhl geprüften Dokumente widerlegt. Die Entschlossenheit des Erzbischofs, die Verbrechen des Missbrauchs in der Kirche aufzuarbeiten, sich den Betroffenen zuzuwenden und Prävention zu fördern, zeigt sich nicht zuletzt in der Umsetzung der Empfehlungen der zweiten Studie, mit der er bereits begonnen hat.“

Allerdings habe Woelki „in der Herangehensweise an die Frage der Aufarbeitung insgesamt, vor allem auf der Ebene der Kommunikation, auch große Fehler gemacht“, so der Heilige Stuhl. Dies habe dazu beigetragen, dass es im Erzbistum Köln zu einer „Vertrauenskrise“ gekommen sei.

Auszeit für Woelki, Weihbischof Steinhäuser als Apostolischer Administrator
„Lange Gespräche“ des Kölner Erzbischofs mit Papst Franziskus hätten Ergeben, dass das Erzbistum „einer Zeit des Innehaltens, der Erneuerung und Versöhnung“ bedürfe.

Deshalb gestatte der Pontifex dem Kardinal „auf dessen eigenen Wunsch eine geistliche Auszeit“. Diese soll „Mitte Oktober“ beginnen und „zum Beginn der Österlichen Bußzeit des kommenden Jahres“ enden.

Bis zur Rückkehr Woelkis wird der Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser das Erzbistum als Apostolischer Administrator sede plena leiten, um „die ordnungsgemäße Verwaltung“ sicherzustellen. Zudem soll Steinhäuser auf Weisung des Vatikans dafür Sorge tragen, „dass das Erzbistum seinerseits in einen geistlichen Prozess der Versöhnung und Erneuerung findet“.

Woelki: „Beten Sie für mich“
In seiner Presseerklärung im Anschluss an die Bekanntgabe der Papst-Entscheidung dankte Kardinal Woelki dem Pontifex. Ihm sei bewusst, dass im Erzbistum Köln in den vergangenen Monaten Vertrauen verloren gegangen sei. Dies schmerze ihn sehr, so der Erzbischof, er habe dem Papst von einem schon länger bestehenden Gedanken einer geistlichen Auszeit für sich erzählt. Ein Innehalten sei notwendig. Deshalb werde er sich von Mitte Oktober bis zum 1. März „in die Reflexion und vor allem ins Gebet zurückziehen“. Weiter:

„Ich gehe diesen Weg mit der klaren Botschaft des Heiligen Vaters, dass wir seriös und umfassend aufgeklärt und nichts vertuscht haben. Ich möchte Sie bitten, in den kommenden Wochen für das Erzbistum und für mich zu beten, auch ich verspreche Ihnen mein inständiges Gebet.“

Der nun kommissarisch eingesetzte Apostolische Administrator, Weihbischof Rolf Steinhäuser, wird von der Pressestelle des Erzbistums mit den Worten zitiert: „Ich habe hohen Respekt vor der Größe der Aufgabe. Wir werden den von Kardinal Woelki bereits angestoßenen Weg der Versöhnung im Erzbistum Köln fortsetzen.“

Entscheidungen für Weihbischof Puff und Schwaderlapp
„Was die genannten Weihbischöfe [Ansgar Puff und Dominik Schwaderlapp] betrifft, hat der Heilige Vater entschieden, ihren Amtsverzicht nicht anzunehmen“, heißt es in der Mitteilung des Heiligen Stuhls.

Bei Beiden habe man zwar in ihren früheren Verantwortlichkeiten „vereinzelt Mängel in der Behandlung von Verfahren“ festgestellt, „nicht aber die Intention, Missbrauch zu vertuschen oder Betroffene zu ignorieren“.

Weihbischof Ansgar Puff werde deshalb seinen regulären Dienst „unmittelbar wiederaufnehmen“.

Dagegen hatte Weihbischof Dominikus Schwaderlapp darum gebeten, vor seiner Rückkehr in den Dienst als Weihbischof im Erzbistum Köln, für ein Jahr als Seelsorger in der Erzdiözese Mombasa (Kenia) arbeiten zu dürfen. Der Heilige Vater habe dieser Bitte entsprochen, teilte der Vatikan heute mit.

Die Visitation im Erzbistum Köln
Der heute bekanntgegebenen Entscheidung des Papstes war eine Apostolische Visitation im Erzbistum Köln vorangegangen, die im Juni zu Ende ging. Zuvor hatte ein im März vorgestelltes Missbrauchsgutachten Kardinal Woelki entlastet, wohingegen die Weihbischöfe Ansgar Puff und Dominik Schwaderlapp vorläufig freigestellt wurden.

Bei der anschließenden Visitation hatten Kardinal Anders Arborelius von Stockholm und Bischof Johannes van den Hende von Rotterdam den Auftrag, „eventuelle Fehler“ von Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof Stefan Heße von Hamburg, sowie der Kölner Weihbischöfe Dominikus Schwaderlapp und Ansgar Puff im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs untersuchen.

Quelle: CNA Deutsch

Sendungen vom 20.09.2021

Heute hören Sie das Interview mit Bischof Msgr. Charles Morerod, von Bistum Lausanne, Genf und Fribourg. Zum Thema „Ehe für alle“.
Nach einer Musikpause den 10. Teil der schönsten Aufnahmen von Johannes Paul II.

Photo: SBK. Bischof Msgr. Charles Morerod

News: Papst unterstützt gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in „apokalyptisch skandalösem“ Interview

LIEBER PAPST FRANZISKUS
WO LIEGT DER UNTERSCHIED ZWISCHEN ZIVILER- UND KIRCHLICHER EHE?
ES GIBT KEIN UNTERSCHIED! EHE BLEIBT EHE. WENN SCHON MÜSSEN SIE KLAR SAGEN, AM BESTEN EINE EX-CATHEDRA, DASS ES NUR EINE EHE GIBT UND ZWAR ZWISCHEN MANN UND FRAU.

In einem neuen Flugzeuginterview am Mittwoch drückte Papst Franziskus erneut seine Unterstützung für gleichgeschlechtliche zivile Partnerschaften aus und forderte Gesetze zur Förderung ziviler Partnerschaften, da „wir alle gleich sind“. Dennoch schloss er aus, dass die Ehe für gleichgeschlechtliche „Paare“ geöffnet wird.

„Wenn sie ein homosexuelles Paar im gemeinsamen Leben unterstützen wollen, haben staaten die Möglichkeit, sie zivil zu unterstützen“, erklärte der Papst in Bemerkungen, die von verschiedenen Nachrichtenagenturen unterschiedlich übersetzt wurden.

Die Kommentare lösten bei katholiken Besorgnis aus. Br. Martin Navarro Ob. S.A. warnte, dass die Unterstützung des Papstes für gleichgeschlechtliche Partnerschaften „stillschweigend eine gleichgeschlechtliche Vereinigung mit einer Familie gleichschöpft“.

Die Ehe ist ein unveränderliches Sakrament, aber Homosexuelle können zivile Partnerschaften haben

Auf eine Frage von Stefano Maria Paci von Sky Tg 24 über die „Anerkennung homosexueller Ehen“ bezog sich der 84-jährige Papst zuerst auf die Ehe.

„Die Ehe ist ein Sakrament, die Kirche hat keine Macht, die Sakramente so zu ändern, wie der Herr sie eingesetzt hat“, sagte er.

Während Papst Franziskus jedoch die gleichgeschlechtliche „Ehe“ ausschließe, wies er auf andere Wege hin, wie gleichgeschlechtliche Beziehungen erkannt werden könnten. „Es gibt Gesetze, die versuchen, den Situationen vieler Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung zu helfen“, bestätigte er.

Der vollständige Text des Interviews, wie er vom National Catholic Register zur Verfügung gestellt wird, ist etwas länger als der von Vatican Newsund zeigt eine größere päpstliche Unterstützung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften durch den Papst.

Franziskus stellte fest, dass es „wichtig“ ist, Menschen zu „helfen“, die gleichgeschlechtliche Partnerschaften oder „Ehen“ wollen, während er dennoch davon absieht, „Dinge aufzuzwingen, die von Natur aus nicht in die Kirche gelangen“, und verteidigte die staatliche Unterstützung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften.

„Wenn sie ein homosexuelles Paar im gemeinsamen Leben unterstützen wollen, haben Staaten die Möglichkeit, sie zivil zu unterstützen, Sicherheit durch Erbschaft, Krankenversicherung zu geben“, erklärte der Papst. „Aber die Franzosen haben ein Gesetz dazu nicht nur für Homosexuelle, sondern für alle Menschen, die sich [in einer gesetzlich anerkannten Beziehung] miteinander verbinden wollen.“

In Fortsetzung seines Themas deutete Papst Franziskus die Unterstützung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften an, vorausgesetzt, sie nahmen nicht die Form einer sakramentalen Ehe an. „Die Ehe als Sakrament ist klar, sie ist klar“, sagte er.

„Es gibt Zivilgesetze, die vorsehen, wenn sie sich verbinden wollen, ein Gesetz, um den Gesundheitsdienst zu haben, […] unter ihnen werden diese Dinge getan „, fügte er hinzu. „Bitte machst die Kirche nicht, ihre Wahrheit zu leugnen. Viele, viele Menschen mit homosexueller Orientierung nähern sich dem Sakrament der Buße, sie wenden sich, um Priester um Rat zu bitten, die Kirche hilft ihnen, in ihrem Leben voranzukommen. Aber das Sakrament der Ehe ist etwas anderes.“

Der Papst stellte fest, dass seine Worte zu diesem Thema oft „Verwirrung“ stiften, und fügte hinzu, dass „wir alle gleich sind“, so Crux. Vatican News berichtete, er habe gesagt: „Ihr seid alle gleiche Brüder und Schwestern.“

Papst Franziskus widerspricht der Lehre der Kirche

Die Kirche hat sich über die Kongregation für die Glaubenslehre (CDF) bereits 1986 in einem Dokument“Über die Seelsorge homosexueller Personen“mit der Frage der Homosexualität und der Lebensgemeinschaft befasst.

„Eine Person, die homosexuelles Verhalten an den Beintiert, handelt daher unmoralisch“, schrieb die Glaubensknrockin, und jede solche Aktivität steht „im Widerspruch zur schöpferischen Weisheit Gottes“.

„Christen, die homosexuell sind, sind, wie wir alle, zu einem keuschen Leben aufgerufen“, fuhr das Dokument der Glaubenskregung fort und stellte fest, dass ein „wirklich pastoraler Ansatz die Notwendigkeit für homosexuelle Personen erkennen wird, die nahen Gelegenheiten der Sünde zu vermeiden“.

Das Dokument der Glaubenskregation aus dem Jahr 2003″Überlegungen zu Vorschlägen zur rechtlichen Anerkennung von Vereinigungen zwischen homosexuellen Personen“wiederholte die scharfe Verurteilung homosexueller Aktivitäten und homosexueller Partnerschaften durch die Kirche und sagte, dass „homosexuelle Handlungen gegen das natürliche Moralgesetz verstoßen“.

Die Glaubensknundkläden präsentierte zahlreiche Gründe, um gegen die rechtliche Definition homosexueller Partnerschaften zu argumentieren, und charakterisierte jedes Gesetz zugunsten gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als „gegen die richtige Vernunft“.

Darüber hinaus „sind alle Katholiken verpflichtet, sich der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften zu widersetzen“, lehrte die Glaubensknrockkregung.

Die katholische Kirche lehrt darüber hinaus, dass homosexuelle Handlungen „an sich ungeordnet“ sind und dass der Respekt vor Homosexuellen „in keiner Weise zur Zustimmung homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung homosexueller Partnerschaften führen kann“.

Er kann „in allem etwas Gutes außer dem Katholizismus“ finden.
„Der Heilige Vater hat seine Zustimmung zu gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften bekräftigt, wie er es einige Monate in einem Dokumentarfilm getan hat“, sagte Br. Martin Navarro von den Oblaten des Heiligen Augustinus gegenüber LifeSiteNews.

Der Heilige Vater ist dafür, Mitgliedern gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften die gleichen bürgerlichen Freiheiten zu gewähren, die Verheirateten gewährt werden. Diese bürgerlichen Freiheiten werden verheirateten Paaren gewährt, um für ihren Ehepartner und ihre Kinder zu sorgen. Mit anderen Worten, um eine Familie zu unterstützen, die der Kern der Gesellschaft ist. Dafür zu sein, denjenigen dieselben bürgerlichen Freiheiten zu gewähren, die keine Familie gründen können oder nicht das angemessene Umfeld für die Erziehung von Kindern bieten können (wie es bei zwei Vätern oder zwei Müttern der Fall ist), ist stillschweigend die Gleichsetzung einer gleichgeschlechtlichen Vereinigung mit einer Familie. Für die Vorteile, die diese bürgerlichen Freiheiten gewähren, können diejenigen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sie auf die gleiche Weise erwerben wie jede andere einzelne Person.

John Horvat,Vizepräsident der American Society for the Defense of Tradition, Family and Property,sagte gegenüber LifeSiteNews, dass „homosexuelle zivile Partnerschaften an sich böse und schwer sündig sind, egal unter welchen Umständen“.

„Die unnatürliche Sünde der Sodomie wurde von der Kirche immer verurteilt und das wird sich nie ändern, weil Gott und sein göttliches Gesetz sich nie ändern werden“, fuhr Horvat fort. „Es ist apokalyptisch skandalös und eine große Schande, dass die höchste Autorität der Welt, der Stellvertreter Christi, homosexuelle lebenspartnerschaften öffentlich unterstützt. Es ist bezeichnend für unsere sündigen Zeiten und warum die Muttergottes uns vor einer großen Züchtigung in Fatima gewarnt hat.“
Unterdessen witzelteder britische Kommentator und Blogger Laurence England: „Er hat die unheimliche Fähigkeit, in allem etwas Gutes zu finden, außer dem Katholizismus.“

LGBT-Befürworter begrüßen Kommentare des Papstes

Nach dem Interview lobten LGBT-Befürworter sehr öffentlich die Unterstützung des Papstes für zivile Partnerschaften.

Dissident Der Jesuit und Pro-LGBT-Aktivist P. James Martin schrieb auf Twitter, dass der Papst „wieder zivile Partnerschaften unterstützt“.

Unterdessen lobte die pro-LGBT-„katholische“ Gruppe New Ways Ministry, wie Franziskus „unwiderlegbare Begriffe“ in seiner „Unterstützung für gleichgeschlechtliche zivile Partnerschaften“ verwendet habe.

Quelle: Lifesite und novaradio.ch

News: Erfolgreicher „Marsch fürs Läbe“ in Oerlikon

Mehrere Farbanschläge im Vorfeld auf Trägerorganisationen

Mit Grussworten von Lebensrechtsmärschen weltweit, ergreifenden Erfahrungsberichten, einem packenden politischen Statement und kirchlichen Vertretern fand heute in Zürich-Oerlikon der „11. Marsch fürs Läbe“ statt.

Rund 1400 Teilnehmer fanden sich ab 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Oerlikon ein, um das Leben zu feiern und auf das wichtige Thema von Teenagerschwangerschaften aufmerksam zu machen. Begrüsst wurden die Anwesenden mit Videobotschaften aus aller Welt: Leiter der March-of-Life-Bewegungen aus Argentinien, Kanada, den USA und Deutschland liessen die Lebensschützer aus der Schweiz wissen: „We are with you!“ („Wir sind mit euch!“). Grussbotschaften wurden auch von den Bischöfen Charles Morerod (Freiburg) und Jean-Marie Lovey (Sion) übermittelt, welche der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti (Chur) vortrug. Dieser hielt bereits am Vormittag einen Gottesdienst zum „Marsch fürs Läbe“ in der Liebfrauenkirche Zürich ab.

Druck auf junge Frauen enorm

Zum diesjährigen Thema „Jung, schwanger, hilflos?‟ erzählte Joy in einem Videoclip, wie sie mit 15 Jahren schwanger wurde und um die Entscheidung rang, ob sie das Kind behalten solle. Mit Hilfe einer Organisation fand sie schliesslich zu einem Ja zu ihrem Baby, konnte in einem Mutter-Kind-Haus untergebracht werden und später auch eine Ausbildung machen. Über ihre Entscheidung, die sie traf, sagt die heute 22-Jährige: „Es war nicht immer einfach, aber man hatte das Leben in einer Gemeinschaft, sie haben mich unterstützt, wo immer sie konnten.“ Ihre Entscheidung hat die junge Mutter nie bereut: „Ich würde mein Kind immer wieder bekommen, ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Auch wenn es nicht immer einfach ist, ein Kind gibt einem so viel!“ Ihre Botschaft an junge Schwangere: „Glaube an dich! Es wird nicht immer einfach sein. Du wirst Unterstützung brauchen, weil es megaschwierig ist, das allein zu bewältigen. Nimm die Unterstützung an, glaube an dich! Immer positiv denken!“

Wie schwierig es für junge Mütter ist, ihr Kind zu behalten, davon erzählte auch Maria Grundberger, die seit vielen Jahre als Hebamme und Beraterin für Schwangere tätig ist. Der Druck auf junge Mütter und Väter, das Kind abzutreiben sei enorm, so die Fachfrau. Entscheiden sich die jungen Frauen trotz des Drucks dennoch für ihr Kind, sei auch danach der Druck gross, z.B. in Bezug auf eine Ausbildung. Dass die Situation mit Kind für Teenagermütter nahezu nicht zu schaffen ist, belegte die erfahrene Beraterin eindrucksvoll anhand von Beispielen aus der Praxis. Hilfsangebote auszubauen, mehr Unterstützung gerade auch für junge Eltern zu bieten, sei dringend notwendig, um jungen Frauen das Trauma einer Abtreibung zu ersparen und Kindern das Leben zu retten.

„Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen“

Im zweiten Teil der Kundgebung erklärte der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (CVP/Die Mitte) in seinem Referat: „Marschieren heisst leben. Wir marschieren für das schwächste, das verheissungsvollste menschliche Wesen: Für das Kind im Mutterleib!“ Der Politiker verwies dabei auf die Präambel der Bundesverfassung, in der es heisst: „Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen“. Tausende der Allerschwächsten seien berufen, zu wachsen und gross zu werden. Da die Abtreibungsrate gerade unter jungen Müttern sehr hoch sei, betonte Roduit: „Sie und die zukünftigen jungen Väter brauchen unsere Hilfe.“

Den Abschluss fand die Kundgebung gegen 17.30 Uhr mit einem Input von Pfr. Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich), der betonte: „Ich möchte auch Ihnen Mut machen: Glauben Sie nicht, dass es keine Hoffnung gibt! Treffen Sie die richtigen Entscheidungen! Das ist so wichtig! Ich kenne eine Frau, die sagte: Das war die beste Entscheidung ihres Lebens ever – die Entscheidung für ihr Kind. Trotz dem Druck, trotz der Not, trotz dem Widerspruch, trotz allem. Es war das Richtige. Das Beste.“

Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von der Bethel Worship Band. Höhepunkt war der rund einstündige fröhliche Marsch durch die Strassen Oerlikons, welchen die Stadt Zürich den im Vorfeld verbieten lassen wollte, jedoch vom Statthalteramt erlaubt wurde. Unter grossem Polizeieinsatz fand der friedliche Menschenzug denn auch statt, wenn auch mit einiger Verspätung aufgrund von Blockaden linksextremer Kreise.

Im Vorfeld des Marsches hatten in der Nacht auf Donnerstag und Freitag bereits mehrere Farbanschläge in Zürich, Bern und Winterthur auf verschiedene Trägerorganisationen stattgefunden. Dabei wurden Bürogebäude der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA), des Vereins Pro Life und der Stiftung Zukunft CH beschmiert und beschädigt. Die Organisationen verurteilen die Anschläge und erstatteten je Anzeige gegen unbekannt. Marc Jost, Generalsekretär der SEA, kommentierte dazu: „Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sich in der Schweiz frei äussern zu können, ohne von Hass und Vandalismus betroffen zu sein. Dieser kulturelle Wandel stimmt uns besorgt. Wir lassen uns von dieser kriminellen Minderheit jedoch nicht in unserem gesellschaftspolitischen Engagement einschränken. Wir erleben auch immer wieder, dass kontroverse und gleichzeitig respektvolle Debatten sehr wohl möglich sind“.

Quelle: Marsch fürs Läbe

Weitere Informationen unter:
www.marschfuerslaebe.ch

NEWS: Marsch fürs Läbe 2021

Marsch fürs Läbe 2021: Zäme fürs Läbe!

Schwangere Teenager befinden sich in einer besonders herausfordernden Lage: Vielerorts werden sie zu sexueller Aktivität ermutigt, gleichzeitig jedoch kaum mit der konkreten Möglichkeit einer Schwangerschaft konfrontiert. Werden sie dann schwanger, wird ihnen in aller Regel nahegelegt, abzutreiben. Möglichkeiten zur Weiterführung ihrer Schwangerschaft fehlen oft. Dieser Einseitigkeit will der „Marsch fürs Läbe“ am morgigen Samstag, den 18. September 2021, mit einer Kundgebung und einem Demonstrationszug entgegentreten.

Das Motto des 11. „Marsch fürs Läbe“ lautet: „Jung, schwanger, hilflos?‟. Zentrales Anliegen ist es, junge schwangere Frauen in einer Notsituation für die Möglichkeiten einer Weiterführung ihrer Schwangerschaft zu sensibilisieren. Argumente wie „Du bist zu jung“ oder „mit einem Kind ist deine Zukunft zerstört“ bauen grossen Druck auf junge Mütter und Väter auf und suggerieren ihnen, dass ein Leben mit Kind das Ende alles Guten wäre – was jedoch, wie zahlreiche Beispiele zeigen, absolut nicht der Fall ist. Für viele junge Frauen wurde die vermeintliche Katastrophe letztlich zum Glücksfall. Teenagerpaare, die sich der Verantwortung stellen und unterstützt werden (von Familie, Freunden, Ärzten und Organisationen), meistern ihren Familienalltag vielerorts mit Bravour.

Nicht wenige junge Mamis schliessen dank Unterstützung ihre Ausbildung erfolgreich ab und erklären, dass die ungeplante Schwangerschaft ihrem Leben eine positive Ausrichtung gegeben hat. Sind Kinder erst einmal geboren, möchte sie niemand mehr missen. Dies im Blick zu haben, statt sogleich vom Worst-Case-Szenario auszugehen bei Beginn der Schwangerschaft, könnte vielen ungeborenen Kindern das Leben retten und mancher jungen Frau das Trauma einer Abtreibung ersparen.

Programm mit Lebensberichten und Referaten

Dass es für Mutter und Kind ein Miteinander „fürs Läbe‟ geben kann, dafür setzt sich der diesjährige Marsch fürs Läbe ein – damit zukünftig nicht mehr zwei Drittel aller Teenagerschwangerschaften mit einem Abbruch enden müssen. Neben Lebensberichten von Betroffenen und Helfern sind im Programm auch der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (Die Mitte) dabei, Pfarrer Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich) und der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti.

Start der Kundgebung mit anschliessendem Marschzug ist um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Oerlikon. Um 11 Uhr findet bereits eine katholische hl. Messe in der Liebfrauenkirche Zürich mit Weihbischof Marian Eleganti und dem Vokal-Quartett „Harpa Dei“ statt.

Aktuelles zu den Corona-Schutzmassnahmen

Für die Veranstaltung „Marsch fürs Läbe“ mit Kundgebung und Demonstrationszug gibt es keine Teilnehmerbegrenzung und es gilt keine Zertifikats- oder Maskenpflicht. Jedoch wird empfohlen, aus Schutzgründen eine Maske mitzunehmen und dort zu tragen, wo keine Abstände eingehalten werden können.

Für den Gottesdienst am Vormittag gilt ebenfalls keine Zertifikatspflicht. Der Gottesdienst wird hinter die Kirche auf einem Vorplatz übertragen. Zudem gibt es einen Livestream des Gottesdienstes, welcher unter www.marschfuerslaebe abrufbar ist.

Weitere Informationen unter:

www.marschfuerslaebe.ch

Nachrichtensendung vom 17.09.2021

Opus Dei Priester suspendiert
Schweiz: Kirche und Impfpass
Bistum Basel startet synodalen Weg
Abtreibung ist Mord!

Sendungen vom 13.09.2021

In der Sendung „Klartext“ hören Sie das Interview mit Herr Niklaus Herzog, Vizepräsident der Organisation Human-Life Schweiz. Nach einer Musikpause kommt die Sendung „Theologiestunde“ mit dem 9. Teil der schönsten Aufnahmen der 26 Jahr Amtszeit von Papst Johannes Paul II.

Foto: Niklaus Herzog, Vizepräsident HL
Ehe für alle – NEIN

Klartext: «Ehe – was bedeutet die Ehe für die Kath. Kirche

„Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt.“
Im Schöpfungsbericht zeigt Gott seine Liebe zu den Menschen, indem er eine liebede Gemeinschaft zwischen Mann und Frau stiftet. Der Begriff Ehe, welcher mit dem Wort Ewigkeit verwandt ist, kennzeichnet nach katholischem Verständnis eine auf das Unbegrenzte hin geschlossene Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Unbegrenzt auf die irdische Dauer dieser liebenden Gemeinschaft, unbegrenzt für neues Leben, welches aus der Liebe des Paares entstehen kann und unbegrenzt für die Liebe untereinander und die Liebe Gottes, die in diesem Sakrament sichtbar wird. Das Sakrament der Ehe spenden sich die Brautleute selbst. Der Priester assistiert der Eheschliessung. Die katholische Kirche betonte dadurch den Wert, den die Liebe zwischen Mann und Frau hat, und setzte damit ein Zeichen gegen viele leibfeindliche Bewegungen, die in der Antike und später auch im Mittelalter das Christentum bzw. die katholische Kirche bekämpften. Auch in der heutigen Zeit, die wieder durch eine Leibfeindlichkeit geprägt ist, kämpft die Kirche für die Bewahrung der Ehe. Im Folgenden wird aus Sicht des zweiten vatikanischen Konzils, des Katechismus und des Kirchenrechts aufgezeigt, weshalb das Eheverständnis für die Kirche so zentral ist.

Wie die römisch-katholische Kirche die Ehe versteht
Das Zweite Vatikanum betont die Ehe als umfassende personale und partnerschaftliche Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. (Pastorale Konstitution Gaudium et spes 48)
Der Ehebund, der durch das Ja-Wort (Konsens) zustande kommt, wird als Lebensprojekt, als lebenslange geistig-leibliche Gemeinschaft verstanden. Tragende Elemente sind die gegenseitige Hingabe, das für den Anderen Da-Sein, ein Sich-selber-Schenken.

Im Katechismus der Katholischen Kirche ist formuliert:
Der Ehebund, durch den Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welche durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist, wurde zwischen Getauften von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben. (KKK 1601; CIC can. 1055)

Die Ehe im Kirchenrecht
Die Ehe kommt durch den Konsens der Partner zustande, der zwischen rechtlich dazu befähigten Personen in rechtmässiger Weise kundgetan wird; der Konsens kann durch keine menschliche Macht ersetzt werden. Der Ehekonsens ist der Willensakt, den Mann und Frau sich in einem unwiderruflichen Bund gegenseitig schenken und annehmen, um eine Ehe zu gründen. (CIC can. 1057)

Quelle: Pater Adam Serafin, Kath. Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi

IEC 2020:

Bischof János Székely: Bei der Bewahrung der geschaffenen Welt ist Utilitarismus das größte Hindernis

Am Mittwoch hat János Székely, Diözesanbischof von Szombathely an dem IEK auf die Bewahrung der geschaffenen Welt das Publikum aufmerksam gemacht. Magdalena Noszczyk, europäische Leiterin der Klimabewegung Laudato Si sagte, dass unter anderem wegen der Klimakrise sehr viele das tägliche Brot entbehren.

„Eucharistie verbindet Erde und Himmel, sie umfasst die ganze Erschaffung. Das Altarsakrament ist die Quelle des Lichtes und der Motivation für unsere Sorgen über die Umwelt, es inspiriert uns Hüter der ganzen geschaffenen Welt zu werden“ – zitierte die Enzyklika mit dem Anfang ‚Laudato si‘ von Papst Franziskus Gábor Nemes, Vorstandsmitglied des Vereins für Schöpfungsschutz Naphimnusz (Sonnenhymne). Er schilderte, dass die Sektion des Internationalen Eucharistischen Kongresses am Mittwoch gleichzeitig ein Treffen für Schöpfungsschutz ist, welches den Namen Ein Brot und eine Erde trägt. Das Treffen ist auch eine Veranstaltung der Katholischen Sozialtagen (KATTÁRS).

János Székely, der Diözesanbischof von Szombathely hat seine Begrüßung mit einem Gebet für die Schönheiten der geschaffenen Welt und deren Bewahrung begonnen. Dann hat er erörtert, dass wir in der Eucharistie Christus im Ganzen zu uns nehmen: auch seine Gedanken,

Seele, Spiritualität und wir gestalten unser Leben dementsprechend. Nun ist es nicht genügend auf dem Altar das Brot zu brechen, wir müssen sogar unser Brot für die Armen brechen, und die geschaffene Welt schützen, damit auch die ärmsten Familien gesundes Brot und Trinkwasser auf dem Tisch haben.

Der Bischof deutete an, dass der Schöpfungs- und Umweltschutz nicht nur zu den grünen Bewegungen gehört, weil diese eine der größten Herausforderungen der Menschheit sind. Eine Mitteilung der Bibel ist auch unsere Erde zu schützen, also haben wir auch eine Verantwortung zu Gott, um Sein Prachtwerk als wunderbar zu bewahren – fügte er hinzu den Sonnengesang des Franz von Assisi aufrufend.

Bischof Székely hat auch unsere Verantwortung für die kommenden Generationen betont, damit wir einen erträglichen und schönen Planeten ihnen hinterlassen können. Er hat aber auch die Verantwortung für die Armen betont, weil – wie er formulierte – die Umweltzerstörung sie am meisten betrifft.

Der Oberpriester erläuterte, dass die Bewahrung der geschaffenen Welt nicht nur Klimaschutz und die Bewahrung der Biodiversität bedeutet, sondern auch die Bewahrung des Bildes über den Erschaffer. Er ist der Meinung, dass die Grundhaltung falsch sei, wenn wir das Menschenleben nicht von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützen würden. Wir müssen auch die Diversität von Kulturen und Gesellschaften beschützen.

Er legte fest, dass bei der Bewahrung der geschaffenen Welt Utilitarismus das größte Hindernis ist. Er deutete an, dass gemäß der Kirche ist das Ziel der Wirtschaft nicht der höchste Profit, sondern der Mensch, und zwar alle Menschen und der Mensch im Ganzen: der Körper und die Seele. Davon hat Bischof Székely den Schluss gezogen, dass Schöpfungsschutz ohne die Erschaffung eines aufrichtigen und menschlichen wirtschaftlichen Systems unvorstellbar ist. In Bezug auf Papst Franziskus hat er gesagt, dass die Bewahrung der geschaffenen Welt keine frei gewählte Aufgabe sei, sondern ist sie eine Verantwortung von uns allen.

Magdalena Noszczyk, europäische Leiterin von Laudato Si hat dem Publikum die Bewegung kurz vorgestellt. Die polnische Aktivistin hat in ihrer Rede die bekannte Zeile des Vaterunsers zitiert: „Unser tägliches Brot gib uns heute!“ Sie machte das Publikum darauf aufmerksam, dass wir uns kaum einen Tag ohne Brot vorstellen können, aber – unter anderem wegen der Klimakrise – sehr viele müssen das tägliche Brot entbehren.

Noszczyk präsentierte von Kontinent zu Kontinent die Herausforderungen, die die geschaffene Welt, und dadurch unser tägliches Brot, gefährden. Sie betonte, dass man überall vor Ort die Probleme entdecken muss.  „Wir müssen alle Kenntnisse und Fähigkeiten benutzen, um die Klimakrise zu verhindern” – zitierte die europäische Leiterin der Klimabewegung Papst Franziskus, und hat gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf ihre P  etition  mit dem Namen ‚Gesunder Planet, Gesunde Menschen‘ gelenkt.

Am Ende der Sektion stellte sich der Verein für Schöpfungsschutz Naphimnusz (Sonnenhymne) vor. Pater Márió Nobilis erinnerte sich daran, dass die Bewegung in Ungarn so startete, als er in Österreich an einer Konferenz über Schöpfungsschutz teilgenommen hatte und danach er sich die Frage stellte: „was für eine Antwort möchte Christus auf die Fragen

der Natur durch die Kirche geben?“ Letztlich haben sie im Jahre 2008 ein Rundschreiben über unsere Verantwortung für die geschaffene Welt formuliert. Die Gruppe, die dieses zusammengestellt hatte, blieb zusammen und im Jahre 2011 haben sie den Verein gegründet. Beim Podiumsgespräch ist es aufgekommen, dass die Mitglieder des Vereins für Schöpfungsschutz Naphimnusz aus verschiedenen Fachrichtungen der Organisation beigetreten sind.

Einige haben ihre Caritas-Beziehungen durch den Schöpfungsschutz entdeckt, andere kommen aus dem weltlichen Umweltschutz.  Sie veranstalten jedes Jahr am Ende September, Anfang Oktober (ausgerichtet nach dem Tag des Franz von Assisi) die Woche der Schöpfung. Zu ihren Zielen gehört die Förderung des Schöpfungsbewusstseins, so organisieren sie schöpfungsbewusste Veranstaltungen für Pfarreien.

IEC 2020: Zufall oder Willen Gottes

János Áder, Präsident der Republik Ungarn hat es in seinem Glaubenszeugnis unterstrichen, dass wir alle Zeichen bekommen, die sich auf die Präsenz Gottes, auf seine Wirkung unseres Lebens beziehen. Das Staatsoberhaupt schilderte seine Meinung durch drei Geschichten.

In seinem Glaubenszeugnis am Freitag besann sich János Áder auf die Wirkung der unerwarteten Ereignisse auf die Seele des Menschen am Eucharistischen Kongress. Das ungarische Staatsoberhaupt hat die Frage gestellt: warum passieren diese unerwarteten Ereignisse mit uns, und warum auf dieser Weise?  Normalerweise gibt es darauf zwei Antworten: „war nur ein Zufall“, sowie „Gott wollte es so“.

Der Präsident der Republik Ungarn hat in seiner Rede drei Ereignisse, drei Erlebnisse erwähnt.

Die erste Geschichte stammt aus dem Jahr 2013, als sie sich auf einen offiziellen Besuch in Vatikan vorbereitet haben. Sie haben dem Heiligen Vater drei Geschenke mitgebracht: ein silberner Kelch, die ungarische Ausgabe der Paulinischen Briefe aus dem Jahr 1953, sowie Wasser aus dem ungarischen Wallfahrtsort Mátraverebély– Szentkút. Und hier kam die Serie der „Zufälle“ – erklärte der Präsident.

Ist das nur ein Zufall, dass das dritte Geschenk gerade von diesem Wallfahrtsort stammt, dass der Präsident auf seinem Weg Richtung Rom die Nachricht gelesen hat, dass man dieser Wallfahrtsort renovieren und vergrößern wird, dass Papst Franziskus in Rom die Stirnen der Familienmitglieder des Präsidenten mit diesem Wasser markierte, dass das Thema ihrer Privatbesprechung die Bewahrung der geschaffenen Welt war, worüber Papst Franziskus damals eine Enzyklika veröffentlichen wollte und gerade Áder konnte die Presse darüber informieren – listete er auf. Und – setzte er fort – im Kalender des Ministerpräsidenten war die Grundsteinlegung des Wallfahrtsorts eingetragen, er hatte aber eine Sportverletzung, deswegen bat er dem Staatsoberhaupt ihn zu vertreten.

János Áder zitierte die Enzyklika des Papstes Franziskus mit dem Titel ‚Laudato si‘, ein Satz des Gebets klingt so: „zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Geschöpfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht”.

Die zweite Geschichte des ungarischen Staatsoberhauptes steht mit seiner Redekunstlehre in Verbindung.

Mit seiner Lehrerin, Ágnes Vadász haben sie die Sammlung aus Gedichten über Gott “Égre néző – Isten jelenléte a magyar költészetben“ (Blick in den Himmel – Die Präsenz Gottes in der ungarischen Poesie) zusammengestellt. In diesem Band stammt Áders Lieblingsgedicht von Attila József mit dem Titel: Gott stand hier hinter meinem Rücken… (Isten itt állt a hátam mögött…) Er hat es aufgerufen, als sie im Jahr der Publizierung einen Empfang für die kirchliche Hoheiten veranstalteten, die in Ungarn und über dem Grenzen dienen. Er hat die ersten zwei Zeilen des Gedichts István Szabó, reformiertem Bischof rezitiert: „Gott stand hier hinter meinem Rücken / und bin für Ihn um die Welt gegangen.” Dann hat der protestantischer Kirchenleiter ihm gefragt: „Und warum bist du nicht umgekehrt?”

János Áder begann seine dritte Geschichte mit einem Umweg, in dem es um das Verhältnis des Glaubens und der Wissenschaft ging. Er hat es aufgerufen, dass die Konklusion des Buches von Darwin: Über die Entstehung der Arten so klingt: „Es ist wahrlich eine großartige Ansicht, dass der Schöpfer den Keim alles Lebens, das uns umgibt, nur wenigen oder nur einer einzigen Form eingehaucht hat? (…) aus so einfachem Anfange sich eine endlose Reihe der schönsten und wundervollsten Formen entwickelt hat und noch immer entwickelt?” Tamás Freund, Gehirnchirurg schrieb in seinem Vorwort zum Buch Die Sprache Gottes von Francis Collins so: „Ich bin der Meinung, dass das menschliche Gehirn dazu fähig wurde, die göttliche Energie, moralische Gesetze, die Fähigkeit des Guten und des Bösen, und zusammen damit die unwiderstehliche Inspiration, die Erkenntnis des Sinnes unserer Existenz und des schöpfenden Gottes zu empfangen.“

Áder parallelisierte zwei Werke von zwei Künstlern. Das Gemälde von Salvador Dalí mit dem Titel: Christus des heiligen Johannes vom Kreuz und das Gedicht des ungarischen Dichters Sándor Weöres: Kreuz-Schattenbild. Er war der Meinung, dass die Kreuzigung von Christus in beiden Werken kosmisch ist: der leidende Gesichtsausdruck ist nicht sichtbar, aber in den Werken ist die Grässlichkeit der Kreuzigung, die Kraft der Auferstehung und das Mysterium der Himmelfahrt drin.

Das ungarische Staatsoberhaupt sprach in seiner Rede auch über die Pandemie. Er gab es bekannt, dass sie mit seiner Frau (als Kuratorin) eine Stiftung für die Unterstützung der Coronavirus-Waisen gegründet haben, die Stiftung wurde nach Pater István Regőczi benannt. Er hat die Existenzberechtigung der Stiftung mit herzerschütternden Beispielen illustriert. Er erzählte den Fall eines Vaters, dessen Ehefrau schwanger gestorben ist, das Baby konnte man retten, seitdem erzieht der Mann insgesamt sieben Kinder allein.  Ein anderer herzbeklemmender Fall ist die Geschichte des 18-jährigen Jugendlichen, der mit seiner Mutter lebte.

Die Frau ist zum Opfer der Pandemie geworden, der Sohn hat einen Platz an der Universität bekommen. Als Student hat er nur die Waisenrente als Einkommensquelle. Im dritten Fall sind vier Minderjährige, deren Eltern gestorben sind, und sie werden von den Großeltern erzogen. Die Großeltern sind auch zu Opfern der Pandemie geworden. Die Tante hat die Waisen zu sich genommen, aber die Wohnverhältnisse sind eng.

Als Antwort an die Fragen der Wohltätigkeit hat er aus dem Brief einer Frau zitiert, die wegen der Pandemie zur Witwe wurde. Die Witwe war dankbar, dass sie es spüren konnte nicht allein zu sein, Gott hat „seine Engel zu ihr geschickt“, die mit ihr beteten, ihr zuhörten, ihre Hand gehalten und sie umarmt haben.

Der Präsident hat am Ende seines Glaubenszeugnisses den Schluss gezogen, dass die Suche und die Rezeption Gottes Handeln braucht, kann nie passiv sein. „Alle bekommen Zeichen, es hängt nur von uns ab, ob wir sie als Story oder als Gleichnis betrachten, es hängt nur von uns ab, ob wir darin die Arbeit des Zufalls oder die Hand Gottes sehen“. Er meint, wenn „wir dieerhaltenen Talenten gut verwalten“, wenn wir Gott in unserem Herzen und in unseren Handlungen suchen, dann werden wir Ihn auch finden.

IEC 2020: Heilung und Vergebung

Mary Healy: „Jesus sitzt am Lenkrad meines Lebens!“

Das Glaubenszeugnis am Donnerstag des Eucharistischen Kongresses kam von der US-Amerikanerin Mary Healy. Die biblische Theologin erzählte, wie

Gott das Lenkrad ihres Lebens übernommen hat, sowie hat sie auch nach ihren Erfahrungen eine Verbindung zwischen Heilung und Vergebung nachgewiesen.

Über ihre Bekehrung, über ihre Begegnung mit Jesus bekannte sich Mary Healy am Donnerstag des Eucharistischen Kongresses. Sie ist Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission und Biblikerin des Herz-Jesu-Hauptseminars in Detroit. Ihre Familie bestand aus „Sonntagskatholiken“, aber wegen der Cursillo-Bewegung sind ihre Eltern inbrünstiger, liebevoller, geduldiger, demütiger und wonniger geworden. Sie hatten einen großen Effekt an ihr: das Verlangen nach Gott wurde in ihr aufgeweckt. Sie rief ihre Universitätszeit auf, als „der seelische Höhepunkt“ nachgelassen hat, fühlte sie seelische Leere, und ist in Depression geraten.

Ihre Rückkehr zu Gott hat sie in der Bewegung der Franziskanischen Universität von Steubenville für charismatische Erneuerung gefunden, hier konnte sie die Wirkung des Heiligen Geistes in sich fühlen.

In ihrem Glaubenszeugnis erzählte sie, dass ihr nächstes Erlebnis eine für die ganze Nacht geplante Anbetung in der Kapelle der Universität war. Trotz dem ständigen Gebet wurde sie müde, und ist sie gegen 2 Uhr nachts weggegangen, obwohl sie es fühlte, dass etwas sich geändert hat. „Ich wusste es, dass Jesus in mir als lebender Tabernakel ist“ – erklärte Healy.

Das nächste Erlebnis der Theologin ist mit einer Evangelisation während der Osterferien verbunden. Sie behauptete, dass die Jugend der Vereinigten Staaten während der Osterferien in der Regel nach Florida reist, um dort zu trinken, feiern und sich zu vergnügen.  Sie haben aber an der Küste über Jesus geredet mit den Leuten, die offen zu ihm waren.  An einem Abend wurde in der Kirche das Lied mit dem Refrain „He’s alive!” (Er lebt!) gesungen. Mary Healy erinnerte sich, dass dieser Refrain sie so tief berührt hatte, dass sie in dem Moment begriff, dass Jesus auferstanden ist und so sein Leben führt, dass man ihn nicht verweigern kann – hat sie erzählt und bekam einen riesigen Applaus.

Healy holte eine andere Erinnerung her, als sie mit Anderen in einem Gemeinschaftshaus gelebt hat, aber sie konnte mit einer Mitbewohnerin nicht klarkommen.  Nachdem sie seine Zweifel mit einer dort wohnhaften Schwester geteilt hat, antwortete diese: „Mary, ich denke, dass Gott dich genau dorthin platziert hat, wohin er wollte.“ Dann hat sie es begriffen, dass Gott alles über sie weiß und sie „in ihrer vollen Armut und Trägheit“ liebt.  Healy fügte hinzu, dass sie seitdem nicht mit eigenen Bemühungen ein guter Mensch sein möchte, sondern lässt sie den Heiligen Geist in sich wirken. „Seitdem sitzt Jesus am Lenkrad meines Lebens!“ – gab sie zu.

Die Sprecherin hat ihre Erfahrungen über Heilung in dem Jahr erlebt, als sie ein Jahr Pause im Unterricht hielt. Diese Pause dient zur Vertiefung des Dozenten in einem Thema, wofür er/sie sich interessiert. Healy hat die Heilung analysiert und solche Menschen gesucht, die sich in der Kirche mit Heilung beschäftigen. Sie erzählte,

dass übernatürliche Heilungen viel häufiger sind, als man denkt. Sie hat hinzugefügt, dass es eine eindeutige Verbindung zwischen Heilung und Vergebung gibt, wozu sie sogar mehrere Beispiele brachte. Zum Beispiel war eine Frau mit Blutfluss ihrer Krankheit los, nachdem sie ihrem Mann vergab, mit dem sie Ärger gehabt hatten. Ein mit einem Bleistab geschlagener Mann, der deswegen Augenschwäche hatte, hat seine Sehkraft erst danach wiederbekommen, nachdem er seinem Aggressor

vergab.

Am Ende des Glaubenszeugnisses betete Mary Healy mit den Pilgern zusammen für die Verweigerung des Okkultismus und für die Ausgießung des Heiligen Geistes.

IEC 2020: Unsere einzige Hoffnung ist Christus!

György Udvardy: „Wir können nicht allen helfen, aber nur wir können Hoffnung geben.“ Der Donnerstag des Eucharistischen Kongresses trägt den Namen Tag der Hoffnung. György

Udvardy, Erzbischof von Veszprém hat auf die Wichtigkeit dieser göttlichen Tugend in seiner Homilie seines Morgengebets aufmerksam gemacht.

„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt! wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus.“ (1Petr 4, 10-11)

In der Homilie des Eucharistischen Kongresses von Donnerstag, hat György Udvardy, Erzbischof von Veszprém in seinem Morgengebet auf die Gabe der Hoffnung aufmerksam gemacht.

Hoffnung ist eine göttliche Tugend, dadurch erflehen wir das Himmelreich und ewiges Leben – sagte der Erzbischof, und er fügte hinzu: „die Grundlagen unserer Hoffnung sind die Auferstehung Christi und die Verheißung unserer Auferstehung”.

Der Oberpriester hat die Frage gestellt: was für ein Platz hat die Zukunft in meinem Leben, in dem die Zukunft das Land des Himmels, ewiges Leben ist, wo wir ähnlich zu Gott werden? Er betonte, dass die Hoffnung uns wie ein Anker zum anderen Ufer befestigt, immerhin formt sie unsere Gegenwart.

Die Hoffnung beinhaltet alle Verlangen, Wünsche, die sich nach der Freude richten. Sie schützt uns vor der Verschüchterung, unterstützt uns in der Hilflosigkeit, macht das Herz bereit für die ewige Freude, bewahrt uns vor der Selbstsucht und führt uns zur Übung der Liebe – listete Erzbischof György Udvardy auf.

Er deutete an, dass man sich mit zahlreichen hoffnungslosen Menschen treffen kann, Signale der Verschwommenheit und des Verlangens der Hoffnung sind beide in der Welt zusammen präsent. Er hat darauf Aufmerksam gemacht, dass „wir nicht allen helfen können, aber nur wir Hoffnung geben können“, Christus ist die verkörperte Hoffnung in der Eucharistie, deswegen ist der Mensch, der sich mit Eucharistie ernährt, Bearbeiter der Hoffnung für die Welt.

„Unsere einzige Hoffnung ist Christus! – sagte zum Schluss seiner Homilie György Udvardy am Donnerstag.

Klartext: Marsch fürs Läbe und Ehe für alle

Am 18. September 2021 findet der 11. Marsch fürs Läbe und eine Woche später entscheidet das Schweizer Volk über das Referendum „Ehe für alle“ ab. Über diese Themen habe ich mit Frau Beatrice Gall, Medienverantwortliche der Organisation Marsch fürs Läbe, gesprochen.

Mitarbeit – Gebet/Mithilfe (marschfuerslaebe.ch)

Foto: Beatrice Gall

Nachrichtensendung vom 10.09.2021

Schlagzeilen:

Papst Franziskus zerstört Lebenswerk von em. Papst Benedikt XVI
Corona Eindämmung und die Kirchen in der Schweiz

IEC 2020: 07. September 2021

Internationaler Eucharistischer Kongress – 7. September Zusammenfassung

Am Dienstag des Internationalen Eucharistischen Kongresses – der thematisch den Namen Tag des Friedens trägt – zelebrierte Csaba Ternyák, Erzbischof von Eger das Morgengebet, danach kam die Katechese von Gérald Lacroix, Erzbischof von Quebec, dann folgte das Glaubenszeugnis von Kardinal Louis Raphael Sako. Der Hauptzelebrant der heiligen Messe war Jose Serofia Palma, Erzbischof von Cebu.

Csaba Ternyák: Christlicher Frieden beginnt tief im Herzen

Csaba Ternyák erinnerte sich in seiner Predigt während des Morgengebets: Jesus hat in seiner Abschiedsrede gesagt: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“. Und der Frieden von Jesus stammt davon, dass er in seinem ganzen Leben die Wille des Herrn gesucht hatte, er wollte ihm gefallen. Die Erfüllung dieser Wille war das Pfand seines inneren Friedens, welches er in der Nähe des Herrn gefunden hat – deutete Csaba Ternyák an und fügte hinzu: auch wir suchen den Frieden in der Nähe des Herrn, damit er uns und die ganze Welt begnadet.

Der Oberhirte deutete an, wenn es Frieden herrscht, dann „ist unsere Seele ruhig, unser Leben geradlinig, können wir unsere Pläne verwirklichen, in Harmonie leben, auch unsere weite Umgebung wird durch Entwicklung, Solidarität, gesellschaftliche Kohäsion, Verantwortung bestimmt“. Er unterstrich, dass in Frieden die Schwachen gefördert, die Bedürftigen unterstützt werden, Unfriede, Konkurrenz, Streit können aber nicht nur das Leben von Völkern zur Hölle machen, sondern vergiften sie auch unsere persönliche Beziehungen.

Der Erzbischof betonte: der Frieden Christi bedeutet nicht nur den Mangel des Krieges, sondern beginnt tief im Herzen, dient zum Frieden der Person, Gesellschaft, der ganzen Menschheit. Der Oberhirte erörterte, dass der Internationale Eucharistische Kongress uns auf die Wichtigkeit der Kommunion, der eucharistischen Anbetung, des Gebets und der Wohltaten aufmerksam macht. Alle sind effektive Hilfen zur Verwirklichung unseres Verlangens nach Frieden und des Friedens der ganzen Menschheit.

Der katholischer Oberpriester hat gebeten, dass die Gläubigen mit dem Frieden Christi begossen werden, dass dieser Frieden, der durch Kommunion in unsere Seele zieht, stärker wird, als unsere instinktive Natur. Er unterstrich, dass eine dynamische Verbindung zwischen unseren Gebeten und zwischen der Kraft des Sakraments gibt, die Erstere verstärkt unser Verlangen, die Letztere bearbeitet Frieden effektiv.

Am Ende seiner Homilie betete Csaba Ternyák darum, dass der Frieden des Auferstandenen die Pilger begnaden soll, zum Schluss zitierte er die ersten Worte des Gebets des Heiligen Franziskus: „O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens!“

Gérald Cyprien Lacroix: Die Bestrebung des Friedens ist kein absurder Gedanken

Der Primas von Kanada, der Erzbischof von Québec hat am Anfang seiner Katechese über seine Freude geredet, dass er in Budapest, zusammen mit allen Teilnehmern des Internationalen Eucharistischen Kongresses feiern kann. Er verfasste seine Meinung auf dieser Weise: da Jesus selbst die einzige und wahre Substanz der Eucharistie ist, ist es passender die Frage so zu formulieren: „wer“ und nicht „was“ ist Eucharistie?

Eucharistie ist seines Erachtens so, wie das Wasser aus der Tiefe, „welches pur, frei ist und unsere Durst wegnimmt“. Von der Natur her – sagte der Erzbischof – ist Eucharistie das Sakrament des Friedens – wie uns daran auch Papst Benedikt XVI. erinnerte.

Er betonte:  Budapest,  der Veranstaltungsort des Eucharistischen Kongresses ist wahrscheinlich die einzige Hauptstadt der Welt, unter deren Straßen sich Höhlen verstecken:  und  zwar  solche  Höhlen,  die  vom  Wasser  ausgehöhlt  worden  sind.

„Beten wir also darum, dass die Quellen unseres Lebens vom lebendigen Wasser ernährt werden – ’alle meine Quellen entspringen in dir’, wie der Autor des Psalms schreibt –, welches uns Sinn, Gnade und Frieden bringt“ – sagte der Primas.

Über den Frieden – welcher die Mitteilung dieses Tages des IEK‘s ist – sagte er: der durch Eucharistie angebotene Frieden bedeutet nicht den Mangel des Konflikts, sondern einen aktiven Prozess, der den Frieden und die Versöhnung zwischen Personen, Familien und Gemeinschaften voranbringt.

Er legte fest: durch Eucharistie können wir daran glauben, dass die Bestrebung des Friedens kein so absurder Gedanken ist, wie er erscheint.  Er ist der Meinung, dass eine solche Welt keine Utopie ist, „in der Frieden, sowie die Eliminierung von solchen Unterschieden, die Personen und Nationen trennen, verwirklicht wird

Louis Rafaël Sako: Verfolgung und Spiritualität

Kardinal Louis Rafaël Sako, Chaldäisch-Katholischer Patriarch, Erzbischof hat über die Verfolgung der nahöstlichen Christen und über die Spiritualität der Gläubigen erzählt. In seinem Glaubenszeugnis am Dienstag hat er die Erfahrungen aus dem Besuch von Papst Franziskus in Irak mitgeteilt.

Kardinal Sako rief auf, dass der Satz „Frieden sei mit euch“ von Christus mehrmals während der heiligen Messe erklingt, aber sie selbst als Christen in Irak, leben im Kriegszustand, „unser Drama dauert schon seit Jahren“: Migration in die Nachbarländer ist permanent.

Er hat es auch wiederbelebt, als von einem Tag auf den anderen 120.000 Christen aus Mosul und aus der Ninive-Tiefebene geflohen waren, sie mussten alles hinter sich lassen und Asyl suchen. Sie sind mehr als drei Jahre lang, u.a. in Kurdistan, bis zu der Befreiung in 2017 geblieben – sagte der Erzbischof von Bagdad. Über die Glaube seiner Kirche hat er betont, dass sie die antiochenische Christus-Glauben folgen, in der die von der menschlichen Richtung göttliche, historisch aufsteigende Person von Jesus typisch ist (Synoptische Evangelien). Er hat es vermerkt: ein Unterschied steckt nur in der Wortwahl.

Kardinal  Sako  hat  den  diesjährigen  Besuch  von  Papst  Franziskus  in  Irak  als

„historisch bedeutsam“ genannt, dessen Bedeutung steht – seines Erachtens – darin, dass der Papst die verfolgte Kirche unterstützt, die immer noch unter Misstrauen und Verdacht leidet.

Kardinal Sako hat sein Fazit so formuliert: der Eucharistische Kongress soll eine Gelegenheit sein, um die Einheit mit Christus zu vertiefen, die Gemeinschaft und die Einheit mit anderen Christen zu stärken. „An jedem eucharistischen Fest wird das letzte Abendmahl gefeiert, welches die Bedeutung der Teilung und des Zusammenseins in sich birgt“ – sagte am Ende seines Glaubenszeugnisses das Oberhaupt der Chaldäer.

Jose S. Palma: Die Quellen der Gnade Gottes haben uns reichlich gesegnet und gefüllt

Der Erzbischof von Cebu in den Philippinen, Jose S. Palma brachte auf die heilige Messe des IEK‘s am Dienstag „den Gruß des Friedens und der Freude” mit, denn seine Stadt hat den 51. Internationalen Eucharistischen Kongress veranstaltet. Das Land – fügte er hinzu – feiert das 500. Jubiläum des Christentums dieses Jahr.

In seiner Homilie erklärte der Erzbischof: er freut sich über das Wunder, dass der Herr „uns trotz der Pandemie hier, in der schönen und historischen Stadt von Budapest versammelt hat, um uns über die wundervolle Gabe der Eucharistie zu besinnen und diese zu feiern“.

Während der heiligen Messe – an der Sankt Markus, Sankt Stephan Sankt Melchior auch gefeiert wurden – hat er über den Frieden gesagt: dieser bedeutet den Mangel des Schmerzes und des Leides nicht, sondern die Erkenntnis der Anwesenheit Gottes im Schmerz und Leid.

Der Erzbischof zitierte die Rede über die Mission zwischen Jesus und Matthäus aus dem Evangelium. Er sagte: trotz aller Schmerzen und Leid ermutigt der Herr seine Apostel um keine Angst und Sorge zu haben, „weil wenn Gott auch die Sperlinge beobachtet, je mehr macht er das mit mir und dir, die eine innige Beziehung zu unserem himmlischen Vater haben. Sobald wir es in uns bewusst machen, dass wir Kinder des Vaters sind, kein Schmerz oder Leid kann den Frieden stören oder vernichten, der aus dem Herzen Gottes entspringt, denn “Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?” (Röm 8, 31).

In der Eucharistie – sagte er zum Abschluss seiner Homilie – haben uns die Quellen der Gnade Gottes reichlich gesegnet und gefüllt, „dadurch haben wir eine Berufung erhalten, um Kanäle des Friedens für andere zu sein.”

IEC 2020 Der 52. Internationaler Eucharistischer Kongress ist mit dreifacher Feier auf dem Heldenplatz von Budapest begonnen.

Ursprünglich wollte man den Kongress noch im vorigen September veranstalten, aber die Organisatoren mussten ihn wegen der Pandemie verschieben.

Ursprünglich wollte man den Kongress noch im vorigen September veranstalten, aber die Organisatoren mussten ihn wegen der Pandemie verschieben.

Im Beisein von kirchlichen und staatlichen Würdenträgern wurde der 52. Internationale Eucharistische Kongress in Budapest eröffnet.

Die halbstündige Eröffnungszeremonie stand unter dem Motto Ungarn, Reich von Maria/Regnum Marianum. In der Aufführung, die die christlich-volkstümlichen Sitten des Karpatenbeckens vorstellte, präsentierten 300 Volkstänzer und -künstler die besondere Beziehung zwischen Ungartum, den Volkstraditionen und der christlichen Religion sowie deren jahrtausendealte Wurzeln.

In seiner Begrüßungsrede dankte der Primas von Ungarn, Péter Kardinal Erdő, der göttlichen Vorsehung für die Organisation des Kongresses. Er dankte den Organisatoren und Organisatorinnen, der ungarischen Gesellschaft und dem Päpstlichen Komitee für die Eucharistischen Weltkongresse. In seiner Rede hob Péter Kardinal Erdő die Bedeutung der einwöchigen Veranstaltung hervor: „Christus ist mit uns in der Eucharistie. Er lässt weder die Kirche noch die Völker oder die Menschheit allein. All unsere Kräfte und Hoffnungen entspringen in ihm. Die Eucharistie ist die Quelle, aus der sich unser christliches Leben, unsere Sendung, ernährt.“

Hauptzelebrant der Eröffnungsmesse war Kardinal Angelo Bagnasco, emeritierter Erzbischof von Genua, ehemaliger Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz und Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen.

In seiner Homilie sagte er, dass „unsere Stimme schwach ist“, aber die Stimme der Jahrhunderte darin widerhallt und durch das vergossene Blut der Märtyrer lebendig gemacht wird. „Mit der heutigen Messe erinnern wir uns daran, dass trotz unserer Schwächen und Sünden das Licht Christi die Kirche erfüllt.“

Der Vorsitzende des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen fügte außerdem hinzu, dass der Heilige Geist die Stimme der Gläubigen verstärkt und an die modernen Menschen gerichtet sagte er: „Du bist nicht allein inmitten des feindlichen Universums“. Der Kardinal begrüßte die fast 1200 Erstkommunikanten und versicherte ihnen, dass sie in Jesus einen Freund gefunden haben, der sie niemals verraten wird.

Der Hauptzelebrant der Messe, Kardinal Angelo Bagnasco, wandte sich auch an die Schülerinnen und Schüler der katholischen Schulen und betonte, dass diese jungen Menschen in einem Umfeld lernen können, das keine Vorurteile gegenüber Religion und Christentum hat.

„Heutzutage wird von der ‚Schwäche‘ des Denkens gesprochen, und aus dieser Schwäche entstehen die Schwierigkeiten des Glaubens. Der Glaube ist nicht der Feind der Vernunft, sondern sucht nach dem Sinn der Dinge. Die Vernunft braucht auch den Glauben, um sich selbst zu sein“, sagte der italienische Kardinal. Er erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass ihr Leben dadurch nicht schön sein wird, wenn es frei von Fehlern und Schwierigkeiten ist und auch nicht, wenn sie erfolgreiche und wichtige Menschen werden, sondern nur wenn sie nützlich sein werden. „Die Kirche braucht euch, und ihr braucht Jesus.“

Angelo Bagnasco wandte sich auch an den Klerus, der in der ganzen Welt verstreut ist und die Worte Jesu, des Guten Hirten, verbreitet. Er dankte den Priestern, die, wie er sagte, „Boten der Liebe Gottes, Propheten des Geistes in einer Welt des Materialismus, Erben einer lebendigen Tradition und Boten der Zukunft in einer verlorenen Welt“ sind.

Abschließend wandte sich der Kardinal an die Gemeinschaft, die ihren Blick und Horizont nun auf die heilige Eucharistie und das Herz Christi richtet. „Auf den Knien sagt er die letzten Worte. Und dies ist nichts anderes als ein wiederholter, ermutigender Ruf: Ihr alle, die die Last des Kreuzes spürt, die weint, und die wegen eurer Wahrheit verfolgt werdet, die keine Stimme und kein Zuhause habt, deren Schmerz den anderen unbekannt ist… seid gestärkt, der Herr ist nahe und klopft an die Tür jedes Herzens, das sich ihm öffnet. Er kam in die Welt, um nicht nur das menschliche Schicksal zu teilen, sondern vor allem, um uns zur Dreifaltigkeit zu erheben. Es ist ein großes Mysterium, aber er ist hier auf diesem Altar gegenwärtig und wird jeden Tag bis zum Ende der Welt bei uns bleiben.“

IEC 2020

Kardinal Angelo Bagnasco: „trotz alle unseren Schwächen und Sünden glänzt noch das Licht Christi in der Kirche.“

Péter Erdő: Unser christliches Leben ernährt sich aus der Eucharistie

–    Der Eucharistische Kongress in Budapest ist begonnen

Der 52. Internationaler Eucharistischer Kongresshat mit dreifacher Feier auf dem Heldenplatz von Budapest begonnen.Aus etwa achtzig Ländern sind Pilger auf das größte Treffen der katholischen Gemeinschaft angekommen, welches in jedem vierten Jahr veranstaltet wird.Ursprünglich wollte man den Kongress noch im vorigen September veranstalten, aber die Organisatoren mussten ihn wegen der Pandemie verschieben.

Ungarn veranstaltet das katholische Weltereignis schon zum zweiten Mal nach 83 Jahren, dessen Eröffnungszeremonie war zugleich das Veni Sancte der katholischen Schulen der Erzdiözese Esztergom-Budapest, gleichzeitig haben 1.200 Jugendlichen zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen.

In der Gegenwart von kirchlichen und öffentlich-rechtlichen Hoheiten wurde der 52. Internationaler Eucharistischer Kongress in Budapest eröffnet.

Die halbe Stunde lange Eröffnungszeremonie hat den Titel Ungarn, das Land von Maria bekommen.Im Eröffnungsprogramm, welches die christlichen Volkstraditionen des Karpatenbeckens präsentiert, haben 300 Volkstänzer und traditionspflegende Künstler das spezielle Verhältnis der Ungarn zwischen Volkssitten und Religion und deren Wurzeln vorgestellt, die auf tausend Jahre zurückgreifen.

Péter Kardinal Erdő, Primas hat in seiner Begrüßung für die göttliche Vorsehung Dank gesagt, weil sie den Kongress veranstalten können. Er hat sich bei den Organisatoren, bei der ungarischen Gesellschaft und bei dem Päpstlichen Komitee für die Eucharistischen Weltkongresse bedankt.Péter Erdő hat in seiner Rede die Substanz der einwöchigen Veranstaltung betont:„Christus ist mit uns in der Eucharistie.Er lässt die Kirche, die Völker, die Menschheit nicht allein.Alle unsere Kräfte und Hoffnungen stammen von ihm.Die Eucharistie ist die Quelle, aus dem sich unser christliches Leben und unsere Sendung ernährt.“

Der Hauptzelebrant der Eröffnungsmesse war Kardinal Angelo Bagnasco, Bischof Emeritus von Genua, ehemaliger Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz, Vorsitzender des Rates der europäischen Bischofskonferenzen.

In seiner Homilie sagte er: „unsere Stimme ist schwach“, aber es hallen darin Stimmen von Jahrhunderten und das Blut der Märtyrer macht sie lebendig.„Mit der heutigen heiligen Messe teilen wir es mit, dass trotz alle unseren Schwächen und Sünden glänzt noch das Licht Christi in der Kirche.“

Der Vorsitzender des Rates der europäischen Bischofskonferenzen fügte hinzu, dass der Heilige Geist verstärkt die Stimme der Gläubigen und auf dieser Weise zu dem modernen Mensch spricht:„ich bin nicht in der Mitte eines feindlichen Weltalls allein.“Der Kardinal hat die fast 1.200 Erstkommunikanten begrüßt und sie damit ermutigt, dass sie im Christus einen solchen Freund gefunden haben, der sie niemals verraten wird.

Der Hauptzelebrant der heiligen Messe, Kardinal Angelo Bagnasco hat auch die Schüler der katholischen Schulen adressiert und er betonte, dass die Jugendlichen in einer solchen Gemeinschaft lernen können, die keine Vorurteile über die Religion, über das Christentum hat.

„Heutzutage redet man oft über die „Schwäche“ des Denkens und aus dieser Schwäche stammen die Schwierigkeiten der Glaubens. Die Glaube ist nämlich kein Feind der Vernunft, sonder sucht sie den Sinn der Dinge.Sogar der Vernunft bracht die Glaube, um sich selbst zu sein“ – sagte der italienischer Kardinal.Er machte die Schüler darauf Aufmerksam, dass ihr Leben nicht schön sein wird, wenn sie Irrtümer, Schwierigkeiten entbehren, und auch nicht dadurch, wenn sie zu erfolgreichen, bedeutsamen Menschen werden, sondern dadurch, dass sie nutzvoll werden.„Die Kirche braucht euch, ihr braucht aber Jesus.“

Angelo Bagnasco adressierte auch das Priestertum, die in der Welt zerstreut die Wörter von Jesus, der gute Hirte tragen.Er hat sich bei den Priestern bedankt, die laut seiner Wortwahl:„die Künder der Gottesliebe, die Propheten der Seele in einer materiellen Welt, die Erben der lebendigen Tradition und die Künder der Zukunft in einer verirrten Welt sind.“

Der Kardinal adressierte am Ende die Gemeinschaft, die den Blick, den Horizont zur göttlichen Eucharistie und zum Herzen Christi richtet.„Kniend spricht er die letzten Worte aus.Und diese sind nicht anders, als erneute, ermutigende Aufforderung: ihr alle, die das Gewischt des Kreuzes spüren, die weinen, die wegen der Wahrheit verfolgt wird, die keine Stimme und Heimat haben, deren Schmerz unbekannt für die Anderen ist… reißt euch zusammen, der Herr ist nah, er klopft an der Tür von jeden Herzen, die sich vor ihm eröffnet.Er ist nicht nur deswegen an die Welt gekommen, um das Schicksal der Menschen zu teilen, sondern hauptsächlich uns zur heiligen Dreifaltigkeit zu erhöhen.Mächtig ist dieses Mysterium, aber es ist hier präsent, auf dem Altar und bleibt mit uns jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“

Ab dem 6. September wird der Kongress im Messezentrum Hungexpo veranstaltet

Klartext: Aktuelle Herausforderungen für die christliche Anthropologie

Ein Essay von Daniel Ric

Vorwort zur Entstehungsgeschichte:

Das vorliegende Essay ist das Produkt einer Gesprächsreihe, in welchen die aktuellen Herausforderungen thematisiert wurden, denen sich Menschen stellen müssen, die eine christliche Anthropologie vertreten. In diesen Salongesprächen, an denen letztes Jahr Menschen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mitgewirkt haben, wurde versucht, Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragen zu geben. An zwei Abenden wurde die Gesprächsrunde durch Impulsreferate von Frau Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz bzw. Herrn Professor Peter Kirchschläger bereichert. In einer freien Reflexion versucht das vorliegende Essay, die vielen Erkenntnisse, die an diesen drei Abenden für den Verfasser des Textes gewonnen wurden, in einer für den Leser zusammenhängenden und hoffentlich nützlichen Form zusammenzutragen.

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NEWS: Brandstiftung in katholischer Kirche in Gossau

SCHÜTZEN WIR UNSERE KIRCHEN!

AM FREITAG NACHMITTAG, ZWISCHEN 16.45h UND 18h, HAT EINE UNBEKANNTE GRUPPE IN GROSSAUER KATHOLISCHEN KIRCHE BRANDSCHTIFTUNG VERÜBT.
DER MESMER HAT DEN RAUCH, BEIM BETRTEN DER KIRCHE BEMERKT. ES WURDEN OPFERKERZENSTÄNDER BEIM ANZÜNDKERZEN ENTNOMMEN UND DIESE MIT WEITERE KERZEN AM ALTAR ANGEZUNDET. DER HOLZTISCH VERKOHLTE MIT ANDEREN GEGENSTÄNDE. HEISST ES IN DER MITTEILUNG VON DER ST. KANTONSPOLIZEI.

Nachrichtensendung vom 03.09.2021

Texas verabschiedet ein strenges Gesetz gegen Abtreibung
Kathedrale von Buenos Aires mit Antikatholische Parolen beschmiert
Pro Ecclesia stellt Bischöfe ein Programm vor

Gastsprecherin: Frau Christine Augsburger

Klartext: Ehe für alle-NEIN

GASTKOMMENTAR von lic. iur Herbert Meier

Abstimmung 26. September 2021 – Ehe für alle – Nein

Mit einer aufwendigen Kampagne, bei der sich vor allem auch die grössten Medien der Schweiz ins Zeug legen, versucht man gegenwärtig, dem Volk die Abstimmungsvorlage «Ehe für alle» schmackhaft zu machen. Der Bundesrat begründet diese Gesetzesänderung mit der Behauptung, es gehe nicht darum, die Ehe zu schwächen oder gar abzuschaffen, sondern sie im Sinne der Gleichberechtigung auch für schwule Männer und lesbische Frauen zu öffnen. Mit dieser Öffnung verzichte der Staat darauf, ins Privatleben der Menschen einzugreifen.

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Kinder- und Jugendendung vom 01.09.2021

Nach den Sommerferien, fährt Ivan (Kinder glauben an Gott) und Luka (Gott herrscht die Welt).

Schlagzeilen vom 03.09.2021

Morgen können Sie folgendes hören:

Texas verabschiedet ein strenges Gesetz gegen Abtreibung
Kathedrale von Buenos Aires mit Antikatholische Parolen beschmiert
Pro Ecclesia stellt Bischöfe ein Programm vor

Sendungen vom 30.08.2021

6 Tagen vor der Eröffnen des 52. IEC in Budapest, stellen wir Ihnen die St. Josef Kirche.
Nach einer Musikpause hören Sie einen weiteren Teil der schönsten Aufnahmen von 26 Amtsjahren von hl. Papst Johannes Paul II.

Eröffnungszeremonie und Heilige Messe mit Erstkommunion | Eucharistic Congress – IEC2020

Heilige Messe und eucharistische Lichtprozession | Eucharistic Congress – IEC2020

Statio orbis – Abschlussmesse mit Papst Franziskus | Eucharistic Congress – IEC2020

NEWS: Papst Franziskus entfernt einen pro alten Ritus

Der heilige Vater entfernt weiter alle konservative Kräfte. Nun ist der Zeremonienmeister dran. Guido Marini wird Bischof in Norditalien.

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Klartext vom 29.08.2021: Ehe für alle

In dieser Sendung geht es um das Referendum zum „Ehe für alle“. Mein Interviewgast ist Herr Samuel Kullmann Grossrat von der EDU Kanton Bern.

Foto: Samuel Kullmann
Ehe für alle – NEIN

Nachrichtensendung 27.08.2021

Reformen in der katholischen Kirche
Pro Ecclesia Schweiz zu den Reformpläne
„Traditionis Custodes“ ist ein Rückschritt
Der Kaffee und der Papst

Sendungen vom 23.08.2021

„Sei Teil des Spiels“ ist der Titel zur Vorbereitung des 52. IEC 2021 in Budapest. Nach einer Musikpause hören Sie den 6 Teil zu den schönsten Aufnahmen von hl. Papst Johannes Paul II, aus seinen 26 Amtsjahren.

Nachrichtensendung vom 20.08.2021

Christen in Afghanistan
Vandalismus an katholischen Kirchen in USA
Bischof Schneider vs. Papst Franziskus
Caritas Schweiz: Direktor geht

Sendungen vom 16.08.2021

IEC 2020, der erste Tag
Der 5te Teil der Vortragsreihe zu 26 Jahr Amtszeit von Johannes Paul II

NEWS: «Die Schweiz nimmt vorerst keine Flüchtlinge auf»

Die Schweiz verzichte aktuell darauf, eine grössere Gruppe von Flüchtlingen direkt aus Afghanistan in der Schweiz aufzunehmen, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit (siehe Protokoll der Pressekonferenz unten). Laut Angaben des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR ist die Informationslage für diesen Schritt derzeit zu unklar, begründet der Bundesrat seinen Entscheid.

Darüber hinaus wäre eine solche Aktion «wegen der derzeit chaotischen Situation bei der Ausreise aus Afghanistan auch technisch nicht möglich». Afghaninnen und Afghanen, die in die Schweiz reisen wollten, könnten nach geltendem Recht bei einer schweizerischen Auslandsvertretung einen Antrag auf ein humanitäres Visum stellen. Die aktuellen Kriterien für die Ausstellung eines solchen Einreisedokuments würden nicht angepasst.

Der Gesuchsteller muss nach geltendem Recht eine konkrete, unmittelbare und ernsthafte Gefährdung nachweisen können. Nach der geltenden Rechtspraxis müssen diese Personen zudem einen engen und aktuellen Bezug zur Schweiz nachweisen.

230 Afghanen warten auf die Ausreise

Anders sieht es bei den rund vierzig lokalen Mitarbeitenden des Kooperationsbüros der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) in der afghanischen Hauptstadt Kabul aus. Sie und ihre Kernfamilien haben vom Bundesrat bereits die Zusage erhalten, dass sie ausgeflogen werden und in der Schweiz Asyl erhalten.

Insgesamt handelt es sich um 230 Personen, die im Rahmen des Resettlement-Kontingents in der Schweiz aufgenommen werden. Dieses jährliche Kontingent beträgt 800 Personen.

Die Ausreise dieser Personen gestaltet sich jedoch als schwierig. «Die Schweiz arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, die lokalen Mitarbeitenden, ihre Familien und Schweizer Staatsangehörige, die sich noch in Afghanistan aufhalten, ausser Land zu bringen», heisst es.

30 Schweizer evakuiert

Auch Schweizerinnen und Schweizer möchten Afghanistan verlassen. Bislang haben sich laut dem Bundesrat rund dreissig Schweizer bei der Schweizer Botschaft in Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, gemeldet. Auch für diese Personen wird nach einer Möglichkeit für eine Ausreise gesucht.

Die sechs Mitarbeitenden des Aussendepartements EDA in Kabul haben alle unterdessen Afghanistan verlassen. Die letzten drei Mitarbeitenden seien gestern Abend in der Schweiz gelandet, schreibt der Bundesrat.

Quelle: Bluewin

NEWS: Kardinal Burke in kritischem Zustand

Aufrufe weltweit, für die Genesung des Löwen der katholischen Orthodoxie zu beten

Kardinal Raymond Burke wurde nach einer COVID-19-Ansteckung an ein Beatmungsgerät gesetzt. Der Zustand des Kardinals verschlechtert sich rapide, da er eine schwere Lungenentzündung entwickelt hat und nicht auf die Behandlung anspricht. Es wurden Gebetsrufe ausgesprochen.

Kardinal Burke wurde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er letzte Woche positiv auf COVID-19 getestet worden war. In einem Tweet, den er auf seinem Twitter-Account veröffentlichte, bat der 73-jährige Kardinal die Gläubigen, für ihn zu beten und lud sie ein, auf die göttliche Vorsehung zu vertrauen:

„Gelobt sei Jesus Christus! Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich kürzlich positiv auf das COVID-19-Virus getestet wurde. Gott sei Dank ruhe ich mich wohl und erhalte eine ausgezeichnete medizinische Versorgung. Bitte betet für mich, wenn ich meine Genesung beginne. Vertrauen wir auf die göttliche Vorsehung. Gott segne dich.“

NEWS: Täglich ab 18h, können Sie den leuchtenden Rosenkranz auf Latein, hören.

Mit dem hl. Johannes Paul II

Sendungen vom 09.08.2021

Gemeinsam auf dem Weg ist der Titel zur Vorbereitung des 52. IEC in Budapest. Nach einer Musikpause hören Sie den dritten Teil von den schönsten Aufnahmen (26 Jahre Amtszeit von Johannes Paul II), in der Sendung Theologiestunde.

Quelle: IEC 2020

NEWS: Verdächtiger Brandstifter tötet katholischen Priester

Verdächtiger von Brand in der Kathedrale tötet einen katholischen Priester

In Frankreich steht der mutmassliche Brandstifter der Kathedrale von Nantes in dringendem Verdacht, einen katholischen Priester getötet zu haben. Innenminister Gérald Darmanin erklärte am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter, im Départment Vendée sei ein Geistlicher Opfer eines „dramatischen Mordes“ geworden. Später bestätigte er, dass der mutmaßliche Täter vor einem Jahr auch den Brand in der Kathedrale gelegt haben soll.

Ein Mann habe sich im rund 60 Kilometer von Nantes entfernten Mortagne-sur-Sèvre der Polizei gestellt und gesagt, er habe einen Priester getötet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen. Demnach handelte es sich um denselben Mann, der im Zuge der Ermittlungen zum Brand der Kathedrale von Nantes im Juli 2020 festgenommen worden war.

Der Mann aus Ruanda war vor einigen Jahren aus seiner Heimat nach Frankreich geflüchtet. Der getötete 60 Jahre alte Priester habe ihn „seit mehreren Monaten“ beherbergt, hieß es nun aus Polizeikreisen. Zum Tathergang lagen zunächst keine näheren Informationen vor. Polizeikreise schlossen lediglich einen Messerangriff aus.

Die Rechtspopulistin und mehrfache Bewerberin um das Präsidentenamt, Marine Le Pen, prangerte „ein vollständiges Versagen des Staates und von Gérald Darmanin“ an. „In Frankreich kann man sich also illegal aufhalten, die Kathedrale von Nantes anzünden, nie abgeschoben werden, und rückfällig werden, indem man einen Priester ermordet“, erklärte sie auf Twitter.

Der Innenminister warf der Rechtspopulistin vor, „zu polemisieren, ohne die Fakten zu kennen“.

Quelle: FAZ

Nachrichtensendung vom 06.08.2021

HAUPTTHEMA:

  • Muto Proprio und Tridentinische Messe
  • Christenpartei boykottiert Wahl in Irak
  • Ungarn bereitet sich vor

Nachrichtensendung

Heute ab 18.30h auf www.novaradio.ch (unter Livestream)

HAUPTTHEMA:

  • Muto Proprio und Tridentinische Messe
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NEWS: Diözese Chur äußert sich erstmals zu neuen Messvorschriften

Churer Bischof Joseph Bonnemain kommentiert als erster Schweizer Bischof die jüngsten Anweisungen des Papstes zur Feier der tridentinischen Messe.

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NEWS: Papst verliert seine Autorität, warnt niederländischer Bischof

Hat Papst Franziskus seine Autorität mit dem Motu proprio über die lateinische Messe riskiert?

Ein ausgesprochener konservativer niederländischer Bischof sagt, dass das Motu proprio von Papst Franziskus, das die lateinische Messe einschränkt, und die Schwierigkeiten mit kirchlichen Hierarchien in Deutschland und den Vereinigten Staaten Anzeichen dafür sind, dass er seine Autorität verliert.

Weihbischof Rob Mutsaerts von ’s-Hertogenbosch, der den Papst in der Vergangenheit wegen anderer Themen kritisiert hat, sagte, Franziskus habe die „bösartige Ukase“ ohne Konsultation herausgegeben, im Widerspruch zu seinem erklärten Ziel der Synodalität, in der alle sich äußern können. 

Dies geschah, nachdem die deutschen Bischöfe „den Rat des Papstes in Bezug auf den synodalen Prozess nicht zur Kenntnis genommen“ und die US-Bischöfe ihren politischen Kampf um die Kommunion trotz Warnungen des Vatikans weitergingen, schrieb er in seinem Blog.

All dies „deutete darauf hin, dass er autorität verliert“, sagte Bischof Mutsaerts. „Ich glaube, Francis schießt sich mit diesem Motu proprioin den Fuß. Das wird sich als gute Nachricht für die Bruderschaft St. Pius X. erweisen.“

Die Piusbruderschaft ist die härteste traditionalistische Gruppe, die die tridentinische lateinische Messe verteidigt, und ihre Bischöfe wurden zwei Jahrzehnte lang exkommuniziert, um sich dem Vatikan zu widersetzen. Papst Franziskus schränkte die Verwendung dieser Messe stark ein, weil zu viele Traditionalisten sagten, sie sei dem reformierten Ritus nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil überlegen. 

Bischof Mutsaerts, 63, erwähnte nicht die globale Umfrage des Vatikans unter Bischöfen im vergangenen Jahr, die laut Franziskus zeigte, dass die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007, eine breitere Anwendung des älteren Ritus zuzulassen, zu Spaltungen innerhalb der Kirche geführt habe.  

„Die Sprache ist einer Kriegserklärung sehr ähnlich“, schrieb er in seinem Blog Paarse Pepers (Lila Paprika), wo seine Posts Pepertjes (kleine Paprika) genannt werden. 

„Franziskus schlägt mit Traditionis Custodeshart die Tür zu“, fuhr er fort. „Es fühlt sich an wie ein Verrat und ist ein Schlag ins Gesicht seiner Vorgänger. Die Kirche hat die Liturgien nie abgeschafft. Nicht einmal Trent. Franziskus bricht völlig mit dieser Tradition.“

Das Zweite Vatikanische Konzil sei konservativ, aber seine Umsetzung sei „weit entfernt von den Konzilsdokumenten“, sagte der Bischof. So zu tun, als ob dies der Tradition entspricht, „widerspricht völlig der Realität … Liturgie ist kein Spielzeug der Päpste, sondern das Erbe der Kirche“.

„Der Papst sollte der Hüter der Tradition sein. Der Papst ist der Gärtner, nicht der Hersteller.“

Bischof Mutsaerts sagte, Franziskus habe nicht aus Sorge um Evangelisierung oder Barmherzigkeit gehandelt, sondern aus „Ideologie und Bosheit“. Er machte es fast unmöglich, eine Messe zu halten, die eine kleine Gruppe von Katholiken liebte, während er einen reformierten Ritus förderte, der oft mit vielen liturgischen Missbräuchen gefeiert wurde. 

„Wie diktatorisch, wie unpastoral, wie gnadenlos kann man werden?“, fragte er. „Wenn Sie wirklich evangelisieren, wirklich Barmherzigkeit zeigen und katholische Familien unterstützen wollen, dann ehren Sie die tridentinische Messe“, schrieb er.

Quelle: thetablet

NEWS: Unter Berufung auf Papst Franziskus fordert die Erzdiözese New York Priester auf, keine religiösen Ausnahmen von Jab auszustellen

Im Gegensatz dazu bestätigte die Katholische Ärztekammer: „Wenn ein Impfstoff mit einer Technologie entwickelt, getestet oder hergestellt wurde, die eine Person für moralisch inakzeptabel hält, wie die Verwendung von abtreibungsbedingten fetalen Zelllinien, ist die Impfverweigerung moralisch akzeptabel.“

Obwohl die katholische Kirche Abtreibung als“abscheuliches Verbrechen“verurteilt, hat die Erzdiözese New York ihre Priester angewiesen, sich zu weigern, religiöse Ausnahmeanträge von Katholiken zu unterzeichnen, die sich gegen die Verwendung der COVID-19-Gentherapie-Impfstoffe wenden, obwohl sie bei ihrer Herstellung oder ihren Tests mit Abtreibung behaftet sind.

Diese Richtlinie folgt auf die jüngsten Ankündigungen von Arbeitgebermandaten, die alle Mitarbeiter der Stadt New York verpflichten, sich den experimentellen COVID-19-Gentherapie-Injektionen als Bedingung für ihre Beschäftigung zu unterwerfen.

„Es gibt keine Grundlage für einen Priester, eine religiöse Ausnahme für den Impfstoff zu erteilen“, schrieb Kanzler John P. Cahill, ein Laie, in einem Memo vom 30. Juli, das an Pastoren, Administratoren und Pfarrvikare gerichtet war.

„Papst Franziskus hat sehr deutlich gemacht, dass es moralisch akzeptabel ist, einen der Impfstoffe zu nehmen, und gesagt, dass wir die moralische Verantwortung haben, uns impfen zu lassen. Kardinal Dolan hat dasselbe gesagt.“

Cahill fuhr fort zu behaupten, dass ein Priester durch die Gewährung einer solchen Ausnahme „im Widerspruch zu den Anweisungen des Papstes handeln würde“.

In einem Fernsehinterview imJanuar sagte Papst Franziskus: „Ich glaube, dass ethisch jeder den Impfstoff bekommen muss. Es ist eine ethische Option, weil es dein Leben betrifft, aber auch das anderer.“

Dies war jedoch keine Richtlinie, sondern die persönliche Meinung des Papstes, die mit dem Ausdruck „Ich glaube“ qualifiziert wurde.

Eric Sammons, der Chefredakteur des Magazins Crisis, erklärte in einem Tweet, dass die Bemerkung von Papst Franziskus informell sei, „keinen richterlichen Status“ habe und daher kaum als „Richtlinie“ angesehen werden könne.

Einige Experten sind zu dem gegenteiligen Schluss gekommen: Dass Impfstoffe für diese Pandemie, von der sie sagen, dass sie effektiv“vorbei“ist, überhaupt nicht benötigt werden. Mehrere tausend Ärzte in Belgien haben erklärt, dass „wenn 95% der Menschen praktisch symptomfrei an Covid-19 erlebbar sind, das Risiko einer Exposition gegenüber einem ungetesteten Impfstoff unverantwortlich ist“. Darüber hinaus bestätigen über 58.000 medizinische Fachkräfte, dass aufgrund der relativ geringen Gefahr von COVID-19 für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung „denjenigen, die einem minimalen Risiko ausgesetzt sind“, erlaubt werden sollte, „ihr Leben normal zu leben [und] eine Immunität gegen das Virus aufzubauen“, ohne dass Impfstoffe erforderlich sind.

Da das durchschnittliche Sterbealter an COVID-19 höher ist als das der Allgemeinbevölkerung, zusammen mit sehr hohen Überlebensraten- besser als die Influenza für Personen unter 70 Jahren – hat ein Priester gefragt, wie es „sogar eine rechtfertigende Ursache für die Verwendung solcher gefährlichen oder abtreibungsbedingten Produkte geben kann“.

Quelle: lifesite

NEWS: Viganò: Deep State and Church wird neue Weltreligion und -ordnung bringen

Traditionis custodes: Dies ist der Incipit des Dokuments, mit dem Franziskus das vorherige Motu Proprio Summorum Pontificum von Benedikt XVI. Der fast spöttische Ton des bombastischen Zitats aus Lumen Gentium wird nicht unbemerkt geblieben sein: Gerade als Bergoglio die Bischöfe als Hüter der Tradition anerkennt, bittet er sie, ihren höchsten und heiligsten Ausdruck des Gebets zu behindern.

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Sendungen vom 02.08.2021

Sophia Kuby gibt ein Zeugnis ab, auf die Vorbereitung zum 52. IEC in Budapest.
Nach einer Musikpause hören Sie den dritten Teil von den schönsten Aufnahmen, der 26 Jahren Amtszeit von hl. Papst Johannes Paul II.

NEWS: Ablass

Wer beichtet, der versöhnt sich mit Gott. Die Schuld der Sünden wird erlassen, die wir aufgrund unserer Sünden „verdienen“ – jedoch lehrt die Kirche weiter: nicht die zeitliche Strafe, die nur im Fegefeuer oder in diesem Leben durch Ablässe gesühnt werden kann.

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Nachrichtensendung vom 30.07.2021

Schlagzeilen:

Kardinal Sarah beim Jugendfest in Medjugorje
Neuer Direktor bei Missio Schweiz
Sind Schweizer Landeskirchen eine Gegenkirche
Sexualunterricht verstört Kinder

NEWS: US-Repräsentantenhaus ermöglicht Finanzierung weltweiter Abtreibungen

Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika hat ein Ausgabengesetz verabschiedet, das die Finanzierung von Abtreibungen sowohl in den USA als auch im Ausland ermöglicht.

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NEWS: Mutter reicht Klage ein, nachdem Lehrerin Drittklässlerin gesagt hat, dass sie keine „Jesus Loves Me“ -Maske tragen kann

Mississippi-Mutter Jennifer Booth war überrascht, als ihre 9-jährige Tochter Lydia von der Schule nach Hause kam und ihr sagte, dass sie ihre Gesichtsmaske „Jesus Loves Me“ nicht mehr tragen dürfe.

Booth dachte, dass der Lehrer ihrer Tochter einfach einen schlechten Tag hatte, und schickte Lydia mit ihrer Maske zurück in die Schule. Wieder wurde der Drittklässlerin gesagt, dass sie die Maske in der Schule nicht tragen dürfe.

„Die Direktorin ruft mich an und sagt: ‚Wir müssen Lydia ihre Maske austauschen lassen'“, erzählt Booth und fügt hinzu, dass die Direktorin sagte, es sei gegen die Schulpolitik, „religiöse Symbole oder Gesten auf ihrer Maske zu haben“. Aber als er das Schulhandbuch mit dem Direktor inspiziert, sagt Booth, bezog sich die einzige Politik, auf die der Direktor hinweisen konnte, auf „Drogenkultur, Obszönitäten und Obszönitäten“.

Booth kontaktierte weiterhin die Leiter des Simpson County School District und bat um eine Erklärung und erhielt schließlich die COVID-19-Richtlinie des Distrikts. Aber nach einer kleinen Untersuchung entdeckte Booth, dass die Richtlinie, die sie erhielt, weniger als eine Stunde vor ihrer E-Mail geändert worden war, um eine Sprache aufzunehmen, die es schülern verbietet, Masken zu tragen, die religiöse Ansichten zum Ausdruck bringen.

Booth hat eine Klage gegen den Schulbezirk bei Alliance Defending Freedom, einer christlichen Rechtsorganisation, eingereicht.

Die Mutter sagt, sie habe sich entschieden, rechtliche Schritte einzuleiten, um ihre „Kinder, meine Enkelkinder und die Kinder aller anderen zu schützen, denn dieses Jahr ist die Maske, nächstes Jahr ist das T-Shirt, irgendwann kann man den Namen Jesu in der Schule nicht sagen.“

Booth und Alliance Defending Freedom-Anwalt Tyson Langhofer schließen sich dem „Daily Signal Podcast“ an, um diese Geschichte zu erzählen und zu diskutieren, warum sie sich für Religionsfreiheit in Mississippi einsetzen.

Auch in der heutigen Show lesen wir Ihre Leserbriefe und erzählen eine gute Nachricht über einen Vater und einen Sohn, die ihr Wissen über das Meer nutzten, um einen Mann über Bord vor der Küste von North Carolina zu finden und zu retten.

Quelle: dailysignal

5 DINGE GEGEN DAS BÖSE

„Erlöse uns von dem Bösen“, lehrt Jesus uns beten im Vaterunser. Selbst die größten Zweifler wissen: Das Böse existiert – sei es aus Erfahrungen im eigenen Leben, sei es aus der Berichterstattung vieler Medien oder der Geschichte der Menschheit. Wie schützen wir uns aber ganz konkret am besten davor?

Patti Armstrong vom „National Catholic Register“ hat sich beraten lassen von zwei Experten: einem Bischof und einem Priester mit über 40 Jahren Erfahrung als Exorzist. Hier sind fünf Tipps, zusammengestellt aus den Ratschlägen von Monsignore John Esseff (Diözese Scranton, Pennsylvania) und Bischof Thomas Paprocki (Diözese Springfield, Illinois).

(1) Erkenne und vermeide Sünden

Die Werbung und andere weltliche Stimmen mögen manchmal damit kokettieren, aber Sünde ist kein Spaß und verdient keine positive Aufmerksamkeit.  „Die übliche Arbeit des Teufels ist Sünde. Sünde führt zum Tod der Seelen“, betont Msgr. Esseff.

(2) Verstehe: Der geistliche Kampf ist kein Kampf „auf Augenhöhe“

Gerede über „Wertschätzung“ und Begegnungen „auf Augenhöhe“ ist im Ringen um Öffnung (sic) für Gottes Liebe wenig hilfreich. Denn dieser geistliche Kampf – den alle Christen führen müssen – gegen das Böse wird nicht zwischen gleich starken Mächten ausgefochten, betont der Exorzist: „Die echte Macht ist Gott, der alles geschaffen hat“, erinnert Msgr. Esseff. Der Gott der Dreifaltigkeit, der uns so liebt, dass er „vom Himmel zu uns kam, um in uns zu wohnen. Er ist in jeder getauften Person und explodiert in uns durch die Heilige Eucharistie. Es gibt keinen Gott außer ihm“.

(3) Geh Beichten und lebe die Sakramente

Die Beichte ist eine bessere Waffe im Kampf gegen den Teufel als der Exorzismus, betont Msgr. Esseff: „Das eine ist ein Sakrament, das andere ist ein Segen“. Für den 64-jährigen Priester ist klar: „Wenn die Schlange vor dem Beichtstuhl kürzer wird, dann wird der Teufel eifriger.“

„Das beste Mittel, um uns vor dem Bösen zu schützen ist durch die Sakramente, denn sie wurden von Jesus Christus eingesetzt und erfüllen uns mit der Gnade, uns zu schützen und Gott näher zu bringen“, sagt Bischof Paprocki.

(4) Sei Pro-Aktiv: Hilf Dir und den Deinen

Wie Bischof Paprocki betont, leben viele Katholiken in einem sehr säkularen Umfeld, in dem es viele negative Einflüsse gibt. Jeder mündige Christ ist verantwortlich dafür, sich und seine Familie nicht diesen auszusetzen, sondern sein Zuhause und seine Lieben davor zu schützen. Einmal durch eine kluge Auswahl der Medien: Wer über den Glauben  und die Kirche mehr aus weltlichen Medien erfährt als den eigentlichen Quellen, wird nicht wissen, was er wissen muss, um als mündiger Christ zu leben.  

Und zum anderen durch das Gebet (etwa zum Erzengel Michael), die Fähigkeit zu Verzeihen und um Verzeihung zu bitten, „Danke“ und „Bitte“ zu sagen – wie Papst Franziskus immer wieder betont – sowie die Nutzung von Sakramentalien (etwa Skapulier, Weihwasser, Rosenkranz), und natürlich die Lektüre der Bibel und guter Medien. 

(5) Wenn Du Hilfe brauchst, geh zu einem guten Priester

Es ist selbstverständlich, dass man für sich und seine Familie einen guten Arzt oder Steuerberater sucht. So braucht ein Katholik immer wieder mal einen guten Priester. 

„Wenn ein Priester betet und seinen Segen gibt, dann handelt er in der Person von Jesus Christus, was sehr machtvoll ist… Wenn ich in ein Zimmer trete, sieht der Teufel Jesus Christus“, sagt der Exorzist und Priester Esseff.

Quelle: CNA 

News: Priester in katholischer Kathedrale in Schottland angegriffen, als er still sass und betete

Der Priester verteidigte sich mit einem Stuhl gegen den Angriff und leistete erfolgreich Widerstand gegen seinen Angreifer, der dann aus dem Gelände floh.

Ein Priester, der leise in den Kirchenbänken der St. Mary’s Cathedral in Edinburgh, Schottland, betet, wurde am Montagmorgen von einem unbekannten Mann mit einer Glasflasche angegriffen.

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News: Tridentinische Messe

Wie französische Katholiken auf die Einschränkungen der traditionellen Messe reagieren

Nicht nur in Deutschland und der englischsprachigen Welt schlug das Papstschreiben „Traditions Custodes“ vom 16. Juli wie eine Bombe ein. Auch und gerade in Frankreich, einer Hochburg des traditionellen Katholizismus, sorgte das Motu Propio für Aufregung.

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Sendungen: Zoom und Theologiestunde vom 26.07.2021

In den heutigen Sendungen geht es, um den zweiten Teil des kurzen Lebenslaufs von Papst Franziskus sowie fahren wir weiter mit den schönsten Aufnahmen des heiligen Papst Johannes Paul II von seinen 26 Jahren Amtszeit.

News: Kommuniqué von Piusbruderschaft

Nachdem sich die Petrusbruderschaft, mit einer Kommuniqué geäussert hat, meldet sich nun die Piusbruderschaft zu worte.
Wir übermitteln die Kommuniqué der Bruderschaft, nach Motu proprio „Traditionis custodes“ vom Papst Franziskus.

Brief von Pater Pagliarani zum Motu proprio “Traditionis custodes”

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News

Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin besucht die Schweiz

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Schweiz (1920–2020) wird der Staatssekretär von Papst Franziskus, Pietro Kardinal Parolin, vom 6.-8. November 2021 die Schweiz besuchen.

Neben einer Begegnung mit Bundespräsident Guy Parmelin sieht das dreitägige Programm am 7. November 2021 eine Eucharistiefeier in der Klosterkirche von Einsiedeln sowie einen Besuch der Oberen Ranftkapelle und der Klause des Hl. Bruder Klaus in Flüeli-Ranft vor, wo die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz den Kardinalstaatssekretär persönlich begrüssen werden.

Der Besuch unterstreicht die ausgezeichneten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Schweiz sowie die engen Verbindungen zwischen Rom und der katholischen Kirche in der Schweiz. Kennzeichnend dafür ist nicht zuletzt die Arbeit der Päpstlichen Schweizergarde, welche weltweit hohes Ansehen genießt. Der ursprünglich für das Jubiläumsjahr 2020 vorgesehene Besuch kann jetzt nachgeholt werden.

Die Programmdetails des Besuches werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Quelle: bischoefe.ch

Nachrichtensendung vom 23.07.2021

Paradigmenwechsel
Programm: Ungarn und Slowakei
Kein Papstbesuch ohne Impfung
Herausforderungen in Lateinamerika

Schlagzeilen vom 23.07.2021

Heute ab 18.30h können Sie folgende Nachrichten hören:

Paradigmenwechsel
Programm: Ungarn und Slowakei
Kein Papstbesuch ohne Impfung
Herausforderungen in Lateinamerika

Breaking News

Sie hören eine Spezialsendung zum Kommuniqué von Petrusbruderschaft.

Sendungen vom 19.07.2021

Theologiestunde: 26 Jahre Amtszeit von JPII, zum Thema „in Memoriam, die schönsten Aufnahmen“
Theologiestunde: zum Thema Abtreibung
Spezialausgabe der Nachrichtensendung, zum Thema: Radikale Einschränkung der „alten“ Messe. Interviewgast Herr Dr. Beat Müller, Priester des Opus Dei.

Programmhinweis

Ab 18.30h können Sie drei Sendungen hören.

Theologiestunde: 26 Jahre Amtszeit von JPII, zum Thema „in Memoriam, die schönsten Aufnahmen“

Theologiestunde: zum Thema Abtreibung

Spezialausgabe der Nachrichtensendung, zum Thema: Radikale Einschränkung der „alten“ Messe. Interviewgast Herr Dr. Beat Müller, Priester des Opus Dei.

News

ZUM THEMA «RADIKALE EINSCHRÄNKUNG» VON DER TRIDENTINISCHE MESSE, AUCH ALTER RITUS GENANNT, EIN GASTKOMMENTAR VON DER WEBSEITE RORATE-CAELI.

Gastkommentar: Eine Lüge über die Worte von Johannes Paul II. untermauert Franziskus‘ Motu proprio
von Leo Darroch

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Nachrichtensendung vom 16.07.2021

Papst Franziskus aus der Klinik entlassen
Olympische Sommerspiele und kath. Kirchen
Droht Krieg am Nil?
Einige Bischöfe in Europa und Amerika wollen „alte“ Messe abschaffen

BREAKING NEWS

Papst Franziskus schränkt Feier der heiligen Messe in überlieferter Form ein

Mit dem Motu proprio, das am 16. Juli herausgegeben wurde, verfügt Papst Franziskus weitreichende Änderungen des Schreibens Summorum Pontificum seines Vorgängers Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007. Dieses erkannte das Recht aller Priester an, die Messe unter Verwendung des Römischen Messbuchs von 1962 zu feiern.

Dieses Motu proprio ist wichtig, weil Franziskus 50 Jahre vatikanische Interventionen im Namen von Katholiken zunichte machen, die die liturgische Tradition der Kirche lieben und mit dieser Tradition verbunden bleiben wollen. Papst Paul VI. begann bereits, die seiner Meinung nach notwendigen Genehmigungen zu erteilen, und dann Johannes Paul II. noch mehr in den 1980er Jahren. Und dann sagte natürlich Papst Benedikt, dass der traditionelle Ritus nie aufgehoben worden sei, nie abgeschafft worden sei. [Aber] Franziskus, selbst inmitten einer Situation, in der so viele Menschen die Kirche verlassen, [aber] so viele Berufungen und Familien zur traditionellen Messe gehen, tritt er ein und sagt im Wesentlichen, dass er das Ganze abschaffen will – in nur wenigen Jahren, so klingt es. Er will es komplett auslaufen lassen.

Es ist schwer, das Ausmaß dessen zu beschreiben, aber es ist so, als würde man Millionen von Katholiken sagen, nur von einer Brücke zu springen oder sich zu erhängen. Der Ton der Dokumente behandelt traditionsliebende Katholiken sehr, als wären sie Aussätzige, die unter Quarantäne gestellt oder isoliert werden müssen. Sagte Dr. Peter Kwasniewski.

Auf die Frage, weshalb der Papst es nun macht, antwortet Kwasniewski so:

„Es gibt eine Ein-Wort-Antwort auf diese Frage, und es ist „Ideologie“. Für den wahren Progressiven oder Liberalen, was Franziskus zweifellos ist – es kann in vielerlei Hinsicht gesehen werden, dass „Vielfalt“ „Vielfalt zu unseren eigenen liberalen, progressiven Bedingungen“ bedeutet. Es gibt einen kleinen Teil des Spektrums, in dem Vielfalt erlaubt ist, und es ist eine Art unbedeutende Vielfalt. Wenn es eine tiefe Vielfalt gibt, ist das für diese Menschen viel beunruhigender.
Und das liegt daran, dass er eine bestimmte Vision von der Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils und der völligen Erneuerung der Theologie und Liturgie hat. Das ist es, was er denkt. Er denkt – er hat es ausdrücklich gesagt – das ist es, was der Heilige Geist will. Aus seiner Sicht könnte er, wenn er wirklich aufrichtig ist, sich nur als Hüter dessen sehen, was der Heilige Geist am und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gewillt hat.“

Quelle: CNA, lifesite und Vatikan

Rom, 16. Juli 2021

Liebe Brüder im Bischofsamt,

wie es mein Vorgänger Benedikt XVI. bereits mit dem Papst summorum tat, möchte auch ich den Motu mit einem Brief begleiten, um die Gründe für diese Entscheidung darzulegen. Ich wende mich mit Zuversicht und Parrsie an euch, im Namen dieser gemeinsamen „Fürsorge für die ganze Kirche,die zusammen zum Wohle der universellen Kirche beiträgt“, wie uns das Zweite Vatikanische Konzil erinnert[1].

Sie sind offensichtlich für alle Gründe, die Johannes Paul II. und Benedikt XVI. dazu bewegt haben, die Möglichkeit zu gewähren, den römischen Messal, der von Pius V. verkündet wurde, der 1962 vom heiligen Johannes XXIII. herausgegeben wurde, zur Feier des eucharistischen Opfers zu nutzen. DieFakultät, die 1984 mit der Kongregation für den Göttlichen Gottesdienst[2] verliehen und von Johannes Paul II.im Motu eigen Ecclesia Dei von 1988[3]bestätigt wurde, war vor allem durch den Willen motiviert, die Neuzusammensetzung des Schismas mit der von Mons. Lefebvre angeführten Bewegung zu fördern. Die an die Bischöfe gerichtete Bitte, die „gerechten Wünsche“ der Gläubigen, die die Verwendung dieses Messesatzes beantragten, großzügig anzunehmen, hatte daher einen kirchlichen Grund für die Neuzusammensetzung der Einheit der Kirche.

Diese Fakultät wurde von vielen innerhalb der Kirche als die Möglichkeit interpretiert, den römischen Ural, der von Pius V. verkündet wurde, frei zu nutzen, was zu einer parallelen Verwendung des römischen Messale führte, der von Johannes VI. verkündet wurde. Um diese Situation zu regeln, intervenierte Benedikt XVI. viele Jahre in dieser Frage und regelte eine innere Tatsache in der Kirche, da viele Priester und viele Gemeinschaften „mit Dankbarkeit die Möglichkeit genutzt hatten, die der eigene Motu“ des heiligen Johannes Paul II. bot. Unter Hinweis darauf, dass diese Entwicklung 1988 nicht vorhersehbar war, beabsichtigte das Motu 2007, „eine klarere Rechtsordnung“einzuführen[4]. Um den Zugang zu denjenigen – auch jungen Menschen – zu einem „entdecken, sie fühlen sich von ihr angezogen und finden dort eine besondersgeeignete Form, um dem Geheimnis der Allerheiligsten Eucharistie zu begegnen“[5], erklärte Benedikt XVI. „den Von Pius V. verkündeten und vomB. Johannes XXIII. erneut herausgegebenen Messale als außergewöhnlichen Ausdruck derselben mündlichen Lex“ und gewährte eine „größere Möglichkeit der Verwendung des Messale von 1962″[6].

Seine Entscheidung stützte die Überzeugung, dass diese Maßnahme eine der wesentlichen Entscheidungen des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht in Frage stellen und damit seine Autorität beeinträchtigen würde: Der Motu selbst erkannte voll und ganz an, dass „der von Paul VI. verkündete Messale der gewöhnliche Ausdruck der lex orandi der katholischen Kirche des lateinischen Ritus ist“[7]. Die Von Pius V. verkündete Anerkennung des Messale „als außerordentlicher Ausdruck derselben mündlichen Lex“ wollte in keiner Weise die liturgische Reform vermischen. aber es wurde von der Bereitschaft diktiert, den „beharrlichen Gebeten dieser Gläubigen“ zu begegnen und ihnen zu gewähren, „das Opfer der Messenach der typischen Ausgabe des Römischen Messes zu feiern, die 1962 von Johannes XXIII. verkündet und nie aufgehoben wurde, als außergewöhnliche Form der Liturgie der Kirche“[8]. Er tröstete ihn in seiner Unterscheidung damit, dass diejenigen, die „die Ihnen am Herzen liegende Form der heiligen Liturgie finden“ wollten,“den verbindlichen Charakter des Zweiten Vatikanischen Konzils klar akzeptierten und dem Papst und den Bischöfen treu waren“[9]. Er erklärte auch die Angst vor Spaltungen in den Pfarrgemeinden für unbegründet, denn „die beidenFormen der Verwendung des Römischen Ritus hätten sich gegenseitig bereichern können“[10]. Er forderte die Bischöfe daher auf, Zweifel und Ängste zu überwinden und die Normen zu erhalten, „um sicherzustellen, dass alles in Frieden und Gelassenheit geschieht“, mit dem Versprechen, dass „Wege gesucht werden können,um Abhilfe zu finden“, falls „ernsthafte Schwierigkeiten“ bei der Anwendung der Rechtsvorschriften nach „dem Inkrafttreten des eigenen Motu“ ans Licht gekommen wären[11].

Dreizehn Jahre später habe ich die Kongregation für die Glaubenslehre beauftragt, Ihnen einen Fragebogen über die Anwendung des Motu eigenen Summorum Pontificum zu schicken. Die eingegangenen Antworten haben eine Situation offenbart, die mich schmerzt und beunruhigt und mich in der Notwendigkeit bestätigt, einzugreifen. Leider wurde die pastorale Absicht meiner Vorgänger, die „alle Anstrengungen unternehmen wollten, damit alle, die wirklich den Wunsch nach Einheit haben, esermöglichen, in dieser Einheit zu bleiben oder sie wieder zu finden“[12], oft schmerzlich missachtet. Eine Möglichkeit, die Johannes Paul II. und mit noch größerer Großzügigkeit von Benedikt XVI. boten, um die Einheit des kirchlichen Körpers unter Achtung der verschiedenen liturgischen Befindlichkeiten wieder zusammenzusetzen, wurde genutzt, um Die Distanzen zu vergrößern, Differenzen zu verhärten, Gegensätze aufzubauen, die der Kirche schaden und ihren Weg behindern und sie dem Risiko von Spaltungen aussetzen.

Ebenso schmerzt mich der Missbrauch der einen und der anderen Seite bei der Feier der Liturgie. Wie Benedikt XVI. stigmatisiere auch ich, dass „man sich vielerorts nicht in einer Weise wiederfindet, die den Anforderungen des neuen Messale treu bleibt, sondern sogar alsGenehmigung oder sogar als Verpflichtung zur Kreativität verstanden wird, die oft zu Verformungen an der Grenze des Erträglichen führt“[13]. Aber nicht weniger betrübt mich eine instrumentale Verwendung des Missale Romanum von 1962, das zunehmend durch eine zunehmende Ablehnung nicht nur der liturgischen Reform, sondern des Zweiten Vatikanischen Konzils gekennzeichnet ist, mit der unbegründeten und unhaltbaren Behauptung, er habe traditions- und „echte Kirche“ verraten. Zwar muß der Weg der Kirche in die Dynamik der Tradition verstanden werden, „die ihren Ursprung in den Aposteln hat und in der Kirche unter der Unterstützung des Heiligen Geistes voranschreitet“ (DV 8), doch stellt das Zweite Vatikanische Konzil die jüngste Etappe dar, in der sich das katholische Bistum angehört hat, um den Weg zu erkennen, den der Geist der Kirche weist. Zweifel am Konzil bedeuten, an den Absichten der Väter selbst zu zweifeln, die ihre kollegiale Macht auf feierliche Weise ausgeübthaben, cum Petro et sub Petro im ökumenischen Konzil[14], und letztlich an demselben Heiligen Geist zu zweifeln, der die Kirche leitet.

Gerade das Zweite Vatikanische Konzil beleuchtet das Gefühl der Entscheidung, das von meinen Vorgängern erlaubte Zugeständnis zu überprüfen. Unter den Stimmen, auf die die Bischöfe am nachdrücklichsten hingewiesen haben, gehört die volle,bewusste und aktive Beteiligung des gesamten Volkes Gottes an der Liturgie[15], im Einklang mit dem, was Pius XII. bereits in der Enzyklika Mediator Dei über die Erneuerung der Liturgiegesagt hat[16]. Die Verfassung des Sacrosanctum Concilium bestätigte diese Forderung und beschloss über „dieReform und die Zunahme der Liturgie“[17]und nannte die Grundsätze, die die Reform leiten sollten[18]. Insbesondere stellte er fest, dass diese Grundsätze den Römischen Ritus betrafen, während er für die anderen rechtmäßig anerkannten Riten forderte, dass sie „vorsichtig im Geisteder gesunden Tradition vollständig überprüft und ihnen unter den Gegebenheiten und Bedürfnissen der Zeit neue Kraft verliehen werden“[19]. Auf der Grundlage dieser Grundsätze wurde die liturgische Reform durchgeführt, die ihren höchsten Ausdruck im Römischen Saal hat, der in einem typischenEditio von Johannes VI. veröffentlichtund von Johannes Paul II.[21]überarbeitet wurde. Es ist daher davon auszugehen, dass der römische Ritus, der im Laufe der Jahrhunderte mehrfach an die Bedürfnisse der Zeitangepasst wurde, nicht nur erhalten, sondern „in treuer Beachtung der Tradition“ erneuert wurde[22]. Wer nach seiner früheren liturgischen Form mit Hingabe feiern wollte, wird im nach dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils reformierten römischen Messal nicht alle Elemente des Römischen Ritus finden, insbesondere den römischen Kanon, der eines der charakteristischsten Elemente darstellt.

Ein letzter Grund möchte ich auf der Grundlage meiner Wahl hinzufügen: In den Worten und Haltungen vieler wird zunehmend der enge Zusammenhang zwischen der Wahl der Feierlichkeiten nach den liturgischen Büchern vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil und der Ablehnung der Kirche und ihrer Institutionen im Namen dessen, was sie als „wahre Kirche“ betrachten, deutlicher. Es ist ein Verhalten, das der Gemeinschaft widerspricht und diesen Drang zur Teilung nährt – „Ich bin Paulus; Ich bin dagegen von Apollo; Ich komme aus Cefa; Ich komme von Christus“ –, worauf der Apostel Paulusentschieden reagiert hat[23]. Um die Einheit des Leibs Christi zu verteidigen, sehe ich mich gezwungen, die von meinen Vorgängern gewährte Möglichkeit zu widerrufen. Die daraus resultierende verzerrte Verwendung widerspricht den Gründen, die sie dazu veranlassten, die Freiheit zu gewähren, die Messe mit dem Missale Romanum von 1962 zu feiern. Da „liturgische Feiern keine privaten Aktionen sind, sondern Feiern derKirche, die „Sakrament der Einheit“ ist“[24], müssen sie in Gemeinschaft mit der Kirche erfolgen. Während das Zweite Vatikanische Konzil die äußeren Bindungen der Eingliederung in die Kirche – das Bekräftigung des Glaubens, der Sakramente, der Gemeinschaft – bekräftigte, erklärte esmit dem heiligen Augustinus, dass es Voraussetzung für das Heil sei, nicht nur „mit dem Körper“, sondern auch „mit dem Herzen“ in der Kirche zu bleiben[25].

Liebe Brüder im Bischofsamt, Sacrosanctum Concilium erklärte, dass die Kirche „Sakrament der Einheit“ so sei, weilsie „heiliges Volk ist, das unter der Autorität der Bischöfe geweiht und ordiniert wurde“[26]. Lumen gentium erinnert den Bischof von Rom zwar daran, „ewiges und sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit sowohl der Bischöfe als auch der Vielzahl der Gläubigen“ zu sein, sagt aber, dassihr „sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit in euren örtlichen Kirchen seid, in denen und von wo aus die einzige katholische Kirche existiert“[27].

Als Antwort auf Ihre Forderungen treffe ich die feste Entscheidung, alle Regeln, Anweisungen, Zugeständnisse und Gepflogenheiten vor diesem Motu Proprio aufzuheben und die liturgischen Bücher der heiligen Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. gemäß den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils als einzigen Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus zu betrachten. In dieser Entscheidung tröstet mich die Tatsache, dass nach dem Konzil von Trient auch der heilige Pius V. alle Riten aufgehoben hat, die keine nachgewiesene Antike rühmen konnten, und während der gesamten lateinischen Kirche einen einzigen Missale Romanum errichtete. Vier Jahrhunderte lang war dieses von Pius V. verkündete Missale Romanum somit der Hauptausdruck der lex orandi des Römischen Ritus und erfüllte eine Funktion der Vereinigung in der Kirche. Um der Würde und Größe dieses Ritus nicht zu widersprechen, haben die in ökumenischem Konzil versammelten Bischöfe eine Reform gefordert; sie wollten, dass „die Gläubigen nicht als Fremde oder stumme Zuschauer dem Geheimnis des Glaubens helfen, sondern mit einem vollen Verständnis derRiten und Gebete bewusst, fromm und aktiv an dem heiligen Wirken teilnehmen“[28]. Der heilige Paul VI. erinnerte daran, dass das Werk der Anpassung des Römischen Gottesdienstes bereits von Pius XII. begonnen worden sei, und erklärte, dass die Revision des Römischen Messelieds, die im Lichteder ältesten liturgischen Quellen durchgeführt wurde, es der Kirche ermöglichen sollte, in der Vielfalt der Sprachen „ein einziges und identisches Gebet“ zu erheben, das ihre Einheit zum Ausdruck brachte[29]. Diese Einheit meine ich, dass sie in der gesamten Kirche des römischen Ritus wiederhergestellt wird.

Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt die Katholizität des Volkes Gottes und erinnert daran, dass „in der kirchlichen Gemeinschaft die besonderen Kirchen existieren, die eigene Traditionen genießen, mit Ausnahme des Vorrangs des Lehrstuhls Petrus, derden Vorsitz über die universelle Gemeinschaft der Nächstenliebe führt, die legitime Vielfalt garantiert und gemeinsam darauf achtet, dass das Besondere nicht nur der Einheit, sondern der Dienerin nicht schadet“[30]. Während ich in Ausübung meines Dienstes im Dienste der Einheit die Entscheidung übernehme, die von meinen Vorgängern eingeräumte Befugnis auszusetzen, bitte ich Sie, dieses Gewicht mit mir als eine Form der Teilnahme an der Fürsorge für die ganze Kirche zu teilen. Im Motu wollte ich sagen, wie es dem Bischof als Moderator, Förderer und Hüter des liturgischen Lebens in der Kirche, dessen Grundsatz der Einheit es ist, ob es ist, die liturgischen Feierlichkeiten zu regeln. Es ist daher Ihre Aufgabe, in Ihren Kirchen als Orden des Ortes die Nutzung des Römischen Botschafts von 1962 unter Anwendung der Regeln dieses eigenen Motu zu genehmigen. Es liegt vor allem an Ihnen, sich für eine einheitliche feierliche Form einzusetzen und von Fall zu Fall die Realität der Gruppen zu überprüfen, die mit diesem Missale Romanum feiern.

Die Hinweise auf das weitere Vorgehen in den Diözesen werden in erster Linie von zwei Grundsätzen diktiert: zum einen zum Wohle derjenigen zu sorgen, die sich in der früheren feierlichen Form verwurzelt haben und Zeit brauchen, um zum römischen Ritus der Heiligen Paul VI. und Johannes Paul II. zurückzukommen; auf der anderen Seite die Errichtung neuer persönlicher Pfarreien zu unterbrechen, die mehr mit dem Wunsch und dem Willen einzelner Priester als mit dem wirklichen Bedürfnis des „heiligen treuen Volkes Gottes“ verbunden sind. Gleichzeitig bitte ich Sie, darauf zu achten, daß jede Liturgie mit Anstand und Treue zu den liturgischen Büchern gefeiert wird, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil erlassen wurden, ohne Exzentrik, die leicht zu Missbrauch eskaliert. Zu dieser Treue zu den Rezepten des Messale und den liturgischen Büchern, in denen die vom Zweiten Vatikanischen Konzil angestrebte liturgische Reform widergespiegelt wird, werden die Seminaristen und die neuen Priester erzogen.

Für euch rufe ich vom Auferstandenen Herrn den Geist auf, um euch in dem Dienst an dem Volk, den der Herr euch anvertraut hat, stark und standhaft zu machen, damit er durch eure Fürsorge und Wachsamkeit auch in der Einheit eines einzigen Ritus, in dem der große Reichtum der römischen liturgischen Tradition bewahrt wird, die Gemeinschaft zum Ausdruck bringt. Ich bete für Euch. Ihr betet für mich.

FRANCIS

Schlagzeilen

Heute in der Nachrichtensendung, ab 18.30h, können Sie folgende Nachrichten hören:

Papst Franziskus aus der Klinik entlassen

Olympische Sommerspiele und kath. Kirchen

Droht Krieg am Nil?

Einige Bischöfe in Europa und Amerika wollen „alte“ Messe abschaffen

Sendungen von 12.07.2021

In der Sendung Zoom, zur Vorbereitung des 52. IEC in Budapest, hören Sie einen kurzen Lebenslauf von Papst Franziskus. Da er sein kommen, zur Abschlussmesse, angekündigt hat.
Den dritten Teil der Sendung „Gregorianischer Choral“ können Sie, nach einer Musikpause, hören.

Antikatholischer Portal

Das umstrittene Schweizer Portal kath.ch gerät unter Druck – Bei den Schweizer Bischöfen stapeln sich Protestschreiben – Redaktionsleiter Rauch werden gehässige Hetzkampagnen, grobe Verunglimpfungen, Verletzung journalistischer Standards vorgeworfen.

Der neue Chefredakteur – Herr Raphael Rauch – und seine Mitarbeiter beschmutzen, nicht nur die Bischöfe, sondern auch die katholische Kirche. Die Frage ist, da die schweizerische Bischofskonferenz das Portal kath.ch finanziert, wie lange die Bischöfe den Geldhahn zudrehen?

Nicht nur wie sie mit Pater Adam umgegangen sind, sondern das Portal unterstützt auch Antikatholische Meinungen.

Sollten sie Herr Rauch nicht zurücktreten?!

Bern, 12.07.2021

Davor Novakovic

Quo vadis Bischof Bonnemain

Am 06.07.2021 erschien ein Interview mit Bischof Bonnemain in der NZZ.

Bischof Josefmaria Bonnemain (Foto: Luzernerzeitung)

Dort ging es, um das Referendum «Ehe für alle» und um das Zölibat. Wie man weiss ist Bischof Bonnemain Mitglied des Opus Dei.

Was mich freut ist das Bischof Bonnemain die Initiative sowie Ehe für alle strikt ablehnt. Was mich wiederum stört, und viele andere Katholiken, dass er die Segnung von gleichgeschlechtlicher «Paaren» zwar ablehnt, für ihn geht es nicht um die Homosexualität.
Ich frage mich, um was den?

Bischof Bonnemain spricht im gleichen Interview, falls das Referendum doch noch angenommen wird, muss man die traditionelle Ehe neu formulieren. Er hat da zwei Beispiele: «Liebe für immer» sowie «Bio-Ehe».
Ich gehe davon aus, dass der Bischof die Bibel sehr gut kennt. Im Epheser- und Kolosserbrief steht dort nichts von einer «Liebe für immer» und «Bio-Ehe». In den beiden Briefen sagt der Apostel Paulus von Mann, Frau und Kinder.
Was soll man unter einer «Bio-Ehe» verstehen? Die einzigen die sich darüber freuen sind vielleicht die Vegetarier, Veganer und Frutaner!

Es wäre und ist ganz einfach: Sie hätten nur sagen müssen, dass die Ehe aus Mann, Frau und Kindern besteht, wie es ja die Kirche und Enzyklika «Humane vitae» sagt.

Nun zum zweiten Thema, das Zölibat.
Sowohl der heilige Papst Johannes Paul II und Papst Franziskus (man muss den em. Papst Benedikt XVI nicht vergessen) haben endgültig gesagt, dass es keine Frauenordination geben wird.
Deshalb frage ich sie, müssen die Bischöfe im deutschsprachigen Raum immer wieder das Thema neu anzünden!
Oder haben sie das Geübte gegenüber dem Papst nicht gegeben?

Ich erwarte vom Opus Dei eine Stellungnahme, zu diesen Aussagen vom Bischof Bonnemain.

Bern, 10.07.2021

Davor Novakovic, Chefredakteur

Marsch fürs Läbe 2021

Liebes OK, liebe Trägerschaft, liebe Medienpartner

Anbei erhaltet ihr noch den Flyer zum diesjährigen Marsch. Die gedruckte Version ist inzwischen ins Sekretariat geliefert worden und geht entsprechend an alle, die bestellt haben, bald raus. Zudem wird ein Mailing mit dem Flyer in dieser Woche verschickt.

Der Flyer ist auch bereits online auf der Homepage. https://www.marschfuerslaebe.ch/maersche-events/aktuell-schweiz

Für den Marsch werden noch dringend Leute für das Ordnungsteam gesucht. Bitte meldet etwaige Helfer unter: info@marschfuerslaebe.ch

Danke für eure Unterstützung!

Quelle: Marsch fürs Läbe

Nachrichten am 09.06.2021

Papst Franziskus erholt sich von der OP

Slowakei ist bereit für den Besuch vom Papst

Katholische Gruppe kritisiert EU-Parlament

US-Abgeordnete gegen Forschung an abgetriebenen Babys

KATHNEWS AM FREITAG UM 18:30h

Sendungen vom 05.07.2021

Wasser schlagen und heilen ist ein Bericht zur Vorbereitung auf den 52. Internationalen Eucharistischen Kongress in Budapest. In der zweiten Sendung hören Sie den 7. und 8. Teil der zweiten Staffel der Homilie vom heiligen Josefmaria.

BREAKING NEWS

Papst unterzieht sich einer geplanten Operation am Dickdarm in der römischen Gemelli-Klinik

Papst Franziskus hat sich am Sonntagnachmittag in die römische Gemelli-Klinik begeben. Dort werde er sich einer geplanten Operation am Dickdarm unterziehen, teilte der Vatikan mit. Es handle sich um eine symptomatische Divertikelstenose des Darms, so Vatikansprecher Matteo Bruni. Weitere Informationen würden nach der Operation mitgeteilt.

Quelle: kath.net

Im Gespräch mit…. vom 03.07.2021

Meine Interviewgäste sind Kaplan Herr Msgr. Thomas Widmer und der Gardist Herr Markus Schlienger aus dem Vatikan.
Es geht um die Geschichte der Schweizer Garde, Vereidigung u.v.m.

Kaplan Thomas Widmer
Gardist Markus Schlienger

News

Der Kampf um die Werte Europas
Teile der politischen Elite in Europa betreiben eine Umwertung aller Werte Europas. Diese bedroht Familien und Kinder, wie der Matic-Bericht belegt.

Predrag Matic

Ein Gutteil der politischen Klasse Europas scheint von einem Todestrieb erfasst worden zu sein. Welche Zukunft kann eine Gesellschaft haben, die kein Recht auf Leben, aber ein Recht auf Abtreibung kennt, und die nicht die Familie aus Mutter, Vater und Kindern, sondern alle davon abweichenden Lebensmodelle zur Norm erhebt?

Es geht um die Frage: Gibt es ein Menschenrecht auf Abtreibung?

Um nicht falsch verstanden zu werden: In der aktuellen Debatte geht es nicht um die Frage, ob eine Abtreibung für eine Frau unter gesetzlich geregelten Bedingungen straffrei sein kann (denn dieses Ringen wurde vor Jahrzehnten ausgetragen), sondern darum, ob es ein Menschenrecht auf Abtreibung gibt. Es geht auch nicht um die Frage, ob schwule, lesbische und andere Lebenspartnerschaften gesellschaftlich und rechtlich toleriert werden (denn diese Frage ist in Europa nationalstaatlich geklärt), sondern darum, ob die LGBTIQ-Ideologie selbst zur Norm des gesellschaftlichen Lebens wird. Der absurde Kult um die Regenbogenfahne, der nun allüberall das neue Zeitalter einläutet, lässt eine Gesinnungsdiktatur ahnen, in der die viel verhöhnte „traditionelle Familie“ als archaisches Relikt allenfalls noch geduldet wird. Ein intoleranter Bekenntniszwang erfasst immer breitere gesellschaftliche Kreise. Wenn etwa arglosen Fußballspielern in Interviews eine „Haltung“ zu ungarischen Gesetzen abverlangt wird, weil diese nach dogmatisierter Denkweise Homosexuelle diskriminieren, dann hat das inquisitorische Züge.

Und wenn EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in offensichtlicher Unkenntnis des Wortlauts wie des Sinns der ungarischen Gesetze behauptet, diese seien „eine Schande“, wird aus der Moderatorin der EU die Hohepriesterin einer Ideologie. Mit ihrem Poltern gegen die ungarische Regierung beschädigt sie ihr hohes Amt, dessen Aufgabe sie offenbar fehlinterpretiert.

Sie verkennt aber auch die „fundamentalen Werte der EU“, auf die sie sich beruft. Ein Blick in die rechtsverbindliche EU-Charta der Grundrechte könnte ihr zu mehr Einsicht verhelfen: Da ist in Artikel 14 das Recht der Eltern, „die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen, weltanschaulichen und erzieherischen Überzeugungen sicherzustellen“ die Rede. Von der Leyen sollte Orbán danken, dass er Kinder vor der Belästigung durch Pornografie und Propaganda zu schützen versucht. Sie sollte eine EU-weite Kampagne gegen Frühsexualisierung und ideologischen Kindesmissbrauch initiieren.

Kinder und ihre Rechte spielen keine tragende Rolle
Aber Kinder und ihre Rechte spielen in der Gesinnungs-Architektur derer, die an der Umwertung der Werte Europas arbeiten, keine tragende Rolle mehr: Sie werden zum Objekt degradiert, auf das man in jeder Weise Anspruch zu haben meint, und das man jederzeit abtreiben zu dürfen glaubt. Genau das behauptet der vom Europäischen Parlament gebilligte Matić-Bericht: Er postuliert die Freiheit von Erwachsenen jeder sexuellen Orientierung, „ob und mit welchen Mitteln sie ein Kind oder mehrere Kinder bekommen“, und erhebt Abtreibung zum Grundrecht. Das Recht des Kindes auf Leben findet hier keine Erwähnung.
Hätten Von der Leyen und der niederländische Regierungschef Mark Rutte, der Ungarn ohne Rechtsgrundlage aus der EU werfen will, etwas von den Werten Europas verstanden, dann hätten sie sich mit aller Kraft gegen den Matić-Bericht gestemmt. Davon jedoch war nichts zu spüren oder zu hören. Es ist an der Zeit, die Werte Europas gegen seine politische Elite zu verteidigen.

Quelle: tagespost

Programmhinweis für 03.07.2021

Ab 15.30h können Sie die Sendung „Im Gespräch mit….“. Das Thema ist die Schweizergarde. Die Interviewgäste sind Herr Kaplan Thomas Widmer und der Gardist Herr Markus Schlienger.

Das Interview wurde am Fest Petrus und Paulus gemacht.

Unter Live – Stream können Sie die Sendung hören.

Die Schweizergarde

Sendungen vom 28.06.2021

Platz der Rose! Vorbereitung auf den 52. Internationalen Eucharistischen Kongress, in Budapest.
In der Sendung „Theologiestunde“ hören Sie über das Thema Limbus, in der Thematik „die letzten Dinge“.

Quelle: kathpedia

Information

Wir suchen freiwillige Mitarbeiter/innen im Aussendienst.

Schreiben Sie uns kurz, weshalb genau Sie die richtige Person für uns sind. Dazu ein Lebenslauf mit Bild.
Eine Bedienung, Sie müssen römisch – katholisch sein.

Das alles auf:

novaradio.ch
Davor Novakovic
Neufeldstr. 3
3012 Bern
Switzerland
dkulinac@sunrise.ch
Tel: +41-31/302-42-23 (15-18h Mo-Fr)

News: Gedenktag

Josef-Maria Escrivá de Balaguer y Albás
spanischer Name: Josemaría

Hl. Josefmaria

Gedenktag katholisch: 26. Juni
Hochfest im Opus Dei

Name bedeutet: J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)
und M: der Beleibte / der Schöne / der Bittere / der von Gott Geliebte (aramäisch)

Priester, Gründer

  • 9. Januar 1902 in Barbastro in Spanien
    † 26. Juni 1975 in Rom

Josef-Maria stammte aus einem gutsituierten und streng katholischen Elternhaus. Mit zwei Jahren wurde er wunderbar von einer Krankheit geheilt. Als er 13 Jahre alt war, zog die Familie um nach Logroño, nachdem die Textilfabrik seines Vaters bankrott war und der sich nun eine Arbeit suchen musste. Mit 16 Jahren verspürte er die Berufung zum Priesterstand; schon im Seminar fiel seine ausgeprägte Bereitschaft zu Selbstgeisselung und Bussübungen auf. 1918 begann er das Theologiestudium: zunächst in Logroño, dann in Saragossa; er schrieb sich anschliessend auch in die juristische Fakultät ein, wurde gleichzeitig mit nur 20 Jahren Seminarleiter. 1925 wurde er zum Priester geweiht, 1927 ging er an die Universität nach Madrid, um in Jura zu promovieren, gleichzeitig wirkte er als Kaplan, um Geld zu verdienen für den Unterhalt seiner Mutter und seiner beiden Schwestern. Hier begann er ein sehr fruchtbares Apostolat unter armen Kindern, in Armenvierteln und bei Kranken.

Das Elternhaus von Josemaría Escrivá de Balaguer am Marktplatz in Barbastro, heute mit dem Nachbarhaus verbunden und eine Einrichtung des Opus Dei, die nicht besucht werden kann

1928 gründete Josef-Maria Escrivá in Madrid die Gemeinschaft Opus Dei, Werk Gottes: Laien sollten ihre Berufung zu geistlichem Leben, zur tätigen Nächstenliebe und zur Heiligung der Arbeit im Alltag entdecken und leben. Als erste Kirche des Werkes diente die Kirche San Miguel – heute Basilika des päpstlichen Nuntius. 1930 folgte der weibliche Zweig.

Das Opus Dei musste alsbald mit den Wirren des spanischen Bürgerkriegs fertig werden, Escrivá schlug sich auf der Flucht vor den Roten zu den Franco-Putschisten durch. 1941 wurde er ein guter Freund des spanischen Führers, Opus Dei wurde vor allem in der Wirtschafts- und Bildungspolitik zu einer Stütze des Regimes und leistete entscheidende Dienste beim Aufbau einer konkurrenzfähigen Ökonomie. In den 40er-Jahren erwarb Escrivá sich zu seinem Namen auch den Adelstitel Marqués de Peralta. Nach dem Bürgerkrieg führte er Exerzitien für Priester, Ordensleute und Laien durch, auf Grund dieser Erfahrung gründete er 1943 eine priesterliche Gesellschaft als Teilverband von Opus Dei, die Priestergemeinschaft vom Heiligen Kreuz.

Josef-Maria wohnte mit seinen Eltern in Logroño zunächst in einem einfacheren, nach einigen Jahren gleich um die Ecke in diesem Wohnhaus, an dem die Tafel an ihn erinnert

Ab 1946 widmete Josef-Maria sich ganz der Arbeit für Opus Dei, hierzu siedelte er nach Rom über; 1950 erhielt die Personalprälatur die päpstliche Anerkennung. Der Auftrag des Gotteswerkes war die Bekämpfung von Liberalismus und Kommunismus sowie die Rettung der Kirche selbst, in der Escrivá Anfang der 70er-Jahre wegen Verirrungen wie der Befreiungstheologie bisweilen nur noch einen Leichnam in stinkender Verwesung erblicken mochte. Escrivá unternahm unzählige Reisen – vor allem in Europa und Amerika -, um seine Ideale zu verbreiten und seine Anhänger zu formen, gleichzeitig erschienen viele Bücher aus seiner Feder.

Das erste Haus des Opus Dei in Madrid

Beim überraschenden Tod von Josef-Maria durch einen Herzanfall hatte die Gesellschaft 60.000 Mitglieder in 80 Ländern, im Jahr 2000 schon 80.000 Mitglieder, darunter 1600 Priester, in 87 Ländern. Seit seiner Heiligsprechung ruht sein Leichnam in der Prälaturkirche Santa Maria della Pace 2 in Rom.

Kanonisation: 200.000 Menschen kamen zur Seligsprechung von Josef-Maria Escrivá am 17. Mai 1992 durch Papst Johannes Paul II. Im November desselben Jahres ereignete sich die wunderbare Heilung, die die Tür zur Heiligsprechung öffnete: der Arzt Manuel Nevado Rey litt an chronische Radiodermitis, einer schweren Berufskrankheit, die auf die Fürbitte des seligen Josef-Maria verschwand. Im Dezember 2001 approbierte Johannes Paul II. das Dekret der Kongregation für die Heiligsprechung über dieses Wunder. Am 6. Oktober 2002 wurde Josef-Maria Escrivá vor 450.000 bis 500.000 Menschen auf dem Petersplatz in Rom heiliggesprochen – nur 27 Jahre nach seinem Tod; so schnell ist bis dahin seit der Einführung des geordneten Verfahrens zur Heiligsprechung kein Katholik zur Ehre der Altäre erhoben worden.

Relief in der Josef-Maria geweihten Kapelle in der Kathedrale in Madrid

Quelle: Heiligenlexikon

Nachrichtensendung vom 25.06.2021

US-Demokraten legen Gesetz vor
Matic Bericht klar angenommen
Petrusbruderschaft muss Dijon verlassen
EU will rechtlich gegen Ungarn vorgehen

Vor 40 Jahren in Medjugorje

40 Jahre „Erscheinungen“ in Medjugorje

Vor 40 Jahren, am 24. und 25. Juni 1981, haben sechs Kinder im Dorf Medjugorje im Südwesten des heutigen Bosnien-Herzegowinas berichtet, die Jungfrau Maria habe sich ihnen gezeigt.

Die Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen längst erwachsenen und verheirateten „Seher“ mit großer Häufigkeit an: Insgesamt soll es mehr als 42.000 dieser Visionen gegeben haben. Die Berichte lösten einen Pilgerstrom aus, der bis vor der Coronavirus-Pandemie auf mehr als eine Million Menschen pro Jahr anwuchs, darunter auch viele aus Österreich.

Seitens der katholischen Kirchenleitung gab es Zweifel an der Echtheit des Phänomens, weshalb die zuständige katholische Diözese Mostar ab 1982 und der Vatikan ab 2010 Untersuchungen startete.

Entscheidung nicht in Sicht

Letztere wurden noch nicht veröffentlicht, doch hob Papst Franziskus 2019 das bis dahin geltendes Verbot offizieller Wallfahrten nach Medjugorje auf. Eine endgültige Entscheidung über die Echtheit der berichteten Erscheinungen dürfte vorerst nicht fallen.

Die Ereignisse Ende Juni 1981 im Dorf Medjugorje im heutigen Bosnien-Herzegowina bereiten im Vatikan seit 40 Jahren Kopfzerbrechen. Die Berichte von Marienerscheinungen der damals zehn- bis 16-jährigen Jugendlichen wurde bereits mehrmals von der Kirche geprüft, zuletzt 2010 bis 2014 von einer von Papst Benedikt XVI. eingesetzten Kommission unter Vorsitz von Kardinal Camillo Ruini.

Zweifel an späteren Visionen

Medienberichten zufolge halten 13 der 15 Kommissionsmitglieder die ersten sieben Erscheinungen für übernatürlich, während spätere Visionen – die laut den „Sehern“ bis heute andauern – in Zweifel gestellt werden.

Am Mittwoch, 24. Juni, berichtete Kathpress unter Verweis auf das Interviewbuch „Ich schaute die Gottesmutter“ von Vicka Ivankovic, sahen zwei Teenager, Mirjana Dragicevic und Ivanka Ivankovic, bei einem Spaziergang laut ihren Berichten aus der Ferne am Berg Podbrdo eine Lichtgestalt über dem Boden schweben. Sie bezeichneten diese als „Gospa“ – die Bezeichnung für die Jungfrau Maria.

Statt sich ihr zu nähern, halfen sie einer Freundin, die Schafe nach Hause zu treiben, wobei sie die Gestalt wieder erblickten, diesmal mit einem Kind im Arm. Aufm Nachhauseweg begegnen sie drei weiteren Jugendlichen – Vicka Ivankovic, Ivan Dragicevic und Ivan Ivankovic – die ebenfalls später angeben, die Erscheinung gesehen zu haben. Zu Hause glaubte man ihren Berichten nicht, sondern ermahnte sie, lieber zu schweigen und nicht mit religiösen Dingen zu spassen.

Leuchten am Himmel

Am Folgetag, am 25. Juni, gingen die Jugendlichen zur selben Zeit an die gleiche Stelle. Statt Ivan Ivankovic kamen laut den Berichten der damals erst zehnjährige Jacov Colo und Marija Pavlovic dazu, die ihnen glaubten. Sie berichteten später, erneut die Erscheinung gesehen zu haben. Die Kinder beschrieben sie als wunderschöne Frau, beteten mit ihr und erfahren, dass es Ivankas zwei Monate zuvor verstorbener Mutter gut gehe; die Gestalt versprach, wiederzukommen.

Am dritten Tag, es hatten sich bereits viele Menschen versammelt, soll der Himmel dreimal aufgeleuchtet und eine Stelle des Berges erhellt haben. Erneut soll die Erscheinung gekommen sein, die sich als „selige Jungfrau Maria“ bezeichnet habe. Ihr Hauptanliegen sei der Friede zwischen Gott und den Menschen sowie unter den Menschen, habe sie gesagt.

Jugendliche als drogensüchtig bezeichnet

Die Ereignisse sorgten für Aufsehen und Unruhe auch der kommunistischen Behörden, die die Jugendlichen als Lügner und Drogensüchtige bezeichnen. Am vierten Tag werden die „Seher“ im „Amt für Innere Angelegenheiten“ in der Bezirksstadt Citluk verhört und medizinisch untersucht, ehe sich am Abend die Erscheinungen wiederholten.

In der Folge wurden sie von einem Pfarrer befragt. Bereits 15.000 Menschen aus der Gegend hatten sich am Abend den Berg versammelt. Eine psychiatrische Untersuchung der Kinder in Mostar ergab, dass die Kinder gesund waren. Trotz Einschüchterungen – sie wurden dazu in ein Leichenhaus gebracht – blieben sie bei ihrer Aussage. Abends habe die „Gospa“ auf Anfrage den Jugendlichen gesagt, sie werde so lange weiter erscheinen, wie diese es wollten.

Quelle: orf

BREAKING NEWS

MEHR DAZU IN DER NACHRICHTENSENDUNG

EU pro Abtreibung: Klare Mehrheit für „Matic“

Christdemokraten und Konservative fanden in Brüssel keine Mehrheit für ihren Widerstand gegen den Vorstoß des Sozialisten Predrag Fred Matic.

BREAKING NEWS

AB 20:30h ENTSCHEIDET DAS EU-PARLAMENT ÜBER DAS LEBEN VON UNGEBORENEN BABYS AB.
SCHÄMT EUCH SOZIALISTEN UND EU!

Home | Plenartagung | Europäisches Parlament (europa.eu)

https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/A-9-2021-0169_DE.html

Sendungen vom 21.06.2021

In der Sendung Zoom hören Sie zu Beginn die Äusserung zur offizielle Hymne von 52. Internationaler Eucharistischer Kongress in Budapest. Danach eine Nachricht von und über Robert Kardinal Sarah. 2. Staffel Sendung 5+6 von der Sendung Opus Dei.

(1485) Kardinal Péter Erdő: Gedanken zur offiziellen Hymne des Internationalen Eucharistischen Kongress – YouTube

News vom 20.06.2021

Es reicht!

Was in den letzten Wochen, Monaten und an der EURO 2020 abgeht überschreitet jede Linie.

Wie man die Fahnen und Kapitänsbinde für LGBT und Gender Ideologien nutzt und das Niederknieen (was man nur vor Gott macht) vor einem Fussballspiel geht zu weit, Hinweis auf schwarze Menschen. Es werden uns Sachen auferlegt und wer es nicht befürwortet, gilt sofort als Rassist.

Wie oft hört man täglich «bist du blind» oder «bist du behindert»! Aber das stört niemanden! Wie viele Babys wurden wegen einer Behinderung abgetrieben? Mehrere 100 Millionen, und da spricht keiner von Rassismus!

Das ist Haarspalterei. Hat man etwas gehört oder gab es Aufschreie, als die Kirchen und Statuen in den USA beschädigt und angezündet wurden? NEIN. Spricht man von Rassismus, wenn 300 Millionen Christen verfolgt und ermordet werden? NEIN.

Wenn das unsere einzigen Probleme auf der Welt sind, solche Ideologien und das Niederknieen! Welches Armutszeugnis.

Wie viele soziale Probleme gibt es in jedem Land? GENÜGEND.    

Unser Herr Jesus Christus sagte: «Ein Kranker braucht den Arzt und nicht der Gesunde».

Deshalb: ES REICHT!

Davor Novakovic, Chefredakteur

Nachrichtensendung vom 18.06.2021

US-Bischofskonferenz berät
Neue Regierung in Israel
Hunter Biden vulgäres SMS
Bistum Basel vs. Pater Adam Serafin

Jahresbilanz von «Kirche in Not (ACN)»: Rund Euro 123 Millionen für bedrängte Christen

News

Die Päpstliche Stiftung «Kirche in Not (ACN)» hat im Geschäftsjahr 2020 Spenden in Höhe von Euro 122,7 Millionen für notleidende und bedrängte Christen gesammelt. Im Vergleich mit dem Vorjahr hat das Hilfswerk, das in 23 Ländern Nationalbüros unterhält, Euro 16,4 Millionen mehr eingenommen; das ist ein Plus von 15,4 Prozent. Der Schweizer und liechtensteinische Zweig von «Kirche in Not (ACN)» mit Sitz in Luzern konnte Einnahmen in Höhe von Euro 7,168 Millionen (CHF 7,675 Millionen) beitragen.
Dies erschwert es, an Grundnahrungsmittel und Dienstleistungen zu kommen. „Die Covid-19-Pandemie hat die Nöte der Christen dramatisch verschärft, die in vielen Regionen von heute auf morgen buchstäblich ohne Lohn und Brot dastanden“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not (ACN)», Dr. Thomas Heine-Geldern. „In dieser Notsituation haben die Wohltäter dem Hilfswerk die Treue gehalten. Das war nicht abzusehen, zumal die Krise ja auch viele wirtschaftliche Unsicherheiten und Schwierigkeiten für unsere Spender mit sich gebracht hat“, so Heine-Geldern.

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Zum Spendenergebnis erklärte Jan Probst der Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein: „In der Krise hat sich einmal mehr bewahrheitet: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Unsere Wohltäter haben grosszügig auf die Nöte unserer Projektpartner reagiert: sei es infolge von Corona, sei es nach der schrecklichen Explosion von Beirut im August, um nur zwei Beispiele zu nennen. Diese Hilfsbereitschaft freut mich sehr.“
4758 Projekte in 138 Ländern unterstützt
Mit den Spendeneinnahmen hat «Kirche in Not (ACN)» 4758 Einzelprojekte in 138 Ländern unterstützt. Diese hatten ein Gesamtvolumen von Euro 102,1 Millionen. Euro 20,6 Millionen konnten aufgrund von Verzögerungen wegen der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2021 ausbezahlt werden.
79 Prozent der im Jahr 2020 ausgegebenen Mittel flossen in Projektarbeit, Information, mediale Unterstützung und Gebetsaktionen. Rund acht Prozent wurden für Verwaltung aufgewendet und 12,5 Prozent für Wohltäterbetreuung und Spendenwerbung. «Kirche in Not (ACN)» arbeitet ausschliesslich spendenfinanziert und erhält weder Einnahmen aus der Kirchensteuer noch sonstige öffentliche Gelder.

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Nach Ausbruch der Pandemie hat das Hilfswerk 401 Corona-Hilfsprojekte mit einem Umfang von über Euro 6,2 Millionen gefördert. So konnten sich unter anderem Ordensleute und Priester mit Schutzausrüstungen für ihren Dienst ausstatten, ihre pastorale Arbeit fortsetzen und finanzielle Engpässe aufgrund der Pandemie ausgleichen.
Pandemie verändert regionale Schwerpunkte
Rund ein Drittel (32,6 Prozent) der Projekthilfen von «Kirche in Not (ACN)» floss 2020 nach Afrika. „Besonders die Länder der Sahelregion machen uns grosse Sorge. Dort breitet sich der Terror immer weiter aus. Die Pandemie hat die Lage der geflüchteten und vertriebenen Menschen noch verschärft. Vielfach ist die Kirche die einzige Institution, die jetzt noch bei den Menschen ist“, erklärte Präsident Heine-Geldern.
Im Nahen Osten, zum Beispiel in Syrien und im Irak, mussten viele Wiederaufbauprojekte vorerst pausieren, da wegen der Corona-Krise nicht genügend Baustoffe geliefert werden konnten. Dennoch bleibt die Region ein Schwerpunkt von «Kirche in Not (ACN)». Nach der Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut am 4. August 2020 hat das Hilfswerk ein Nothilfeprogramm für das Land mit der grössten christlichen Gemeinschaft im Nahen Osten gestartet. Weitere Hilfen zielten auf den Wiederaufbau des christlichen Viertels in Beirut, das besonders schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dort unterstützte «Kirche in Not (ACN)» schwerpunktmässig die Instandsetzung von Kirchen und Konventen. Die Hilfe für den Libanon belief sich 2020 auf knapp Euro vier Millionen.

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Ein weiterer Förderschwerpunkt (18 Prozent der Projektgelder) ist der Mittlere und Ferne Osten. Die meisten Hilfsgelder im Jahr 2020 flossen nach Indien – rund 5,4 Millionen Euro. Der Kontinent wurde von der Pandemie besonders schwer betroffen; bisweilen war die christliche Minderheit von öffentlichen Hilfeleistungen abgeschnitten. So hat «Kirche in Not (ACN)» zum Beispiel in Pakistan die Verteilung von Hilfsgütern an Christen unterstützt, die infolge der Corona-Krise ihre Lebensgrundlage verloren hatten.
Vom Kirchenbau bis zum Seelsorger-Auto
Die Liste der geförderten Projekte weltweit führt wie in der Vergangenheit die Bauhilfe an. 744 Kirchen, Pfarrhäuser, Klöster, Priesterseminare, Kindergärten und Gemeindezentren konnten mithilfe von «Kirche in Not (ACN)» neu gebaut, renoviert oder nach Zerstörungen infolge von Krieg und Terror wiederinstandgesetzt werden. Ein Beispiel ist die maronitische Kathedrale St. Elias im syrischen Aleppo. Zwischen 2012 und 2016 durch Raketenbeschuss stark beschädigt, konnte sie im Juli 2020 wieder eingeweiht werden.
„Gerade in der Corona-Krise waren Mess-Stipendien ein Zeichen der Verbundenheit im Gebet und für viele Priester die einzige Quelle zum Überleben. Über 1,7 Millionen Mess-Stipendien konnten wir weiterleiten“, erklärte Heine-Geldern. Jeder neunte Priester weltweit erhielt diese direkte und geistliche Form der Unterstützung. Bei den Priesteramtskandidaten ist es jeder achte, der von «Kirche in Not (ACN)» Hilfe beim Studium oder für die Unterbringung im Seminar bekommt – 14 000 Priester von morgen hat das Hilfswerk gefördert.
Die Corona-Krise hat in vielen Regionen der Welt die Einnahmequellen von Ordensfrauen zum Versiegen gebracht; «Kirche in Not (ACN)» hat im Jahr 2020 Existenz- und Ausbildungshilfen für über 18 000 Ordensfrauen geleistet und ihre Aufgaben unterstützt.

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von-Kirche-in-Not-ACN

„Die Pandemie und ihre Folgen werden uns auch in Zukunft beschäftigen“, bilanzierte Thomas Heine-Geldern. „Auch die schreckliche Situation auf dem afrikanischen Kontinent, wo Terrorismus und Gewalt sich immer mehr ausbreiten, ist eine grosse Sorge unseres Hilfswerks. Genauso wichtig wie die äussere Not zu lindern, ist es, den bedrängten und verfolgten Christen Stimme und Gesicht zu geben. Das tun wir durch Information, Gebet und tatkräftige Hilfe. Wir sind froh und dankbar, dass wir dabei auf unsere Wohltäter und Förderer weltweit zählen können.

Quelle: Kirche in Not

News vom 17.06.2021

Es gibt neue Spannungen um die „alte Messe“

Die ausserordentliche Form der römischen Liturgie rückt wieder in den Fokus. In Rom wird über eine Revision des Motu Proprio Summorum Pontificum spekuliert. Kardinal Müller warnt vor neuen Spannungen unter den Gläubigen.

Bereits nach einer grossangelegten Umfrage der Kongregation für die Glaubenslehre zur Etablierung der „alten Messe“ in der Weltkirche, wurde Misstrauen unter traditionell orientierten Katholiken laut. Sie befürchteten eine Einschränkung ihrer durch das Motu proprio Summorum Pontificum etablierten Rechte, wie es auch von progressiver Seite, beispielsweise dem italienischen Liturgiewissenschaftler Andrea Grillo, gefordert wurde. Seitdem rissen die Gerüchte nicht ab, Papst Franziskus plane eine Revision der Regelungen, die Benedikt XVI. 2007 erlassen hatte.  Nicht zuletzt wurden diese Gerüchte durch Äusserungen des Papstes genährt, der hinter traditionellen Tendenzen im jüngeren Klerus Rigidität und Starrsinn vermutet, nicht zuletzt motiviert durch einzelne, zu einem Extremismus tendierenden Anhängern der „alten Messe“, die die Legitimität der erneuerten Liturgie und der nachkonziliaren Reformen in Zweifel ziehen.

Überlieferte römische Liturgie

Doch Summorum Pontificum sollte der überlieferten römischen Liturgie, wie sie vom Konzil von Trient bis zur Liturgiereform im Anschluss an das II. Vatikanische Konzil in der katholischen Kirche gefeiert worden war, ein Heimatrecht gewähren, das auch die „ordentliche Form“ und ihre Ars celebrandi befruchten sollte. Als „ausserordentlicher Form“ des römischen Ritus sollte jeder Priester das Recht haben, sie zu zelebrieren: Nicht im Gegensatz zur neueren Form, sondern zu ihrer positiven Befruchtung. Insofern sollte nicht nur dem Wunsch Rechnung getragen werden, die irreguläre Situation der Anhänger des Erzbischofs Marcel Lefebvre und seiner Priesterbruderschaft St. Pius X. zu sanieren. Vielmehr sah Benedikt XVI. darin eine Korrektur, die einen von traditionalistischer wie progressistischer Seite ausgemachten Gegensatz zwischen liturgischer Tradition und Reform aufheben sollte.

Neue Kompetenzen

Im Rahmen der Pläne einer Kurienreform, die Papst Franziskus seit Beginn seines Pontifikats vorantreibt, ist immer wieder auch eine Verteilung der Kompetenzen der Kongregation für die Glaubenslehre für die traditionelle Liturgie und die Gemeinschaften, die ihr verbunden sind, in der Diskussion. Seit der Auflösung der in der Kongregation angesiedelten Kommission „Ecclesia Dei“, die ursprünglich für die früheren Anhänger Lefebvres gegründet worden war, ist eine vierte Sektion etabliert worden, die jedoch in fachlicher Hinsicht mit einer Materie beschäftigt ist, die ansonsten bei der Gottesdienst- und Religiosenkongregation liegt.

Seit Monaten geht man daher davon aus, dass die vierte Sektion der Glaubenskongregation aufgelöst werden soll und die Zuständigkeit für die ausserordentliche Form an die Gottesdienstkongregation gehen wird, die Verantwortung für die Gemeinschaften an die Religiosenkongregation. Auch dieser Schritt, der im Entwurf der Kurienreform bereits enthalten sein soll, stieß in traditionell gesinnten Kreisen auf starke Vorbehalte, da sie befürchten, künftig gegnerischen Ressentiments ausgesetzt zu sein.

Beide Formen gut in Einklang

Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller warnt unterdessen vor den Konsequenzen einer Revision des Motu proprio. Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, der als Kritiker traditionalistischer Tendenzen gilt, hat jetzt gegenüber dem italienischen Nachrichtenportal „La Nuovo Busolla Quotidiana“ Summorum Pontificum verteidigt. Benedikt XVI habe weise gehandelt: „Er hat die beiden Formen gut in Einklang gebracht.“ Die Kirche habe zwar die Autorität, die äußeren Elemente der Liturgie zu regeln, aber offensichtlich nicht den Inhalt. Er mahnt zur Vorsicht, da man nicht mit Autoritarismus verhindern könne, dass sich viele Gläubige der alten Liturgie zuwendeten.

Quelle: Die Tagespost

Information vom 15.06.2021

Ab Morgen diskutiert die US-Bischofskonferenz über Präsident Biden und Pelosi, ob sie von der Kommunion ausgeschlossen werden. Da die beiden Personen eine liberale Abtreibungspolitik befürworten. Mehr dazu in unsere Nachrichtensendung am Freitag um 18.30h.

Zoom und Theologiestunde vom 14.06.2021

Geschichte eines Priesters

Von Tel Aviv nach Rom, ist die Geschichte eines Priesters zur Vorbereitung des 52. IEC 2021.
In der Sendung Theologiestunde hören Sie über die letzten Dinge.

Information

Ab morgen starten wir eine neue Reihe, mit dem Titel „Die letzten Dinge“, in der Sendung „Theologiestunde“.

Nachrichtensendung vom 11.06.2021

Kardinal Pell verliert Stimmrecht

Papst Franziskus und Ministerpräsident Orban treffen sich
Myanmar: Kirche zerstört
US-Bischofskonferenz beratet über Biden
Kardinal Pell wird 80. Jahre alt

Sendungen vom 07.06.2021

Vorbereitung auf den 52. Internationaler Eucharistischer Kongress

Die zweitälteste Seilbahn der Welt ist in Budapest. 90. Jahre Caritas, alles zur Vorbereitung auf den 52. Internationaler Eucharistischer Kongress. Sendung 3 und 4 der zweiten Staffel zum Thema Homilien vom Hl. Josefmaria.

Sendung vom 06.06.2021

Katholische Orden

In dieser Sendung ist Pater Martin Ramm, von der St. Petrusbruderschaft Schweiz, mein Interviewgast. Es geht um die Bruderschaft, Kirche und Bücher. Dazwischen gibt es immer wieder eine Musikpause.

Kinder und Jugendsendung vom 02.06.2021

Letzte Sendung vor den Sommerferien

Ivan und Luka fahren weiter in ihrer Sendung mit, Messbuch für Kinder und Mittelalter der katholischen Kirche.

Nachrichtensendung vom 04.06.2021

Antifa greift Katholiken an

15000 bei Marsch für das Leben in Kroatien
Catholics for Chois
EU-Parlament soll abstimmen
Kommunistische „Antifa“ greift Katholiken in Paris an

Sendungen vom 31.05.2021

Ende des Marienmonats

In der Sendung Zoom geht es, um den 52. Internationaler Eucharistischer Weltkongress in Budapest, dazu über die Margareteninsel. Eine Zusammenfassung des Marienmonats können Sie in der Sendung Opus Dei hören.

Nachrichtensendung vom 28.05.2021

Kritik aus USA

Bischof aus USA kritisiert
Neuer Bischof von Chur, gibt eine Absage zur Idee eines Bistum Zürich
Synodaler Prozess sind alle eingeladen

Informationen zu IEC 2021

Hotelbuchungen

Auf dieser Webseite https://www.cityrama.hu/iec2020 können sie die Hotelzimmer buchen.

BREAKING NEWS

MARSCH FÜRS LÄBE 2021

Marsch fürs Läbe: Statthalter erlaubt Marsch durch Zürich

Der Zürcher Statthalter hat die Beschwerde des Vereins „Marsch fürs Läbe“ gutgeheissen und erlaubt neben einer Platzkundgebung nun explizit auch einen Lebensrechtsmarsch für den 18. September 2021. Die Organisatoren zeigen sich erfreut über den Entscheid, der ein Zeichen setzt zugunsten des Gleichbehandlungsprinzips sowie der Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Der Zürcher Stadtrat hatte aus sicherheitspolizeilichen Gründen sowohl den „11. Marsch fürs Läbe“ durch die Strassen Zürichs verboten wie auch die Kundgebung auf dem Münsterplatz abgelehnt. Stattdessen wurde lediglich eine stehende Kundgebung auf dem Turbinenplatz bewilligt. Gegen das Marschverbot rekurrierten die Veranstalter beim Statthalteramt Bezirk Zürich. Dieses hat nun mit Verfügung vom 19. Mai 2021 die Beschwerde gutgeheissen. Der Marsch der Lebensschutz-Organisationen ist damit bewilligt.

Der Statthalter entschied ähnlich, wie es bereits die nächsthöhere Instanz im Jahr 2019 getan hatte. Demnach muss dem „Marsch fürs Läbe“ ein Demonstrationsumzug gewährt werden. Die Stadtregierung könne jedoch über Ausgangs- und Zielpunkt sowie die Marschroute entscheiden. Zu beachten sei allerdings der Anspruch, den die Veranstalter des Marsches darauf haben, dass „der von ihnen beabsichtigten Appellwirkung Rechnung getragen wird.‟ In der Verfügung hält der Statthalter zudem fest, dass die Veranstaltung „unter dem Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit nach Art. 16 und 22 BV‟ zu einem „weit verstandenen gegenseitig meinungsbildenden oder meinungsäussernden Zweck‟ steht. Die Behörden seien verpflichtet, durch Massnahmen wie einen ausreichenden Polizeischutz dafür zu sorgen, „dass öffentliche Kundgebungen tatsächlich stattfinden können und nicht durch gegnerische Kreise gestört oder verhindert werden“.

Auch wenn die Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere von 2019, zu berücksichtigen seien, so sei zu beachten, dass das Verwaltungsgericht in seinem Urteil von 2019 festhielt, dass der Appellwirkung und dem Inszenierungsinteresse Rechnung getragen werden müsse. Der Turbinenplatz liege als Kundgebungsort „eher unauffällig im weniger stark frequentierten Teil des Industriequartiers der Stadt, weshalb eine stehende Kundgebung, die auf diesen Platz beschränkt sei, die Wahrnehmung der Veranstaltung deutlich schmälere.‟ Diese Ausführungen hätten auch beim vorliegenden Gesuch um Bewilligung des Marsches 2021 Gültigkeit, so der Statthalter. Die Teilnehmer des „Marsch fürs Läbe‟ hätten in der Vergangenheit „immer bewilligungsgemäss und friedlich demonstriert‟ und es ging „von ihnen – im Gegensatz zu den teilweise gewaltbereiten Gegendemonstrierenden – keine direkte Gefahr aus‟.

Die Veranstalter hoffen nun, die Planungen für die Veranstaltung am 18. September weiter vorantreiben zu können. Das zentrale Anliegen des diesjährigen Marsches ist es, junge schwangere Frauen in einer Notsituation für die Möglichkeiten einer Weiterführung ihrer Schwangerschaft zu sensibilisieren. Denn vielen Frauen wird in der Not Abtreibung als einfachste „Lösung‟ dargelegt. Informationen über Möglichkeiten zum Erhalt des Kindes fehlen oft. Dieser Einseitigkeit will der Marsch mit seinem diesjährigen Programm zum Thema „Jung, schwanger, hilflos?‟ entgegentreten. Es soll für Mutter und Kind ein Miteinander „fürs Läbe‟ geben. Mit dabei sind u.a. der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (CVP/Die Mitte), Pfarrer Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich) und der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti.

QUELLE: MARSCH FÜRS LÄBE SCHWEIZ

Zoom: Weltkongress 2021

Opus Dei: Natürliche Tugenden und Demut

Obwohl der Internationaler Eucharistischer Kongress im September beginnt, beginnen wir schon jetzt mit der Vorstellung und Nachrichten des Kongresses. In der Sendung Opus Dei, zweite Staffel dritte Sendung, geht es um natürliche Tugenden und Demut

https://www.iec2020.hu/de

Pfingsten 2021

Zum Thema Pfingsten habe ich mit unserem geistlichen Berater, Dr. Don Nerio Medici, gesprochen.

Nachrichtensendung vom 21.05.2021

Kardinal Müller zum Thema Abtreibung
10 Stunden lang kämpfte das Kind ums überleben
Weltjugendtag
Eucharistischer Weltkongress

Nachrichtensendung vom 14.05.2021

Kath.ch behauptet, dass Erzbischof Gullickson das Porzellan in der Schweiz zerschlagen hat

Neuer Nuntius in Bern, kath.ch behauptet, dass Erzbischof Gullickson Porzellan zerschlagen hat
Wim Winders und Papst Franziskus
40. Jahre nach Attentat auf Papst Johannes Paul II
Tag der Tränen

Nachrichtensendung vom 07.05.2021

480 Milliarden für Abtreibungen

Administration Bidens gibt 480 Milliarden Dollar für Abtreibungsindustrie
Schweizergarde vereidigte 34 neue Rekruten
Friedrich Merz (CDU) thematisiert Verbot der Gendersprache
Europa lehnt Kandidaten für Menschenrechtsgericht mit Verbindungen zu George Soros ab (ECLJ, EGMR und EMRK)

Danach die Wiederholung der Kinder- und Jugendsendung zum Thema Christ Himmelfahrt und Pfingsten

Sendungen vom 03.05.2021

Opus Dei und Theologiestunde

In der Sendung geht es, um der Wert der Zeit und Arbeit Gottes. Frau Martina Kuoni informiert Sie in der Sendung „Theologiestunde“ über die Marienfeste.

Mai, der Marienmonat

Wichtigstes zusammengefasst

Der Mai gilt kirchlich traditionell als „Marienmonat“. Die Gottesmutter wird in der christlichen Spiritualität zugleich als Sinnbild für die lebensbejahende Kraft des Frühlings und seine überbordende Fruchtbarkeit verstanden und etwa als „Maienkönigin“ verehrt. Wie sehr Maria mit dem Frühling verbunden wird, zeigt sich unter anderem in dem Umstand, dass auf der südlichen Halbkugel der Marienmonat nicht im Mai, sondern im November, dem dortigen Frühling gefeiert wird. Maria steht am Beginn des Heilswerkes Gottes und symbolisiert somit den „Frühling des Heils“.

Im Zentrum der Marienfrömmigkeit steht u.a. die Demut, lateinisch „humilitas“, die in enger Verbindung mit „humus“ – Erde – steht. Sie wird so zum Sinnbild einer „Frau des Volkes“ und ist den Gläubigen in besondere Weise nahe, indem in ihr Göttliches und Menschliches verschmelzen.

Die Praxis eines „Marienmonats“ und des dazugehörenden Brauchtums entwickelte sich parallel und oft mit wenig Bezug zur offiziellen römisch-katholischen Liturgie, die für die katholische Kirche die „normative Form des christlichen Kultes“ darstellt. Aus Sicht der Kirchenleitung entstanden und entstehen daraus liturgie-pastorale Probleme, die beachtet werden sollten. Maiandachten gelten als fromme Übungen (Andachtsübungen, pia exercitia) im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Das Konzil unterscheidet zwischen „liturgischer Verehrung“ Mariens in der heiligen Messe und dem Stundengebet an den Festen der Gottesmutter und „Gebräuchen und Übungen der Andacht zu ihr, die im Laufe der Jahrhunderte vom kirchlichen Lehramt empfohlen wurden“, zu denen auch die Maiandacht gehört. Im letzten Kapitel seiner Kirchenkonstitution Lumen gentium von 1964, das der Gottesmutter Maria gewidmet ist, fordert das Konzil, sich „jeder falschen Übertreibung wie zu großer Geistesenge bei der Betrachtung der einzigartigen Würde der Gottesmutter sorgfältig zu enthalten“, da „wahre Andacht weder in unfruchtbarem und vorübergehendem Gefühl noch in irgendwelcher Leichtgläubigkeit besteht, sondern aus dem wahren Glauben hervorgeht“. Die marianische Frömmigkeit müsse immer auf Jesus Christus bezogen sein und sich an der Bibel, den Schriften der Kirchenväter und Kirchenlehrer ausrichten. Das Konzil bezog sich dabei auf Mahnungen, die bereits Papst Pius XII. 1954 in seiner Enzyklika Ad caeli reginam zum Ausdruck gebracht hatte.

Die römisch-katholische Theologie hat im Rahmen der Liturgiereformen des 20. Jahrhunderts auch die Schwerpunkte der Liturgie und des Kirchenjahres überdacht. Das Zweite Vatikanische Konzil hat aufgrund neuer Forschungen den Gedanken des Pascha-Mysteriums als traditionelles theologisches Motiv wiedergewonnen und zur Geltung gebracht, dessen Kern das heilsgeschichtliche Geschehen von Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu Christi und die Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten bildet. Die zentralen Herrenfeste in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten fallen in die Monate April bis Juni und sollen daher nach dem Willen des Konzils gegenüber einer übertriebenen Marienfrömmigkeit wieder stärker betont werden.

Information

Leider wird heute die Nachrichtensendung, wegen angeschlagener Stimme, ausfallen. Anstelle der Nachrichtensendung hören Sie eine Wiederholung des zweiten Teils der Sendung gregorianischer Gesänge.

Sendungen vom 26.04.2021

Luka und Ivan sind eingesprungen. Weshalb können Sie in der Sendung Betrachtungen hören. Danach kommt die Sendung Opus Dei.

Theologiestunde vom 24.04.2021

Interviewgast ist Pater Bernhard Kaufmann, von der katholisch-armenische Diözese.

In der heutigen Sendung geht es, um die Seligpreisung und im zweiten Teil über die Impfung. Dazwischen immer wieder ein Musikstück. Interviewgast ist der Pater Bernhard Kaufmann von der katholisch-armenische Diözese.

Nachrichtensendung vom 23.04.2021

Nachfolger von Kardinal Sarah. You Tube sperrt Seite. Bischof Oster kritisiert Theologin Rahner. Wie läuft ein Schisma ab.

Sendungen vom 19.04.2021

Sie können das Tagesevangelium vom 19.04.2021 und die Betrachtung, sowie die Sendung Opus Dei hören.

Klartext vom 17.04.2021

Machtkampf im Bistum Basel

Interview mit Herr Daniel Ric, Präsident der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi, zum den Fall Pater Adam und Bischof Felix Gmür von Bistum Basel.

Photo: Daniel Ric

Nachrichtensendung vom 16.04.2021

Vier Nachrichten zu hören

Diese Tötung und Wahnsinn stoppen
Vatikan verlangte nie Geld
Impfpässe und Israel
Kardinal Barbarin freigesprochen

Sendungen vom 12.04.2021

Betrachtungen und Opus Dei

Nikodemus und Jesus im Gespräch. Letzter Teil der kurzen Vorstellung von Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 09.04.2021

Letzter Teil vom Heiligen Joseph

Corona, Strafe Gottes? Papst Franziskus besucht Kardinal Becciu. Das Gebet. Den letzten Teil zum Heiligen Josephjahr.

Sendungen vom 07.04.2021

Kinder- und Jugendsendung

Ivan liest weiter aus dem Buch „Messbuch für Kinder“ sowie stellt Luka den zweiten Teil unserer katholische Kirche vor.

Offener Brief

Brief, wie angekündigt in der Nachrichtensendung vom Freitag, veröffentliche ich den Brief an SBK und Bischof Gmür.

Osterzeit 2021

Osteroktav und Sendung von Opus Dei

Ostern 2021

Osterbotschaft von apostolischer Nuntius in Berlin Msgr. Erzbischof Eterovic

Ostersendung mit Osterbotschaft von apostolischem Nuntius in Berlin S.E. Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic. Sowie die Kinder- und Jugendsendung. Unser geistlicher Berater Dr. Nerio Don Medici, Priester von Opus Dei, liest aus der Bibel vor.

Karsamstag 03.04.2021

Symbole zu Ostern

Alles zu Karsamstag sowie Symbole zu Ostern.

Nachrichten vom 02.04.2021

Alles zum Karfreitag

Farce im Bistum Basel, Altbischof Huonder gab nie die Hostie an Protestanten, Kardinal Sarah bittet Papst Franziskus, Katholischer Priester ermordet.

Alles zum Karfreitag.

Gründonnerstag 2021

Alles zum Thema Gründonnerstag

Triduum Sacrum – Kathpedia

Kreuzverhüllung 2021

Alles zum Thema Kreuzverhüllung und Sendung von Opus Dei

Palmsonntag 2021

Alles zum Palmsonntag

Gelesen u.a. von Frau Eva Hoffman

Programm für Kar- und Ostertage 2021

Programm zu Kar- und Osterwoche

28.03.21 17h Sendung zu Palmsonntag
29.03.21 18.30h Sendung „Du bist nicht allein“ und Opus Dei
01.04.21 18.30h Sendung zu Gründonnerstag
02.04.21 18.30h Nachrichtensendung und Sendung zum Karfreitag
03.04.21 17h Sendung zum Karsamstag
04.04.21 17h Ostersendung mit Osterbotschaft von Erzbischof Eterovic

Nachrichtensendung vom 26.03.2021

Churer Bischof

Neuer Churer Bischof Bonnemain sorgt für Diskussionen, Vatikan kürzt Gehälter, Schüler und Schülerinnen schrieben die Meditationen zum Kreuzweg, Kar- und Osterprogramm.

Sendungen vom 22.03.2021

Vorbereitung auf die letzten zwei Wochen der Fastenzeit

Frau Eva Hoffman informiert Sie, in der Fastenzeitsendung, über den Palmsonntag. Der nächste Teil von der Homilie vom Heiligen Josefmaria, Gründer des Opus Dei. Frau Martina Kuoni liest den nächsten Teil vom Heiligen Joseph.

Nachrichtensendung vom 19.03.2021

Neuer Mitarbeiter

Nein heisst Nein! Neuer Mitarbeiter, Interview mit Kaplan Msgr. Thomas Widmer von der Schweizer Garde im Vatikan. Kardinal Burke zu Privatmessen. 2000 Jahre alte Schriftpergamente.

Schweizergarde.ch: Kaplan Msgr. Thomas Widmer

Sendungen vom 15.03.2021

Vierte Fastenzeitsendung

Die vierte Fastenzeitsendung zum Thema, wie man noch intensiver fasten soll. In der Opus Dei Sendung hören Sie zwei Homilien von Hl. Josefmaria.

Nachrichtensendung vom 12.03.2021

Suche nach gemeinsamer Ostertermin

Es soll ein gemeinsamer Ostertermin geben
US-Bundesstaat Arkansas mit strengsten Abtreibungsgesetz
Katholische Frauen gegen Impfung
Fliegende PK

Sendungen vom 08.03.2021

Geistliche Leitung

In der Sendung Fastenzeit, geht es um die Bräuche. In der Betrachtung können Sie über die Hilfe der geistlichen Leitung und in der Sendung Opus Dei fahre ich mit dem dritten Teil weiter, von der Vorstellung des Prälaturs.

Nachrichtensendung vom 05.03.2021

Neuer Nuntius in Bern

Unter anderem können Sie in der Nachrichtensendung hören, dass ein neuer Nuntius für Bern ernannt wurde. Danach hören Sie die Sendung Focus, Frau Martina Kuoni liest über den hl. Joseph. Später folgt die Wiederholung von der Sendungen Kinder- und Jugendsendung sowie Zoom.

Fastenzeit, Betrachtungen und Opus Dei vom 01.03.2021

Das Gewissen

Sie können drei Sendungen hören zum Thema Fastenzeit, das Gewissen und der nächste Teil der Vorstellung von Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 26.02.2021

Planned Parenthood klagt

Unter anderem können Sie folgendes hören. Planned Parenthood klagt gegen das Gesetz in South Carolina.

Betrachtungen, Opus Dei und Fastenzeit vom 22.02.2021

Fastentücher

Sie können drei Sendungen hören und zwar: Betrachtungen, dort geht es um den Widersacher. Den dritten Teil der Vorstellung von Opus Dei. Sowie die erste Sendung zur Fastenzeit.

Nachrichtensendung und Theologiestunde vom 19.02.2021

Dr. theol. Thomas Wallimann-Sasaki

Impfen und Ethik

In der Nachrichtensendung können Sie unter anderem folgendes hören: Google sperrt Satiremagazin. Danach können Sie die Sendung „Theologiestunde“ hören. Zum Thema Impfen und Ethik.

Fastenzeit 2021

Alles zum Thema Fastenzeit. Zu beginn ein Interview mit Pater Bernhard Kaufmann. Danach die Kinder- und Jugendsendung, am Ende die Fastenbotschaft von unserem geistlichen Berater Dr. Don Nerio Medici.

Opus Dei und Gregorianischer Choral vom 15.02.2021

Die Würde des Alltags

Heute können Sie den ersten Teil der Homilie „Die Würde des Alltags sowie den zweiten Teil der Sendung Gregorianischer Choral

Nachrichtensendung vom 12.02.2021

Interview zum Thema Impfstoff

Unter anderem können Sie ein Interview, mit Herr Christoph Keel-Altendorfer von der Internationalen Organisation Human-Life Schweiz, zum Thema Impfstoffe mit abgetriebenen Föten.

Betrachtungen und Opus Dei vom 08.02.2021

Der Einzelne und die Vielen

Nebst der Betrachtung können Sie den dritten Teil der Vorstellung des Opus Dei hören.

Opus Dei – Opus Dei in der Schweiz

Adresse: Restelbergstrasse 10, 8044 Zürich

Telefon044 252 66 46

Betrachtungen und Opus Dei vom 01.02.2021

Neu-Evangelisierung

In der heutigen Sendung können Sie über die Neu-Evangelisierung und den zweiten Teil der Vorstellung von Opus Dei hören.

Hier können Sie das Tagesevangelium lesen https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html

Nachrichtensendung vom 29.01.2021

Genfer Lebensschutzerklärung

Unter anderem können Sie die offizielle Hymne zum WJT 2023 hören

Klartext vom 25.01.2021

BIDEN-HARRIS STIFTEN AUFRUHR

Die Biden-Harris Administration stiften Aufruhr gegen unsere katholische Kirche sowie fördern die Abtreibung und Transgender.

Hier können Sie das Video sehen: http://www.kathtube.com/player.php?id=51114

Kinder- und Jugendsendung vom 23.01.2021

 

Ivan und Luka haben ihr erstes Interview gehabt zum Thema Schule, Kirche und Corona.

Herr Gundekar Giebel
Herr Hansruedi Huber

Neue Sendung: Gregorianischer Choral vom 20.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der ersten Sendung konnten Sie die Einführung in den gregorianischen Gesang hören.

Betrachtungen und Opus Dei vom 18.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie unter anderem folgendes hören:

Die Vorstellung des Opus Dei (Teil 1).

Nachrichtensendung / Klartext vom 15.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung:

Neuer Weltverfolgungsindex 2021

Linke US-Demokratin pro Abtreibung

US-Gouverneurin pro Down-Syndrom

Neue Verordnung für den Aschermittwoch

Klartext:

Über das Thema Abtreibung

Betrachtungen / Opus Dei vom 11.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der ersten Sendung geht es um Arbeit und Berufung. In der Opus Dei Sendung können Sie zwei Betrachtungen hören.

Klartext / Nachrichtensendung vom 08.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

Sendung zum Thema Würde und Abtreibung

Nachrichtensendung:

– 15 neue Schweizergardisten in der Ausbildung

– In diesem Jahr werden einige Kardinäle 80 Jahre alt

– Orthodoxe Kirche in der Krise

– Freikirchlicher Pastor missbraucht ein Gebet

 

Heilige drei Könige vom 06.01.2021

 

 

 

 

 

 

Heute geht es alles, um die Heilige drei Könige. Ivan und Luka werden auch in ihrer Sendung darüber berichten.

Betrachtungen / Opus Dei vom 04.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der gestrigen Live-Sendung konnten Sie folgendes hören:

– Natürlichkeit und Einfachheit (Betrachtungen)

– Gott braucht uns (Opus Dei)

Sendung Zoom vom 03.01.2021

 

 

 

 

 

 

Falls Sie die gestrige Livesendung verpasst haben, zum Thema Name Jesu, können Sie es noch einmal hier hören.

Weihnachten / Nachrichtensendung vom 01.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung:

Corona-20 Papier-Plan

Erbeben in Kroatien

 

Alles zum Hochfest Mariens, gelesen von Frau Vera Novakovic

Silvester 2020

 

 

 

 

 

 

 

DAS GANZE NOVARADIO.CH TEAM WÜNSCHT IHNEN GUTE GESUNDHEIT UND GOTTES SEGEN IM NEUEN 2021 JAHR!

Weihnachten / Silvester vom 31.12.2020

 

 

Silvester I. ( * in Rom; † 31. Dezember 335 in Rom) war von 314 bis 335 Papst und Bischof von Rom. Bischof von Rom wurde er im Jahr 314.

Er stammte aus Rom, sein Pontifikat dauerte 21 Jahre, 11 Monate und 1 Tag.

Biografie

Papst Sivester (lat.: silvanus; dt.: der Waldmann) wurde vermutlich im Jahr 284, noch vor Beginn der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian, zum Priester geweiht. Silvester I. war Oberhaupt der Kirche während der Herrschaft Konstantins. An den allgemeinen Konzilen von Arles und Nizäa, die Konstantin einberufen hatte, um den Arianismus zu bekämpfen und den Religionsfrieden in den afrikanischen und östlichen Provinzen wieder herzustellen, nahm er aber nicht selbst teil. Er starb am 31. Dezember 335 und seine sterblichen Überreste ruhen in der Kirche San Silvestro in Capite.

In einer Urkunde von Papst Silvester I., dem sogenannten Silvester Diplom, finden wir den ersten außerbiblischen Hinweis auf die Tunika des Herrn. Dieses Schriftstück bezeugt, dass Papst Silvester I. auf Bitten der heiligen Kaiserin Helena († 330) der Trierer Kirche den Vorrang über alle Ortskirchen in Gallien und Germanien verliehen hat. Als Ausdruck seines besonderen Wohlwollens hat er einen Teil der Reliquien, die Helena bei ihrer Wallfahrt ins Heilige Land aufgefunden hatte, der Kirche von Trier zum Geschenk gemacht. Zu diesem wertvollen Reliquienschatz gehörten unter anderem die Tunika Christi und die Gebeine des heiligen Apostels Matthias. Die Übertragung der Reliquien erfolgte zur Zeit, als der heilige Agritius (314-329) den Trierer Bischofsstab führte.

Kanonisation, Patronat und Verehrung

Patronate und Attribute
Silvester I. ist Patron folgender „Stichwörter“

Berufe
Geographie
Katastrophen
Krankheiten
Menschen
für ein gutes neues Jahr
Natur
für eine gute Futterernte
Religion
Tiere
der Haustiere

Gedenktag

Gedenktag katholisch

31. Dezember – nicht gebotener Gedenktag

Bauernnregeln

Silvesternacht düster oder klar, / deutet auf ein neues Jahr.
Ist’s zu Silvester hell und klar, / steht vor der Tür das neue Jahr.
Gefriert’s an Silvester zu Berg und Tal, / geschieht auch dies zum letzten Mal.
Wind in St. Silvesters Nacht, / hat nie Wein und Korn gebracht.
Silvester Wind und warme Sunnen / wirft jede Hoffnung in den Brunnen.
Silvesternacht wenig Wind und Morgensonn, / gibt Hoffnung auf Wein und Korn.

Quelle: kathpedia

Weihnachten / Jahreswende vom 30.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie, in der Jugendsendung „Gott herrscht die Welt“, folgendes hören – was Luka vorbereitet hat:

– Wie begeht man die Jahreswende?

Weihnachten/Tag der unschuldigen Kinder vom 28.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es, um die unschuldigen Kinder

Weihnachten / Hl. Johannes vom 27.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um den Hl. Johannes, Apostel und Evangelist.

Weihnachten/St. Stephanus vom 26.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie etwas über den hl. Stephanus hören, sowie über die Weihnachtszeit.

1476 — The Demidoff Altarpiece: Saint Stephen — Image by © National Gallery College

Weihnachten vom 25.12.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FROHE UND GESEGNETE WEIHNACHTEN WÜNSCHT IHNEN DAS NOVARADIO.CH TEAM

U.a. können Sie die Weihnachtsbotschaft von S.E. Erzbischof und apostolischer Nuntius in Berlin Msgr. Dr. Nikola Eterovic

Heiligabend vom 24.12.2020

 

 

 

 

 

 

Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, am heutigen Heiligabend können Sie folgendes hören.

– Lesung aus der Bibel (Lukasevangelium) auf Latein und Deutsch von unserem geistlichen Berater, Herr Dr. Don Nerio Medici Priester von Opus Dei Schweiz
– Ivan liest die Geburt Jesu Geschichte (vom letzten Jahr)
– Weihnachtsmusik
– u.v.m.

Adventssendung vom 23.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute bereiten wir Sie auf den Heiligabend vor. Mit Musik und Texte aus der Bibel u.v.m.

Adventssendung vom 22.12.2020

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Adventssendung können Sie folgendes hören.

– Homilie vom heiligen Josefmaria zum Thema heilige Messe im Advent
– Apostolisches Schreiben vom Papst Franziskus zum Thema Krippe

Adventssendung vom 21.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute am 21.12.2020 können Sie in der Adventssendung folgendes hören.

– Der letzte Teil des Artikels „Der Weg“
– Interview mit Landwirtschaftler Daniel Häberli, zum Thema Christbäume
– Kritischer Artikel und Kommentar zu Papst Franziskus und Hochaltar
– Ivan und Luka lesen je ein Gedicht vor
– Weihnachtsgeschichte vorgelesen von Frau Vera Novakovic, heute aus Polen

Adventssendung vom 20.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute am 4. Adventssonntag können Sie folgendes hören:

– Impuls zum heutigen Evangelium wird vorgetragen von S.E. Msgr. Erzbischof und apostolischer Nuntius Dr. Nikola Eterovic
– Dritter und letzter Teil vom theologische Erläuterung zum Advent
– Weihnachtsgeschichte vorgelesen von Frau Vera Novakovic

 

 

 

 

Apostolischer Nuntius in Berlin Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic

Adventssendung vom 19.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie den zweiten Teil vom „Der Weg“ hören. Dazu noch der Weihnachtsgruss vom Prälaten des Opus Dei, Fernando Ocáriz. Am Ende der Sendung hören Sie noch eine Weihnachtsgeschichte, vorgelesen von Frau Vera Novakovic.

Auf der Webseite können Sie die Mitteilung von der Organisation Marsch fürs Läbe lesen.

Geschätzte Freunde des Lebens

Im Namen der Trägerschaft «Marsch fürs Läbe möchte ich Ihnen herzlich danken für jede Form von Unterstützung, die Sie unserem Projekt im Laufe dieses Jahres zukommen liessen. Nach den üblichen Angriffen durch linksextreme Kreise und der Annullation des «Marsch fürs Läbe-Träffe» im September haben wir viele Mails und Briefe erhalten, in welchen wir für unsere Arbeit und den anhaltenden Kampf ermutigt wurden. Auch haben uns etliche Personen, nachdem die Veranstaltung im gate 27 in Winterthur ausfiel, noch Spenden zukommen lassen; obschon klar war, dass die Auslagen in diesem Jahr tiefer als budgetiert ausfallen würden. Solche Vertrauensbeweise motivieren uns, die Arbeit auch künftig mit Begeisterung und Entschiedenheit zu tun.

Gerne informieren wir Sie heute kurz über den aktuellen Stand der Dinge und über die Planung des 11. Marsch fürs Läbe vom 18. September 2021:

• Thema 2021: An unserer OK-Sitzung Anfang Monat haben wir für 2021 ein sehr ermutigendes Thema ins Auge gefasst: ‚Hilfsangebote für schwangere Frauen und junge Mütter in Not‘. Immer wieder wird Organisationen, die sich gegen Abtreibung einsetzen, vorgeworfen, sie würden nur reden, aber keine konkrete Hilfe anbieten. Mit dem Marsch fürs Läbe 2021 möchten wir somit Hilfsangebote in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, welche dazu beitragen, dass Kinder das Licht der Welt erblicken dürfen.
• Storys: wie in jedem Jahr so wollen wir auch bei der Kundgebung 2021 ergreifende Geschichten Direktbetroffener erzählen. Kennen Sie allenfalls eine Frau, die durch ein christliches Hilfsangebot dazu motiviert wurde, ihr Kind trotz Widerständen auf die Welt zu bringen? Es wäre uns sehr geholfen, wenn Sie eine solche Person ermutigen, sich bei uns zu melden.
• Kino: Wir hätten uns gefreut, am «Marsch fürs Läbe-Träffe» vom 19.09.20 den Film ‚UNPLANNED‘ zu zeigen (Infos dazu finden Sie bei Jugend für das Leben https://www.jfdl.ch/post/unplanned-der-film). Vor Anbruch der Coronakrise hatten wir mit der deutschen Vertriebsfirma noch eine Schweizer Kinopremiere im Mai 2020 geplant. Der partielle Lockdown verunmöglichte dann aber eine Verwirklichung. Auch heute und in naher Zukunft ist die Planung einer Kinovorführung nicht möglich. Wir müssen also abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Grundsätzlich sind wir nach wie vor sehr daran interessiert, den wichtigen Film in einem Kino zu zeigen und die Premiere mit einer griffigen PR zu begleiten. Die Geschichte der ehemaligen Direktorin einer US-Abtreibungsklinik soll unbedingt breit wahrgenommen werden. Leider weigern sich die Medien und die Politik noch immer, in der Öffentlichkeit substanziell über die schmerzlichen Folgen der Abtreibung zu diskutieren. Da wollen wir den Druck mit Aktionen aufrecht erhalten.
• Rekurs: aktuell befindet sich der Rekurs gegen das Marschverbot der Stadt Zürich beim Statthalter Bezirk Zürich. Leider scheint die Stadt Zürich ihre Einreichungsfristen bewusst auszunutzen, um das Verfahren in die Länge zu ziehen. Da der Stadtrat weitgehend dieselben Argumente geltend macht wie beim Rekurs 2019, könnte das Verfahren deutlich schneller abgewickelt werden. Die Stadtregierung scheint jede Karte zu zücken, um den Marsch auszubremsen. So ist sie z.B. im Herbst selber an die Medien getreten, um die Notwendigkeit des verhängten Marschverbots zu erklären. SRF Aktuell hat darüber berichtet (Link zur Sendung). Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden, wie der gerichtliche Instanzenweg verläuft.
• Gebet: Auch 2021 wollen wir uns möglichst viel Zeit nehmen, unsere Arbeit und die gesellschaftliche Situation im Gebet zu bewegen. Zu Beginn jeder OK-Sitzungen nehmen wir uns jeweils Zeit für einen Input aus der Bibel und gemeinsames Gebet. Die häufigen Gebetstreffen in Winterthur und Zürich geben zusätzlich Gelegenheit, Gottes Gegenwart und Führung zu suchen mit Anbetung, Fürbitte und Proklamation. (Infos zu den Terminen finden Sie hier). Über weitere Personen, die an den Treffen teilnehmen, würden wir uns sehr freuen.

Nochmals sehr herzlichen Dank für alle Verbundenheit. Am Ende dieses krisenhaften und für viele Menschen angstvollen Jahres möchte ich Sie ermutigen mit einem Vers aus der Weihnachtsgeschichte: „Fürchtet Euch nicht! Seht, ich habe eine grosse Freudenbotschaft für Euch und das ganze Volk. Heute ist Euch der Retter geboren worden in der Stadt Davids: Christus, der HERR!“ Lukas 2,10-11

Freundlichen Gruss
Daniel Regli
OK Marsch fürs Läbe

Adventssendung vom 18.12.2020

 

 

 

 

 

 

Am Ende der Arbeitswoche hören Sie zwei Sendungen:

Nachrichtensendung

– Metropolit über das Leben
– Irak: Weihnachten nationaler Feiertag

Adventssendung

– Der Weg (erster Teil)
– Weihnachtsgeschichte aus Spanien, vorgelesen von Frau Vera Novakovic

 

 

 

 

Quelle: Vatican Magazin

Adventssendung vom 17.12.2020

 

 

 

 

 

 

Zu Beginn hören Sie die historische Bedeutung vom Christbaum. Danach sagt Ihnen Ivan weshalb es Geschenke am Heiligenabend gibt. Nach einer Musikpause hören Sie eine Weihnachtsgeschichte von der heiligen Familie, vorgelesen von Frau Eva Hoffman und zum Schluss theologische Ausbreitung zur Geschichte.

Adventssendung vom 16.12.2020

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Ausgabe der Adventssendung, können Sie folgendes hören:

– Gedanken zum Weihnachten
– Ivan liest ein Gedicht zum Advent
– Frau Vera Novakovic sowie Frau Martina Kuoni lesen jeweils eine Weihnachtsgeschichte vor

Adventssendung vom 15.12.2020

 

 

 

 

 

 

Zum Beginn hören Sie zwei Gedichte, vorgelesen von Luka und etwas theologisches. Dazwischen immer wieder ein Musikstück.

Adventssendung vom 14.12.2020

 

 

 

 

 

 

Am Anfang und am Ende der Adventssendung können Sie jeweils ein Gedichte hören, vorgelesen von Luka und Frau Martina Kuoni.
Dazwischen hören Sie das Interview mit Pater Bernhard Kaufmann, zum Thema lebendiger Rosenkranz.

 

Lebendiger Rosenkranz

 

 

 

Pater Bernhard Kaufmann

Adventssendung vom 13.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute am 3. Advent können Sie folgendes hören:

– Am Anfang liest Luka über die hl. Lucia
– Was bedeutet Gaudete?
– Impuls zum heutigen Evangelium, vorgetragen vom Abbé Nicolas Betticher von der Bruder Klaus Kirche Bern

 

 

 

Abbé Nicolas Betticher

Adventssendung vom 12.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie den zweiten Teil der theologischen Bedeutung von Advent hören, heute geht es um die heilige Messe.
Am Anfang hören Sie eine Weihnachtsgeschichte. Vorgelesen von Frau Martina Kuoni.
Dazwischen wird Ihnen Ivan zwei Gedichte zum Advent vorlesen.

Adventssendung vom 11.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie zwei Sendungen hören. Wie gewohnt am Freitag zuerst die Nachrichtensendung und dann die Adventssendung.

Nachrichtensendung:

– Papst Franziskus reist im März 2021 nach Irak
– Papst hat das Josef-Jahr ausgerufen

Adventssendung:

– Vorstellung der 4 bekanntesten Weihnachtslieder
– Unsere Sprecherin, Frau Martina Kuoni, liest eine Weihnachtsgeschichte vor

Adventssendung vom 10.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie das Interview mit Herr Walter Stählin, Präsident vom Verein Friedenslicht Schweiz, u.v.m.

Das Interview wurde am 24.11.20 gemacht.

Friedenslicht

 

 

 

Walter Stählin

Adventssendung vom 09.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie, in der Adventssendung, theologische Erklärung zum Thema Sohn Gottes.
Frau Eva Hoffman liest die Weihnachtsgeschichte „Die Krippenfeier“.

Adventssendung vom 08.12.2020

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Adventssendung können Sie den dritten Teil der Homilie, vom Gründer des Opus Dei den heiligen Josefmaria, hören.
Sowie eine Weihnachtsgeschichte, vorgelesen von Frau Eva Hoffman.

Adventssendung vom 07.12.2020

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Adventssendung geht es alles um den Christbaum und die Krippe.

Weiterlesen

Adventssendung vom 06.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute geht es unter anderem, um den Heiligen Nikolaus.

Unsere Sprecherin Frau Martina Kuoni, Ivan und Luka werden etwas darüber vorlesen u.v.m.
Den heutigen Impuls gibt uns Pater Bernhard Kaufmann von der katholisch-armenische Diözese.

 

 

Pater Bernhard Kaufmann

Adventssendung vom 05.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgendes hören:

– Ein Gedicht, vorgelesen von unserer Sprecherin, Frau Martina Kuoni
– Theologische Bedeutung zum Advent

Adventssendung vom 04.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgendes hören:

Nachrichtensendung:

– Schweiz gibt Geld
– Polnische Bischofskonferenz kritisiert EU-Parlament

Adventssendung:

– Heilige Barbara
– Alles zum Thema Adventskranz
– Weihnachtsgeschichte vorgelesen von Frau Eva Hoffman

Adventssendung vom 02.12.2020

 

 

 

 

 

 

Wie im ersten Mittwoch des Monats hören Sie die Kinder- und Jugendsendung, sowie Adventsmusik.
Ivan und Luka lesen eine Weihnachtsgeschichte vor.

Adventssendung vom 01.12.2020

 

 

 

 

 

 

Heute gibt es folgendes zu hören in der Adventssendung:

– Information von der Bruder Klaus Kirche Bern
– Homilie vom Heiligen Josefmaria von Opus Dei
– Musik

Botschaft des Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz zu Advent und Weihnachten

Liebe Schwestern und Brüder in Christus

Wir stehen an der Schwelle zum neuen Kirchenjahr und bald auch zum neuen Kalenderjahr. In knapp einem Monat feiern wir Weihnachten. Wir sind in einer Wendezeit. Wir blicken zurück und nach vorn, wobei die Corona-Pandemie unsere Perspektive unweigerlich prägt.

Wir Bischöfe teilen mit Vielen die Trauer über jene Menschen, die einsam und ohne Begleitung sterben mussten und von denen man nicht gebührend Abschied nehmen konnte. Wir sind traurig über die Einsamkeit, die der Lockdown vielerorts verstärkt hat. Dass wir alle auf Nähe, Zärtlichkeit, auf eine Umarmung und auf Besuche verzichten mussten und müssen, schmerzt. Es bedrückt uns sehr, dass Gottesdienste ganz oder teilweise ausfallen.

Gleichzeitig danken wir Bischöfe von ganzem Herzen all jenen, die sich während der vergangenen Monate mit viel Herzblut für andere engagiert haben. Trotz der vielen Beschränkungen ermöglichen sie kirchliches Leben, oft in neuen Formen, und schenken jenen ihre Zeit, die ein offenes Ohr oder handfeste Hilfe brauchen. Kreativität war und ist gefragt, auch in Zukunft, auch jenseits von Corona. Danke.

Wir spürten und spüren in diesem Jahr mehr als sonst, dass wir verletzlich sind. Wir sind verwundbar. Eine lebenslange Begleiterin drängt sich in den Vordergrund: die Ungewissheit. Was bringt das Neue Jahr? Dürfen wir auf fröhliche Stunden in Gemeinschaft hoffen? Auf öffentliche Messfeiern? Welche Auswirkungen hat die gebeutelte Wirtschaft auf unser Leben? Wird es endlich Lösungen geben für die Tausenden von Flüchtlingen, die in den Lagern unter miserablen Umständen ausharren müssen? Wir wissen es nicht. Die Ungewissheit hält an.

Die Weihnachtsgeschichte eröffnet uns eine Perspektive mit einem Deutungshorizont für Krisenzeiten und die damit verbundene Unsicherheit. Die Geburt Jesu Christi ereignet sich in einem Umfeld von höchster Ungewissheit. Als der Engel Gabriel Maria verkündet, dass sie einen Sohn gebären wird, bringt er sie als unverheiratete Frau in eine missliche Lage. Doch Maria glaubt und hofft. Deshalb kann sie beherzt Ja sagen. Josef ist unsicher, ob er Maria heiraten soll. Durch einen Traum und die Zusage Gottes gewinnt er schliesslich den Mut, mit Maria den Weg zu gehen.

Es bleibt prekär. Denn Jesus wird in einer Region geboren, in der zahlreiche politische Konflikte brodeln. Aber gerade hier kommt Gottes Sohn zur Welt. Hier öffnet sich der Himmel. Gott wendet sich den Menschen zu. Gott merzt die Risiken nicht aus, denn sie gehören zu unserem Leben. Weihnachten schenkt uns trotz aller Ungewissheit die Zuversicht, den Boden unter den Füssen nicht zu verlieren. Neues Leben entsteht, ein Kind wird geboren, Gottes Sohn tritt in diese Welt ein. Gibt es ein grösseres Zeichen der Hoffnung, eine grössere Bestätigung der göttlichen Liebe zu uns Menschen? Hören wir auf die Stimme der Engel: «Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine grosse Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr» (Lk 2,10f).

Liebe Schwestern und Brüder, aus dem gemeinsamen Glauben schöpfen wir Kraft und Hoffnung, auch in schwierigen Zeiten zusammenzustehen und sie zu meistern. Dazu segne und begleite Sie der dreifaltige Gott.

Bischof Felix Gmür

 

Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

 

 

 

  1. Advent 2020

Adventssendung vom 30.11.2020

 

 

 

 

 

 

Heute in der Adventssendung, am 30.11.2020, könnt Ihr folgendes hören:

– Dürfen Katholiken im Advent Weihnachtsfilme schauen?
– Kinder- und Jugendsendung
– Weihnachtsmusik

Adventsendung vom 29.11.2020

 

 

 

 

 

 

Alles zum Begriff ADVENT sowie Adventsansprache von unserem geistlichen Berater, Herr Dr. Don Nerio Medici von Opus Dei Schweiz.

Nachrichtensendung vom 27.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Nachrichten können Sie hören:

– Noch kein neuer Bischof für Chur
– Islamistischer Anschlag in Lugano
– Fussball-Legende Maradona ist tot
– In eigener Sache

NEWS: Friedenslicht 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kurzfilm über das Friedenslicht 2020

https://www.friedenslicht.ch/index.php/de/

Opus Dei vom 24.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute hören Sie in der Sendung Opus Dei über die Liebe und Christkönig.

Nachrichtensendung vom 20.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Nachrichten können Sie hören:

– Schweizer Bevölkerung stimmt über Konzernverantwortung
– Päpstlicher Instagram-Account wird überprüft
– Armenische Christen unter Druck
– US-Bischofskonferenz kritisiert Joe Biden

Opus Dei vom 17.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um die Treulosigkeit und Keuschheit.

Nachrichtensendung vom 13.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Nachrichten können Sie hören:

– Joe Biden ist ein Lügner!
– McCarrick Report
– Geköpfte Marienstatue
– Rosenkranz aus dem Petersdom

Theologiestunde: Der hl. Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um den hl. Martin.

 

 

 

Quelle: katholisch.at

 

Klartext vom 10.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Sendung „Klartext“ geht es, um die gestohlene US-Wahlen und indirekt um die christliche Werte.

Nachrichtensendung vom 06.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgendes hören:

– Hauptthema: US-Wahlen
– Vatikan schliesst die Museen wieder

Kinder- und Jugendsendung vom 04.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den beiden Sendungen, Kinder und Jugend, geht es um den hl. Martin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Kindersache und Vivat

Betrachtungen und Opus Dei vom 03.11.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie die beiden Sendungen „Betrachtungen“ und „Opus Dei Homilien und Gedanken vom hl. Josefmaria“ hören.

– Glieder des einen Leibes, die übernatürliche Solidarität.
– Zum geistlichen Leben gehört auch stets innere Anstrengung mit Prof. Stephan Patt

News: China: Sieben Jahre Haft für christlichen Buchhändler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Zeit, in welcher China ein Platz im UN-Menschenrechtsrat zugesprochen worden ist, wurde ein christlicher Buchhändler zu sieben Jahren Haft verurteilt. Während einige Beobachter die Wahl mit teilweise deutlichen Worten kritisierten, sieht ein Vertreter von Open Doors auch Positives an der Entwicklung.

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Nachrichtensendung vom 30.10.2020

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichten:

– Vatikan: Weihnachtsmesse ohne Gläubige
– Papst Franziskus beim ökumenischen Empfang, aber Weihnachtsmesse in privater Form
– Papst Franziskus würdigt Pro-Life Aktivisten
– Der Papst ist bestürzt über Ermordung von 12 Schulkinder

 

Coronavirus (COVID-19) Gegen den starken Anstieg der Infektion mit dem Coronavirus
Ab dem 29.10.2020 zu beachtende Regeln für den Gottesdienst und kirchliche Veranstaltungen
Angesichts des starken Anstiegs der Infektion mit dem Coronavirus hat der Bundesrat am 18.10.2020 wieder mehrere schweizweit gültige Massnahmen ergriffen mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen, eine Überlastung des Gesundheitswesens in den nächsten Wochen und Monaten zu verhindern und den Anstieg der Fallzahlen zu bremsen für eine konsequente und um-fassende Sicherstellung des Contact Tracings durch die Kantone. Trotz der Einschränkungen soll das gesellschaftliche Leben weitergeführt werden können.
Am 28. Oktober 2020 hat der Bundesrat weitere Massnahmen gegen die rasche Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Diese gelten ab dem 29.10.2020 und bis auf Weiteres.
Die Kantone sind nach wie vor hauptverantwortlich für die Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus und die Unterbrechung der Übertragungsketten und jede Person ist für ihr Verhalten und die Hygiene eigenverantwortlich (Art. 2 und Art. 3 COVID-19-Verordnung besondere Lage vom 19.6.2020).
Im Bereich der Kirche sind analog dazu die einzelnen Diözesen und Territorialabteien hauptverantwortlich dafür; die Bischofskonferenz erlässt für den Gottesdienst und kirchliche Veranstaltungen zu beachtende Rahmenregeln.
Gesichtsmaskentragpflicht im Innen- und Aussenbereich von Kirchen und kirchlichen Einrichtungen
Ab dem 29.10.2020 gilt eine Gesichtsmaskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen und Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben (Art. 3b Abs. 1 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020), worunter gemäss den Erläuterungen des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) auch die Kirchen und weitere kirchliche Einrichtungen fallen.
Als Gesichtsmasken gelten laut den Erläuterungen des EDI1 Atemschutzmasken, Hygienemasken so-wie Textilmasken, die eine hinreichende, Dritte schützende Wirkung entfalten. Schals oder andere unspezifische Textilien stellen keine Gesichtsmasken im Sinne der COVID-Verordnung dar.
Von der Gesichtsmaskentragpflicht sind namentlich folgende Personen ausgenommen (Art. 3b Abs. 2 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020):
1. Kinder vor ihrem 12. Geburtstag.
2. Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können.
3. Auftretende Personen […], wenn das Tragen einer Maske aufgrund der Art der Aktivität nicht möglich ist. – Zu denken ist hier an Akteure (wie etwa Priester, Diakone, Lektorinnen und Lektoren, Kantorinnen und Kantoren) in Gottesdiensten und religiösen Feiern zur Vornahme
1 Siehe Erläuterungen des EDI, zu Art. 3b Abs. 1 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020. Bestimmter liturgischer Handlungen oder an Vortragende oder Rednerinnen und Redner bei öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen. Bei all diesen Konstellationen sind freilich geeignete Schutzvorkehrungen vorzusehen.
2
Nahm die Änderung der COVID-19-Verordnung besondere Lage vom 18.10.2020 die Angehörigen des Personals – bei Vorhandensein wirksamer Schutzmassnahmen wie das Anbringen zweckmässiger Abschrankungen3 – noch von der Gesichtsmaskentragpflicht aus, so gilt neu nach der Änderung der COVID-19-Verodnung besondere Lage vom 28.10.2020 die Gesichtsmaskentragpflicht auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weiteres Personal, die im öffentlich zugänglichen Innen- und Aussenbereich von Kirchen und kirchlichen Einrichtungen oder Betrieben tätig sind.
Weiterhin gilt es die übrigen Massnahmen (wie zu Abstand, Hygiene und Kontaktdaten) zu befolgen, die unter Beachtung der Vorgaben der COVID-19-Verordnung besondere Lage (SR 818.101.26) – Art. 4 und Art. 5 und Anhang –4 in den Schutzkonzepten festgeschrieben sind.
Verschärfte Bestimmungen für öffentliche Veranstaltungen (Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen sowie Bestattungen)
Ab dem 29.10.2020 sind nach der bundesrätlichen Verordnung (im Sinne einer schweizweit gelten-den Höchstzahlbestimmung) nur noch Veranstaltungen5 mit bis zu 50 Personen zulässig (Art. 6 Abs. 1 COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020).
Nicht mitzuzählen sind im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mitwirkende Personen und als Helfe-rinnen und Helfer anwesende Personen;6 also etwa Priester, Diakone, Sakristaninnen/Sakristane, Organistinnen/Organisten, Lektorinnen/Lektoren, Ministrantinnen/Ministranten.
Auch Veranstaltungen auf Einladung im Familien- und Freundeskreis (private Veranstaltung), die in einer öffentlich zugänglichen Einrichtung (Kirche oder kirchliche Einrichtung) stattfinden, gilt diese Regel und es besteht hier die Pflicht zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzepts. (Art. 6 Abs. 2 COVID-Verordnung besondere Lage – e contrario).
An privaten Veranstaltungen, die in nicht öffentlich zugänglichen Einrichtungen stattfinden (sondern in privaten Räumlichkeiten oder auch im Freien), dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen; hier entfällt die Pflicht zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzepts (Art. 6 Abs. 3 COVID-Verordnung besondere Lage).
2 Vgl. Erläuterungen des EDI, zu Art. 3b Abs. 2 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020.
3 Wie etwa grossflächige Kunststoff- oder Glasscheiben.
4 Siehe dazu auch die Erläuterungen des EDI, zu Art. 4 Abs. 2 und Art. 5 und Änderungen des Anhangs COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020.
5 Als Veranstaltung im Sinne von Art. 6 COVID-19-Verordnung besondere Lage gilt ein zeitlich begrenzter, in einem definierten Raum oder Perimeter stattfindender und geplanter öffentlicher oder privater Anlass. Dieser Anlass hat in aller Regel einen definierten Zweck und eine Programmfolge mit thematischer, inhaltlicher Bindung (Erläuterungen des EDI, zu Art. 6 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020). Der individuelle Gräberbesuch auf dem Friedhof an Allerheiligen /Allerseelen gilt insofern nicht als Veranstaltung. Hingegen sind hier die Bestimmungen betreffend Menschenansammlungen im öffentlichen Raum zu beachten (Art. 3c Abs. 1 und 2 COVID-19-Verordnung besondere Lage): Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen sind verboten und Gesichtsmaskentragpflicht bei Personenkonzentrationen, bei denen der erforderliche Abstand nicht eingehalten werden kann.
6 Erläuterungen des EDI, zu Art. 6 Abs. 1 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020.
Vereinsveranstaltungen gelten nicht als private Veranstaltung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 COVID-19-Verordnung.
Die Kantone können allerdings von der Personen-Höchstzahl unter bestimmten Voraussetzungen nach oben oder unten abweichen bzw. Erleichterungen bewilligen oder Verschärfungen anordnen (Art. 7 und Art. 8 COVID-19-Verordnung besondere Lage).
Besondere Bestimmungen im Kulturbereich
Aktivitäten von nicht beruflichen Chören und mit nicht beruflichen Sängerinnen und Sängern, ein-schliesslich der Nutzung der dazu notwendigen Einrichtungen: Die Durchführung von Proben und Aufführungen sind verboten (Art. 6f Abs. 3 Buchst. a COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020). Dies betrifft etwa Kirchenchöre, Kantorengruppen usw.
Aktivitäten mit Berufschören und Berufssängerinnen und sängern, einschliesslich der Nutzung der dazu notwendigen Einrichtungen: Die Durchführung von Aufführungen mit Berufschören ist verboten; die Durchführung von Proben und Aufführungen mit Berufssängerinnen/Berufssängern ist zu-lässig, wenn entsprechende Schutzmassnahmen im Schutzkonzept festgehalten sind (Art. 6f Abs. 3 Buchst. b COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020).
Kulturelle Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag, einschliesslich der Nutzung der dazu notwendigen Einrichtungen, sind zulässig. Ab einer Gruppengrösse von 6 Personen bedarf es der Vorlage eines Schutzkonzeptes (Art. 6f Abs. 2 Buchst. a Ziff. 1 und Abs. 4 COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020).
Auftritte von Einzelpersonen sowie Proben und Auftritte in Gruppen bis zu 15 Personen ab 16 Jahren sind im nicht professionellen Bereich erlaubt, wenn eine Gesichtsmaske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten wird; auf das Tragen einer Gesichtsmaske kann verzichtet werden in grossen Räumlichkeiten, wenn zusätzliche Abstandsvorgaben und Kapazitätsbeschränkungen gelten. Ab einer Gruppengrösse von 6 Personen bedarf es der Vorlage eines Schutzkonzeptes (Art. 6f Abs. 2 Buchst. a Ziff. 3 und Abs. 4 COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020)
Proben und Auftritte von Berufskünstlerinnen und künstlern oder Berufsensembles, einschliesslich der Nutzung der dazu notwendigen Einrichtungen, sind erlaubt. (Art. 6f Abs. 2 Buchst. b COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020).
Staatliche Strafbarkeit bei Nichteinhaltung bestimmter Vorschriften der bundesrätlichen Verordnung
Mit Busse wird bestraft, wer
• als Betreiber(in) oder Organisator(in) vorsätzlich die Pflicht zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzepts und/oder die staatlichen Vorgaben für das Schutzkonzept nicht einhält oder die besonderen Bestimmungen für den Kulturbereich nicht einhält. (Art. 13 i. V. m. Art. 4 Abs. 1 und 2 und Art. 5a und Art. 6d-f COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020)7.
7 Erläuterungen des EDI, zu Art. 13 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020.
• eine Veranstaltung mit über 50 Personen organisiert oder abweichend vom bewilligten Schutzkonzept durchführt (Art. 13 i. V. m. Art. 6 Abs. 1 COVID-19-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020)8.
Auf eine Pönalisierung von Verhaltensweisen von Privatpersonen, die sich nicht an die Regeln dieser Verordnung halten, verzichtet der Staat angesichts der im Zentrum stehenden Eigenverantwortung und mit Blick auf das Verhältnismässigkeitsprinzip.
Weisungen und Schutzkonzepte in den Diözesen
Es gelten weiterhin die Weisungen und Schutzkonzepte der einzelnen Diözesen und Territorialabteien, unter Beachtung der ab dem 29.10.2020 geltenden Änderungen.
Freiburg, 29. Oktober 2020
Bischof DDr. Felix Gmür
Präsident
Dr. Erwin Tanner-Tiziani
Generalsekretär
8 Erläuterungen des EDI, zu Art. 13 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 28.10.2020.

Betrachtungen vom 27.10.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um Kinder Gottes mit dem Untertitel Kinder des Vaters durch den Sohn im Heiligen Geiste.

Evangelium

Nachrichtensendung vom 23.10.2020

 

 

 

 

 

 

Folgende Nachrichten können Sie hören:

– Quo Vadis Papa Francesco?
– Hauskirche in der Covid-19 Zeit
– Schweiz: Neue Massnahmen für Gottesdienstbesucher

 

Coronavirus (COVID-19) – Gegen den starken Anstieg der Infektion mit dem Coronavirus

Ab dem 19.10.2020 zu beachtende Regeln für den Gottesdienst und kirchliche Veranstaltungen

Angesichts des starken Anstiegs der Infektion mit dem Coronavirus hat der Bundesrat am 18.10.2020 wieder mehrere schweizweit gültige Massnahmen ergriffen mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen, eine Überlastung des Gesundheitswesens in den nächsten Wochen und Monaten zu verhindern und den Anstieg der Fallzahlen zu bremsen für eine konsequente und umfassende Sicherstellung des Contact Tracings durch die Kantone. Trotz der Einschränkungen soll das gesellschaftliche Leben weitergeführt werden können.

Die Kantone sind nach wie vor hauptverantwortlich für die Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus und die Unterbrechung der Übertragungsketten und jede Person ist für ihr Verhalten und die Hygiene eigenverantwortlich (Art. 2 und Art. 3 COVID-19-Verordnung besondere Lage vom 19.6.2020).

 

Schweizweite Gesichtsmaskentragpflicht in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen

Ab dem 19.10.2020 gilt schweizweit eine Gesichtsmaskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen von Einrichtungen und Betrieben (Art. 3b Abs. 1 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 18.10.2020), worunter gemäss den Erläuterungen des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) auch die Kirchen und weitere religiöse Einrichtungen fallen.

Als Gesichtsmasken gelten laut den Erläuterungen des EDI [1] Atemschutzmasken, Hygienemasken sowie Textilmasken, die eine hinreichende, Dritte schützende Wirkung entfalten. Schals oder andere unspezifische Textilien stellen keine Gesichtsmasken im Sinne der COVID-Verordnung dar.

Von der Gesichtsmaskentragpflicht sind namentlich folgende Personen ausgenommen (Art. 3b Abs. 2 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 18.10.2020):

  1. Kinder vor ihrem 12. Geburtstag.
  2. Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können.
  3. Auftretende Personen […], wenn das Tragen einer Maske aufgrund der Art der Aktivität nicht möglich ist. – Zu denken ist hier an Akteure (wie etwa Priester, Diakone, Lektorinnen und Lektoren, Kantorinnen und Kantoren) in Gottesdiensten und religiösen Feiern zur Vornahme bestimmter liturgischer Handlungen oder an Vortragende oder Rednerinnen und Redner bei öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen. Bei all diesen Konstellationen sind freilich geeignete Schutzvorkehrungen vorzusehen. [2]
  4. Angehörige des Personals, sofern andere wirksame Schutzmassnahmen wie das Anbringen zweckmässiger Abschrankungen ergriffen werden. [3]

Weiterhin gilt es die übrigen Massnahmen zu beachten, die in den Schutzkonzepten festgeschrieben sind. Namentlich ist der erforderliche Abstand (1,5 m) auch beim Tagen der Gesichtsmaske nach Möglichkeit einzuhalten (Art. 3b Abs. 4 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 18.10.2020).

 

Neue Bestimmungen für öffentliche Veranstaltungen

Bei öffentlichen Veranstaltungen gelten weiterhin die bereits bestehenden Vorgaben.

Bei Veranstaltungen, bei denen Kontaktdaten erhoben werden müssen, wird die Sektorgrösse jedoch von 300 auf 100 Personen reduziert (Art. 6 Abs. 1 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 18.10.2020).

Auch muss bereits für Veranstaltungen ab 16 Personen (bisher 30) ein Schutzkonzept vorliegen (Art. 6 Abs. 4 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 18.10.2020).

 

Weisungen und Schutzkonzepte in den Diözesen

Es gelten weiterhin die Weisungen und Schutzkonzepte der einzelnen Diözesen und Territorialabteien, unter Beachtung der ab dem 19.10.2020 geltenden Änderungen.

 

Freiburg, 19. Oktober 2020

 

Bischof DDr. Felix Gmür

Präsident

 

Dr. Erwin Tanner-Tiziani

Generalsekretär

Opus Dei vom 20.10.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es in der Sendung „Opus Dei“, um was wir Christen hoffen und machen müssen.

Nachrichtensendung vom 16.10.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgende Nachrichten hören:

– Kardinal Pell im „Schlagabtausch“
– Joe Biden wäre kein guter Präsident
– Weihbischof Schneider zum Thema Impfstoff
– 23 Katholiken wollen Bistum Chur anklagen

 

Quelle: Beide Fotos von Reuters

Betrachtungen und Opus Dei vom 13.10.2020

In den heutigen Sendungen, Betrachtungen und Opus Dei, geht es um die Sünde und das Gebet.

Nachrichtensendung vom 09.10.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgende Nachrichten hören:

– Romtreuer Bischof gibt Rücktritt
– Linksextremisten stören Pro – Life Kundgebung
– Enzyklika „Fratelli tutti“, Papst Franziskus zitiert sich selbst
– Papst Franziskus reist 2022 nach Spanien

Kinder- und Jugendsendung vom 07.10.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute wird Ivan weiter aus dem Buch „Messbuch für Kinder“ weiterlesen. Luka erklärt was Youcat bedeutet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Opus Dei vom 06.10.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es, in der Sendung Opus Dei, um die geistliche Armut und in der Arbeit heilig werden.

Hier geht’s zur Webseite

News: Enzyklika „Fratelli tutti“: Eine Zusammenfassung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Enzyklika „Fratelli tutti“: Eine Zusammenfassung

Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft – das ist der Weg, den der Papst aufzeigt, um mit dem vereinten Einsatz aller Gutwilligen eine bessere, gerechtere und friedlichere Welt aufzubauen. Deutlich bekräftigt er sein Nein zum Krieg und zu einer Globalisierung der Gleichgültigkeit.

Mit welchen großen Idealen, aber auch auf welchem konkreten Weg lässt sich eine gerechtere und geschwisterlichere Welt aufbauen, was die privaten, die sozialen, aber die politischen oder die internationalen Beziehungen betrifft? Das ist die Frage, auf die „Fratelli tutti“ zu antworten versucht. Der Papst stuft sie selbst als „Sozialenzyklika“ ein (6). Sie entlehnt ihren Titel den Ermahnungen des hl. Franz von Assisi, der sich mit diesen Worten „an alle Brüder und Schwestern“ wandte, „um ihnen eine dem Evangelium gemäße Lebensweise darzulegen“ (1).

„Von einer einzigen Menschheit träumen“

Es geht dem päpstlichen Lehrschreiben darum, das weltweite Verlangen nach Geschwisterlichkeit und sozialer Freundschaft zu fördern. Im Hintergrund steht die Corona-Pandemie, die, wie Franziskus formuliert, „unerwartet ausbrach, als ich dieses Schreiben verfasste“ (7). Der globale Gesundheitsnotstand habe einmal mehr gezeigt, dass niemand sich allein rette und dass jetzt wirklich die Stunde gekommen sei, um „von einer einzigen Menschheit zu träumen“ (8), in der wir „alle Geschwister“ sind.

Gegen eine „Kultur der Mauern“

„Die Schatten einer abgeschotteten Welt“ – so heißt das erste der insgesamt acht Kapitel, in dem das Dokument sich mit den negativen Seiten unserer Epoche beschäftigt. Da geht es um Manipulation und Entstellung von Begriffen wie Demokratie, Freiheit oder Gerechtigkeit; um Egoismus und Desinteresse am Gemeinwohl; um das Vorherrschen einer Logik des Marktes, die auf Profit aus ist und vermeintlich unnütze Menschen an den Rand drängt; um Arbeitslosigkeit, Rassismus, Armut; um rechtliche Ungleichheit, Sklaverei, Menschenhandel, Zwangsabtreibungen und Organhandel (10-24). Der Papst unterstreicht, dass diese globalen Probleme auch ein globales Handeln erforderlich machen, und wendet sich gegen eine „Kultur der Mauern“, die zu einer Blüte des organisierten Verbrechens, zu Angst und Einsamkeit führen (27-28).

„Wir sind für die Liebe geschaffen“

All diesen Schatten stellt die Enzyklika dann aber ein leuchtendes Beispiel entgegen: das des barmherzigen Samariters, mit dem sich das zweite Kapitel („Ein Fremder auf dem Weg“) beschäftigt. Der Papst arbeitet heraus, dass in einer kranken Gesellschaft, die dem Schmerz den Rücken kehrt und sich um die Schwachen und Verletzlichen nicht kümmert (64-65), wir alle dazu aufgerufen sind, uns um unsere Nächsten zu kümmern (81) und dabei Vorurteile und Privatinteressen beiseite zu lassen. Wir alle sind, wie Franziskus betont, mitverantwortlich für den Aufbau einer Gesellschaft, die alle Hilfsbedürftigen zu integrieren und zu unterstützen versteht (77). Die Liebe baut Brücken, und „wir sind für die Liebe geschaffen“ (88), schreibt der Papst, um vor allem die Christen dazu zu ermutigen, Christus in jedem ausgeschlossenen Menschen zu erkennen (85).

„Eine offene Welt denken und schaffen“

Die Vorstellung, dass Liebe „eine universale Dimension“ (83) haben sollte, wird im dritten Kapitel („Eine offene Welt denken und schaffen“), weitergedreht. Franziskus ruft uns dazu auf, aus uns herauszugehen, „um eine vollere Existenz in einem anderen zu finden“ (88), und uns für andere zu öffnen, so dass eine „universale Gemeinschaft“ denkbar wird. Das menschliche Leben wird, wie die Enzyklika formuliert, in spiritueller Hinsicht daran gemessen, ob uns die Liebe dazu antreibt, das Beste für die anderen zu suchen (92-93). Weil der Sinn für Solidarität und Geschwisterlichkeit im Raum der Familie entsteht, sind Familien mit ihrer „vorrangigen und unabdingbaren Erziehungsaufgabe“ (114) besonders zu schützen und zu respektieren.

Niemandem kann das Recht auf ein Leben in Würde verweigert werden, fährt der Papst fort, und weil Rechte keine Grenzen kennen, darf keiner ausgeschlossen werden, ganz egal wo er herkommt (121). Darum ruft Franziskus nach einer „Ethik der internationalen Beziehungen“ (126) und erinnert daran, dass kein Land sich gegen Fremde abschotten oder Fremden, die bedürftig sind, Hilfe verweigern darf. Das Recht auf Privatbesitz nennt er dem Prinzip der „universellen Bestimmung der geschaffenen Güter“ nachgeordnet (120). Auch in Sachen Auslandsschulden wird die Enzyklika deutlich: Natürlich müssten diese Schulden prinzipiell bezahlt werden, doch dürfe das nicht Wachstum und Erhalt der ärmeren Länder gefährden (126).

Migranten nicht abweisen

Dem Thema Migration sind ein Teil des zweiten und das ganze vierte Kapitel („Ein offenes Herz für die ganze Welt“) gewidmet: „Zerrissene Leben“ (37) auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Naturkatastrophen, skrupellosen Menschenhändlern. Migranten sollen aufgenommen, geschützt, gefördert und integriert werden, fordert der Papst. Dabei gilt es, in den Ankunftsländern die richtige Balance zwischen dem Schutz der Rechte der Bürger und einer Aufnahme und Hilfe für Migranten zu finden (38-40). Was Menschen, die vor schweren humanitären Krisen fliehen, betrifft, zählt der Papst einige wesentliche Punkte auf: eine vereinfachte Visa-Erteilung; das Öffnen humanitärer Korridore; ein Bereitstellen von Wohnraum, Sicherheit und Basis-Dienstleistungen; Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten; Familienzusammenführungen; Schutz von Minderjährigen und die Garantie der Religionsfreiheit. Vor allem aber hält das Dokument eine global governance im Migrationsbereich für dringlich, die im Namen einer solidarischen Entwicklung aller Völker über die einzelnen Notlagen hinausgehen und langfristige Projekte auf den Weg bringen sollte (129-132).

„Menschenhandel ist eine Schande für die Menschheit“

Um „Die beste Politik“ kreist das fünfte Kapitel. Gemeint ist eine Politik, die man als eine Form der Nächstenliebe bezeichnen kann, weil sie sich in den Dienst am Gemeinwohl (180) stellt und einen offenen, dialogischen Volks-Begriff hat (160). Damit stellt sich Franziskus dem Populismus entgegen, der den durchaus legitimen Begriff ‚Volk‘ zu Instrumentalisierungen aus Eigeninteressen missbraucht (159). „Die beste Politik“ ist außerdem für Franziskus die, die die Arbeit, diese „unverzichtbare Dimension des gesellschaftlichen Lebens“ (162), schützt und jedem Einzelnen die Möglichkeit gibt, das Beste aus seinen Möglichkeiten zu machen. Und die wirkliche Strategie gegen Armut besteht nach Darstellung der Enzyklika darin, Benachteiligte so zu fördern, dass sie zu Schmieden ihres eigenen Glückes werden können (187).

Darüber hinaus ist es Aufgabe der Politik, Antworten auf alles zu finden, was die grundlegenden Menschenrechte beeinträchtigt: soziale Ausschließung, Organ-, Waffen- und Drogenhandel, sexuelle Ausbeutung, Sklavenarbeit, Terrorismus und organisierte Kriminalität. Mit Verve ruft der Papst dazu auf, dem Menschenhandel, dieser „Schande für die Menschheit“, und dem Hunger (der angesichts des Rechts jedes Menschen auf Ernährung als „ein Verbrechen“ beschrieben wird) endlich ein Ende zu machen (188-189).

„Der Markt allein löst nicht alle Probleme“

Die Politik, die wir heute brauchen, ist nach Ansicht von Franziskus eine Politik, die sich auf Menschenwürde konzentriert und sich nicht vor dem Finanzsektor beugt, denn „der Markt allein löst nicht alle Probleme“, wie das von den Finanzspekulationen ausgelöste „Vernichtungswerk“ gezeigt hat (168). Umso größere Bedeutung kommt darum Volksbewegungen zu: Dieser „Strom moralischer Energie“ muss auf koordinierte Weise in die Gesellschaft mit einbezogen werden – so dass man, wie der Papst formuliert, von einer Politik „gegenüber“ den Armen zu einer Politik „mit“ und „der“ Armen gelangt (169).

Für eine UNO-Reform

Ein weiterer Wunsch, den die Enzyklika ausspricht, betrifft die Reform der Vereinten Nationen: Angesichts der Vorherrschaft der wirtschaftlichen Komponente sollten sie das Bild einer „Familie der Nationen“ konkret werden lassen, indem sie für das Gemeinwohl, für eine Ausrottung der Armut und den Schutz der Menschenrechte eintreten. Durch unermüdlichen Rückgriff auf Verhandeln und Vermitteln sollten sie außerdem dafür sorgen, dass die Stärke des Rechts die Oberhand über das Recht des Stärkeren gewinnt (173-175).

„Niemand ist nutzlos“

Das sechste Kapitel („Dialog und soziale Freundschaft“) zeichnet schließlich das Leben als „Kunst der Begegnung“ mit allen, auch mit den Menschen an der Peripherie des Planeten und mit eingeborenen Völkern, denn „man kann von jedem etwas lernen, niemand ist nutzlos“ (215). Der Papst spricht vom „Wunder“ der Freundlichkeit, die es wieder neu zu üben gelte, weil sie „wie Sterne in der Dunkelheit“ leuchtet und „uns befreit von der Grausamkeit, von der Ängstlichkeit und von der zerstreuten Bedürfnisbefriedigung“, die heute so häufig sind (222-224).

Die Shoah niemals vergessen

Das siebte Kapitel hingegen („Wege zu einer neuen Begegnung“) kommt auf den Wert und die Förderung des Friedens zu sprechen: Friede ist, wie der Papst unterstreicht, „proaktiv“, ein „Handwerk“, bei dem jeder das Seine beiträgt und das nie an ein Ende kommt (227-232). Mit dem Frieden hängt das Vergeben zusammen: Alle verdienen Liebe, ohne Ausnahme, so die Enzyklika, aber die Liebe zu einem Unterdrücker bedeutet in dieser Lesart, ihm nicht zu erlauben, dass er die Menschen noch länger unterdrückt (241-242). Vergebung bedeutet nicht Straflosigkeit, sondern Gerechtigkeit und Erinnerung; es bedeutet nicht Vergessen, sondern Verzicht auf die zerstörerische Kraft des Bösen und auf die Rache. Nie dürfe man Greuel wie die Shoah, die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die ethnischen Verfolgungen und Massaker vergessen, fordert der Papst; an sie immer wieder neu zu erinnern, verhelfe dazu, nicht abzustumpfen und die Flamme des kollektiven Gewissens am Brennen zu halten. Zugleich ist es aber auch wichtig, sich an das Gute zu erinnern. (246-252)

„Man kann heute nicht mehr von gerechtem Krieg sprechen“

Auch auf den Krieg („eine ständige Bedrohung“) kommt das siebte Kapitel zu sprechen: Er stelle eine „Negierung aller Rechte“ dar, „ein Versagen der Politik und der Menschheit“, „eine Niederlage gegenüber den Mächten des Bösen“. Angesichts von nuklearen, chemischen und biologischen Waffen, die sich gegen Unschuldige richten, kann man heute nicht mehr, wie das in der Vergangenheit der Fall war, von einem „gerechten Krieg“ sprechen, sondern muss dem ein „Nie wieder Krieg!“ entgegenhalten. Die völlige Vernichtung aller Atomwaffen ist „eine moralische und humanitäre Pflicht“ – mit dem Geld, das jetzt für Rüstung ausgegeben wird, sollte eher ein Weltfonds zur Ausrottung des Hungers eingerichtet werden (255-262).

Nein zur Todesstrafe

Nicht weniger entschieden äußert sich Franziskus zur Todesstrafe: Sie ist nicht akzeptabel und sollte weltweit abgeschafft werden. „Nicht einmal der Mörder verliert seine Personenwürde, und Gott selber leistet dafür Gewähr“ (263-269). Der Papst betont, dass die „Heiligkeit des menschlichen Lebens“ (283) zu achten sei, wo auch immer „Teile der Menschheit geopfert werden zu können“ scheinen, etwa Ungeborene, Arme, Behinderte, alte Menschen (18).

„Religionen sollten für den Frieden zusammenarbeiten“

Das achte und letzte Kapitel („Die Religionen im Dienst an der Geschwisterlichkeit in der Welt“) bekräftigt, dass Terrorismus sich nicht auf Religion berufen darf, sondern in Wirklichkeit auf irrtümlichen Interpretationen religiöser Texte beruht und auch mit Hunger, Armut, Ungerechtigkeit und Unterdrückung zu tun hat (282-283). Also ist ein Weg des Friedens unter den Religionen möglich. Dafür muss aber die Religionsfreiheit, die für alle Glaubenden fundamental ist, respektiert werden (279). Die Enzyklika geht auch auf die Rolle der Kirche ein: Sie verlegt ihre Mission nicht in den privaten Bereich, und auch wenn sie selbst nicht Politik macht, verzichtet sie doch nicht auf die politische Dimension, auf die Aufmerksamkeit für das Gemeinwohl und auf die Sorge für eine integrale menschliche Entwicklung, so wie es den Prinzipien des Evangeliums entspricht (276-278).

Zu guter Letzt zitiert Franziskus das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen“, das er am 4. Februar 2019 zusammen mit dem Großimam der al-Azhar-Universität, Ahmed al-Tayyib, in Abu Dhabi unterzeichnet hat. Diesem grundlegenden interreligiösen Text entnimmt der Papst den Appell, dass um der Geschwisterlichkeit aller Menschen willen immer grundsätzlich auf den Dialog als Weg, die Zusammenarbeit als Stil und das Wissen umeinander als Methode und Kriterium gesetzt werden solle (285).

Quelle: Vatican News

Nachrichtensendung vom 02.10.2020

 

WEGEN KRANKHEIT
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DANKE FÜR IHR

VERSTÄNDNIS!

 

Biden: Wenn Amy Coney Barrett bestätigt wird, wird Roe v. Wade abgesetzt

Biden berief sich auf Befürchtungen, dass Barrett dazu beitragen könnte, dass der Oberste Gerichtshof Obamacare und Roe v. Wade kippen würde.
Präsident Donald Trump und der ehemalige Vizepräsident Joe Biden haben am Dienstagabend während der ersten Präsidentschaftsdebatte über die Angemessenheit der Besetzung einer vakanten Stelle am Obersten Gerichtshof in einem Wahljahr gestritten.
„Wir haben die Wahlen gewonnen, Wahlen haben Konsequenzen, wir haben den Senat, wir haben das Weiße Haus, und wir haben einen phänomenalen Kandidaten“, antwortete Trump einfach und nannte seine Kandidatin für die Nachfolge der verstorbenen Richterin Ruth Bader Ginsburg, Richterin Amy Coney Barrett, „in jeder Hinsicht gut“.
Als Reaktion darauf argumentierte Biden, dass die Besetzung des Sitzes in diesem Jahr dem Land die Möglichkeit nehmen würde, ein Mitspracherecht in diesem Prozess zu haben, insbesondere angesichts der Tatsache, dass „die Wahl dank der vorgezogenen Abstimmung bereits begonnen hat“.
Biden berief sich auch auf Befürchtungen, dass Barrett dazu beitragen könnte, dass der Oberste Gerichtshof Obamacare und Roe v. Wadekippen könnte. Während ein Großteil des Segments in Streitfragen verstrickt war, insbesondere obamacare, antwortete Trump, indem er lediglich darauf bestand, dass Bidens Vorhersage, dass das Gericht Roe aufnimmt, verfrüht sei und dass Biden Barretts Position zu Roe nicht kenne (ein Großteil von Trumps Basis unterstützt ihn und Barrett in der Hoffnung, dass sie für die Absetzung Roesstimmen wird).

BREAK

Kardinal Burke: Joe Biden ist kein Katholik in „gutem Ruf“, sollte keine Kommunion empfangen

Der Kardinal sagte, er werde Biden sagen, „nicht zu gehen, um das Heilige Abendmahl zu empfangen, aus Nächstenliebe ihm gegenüber, denn das wäre ein Sakrileg und würde das Heil und seine eigene Seele gefährden“.
Kardinal Raymond Burke erklärte, dass der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden wegen seiner Unterstützung für Abtreibung „kein Katholik mit gutem Ruf“ sei und daher „nicht an die Heilige Kommunion herannahen sollte“.
„Ich verstehe nicht, warum Katholiken, die sich in der Politik engagieren, das nicht in den Kopf bekommen können, aber sie sollten es tun“, sagte Burke in einem Interview mit Thomas McKenna von Der Katholischen Aktion für Glauben und Familie am 28. September. Der Kardinal äußerte sich auf eine direkte Frage nach Bidens Abtreibungs-Aktivismus und Abstimmungsprotokoll.
Burke warnte davor, „sich an der Empfehlung eines Kandidaten für das Amt zu beteiligen“, betonte aber, „dass ein Katholik Abtreibung in keiner Form oder Form unterstützen darf, weil sie eine der schwersten Sünden gegen das menschliche Leben ist und immer als an sich böse angesehen wurde“. Der Kardinal nannte jede Unterstützung der Abtreibung „eine Todsünde“.
Ohne Biden beim Namen zu nennen, sagte der ehemalige Präfekt des höchsten Gerichts der Kirche: „Und die betreffende Person hat nicht nur die beschaffte Abtreibung in unserem Land aktiv unterstützt, sondern in seiner Kampagne öffentlich angekündigt, dass er beabsichtigt, die Praxis der beschafften Abtreibung allen in möglichst erweiterbarer Form zugänglich zu machen und die Beschränkungen für diese Praxis aufzuheben, die eingeführt wurden.“

BREAK

Papst Franziskus brüskiert Pompeo-Besuch wegen Kritik am Vatikan-China-Deal

„Jetzt braucht das chinesische Volk mehr denn je das moralische Zeugnis und die Autorität des Vatikans zur Unterstützung der religiösen Gläubigen in China“, schrieb Pompeo Anfang des Monats.
Papst Franziskus weigert sich, sich mit US-Außenminister Mike Pompeo während seines Besuchs in Rom in dieser Woche zu treffen, offenbar wegen Pompeos Kritik am Vatikan wegen der Erneuerung eines umstrittenen Abkommens mit dem kommunistischen China.

Pompeo wird mit vatikanischen Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin und Außenminister Erzbischof Paul Gallagher treffen, berichtet The Independent ,aber der Papst wird nicht mit ihm treffen, unter Berufung auf die Optik eines Treffens so kurz vor den US-Präsidentschaftswahlen.
Es gibt jedoch viele Spekulationen, dass der wahre Grund für die Snub Pompeos öffentliche Kritik am Verhältnis des Vatikans zur autoritären, antichristlichen chinesischen Regierung ist.
„Jetzt mehr denn je braucht das chinesische Volk das moralische Zeugnis und die Autorität des Vatikans zur Unterstützung der religiösen Gläubigen in China“, schrieb Pompeo Anfang des Monats. „Der Hl. Stuhl hat eine einzigartige Fähigkeit und Pflicht, die Aufmerksamkeit der Welt auf Menschenrechtsverletzungen zu richten, insbesondere auf solche, die von totalitären Regimen wie dem von Peking verübt werden.“
Es geht um ein 2018 unterzeichnetes Abkommen, das China und der Vatikan unterzeichnet haben, wonach der Vatikan einen gewissen Einfluss auf die Ernennung katholischer Bischöfe im Land hat, während der Vatikan andere Bischöfe anerkennt, die von Peking ohne ihren Beitrag ernannt wurden.
Der Vatikan will das umstrittene Abkommen mit China über Bischofsernennungen offenbar fortsetzen. Die „positiven, wenngleich begrenzten“ Ergebnisse der vergangenen beiden Jahre legten nahe, die Vereinbarung über einen weiteren Zeitraum weiter anzuwenden, heißt es in einem Leitartikel der halbamtlichen Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (Mittwoch).

BREAK

Kardinal Pell inmitten Finanzskandals in Rom gelandet

Inmitten der massiven Finanzskandale, die den Vatikan überschatten, ist am heutigen Mittwoch der ehemalige Präfekt des Wirtschaftsekretariates, Kardinal Georg Pell, in Rom gelandet.
Es ist der erste Besuch in der italienischen Hauptstadt seit Pells Abreise nach Australien im Jahr 2017, um sich dort – erfolgreich – gegen Vorwürfe sexuellen Missbrauchs zu wehen.
Der 79-Jährige verließ am Dienstagabend den internationalen Flughafen von Sydney und kam mit dem Nachtflug in Italien an, wie Quellen aus dem direkten Umfeld des Kardinals gegenüber CNA bestätigten.
Am Tag von Pells Ankunft behauptete die italienische Zeitung „La Repubblica“ in einem Bericht auf der Titelseite, dass die Ermittler des Vatikans entdeckt hätten, dass umgerechnet knapp 25 Millionen Euro von einem Konto abgehoben worden seien, das zur Verwendung durch Papst Franziskus vorgesehen war.
Papst Franziskus hatte den prominenten Prälaten im Jahr 2014 zum Leiter des neu geschaffenen Wirtschafts-Sekretariats ernannt: Der australische Kardinal sollte maßgeblich die Korruption und Misswirtschaft im Vatikan aufräumen helfen.

 

Quelle: Lifesite, CNA Deutsch, kath.net

Opus Dei vom 29.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was macht ein Radiomoderator ohne Stimme? Nichts! Deshalb senden wir eine Wiederholung, zum Thema Heilige Messe, aus der Sendung Opus Dei vom 08.09.20.

BREAKING NEWS

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kroatische Nuntius in Berlin hat einige deutsche Bischöfe zurecht gewiesen.

Mehr können Sie hier lesen.

Nachrichtensendung vom 25.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie vier Nachrichten hören:

– 29 Neupriester für Opus Dei
– Priester schickt fälschlicher Weise Nacktfoto
– Trump sagt, Katholiken sind sehr gute Menschen
– Lebensschützer demonstrieren gegen Biden

Klartext und Opus Dei vom 22.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie – in den zwei Sendungen – folgendes hören:

– Der berner Gemeinderat lässt die ilegale Kundgebung vorerst dulden.
– Heilig werden.

 

Nachrichtensendung vom 18.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

Die vier Nachrichten sind:

– Joe Binden ist gegen katholische Werte
– Trump und der nahe Osten
– Christenverfolgung in Berlin
– Neuer Nuntius für Belarus, kommt aus Kroatien

Klartext und Opus Dei vom 15.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es in der Sendung Klartext, um die Beschmierung eines Plakates wo drauf steht „ungeborene Kinder zählen“. Die Aktivisten von BLM haben es verschmiert.
In der zweiten Sendung Opus Dei geht es, um das heilige Kreuz.

 

Nachrichtensendung vom 11.09.2020

 

 

 

 

 

 

Heute könnt Ihr zwei Nachrichten und ein Interview hören:

– 29 Neupriester für Opus Dei
– Interview mit Frau Beatrice Gall, Medienverantwortliche der Organisation „Marsch fürs Läbe“, wegen der Annullation
– Grusswort vom Nuntius in Berlin, Erzbischof Eterovic, zum diesjährigen Marsch für das Leben in Berlin

 

 

Foto: Beatrice Gall

Opus Dei vom 08.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es, um den Geist der Eucharistie und die heilige Messe.

BREAKING NEWS

 

 

 

 

 

 

 

 

Marsch fürs Läbe wird auf die Strasse gestellt

 

Am 19. September 2020 hätte im Kongresszentrum „gate27“ in Winterthur das „Marsch fürs Läbe-Träffe“ stattfinden sollen, ein familienorientierter Anlass mit 300 Personen. Doch nun wurde den Veranstaltern für das Event der Veranstaltungsort abgesagt.

 

An einer Sitzung mit dem Organisationskomittee (OK) vom Marsch fürs Läbe teilte die Winterthurer Polizei am 1. September mit, dass es sowohl in der Stadt Winterthur als auch im Internet eine grosse, linksextreme Mobilisierung gebe, um die Veranstaltung der Lebensrechtler zu verhindern. Die Polizei rechne damit, dass sich eine grosse Gruppe Gewaltbereiter zu einer unbewilligten Demo versammeln werde, zu welcher Linksextreme und Gendergruppen um 12 Uhr im Stadthauspark am Veranstaltungstag des Lebensrechtstreffens aufrufen. Diese Gruppierungen würden dann direkt in Richtung des nahe gelegenen gate27 ziehen. Die Polizei müsse das Konferenzzentrum folglich mit dem für Winterthur bisher grössten Polizeiaufgebot abriegeln. Nur so könne die Sicherheit Teilnehmenden, die sich zum grossen Teil aus Familien mit Kindern zusammensetzen, garantiert werden.

Ein kleine, links-anarchistische Minderheit hat es nun geschafft, eine Veranstaltung in einem privaten Kongresszentrum zu stoppen. Der Anwalt des Vereins Marsch fürs Läbe wird prüfen, wie gegen die Verursacher der Verhinderung geklagt werden kann. Ebenfalls werden die Qualität der präventiven Arbeit der Polizei und das für den 19. September vorgelegte Dispositiv unter die Lupe genommen. Die Veranstalter bemängeln die Arbeit der Winterthurer Polizei mit klaren Worten. Die Ordnungskräfte verfügten über hunderte von Namen der linksextremen Gegnerschaft. Die Zürcher Polizei hatte 2019 ca. 175 Personen aus diesen Angreiferreihen eingekesselt und ihre Identität festgehalten. Es kam es zu etlichen Anzeigen, Verurteilungen und Bestrafungen. 2015 wurden von der Zürcher Polizei ebenfalls 100 Personen verhaftet. Der Polizei sind folglich die Namen vieler Gewaltbereiter bekannt. Zudem schickte das Organisationskomitee des Marsches der Polizei bereits im Juli 2020 eine Liste mit Mail-Adressen von potenziellen Gegnern. Die Liste zeigte auf, von welchen Mailaccounts hunderte von falschen Anmeldungen für den Anlass am 19. September übermittelt wurden, um die Arbeit der Veranstalter zu stören. Auch Postadressen waren auf der Liste ersichtlich.

Es wird abzuklären sein, wie die Polizei mit diesen Informationen umgegangen ist und welche präventive Abwehr entwickelt wurde. Aktuell macht es den Anschein, dass einmal mehr der bequeme Weg gewählt wurde und der Einschränkung der Meinungsfreiheit und der Kapitulation des Rechtsstaates der Weg bereitet wird. Die Polizei muss sich nun den Vorwurf gefallen lassen, das Erreichen der linksextremen Zielsetzung möglich gemacht zu haben.

Quelle: Marsch fürs Läbe

Nachrichtensendung vom 04.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgende Nachrichten hören:

– Trump Anwalt für religiöse Menschen
– Keine Papstreisen im Jahr 2021
– Bischof Gmür im Vatikan

Kinder- und Jugendsendung vom 02.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ivan liest weiter aus dem Buch „Messbuch für Kinder“, Luka beginnt eine neue Reihe aus dem Buch „Youcat update Beichten!“.

 

Opus Dei vom 01.09.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegenwart Gottes und von neuem beginnen!

Nachrichtensendung vom 28.08.2020

 

 

 

 

 

 

 

Vier Nachrichten können Sie hören:

– Öffentliche Generalaudienzen ab September
– US-Gläubige Wähler müssen wissen wem sie wählen
– US-Abgeordnete wollen Abklärung
– Weisse Rosen vor dem Oval Office

Betrachtungen vom 25.08.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht, es in der Sendung, um das Thema „Gerechtigkeit vor Gott und vor den Menschen“.

Mit dem Untertitel: „Gerechtigkeit: Zuhause, in der Gesellschaft, weltweit“.

Nachrichtensendung vom 21.08.2020

 

 

 

 

 

 

 

Folgende vier Nachrichten können Sie hören:

– Impfen, aber was ist drin?
– Schockierend, 89.1% der belgischen Ärzte und Pflegepersonal sind dafür Abtreibungen durchzuführen
– Christliche Kunst weiterhin verhüllt in der Hagia Sophia
– 12 Dinge die jeder Christ über Engel wissen muss,

Betrachtungen vom 18.08.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es, um die Güter dieser Erde.
Mit dem Untertitel „Götze von heute“

Nachrichtensendung vom 14.08.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgende Nachrichten hören:

– Papst Franziskus hilft Argentinien
– Vatikan und China verlängern den geheimen Vertrag
– Diskussionen über den Grab
– Pseudokatholik ernennt Abtreibungsbefürworterin

Opus Dei vom 11.08.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um die Freiheit der Menschheit durch unserem Herrn Jesus Christus.

Gedanken vom heiligen Josefmaria von Opus Dei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um die Erholung und Nichtstun, in der Sendung Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 31.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgendes hören:

– Oberster mexikanischer Gerichtshof stoppt Legalisierung
– Vatikan wurde von China gehackt
– Reformpapier: Vatikan bietet Gespräch an
– Pakistan: Christliche Gottesdienste für die Hagia Sophia

Betrachtungen vom 28.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freunde Gottes

Untertitel: Das Offenbarungszelt des alten Bundes.

Nachrichtensendung vom 24.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Nachrichten können Sie heute hören:

– Hauptthema: Hagia Sophia und Papst Franziskus
– Planned Parenthood Gründerin ist eine Rassistin
– Präsident Trump, verfolgt jeden die die katholischen Kirchen und Statuen zerstören

Opus Dei vom 21.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um Kinder Gottes.

Nachrichtensendung vom 17.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgende Nachrichten hören:

– Zwei Kurznachrichten
– Kirchen und Finanzen
– Hagia Sophia Beschluss, harter Schlag
– Marsch für das Leben 2020 in Berlin

Betrachtung und Opus Dei vom 14.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den heutigen Sendungen (Betrachtungen und Opus Dei) können Sie folgendes hören. Es geht, um die Annahme des Wort Gottes und um die Tugend der Keuschheit.

 

Klartext: Hagia Sophia

 

 

 

 

 

 

 

 

Klartext zum Thema Hagia Sophia

News: Hagia Sophia

 

 

 

 

 

 

 

Die Hagia Sophia (vom griechischen Ἁγία Σοφία „heilige Weisheit“; türkisch Ayasofya) oder Sophienkirche ist eine von 532 bis 537 n. Chr. erb