ZOOM: Gutachten zum Fall Bistum München

In dieser Sendung habe ich einige Nachrichtenportale zusammengeführt und meine Gedanken zum Fall Bistum München und Freising, sowie wie man mit dem em. Papst Benedikt XVI an den Pranger gestellt hat.

Theologiestunde vom 23.01.2022

Ab heute und am kommenden Sonntage, werden wir den hl. Benedikt von Nursia vorstellen. Wir starten mit den ersten zwei Kapiteln.

INFORMATION

AB MORGEN – DANN JEDEN SONNTAG – WERDEN WIR DEN HEILIGEN BENEDIKT VON NURSIA VORSTELLEN. AUS DEM CD „MANN GOTTES FÜR JEDE ZEIT“

Von Didier Descouens – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52066438

Nachrichtensendung vom 21.01.2022

Macron will Abtreibungen in EU-Charta als Grundrecht eintragen lassen
Papst Franziskus „weiht“ neue Laienämter ein
Interview mit Herr Philippe Fonjallaz von Open Doors, zum Thema Weltverfolgungsindex 2022
Mexico: Über 250 Priester und Bischöfe an Covid-19 gestorben

ZOOM: Augustiner Orden

In den nächsten Wochen, jeweils am Mittwoch, werde ich Ihnen die verschiedenen Orden der katholischen Kirche vorstellen. Heute beginne ich mit dem Augustiner Orden.

Mittwochskolumne vom 19.01.2022

Wort Gottes

Bern (novaradio.ch): Diesen Sonntag feiert die Kirche den Sonntag des Wortes Gottes. Papst Franziskus hat diesen Sonntag ins Leben gerufen, um der Heiligen Schrift mehr Bedeutung zu geben. Das Wort Gottes soll dabei nicht die Eucharistie ersetzen, sondern innerhalb der Heiligen Messe verstärkt zur Entfaltung kommen. Das zweite Vatikanum hat zu Recht einen grossen Wert darauf gelegt, dass die normalen Gläubigen sich mit der Heiligen Schrift, dem Wort Gottes, auseinandersetzen sollten. Wir können uns nicht Christen nennen, wenn wir dem Wort Gottes keine Beachtung schenken und es lesen.

Leider ist es so, dass in vielen Pfarreien im Bistum Basel fast jeden Sonntag nur ein Wortgottesdienst stattfindet. Diese Praxis ist nicht das, was der Heilige Vater wünscht und sie widerspricht den Vorgaben des Vatikans. Leider ist es auch nicht so, dass an diesen Gottesdiensten dem Wort Gottes tatsächlich grosse Beachtung geschenkt wird. Meist stellen diese Gottesdienste eine reine Nachahmung der Eucharistiefeier da, wobei der Feier kein Priester vorsteht. Es ist sehr traurig, dass dort, wo tatsächlich kein Priester die Heilige Messe feiern kann, die Gelegenheit nicht genutzt wird, um der Heiligen Schrift mehr Bedeutung zu schenken. Vielleicht würden sich einige Männer für die Priesterberufung entscheiden, wenn das alte und neue Testament wieder mehr gelesen würde. Dann könnten wieder alle Pfarreien des Bistums den Auftrag Jesu erfüllen und die Eucharistie Sonntag für Sonntag feiern. Lassen wir uns daher vom Wort Gottes erfüllen, hören wir auf dieses Wort und schenken wir seiner Kirche neues Leben.

Sendungen vom 17.01.2022

In diesen zwei Sendungen, geht es um den Hl. Antonius der Grosse sowie, um den zweiten Teil zum Thema „Traditionis custodes“.

Quelle: Wikipedia, summorum pontificum.de

Nachrichtensendung vom 14.01.2022

2025 Heiliges Jahr
Demos für den alten Ritus in Chicago
Super Green Pass und FFP2 Maske im Vatikan
Warten auf Gutachten

Sendungen vom 12.01.2022

In den beiden Sendungen, Zoom und Theologiestunde, hören Sie über Opus Dei und Transsubstantiation.

Quelle: Heiligenlexikon

Mittwochskolumne vom 12.01.2022

Die Würde des Laien

Bern (novaradio.ch): Es wird viel darüber diskutiert, weshalb die Priesterweihe nur unverheirateten Männern erlaubt ist. Gerade säkulare Kreise und sich selbst als progressiv bezeichnende Theologen kritisieren, dass Frauen die Priesterweihe nicht offensteht. Dabei wird vergessen, dass das Priestertum vor allem einen Dienst darstellt. Es ist nicht so, dass Männer in der katholischen Kirche einen höheren Wert als Frauen hätten. Frauen und Männer sind beide von Gott geliebte Geschöpfe und gleichberechtigt. Nur hat Jesus speziell Männer berufen, um sie in den Priesterdienst zu stellen. Die Kirche hat keine Vollmacht, dies zu verändern. Wer selber Priester kennt, die sich aufopferungsvoll für die Menschen einsetzen, weiss, dass der Priesterdient kein Privileg, sondern eine Pflicht darstellt. Zu behaupten, Frauen spielen eine untergeordnete Rolle, ist daher falsch. Auch ist es falsch, die Rolle der Laien runterzuspielen. Als Laien haben wir eine grosse Würde, den Glauben im Alltag zu leben und ihn durch Taten zu bezeugen. Wir müssen nicht neidisch sein gegenüber den Priestern und in Konkurrenz zu ihnen stehen, sondern sollten Priester unterstützen. Nur gemeinsam können Priester und Laien der Kirche neue Impulse geben und ihr neues Leben einhauchen. Macht- und Konkurrenzdenken sind völlig fehl am Platz. Nutzen wir die grosse Würde, die wir in unserer Kirche als Laien haben, Licht und Salz für unsere Gesellschaft zu sein. 

Klartext vom 10.01.2022

In dieser Sendung erläutere ich die Problematik über Traditionis custodes und dem alten Ritus.

Sendungen vom 09.01.2022

Alles zum Thema Taufe des Herrn (in der Kinder- und Jugendsendung sowie in der Sendung „Zoom“), moderiert von Ivan, Luka und Davor Novakovic.

Sendungen vom 07.01.2022

Zoom: Zölibat

Kathnews:
Papst wünscht den orthodoxen Gläubigen frohe Weihnachten
Erzbischof Gänswein bestreitet
Papst Franziskus attackiert Traditionalisten und Konservative

WEIHNACHTEN: 06.01.2022

Heilige drei Könige (vorgelesen von Luka und Ivan in der Jugend- und Kindersendung)
Bräuche und Geschichte zum Dreikönigstag (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Interview mit Luka und Ivan zum Abschluss der Advents- und Weihnachtszeit
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

WEIHNACHTEN: 05.01.2022

Erklärung von Priester- und Ordensgewand
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

Mittwochskolumne vom 05.01.2022

Die Heiligen drei Könige – was bieten wir dem Herrn als Geschenk an?

Bern (novaradio.ch): Morgen feiern wir die Erscheinung des Herrn, volkstümlich auch Dreikönigsfest genannt. Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten ihre Gaben vor dem neugeborenen König der Juden, vor dem neugeborenen König der Welt. 2000 Jahre später müssen wir uns als Christen des 21. Jahrhunderts fragen, was wir dem Herrn als Geschenke anbieten können? Das erste Geschenk ist sicherlich der innige Wunsch, Christus zu sehen und ihn zu empfangen. Die Weisen aus dem Morgenland sind sicherlich Hunderte Kilometer gereist, um Jesus zu sehen. Viele Christen sind dagegen zu träge, um jeden Sonntag in die Messe zu gehen. Auch wenn gerade in unserem Bistum oft wenig Messfeiern stattfinden, so ist es trotzdem für jeden Katholiken möglich, etwas Zeit aufzuopfern, um Jesus im Heiligsten Sakrament des Altares zu begegnen. Die zweite Gabe, die jeder von uns gegen kann, ist das persönliche Gebet. Das Gebet entfaltet die stärkste Kraft der Welt. Wenn auch Gottes Sohn speziell in den Sakramenten erfahrbar ist, so ist er in jedem Herzen jedes Menschen. Gott möchte auch im Alltag bei uns sein, jedes Leid und jede Freude spüren. Mit dem Gebet danken wir Gott und bitten ihn, uns ständig beizustehen. Speziell der Rosenkranz ist ein Gebet, mit welchem wir uns in das Leben Jesu vertiefen können. Durch Maria nähern wir uns so Schritt für Schritt Gott.

Die letzte Gabe ist die tätige Nächstenliebe. Christus können wir in jedem Mitmenschen begegnen. Jede gute Tat ist eine Gabe an Gott. Gott möchte Barmherzigkeit, da er barmherzig ist. Wer seinen Nächsten liebt, bezeugt die Liebe Gottes zu uns Menschen.

Der Besuch der Eucharistie, das Gebet und die Nächstenliebe. Das sind drei Gaben, die wir Jesus schenken können. Ich werde mir dies als Vorsatz für dieses Jahr nehmen. Ihnen wünsche ich Gottes Segen für 2022!

WEIHNACHTEN: 04.01.2022

Entstehung des Weihnachtsfestkreis (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Erklärung des Weihegrades (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

WEIHNACHTEN: 03.01.2022

Herrenfest: Name Jesu (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Bedeutung von Kirchenvätern (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

WEIHNACHTEN: 02.01.2022

THEMENTAG: Bischof Basilius der Grosse (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

WEIHNACHTEN: 01.01.2022

THEMENTAG: Muttergottes (vorgelesen von Frau Vera Novakovic)
Muttergottes und Weltfriedenstag (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

WEIHNACHTEN: 31.12.2021

Alles zum Thema Silvester und zum hl. Papst Silvester I. (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Kathnews
Dazwischen immer wieder Adventsmusik 

GUTES NEUES 2022 JAHR

DAS GANZE TEAM VON NOVARADIO.CH, WÜNSCHT IHNEN EIN GUTES UND GESEGNETES NEUES 2022 JAHR

WEIHNACHTEN: 30.12.2021

THEMENTAG: Wann endet die Weihnachtszeit? (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Jugendsendung: Ende der Weihnachtszeit
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

WEIHNACHTEN: 29.12.2021

THEMENTAG: Jahresende (vorgelesen von Herr Davor Novakovic) Jugendsendung: Wie begegnen wir das Jahresende (vorgelesen von Luka)
Kindersendung: Silvester (vorgelesen von Ivan)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Weihnachtslieder

Mittwochskolumne vom 29.12.2021

Wir stehen vor einem neuen Anfang

Bern (novaradio.ch): Am Ende des Jahres bietet sich immer die Gelegenheit, sich der Frage zu stellen, was gut und was schlecht gelaufen ist in den vergangenen zwölf Monaten. Dabei ist die Versuchung gross, entweder alles zu glorifizieren, was man gemacht hat, oder alles schlechtzureden. Als Christen müssen wir zwar hart mit uns ins Gericht gehen, jedoch dürfen wir dabei immer auf die Barmherzigkeit Gottes hoffen. Wir sind nur schwache Menschen und können nur beschränkt Gottes Willen gänzlich erfüllen. Daher sind wir weder perfekt noch total schlecht. Wichtig ist auch immer wieder den Mut zu fassen, aufzustehen und weiterzugehen, wenn wir gefallen sind. Jesus fiel dreimal unter dem Kreuz, stand jedoch immer wieder auf. Das muss auch uns ein Vorbild sein. Gerade in unserer Kirche sind viele Menschen entmutigt. Es ist von vielen Skandalen die Rede und viele Gläubige fragen sich, wohin die Kirche steuert. Wir müssen darauf hoffen und fest daran glauben, dass es schlussendlich Jesus selbst ist, der seine Kirche steuert und zum Heil führt. Was wir aber auf keinen Fall tun dürfen, ist entmutigt zu sein oder Angst zu haben, unseren Glauben zu bekennen und uns für seine Kirche einzusetzen. Ich wünsche Ihnen allen und auch mir diesen Mut für das kommende Jahr. Wir stehen vor einem neuen Anfang und dürfen nicht zu einer Salzsäule erstarren, wenn wir die Vergangenheit betrachten. Gottes Reich liegt vor uns. Einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

WEIHNACHTEN: 28.12.2021

THEMENTAG: Fest der unschuldigen Kinder (vorgelesen von Frau Marina Kuoni und Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Weihnachtslieder

EIN PRIESTER WIRD GESUCHT

Pfarrer / Gemeindeleiter/-in. Voraussetzungen für die Übertragung der Leitungsverantwortung

Grundsatz und Richtlinien

1.  Ordentliche / ausserordentliche Leitung der Pfarrei

Grundsatz:

Für die ordentliche Leitung einer Pfarrei/mehrerer Pfarreien ernennt der Bischof einen Priester, der im Bistum inkardiniert ist oder von einem anderen Bistum bzw. von einem Orden für diese Aufgabe freigestellt worden ist als Pfarrer.

Steht für die Leitung einer Pfarrei kein Priester als Pfarrer zur Verfügung, so ernennt der Bischof für die ausserordentliche Leitung einer Pfarrei/mehrerer Pfarreien einen Diakon als Gemeindeleiter gemeinsam mit einem Leitenden Priester bzw. beauftragt eine Theologin / einen Theologen als Gemeindeleiter/-in gemeinsam mit einem Leitenden Priester.

2.  Pfarrer: Voraussetzungen für die Übertragung der Leitungsverantwortung

Richtlinien:

Voraussetzungen für die Übertragung der ordentlichen Leitung einer Pfarrei/mehrerer Pfarreien im Bistum Basel als Pfarrer sind:

  • Einsatz als Vikar / Kaplan in der Regel während mindestens vier Jahren im Bistum Basel, wenn immer möglich an zwei verschiedenen Orten in der allgemeinen Pfarreiseelsorge oder im ersten Dienst in der allgemeinen Pfarreiseelsorge und dem zweiten Dienst in der Spezialseelsorge (z.B. Jugendseelsorge, Spitalseelsorge). Bei Personen, die vor dem Theologiestudium in einem anderen Beruf gearbeitet haben, wird diese Berufserfahrung angemessen berücksichtigt
    • Bereitschaft und Fähigkeit für die Leitung einer Pfarrei bzw. mehrerer Pfarreien
    • Bereitschaft und Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit im Leitungsdienst mit Priestern, Diakonen, Theologinnen/Theologen, Katechetinnen/Katecheten (RPI/KIL/FH) und weiteren kirchlichen Mitarbeiterinnen, ebenso mit Freiwilligen und Ehrenamtlichen
    • Bereitschaft für eine längerfristige Verpflichtung in dieser Aufgabe (ca. acht bis zwölf Jahre in derselben Pfarrei)
    • Dient an einem neuen Ort: Der Vikar wird in der Regel nicht am selben Ort Pfarrer, in dem er zuletzt als Vikar tätig gewesen ist
    • Bereitschaft, die Residenzpflicht zu erfüllen (vgl. c. 533 § 1 CIC)

Der Bischof kann in Ausnahmefällen von der Residenzpflicht dispensieren, wenn folgende Gründe vorliegen:

  • zwei oder mehrere Pfarrer verschiedener Pfarreien wohnen zusammen, weil sie eine Lebens- und Gebetsgemeinschaft bilden (vgl. c. 533 § 1 CIC; c. 543 § 2 CIC)
    • zwischen Mietzins und Lohn besteht ein grosses Missverhältnis
    • der Wohnraum ist für die entsprechende(n) Person(en) nicht zumutbar (z.B. zu klein, zu laut, Bedürfnis nach Sicherheit nicht erfüllt)
    • falls das Pfarrhaus bereits vermietet ist, als Büroräumlichkeiten verwendet oder renoviert wird. In solchen Fällen ist durch die Regionalleitung eine Lösung anzustreben, dass der Pfarrer die Residenzpflicht wieder erfüllen kann.

Falls der Bischof von der Residenzpflicht dispensiert, so hat der Pfarrer innerhalb des Pastoralraumes Wohnsitz zu nehmen. Zur Dispens des Bischofs braucht es eine Erklärung der Anstellungsbehörden, dass sie mit der Dispens von der Residenzpflicht einverstanden sind.

Solange das Ernennungsschreiben (Missio canonica) gilt, sind sämtliche Wohnortswechsel gemäss den oben genannten Bestimmungen durch die zuständige(n) Instanz(en) zu bewilligen.

Priester aus anderen Bistümern oder Orden, die den obengenannten Voraus- setzungen entsprechen, werden für eine bestimmte Zeit als Pfarradministrator (ca. zwei Jahre) eingesetzt, damit beidseitig geprüft werden kann, ob eine längerfristige Übernahme einer Leitungsaufgabe in Frage kommt. Der Dienst als Vikar / Kaplan kann in solchen Fällen auch ausserhalb des Bistums Basel erfolgt sein.

3.  Gemeindeleiter / Gemeindeleiterin: Voraussetzungen für die Übertragung der Leitungsverantwortung (gemeinsam mit einem Leitenden Priester)

Richtlinien:

Voraussetzungen für die Übertragung einer ausserordentlichen Leitung einer Pfarrei/ mehrerer Pfarreien im Bistum Basel an einen Diakon bzw. eine Theologin als Gemeindeleiterin / einen Theologen als Gemeindeleiter sind:

  • Dienst als Diakon bzw. als Pfarreiseelsorgerin / als Pfarreiseelsorger in der Regel während mindestens vier Jahren im Bistum Basel, wenn immer möglich an zwei verschiedenen Orten in der allgemeinen Pfarreiseelsorge oder im ersten Dienst in der allgemeinen Pfarreiseelsorge und dem zweiten Dienst in der Spezialseelsorge

(z.B. Jugendseelsorge, Spitalseelsorge). Bei Personen, die vor dem Theologiestudium in einem anderen Beruf gearbeitet haben, wird diese Berufserfahrung angemessen berücksichtigt.

  • Bereitschaft und Fähigkeit für die Leitung einer Pfarrei/mehrerer Pfarreien gemein- sam mit einem Leitenden Priester
    • Bereitschaft und Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit im Leitungsdienst mit Priestern, Diakonen, Theologinnen/Theologen, Katechetinnen/Katecheten (RPI/KIL/FH) und weiteren kirchlichen Mitarbeiterinnen, ebenso mit Freiwilligen und Ehrenamtlichen
    • Bereitschaft für eine längerfristige Verpflichtung in dieser Aufgabe (ca. acht bis zwölf Jahre in derselben Pfarrei)
    • Bereitschaft für einen Dienst an einem neuen Ort: der Diakon bzw. die Pfarreiseelsorgerin/der Pfarreiseelsorger wird in der Regel nicht am selben Ort Gemeindeleiter/-in, in dem er zuletzt als Diakon bzw. er / sie zuletzt als Pfarreiseelsorger/-in tätig gewesen ist
    • Kein von den Weiheverpflichtungen entbundener Priester oder Diakon
    • Bereitschaft, die Residenzpflicht zu erfüllen (vgl. c. 533 § 1 CIC), vgl. dazu den obigen Abschnitt für den Dienst als Pfarrer; zusätzlich gilt hinsichtlich der Dispensgründe: der Wohnraum des Pfarrhauses ist für Familien nicht geeignet

Theologinnen/Theologen aus anderen Bistümern oder Orden/ geistlichen Gemein- schaften, die den obengenannten Voraussetzungen entsprechen, werden für eine bestimmte Zeit (ca. zwei Jahre) als Gemeindeleiter/-in ad interim eingesetzt, um beidseitig zu prüfen, ob eine längerfristige Übernahme einer Leitungsaufgabe in Frage kommt.

Veröffentlicht:    11.01.2005/ 11.02.2020 Verantwortlich: Abteilung Personal

WICHTIG: IHRE HILFE IST GEFRAGT

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PASTORALRAUM

’t, REGION BRUGG-WINDISCH

Pfarrer/Pastoralraumpfarrer (100%)

KATH. KIRCHGEMEINDE

BRUGG

Der Pastoralraum Region Brugg-Windisch besteht aus den Pfarreien St. Nikolaus Brugg und St. Marien Windisch. Der Pastoralraum, welcher in einem Diasporagebiet liegt und in diesem Jahr das fünfjährige Bestehen feiert, setzt sich aus fünf Kirchenzentren mit zirka 11‘000 Katholikinnen und Katholiken aus 18 Gemeinden zusammen. Aktuell ist eine befristete Interimsleitung eingesetzt. Deshalb suchen wir per 1. August 2022 oder nach Vereinbarung einen Pfarrer/Pastoralraumpfarrer (100%)

Aufgaben

  • Allgemeine Seelsorge
  • Leitung des Pastoralraums Region Brugg-Windisch
  • wertschätzende Führung der Mitarbeitenden
  • Hauptverantwortung für alle Bereiche der Seelsorge
  • Vielfältige und zeitgemässe Gestaltung der Liturgie
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung unseres jungen und dynamischen Pastoralraums
  • Förderung der Gemeinschaft, der Freiwilligen und der Ökumene
  • Vertretung des Pastoralraumes nach innen und aussen

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Theologiestudium an einer Theologischen Fakultät oder Hochschule und NDS «Berufseinführung Bistum Basel» oder gleichwertige Ausbildung
  • Gefestigte Persönlichkeit mit Führungs- und Lebenserfahrung
  • Team- und Integrationsfähigkeit
  • Interesse am strategischen und vernetzten Arbeiten Vertiefte Kenntnisse der schweizerischen Kirchenstrukturen
  • Neugierde und Freude im Umgang mit Menschen
  • Fähigkeit, Glaubensinhalte lebensnah weiterzugeben
  • Offenheit für aktuelle gesellschaftliche Themen
  • Kommunikative, offene Persönlichkeit

Wir bieten lhnen

  • Einen Pastoralraum mit erprobten Strukturen und Gestaltungspotential
  • Arbeit in einem dynamischen und aufgeschlossenen Team auf der Grundlage unseres Leitbildes (auch zu finden unter www.kathbrugg.ch )
  • Pfarreiangehörige, welche das Pfarreileben aktiv mitgestalten
  • Organisation mit Leitungsassistenz möglich
  • Zeitgemässe Infrastruktur
  • Anstellungsbedingungen nach den Richtlinien der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau
  • Zusammenarbeit mit engagierter Kirchenpflege und Pfarreiräten

Auskunft erteilt gerne:

Hans Schilling, Kirchenpflegepräsident, 079 697 89 25 / hans.schiIling@kathbrugg.ch

Haben wir Ihr lnteresse geweckt? Gerne erwarten wir Ihre vollständige Bewerbung bis 3. Januar 2022 an:

Bischöfliches Ordinariat, Abteilung Personal, Baselstrasse 58, Postfach, 4502 Solothurn / personalamt@bistum-basel.ch

mit Kopie an:

Katholische Kirchgemeinde Brugg, Stapferstrasse 15, Postfach, 5201 Brugg / verwaltung@kathbrugg.ch

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WEIHNACHTEN: 27.12.2021

THEMENTAG: Hl. Johannes (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Kindersendung: Hl. Johannes (vorgelesen von Ivan)
Kurzes Gedicht von Hl. Benedikt von Nursia (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Weihnachtslieder

WEIHNACHTEN: 26.12.2021

Einleitung in die Weihnachtszeit (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Matthäusevangelium 10, 17-22 (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Heiliger Stephanus (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Jugendsendung: Heiliger Stephanus (vorgelesen von Luka)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Weihnachtslieder

WEIHNACHTEN: 25.12.2021

Johannesevangelium (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsbotschaft Teil 1 von dem apostolischen Nuntius Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic
Gott wird Mensch (vorgelesen von Frau Martin Kuoni)
Ankündigung Geburt von Jesu
Jugendsendung: Welche Feste feiern wir nach Weihnachten (vorgelesen von Luka)
Weihnachtsgeschichte: Wie Ochs und Esel zur der Krippe kamen (vorgelesen von Frau Vera Novakovic)
Rosenkranzgebet
Weihnachtsgeschichte: Wenn es weihnachtet von Axel Hacker (vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
Bedeutung der Raunächte (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Etymologie zu Weihnachten (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Die Weihnachtszeit im Kirchenjahr (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsbotschaft Teil 2 von dem apostolischen Nuntius Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic
Dazwischen immer wieder Weihnachtslieder

Apostolischer Nuntius in Berlin, Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic

HEILIGABEND: 24.12.2021

Zu jeder Stunde und zu jedem Augenblick: von Karl Boromäus (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Kindersendung: Vorlesung aus der Kinderbibel (vorgelesen von Ivan)
Jugendsendung: Vorlesung aus der Youcat-Bibel (vorgelesen von Luka)
Was bedeutet heiliger Abend (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Jugendsendung: Heiliger Abend (vorgelesen von Luka)
Stern von Bethlehem (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Lukasevangelium: Latein / Deutsch (vorgelesen von unserem geistlichen Berater Dr. Don Nerio Medici, Priester von Opus Dei)
2.5 Mrd. Christen feiern Weihnachten (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Gedicht vom Heiligen Benedikt von Nursia (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Kathnews
Betrachtung von Pfarrer Peter Jansen, Pfarrei St. Peterskirche in Linz (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weshalb hat Gott für seinen Sohn einen Stall ausgesucht (kurzes Gespräch mit unserem geistlichen Berater Dr. Don Nerio Medici, Priester von Opus Dei)
Konzert aus Kloster Einsiedeln
Klassische Weihnachtslieder

ADVENT: 23.12.2021

Interview mit Pater Lorenz Moser, Kommunikationsbeauftragter von Kloster Einsiedeln
Rosenkranzgebet
Einige Bibeltexte zur Vorbereitung auf Weihnachten (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsgeschichte: Maria und der Weihnachtsmann von Spensia Alisonia (12J.) (vorgelesen von Ivan)
Kurze Betrachtung zum Weihnachten von Gründer des Opus Dei (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 22.12.2021

New Yorker Weihnachten (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Opus Dei zum Thema: Lesung der hl. Messe
Text zum Thema die Krippe, vom Papst Franziskus (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

Mittwochskolumne vom 22.12.2021

Die Geburt Christi ist ein Auftrag für alle von uns

Bern (novaradio.ch): Bald feiern wir die Geburt von Jesus Christus. Was bedeutet uns heutzutage die Geburt des Erlösers? Es gibt viele Menschen, teilweise auch sehr fromme Kirchgänger, die daran glauben, dass es genügt, nur an Gott zu glauben, ohne selbst am Erlösungswerk Gottes mitzuwirken. Dies ist aber eine Auffassung, gegen die sich die Katholische Kirche wehrt. Wenn Gott so demütig war und aus Liebe zu uns Mensch wurde, sind auch wir alle aufgerufen, mit Demut und Liebe unseren Mitmenschen zu begegnen. Dies beinhaltet ebenfalls, uns für die Kirche einzusetzen. Die Katholische Kirche in der Schweiz hat in den letzten Jahrzehnten viele Fehlentwicklungen durchgemacht, deren Früchte nun überall sichtbar sind. Vieles von dem konnte nur geschehen, weil Menschen keinen Mut hatten, sich für eine authentische Kirche zu wehren. Oft ging man jedem Streit aus dem Weg, weil man glaubte, dies sei unchristlich. Diese Einstellung widerspricht jedoch dem Evangelium. Gott ist Mensch geworden, weil er seine Liebe zu jedem einzelnen Menschen zeigen wollte. Seine Menschwerdung ist ein Auftrag an uns. Niemand kann sich Christ nennen, der von dieser grossen Botschaft unberührt bleibt. Wenn wir daran glauben, dass Gott kein ferner und kalter Gott ist, sondern ein naher und liebender Vater, dann muss uns dieser Glaube vorantreiben, sein Reich auf Erden zu verwirklichen. Hierzu gehört auch, überall dort mutig die Stimme zu erheben, wo Gottes Wort und die Sakramente seiner Kirche weggedrängt werden. Werden wir uns bewusst, dass Gott unser ganzes Herz möchte, aber auch unsere Hände und unseren Kopf. Wir haben von ihm Talente erhalten, die wir zugunsten unserer Mitmenschen nutzen sollen. Wahrer Christ zu sein bedeutet auch wahrer Mensch zu sein. Da Gott kein ferner Gott sein möchte, sondern ein konkreter und naher, müssen auch wir keine fernen und nur theoretischen Menschen sein, sondern konkret und nah für unsere Mitmenschen und die Kirche da sein. Beherzigen wir dies in dieser Adventszeit und auch im Neuen Jahr.

Ihnen allen frohe Weihnachten!

NEWS: 22.12.2021

FAZ zu TC-Dubia-Antworten

Das Ende der alten Messe: Banausenhafter Zentralismus

Tridentinische Messe

So liest sich der bürokratische Todesstoß für die überkommene lateinische Liturgie: Das jüngste vatikanische Schreiben „Responsa ad dubia“ ist päpstliche Exklusions-Propaganda. Das Begründungsniveau ist dürftig, die Regelungsdichte total. So viel lässt sich über die jüngste Verlautbarung aus der vatikanischen Schreibwerkstatt sagen. Es geht um die am Samstag publizierten Ausführungsbestimmungen zu dem päpstlichen Schreiben „Traditionis custodes“ (Wächter der Tradition), das im Sommer die überkommene, jahrhundertelang maßgebliche Liturgie zwar restriktiv reguliert hatte, aber doch den Bischöfen der Weltkirche einen gewissen Ermessensspielraum bot, je nach den Umständen von Ort und Zeit. Damit ist nun Schluss. Unter dem Titel „Responsa ad dubia“ (Antworten auf Zweifel) sollen vorderhand Verständnisfragen geklärt werden. Tatsächlich aber lebt sich hier der römische Zentralismus aus, die Stigmatisierung der alten lateinischen Messe wird verschärft und jedes Mauseloch geschlossen, das „Traditionis custodes“ offen gelassen hatte.

Das neue Schreiben degradiert die Bischöfe zu Antragstellern bei den päpstlichen Funktionären der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Im Stil einer fixen Idee wird Tabula rasa gemacht. Und dies im Auftrag eines Papstes, der bei anderen Reformthemen alles in der Schwebe lässt und mit Andeutungen kokettiert. Hier geht der Pontifex aber aufs Ganze, als hinge sein eigenes Seelenheil davon ab. Die alte lateinische Messe soll auf mittlere und lange Sicht nicht etwa als eine außerordentliche Form neben der in den Siebzigern modernisierten Gestalt bestehen und damit ein Dasein im Zeichen der Vielfalt beanspruchen dürfen, wie es noch Joseph Ratzinger als Vorgängerpapst ermöglicht hatte.

Nein, seit Samstag ist klar: Die alte Liturgie gehört ausgemustert aus der laufenden Kirchengeschichte, ohne Pardon, jede lebendige Tradierung ihrer Formulare und Feierlichkeiten in die Zukunft hinein soll unterbunden werden. Und zwar, darin liegt das Banausenhafte des Vorgangs, ganz unabhängig davon, welcher kulturelle Reichtum in diesen liturgischen Formen steckt, ob man ihnen persönlich nun gewogen ist oder nicht. Die Restgemeinde der alten Messe soll vor aller Augen ghettoisiert werden, auch wenn es gönnerhaft heißt, es sei nicht beabsichtigt, „die Gläubigen, die in der vorherigen Zelebrationsform verwurzelt sind, auszugrenzen“. Mit solchen Ironien hatte Rom schon die Albigenser auf die „vom Heiligen Vater vorgegebene Linie“ (Responsa ad dubia) bringen wollen. Damals wie heute wird an diese Linientreue appelliert zur Sicherung des „Geschenks der kirchlichen Gemeinschaft“, wie die Ausführungsbestimmungen gebetsmühlenartig wiederholen. Dass für solche Exklusionspropaganda auch noch „die Überzeugung des Verstandes und des Herzens“ beansprucht wird, ist kurios.

Frühere FAZ-Artikel zu TC

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/alte-lateinische-messe-der-liturgie-hammer-des-papstes-17456928.html?premium

NEWS: 22.12.2021

Veni, veni, Emmanuel!

Stellungnahme der Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“ zu den am 18.12.2021 veröffentlich- ten Ausführungsbestimmungen zum Motu proprio „Traditionis“ Custodes (vom 16.7.2021):

Form und Inhalt dieser Restriktionen können von traditionellen Katholiken nicht akzeptiert werden.

Mit fassungslosem Entsetzen nehmen die der römischen Tradition verbundenen Gläubigen weltweit das Dokument zur Kenntnis, das Erzbischof Roche mit Einverständnis von Papst Franziskus an die Vorsitzen- den der Bischofkonferenzen gerichtet hat und das am Samstag,18.12.2021, bekanntgemacht wurde.

Es handelt sich um Ausführungsbestimmungen für das im Juli veröffentlichte Motu proprio Traditionis Cus- todes, das die Spendung der Sakramente im Usus antiquior einschränkt. Sie sind in die Form von Antwor- ten auf angebliche Anfragen zur Umsetzung des Motu proprio gekleidet, die aber sehr künstlich und kon- struiert wirken. Die Ausführungsbestimmungen verbieten alle Sakramente mit Ausnahme der Meßfeier, für die den Priestern strikte Bedingungen auferlegt werden: Sie dürfen maximal eine heilige Messe pro Tag im Usus antiquior feiern – werktags aber nur dann, wenn sie nicht auch im Novus Ordo zelebrieren.

Meßfeiern in der überlieferten römischen Form sollen möglichst nicht in Pfarrkirchen stattfinden, auf keinen Fall in der Gottesdienstordnung aufgeführt werden und auf eine feste Gruppe von Gläubigen beschränkt bleiben.

Die Wahl des Zeitpunkts für die Veröffentlichung dieser Ausführungsbestimmungen, eine Woche vor Weih- nachten, dem zweihöchsten Fest der Christenheit, läßt ebensowenig väterliche Liebe und Fürsorge erken- nen wie der rigide Inhalt den vielbeschworenen Frieden fördert und den wohlbekannten Schlagworten wie

„Barmherzigkeit“, „Zärtlichkeit“, „Geschwisterlichkeit“, „Offenheit“, „Gehen an die Ränder“ entspricht.

Entgegen der vatikanischen Präferenz der letzten Jahre, allen möglichen Flüchtlingen ein Zuhause zu ver- schaffen, soll den traditionsverbundenen Katholiken die geistliche Heimat genommen werden: Familien, die ihren Kindern den Schatz des Glaubens und der überlieferten Liturgie weitergeben, Gläubige, die auf die- selbe Weise wie unzählige Heilige ihre persönliche Beziehung zu Christus vertiefen wollen, Priestern und Ordensleuten, die im Vertrauen auf die kirchlichen Zusagen ihr gesamtes Leben nach den traditionellen römischen Regeln ausgerichtet haben.

Erzbischof Roche betont in seinem Schreiben immer wieder die „kirchliche Gemeinschaft“ und das tiefe

„Band der Einheit“, die durch die gemeinsame Form der Eucharistiefeier entstünden.

Die Unterschiedlichkeit real existierender Meßfeiern, die jeder Gläubige beim Wechsel zwischen verschie- denen Gemeinden und Zelebranten allein im deutschen Sprachraum erlebt, wirft Fragen auf:

Welche Einheit im Ritus besteht zwischen Gottesdiensten, in denen die Zelebranten über die vorgesehe- nen Alternativen in den liturgischen Büchern hinaus (die schon mehrere Milliarden Möglichkeiten eröffnen) eigene Ideen verwirklichen?

Welche Gemeinschaft haben die verschiedenen Sprachgruppen untereinander, die in ihren Landesspra- chen und mit eigenen Erweiterungen die heilige Messe feiern? (Italiener, Kroaten, Polen, …)

Reist man gar ins Ausland, wird es noch schwieriger.

In der überlieferten lateinischen Messe hingegen wird in der gesamten Weltkirche dieselbe Form verwen- det – und bis auf die Predigt und evtl. einige ergänzende landessprachliche Lieder können Meßbesucher sich an den Gebeten und Gesängen beteiligen. Auch ist es nicht notwendig in einer Stadt mehrere sprach- spezifische Gottesdienste zu feiern.

Weder im Motu proprio Traditionis Custodes noch in den Antworten auf die Dubia wird klar benannt, welche Personen/Gruppen durch welche Aktivitäten/Meinungen die kirchliche Einheit angeblich stören oder gar unmöglich machen. Die vagen Andeutungen treffen auf den Großteil der Meßbesucher im Usus antiquior nicht zu, die die Gültigkeit des Novus Ordo anerkennen sowie für Papst Franziskus und ihren jeweiligen Ortsbischof beten.

Zur Konzelebration als Zeichen der Einheit für Priester (in beiden Dokumenten gefordert) ist in den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils nichts zu finden. Dort wird Konzelebration nur als Möglichkeit beschrie- ben – im Zusammenhang mit besonderen Ereignissen wie Chrisammesse, Konzil, Synode, Abtsweihe, oder nach dem Ermessen des Ortsbischofs, sofern „das geistliche Wohl der Christgläubigen nicht die Ein- zelzelebration aller anwesenden Priester verlangt“. (SC 57. § 1. 2a)

Desweiteren heißt es im Konzilstext: Jedem Priester bleibt die Freiheit, einzeln zu zelebrieren, jedoch

nicht zur selben Zeit in derselben Kirche während einer Konzelebration und nicht am Gründonnerstag.“ (SC 57. § 2.2)

Zur Frage der Konzelebration legt der CIC/1983 fest:

Can. 902 – Wenn nicht der Nutzen für die Gläubigen etwas anderes erfordert oder geraten sein läßt, kön- nen Priester die Eucharistie in Konzelebration feiern; den einzelnen aber bleibt die Freiheit unbenom- men, die Eucharistie einzeln zu feiern, allerdings nicht zu der Zeit, zu der in derselben Kirche oder Ka- pelle eine Konzelebration stattfindet.

Sowohl im Konzilstext als auch im CIC steht das Seelenheil der Gläubigen an erster Stelle.

Diese Priorität sollte auch für das Motu proprio Traditionis Custodes sowie für dessen Ausführungsbestim- mungen gelten. Inwiefern die Zerschlagung von in Jahrzehnten gewachsenen Gruppen traditioneller Katho- liken, die sich um den Usus antiquior gebildet haben, deren Seelenheil förderlich sein soll, erschließt sich nicht – v.a. da keine Begründung angegeben wird, warum die überlieferte Form des römischen Ritus auf einmal nicht mehr der lex orandi der katholischen Kirche entsprechen soll: Mehr als 1500 Jahre lang gab es keine Diskrepanz – und noch im Frühjahr 2020 ergänzte Papst Franziskus den Usus antiquior um zu- sätzliche Präfationen und fügte neue Heiligenfeste hinzu.

Auch wenn im Motu proprio Traditionis custodes behauptet wird, der Novus Ordo sei der „einzige Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus“ – und auch wenn Erzbischof Roche dies in seinem Dokument 5(!)-mal mit fast identischen Worten wie einen Refrain wiederholt, wird die Aussage dadurch nicht zutreffender. Man denke nur an Divine Worship der zur katholischen Kirche konvertierten Anglikaner (Anglican Use), deren Meßbuch eine „seelsorgliche Variante des römischen Ritus“ ist.

Das Motu proprio spricht von der rituellen Form, die uns durch die Reform des Zweiten Vatikanischen Kon- zils geschenkt wurde und die Zeugnis eines unveränderten Glaubens sei sowie Ausdruck einer erneuerten Ekklesiologie.

Gemäß dem Grundsatz „Lex orandi – lex credendi“ gibt es keinen berechtigen Grund, dem Usus antiquior seine Übereinstimmung mit dem „unveränderten Glauben“ und dem dazugehörigen „Gesetz des Betens“ abzusprechen, nachdem er viele Jahrhunderte lang Glauben und Beten der katholischen Kirche getragen hat.

Wie „unveränderter Glaube“ und „erneuerte Ekklesiologie“ zusammenpassen, bleibt ein Geheimnis der Au- toren. Ebenso, wie der Novus Ordo einerseits eine glaubenstreue Weiterentwicklung des Usus antiquior sein soll – andererseits aber der überlieferte römische Ritus im Widerspruch zur modernen Theologie und deren „Gesetz des Betens“ stehen soll. Das Ganze läßt sich auch nicht stringent auf das Vaticanum II zu- rückführen, das als „Pastoralkonzil“ keine Veränderung des Glaubensguts vornehmen wollte – diese kam erst durch den angeblichen „Geist des Konzils“.

Papst Benedikt XVI drückte in seinem Begleitschreiben an die Bischöfe zum Motu propio Summorum Pon- tificum (2007) aus, wovon alle traditionellen Katholiken überzeugt sind: „Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein. Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und Beten der Kirche gewachsen sind und ihnen ihren rechten Ort zu geben.“

21.12.2021, Monika Rheinschmitt, Vorsitzende der Laieinvereinigung Pro Missa Tridentina

Veni, veni, Emmanuel!

Veni o Iesse virgula! Ex hostis tuos ungula, De specu tuos tartari Educ, et antro barathri.

Veni clavis Davidica! Regna reclude coelica, Fac iter tutum superum, Et claude vias inferum.

Komm, o Spross des Jesse!

Aus des Feindes Klauen führe die Deinen heraus, aus der Tiefe der Unterwelt,

aus dem Abgrund der Hölle.

Komm, Schlüssel Davids!

Schließe auf die himmlischen Reiche.

Mach sicher den Weg nach oben

und verschließe die Wege nach unten.

ADVENT: 21.12.2021

Dritter und letzter Teil von der Geschichte: Der Weg (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsgeschichte: Israel (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Zwei kurze Adventsgedichte (vorgelesen von Ivan)
Weihnachtsgeschichte: Polen (vorgelesen von Frau Vera Novakovic)

ADVENT: 20.12.2021

Interview mit der Ordensschwester Maria-Hedwig, von der Ordensgemeinschaft «Kleine Schwestern von Jesu»
Schenken von Joachim Ringelnatz (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Theologische Erläuterung zum Thema: Theologie der Weihnachtsliturgie (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Fazit der Erläuterungen (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsgeschichte: Brasilien (vorgelesen von Frau Vera Novakovic)

NEWS: 20.12.2021

Pro Ecclesia Schweiz hat uns gebeten, folgenden Text zu veröffentlichen.

Medienmitteilung der Katholischen Volksbewegung Pro Ecclesia

Personelle Neubesetzung bei kath.ch ist eine Provokation

Die Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia hat in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Stil und grundsätzlichen Kurs von kath.ch bemängelt. Insbesondere der Umstand, dass die Redaktionsleitung immer wieder gravierend gegen die Leitsätze drei, «dialogische Gesprächskultur», und vier, «Toleranz und Respekt gegenüber anderen Überzeugungen», des Rahmenstatuts für die sprachregionale Medienarbeit der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz vom 4. August 2014 verstösst, konnte und kann nicht hingenommen werden. Auch die Polemik, persönlichen Angriffe auf kirchliche Amtsträger und lehramtsferne Positionen von kath.ch stossen in weiten Teilen der katholischen Gläubigen auf Unverständnis und Ablehnung. So kamen bei viele, nicht nur in der Pro Ecclesia, zur Überzeugung, dass kath.ch mit Agitation und einseitigem innerkirchlichem Kurs der Katholischen Kirche einen Bärendienst erweist.

Die Einstellung von Jacqueline Straub als Chefin vom Dienst bei kath.ch zeigt leider auf, dass die verantwortlichen Gremien von kath.ch nicht gewillt sind, die Kritik, welche von unterschiedlicher Seite kam und kommt, ernst zu nehmen.  Anders ist nicht zu erklären, dass sie eine Person in eine massgebliche Position einsetzen, die sich in der vom hl. Papst Johannes Paul II. klar endgültig geregelten Frage des Frauenpriestertums klar gegen die Lehre der Kirche stellt. Des Weiteren müssen wir mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass sich der Vorstand des Vereins Katholisches Medienzentrum mit einer solchen Personalpolitik weiterhin um eine ausgewogene Repräsentierung des gesamten katholischen Spektrums in der Redaktion foutiert.

Für die Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia ist es stossend, dass ein wesentlicher Teil der katholischen Gläubigen über ihre Kirchensteuern ein Medium mitfinanzieren müssen, welches ihre Werte und religiösen Gefühle immer wieder mit Füssen tritt. Die Verantwortlichen der Schweizer Bischofskonferenz und der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz stehen in der Verantwortung, diesem Treiben Einhalt zu gebieten.

Katholische Volksbewegung Pro Ecclesia

Postfach 42, 5401 Baden

ADVENT: 19.12.2021

Kathnews Spezialaugabe
Vor Ort: Interview mit Herr Daniel Häberli (Landwirtschaftler) zum Thema Tannenbäume
Teil 2: Der Weg (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Tagesevangelium
Auslegung des Evangeliums von I.E. apostolischer Nuntius in Berlin Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic
Weihnachtgeschichte: Finnland (vorgelesen von Frau Vera Novakovic)
Rosenkranzgebet
Weihnachtsgeschichte: Bennos Weihnachtswunsch (vorgelesen von Daisy)
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic

ADVENT: 18.12.2021

Zuhause (kurzes Gedicht vorgelesen von Ivan)
Der Weg – Teil 1 – von Kurt Josef Wecker (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsgeschichte: Spanien (vorgelesen Frau Vera Novakovic)
Rezept: Apfelpunch (vorgelesen von Frau Christine Augsburger)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

BREAKING NEWS

Hochwürdigste Eminenz / Exzellenz,

nach der Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens in Form des „Motu Proprio“ Traditionis custodes über den Gebrauch der liturgischen Bücher vor der Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils durch Papst Franziskus, erhielt die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung – die für die in ihre Zuständigkeit fallenden Angelegenheiten die Autorität des Heiligen Stuhls ausübt (vgl. Traditionis custodes, Nr. 1) – mehrere Anfragen zur Klärung der ordnungsgemäßen Anwendung dieses Schreibens. Einige Fragen wurden von mehreren Seiten und mit größerer Häufigkeit aufgeworfen: Nachdem wir sie sorgfältig geprüft, den Heiligen Vater informiert sowie seine Zustimmung erhalten haben, werden nun die Antworten auf die am häufigsten wiederkehrenden Fragen veröffentlicht.

Der Text des Motu Proprio und der Begleitbrief an alle Bischöfe bringen die Gründe für die Entscheidung von Papst Franziskus klar zum Ausdruck. Das erste Ziel besteht darin, „in der beständigen Suche nach der kirchlichen Gemeinschaft“ (Traditionis custodes, Einleitung) fortzuschreiten, was dadurch zum Ausdruck kommt, dass in den von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils promulgierten liturgischen Büchern der einzige Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus erkannt wird (vgl. Traditionis custodes, Nr. 1). Das ist die Richtung, in die wir gehen wollen, und das ist der Sinn der Antworten, die wir hier veröffentlichen: Jede Norm, die vorgeschrieben wird, hat immer das einzige Ziel, das Geschenk der kirchlichen Gemeinschaft zu bewahren, indem wir gemeinsam, mit Überzeugung des Verstandes und des Herzens, auf der vom Heiligen Vater vorgegebenen Linie gehen.

Es ist traurig zu sehen, wie das tiefste Band der Einheit – die Teilhabe an dem einen gebrochenen Brot, das Sein Leib ist, der geopfert wird, damit alle eins seien (vgl. Joh 17,21) – zu einem Grund für Spaltung wird: Es ist die Aufgabe der Bischöfe, cum Petro et sub Petro, die Gemeinschaft zu erhalten, die eine notwendige Voraussetzung ist – daran erinnert uns der Apostel Paulus (vgl. 1 Kor 11,17-34) –, um am eucharistischen Tisch teilnehmen zu können.

Eines ist unbestreitbar: Die Konzilsväter spürten die Dringlichkeit einer Reform, damit die Wahrheit des gefeierten Glaubens immer mehr in ihrer ganzen Schönheit zum Vorschein komme und das Volk Gottes in einer vollen, bewussten und tätigen Teilnahme an der liturgischen Feier wachse (vgl. Sacrosanctum Concilium Nr. 14), dem gegenwärtigen Moment der Heilsgeschichte, dem Gedenken an das Osterfest des Herrn, unserer einzigen Hoffnung.

Als Hirten dürfen wir uns nicht zu unnützen Streitereien hinreißen lassen, die nur zu Spaltungen beitragen und bei der das Rituelle oft für ideologische Ansichten instrumentalisiert wird. Vielmehr sind wir alle aufgerufen, den Wert der Liturgiereform wiederzuentdecken, indem wir die Wahrheit und Schönheit des Ritus bewahren, die sie uns geschenkt hat. Wir sind uns bewusst, dass eine erneuerte und kontinuierliche liturgische Bildung sowohl für die Priester als auch für die Laien notwendig ist, um dies zu verwirklichen.

Beim feierlichen Abschluss der zweiten Sitzungsperiode des Konzils (4. Dezember 1963) drückte der heilige Paul VI. dies so aus (Nr. 11):

„Im Übrigen fehlt es dieser schwierigen und komplexen Diskussion keineswegs an reicher Frucht: Das Thema, das vor allen anderen behandelt worden ist und in gewisser Hinsicht von allen das wichtigste ist, sowohl wegen seiner Natur wie auch wegen seiner Würde, die ihm in der Kirche zukommt, die heilige Liturgie, ist zu einem glücklichen Abschluss gekommen und wird heute in feierlicher Form von Uns promulgiert. Wir empfinden darüber aufrichtige Freude. Wir können nämlich feststellen, dass auf diese Weise die rechte Ordnung der Gegenstände und Pflichten gewahrt worden ist. Wir haben dadurch bekannt, dass Gott der erste Platz zukommt, dass das Gebet unsere erste Pflicht ist, dass die heilige Liturgie die erste Quelle jener Verbindung mit Gott ist, in der das göttliche Leben uns selbst mitgeteilt wird, die erste Schule unseres geistlichen Lebens, das erste Geschenk, das wir dem christlichen Volk anbieten können, das mit uns im Glauben und im Gebet verbunden ist, dass es schließlich die erste Einladung an die Welt ist, damit ihre stumme Zunge sich zu beglückendem und wahrhaftem Gebet löse und jene unaussprechliche und die Seele stärkende Kraft spüre, die aus dem gemeinsamen Lob Gottes und der menschlichen Hoffnung durch Christus im Heiligen Geist fließt.“

Wenn Papst Franziskus (Ansprache an die Teilnehmer der 68. Nationalen Liturgischen Woche, Rom, 24. August 2017) uns daran erinnert, dass „[wir] im Anschluss an dieses Lehramt, an diesen langen Weg […] mit sicherer Gewissheit und lehramtlicher Autorität bekräftigen [können], dass die Liturgiereform unumkehrbar ist“, will er uns die einzige Richtung zeigen, in die wir mit Freude gerufen sind, unser Mühen in der Pastoral als Hirten zu lenken.

Vertrauen wir Maria, der Mutter der Kirche, unseren Dienst an, „die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens“ (Eph 4,3).

Am Sitz der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, dem 4. Dezember 2021, 58. Jahrestag der Promulgation der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium.

✠ Arthur Roche
Präfekt

 Papst Franziskus wurde im Rahmen einer dem Präfekten dieser Kongregation am 18. November 2021 gewährten Audienz über die vorliegenden RESPONSA AD DUBIA samt den beigefügten ERLÄUTERNDEN NOTEN informiert und hat ihre Veröffentlichung gutgeheißen.            
Traditionis custodes Art. 3. Episcopus, in dioecesibus ubi adhuc unus vel plures coetus celebrant secundum Missale antecedens instaurationem anni 1970:    […] § 2. statuat unum vel plures locos ubi fideles, qui his coetibus adhaerent, convenire possint ad Eucharistiam celebrandam (nec autem in ecclesiis paroecialibus nec novas paroecias personales erigens); Art. 3. In den Diözesen, in denen es bisher eine oder mehrere Gruppen gibt, die nach dem Missale vor der Reform von 1970 zelebrieren, hat der Bischof: §2 einen oder mehrere Orte zu bestimmen, wo die Gläubigen, die zu diesen Gruppen gehören, sich zur Eucharistiefeier versammeln können (jedoch nicht in den Pfarrkirchen und ohne neue Personalpfarreien zu errichten);

Auf das vorgelegte Dubium:

Kann der Diözesanbischof, wo es nicht möglich ist, eine Kirche oder ein Oratorium oder eine Kapelle zu finden, um die Gläubigen aufzunehmen, die mit dem Missale Romanum (Editio tipyca 1962) feiern, die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung um eine Ausnahme von der Bestimmung des Motu Proprio Traditionis custodes (Art. 3 § 2) bitten, und somit die Feier in der Pfarrkirche erlauben?

Wird geantwortet:

Ja.

Erläuternde Note.

Artikel 3 § 2 des Motu proprio Traditionis custodes fordert den Bischof auf, in Diözesen, in denen es bisher eine oder mehrere Gruppen gibt, die nach dem Missale vor der Reform von 1970 feiern, „einen oder mehrere Orte zu bestimmen, wo die Gläubigen, die zu diesen Gruppen gehören, sich zur Eucharistiefeier versammeln können (jedoch nicht in den Pfarrkirchen und ohne neue Personalpfarreien zu errichten)“. Mit dem Ausschluss der Pfarrkirche soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Feier der Eucharistie nach dem vorherigen Ritus als ein auf die oben genannten Gruppen beschränktes Zugeständnis nicht zum Alltag des Lebens der Pfarrgemeinde gehört.

Diese Kongregation, die für die in ihre Zuständigkeit fallenden Angelegenheiten die Autorität des Heiligen Stuhls ausübt (vgl. Traditionis custodes, Nr. 7), kann auf Antrag des Diözesanbischofs die Verwendung der Pfarrkirche für die Zelebration nach dem Missale Romanum von 1962 nur in den Fällen bewilligen, in denen feststeht, dass es unmöglich ist, eine andere Kirche, ein Oratorium oder eine Kapelle zu benutzen. Die Beurteilung dieser Unmöglichkeit muss mit äußerster Sorgfalt erfolgen.

Außerdem ist es nicht angemessen, eine solche Feier in die Gottesdienstordnung der Gemeinde aufzunehmen, da sie nur von den Gläubigen besucht wird, die Mitglieder der Gruppe sind. Schließlich ist zu vermeiden, dass sie gleichzeitig mit pastoralen Aktivitäten der Pfarrgemeinde stattfindet. Es wird davon ausgegangen, dass diese Erlaubnis zurückgezogen wird, wenn ein anderer Ort verfügbar wird.

Mit diesen Bestimmungen wird nicht beabsichtigt, die Gläubigen, die in der vorhergehenden Zelebrationsform verwurzelt sind, auszugrenzen: Sie haben nur den Zweck, daran zu erinnern, dass es sich (in Anbetracht des gemeinsamen Gebrauchs der einzigen Ausdrucksform der lex orandi des Römischen Ritus) um ein Zugeständnis aus Sorge um ihr Wohl handelt und nicht um eine Gelegenheit, den vorherigen Ritus zu fördern.

 Traditionis custodes Art. 1. Libri liturgici a sanctis Pontificibus Paulo VI et Ioanne Paulo II promulgati, iuxta decreta Concilii Vaticani II, unica expressio “legis orandi” Ritus Romani sunt. Art. 8. Normae, dispositiones, concessiones et consuetudines antecedentes, quae conformes non sint cum harum Litterarum Apostolicarum Motu Proprio datarum praescriptis, abrogantur.  Art. 1. Die von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils promulgierten liturgischen Bücher sind die einzige Ausdrucksform der lex orandi des Römischen Ritus. Art. 8. Die vorausgehenden Normen, Instruktionen, Gewährungen und Gewohnheiten, die nicht dem entsprechen, was in diesem Motu Proprio festgelegt wird, sind außer Kraft gesetzt.

Auf das vorgelegte Dubium:

Ist es nach den Bestimmungen des Motu Proprio Traditionis Custodes möglich, die Sakramente mit dem Rituale Romanum und dem Pontificale Romanum vor der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils zu feiern?

Wird geantwortet:

Nein.

Nur für die kanonisch errichteten Personalpfarreien, die gemäß den Bestimmungen des Motu Proprio Traditionis Custodes mit dem Missale Romanum von 1962 feiern, ist der Diözesanbischof befugt, die Erlaubnis für den Gebrauch allein des Rituale Romanum (letzte editio typica 1952) – nicht des Pontificale Romanum vor der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils – zu erteilen.

Erläuternde Note.

Das Motu proprio Traditionis custodes beabsichtigt, in der gesamten Kirche des Römischen Ritus ein einziges und übereinstimmendes Gebet wiederherzustellen, das ihre Einheit zum Ausdruck bringt, und zwar gemäß den von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. promulgierten liturgischen Büchern, in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Tradition der Kirche.

Der Diözesanbischof als Leiter, Förderer und Wächter des gesamten liturgischen Lebens muss sich dafür einsetzen, dass man in seiner Diözese zu einer einheitlichen Zelebrationsform zurückkehrt (vgl. Papst Franziskus, Begleitbrief an die Bischöfe in aller Welt zum Text des Motu Proprio Traditionis custodes).

Diese Kongregation, die für die in ihre Zuständigkeit fallenden Angelegenheiten die Autorität des Heiligen Stuhls ausübt (vgl. Traditionis custodes, Nr. 7), ist der Ansicht, dass man, um in der vom Motu proprio angegebenen Richtung voranzuschreiten, die Erlaubnis zur Verwendung des Rituale Romanum und des Pontificale Romanum vor der Liturgiereform nicht erteilen darf, weil diese liturgischen Bücher wie alle vorausgehenden Normen, Instruktionen, Gewährungen und Gewohnheiten außer Kraft gesetzt worden sind (vgl. Traditionis custodes, Nr. 8).

Nur für die kanonisch errichteten Personalpfarreien, die nach den Bestimmungen des Motu Proprio Traditionis Custodes mit dem Missale Romanum von 1962 zelebrieren, ist der Diözesanbischof befugt, nach seinem Ermessen die Erlaubnis zur Verwendung des Rituale Romanum (letzte editio typica 1952) – nicht jedoch des Pontificale Romanum vor der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils – zu erteilen. Es sei daran erinnert, dass die Formel für das Sakrament der Firmung vom heiligen Paul VI. mit der Apostolischen Konstitution Divinæ consortium naturæ (15. August 1971) für die gesamte lateinische Kirche geändert wurde.

Mit dieser Bestimmung soll die Notwendigkeit unterstrichen werden, die vom Motu Proprio vorgegebene Richtung klar zu bekräftigen, die in den von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils promulgierten liturgischen Büchern den einzigen Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus sieht (vgl. (vgl. Traditionis custodes, Nr.1).

Bei der Umsetzung der Bestimmungen ist darauf zu achten, dass all jene, die in der früheren Zelebrationsform verwurzelt sind, zu einem vollen Verständnis des Wertes der Zelebration in der rituellen Form, die uns durch die Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils geschenkt wurde, geführt werden, und zwar durch eine angemessene Ausbildung, die es ermöglicht, zu entdecken, wie diese Zeugnis eines unveränderten Glaubens, Ausdruck einer erneuerten Ekklesiologie und primäre Quelle der Spiritualität des christlichen Lebens ist.

Traditionis custodes Art. 3. Episcopus, in dioecesibus ubi adhuc unus vel plures coetus celebrant secundum Missale antecedens instaurationem anni 1970: § 1. certior fiat coetus illos auctoritatem ac legitimam naturam instaurationis liturgicae, normarum Concilii Vaticani II Magisteriique Summorum Pontificum non excludere;           Art. 3. In den Diözesen, in denen es bisher eine oder mehrere Gruppen gibt, die nach dem Missale vor der Reform von 1970 zelebrieren, hat der Bischof: §1 sicherzustellen, dass diese Gruppen nicht die Gültigkeit und die Legitimität der Liturgiereform, der Bestimmungen des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Lehramtes der Päpste ausschließen;

Auf das vorgelegte Dubium:

Wenn ein Priester, dem der Gebrauch des Missale Romanum von 1962 erlaubt wurde, die Gültigkeit und die Legitimität der Konzelebration nicht anerkennt – es ablehnt, insbesondere bei der Chrisam-Messe zu konzelebrieren –, kann er dann weiterhin diese Erlaubnis in Anspruch nehmen?

Wird geantwortet:

Nein.

Bevor der Bischof jedoch die Erlaubnis, das Missale Romanum von 1962 zu verwenden, widerruft, soll er dafür Sorge tragen, mit dem Priester in einen mitbrüderlichen Austausch zu treten, um sicherzustellen, dass diese Haltung die Gültigkeit und Legitimität der Liturgiereform, die Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils und das Lehramt der Päpste nicht ausschließt, und ihn zu einem Verständnis für den Wert der Konzelebration, insbesondere bei der Chrisam-Messe, zu begleiten.

Erläuternde Note.

Art. 3 § 1 des Motu Proprio Traditionis custodes fordert den Diözesanbischof auf, sicherzustellen, dass Gruppen, die die Feier mit dem Missale Romanum von 1962 beantragen, „nicht die Gültigkeit und die Legitimität der Liturgiereform, der Bestimmungen des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Lehramtes der Päpste ausschließen“.

Der heilige Paulus ermahnt die Gemeinde von Korinth nachdrücklich, die Einheit als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme am eucharistischen Tisch zu leben (vgl. 1 Kor 11,17-34).

In dem Brief an die Bischöfe in aller Welt, der dem Text des Motu Proprio Traditionis custodes beigefügt ist, drückt sich der Heilige Vater wie folgt aus: „‘Die liturgischen Handlungen sind nicht privater Natur, sondern Feiern der Kirche, die das „Sakrament der Einheit“ ist‘ (vgl. Sacrosanctum Concilium, Nr. 26), und müssen daher in Gemeinschaft mit der Kirche erfolgen. Während das Zweite Vatikanische Konzil die äußeren Bande der Eingliederung in die Kirche – das Glaubensbekenntnis, die Sakramente, die Gemeinschaft – bekräftigte, sagte es mit dem heiligen Augustinus, dass es Bedingung des Heiles sei, nicht nur ‚dem Leibe‘, sondern auch ‚dem Herzen‘ nach im Schoße der Kirche zu verbleiben (vgl. Lumen Gentium, Nr. 14).“

Der ausdrückliche Wille, nicht an der Konzelebration, insbesondere bei der Chrisam-Messe, teilzunehmen, scheint Ausdruck eines Mangels, sowohl der Annahme der Liturgiereform wie der kirchlicher Gemeinschaft mit dem Bischof zu sein, die notwendige Voraussetzungen sind, für die Gewährung, mit dem Missale Romanum von 1962 zu feiern.

Bevor der Bischof jedoch die Erlaubnis zur Verwendung des Missale Romanum von 1962 widerruft, bietet er dem Priester die nötige Zeit für einen aufrichtigen Austausch über die tieferen Beweggründe an, die ihn dazu veranlassen, den Wert der Konzelebration nicht anzuerkennen, insbesondere in der Messe, der der Bischof vorsteht, und ihn einzuladen, in der beredten Geste der Konzelebration jene kirchliche Gemeinschaft zu leben, die eine notwendige Voraussetzung dafür ist, am Tisch des eucharistischen Opfers teilnehmen zu können.

 Traditionis custodes Art. 3. Episcopus, in dioecesibus ubi adhuc unus vel plures coetus celebrant secundum Missale antecedens instaurationem anni 1970: […] § 3. constituat, in loco statuto, dies quibus celebrationes eucharisticae secundum Missale Romanum a sancto Ioanne XXIII anno 1962 promulgatum permittuntur. His in celebrationibus, lectiones proclamentur lingua vernacula, adhibitis Sacrae Scripturae translationibus ad usum liturgicum ab unaquaque Conferentia Episcoporum approbatis;    Art. 3. In den Diözesen, in denen es bisher eine oder mehrere Gruppen gibt, die nach dem Missale vor der Reform von 1970 zelebrieren, hat der Bischof: §3 am angegebenen Ort die Tage zu bestimmen, an denen die Feier der Eucharistie unter Verwendung des vom heiligen Johannes XXIII. 1962 promulgierten Römischen Messbuchs möglich ist.[7] Bei diesen Feiern sollen die Lesungen in der Volkssprache vorgetragen werden, wobei die Übersetzungen der Heiligen Schrift zu verwenden sind, die von den jeweiligen Bischofskonferenzen für den liturgischen Gebrauch approbiert wurden;

Auf das vorgelegte Dubium:

Ist es möglich, bei Eucharistiefeiern, die das Missale Romanum von 1962 verwenden, für die Lesungen die Gesamtausgabe der Bibel zu verwenden und die im Messbuch angegebenen Perikopen auszuwählen?

Wird geantwortet:

Ja.

Erläuternde Note.

Art. 3 § 3 des Motu Proprio Traditionis Custodes legt fest, dass die Lesungen in der Volkssprache unter Verwendung der von den jeweiligen Bischofskonferenzen für den liturgischen Gebrauch approbierten Übersetzungen der Heiligen Schrift zu verkünden sind.

Da die Texte der Lesungen im Missale selbst enthalten sind und es somit kein Lektionar gibt, muss man, um die Bestimmungen des Motu Proprio zu befolgen, notwendigerweise auf das Buch der Heiligen Schrift in der von den einzelnen Bischofskonferenzen für den liturgischen Gebrauch approbierten Übersetzung zurückgreifen und die im Missale Romanum von 1962 angegebenen Perikopen wählen.

Die Veröffentlichung volkssprachlicher Lektionare, die den Lesezyklus des vorherigen Ritus wiedergeben, kann nicht erlaubt werden.

Hier ist daran zu erinnern, dass das vorliegende Lektionar eine der wertvollsten Früchte der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils ist. Die Veröffentlichung des Lektionars überwindet nicht nur die „vollständige“ Form des Missale Romanum von 1962 und kehrt zu der alten Tradition der einzelnen Bücher zurück, die den einzelnen Diensten entsprechen, sondern erfüllt auch den in Sacrosanctum Concilium, Nr. 51, geäußerten Wunsch: „Auf dass den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet werde, soll die Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan werden, so dass innerhalb einer bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten Teile der Heiligen Schrift dem Volk vorgetragen werden.“

Traditionis custodes Art. 4. Presbyteri ordinati post has Litteras Apostolicas Motu Proprio datas promulgatas, celebrare volentes iuxta Missale Romanum anno 1962 editum, petitionem formalem Episcopo dioecesano mittere debent, qui, ante concessionem, a Sede Apostolica licentiam rogabit. Art. 4. Die Priester, die nach der Veröffentlichung dieses Motu Proprio geweiht werden und beabsichtigen, nach dem Missale Romanum von 1962 zu zelebrieren, müssen eine formale Anfrage an den Diözesanbischof richten, der vor der Erteilung der Genehmigung den Apostolischen Stuhl konsultiert.            

Auf das vorgelegte Dubium:

Muss der Diözesanbischof vom Apostolischen Stuhl ermächtigt sein (vgl. Traditionis custodes, Nr. 4), um Priestern, die nach der Veröffentlichung des Motu Proprio Traditionis custodes geweiht wurden, die Zele­-bration mit dem Missale Romanum von 1962 zu gestatten?

Wird geantwortet:

Ja.

Erläuternde Note.

Der lateinische Text (offizieller Bezugstext) lautet in Artikel 4 wie folgt: „Presbyteri ordinati post has Litteras Apostolicas Motu Proprio datas promulgatas, celebrare volentes iuxta Missale Romanum anno 1962 editum, petitionem formalem Episcopo dioecesano mittere debent, qui, ante concessionem, a Sede Apostolica licentiam rogabit“.

Dabei handelt es sich nicht nur um eine beratende Stellungnahme, sondern um eine notwendige Ermächtigung, die dem Diözesanbischof von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung erteilt wird, die die Autorität des Heiligen Stuhls in den in ihre Zuständigkeit fallenden Angelegenheiten ausübt (vgl. Traditionis custodes, Nr. 7).

Erst nach Erhalt dieser Genehmigung kann der Diözesanbischof Priestern, die nach der Veröffentlichung des Motu Proprio (16. Juli 2021) geweiht wurden, erlauben, mit dem Missale Romanum von 1962 zu zelebrieren.

Diese Regel will dem Diözesanbischof bei der Beurteilung eines solchen Ersuchens helfen: Seine Einschätzung wird von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung gebührend berücksichtigt werden.

Das Motu Proprio bringt deutlich den Willen zum Ausdruck, als einzigen Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus das anzuerkennen, was in den von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils promulgierten liturgischen Büchern enthalten ist: Es ist daher absolut wünschenswert, dass die nach der Veröffentlichung des Motu Proprio geweihten Priester diesen Wunsch des Heiligen Vaters teilen.

Da es unsere Absicht ist, mit Eifer in die von Papst Franziskus angegebene Richtung zu gehen, werden alle Ausbilder der Seminare ermutigt, die zukünftigen Diakone und Priester zu begleiten, damit sie den Reichtum der vom Zweiten Vatikanischen Konzil gewünschten Liturgiereform verstehen und erfahren: Sie hat es verstanden, jedes Element des Römischen Ritus wertzuschätzen und – wie die Konzilsväter wünschten – jene volle, bewusste und tätige Teilnahme des ganzen Gottesvolkes an der Liturgie zu fördern (vgl. Sacrosanctum Concilium Nr. 14), die die Hauptquelle der authentischen christlichen Spiritualität ist.

 Traditionis custodes Art. 5. Presbyteri, qui iam secundum Missale Romanum anno 1962 editum celebrant, ab Episcopo dioecesano licentiam rogabunt ad hanc facultatem servandam. Art. 5. Die Priester, die schon nach dem Missale Romanum von 1962 zelebrieren, erbitten vom Diözesanbischof die Genehmigung, weiterhin von dieser Befugnis Gebrauch zu machen.        

Auf das vorgelegte Dubium:

Kann die Erlaubnis, nach dem Missale Romanum von 1962 zu zelebrieren, ad tempus erteilt werden?

Wird geantwortet:

Ja.

Erläuternde Note.

Die Entscheidung, die Verwendung des Missale Romanum von 1962 für einen bestimmten Zeitraum zu gestatten – für die Dauer, die der Diözesanbischof für angemessen hält –, ist nicht nur möglich, sondern auch empfehlenswert: Das Ende des festgelegten Zeitraums bietet die Möglichkeit zu überprüfen, ob alles mit der vom Motu Proprio festgelegten Ausrichtung übereinstimmt. Das Ergebnis dieser Überprüfung kann die Gründe für die Verlängerung oder Aussetzung der Erlaubnis liefern.

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Auf das vorgelegte Dubium:

Gilt die vom Diözesanbischof erteilte Erlaubnis, nach dem Missale Romanum von 1962 zu zelebrieren, nur für das Gebiet seiner Diözese?

Wird geantwortet:

Ja.

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Auf das vorgelegte Dubium:

Muss, wenn der berechtigte Priester abwesend oder verhindert ist, auch wer ihn vertritt, eine formale Berechtigung erhalten haben?

Wird geantwortet:

Ja.

____________________________________________________________________________________

Auf das vorgelegte Dubium:

Müssen Diakone und zu Diensten Beauftragte, die an der Feier nach dem Missale Romanum von 1962 teilnehmen, vom Diözesanbischof ermächtigt werden?

Wird geantwortet:

Ja.

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Auf das vorgelegte Dubium:

Kann ein Priester, der berechtigt ist, mit dem Missale Romanum von 1962 zu zelebrieren, und der aufgrund seines Amtes (Pfarrer, Kaplan,…) an Wochentagen auch mit dem Missale Romanum der Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils zelebriert, unter Gebrauch des Missale Romanum von 1962 binieren?

Wird geantwortet:

Nein.

Erläuternde Note.

Der Pfarrer oder Kaplan, der in Ausübung seines Amtes werktags mit dem derzeitigen Missale Romanum zelebriert, das der einzige Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus ist, kann nicht mit dem Missale Romanum von 1962 feiernd binieren, und zwar weder mit einer Gruppe noch privat.

Es ist nicht möglich, die Bination zu gewähren, weil nämlich kein Fall von „gerechtem Grund“ oder „pastoraler Notwendigkeit“ vorliegt, wie dies can. 905 §2 CIC verlangt: das Recht der Gläubigen, die Eucharistie zu feiern, wird in keiner Weise verweigert, da ihnen die Möglichkeit geboten wird, an der Eucharistie in ihrer derzeitigen rituellen Form teilzunehmen.

____________________________________________________________________________________

Auf das vorgelegte Dubium:

Kann ein Priester, der berechtigt ist, mit dem Missale Romanum von 1962 zu zelebrieren, am selben Tag mit demselben Messbuch für eine andere Gruppe von Gläubigen zelebrieren, die eine Genehmigung erhalten hat?

Wird geantwortet:

Nein.

Erläuternde Note.

Es ist nicht möglich, die Bination zu gewähren, weil nämlich kein Fall von „gerechtem Grund“ oder „pastoraler Notwendigkeit“ vorliegt, wie dies can. 905 §2 CIC verlangt: das Recht der Gläubigen, die Eucharistie zu feiern, wird in keiner Weise verweigert, da ihnen die Möglichkeit geboten wird, an der Eucharistie in ihrer derzeitigen rituellen Form teilzunehmen.

ADVENT: 17.12.2021

Geschichte des Weihnachtsbaums (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Kindersendung (Warum gibt es Bescherung am Heiligabend vorgelesen von Ivan)
Weihnachtsgeschichte: Der Weg nach Bethlehem mit der hl. Familie (vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
Theologische Auslegung zum Thema: Der Weg nach Bethlehem mit der hl. Familie (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsgeschichte: Russland (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Rosenkranzgebet
Kathnews
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 16.12.2021

Ein Jahr Weihnachten (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Akzeptanz (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsgeschichte: Mexiko (vorgelesen von Frau Vera Novakovic)
Kindersendung (Verse zum Advent vorgelesen von Ivan)
Weihnachtsgeschichte: Das Hirtenlied (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 15.12.2021

Weihnachtsbäume von Gustav Falke (vorgelesen von Luka)
Religiös geprägte Heiligabendfeier (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Interview mit Herr Stefan Gribi, Medienverantwortlicher von Caritas Schweiz
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

Link Caritas-Markt: www.caritas-markt.ch

Spendenkonto Caritas Schweiz : Postkonto 60-7000-4 (oder über unsere Spendenfunktion auf www.caritas.ch)

Stefan Gribi

Mittwochskolumne vom 15.12.2021

Der Glaube ändert in der Pandemie viel.

Bern (novaradio.ch): Leider gibt es viele Theologen in der Schweiz, die nicht daran glauben, dass der Glaube die objektive Realität verändern kann. Für diese Theologen ist der Glaube nur in den Gefühlen zu verorten. Daher spielt es auch keine grosse Rolle, ob die Kirche den Menschen Sakramente anbietet oder sie mit anderen Angeboten vertröstet, die nichts mit den Sakramenten oder dem Lehramt der Kirche zu tun haben. Es ist daher kein Wunder, dass im Bistum Basel viele Verantwortungsträger keine grossen Anstrengungen unternehmen, um den Menschen das Feiern der Eucharistie zu ermöglichen. Diejenigen, die den Menschen sagen, Ihr Gebet bringe nichts, glauben auch nicht an die Realpräsenz. Wenn verkündet wird, der katholische Glaube ändere nichts an der Pandemie, sondern nur an der Einstellung, wie man der Pandemie begegne, dann verwirrt man die Gläubigen. Selbstverständlich ist es wichtig, eine positive Lebenseinstellung zu haben und alles zu tun, um sich selbst und die anderen Menschen zu schützen. Aber der Christ glaubt auch, dass er durch sein Gebet die Welt verändern kann. Gott ist in Jesus Mensch geworden, da er sich voll und ganz mit uns verbrüdern wollte. Er wollte uns gleich werden, ausser in der Sünde. Wenn wir Weihnachten ernsthaft feiern, können wir unmöglich die Auffassung vertreten, unser Gebet zu Gott kann nicht die Welt zum Besseren verändern. Immanuel – Gott mit uns. Die Menschwerdung Gottes ist ein sichtbarer Beweis, dass Gott den Menschen so sehr liebt, dass er auch die Naturgesetze ausser Kraft setzt, um den Menschen zu retten. Auch in dieser Pandemie können wir sicher sein, dass Gott den Menschen nicht alleine lässt. Gott ist nicht nur in unseren Gefühlen, er ist ein realer Vater. Diese Wahrheit feiern wir an Weihnachten.

ADVENT: 14.12.2021

Johannes vom Kreuz (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Vorfreude auf Weihnachten (vorgelesen von Luka)
Interview mit Pater Bernhard Kaufmann zum Thema lebendiger Rosenkranz
Verse zu Advent von Theodor Fontane (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
O Tannenbaum (vorgelesen von Frau Christine Augsburger)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 13.12.2021

THEMENTAG: Hl. Lucia (vorgelesen von Herr Davor Novakovic, Ivan und Luka in der Kinder- und Jugendsendung)
Rosenkranzgebet
Dritter Teil von der Weihnachtsgeschichte: Gottes Weihnachtskrippe (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 12.12.2021

Theologische Bedeutung zum Thema Gaudete
Tagesevangelium: Lk 3, 10-18 (vorgelesen von Herr Davor Novakovic) Auslegung des Tagesevangelium durch Abbe Christian Schaller von der Kirche Dreifaltigkeit in Bern
Kindersendung (ver. Geschichten vorgelesen von Ivan)
Theologische Betrachtung zum Thema Riten (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 10.12.2021

THEMENTAG Bescherungen (vorgelesen von Frau Martina Kuoni, Luka in der Jugendsendung und Christine Augsburger)
Weihnachtsgeschichte (Bennos Weihnachtswunsch von Daisy)
Rosenkranzgebet
Kathnews
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 09.12.2021

Theologische Auslegung zum Thema Sohn Gottes (vorgelesen Herr Davor Novakovic)
Zuhause ist es am schönsten (kurzes Gedicht vorgelesen von Ivan)
Krippenfeier von Heinrich Böll (vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: Friedenslicht/Bern/SBB

Das Friedenslicht kommt am Gaudete-Sonntag (nächsten Sonntag) um ca. 20.00 Uhr in die Kirche (Dreifaltigkeit Bern). Wie immer ist hinten in der Kirche eine grosse Laterne aufgestellt mit einer Kerze drin mit dem Licht aus Bethlehem. Die Kirche ist von 07.00 bis 19.00 Uhr offen. Sie können also jederzeit (auch während eines Gottesdienstes) das Licht holen kommen – ohne Anmeldung aber mit Maske. Falls grad ein Gottesdienst sein sollte, werden Sie das Covid-Zertifikat zeigen müssen. Nehmen Sie bitte, um das Licht abzuholen, am besten eine Laterne mit.

Bild: Verein Friedenslicht Schweiz

Bewilligung für Aktion «Friedenslicht Schweiz»

Für den „Heim-Transport“ des Friedenslichtes erteilen wir Ihnen die folgende Bewilligung:

Datum: Samstag, 11. Dezember 2021 bis Freitag, 31. Dezember 2021

Standort: Zürich, Bürkliplatz / Luzern KKL / Basel / Fribourg / Lausanne / Genf /

Sarnen, Sachseln (Ranfttreffen)

Transportmittel: S-Bahnen, Regional-, Schnell- und Intercityzüge, Postauto, Bus und Tram

Folgende Punkte sind zu beachten und einzuhalten:

– Das Licht darf nur unter Aufsicht einer erwachsenen Person transportiert werden.

– Das Friedenslicht ist nur in Laternen, Windlichtern oder Transportkerze auf die Reise mitzunehmen.

– Fackeln, Petrollampen, und offenes oder rauchendes Feuer dürfen nicht im öffentlichen Verkehr

transportiert werden. (Eine übermässige Rauchentwicklung kann die Brandmeldeanlage auslösen)

– Die Anweisungen der Mitarbeitenden des öffentlichen Verkehrs, der Transportpolizei oder den

Sicherheitskräften sind Folge zu leisten.

– Die Bewilligung gilt nicht zur Fahrt im öffentlichen Verkehr und ist unseren Mitarbeitenden auf

Verlangen vorzuweisen.

– Der öffentliche Verkehr lehnt jegliche Haftung für Zwischenfälle ab, die sich im Zusammenhang mit dem

Lichttransport ereignen. Die Haftung übernimmt jeder Reisende oder der Verantwortliche der

Reisegruppe. (gilt auch bei Auslösen der Brandmeldeanlage)

– Betriebsabläufe und der Zugverkehr dürfen nicht gestört werden

Wir wünschen Ihnen zu Ihrer Aktion viel Erfolg und eindrückliche Stunden zusammen mit Gleichgesinnten.

Schweizerische Südostbahn AG

Bahnproduktion

Schweizerische Bundesbahnen SBB AG

Personenverkehr, Geschäftskunden

ADVENT: 08.12.2021

Opus Dei zum Thema Hl. Messe
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und – Gottesmutter Maria (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Ein Vers Namens Weihnachten (kurzes Gedicht vorgelesen von Ivan)
Heilige Nacht von Selma Lagelöf (vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 07.12.2021

Der Weihnachtsbaum von Ernst Moritz Arndt (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Der Christbaum (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Die Winternacht von Christian Morgenstern (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
THEMENTAG: Weihrauch (Weihrauch im Gottesdienst vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Heute werde ich sie über den Weihrauch informieren (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Interview mit Herr Johannes Ertelt (Apotheker aus Deutschland) zum Thema Weihrauch
Rezept: Glühwein (vorgelesen von Frau Christine Augsburger)
Das Krippenspiel (vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

https://www.weihrauch-apotheke.de

https://www.aureliasan.de

www.weihrauch.org

https://www.nature.com/articles/s41589-020-0544-7

Quelle: Johannes Ertelt

ADVENT: 06.12.2021

Tragt in die Welt ein Licht (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
THEMENTAG: Hl. Nikolaus (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Kindersendung (Hl. Nikolaus und Maria vorgelesen von Ivan)
Jugendsendung (Christbaum vorgelesen von Luka)
Weihnachtsgeschichte (Hl. Nikolaus hilft den Menschen vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 05.12.2021

Christkind im Walde von Ernst von Wildenbruch (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Rezept für Süsserbauernbrote (vorgelesen von Frau Christine Augsburger)
Tagesevangelium: Lk 3, 1-6 (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Auslegung des Tagesevangelium durch Abbe Nicolas Betticher von der Bruder Klaus Kirche Bern
Jugendsendung (Friedenslicht vorgelesen von Luka)
Theologische Auslegung zum Thema Advent (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Rosenkranzgebet
Gottes Weihnachtskrippe Teil II (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 04.12.2021

Eckdaten zum Adventskranz (vorgelesen Herr Davor Novakovic)
Weihnachtsgeschichte: Adventskranz (vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
THEMENTAG: Christstollen (vorgelesen von Frau Vera Novakovic und Frau Christine Augsburger)
THEMENTAG: Hl. Barbara (vorgelesen von Frau Martina Kuoni sowie von Ivan in der Kindersendung)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 03.12.2021

Bethlehem von Peter Schüt (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Opus Dei – Christliche Berufungen II
Kindersendung (Stern der Hoffnung vorgelesen von Ivan)
Rosenkranzgebet
Kathnews
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 02.12.2021

Kindersendung (Verschiedene Themen vorgelesen von Ivan)
Jugendsendung (Friedenslicht vorgelesen von Luka)
Rosenkranzgebet
Gespräch zwischen Zündholz und Kerze von Frau Gabriele Unkelbach (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

Mittwochskolumne vom 01.12.2021

Jesus Christus ist das Licht der Welt

Bern, 01.12.2021 (novaradio.ch): Wahrscheinlich geht es Ihnen in der kalten Jahreszeit ähnlich. Die Temperaturen und die langen Nächte schlagen aufs Gemüt. Es ist für den Menschen schwierig, mit dieser langen äusseren Dunkelheit konfrontiert zu sein, ohne dieses Dunkel auch ins Herz zu lassen. Viele Menschen leiden im Herbst und Winter unter Traurigkeit bis hin zu Depressionen. Der Mensch ist ein Wesen, dessen Sinneswahrnehmung sich auch auf seinen inneren Zustand auswirkt. Gerade deswegen ist es wichtig, sich in dieser Jahreszeit, in der die Sonne oft abwesend ist, vor Augen zu führen, dass Gott dem Menschen neben seinen fünf Sinnen  noch ein Herz gegeben hat, welches einen Sinn für die ewige Wahrheit in sich trägt. Dieses Herz lehrt uns, dass Gott immer an unserer Seite ist und Jesus Christus das Licht der Welt ist, das stärker strahlt als die Sonne. In dieser Corona-Pandemie leiden viele Menschen unter Zukunftsängsten. Es herrscht auch unter teilweise frommen Katholiken oft eine Untergangsstimmung. Überall ist ein Pessimismus spürbar. Dies entspringt jedoch keiner christlichen Grundhaltung. Wenn Christus der Sohn Gottes ist, dann hat er alle Macht im Himmel und auf Erden. All unsere Sorgen und Ängste müssen wir durch sein Licht überstrahlen lassen. Wenn wir Christus als das Licht unseres Lebens annehmen, erhalten wir eine innere Ruhe, die uns jede Kälte – diejenige vom Wetter oder diejenige, die durch unsere Mitmenschen in die Welt getragen wird – ertragen lässt. Wir werden unsere Mitmenschen mit dem Feuer der Liebe entzünden und selbst ein Licht für die Welt werden. Denken wir in den langen Nächten dieser Adventszeit immer daran. Wie heisst es so schön im Weihnachtslied von Dieter Trautwein: „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsere Nacht nicht traurig sein“ und in der fünften Strophe dann: „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsere Nacht nicht endlos sein.“ Mit Gott ist keine Nacht endlos, am Ende wird immer seine Liebe siegen.

ADVENT: 01.12.2021

Jugendsendung (Advent vorgelesen von Luka)
THEMENTAG: Krippe (vorgelesen von Herr Davor Novakovic und Luka in der Jugendsendung)
Rosenkranzgebet
Schweizerische Vereinigung der Krippenfreunde Herr Raoul Blanchard
Krippenbauer Herr Daniel Künis-Gerig
(diese zwei Interviews sind vom 2020)
https://www.krippen.ch/de/
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 30.11.2021

Jugendsendung (Adventskranz und Adventskalender vorgelesen von Luka)
Lebkuchen (Tradition und Rezept zum Thema Lebkuchen vorgelesen von Frau Vera Novakovic und Christine Augsburger)
Opus Dei – Christliche Berufungen
Christian Morgenstern – Die Winternacht (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Rosenkranzgebet
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

ADVENT: 29.11.2021

Gedicht von Heinrich Heine Heilige drei Könige aus dem Morgenland
(vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Dürfen wir Katholiken, vor Weihnachten, Weihnachtsfilme schauen und Weihnachtsmusik hören? (vorgelesen von Herr Davor Novakovic)
Kindersendung (Adventskalender und Adventskranz vorgelesen von Ivan)
Jugendsendung (Heiliggedenktage im Advent vorgelesen von Luka)
Weihnachtsgeschichte: Adventslicht (vorgelesen von Frau Eva Hoffman)
Rosenkranzgebet
Interview mit Herr Martin von Walterskirchen, Präsident von Malteserorden Schweiz
https://www.shoms.ch/de
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

Quelle: Martin von Walterskirchen

ADVENT: 28.11.2021

Gottes Weihnachtskrippe (vorgelesen von Frau Martina Kuoni)
Kindersendung (Kirchenjahr und Advent vorgelesen von Ivan)
Jugendsendung (Advent und Adventskranz vorgelesen Luka)
Interview mit Abbe Christian Schaller (Dreifaltigkeit Kirche)
Evangelium zum ersten Adventssonntag 
Rosenkranzgebet
Impuls zum Evangelium und Adventsansprache vorgetragen von Dr. Don Nerio Medici (Priester Opus Dei Schweiz)
Interview mit Abbe Nicolas Betticher (Bruder Klaus Kirche Bern)
Dazwischen immer wieder Adventsmusik

Programm_-_Adventskonzert.pdf (kathbern.ch)

Planetarium Zürich – Tournee (planetarium-zuerich.ch)

Pfarrei Dreifaltigkeit: Pfarrei Dreifaltigkeit (kathbern.ch)

Pfarrei Bruder Klaus Bern: Pfarrei Bruder Klaus Bern (kathbern.ch)

S t e r n e n m u s i k

Orgelmusik zum Advent

  1. November – 23. Dezember
    immer wochentags 17.00 – 17.30 Uhr
    mit den Organisten der Dreifaltigkeitskirche

ADVENT 2021

Täglich ab 17h können Sie die Adventsendungen hören.

Nachrichtensendung vom 26.11.2021

Armes Deutschland!
Tag der Menschen mit Behinderung
Bis 15. Dezember müssen alle Priester geimpft sein

Mittwochskolumne vom 24.11.2021

Advent

Bern, 24.11.2021 (novaradio.ch): Der erste Advent steht vor der Türe. Ist uns allen bewusst, dass der Advent uns das Kommen des Herrn ankündigt? Die Adventszeit ist heutzutage sehr kommerziell geprägt. Überall werden wir aufgefordert, unsere Zeit für den Konsum und andere Aktivitäten hinzuopfern. Dadurch geht völlig verloren, welche grosse Heilstat der Advent uns verspricht. Gott wird Mensch. Er macht sich klein wie ein Kind, um zu uns kommen zu können. Er kommt nicht in Macht, er kommt nicht als grosser Herrscher, sondern als schwaches Kind. Dies ist eine wunderbare Nachricht der Hoffnung. Nehmen wir uns bewusst Zeit, um uns auf das Kommen des Herrn vorzubereiten. In jeder Eucharistie dürfen wir Gott nahe sein, in jeder Kommunion empfangen. Die Adventszeit dient uns wie die Fastenzeit, uns neu zu Gott zu bekehren. Auch der frommste Mensch braucht regelmässig diese Bekehrung. Wir alle sind Sünder und wir alle sind auf die Geburt Jesu angewiesen. Wir alle leben aus seiner Barmherzigkeit. Beginnen wir diese Adventszeit bewusst im Sinne der Liebe zu Gott und zu unseren Mitmenschen.  

Kirche im Herbst

Wir bereiten Sie auf die Adventszeit vor. Heute geht es um das Ende bzw. Anfang des Kirchenjahrs u.v.m.

Nachrichtensendung vom 19.11.2021

RED Week 2021
Schweizer Bischöfe reisen zum Papst
Netflix und andere Unternehmen sagen, dass „Herzschlag“ schlecht ist fürs Geschäft
US-Bischofskonferenz und Kommunionsverbot

Mittwochskolumne vom 17.11.2021

Christkönigsfest

Bern, 17.11.2021 (novaradio.ch): Der letzte Sonntag im Kirchenjahr stellt Christus als König in den Mittelpunkt. Dieses junge Fest, welches nach dem ersten Weltkrieg eingeführt wurde, macht klar, dass es nur einen König auf dieser Welt gibt. Als die Monarchien nach dem Ende des ersten Weltkrieges abgeschafft und die christlichen Königreiche durch säkulare Staaten ersetzt wurden, wollte die Kirche den Menschen ein sichtbares Zeichen schenken, dass trotz aller politischer und gesellschaftlicher Turbulenzen eine Konstante bleibt: Gott liebt die Menschen, er ist Herr über ihr Leben und seine Barmherzigkeit ist ewig. In der Zwischenkriegszeit war dieses Fest auch ein Halt für alle Menschen, die sich den Bestrebungen totalitärer Staaten widersetzten. Der Wunsch dieser Bewegungen, den Menschen völlig zu vereinnahmen, war im Widerspruch zur Lehre der Kirche, die den Menschen als Ebenbild Gottes betrachtete und seine Würde schützte. Heute reden wir oft über die Fehler der Kirche, vergessen dabei aber, dass es immer wieder mutige Katholiken gab, Priester und Laien, die den Zeitgeist bekämpften und sich gegen menschenverachtende Systeme wehrten. Auch wir sind heute aufgerufen, uns gegen jede Form der Ungerechtigkeit zu wehren. Beispielsweise gegen eugenische Bestrebungen, die heute wieder in Mode sind. Jeder Mensch ist ein Gedanke Gottes. Dass Menschen im Mutterleib getötet werden, weil sie nicht einer menschengedachten Norm entsprechen oder Senioren dazu gedrängt werden, aus dem Leben zu scheiden, da sie sich als Belastung für die Gesellschaft betrachten, ist eine Schande. Wenn Christus der König ist, dann können wir nicht uns selbst zum Mass aller Dinge machen. Gott ist dieses Mass. Feiern wir dieses Christkönigsfest würdig, indem wir uns selbstkritisch fragen, wo wir der Herrschaft Christi zum Durchbruch verhelfen können. Wir sind heute Sklaven so vieler Dinge, vor allem Sklaven unserer eigenen Sünden. Lassen wir uns durch sein Königtum, welches das Königtum über unsere Herzen ist, beherrschen und befreien.  

NEWS Kommentar von Frau Monika Rheinschmitt zu TC

Kommentar zum Briefwechsel zwischen Kardinal Nichols (Westminster) und
Erzbischof Roche (Gottesdienstkongregation)
7.11.2021, Monika Rheinschmitt
Hier eine Zusammenfassung der wesentlichen Punkte der beiden Briefe:
Kardinal Vincent Nichols, Erzbischof von Westminster und Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales, stellt in seinem Schreiben vom 28.7.2021 an Erzbischof Arthur Roche, den
Präfekten der Gottesdienstkongregation, einige Fragen zur Umsetzung des Motu proprio Traditionis custodes [TC] vom 16.7.2021:
a. Wird es ein weiteres Schreiben, zur Interpretation von TC, geben?
b. Will TC nicht nur die Meßfeier, sondern alle Sakramente im Usus antiquior abschaffen?
c. Wie soll mit den unterschiedlichen liturgischen Kalendern umgegangen werden, nach denen manche
Feste (z.B. Fronleichnam) auf unterschiedliche Daten fallen?
d. Woher sollen die Texte für die landessprachlichen Schriftlesungen im Usus antiquior genommen werden?
e. Was genau ist mit „Gruppen“ in TC gemeint?
f. Können Gläubige weiterhin (wie seit 1971 mit dem Heenan-Indult erlaubt) in ihrem Testament bestimmen, daß sie mit einen Requiem im Usus antiquior beerdigt werden wollen?
Erzbischof Roche antwortet:
a. Die Glaubenskongregation ist zusammen mit der Ordenskongregation ab jetzt für Fragen des Usus antiquior zuständig.
b. ungewollter Weise ist die Praxis aller Sakramente im
Usus antiquior stark angewachsen. TC verleiht den Ortsbischöfen in dieser Hinsicht wieder mehr Vollmachten für ihr Bistum.
c. Weitere Klärungen sind notwendig, vor voreiligen
Festlegungen wird gewarnt.
d. Für die Schriftlesungen sollen dieselben Textversionen verwendet werden wie im Novus Ordo – was
passieren soll, wenn im Novus Ordo entscheidende Sätze herausgestrichen wurden, bleibt offen.
e. Mit „Gruppen“ sind sowohl Personalpfarreien gemeint als auch Gottesdienstgemeinden.
f. Auch Erzbischof Roche hat keine Unterlagen über das Heenan-Indult von 1971. Seine Bestimmungen
sollen jedenfalls durch TC aufgehoben werden.
Eine der zentralen Fragen für den Umgang mit „Traditionis Custodes“ [TC] ist:
Wurde / ist der Usus antiquior abgeschafft oder nicht?
D.h. hat Papst Paul VI. ihn 1970 mit der Einführung des Novus Ordo abgeschafft? Oder Papst Franziskus
mit TC?
Dem Latin Mass Magazine vom 5.5.1995 ist folgende Aussage entnommen:
Schon in den 1990er Jahren sagte Kardinal Stickler in einem Interview: «1986 stellte Papst Johannes
Paul II. einer Kommission von neun Kardinälen zwei Fragen.
Erstens: ‚Verbot Papst Paul VI. oder eine andere zuständige Autorität die weit verbreitete Feier der tridentinischen Messe in der heutigen Zeit?’ Die Antwort, die acht von neun Kardinälen 1986 gaben, war:
Nein, die Messe vom hl. Pius V. wurde nie verboten: Ich kann das sagen, denn ich war einer von den
Kardinälen.
Da war noch eine sehr interessante Frage: ‚Kann ein Bischof einem Priester in gutem Ruf verbieten,
weiterhin die tridentinische Messe zu zelebrieren?’ Die neun Kardinäle waren einstimmig der Meinung,
daß kein Bischof einem katholischen Priester die Feier der tridentinischen Messe verbieten kann. Wir
haben kein offizielles Verbot und ich glaube, der Papst würde nie ein offizielles Verbot aussprechen …
eben wegen der Worte Pius V., der sagte, diese Messe wäre für immer.» Praktische Konsequenzen
hatte dies aber nicht. Selbst nach Summorum pontificum wird die Feier der überlieferten Messe von einigen Bischöfen im Ungehorsam gegenüber der päpstlichen Weisung noch behindert oder verboten.
Dieser Argumentation schließen sich auch in neuerer Zeit viele Theologen und Kirchenrechtler an, darunter
Papst Benedikt XVI. in seinem Motu proprio Summorum Pontificum [SP]:
Das vom hl. Pius V. promulgierte und vom sel. Johannes XXIII. neu herausgegebene Römische Meßbuch hat hingegen als außerordentliche Ausdrucksform derselben „Lex orandi“ der Kirche zu gelten, und
aufgrund seines verehrungswürdigen und alten Gebrauchs soll es sich der gebotenen Ehre erfreuen.
Diese zwei Ausdrucksformen der „Lex orandi“ der Kirche werden aber keineswegs zu einer Spaltung der
„Lex credendi“ der Kirche führen; denn sie sind zwei Anwendungsformen des einen Römischen Ritus.
Demgemäß ist es erlaubt, das Meßopfer nach der vom sel. Johannes XXIII. promulgierten und niemals abgeschafften Editio typica des Römischen Meßbuchs als außerordentliche Form der Liturgie
der Kirche zu feiern. … (Art. 1)
In Messen, die ohne Volk gefeiert werden, kann jeder katholische Priester des lateinischen Ritus – sei er
Weltpriester oder Ordenspriester – entweder das vom seligen Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegebene Römische Meßbuch gebrauchen oder das von Papst Paul VI. im Jahr 1970 promulgierte

Für eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen Meßbuch benötigt der Priester keine Erlaubnis, weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius. (Art. 2)
Im SP-Begleitschreiben an die Bischöfe schreibt Papst Benedikt XVI.:
Was nun die Verwendung des Meßbuchs von 1962 als Forma extraordinaria der Meßliturgie angeht, so
möchte ich darauf aufmerksam machen, daß dieses Missale nie rechtlich abrogiert wurde und insofern im Prinzip immer zugelassen blieb. …
Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum
verboten oder gar schädlich sein. Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und
Beten der Kirche gewachsen sind, und ihnen ihren rechten Ort zu geben.
Papst Benedikt XVI. setzte mit SP kein neues Recht, sondern bestätigte bereits vorhandenes Recht – darum bedeutet die Außerkraftsetzung von SP nicht die Aufhebung des Rechts zur Zelebration im Usus antiquior.
Auf diese Rechtsgrundlage vertrauten auch alle Priester und Ordensleute der verschiedenen traditionellen
Institute, Priesterbruderschaften und Ordensgemeinschaften bei ihrem Eintritt ins Seminar bzw. Kloster sowie bei ihrer Weihe bzw. beim Ablegen ihrer Gelübde.
Eine Änderung dieser Rechte, d.h. eine Verletzung der Bestandsgarantie, käme einem Vertragsbruch
gleich.
Die beiden obengenannten Briefe von Kardinal Nichols und Erzbischof Roche datieren von Ende Juli/Anfang August 2021 und drücken die Erwartung aus, daß nach einer kurzen Duldungsphase der Usus antiquior abgeschafft werde.
Damals war die Reaktion der Bischöfe weltweit noch nicht bekannt – ebensowenig die der traditionsverbundenen Laien.
Inzwischen haben viele Bischöfe kundgetan, daß in ihren Diözesen die von Papst Franziskus genannten
Probleme nicht bestehen und sie um des Seelenheils der ihnen anvertrauten Gläubigen willen vorerst alles
beim Alten belassen.
Parallel dazu gab es viele kleinere und größere Protestaktionen von Laien, die die ungerechtfertigten pauschalen Vorwürfe in TC zurückwiesen und bekräftigten, daß sie weiterhin die heilige Messe im Usus antiquior mitfeiern und auch die anderen Sakramente in dieser Form empfangen wollen.
Die neueren Aussagen (im Oktober 2021) Vatikanischer Stellen tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem nicht mehr so sehr die möglichst baldige Abschaffung des Usus antiquior betont wird, sondern dessen
„Regulierung“, d.h. die Stärkung der Macht der Ortsbischöfe, darüber zu bestimmen, wer wann wo in ihrer
Diözese heilige Messen im Usus antiquior zelebriert und die anderen Sakramente in diesem Ordo spendet.
Dies soll allerdings in Form von Ausnahmegenehmigungen geschehen, nicht in Form von „Promotion“ [Förderung/Unterstützung] – so Erzbischof Roche.
In diesem Zusammenhang soll daran erinnert werden, was bedeutende Heilige bereits in früheren Jahrhunderten zur Frage des Gehorsams sagten:
Thomas von Aquin (Summa, II-II, Q. 104, Art 5):
In der Apostelgeschichte steht: “Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29)
Manchmal ordnet ein Oberer etwas an, was gegen den Willen Gottes ist. Darum muß man den Oberen
nicht in allen Dingen gehorchen. …
Der hl. Augustinus sagt (De Verb. Dom. Viii): “Wenn der Kaiser etwas befiehlt und Gott etwas anderes
[befiehlt], so muß man das erstere mißachten und Gott gehorchen.“
In der Überzeugung, daß der überlieferte lateinische Ritus Gott wohlgefällig ist, werden die traditionellen
Katholiken auch weiterhin so beten und glauben, wie dies die Kirche seit mehr als 1500 Jahren tut.

Quelle: Pro Missa Tridentina

Kirche im Herbst vom 15.11.2021

An diesem Sonntag endet das Kirchenjahr und wir feiern das Christkönigsfest.

Nachrichtensendung vom 12.11.2021

Erzbischof Cordilione vs. Biden
Traditiones custodes
Pro Ecclesia vs. Kath.ch

NEWS: Antwort auf den Brief

Congregatio de Cultu Divino

et Disciplina Sacramentorum

Praefectus

Vatikan Stadt, 4. August 2021

Prot. N. 378/21

Eminenz,

wir danken Ihnen für Ihr Schreiben vom 28. Juli 2021 und dafür, daß Sie Ihre Fragen zu Traditionis custodes an die Kongregation weitergeleitet haben. Die Kongregation selbst prüft derzeit aufmerksam die Auswirkungen des Motu Proprio und hat bisher noch keine Richtlinien herausgegeben. Um Ihrer Eminenz jedoch behilflich zu sein, bin ich gerne bereit, Ihnen eine erste Antwort zu geben und Ihnen unseren derzeitigen Kenntnisstand zu den von Ihnen angesprochenen Fragen mitzuteilen.

Es ist klar, daß der wichtigste Kommentar zu dem neuen Gesetz über die Gewährung der Verwendung älterer liturgischer Texte als Ausnahmekonzession und nicht als Förderung das Begleitschreiben von Papst

Franziskus an die Bischöfe ist. Es ist auch klar, daß diese Ausnahmekonzessionen nur denjenigen gewährt

werden sollten, die die Gültigkeit und Legitimität der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils und

des Lehramtes der Päpste akzeptieren. Alles, was in dem neuen Gesetz steht, ist auf die Rückkehr und

Stabilisierung der Liturgie ausgerichtet, wie sie vom Zweiten Vatikanischen Konzil verordnet wurde.

In Bezug auf Ihre einzelnen Punkte:

a. Die Kongregation für die Glaubenslehre war früher das einzige Dikasterium des Heiligen Stuhls mit Zuständigkeit in diesen Fragen. Diese Zuständigkeit ist nun vollständig auf die Kongregationen für den

Gottesdienst und die Sakramentenordnung sowie für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens übertragen worden. Sie üben nun die alleinige Zuständigkeit in ihren

jeweiligen Bereichen aus.

b. Es ist für die Kongregation klar, daß das neue Gesetz all das aufhebt, was zuvor als außergewöhnliches

und begrenztes Zugeständnis gewährt wurde. Die pastorale Klugheit kann jedoch für eine sehr be[1]grenzte Zeit und im Hinblick auf eine stärkere kirchliche Gemeinschaft eine vollständige Umsetzung des

Motu Proprio vorsehen, was jedoch eine sorgfältige Überwachung und klare Anleitung zu diesem Zweck

erfordern würde. Traditionis custodes spricht nur von der Verwendung des Missale Romanum von 1962

und von Eucharistiefeiern. Es hat eine beträchtliche Fehlinterpretation früherer Bestimmungen mit zu[1]nehmenden Gewohnheiten, Entwicklungen und Förderungen gegeben, was nicht zuletzt ein Wachstum

begünstigt hat, das von früheren Päpsten nicht vorhergesehen oder gebilligt worden war. Eine frühere

Unterbewertung der Rolle des zweiten Vatikanischen Konzils durch den Ortsordinarius als Moderator,

Förderer und Hüter der Liturgie hat sich in dieser Angelegenheit als nicht hilfreich erwiesen, weshalb der

Heilige Vater nun die Bedeutung der Rolle des Bischofs bei der vollständigen Anwendung des neuen

Gesetzes betont.

c. Das Calendarium des Missale Romanum von 1962 steht im Widerspruch zum Calendarium Romanum

Generale des Missale Romanum von 1970, das vom Konzil beschlossen wurde und das den einzigen

Ausdruck des römischen Ritus regelt. Die Bestimmungen über die obligatorischen Feste im Codex des

kanonischen Rechts von 1983 sind jedoch älter als diese beiden Kalender. Die Bischofskonferenz

müsste daher diese Fragen sehr sorgfältig abwägen, bevor sie sich an diese Kongregation wendet, um

eine Anpassung im Sinne der Canones 1246-1248 zu erreichen. Bei einer solchen Beratung und Entscheidung durch eine Bischofskonferenz müsste auch berücksichtigt werden, wie dies auch für andere

liturgische Bräuche innerhalb desselben kirchlichen Gebietes gelten würde.

d. Die Schrifttexte, die für die Lesungen im Messbuch von 1962 zu verwenden sind, sollten dieselbe Fassung der Heiligen Schrift sein, die von der Bischofskonferenz für ihren Ordo Lectionum Missae genehmigt wurde. Dies würde fast mit Sicherheit auch für andere liturgische Gebräuche innerhalb desselben

kirchlichen Gebietes gelten.

e. Der Begriff „Gruppen“ bezieht sich auf die Personalpfarreien, die früher extra für den Gebrauch der vorherigen Liturgie errichtet wurden, und auf jene Personengruppen, die sich regelmäßig zur Feier der Eucharistie unter Verwendung des Missale Romanum von 1962 versammelt haben. Gleichzeitig fordert

das Motu Proprio die Bischöfe auf, keine neuen Gruppen zu gründen.

f. Was das von Ihnen erwähnte Indult für Kardinal Heenan vom November 1971 betrifft, so haben wir unsere Archive durchsucht und nichts gefunden, was dem entspräche. Es gibt jedoch eine Korrespondenz

zwischen dem Kardinal und Bischof Wheeler über die reformierten Bestattungsriten, die auf Oktober

1971 datiert ist, aber es gibt keinen Hinweis auf ein Indult oder eine Korrespondenz in dieser Hinsicht in

dieser Akte. Wenn Sie, Monsignore, es gesehen haben, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie dieses Indult

und die gesamte relevante Korrespondenz dieser Kongregation zur Verfügung stellen würden. In jedem

Fall ist Traditionis custodes Nr. 8 zu beachten, das alle früheren Normen, Anweisungen, Erlaubnisse

und Bräuche aufhebt, die nicht mit dem gegenwärtigen Recht übereinstimmen. Ein früheres Indult würde

sicherlich unter dieses Verbot fallen.

Es liegt auf der Hand, daß dies ein Moment ist, der von den Seelsorgern Feingefühl für diejenigen verlangt,

die von den jetzt geltenden Gesetzen am meisten betroffen sind. Die Verwendung der früheren liturgischen

Texte wurde geregelt und nicht unterdrückt. Die Gründe dafür sind in dem Schreiben des Papstes klar dargelegt. Die Fehlinterpretation und die Förderung der Verwendung dieser Texte, nachdem frühere Päpste

nur begrenzte Zugeständnisse gemacht hatten, wurde dazu benutzt, eine Liturgie zu fördern, die von der

konziliaren Reform abweicht (und die in der Tat von Papst Paul VI. aufgehoben wurde), sowie eine Ekklesiologie, die nicht Teil des kirchlichen Lehramts ist.

Die Kopie der Korrespondenz der Latin Mass Society, die Sie Ihrem Schreiben beigefügt haben, ist ein gutes Beispiel für diese falsche Auslegung und die Förderung dieser Liturgien unter dem Deckmantel der zu[1]lässigen Gesetzgebung. Es muss ihnen sehr deutlich gemacht werden, daß allein die Bischöfe in Gemein[1]schaft mit dem Papst die Moderatoren der Liturgie sind und daß das Verständnis von Traditionis custodes

der LMS selbst, wie es von ihnen vorgeschlagen wird, keinerlei Bedeutung hat und nicht als ein maßgebli[1]cher Kommentar veröffentlicht werden sollte.

Ich hoffe, daß diese Ausführungen Ihnen zu diesem Zeitpunkt bei der Beantwortung Ihrer Fragen helfen. In

der Zwischenzeit können Sie sicher sein, daß wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Mit brüderlichen Grüßen im Herrn

+ Arthur Roche

Präfekt

+Vittorio Francesco Viola, OFM

Sekretär

His Eminence Vincent Cardinal NICHOLS

Archbishop of Westminster

Archbishop’s House

Westminster

LONDON SW1P1QJ

GRAN BRETAGNA

NEWS: Brief zu Traditionis custodes

Wir veröffentlichen zwei Briefe, zwischen zwei Bischöfen, zum Thema Traditionis custodes.

ARCHBISHOP’S HOUSE, WESTMINSTER, LONDON, SW1P 1QJ

His Excellency Archbishop Arthur Roche, Prefect,

Congregation for Divine Worship

and the Discipline of the Sacraments,

00120 Città del Vaticano

28. Juli 2021

Exzellenz,

im Anschluß an die Veröffentlichung des Motu proprio Traditionis Custodes unseres Heiligen Vaters Papst

Franziskus schreibe ich Ihnen nach mehreren Gesprächen mit einigen unserer Bischöfe, um von der Kon[1]gregation Hinweise zu unserer Umsetzung des Motu proprio in England und Wales zu erbitten.

Es handelt sich um einige konkrete Punkte, zu denen wir eine Klärung begrüßen würden.

a. Werden Ihre Kongregation und/oder der Päpstliche Rat für Gesetzestexte weitere Hinweise zur Ausle[1]gung oder Anwendung des Motu proprio herausgeben?

b. Wir stellen fest, daß das aktuelle Motu proprio alle „früheren Normen, Anweisungen, Erlaubnisse und

Bräuche, die nicht mit den Bestimmungen des vorliegenden Motu proprio übereinstimmen“, aufhebt

(Art. 8). Wir fragen daher, ob die Anwendung von Traditionis Custodes, auch wenn es nicht ausdrück[1]lich erwähnt wird, auch den Gebrauch der Außerordentlichen Form für die anderen Sakramente außer

der Feier der Heiligen Messe (1962) und dem Gebrauch des Römischen Breviers (1962) aufhebt, da

diese in Summorum Pontificum Artikel 9 ausdrücklich erwähnt werden?

c. Wie vereinbaren wir die Verwendung des Nationalen Kalenders für England und Wales (der auf dem

Universalkalender basiert) mit der Verwendung des „tridentinischen“ Kalenders im Hinblick auf Feste

wie Fronleichnam usw., die auf unterschiedliche Tage fallen?

d. Es gibt keine eindeutige Korrelation zwischen dem Lektionar des „novus ordo“, das für den Gebrauch in

England und Wales zugelassen ist, und dem des Ritus von 1962. Ist es zulässig, direkt auf die Quellen[1]texte der Bibel (in England und Wales die Jerusalemer Originalbibel und die RSV) zurückzugreifen, aus

denen die zulässigen Lektionarstexte derzeit stammen, um die entsprechenden Texte zu finden?

e. Was ist unter dem Begriff „Gruppen“ zu verstehen, den der Heilige Vater im Motu proprio erwähnt?

Sind damit nur formell eingerichtete Gruppen von Gläubigen gemeint, oder gilt das Motu proprio auch

für diejenigen, die sich aus freiem Willen zur Feier der Messe in der außerordentlichen Form versam[1]meln? Dies wäre eine wichtige pastorale Überlegung in England und Wales.

f. Schließlich werden Sie wissen, daß es seit dem Indult, welches Kardinal Heenan im November 1971

gewährt wurde, immer wieder eine Reihe von Gläubigen gibt, die darum bitten, daß ihre Requiem-Riten

nach den liturgischen Texten vor 1970 gefeiert werden. Erlaubt das derzeitige Motu proprio, dies wei[1]terhin zu tun? Wie soll dies geschehen? Müßte zum Beispiel das Requiem an einem bestimmten Ort

von einem Priester zelebriert werden, der nach der neuen Regelung dazu befugt ist?

Dies sind Fragen, die aufgeworfen wurden, und wir wären dankbar, wenn die Kongregation uns diesbezüg[1]lich beraten könnte.

Obwohl das Motu proprio sofort in Kraft getreten ist, sind wir uns bewußt, daß seine korrekte und dauer[1]hafte Umsetzung Zeit brauchen wird. Aus der Kombination des Motu proprio-Textes und seines Begleit[1]schreibens wird deutlich, daß der Heilige Vater eine Einheit des liturgischen Gebets wünscht, die durch

„den einzigartigen Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus“ zum Ausdruck kommt. In pastoraler

Achtsamkeit werden wir die Menschen, die mit dem Missale von 1962 eng verbunden sind, zum Missale

der Heiligen Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. begleiten müssen.

Eine Schwierigkeit, die wir in England und Wales sehen, ist die Frage, wie wir auf die Latin Mass Society

reagieren sollen. Im Anhang finden Sie ein Schreiben, das ich kürzlich von ihrem Vorsitzenden, Dr. Joseph

Shaw, erhalten habe, zusammen mit einer kanonischen Auslegung des Motu proprio. Auf der Website und

im Briefkopf der LMS steht, daß sie „eine Vereinigung von katholischen Gläubigen ist, die sich der Förde[1]rung der traditionellen römischen Liturgie der katholischen Kirche, der ihr innewohnenden Lehren und Prak[1]tiken, der ihr dienenden musikalischen Tradition und der lateinischen Sprache, in der sie gefeiert wird, wid[1]met“. Offensichtlich entspricht dies nicht der Vorstellung des Heiligen Vaters. Wir würden jeden Ratschlag

der Kongregation begrüßen, wie man am besten mit dieser Situation umgeht. Ich bin sicher, daß es in der

gesamten Kirche andere ähnliche Gruppen gibt, die ausschließlich den Ritus von 1962 verwenden, wie die

FSSP und das Institut Christus König (ICKSP), die Kirchen in diesem Land haben. Auch in Bezug auf sie

wäre eine Anleitung sehr hilfreich.

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Hilfe in diesen Angelegenheiten und versichere Sie unserer anhalten[1]den Unterstützung und unserer Gebete für Ihre Arbeit und die Ihrer Kongregation.

Mit freundlichen Grüßen,

Kardinal Vincent Nichols

Erzbischof von Westminster

Quelle: Pro Missa Tridentina

Zoom vom 11.11.2021

Heute geht es in der Sendung „Zoom“, um den heiligen Martin. Alles wissenswerte über diesen heiligen und mehr.

Zoom vom 08.11.2021

Heute geht es in der Sendung „Zoom“, um die Sonntagspflicht.

Mittwochskolumne

Die letzten Fragen

Bern, 10.11.2021 (novaradio.ch): Im November muss sich jeder Katholik die letzten Fragen über den Sinn des Lebens stellen. Die sogenannten eschatologischen Fragen sind nicht alleine mit dem Verstand beantwortbar. Es geht um die zentrale Frage, weshalb wir hier überhaupt auf Erden sind. Dies sind Fragen, die den Menschen als Ganzes einnehmen. Als Katholiken glauben wir, dass jeder Mensch ein Gedanke Gottes ist, sein Ebenbild und der Sinn des Lebens ist, Gott als den liebenden Schöpfer zu erkennen, der uns nach unserem Tod in die ewige Heimat holt. Für nicht-gläubige Menschen ist es natürlich schwierig, einen solchen Glauben zu akzeptieren. Wichtig ist es jedoch, dass Katholiken mit allen Menschen über diese Fragen diskutieren. Das grosse Problem der Moderne, was zu einer grossen Oberflächlichkeit beigetragen hat, ist die Tatsache, dass wir Menschen nicht mehr über Sinnfragen diskutieren. Auch der grösste Atheist wird in der Stunde seines Todes mit seiner Endlichkeit konfrontiert. Auch er hat ein Bedürfnis, darüber zu sprechen, wie ein gelungenes und erfülltes Leben aussehen sollte. Ich bin überzeugt, dass wir als Katholiken die richtige Antwort darauf haben. Wenn wir Menschen vom Glauben überzeugen wollen, müssen wir selbst überzeugt sein, dass das Christentum Leben in Fülle gibt. Ich bin davon überzeugt. Gerade im November sollten wir das ganze Leben auch vom Ende aus denken. Welche Dinge werden uns am Ende wichtig sein? Was wird uns wie verschwendete Zeit vorkommen? Was wird bleiben von unseren Taten? Das sind existentielle Fragen, denen sich jeder Mensch stellen muss – ob Christ oder Nicht-Christ. Für müssen den Mut haben, uns diesen Fragen zu stellen. Nutzen wir den Monat November dazu.

Nachrichtensendung vom 05.11.2021

COP26, Abtreibungen und Papst Franziskus
Vatikan äussert sich nicht
Zölibat fördert Missbrauch nicht

NEWS: Ein katholischer Missionar sendet aus dem kriegsgebeutelten Äthiopien einen Friedensappell aus.

Der Missionar, der aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden kann, sprach mit dem päpstlichen Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» die Situation in Nordäthiopien, wo sich der Konflikt zwischen den Regierungstruppen und den Anhängern der Tigraya People’s Liberation Front verschärft hat.

Bis Ende Oktober befand sich der Priester in Kombolcha, einer Stadt am Rande der Amhara-Region in der Nähe von Tigray und etwa 380 km nördlich der Hauptstadt Addis Abeba, die von Tausenden von Menschen überschwemmt wurde, die aus dem Konfliktgebiet geflohen waren, wobei sich noch mehr Menschen in benachbarten Städten wie Dessie aufhielten. Im Laufe der Tage wandelte sich die anfängliche Besorgnis um die Versorgung der Binnenvertriebenen mit Nahrungsmitteln und humanitärer Hilfe in Angst wegen der immer näher rückenden Kämpfe.

Blinder Pilger vor der Felsenkirche (Foto: ACN)

„Diejenigen, die Verwandte in der Hauptstadt hatten, schickten ihre Kinder und Ehefrauen weg. Wir haben auch unsere Seminaristen nach Addis Abeba geschickt, aber wir, die Priester, blieben, um bei den vielen Flüchtlingen zu sein, um zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln.“

„Wir haben viel Leid gesehen. Viele Menschen wurden getötet, andere mussten fliehen und brauchten Lebensmittel, Wasser, Medikamente und eine Unterkunft. In unserer kleinen Stadt Kombolcha gab es über 4.000 Binnenvertriebene. Wir taten, was wir konnten, um Lebensmittel, Decken und Wasser zu beschaffen. Es war nur ein Tropfen auf den heissen Stein der Not. Aber wie man so schön sagt: Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“

Missonare müssen die Stadt verlassen

In den letzten Oktobertagen spitzte sich die Lage jedoch zu, als die Kämpfe näher rückten und die tigrayanischen Kräfte eine Offensive der Regierung zurückdrängten und Dessie und Kombolcha einnahmen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Missionare gezwungen, die Stadt zu verlassen. „Die Lage hat sich verschlechtert. Jetzt sind wir gezwungen zu fliehen“, schrieb der uns der Priesteram Abend vor der Eroberung Kombolchas. „Die andere Patres sind schon weg, jetzt bleibe ich allein mit den Wächtern. Ich muss zusehen, ob ich morgen auch fliehen kann“.

Zusammen mit den verbliebenen Flüchtlingen gelang es ihm, vor dem Eintreffen der tigrayanischen Streitkräfte aus Kombolcha zu entkommen und 50 km in Richtung Addis Abeba zu gelangen, bevor sie wegen einer Strassensperre anhalten mussten. Aber der Missionspriester konnte «Kirche in Not (ACN)» mitteilen, dass er in Sicherheit sei. „Ich bin nicht mehr in Gefahr. Die Strassen sind voll von Menschen“, erklärt er in seiner letzten Nachricht vom 1. November.

Eine Schulgruppe in Äthiopien (Foto: ACN)

Vor einem Jahr, am 4. November 2020, begannen die Kämpfe zwischen den Soldaten der mehrheitlich aus Amhara stammenden Regierung und den tigrayanischen Streitkräften, an denen bald auch das eritreische Militär beteiligt war. Die Gründe für den Krieg sind vielschichtig, aber die Folgen waren wie immer besonders tragisch für die Zivilbevölkerung.

Christliches Erbe Äthiopiens in Gefahr

Auch das reiche christliche Erbe Äthiopiens ist bedroht: Die Städte Lalibela – bekannt für ihre in den Fels gehauenen Kirchen – und Axum – ehemalige Hauptstadt des äthiopischen Reiches und nach lokaler Überlieferung der Ort, an dem die Bundeslade ruht – sind von den Kämpfen betroffen.

Die Vereidigung von Premierminister Abyi Ahmed für eine zweite fünfjährige Amtszeit vor Kurzem liess eine gewisse Hoffnung auf Frieden aufkommen, die jedoch nur von kurzer Dauer war. „Vor der Vereidigungszeremonie waren überall in der Hauptstadt Addis Abeba Schilder mit einer Blume und der Aufschrift ‚Neuanfang‘ zu sehen. Nach der Zeremonie hofften wir, dass der Krieg zu Ende sein würde. Wir waren überrascht, dass er immer noch andauerte und uns in Kombolcha immer näher kam.“

Der Konflikt in Äthiopien hat dazu geführt, dass viele der umkämpften Regionen für Journalisten und humanitäre Organisationen unzugänglich geworden sind. Angesichts der wachsenden Spannungen wissen die katholischen Missionare, dass materielle Hilfe schwer zu bekommen ist, und bitten vor allem um Gebete. „Wir bitten Sie demütig um Ihr Gebet für Frieden und Sicherheit in unserer Region sowie um andere Formen der Unterstützung“, so der Priester.

Äthiopien ist zur Hälfte von Christen und Muslimen bewohnt, obwohl die ruhmreiche Vergangenheit des Landes untrennbar mit dem christlichen Glauben verbunden ist und es zum ältesten unabhängigen christlichen Land der Welt macht. Die meisten Christen gehören der vorchalcedonischen Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche an, die in Gemeinschaft mit anderen orientalischen Kirchen wie der koptischen und der armenischen Kirche steht. Es gibt eine kleine, aber lebendige katholische Gemeinde, die sich in den lateinischen Ritus und den äthiopischen Ge’ez-Ritus aufteilt.

Das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» hat im vergangenen Jahr CHF 1 Mio. für Projekte in Äthiopien zur Verfügung gestellt.

Quelle: Kirche in Not

Kinder- und Jugendsendung vom 03.11.2021

Ivan und Luka bereiten Sie, auf das Fest des hl. Martin, vor. Mit kurzer Entstehungsgeschichte.

Mittwochs Kolumne

Von der Frömmigkeit der älteren Generation lernen

Bern, 03.11.2021 (novaradio.ch): Gestern rief mich eine ältere Dame an, die in Solothurn lebt. Es war für mich eine wunderschöne Begegnung, die sich zwar nicht persönlich, jedoch am Telefon mit vielen schönen Worten ereignete. Die Dame hat einen Artikel von mir gelesen, der in der Katholischen Wochenzeitung erschien. Es ging um zwei Pfarreien, die wie viele Pfarreien im Bistum Basel auf einen Priester verzichten müssen, da der Bischof ihn nicht mehr wollte. Traurig erzählte mir die Dame, dass sie seit 30 Jahren beobachte, wie die Kirche im Bistum Basel zerstört werde. Immer weniger spiele der Glaube an den Auferstandenen und die Sakramente eine Rolle.  Ich sprach der Dame Mut zu und sagte ihr, dass ich an eine Kehrtwende glaube. Sie sagte mir, dass sie diese wohl nicht mehr erleben werde. Eine innere Stimme drängte mich dazu, dies zu verneinen und ihr zu sagen: “ Doch, Sie werden dies noch erleben.“ Daran glaube ich tatsächlich fest. Ich glaube, dass die vielen Stimmen, die das Ende der Kirche prophezeien, sich täuschen. Es besteht bei den Menschen ein grosses Bedürfnis nach einer authentischen Kirche, die Gott und dem Mitmenschen dient. Sehr glaubensstarken und tatkräftigen Menschen durfte ich in den letzten Monaten begegnen, von denen ich überzeugt bin, dass Gott sie als Werkzeuge ausgewählt hat, um die Kirche neu zu beleben. Ein Wort der Dame machte mich sehr nachdenklich. Sie sprach davon, wie viele gleichgültige Katholiken es gibt. Ich denke, sie spricht hier etwas Richtiges an. Die heutige Situation in der Kirche ist vor allem auch das Ergebnis einer grossen Gleichgültigkeit. Viele Christen sind, wie es der Heilige Vater ausdrückt, im Herzen korrumpiert. Alles ist ihnen egal.

Wir müssen von der älteren Generation lernen, was wirkliche Frömmigkeit bedeutet. Diese Dame muss uns alle ermutigen, unser Bestes für Gott und seine Kirche zu geben. Sie soll noch die Kehrtwende innerhalb der Kirche Schweiz erleben!

Kirche im Herbst vom 01.11.2021

Heute in der Sendung „Kirche im Herbst“ geht es, um den Unterschied Allerheiligen und Allerseelen u.v.m. Dazwischen und am Ende der Sendung hören Sie ein Musikstück.

Nachrichtensendung vom 29.10.2021

Papst Franziskus sieht Thematik anders als Biden, zum Thema Abtreibung
Vatikan erleichtert auch dieses Jahr den Ablass
Demokratische Republik Kongo Angriffe auf christliche Gemeinden

Mittwochs Kolumne

Mein Weg zum Rosenkranzgebet

Bern, 27.10.2021 (novaradio.ch): Der Monat Oktober ist dem Rosenkranzgebet gewidmet. Mir persönlich bedeutet der Rosenkranz sehr viel. Als Jugendlicher war für mich der Rosenkranz ein langweiliges Gebet, welches mich überhaupt nicht interessierte. Das ständige Beten der gleichen Sätze schien mir monoton und intellektuell anspruchslos. Erst eigene Krisen haben mich dazu gebracht, den Rosenkranz für mich zu entdecken. Die „List“ des Heiligen Geistes brachte mich dazu, den Barmherzigkeitsrosenkranz kennenzulernen. Diesen kurzen Rosenkranz betete ich dann oft – vor allem auch, weil er so kurz war. Mit der Zeit fing ich aber auch an, den freudenreichen, schmerzhaften, lichtreichen und glorreichen Rosenkranz zu lernen und zu beten. Ebenfalls lernte ich den Sankt Josef-Rosenkranz. Bis heute gehört es für mich zum Alltag, den Rosenkranz zu beten. Der Rosenkranz gibt mir Kraft und lässt mich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden. Maria ist unsere grosse Fürsprecherin bei Gott. Früher hatte ich ebenfalls Mühe mit der Marienverehrung, da ich nicht einsah, weshalb wir Maria brauchen, wenn doch Gott das Zentrale ist. Mit der Zeit verstand ich aber immer mehr, wie wichtig Maria für uns ist. Wir Menschen verschliessen uns vor Gott, der uns liebt. Maria ist der vollkommene Mensch, der ganz „Ja“ zu Gott gesagt hat. Ohne ihren freien Entschluss, Gottes Heilsplan anzunehmen, hätte das Wort nicht Fleisch werden können. Da Jesus Mensch wurde, ist er ein Bruder von uns allen geworden und Maria ist unsere Mutter. Wir sollten uns als Katholiken immer wieder die Demut vor Augen führen, mit welcher Gott uns Menschen liebt. Er drängt sich nicht auf, er kommt nicht mit Gewalt, sondern in der Gestalt eines kleinen Kindes, geboren aus einer Jungfrau. Das Rosenkranzgebet hilft uns, das Leben Jesu durch die Hilfe Mariens zu betrachten. Wir erleben zurzeit eine starke Polarisierung in der Kirche. Demut würde allen Seiten guttun. Jesus ist nicht nur für mich geboren und gestorben, sondern für alle Menschen. Die Betrachtung des Lebens von Jesus hilft mir auch, mein Leben zu ändern, da ich weiss, dass Gott mich liebt und dabei unterstützt. Wer die Welt ändern möchte, sollte bei sich selbst anfangen, nicht bei den anderen.
Ich wünsche allen, dass wir die restlichen Tage in diesem Oktober nutzen, um uns noch einmal vermehrt dem Rosenkranz zu widmen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es ein unglaublich mächtiges Gebet ist. Vertrauen Sie darauf!

News: Neuer Partner

Seit heute haben wir einen neuen Partner gewonnen.
St. Benno Verlag – Vivat

St. Benno Verlag GmbH Leipzig – Bücher – Kalender – CDs (st-benno.de)

Zoom: Gender

In dieser Sendung erkläre ich, weshalb die Gender-Ideologie gefährlich ist für die Gesellschaft.

Quelle: Kirche in Not

Sendungen vom 25.10.2021

In der heutigen Sendung „Kirche im Herbst“ geht es, um die Vorbereitung der Allerheiligen und Allerseelen. Nach einer Musikpause kommt der letzte Teil von den schönsten Aufnahmen von Papst Johannes Paul II.

Nachrichtensendung vom 22.10.2021

Ist Benedikt XVI lebensmüde?
Weihbischof Schneider: „Alte Messe ist stärker als Papst Franziskus“
Neue Stiftung „Fratelli tutti“ in Rom
Mehr Covid-Tote bei doppelt geimpfte, in Grossbritannien und Schweden

Mittwochs Kolumne

Unser neuer Mitarbeiter, Herr Daniel Ric, was für uns jeden Mittwoch über ein Thema schreibt. Herzliche Willkommen lieber Daniel in der Novaradio.ch Familie.

Die verlorene Generation

Bern, 20.10.2021 (novaradio.ch): In aller Munde ist heute der Wunsch vieler Theologen und engagierter Christen, die Kirche mehr gegenüber der Welt zu öffnen. Dieser Wunsch wird vor allem innerkirchlich thematisiert und führt oft zu Streit innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft. Währenddem die einen glauben, dass jeder Versuch, weiterhin an den Dogmen und der tradierten Lehre festzuhalten, die Kirche noch weiter ins Abseits führen wird, glauben die anderen, dass die Kirche sich total verleugnet, wenn sie dem Zeitgeist hinterherrennt. Um dieser Frage gerecht zu werden, ist zuerst einmal eine nüchterne und objektive Betrachtung des Ist-Zustands notwendig. Fakt ist, dass der Kirche in den deutschsprachigen Bistümern die Generation von 30-55 Jahren fehlt. Selbstverständlich fehlen auch die Jungen, aber sehr spürbar ist vor allem die Generation, die eigentlich im besten Alter wäre, um als Laien Verantwortung in der Kirche zu übernehmen. Verantwortung nicht am Altar, sondern Verantwortung in den Pfarreiräten, Kirchenräten und vor allem auch in der aktiven Gestaltung des Pfarreilebens bei Fragen der Diakonie und des Gemeindeaufbaus. Nun muss sich die ehrliche Frage gestellt werden, was der Grund für diese fehlende Partizipation ist? Jeder, welcher der oben genannten Altersgruppe angehört, weiss aus eigener Erfahrung, dass unsere Generation sicherlich nicht durch eine zu strenge Katechese oder zu dogmatische Haltungen der Kirche abgeschreckt wurde. Wir sind de facto ohne Wissen über die Kirche aufgewachsen, da dieses weder in der Katechese noch in der Pfarreiarbeit vermittelt wurde. Die fehlende Generation in der Schweiz ist nicht das Opfer eines alten Kirchenbildes, sondern bereits vieler Neuerungen, die in den 80er und 90er Jahren eingeführt wurden. Ich möchte damit nicht alles verurteilen und vor allem auch nicht die frühere Zeit verklären. Jede Zeit kennt ihre Schwächen und Stärken. Jedoch ist es eine Tatsache, dass der Kirche eine ganze Generation abhanden gekommen ist. Wenn wir nun zum synodalen Prozess starten und die Chance nutzen, die uns der Heilige Vater gibt, dann ist es ganz zentral, gerade diese Generation zu befragen, was damals falsch gelaufen ist. Die Antworten derjenigen meiner Bekannten, die wenig kirchennah sind, geben offen zu, dass der Hauptgrund das fehlende Wissen rund um den Glauben ist. Dies wurde der katholischen wie der reformierten Kirche in der Schweiz zum Verhängnis. Es ist lebensnotwendig, aus diesen Fehlern zu lernen.
Die Kirche kann sich nicht noch eine verlorene Generation leisten.

Sendungen vom 18.10.2021

Vorbereitung auf den Allerheiligen und Allerseelen. Nach einer Musikpause kommt der 14er Teil der schönsten Aufnahmen von Papst Johannes Paul II.

Nachrichtensendung vom 15.10.2021

Was steckt hinter „Traditionis Custodes“?
Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist noch gefährlicher
Papst Johannes Paul I wird seliggesprochen
Chile: Kirche wurde verbrannt

NEWS: Biden wird sich mit Papst Franziskus treffen, um über „Menschenwürde“ zu sprechen, aber Abtreibung hat die Agenda verlassen

Biden wird die Zusammenarbeit mit Papst Franziskus bei „Bemühungen, die auf der Achtung der grundlegenden Menschenwürde beruhten“, diskutieren, ohne die Würde des Ungeborenen zu erwähnen.

Der sogenannte Katholik Biden will über „Menschenwürde“ sprechen, aber über Abtreibungen nicht! Die Würde eines Menschen beginnt schon bei der Entstehung des Lebens. Oder ist für Biden ein Mensch Wert wenn es lebt?

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, kündigte am Donnerstag an, dass Präsident Joe Biden sich am 29. Oktober mit Papst Franziskus im Vatikan treffen werde, um „die Zusammenarbeit bei Bemühungen zu besprechen, die auf der Achtung der grundlegenden Menschenwürde basieren, einschließlich der Beendigung der COVID-19-Pandemie, der Bekämpfung der Klimakrise und der Sorge um die Armen“.

Die gemeinsame „Achtung der grundlegenden Menschenwürde“ von Papst Franziskus und Biden schließt nicht die Würde ungeborener Kinder ein, die Biden während seiner Präsidentschaft wiederholt ignoriert und aktiv zu untergraben versucht hat. Trotz Bidens radikaler Förderung der legalisierten Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung sagen die Medien voraus, dass Papst Franziskus im Einklang mit seinen früheren Treffen mit Abtreibungsbefürwortern zur Abtreibung schweigen wird, während er mit den Bidens zusammen ist.

Schon vor seiner Amtseinführung wurde Biden von selbsternannten „Pro-Life-Liberalen“, die für das Wall Street Journal schrieben, als „abtreibungsfreundlichester Präsident der Geschichte“ vorhergesagt. Biden wurde wiederholt von US-Bischöfen für die extreme Unterstützung der Abtreibung kritisiert, die er seitdem in die Praxis umgesetzt hat.

„Er nennt sich gerne einen gläubigen Katholiken. Ich möchte ihn dringend auffordern, sich wie einer zu verhalten, besonders in den Lebensfragen“, sagte Erzbischof Joseph Naumann, Leiter des Ausschusses für Pro-Life-Aktivitäten der United States Conference of Catholic Bishops (USCCB), am 8. Oktober gegenüber EWTN News Nightly.

Im September sagte Biden, er habe das Justizministerium angewiesen, nach Wegen zu suchen, um den Texas Heartbeat Act zu blockieren, ein fast vollständiges Abtreibungsverbot, das es Privatpersonen ermöglicht, jeden zu verklagen, der nach sechs Schwangerschaftswochen eine Abtreibung ermöglicht.

Als Reaktion auf Bidens Forderung nach einer“gesamtstaatlichen Anstrengung“gegen das Gesetz kündigte der Leiter des Gesundheitsministeriums, Xavier Becerra, an, dass seine Abteilung zusätzliche Mittel für Abtreibungszentren in Texas verwenden werde.

Während Papst Franziskus Abtreibung wiederholt als „Mord“ verurteilte, spricht er nicht mit Abtreibungsbefürwortern über die Position der Kirche zur Verpflichtung von Beamten, das Recht auf Leben zu wahren.

Zu Beginn seiner Präsidentschaft hat Biden nicht nur das Hyde Amendment fallen gelassen, das die Finanzierung von Abtreibungen durch Steuerzahler verboten hatte, sondern auch den Kongress aufgefordert, Regeln zu missachten, die die Verwendung von Steuergeldern zur Finanzierung von Abtreibungen im Ausland verbieten.

Papst Franziskus erwähnte Abtreibung nicht, als er sich am Samstag mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, traf. Papst Benedikt XVI. hatte die Position der Kirche zur Heiligkeit des Lebens und den damit verbundenen Verpflichtungen der Gesetzgeber während seines eigenen Treffens mit Pelosi im Jahr 2009 bekräftigt.

Im Juni stimmten die US-Bischöfe dafür, mit der Ausarbeitung eines Dokuments fortzufahren, das die Notwendigkeit für alle Katholiken ansprechen würde, unseren Herrn in der Heiligen Kommunion nur in einem Zustand der Gnade zu empfangen, was Kardinal Blase Cupich aus Chicago dazu veranlasste, gegen das zu protestieren, was er als „eine Erwartung“ sah, dass wir dem Präsidenten, Sprecherin Pelosi, die Kommunion verweigern. und andere.

Erst vor wenigen Wochen schlug Papst Franziskus vor, dass die Verweigerung der Gemeinschaft selbst eines hartnäckigen Abtreibungspolitikers ein „politischer“ und nicht „pastoraler“ Akt sei, und riet dem Klerus: „Wenn Sie sagen, dass Sie [die Eucharistie] geben oder nicht geben können, ist dies Kasuistik.“ Er fügte hinzu, dass er noch nie jemandem die Heilige Kommunion verweigert habe.

Bidens bevorstehender offizieller Besuch im Vatikan wird der erste seit seiner Amtseinführung sein, vor der er „Segen und Glückwünsche“ von Papst Franziskus erhalten hatte.

Quelle: lifesitenews und novaradio.ch

Sendungen vom 11.10.2021

Heute geht es, um die drei goldene Samstage sowie um die Kirchweihfest. Nach einer Musikpause hören Sie den 13en Teil von den schönsten Aufnahmen von Johannes Paul II.

Im Gespräch mit….: Frau Clara Steinbrecher, Präsidentin der Initiative Maria 1.0

Frau Clara Steinbrecher, Präsidentin der Initiative Maria 1.0, beantwortet Fragen zum synodalen Weg, Vorstellung der Initiative Maria 1.0 etc.

Clara Steinbrecher, Präsidentin Initiative Maria 1.0

Nachrichtensendung vom 08.10.2021

Radikale Abtreibungsbefürworterin beleidigt Gott
Drei Schweizergardisten, nach Impfpflicht, quittieren den Dienst

Kinder- und Jugendsendung vom 06.10.2021

Ivan fährt weiter in dem Buch „Messbuch für Kinder“, Luka beginnt eine neue Reihe aus dem Buch „Macht Wirbel, Anstiftungen für junge Leute“ von Papst Franziskus. Dazwischen und am Ende der Sendungen hört ihr ein Musikstück.

NEWS: UNSERE LIEBE FRAU VOM ROSENKRANZ

Gedenktag

Das Rosenkranzgebet in seiner heutigen Form wurde seit dem 15. Jahrhundert vor allem von den Dominikanern und den Jesuiten verbreitet. Das Rosenkranzfest gilt nicht dem Rosenkranz selbst, sondern der „Rosenkranzkönigin“, der Jungfrau Maria. Das Fest wurde von dem Dominikanerpapst Pius V. 1572 zur Erinnerung an den Sieg über die Türken in der Seeschlacht bei Lepanto (7. Oktober 1571) eingeführt. Nach dem Sieg über die Türken bei Peterwardein (Ungarn) am 5. August 1716 wurde das Fest auf Bitten Karls VI. auf die ganze Kirche ausgedehnt.

NEWS: Nigeria – das zerrissene Land

Msgr. Obiora Ike aus Nigeria weilt vom 9.-17. Oktober 2021 in der Schweiz. In verschiedenen Pfarreien wird er Gottesdienste feiern. Obiora Ike wird in den Predigten auf die äusserst schwierige Situation der Christen in seiner Heimat Nigeria eingehen. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich.

Msgr. Obiora Ike

In Nigeria leben über 200 Millionen Menschen. Das Land ist reich an Rohstoffen, doch von deren Verkauf profitiert nur eine kleine Elite. Zudem ist die Korruption weit verbreitet.

Msgr. Obiora Ike – „Die Welt darf das Schicksal der Christen in Nigeria nicht ignorieren“
Der aus Nigeria stammende Msgr. Obiora Ike setzt sich vehement für die verfolgten Christinnen und Christen in seinem Land ein. Tausende von Opfern unter Christen und Muslimen gehen in Nigeria auf das Konto der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram, die seit vielen Jahren Angst und Schrecken verbreitet. Die Gewalt gegen Christen betrifft vor allem den Norden des afrikanischen Staates. Dort leben mehrheitlich Muslime. Die Christen bilden im Norden eine Minderheit. Der Norden des Landes ist arm, trocken, sittenstreng und voller Vorbehalte gegen das Moderne. Der Süden dagegen boomt.
Boko Haram passt diese Entwicklung im Süden nicht und strebt ein Kalifat an. Die radikale Gruppe verfolgt alle, die einen säkularen Staat und ein gleichwertiges Nebeneinander der Religionen unterstützen. Durch die grassierende Korruption bei den Ordnungshütern und in der Politik gelingt es der Polizei und dem Militär nicht, die Terroristen wirksam zu bekämpfen.

Nigeria, March 2017 At the seminary of Kaduna

Bewaffnete Fulani-Hirten
Die Ethnie der Fulani ist mit mindestens 25 Millionen Angehörigen eine der grösseren Gruppen in Westafrika. Die Fulani leben über viele Länder in der Region verstreut. In den meisten Staaten sind sie in der Minderheit. Traditionell leben sie als Hirtennomaden von der Viehzucht. Wegen des Klimawandels sehen sie sich ihrer Existenz bedroht, weshalb

sie vermehrt in Gebiete ziehen, wo sesshafte Bauern Höfe betreiben. Fulani-Hirten sind oftmals bis an die Zähne bewaffnet, vertreiben die Bauernfamilien von ihren Bauernhöfen oder töten sie. Woher die Waffen kommen, lässt sich nicht genau sagen. Die Opfer sind häufig Christen. Diesen Konflikt auf die Religion zu beschränken, greift zu kurz. Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari, selbst ein Fulani, bleibt untätig. „Dies ist ein riesiger Skandal, den wir momentan in Nigeria erleben“, so Obiora Ike. Es wird geschätzt, dass im Jahr 2018 die Fulani für viel mehr Opfer verantwortlich waren als Boko Haram. Wie auch gegen Boko Haram unternehmen die Ordnungshüter kaum etwas gegen die bewaffneten Fulani-Hirten. Die Situation ist für viele Nigerianer schwierig.

Kirche bringt Hoffnung
Die Kollekte in den Gottesdiensten wird für die Christen in Nigeria aufgenommen. Damit werden Projekte vor Ort finanziert. Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas bekennt sich knapp die Hälfte der Einwohner zum Christentum – die Mehrheit von ihnen lebt im Süden. Wenn ein Exodus der Christen aus dem Norden verhindert werden will, bedarf es ihrer Unterstützung.
Aus Nigeria gibt es aber auch Positives zu berichten. Das Priesterseminar mit den meisten Seminaristen weltweit befindet sich in Nigeria. Die Kirche setzt sich für ein friedliches Nebeneinander ein und fordert die Einhaltung der Religionsfreiheit. Obiora Ike freut sich über den starken Glauben der Menschen in seinem Land. Gleichzeitig bittet er aber auch die Menschen weltweit, die nigerianischen Christen nicht zu vergessen: „Die Welt darf das Schicksal der Christen in Nigeria nicht ignorieren. Was dort heute passiert, kann morgen auch anderswo eintreten. Wir müssen zusammenstehen und gemeinsam Lösungen finden.“ Ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen ist für ihn zentral, um eine weitere Radikalisierung zu verhindern.

Msgr. Prof. Dr. Obiora F. Ike
Er wurde am 7. April 1956 geboren. Er ist ein nigerianischer römisch-katholischer Geistlicher, Professor und Menschenrechtler. An der Universität Innsbruck machte er einen Abschluss in den Fächern Politikwissenschaften, Philosophie und Theologie. Im Jahr 1981 empfing er in Hohenems im österreichischen Vorarlberg die Priesterweihe. 1985 wurde ihm an der Universität Bonn der Doktortitel verliehen. Ein Jahr später habilitierte er sich in Sozialethik, Geschichte und Afrikanistik. An verschiedenen Hochschulen weltweit nahm er immer wieder Lehraufträge wahr. Seit 2005 ist er Mitglied des Club of Rome Nigeria und steht diesem vor. Generalvikar des Bistums Enugu war er von 1998-2009. Seit 2016 ist er Direktor der Stiftung Globethics.net mit Sitz in Genf. Am 3. Juli 2020 wurde er von der Stephanus-Stiftung, die sich für die verfolgten Christen einsetzt, als Preisträger ausgezeichnet. Ihm wurde dieser Preis für sein grosses Engagement für die verfolgten Christen in seiner Heimat aber auch rund um Welt verliehen.

Das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» stellt für Projekte in Nigeria jährlich rund CHF 1,5 Mio. zur Verfügung.

Mittwochs Kolumne

Mittwochs-Kolumne

Synodaler Weg

Bern, 06.10.2021 (novaradio.ch): Zurzeit ist der Synodale Weg das beherrschende Thema in den deutschsprachigen katholischen Ländern. Es ist wichtig, dass Menschen gemeinsam über die Kirche reden. Ebenfalls scheint es zentral, sich den Fragen der Zeit zu stellen. Die Auffassung zu vertreten, die Kirche müsse ihre Art, wie sie die Menschen erreicht, nicht überdenken, stellt meines Erachtens einen falschen Konservatismus dar. Der damalige Bischof Kurt Koch hat im Bistum Basel den Pastoralen Entwicklungsplan (PEP) mit dem Wunsch lanciert, den „Glauben neu ins Spiel zu bringen“. Der Grundgedanke, dass die Kirche präsenter sein und neue Wege finden muss, den Glauben zu verkünden, ist bis heute aktuell. Leider konzentrieren sich viele Exponenten der Kirche nicht auf die Mittel, die frohe Botschaft zu verkünden, sondern auf den Inhalt der Botschaft. Die heissen Themen, die diskutiert werden, handeln oft nur von lehramtlichen Fragen wie Änderung der Sexualmoral, Frauenordination und Aufhebung des Zölibats. Die Beschäftigung mit diesen Fragen muss in ein Fiasko führen, da die deutschsprachigen Länder nur einen kleinen Teil der Weltkirche darstellen und ein Alleingang in ein sicheres Schisma führt, das wohl viele Gläubige nicht mitgehen werden. Zudem berücksichtigt diese Fixierung auf lehramtliche Fragen nicht die Tatsache, dass andere christliche Konfessionen, die von diesen Themen nicht betroffen sind, meist noch unter grösserem Mitgliederschwund leiden.
Ein synodaler Weg, der Sinn macht, stellt sich vor die viel schwierigere Frage, wie der Glauben in der heutigen Welt verkündet werden kann. Gerade in der Deutschschweiz wurde in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig getan, um eine Neuevangelisierung anzustreben. Das Evangelium, die frohe Botschaft, ist in unserer Gesellschaft nicht mehr präsent. Dies ist nicht nur die Schuld der Bischöfe, sondern von uns allen. Laien und Priester müssen sich fragen, wie man es schaffen kann, Menschen zu erreichen, die ohne Glauben aufgewachsen sind. Es ist unsere Aufgabe als Christen, die Fülle des Lebens, die der Glaube uns verspricht, nicht nur für uns zu behalten, sondern mit unseren Mitmenschen zu teilen. Am besten gelingt uns dies, indem wir authentisch leben und durch unsere Taten zeigen, dass wir nicht nur auf dem Papier Christen sind. Ich glaube nicht, dass es das Gebot der Stunde ist, die über 2000 Jahre gewachsene Kirche fundamental durch eine Änderung des Lehramts zu ändern. Ich glaube aber, es ist das Gebot der Stunde, dieser Kirche neues Leben einzuhauchen, indem neue Wege gefunden werden, das Evangelium im dritten Jahrtausend zu verkünden. Ein synodaler Weg, der sich dies zum Ziel setzt, hat eine Daseinsberechtigung. Ein synodaler Weg, der das Wesen der Kirche verändern möchte, führt ins Abseits.

Sendungen vom 04.10.2021

Heute geht es, in der Sendung „Kirche im Herbst“, um den Rosenkranzmonat. Nach einer Musikpause folgt der 12er Teil die schönsten Aufnahmen vom Hl. Papst Johannes Paul II.

Nachrichtensendung vom 01.10.2021

Lebensschutz
Schweiz: Kirche äussert sich zurückhalten nach dem Referendum
Schweiz: Ehe dauern länger, aber auch mehr Scheidungen

NEWS: Gedanken zum Referendum von Herr Daniel Ric

Unser Kolumnist, Herr Daniel Ric, hat Gedanken zum Referendum geschrieben.

Abstimmung Ehe für alle

Bern, 02.10.2021 (novaradio.ch). Das Schweizer Stimmvolk hat letzten Sonntag mit 64% der „Ehe für alle“ zugestimmt. Damit dürfen nun auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Bereits jetzt werden Forderungen von kirchlichen Exponenten laut, auch den kirchlichen Ehebegriff anzupassen. Die Überzeugung, welche bei diesen Gedanken dominiert, ist diejenige, dass die Mehrheit nicht irren könne. Wenn die Mehrheit der Meinung ist, dass die Ehe nicht nur eine Verbindung zwischen Mann und Frau darstellt, sondern beliebig auf Paare ausgedehnt werden kann, dann muss auch die Kirche dieses Votum übernehmen. Dieser Vorstellung sind zwei Überlegungen entgegenzuhalten. Erstens sind auch hohe 64% bei einer Stimmbeteiligung von rund 52% noch keine Mehrheit des Stimmvolkes, sondern rund ein Drittel. Hinzu kommen die noch rund 25% Ausländer, die kein Stimmrecht haben. Die Auffassung zu vertreten, die Mehrheit des Volkes befürworte die Ehe für alle, ist eine Interpretation der Resultate, die stimmen mag, jedoch nicht stimmen muss.
Zweitens ist jede Abstimmung eine Momentaufnahme, die keine absolute Wahrhaftigkeit beanspruchen darf. Ein Blick in die Schweizer Geschichte zeigt, dass es oft Abstimmungen gab, die später vom Volk revidiert wurden. Oder gibt es jemanden, der sagen würde, dass die Ablehnung des Frauenstimmrechtes 1959 richtig war, wenn doch nur schon 12 Jahre später das Stimmvolk seine Meinung änderte? Diejenigen Katholiken, die nun fordern, die Kirche müsse ihren Begriff von Ehe der Mehrheitsmeinung anpassen, überhöhen die demokratische Momentaufnahme, indem sie etwas Absolutes darin erkennen, das nur Gott zukommen darf. Die Haltung der lehramtstreuen Katholiken, die betonen, man könne die katholische Moral nicht dem Zeitgeist anpassen, entspricht daher nicht einem rigiden Konservatismus, sondern dem Glauben, dass menschliche Auffassungen nichts Absolutes beinhalten. Für den Katholiken sprechen zwei Gründe für die Beibehaltung des kirchlichen Ehebegriffs. Einerseits naturrechtliche Überlegungen, die doch klar nahelegen, dass die liebende Verbindung zwischen Mann und Frau einen besonderen Schutz verdient, und andererseits die Heilige Schrift, die auch bei einer sehr kreativen Auslegung schwer für eine Ausweitung des Ehebegriffs umzuinterpretieren ist. Die Katholiken sollten sich daher nicht durch diese oder andere Abstimmungen einschüchtern lassen, sondern sich weiterhin in Gesellschaft, Politik und Kirche für christliche Werte einsetzen.

NEWS: Erklärung der Schweizer Bischofskonferenz zur «Ehe für alle»

Leider ist dieser Text schon am 4. Dezember 2020 erschienen. Nachdem Referendum hat sich die SKB nicht mehr geäussert, auch auf unsere Anfrage nicht.

Grundsatzposition

An erster Stelle möchte die SBK hier betonen, dass ihr die Notwendigkeit einer Bekämpfung von Diskriminierung jeglicher Art besonders am Herzen liegt. Wie die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates erachtet es die SBK als wichtig, im Bereich des Bürgerrechts und der Hinterlassenenrenten für alle Personen Gleichstellung herbeizuführen.

Die Argumente zugunsten einer «Ehe für alle» beruhen auf der Notwendigkeit, jegliche Diskriminierung zu beseitigen. Allerdings möchte die SBK auf den Unterschied zwischen Diskriminierung und Differenzierung hinweisen, wobei Letztere bisweilen das bessere Unterscheidungskriterium ist, um den Interessen von Minderheiten mehr Gewicht zu verleihen. Die SBK ist darum der Ansicht, dass es für gleichgeschlechtliche Paare vorteilhafter wäre, wenn die geltende Gesetzgebung im Hinblick auf die registrierte Partnerschaft angepasst würde, anstatt eine «Ehe für alle» einzuführen. Ihrer Meinung nach würde diese letztlich zu einer Vereinheitlichung verschiedenster Lebensentwürfe führen.

Die SBK besteht darauf, dass eine Debatte über eine «Ehe für alle» nur möglich ist, wenn auf ihre Auswirkungen – das Kindesverhältnis und den Zugang zur Fortpflanzungsmedizin – eingegangen wird. Letztere werfen von einem ethischen Standpunkt aus heikle und komplexe Fragen auf. Diese Auswirkungen nicht anzusprechen, um heute die Gleichberechtigung zu erleichtern, ohne zwischen heterosexuellen und homosexuellen Paaren zu unterscheiden, könnte morgen dazu führen, dass dann ein bereits akzeptiertes Prinzip bedingungslos angenommen wird.

Die SBK weist darauf hin, dass die Zivilehe keineswegs nur die öffentliche Würdigung gegenseitiger Gefühle darstellt. Die Zivilehe bezweckt die Eintragung des Kindesverhältnisses in ein beständiges Institut, namentlich zum Schutz der Mutter (matri-monium) und des Kindes. In diesem Sinne ist die Zivilehe auf die Familiengründung ausgerichtet. Gleichgeschlechtliche Paare müssen zu diesem Zweck auf die Fortpflanzungsmedizin zurückgreifen. Diese wird von der SBK generell abgelehnt (also auch für heterosexuelle Paare), weil sie Keimzellenspenden erfordert und im Widerspruch zu den Rechten des Kindes steht. Die SBK weist dafür insbesondere auf die Leiden und die Mühen der so gezeugten Kinder hin, die in Unkenntnis ihrer Abstammung eine eigene Identität aufbauen müssen.

Im Bewusstsein dieser schwerwiegenden ethischen Herausforderungen kann die SBK den Entwurf «Ehe für alle» in dieser Form nicht annehmen. Ausgehend von dem erwähnten Recht des Kindes weist sie darauf hin, dass der katholischen Kirche hauptsächlich das Sakrament der Ehe anvertraut ist. Sie feiert dabei vor Gott die Vereinigung von Mann und Frau als in Liebe angelegtes gemeinsames, stabiles und für die Fortpflanzung offenes Leben. Darum ist die SBK auch in Bezug auf die zivile Ehe davon überzeugt, dass die Verwendung des Begriffs «Ehe» nicht auf jede Verbindung zwischen zwei Personen unabhängig von ihrem Geschlecht ausgedehnt werden sollte. Eine solche Verwendung des Begriffs würde eine Gleichheit herbeiführen, die es ihrer Meinung nach so gar nicht geben kann.

Rechte des Kindes und Fortpflanzungsmedizin

Die SBK ruft in Erinnerung, dass niemand das Recht auf ein Kind hat, es gibt vielmehr Rechte des Kindes. In diesem Sinne ist aus der Ehe kein Recht auf Kinder abzuleiten. Vielmehr dient sie dazu, das Kind oder die Kinder, die aus dieser Vereinigung hervorgehen, zu schützen. Mit Blick auf das übergeordnete Kindesinteresse und das Wohl des Kindes ist die SBK generell gegen die Nutzung der Fortpflanzungsmedizin, auch durch gleichgeschlechtliche Paare. Sie beruft sich dabei auf das Recht des Kindes, seine genetische Abstammung zu kennen. Die SBK betont ausserdem die Gefahr einer Legalisierung der Leihmutterschaft, die in der Schweiz zum Schutz von Mutter und Kind zu Recht verboten ist.

Diskriminierung oder Differenzierung?

Warum nimmt die SBK eine Unterscheidung zwischen Diskriminierung und Differenzierung vor? In einer Gesellschaft, die nach Vereinheitlichung und Gleichberechtigung strebt, kann die Differenzierung ein wirksames Mittel sein, um Gleichstellung zu verwirklichen und gleichzeitig die Besonderheiten und Rechte jedes und jeder Einzelnen zu würdigen. Die SBK weist auf die Gefahr hin, Probleme der Diskriminierung lösen zu wollen, indem die Unterschiede zwischen Menschen ignoriert werden. Ihr scheint die Berücksichtigung der Diversität zweckmässiger zu sein, um Unterschiede in Gleichheit zu leben.

Antrag zur Gesetzesanpassung

Die SBK ist vielmehr der Ansicht, dass die hier dargelegten Schwierigkeiten über Korrekturen des 2007 in Kraft getretenen Gesetzes über die eingetragene Partnerschaft behoben werden sollten. Es wäre besser gewesen, damals Gesetzesanpassungen vorzuschlagen, um jegliche ungerechte Diskriminierung zu vermeiden. Denn: «stigmatisierend» [2] ist für die SBK nicht die Verweigerung der Ehe für alle, sondern eine registrierte Partnerschaft, die allein auf die sexuelle Orientierung hinweist. Die SBK bevorzugt deshalb eine Anpassung des geltenden Gesetzes gegenüber einer «Ehe für alle», deren Umsetzung mit zahlreichen administrativen, rechtlichen und ethischen Schwierigkeiten behaftet ist.

Schlussfolgerung

Abschliessend soll auf dem Hintergrund der Hauptkompetenz der katholischen Kirche im Bereich des Ehesakraments festgehalten werden, dass sich die SBK nicht für den Entwurf «Ehe für alle» aussprechen kann. Sie ist der Ansicht, dass die Debatte nicht richtig geführt wird, da die ethischen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Fortpflanzungsmedizin und dem Recht des Kindes weitragend sind. Die SBK ermutigt zur Suche nach einer Lösung, welche die gerechtfertigten Anliegen der LGBTI+-Menschen berücksichtigt, deren Gleichstellung hinsichtlich des Bürgerrechts und der sozialen Leistungen anzuerkennen. Eine solche Lösung sollte zugleich eine positive Differenzierung aller Menschen zulassen und die Berücksichtigung deren Vielfalt und die Wahrung der Kinderrechte ermöglichen.

Freiburg, 4. Dezember 2020

Quelle: SKB, novaradio.ch

Gregorianischer Choral

Sie können den vierten Teil der Sendung Gregorianischer Choral hören. Heute geht es um bis ins Spätmittelalter entstandene Gattungen.

Information

HEUTE AB 17h KÖNNEN SIE DEN 4. TEIL DER SENDUNG „GREGORIANISCHER CHORAR“ HÖREN.

Sendungen vom 27.09.2021

Eine neue Sendung mit dem Titel „Kirche im ….“

Heute geht es um den Herbst. Nach einer Musikpause kommt der 11 Teil von den schönsten Aufnahme Johannes Paul II.

KIRCHE IM HERBST

NEWS: 64% der Schweizer Bevölkerung sagen Ja zur „Ehe für alle“

Die Resultate

Die Schweiz ist sich sicher: Die Ehe soll auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein. 64 Prozent der Bevölkerung und alle Kantone war dafür. Die Resultate findest du hier:

Die Ehe für alle kurz erklärt

In der Schweiz können gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft zwar eintragen lassen, diese unterscheidet sich aber rechtlich gesehen stark von der Ehe. Dieser Unterschied soll aufgehoben werden, deshalb hat das Parlament ein Gesetz ausgearbeitet. Dagegen wurde das Referendum ergriffen, deshalb wird darüber abgestimmt.

Kirche im Herbst

Jeweils am Montag, ab 18.30h, können Sie hören was es wichtig ist in der Kirche.

NEWS: Kirche behauptet, Enkelkinder listen Grosseltern als Ungläubige auf

VECERNJI LIST gab heute bekannt, dass „in der Kirche die Alarmglocken läuten“ über die Selbstregistrierung, die am Sonntag endet.

Der Artikel der Autoren, die den Kirchenkreisen extrem nahe stehen, behauptet, dass „Informationen über Manipulationen in bestimmten Fällen, in denen jüngere Mitglieder die Heimliste durchführten, die Ohren der Kirche erreichten“, so dass ältere Familienmitglieder beim Selbstschreiben nicht angaben, dass sie katholische Gläubige waren, sondern eingaben, dass sie Atheisten oder Ungläubige waren.

Die Kirche, so wird behauptet, ist besorgt, dass es in den Volkszählungsergebnissen weniger Katholiken geben könnte, als es tatsächlich in Kroatien gibt.

Denken Sie daran, nach der letzten Volkszählung erklärten sich in Kroatien 86,28% der Volkszählungen als katholisch. Als Agnostiker, Skeptiker und Atheisten gaben 5,98% der Bürger an, sich selbst zu bezeichnen.

Atheisten sind die am schnellsten wachsende „religiöse“ Gruppe in Kroatien, Katholiken werden kleiner
Besonders interessant ist jedoch, dass diejenigen, die sich als nicht religiös bezeichnen, die am schnellsten wachsende „religiöse“ Gruppe in Kroatien sind, zumindest wenn man die Daten der Volkszählung von 2011 mit der Volkszählung von 2001 vergleicht. Damals erklärten sich nur 1547 Menschen als Atheisten oder Ungläubige, und diese Zahl stieg bis 2011 auf 32.518.

Die 2011 durchgeführte Volkszählung ergab eine weitere interessante Tatsache. Tatsächlich erklärten sich 200.006 Menschen weniger katholisch als auf der Liste, die 10 Jahre zuvor durchgeführt wurde.

Kirche befürchtet aus einem bestimmten Grund neuen Rückgang der Katholischen
Der Austritt aus der katholischen Kirche ist ein Trend, der sich in Europa seit Jahrzehnten abbeschämt und besonders ausgeprägt ist, nachdem Informationen über eine Reihe von Pädophilenskandalen ans Licht gekommen sind.

Deutschen verlassen massenhaft die katholische Kirche: „Das ist totale Befreiung“

Die Deutsche Welle hat kürzlich geschrieben, dass Religionsgemeinschaften in Deutschland, wie die katholische und die evangelische Kirche, jedes Jahr Hunderttausende von Gläubigen verlassen. Ein ähnlicher Trend ist in einer Reihe anderer europäischer Länder wie Österreich, Italien, Irland zu verzeichnen – alles Länder mit überwiegend katholischer Bevölkerung.

Nach offiziellen Angaben verließen 2018 in Österreich 58.378 Menschen die Reihen der katholischen Kirche, ein Anstieg von 8,7 Prozent gegenüber 2017.

Der Artikel in Vecernje könnte die Vorbereitung eines Alibis sein
Gerade wegen solcher Trends in Kroatien, aber auch im übrigen Europa, listet ein Artikel von Kirchenverdienern in Vecernji auf, der andeutet, dass es wegen Enkeln, die angeblich ihre Großeltern nicht als Katholiken auflisten wollen – obwohl dafür keine Beweise gegeben werden – eine Art Alibi-Vorbereitung sein könnte, bevor die derzeit in Kroatien durchgeführten Volkszählungsdaten eintreffen.

Wenn sich nämlich die Trends bei der letzten Volkszählung fortsetzen, ist es vernünftig zu erwarten, dass die Zahl der Menschen, die sich als ireligiös erklären, in Kroatien weiter zunehmen wird und die Zahl der erklärten Katholiken sinken könnte. Angesichts der Tatsache, dass Konservative sich oft gerne auf einen großen Prozentsatz der 86,28% der Katholiken in Kroatien beziehen, wenn sie soziale und rechtliche Veränderungen befürworten, die mit der katholischen Lehre im Einklang stehen, könnte die These wie die in Vecernji List aufgestellte als Rechtfertigung für die Behauptung dienen, dass es tatsächlich mehr Katholiken in Kroatien gibt, als sich herausstellt.

Quelle: index.hr

Nachrichtensendung vom 24.09.2021

Pro-Lifer in Europa
Grüner Pass im Vatikan
15% der Kardinäle infiziert
Katholische Kirche zerstört

Handicap: Abendverkauf für Menschen mit Behinderungen

Am Dienstag, 23. November 2021 findet der Abendverkauf für Menschen mit Behinderungen statt. Der Ryfflihof in Bern ist an diesem Abend von 19 – 21 Uhr ausschliesslich für Menschen mit Behinderungen, Betagte und deren Begleitperson geöffnet.

Informationen auf: Abendverkauf für Menschen mit Behinderungen | Procap Bern (procap-bern.ch)

Anmeldung: Anmeldeformular | Procap Bern (procap-bern.ch)

NEWS: Medienkommission der Bischöfe gibt Mandat zurück

Die Mitglieder der Kommission für Kommunikation und Öffentlichkeit (Medienkommission) der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) geben ihr Mandat per 31. Dezember 2021 zurück. Grund dafür ist eine veränderte Medienlandschaft, die, um zeitgemäss agieren und reagieren zu können, agilere Formate benötigt als ein reines Beratergremium.

Die Medienkommission der SBK ist ein Kind der Synode 72. Unter dem Medienbischof Paul Henrici entwickelte sie sich zu einem Gremium der SBK, das die Strategie und die Leitlinien der Medienarbeit festlegte. In Zusammenarbeit mit der Römisch-katholischen Zentralkonferenz (RKZ) und dem Fastenopfer wurden 2015 die katholischen Medienzentren in Lausanne, Lugano und Zürich eingerichtet.

Nun hat sich die Medienlandschaft stark verändert. In den Bistümern und in den kantonalen Landeskirchen sind Kommunikationsbereiche geschaffen worden, die Medienarbeit rasch und adäquat vor Ort und auf allen Kanälen leisten. Die sprachregionalen Medienzentren gelten in ihrem Gebiet als „Sprachrohr der katholischen Kirche“, obwohl journalistisch vollkommen unabhängig und juristisch von einer eigenen Trägerschaft legitimiert. Auf Ebene der Schweizer Bischofskonferenz beschränkt sich die Medienarbeit heute auf Verlautbarungen der Bischöfe nach ihren Vollversammlungen und auf Stellungnahmen zu relevanten religiösen und gesellschaftlichen Themen. Diese Arbeit kann auch ohne ein Fachgremium von Expertinnen und Experten geleistet werden.

Im Zuständigkeitsbereich der Medienkommission obliegt die Organisation und Durchführung der sogenannten Medienkollekte und des katholischen Medienpreises.

Sein Mandat zurückgelegt hat auch Mariano Tschuor, seit 2009 Mitglied und seit 2017 Präsident der Kommission.

„Über Jahrzehnte hat die Medienkommission wichtige und wegweisende Arbeit geleistet. Dafür danke ich allen ehemaligen und jetzigen Mitgliedern der Kommission herzlich, insbesondere dem Präsidenten Mariano Tschuor und der geschäftsführenden Sekretärin Encarnación Berger-Lobato für ihren Einsatz im Dienste der katholischen Kirche in der Schweiz. Nun ist eine Reflexionspause notwendig, um in einem veränderten Medienumfeld neu aufgestellt wirksam tätig sein zu können“, verdeutlicht Weihbischof Alain de Raemy.

Quelle: SBK

NEWS: Kardinal Woelki dankt Papst Franziskus für Auszeit

Woelki weiterhin Erzbischof von Köln, jedoch vorerst eine „geistliche Auszeit“ +++ Weihbischof Ansgar Puff wieder im Dienst der Diözese +++ Weihbischof Schwaderlapp zunächst ein Jahr lang in Kenia

Der Vatikan hat den Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, in seinem Amt bestätigt. Dies teilte der Apostolische Nunitus von Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, am Freitagmittag mit.

Auf „eigenen Wunsch“ wird sich Kardinal Woelki jedoch eine mehrmonatige „geistliche Auszeit“ nehmen, bevor er zurück in den aktiven Dienst kehren wird. Der Erzbischof trat anschließend vor die Presse und bat darum „in den kommenden Wochen für das Erzbistum und für mich zu beten“.

Auch der jeweilige Amtsverzicht der beiden Kölner Weihbischöfe Ansgar Puff und Dominik Schwaderlapp wird nicht angenommen. Während Puff direkt zurück in den Dienst der Erzdiözese kehrt, hat der Papst der Bitte Schwaderlapps entsprochen, „für ein Jahr als Seelsorger in der Erzdiözese Mombasa, in Kenia, arbeiten zu dürfen“.

Vatikan über Woelki: Aufarbeitung vorbildlich, jedoch „große Fehler in der Kommunikation“
In der Mitteilung des Heiligen Stuhls heißt es, die Visitation habe keine Hinweise dafür gefunden, dass Kardinal Woelki „im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs rechtswidrig gehandelt“ habe. Ausdrücklich lobt der Vatikan den Aufklärungswillen des Kölner Erzbischofs:

„Die Behauptungen, der Kardinal habe, insbesondere durch das anfängliche Zurückhalten einer ersten Studie, vertuschen wollen, wird durch die inzwischen publizierten Fakten und die durch den Heiligen Stuhl geprüften Dokumente widerlegt. Die Entschlossenheit des Erzbischofs, die Verbrechen des Missbrauchs in der Kirche aufzuarbeiten, sich den Betroffenen zuzuwenden und Prävention zu fördern, zeigt sich nicht zuletzt in der Umsetzung der Empfehlungen der zweiten Studie, mit der er bereits begonnen hat.“

Allerdings habe Woelki „in der Herangehensweise an die Frage der Aufarbeitung insgesamt, vor allem auf der Ebene der Kommunikation, auch große Fehler gemacht“, so der Heilige Stuhl. Dies habe dazu beigetragen, dass es im Erzbistum Köln zu einer „Vertrauenskrise“ gekommen sei.

Auszeit für Woelki, Weihbischof Steinhäuser als Apostolischer Administrator
„Lange Gespräche“ des Kölner Erzbischofs mit Papst Franziskus hätten Ergeben, dass das Erzbistum „einer Zeit des Innehaltens, der Erneuerung und Versöhnung“ bedürfe.

Deshalb gestatte der Pontifex dem Kardinal „auf dessen eigenen Wunsch eine geistliche Auszeit“. Diese soll „Mitte Oktober“ beginnen und „zum Beginn der Österlichen Bußzeit des kommenden Jahres“ enden.

Bis zur Rückkehr Woelkis wird der Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser das Erzbistum als Apostolischer Administrator sede plena leiten, um „die ordnungsgemäße Verwaltung“ sicherzustellen. Zudem soll Steinhäuser auf Weisung des Vatikans dafür Sorge tragen, „dass das Erzbistum seinerseits in einen geistlichen Prozess der Versöhnung und Erneuerung findet“.

Woelki: „Beten Sie für mich“
In seiner Presseerklärung im Anschluss an die Bekanntgabe der Papst-Entscheidung dankte Kardinal Woelki dem Pontifex. Ihm sei bewusst, dass im Erzbistum Köln in den vergangenen Monaten Vertrauen verloren gegangen sei. Dies schmerze ihn sehr, so der Erzbischof, er habe dem Papst von einem schon länger bestehenden Gedanken einer geistlichen Auszeit für sich erzählt. Ein Innehalten sei notwendig. Deshalb werde er sich von Mitte Oktober bis zum 1. März „in die Reflexion und vor allem ins Gebet zurückziehen“. Weiter:

„Ich gehe diesen Weg mit der klaren Botschaft des Heiligen Vaters, dass wir seriös und umfassend aufgeklärt und nichts vertuscht haben. Ich möchte Sie bitten, in den kommenden Wochen für das Erzbistum und für mich zu beten, auch ich verspreche Ihnen mein inständiges Gebet.“

Der nun kommissarisch eingesetzte Apostolische Administrator, Weihbischof Rolf Steinhäuser, wird von der Pressestelle des Erzbistums mit den Worten zitiert: „Ich habe hohen Respekt vor der Größe der Aufgabe. Wir werden den von Kardinal Woelki bereits angestoßenen Weg der Versöhnung im Erzbistum Köln fortsetzen.“

Entscheidungen für Weihbischof Puff und Schwaderlapp
„Was die genannten Weihbischöfe [Ansgar Puff und Dominik Schwaderlapp] betrifft, hat der Heilige Vater entschieden, ihren Amtsverzicht nicht anzunehmen“, heißt es in der Mitteilung des Heiligen Stuhls.

Bei Beiden habe man zwar in ihren früheren Verantwortlichkeiten „vereinzelt Mängel in der Behandlung von Verfahren“ festgestellt, „nicht aber die Intention, Missbrauch zu vertuschen oder Betroffene zu ignorieren“.

Weihbischof Ansgar Puff werde deshalb seinen regulären Dienst „unmittelbar wiederaufnehmen“.

Dagegen hatte Weihbischof Dominikus Schwaderlapp darum gebeten, vor seiner Rückkehr in den Dienst als Weihbischof im Erzbistum Köln, für ein Jahr als Seelsorger in der Erzdiözese Mombasa (Kenia) arbeiten zu dürfen. Der Heilige Vater habe dieser Bitte entsprochen, teilte der Vatikan heute mit.

Die Visitation im Erzbistum Köln
Der heute bekanntgegebenen Entscheidung des Papstes war eine Apostolische Visitation im Erzbistum Köln vorangegangen, die im Juni zu Ende ging. Zuvor hatte ein im März vorgestelltes Missbrauchsgutachten Kardinal Woelki entlastet, wohingegen die Weihbischöfe Ansgar Puff und Dominik Schwaderlapp vorläufig freigestellt wurden.

Bei der anschließenden Visitation hatten Kardinal Anders Arborelius von Stockholm und Bischof Johannes van den Hende von Rotterdam den Auftrag, „eventuelle Fehler“ von Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof Stefan Heße von Hamburg, sowie der Kölner Weihbischöfe Dominikus Schwaderlapp und Ansgar Puff im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs untersuchen.

Quelle: CNA Deutsch

Sendungen vom 20.09.2021

Heute hören Sie das Interview mit Bischof Msgr. Charles Morerod, von Bistum Lausanne, Genf und Fribourg. Zum Thema „Ehe für alle“.
Nach einer Musikpause den 10. Teil der schönsten Aufnahmen von Johannes Paul II.

Photo: SBK. Bischof Msgr. Charles Morerod

News: Papst unterstützt gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in „apokalyptisch skandalösem“ Interview

LIEBER PAPST FRANZISKUS
WO LIEGT DER UNTERSCHIED ZWISCHEN ZIVILER- UND KIRCHLICHER EHE?
ES GIBT KEIN UNTERSCHIED! EHE BLEIBT EHE. WENN SCHON MÜSSEN SIE KLAR SAGEN, AM BESTEN EINE EX-CATHEDRA, DASS ES NUR EINE EHE GIBT UND ZWAR ZWISCHEN MANN UND FRAU.

In einem neuen Flugzeuginterview am Mittwoch drückte Papst Franziskus erneut seine Unterstützung für gleichgeschlechtliche zivile Partnerschaften aus und forderte Gesetze zur Förderung ziviler Partnerschaften, da „wir alle gleich sind“. Dennoch schloss er aus, dass die Ehe für gleichgeschlechtliche „Paare“ geöffnet wird.

„Wenn sie ein homosexuelles Paar im gemeinsamen Leben unterstützen wollen, haben staaten die Möglichkeit, sie zivil zu unterstützen“, erklärte der Papst in Bemerkungen, die von verschiedenen Nachrichtenagenturen unterschiedlich übersetzt wurden.

Die Kommentare lösten bei katholiken Besorgnis aus. Br. Martin Navarro Ob. S.A. warnte, dass die Unterstützung des Papstes für gleichgeschlechtliche Partnerschaften „stillschweigend eine gleichgeschlechtliche Vereinigung mit einer Familie gleichschöpft“.

Die Ehe ist ein unveränderliches Sakrament, aber Homosexuelle können zivile Partnerschaften haben

Auf eine Frage von Stefano Maria Paci von Sky Tg 24 über die „Anerkennung homosexueller Ehen“ bezog sich der 84-jährige Papst zuerst auf die Ehe.

„Die Ehe ist ein Sakrament, die Kirche hat keine Macht, die Sakramente so zu ändern, wie der Herr sie eingesetzt hat“, sagte er.

Während Papst Franziskus jedoch die gleichgeschlechtliche „Ehe“ ausschließe, wies er auf andere Wege hin, wie gleichgeschlechtliche Beziehungen erkannt werden könnten. „Es gibt Gesetze, die versuchen, den Situationen vieler Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung zu helfen“, bestätigte er.

Der vollständige Text des Interviews, wie er vom National Catholic Register zur Verfügung gestellt wird, ist etwas länger als der von Vatican Newsund zeigt eine größere päpstliche Unterstützung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften durch den Papst.

Franziskus stellte fest, dass es „wichtig“ ist, Menschen zu „helfen“, die gleichgeschlechtliche Partnerschaften oder „Ehen“ wollen, während er dennoch davon absieht, „Dinge aufzuzwingen, die von Natur aus nicht in die Kirche gelangen“, und verteidigte die staatliche Unterstützung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften.

„Wenn sie ein homosexuelles Paar im gemeinsamen Leben unterstützen wollen, haben Staaten die Möglichkeit, sie zivil zu unterstützen, Sicherheit durch Erbschaft, Krankenversicherung zu geben“, erklärte der Papst. „Aber die Franzosen haben ein Gesetz dazu nicht nur für Homosexuelle, sondern für alle Menschen, die sich [in einer gesetzlich anerkannten Beziehung] miteinander verbinden wollen.“

In Fortsetzung seines Themas deutete Papst Franziskus die Unterstützung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften an, vorausgesetzt, sie nahmen nicht die Form einer sakramentalen Ehe an. „Die Ehe als Sakrament ist klar, sie ist klar“, sagte er.

„Es gibt Zivilgesetze, die vorsehen, wenn sie sich verbinden wollen, ein Gesetz, um den Gesundheitsdienst zu haben, […] unter ihnen werden diese Dinge getan „, fügte er hinzu. „Bitte machst die Kirche nicht, ihre Wahrheit zu leugnen. Viele, viele Menschen mit homosexueller Orientierung nähern sich dem Sakrament der Buße, sie wenden sich, um Priester um Rat zu bitten, die Kirche hilft ihnen, in ihrem Leben voranzukommen. Aber das Sakrament der Ehe ist etwas anderes.“

Der Papst stellte fest, dass seine Worte zu diesem Thema oft „Verwirrung“ stiften, und fügte hinzu, dass „wir alle gleich sind“, so Crux. Vatican News berichtete, er habe gesagt: „Ihr seid alle gleiche Brüder und Schwestern.“

Papst Franziskus widerspricht der Lehre der Kirche

Die Kirche hat sich über die Kongregation für die Glaubenslehre (CDF) bereits 1986 in einem Dokument“Über die Seelsorge homosexueller Personen“mit der Frage der Homosexualität und der Lebensgemeinschaft befasst.

„Eine Person, die homosexuelles Verhalten an den Beintiert, handelt daher unmoralisch“, schrieb die Glaubensknrockin, und jede solche Aktivität steht „im Widerspruch zur schöpferischen Weisheit Gottes“.

„Christen, die homosexuell sind, sind, wie wir alle, zu einem keuschen Leben aufgerufen“, fuhr das Dokument der Glaubenskregung fort und stellte fest, dass ein „wirklich pastoraler Ansatz die Notwendigkeit für homosexuelle Personen erkennen wird, die nahen Gelegenheiten der Sünde zu vermeiden“.

Das Dokument der Glaubenskregation aus dem Jahr 2003″Überlegungen zu Vorschlägen zur rechtlichen Anerkennung von Vereinigungen zwischen homosexuellen Personen“wiederholte die scharfe Verurteilung homosexueller Aktivitäten und homosexueller Partnerschaften durch die Kirche und sagte, dass „homosexuelle Handlungen gegen das natürliche Moralgesetz verstoßen“.

Die Glaubensknundkläden präsentierte zahlreiche Gründe, um gegen die rechtliche Definition homosexueller Partnerschaften zu argumentieren, und charakterisierte jedes Gesetz zugunsten gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als „gegen die richtige Vernunft“.

Darüber hinaus „sind alle Katholiken verpflichtet, sich der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften zu widersetzen“, lehrte die Glaubensknrockkregung.

Die katholische Kirche lehrt darüber hinaus, dass homosexuelle Handlungen „an sich ungeordnet“ sind und dass der Respekt vor Homosexuellen „in keiner Weise zur Zustimmung homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung homosexueller Partnerschaften führen kann“.

Er kann „in allem etwas Gutes außer dem Katholizismus“ finden.
„Der Heilige Vater hat seine Zustimmung zu gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften bekräftigt, wie er es einige Monate in einem Dokumentarfilm getan hat“, sagte Br. Martin Navarro von den Oblaten des Heiligen Augustinus gegenüber LifeSiteNews.

Der Heilige Vater ist dafür, Mitgliedern gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften die gleichen bürgerlichen Freiheiten zu gewähren, die Verheirateten gewährt werden. Diese bürgerlichen Freiheiten werden verheirateten Paaren gewährt, um für ihren Ehepartner und ihre Kinder zu sorgen. Mit anderen Worten, um eine Familie zu unterstützen, die der Kern der Gesellschaft ist. Dafür zu sein, denjenigen dieselben bürgerlichen Freiheiten zu gewähren, die keine Familie gründen können oder nicht das angemessene Umfeld für die Erziehung von Kindern bieten können (wie es bei zwei Vätern oder zwei Müttern der Fall ist), ist stillschweigend die Gleichsetzung einer gleichgeschlechtlichen Vereinigung mit einer Familie. Für die Vorteile, die diese bürgerlichen Freiheiten gewähren, können diejenigen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sie auf die gleiche Weise erwerben wie jede andere einzelne Person.

John Horvat,Vizepräsident der American Society for the Defense of Tradition, Family and Property,sagte gegenüber LifeSiteNews, dass „homosexuelle zivile Partnerschaften an sich böse und schwer sündig sind, egal unter welchen Umständen“.

„Die unnatürliche Sünde der Sodomie wurde von der Kirche immer verurteilt und das wird sich nie ändern, weil Gott und sein göttliches Gesetz sich nie ändern werden“, fuhr Horvat fort. „Es ist apokalyptisch skandalös und eine große Schande, dass die höchste Autorität der Welt, der Stellvertreter Christi, homosexuelle lebenspartnerschaften öffentlich unterstützt. Es ist bezeichnend für unsere sündigen Zeiten und warum die Muttergottes uns vor einer großen Züchtigung in Fatima gewarnt hat.“
Unterdessen witzelteder britische Kommentator und Blogger Laurence England: „Er hat die unheimliche Fähigkeit, in allem etwas Gutes zu finden, außer dem Katholizismus.“

LGBT-Befürworter begrüßen Kommentare des Papstes

Nach dem Interview lobten LGBT-Befürworter sehr öffentlich die Unterstützung des Papstes für zivile Partnerschaften.

Dissident Der Jesuit und Pro-LGBT-Aktivist P. James Martin schrieb auf Twitter, dass der Papst „wieder zivile Partnerschaften unterstützt“.

Unterdessen lobte die pro-LGBT-„katholische“ Gruppe New Ways Ministry, wie Franziskus „unwiderlegbare Begriffe“ in seiner „Unterstützung für gleichgeschlechtliche zivile Partnerschaften“ verwendet habe.

Quelle: Lifesite und novaradio.ch

News: Erfolgreicher „Marsch fürs Läbe“ in Oerlikon

Mehrere Farbanschläge im Vorfeld auf Trägerorganisationen

Mit Grussworten von Lebensrechtsmärschen weltweit, ergreifenden Erfahrungsberichten, einem packenden politischen Statement und kirchlichen Vertretern fand heute in Zürich-Oerlikon der „11. Marsch fürs Läbe“ statt.

Rund 1400 Teilnehmer fanden sich ab 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Oerlikon ein, um das Leben zu feiern und auf das wichtige Thema von Teenagerschwangerschaften aufmerksam zu machen. Begrüsst wurden die Anwesenden mit Videobotschaften aus aller Welt: Leiter der March-of-Life-Bewegungen aus Argentinien, Kanada, den USA und Deutschland liessen die Lebensschützer aus der Schweiz wissen: „We are with you!“ („Wir sind mit euch!“). Grussbotschaften wurden auch von den Bischöfen Charles Morerod (Freiburg) und Jean-Marie Lovey (Sion) übermittelt, welche der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti (Chur) vortrug. Dieser hielt bereits am Vormittag einen Gottesdienst zum „Marsch fürs Läbe“ in der Liebfrauenkirche Zürich ab.

Druck auf junge Frauen enorm

Zum diesjährigen Thema „Jung, schwanger, hilflos?‟ erzählte Joy in einem Videoclip, wie sie mit 15 Jahren schwanger wurde und um die Entscheidung rang, ob sie das Kind behalten solle. Mit Hilfe einer Organisation fand sie schliesslich zu einem Ja zu ihrem Baby, konnte in einem Mutter-Kind-Haus untergebracht werden und später auch eine Ausbildung machen. Über ihre Entscheidung, die sie traf, sagt die heute 22-Jährige: „Es war nicht immer einfach, aber man hatte das Leben in einer Gemeinschaft, sie haben mich unterstützt, wo immer sie konnten.“ Ihre Entscheidung hat die junge Mutter nie bereut: „Ich würde mein Kind immer wieder bekommen, ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Auch wenn es nicht immer einfach ist, ein Kind gibt einem so viel!“ Ihre Botschaft an junge Schwangere: „Glaube an dich! Es wird nicht immer einfach sein. Du wirst Unterstützung brauchen, weil es megaschwierig ist, das allein zu bewältigen. Nimm die Unterstützung an, glaube an dich! Immer positiv denken!“

Wie schwierig es für junge Mütter ist, ihr Kind zu behalten, davon erzählte auch Maria Grundberger, die seit vielen Jahre als Hebamme und Beraterin für Schwangere tätig ist. Der Druck auf junge Mütter und Väter, das Kind abzutreiben sei enorm, so die Fachfrau. Entscheiden sich die jungen Frauen trotz des Drucks dennoch für ihr Kind, sei auch danach der Druck gross, z.B. in Bezug auf eine Ausbildung. Dass die Situation mit Kind für Teenagermütter nahezu nicht zu schaffen ist, belegte die erfahrene Beraterin eindrucksvoll anhand von Beispielen aus der Praxis. Hilfsangebote auszubauen, mehr Unterstützung gerade auch für junge Eltern zu bieten, sei dringend notwendig, um jungen Frauen das Trauma einer Abtreibung zu ersparen und Kindern das Leben zu retten.

„Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen“

Im zweiten Teil der Kundgebung erklärte der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (CVP/Die Mitte) in seinem Referat: „Marschieren heisst leben. Wir marschieren für das schwächste, das verheissungsvollste menschliche Wesen: Für das Kind im Mutterleib!“ Der Politiker verwies dabei auf die Präambel der Bundesverfassung, in der es heisst: „Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen“. Tausende der Allerschwächsten seien berufen, zu wachsen und gross zu werden. Da die Abtreibungsrate gerade unter jungen Müttern sehr hoch sei, betonte Roduit: „Sie und die zukünftigen jungen Väter brauchen unsere Hilfe.“

Den Abschluss fand die Kundgebung gegen 17.30 Uhr mit einem Input von Pfr. Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich), der betonte: „Ich möchte auch Ihnen Mut machen: Glauben Sie nicht, dass es keine Hoffnung gibt! Treffen Sie die richtigen Entscheidungen! Das ist so wichtig! Ich kenne eine Frau, die sagte: Das war die beste Entscheidung ihres Lebens ever – die Entscheidung für ihr Kind. Trotz dem Druck, trotz der Not, trotz dem Widerspruch, trotz allem. Es war das Richtige. Das Beste.“

Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von der Bethel Worship Band. Höhepunkt war der rund einstündige fröhliche Marsch durch die Strassen Oerlikons, welchen die Stadt Zürich den im Vorfeld verbieten lassen wollte, jedoch vom Statthalteramt erlaubt wurde. Unter grossem Polizeieinsatz fand der friedliche Menschenzug denn auch statt, wenn auch mit einiger Verspätung aufgrund von Blockaden linksextremer Kreise.

Im Vorfeld des Marsches hatten in der Nacht auf Donnerstag und Freitag bereits mehrere Farbanschläge in Zürich, Bern und Winterthur auf verschiedene Trägerorganisationen stattgefunden. Dabei wurden Bürogebäude der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA), des Vereins Pro Life und der Stiftung Zukunft CH beschmiert und beschädigt. Die Organisationen verurteilen die Anschläge und erstatteten je Anzeige gegen unbekannt. Marc Jost, Generalsekretär der SEA, kommentierte dazu: „Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sich in der Schweiz frei äussern zu können, ohne von Hass und Vandalismus betroffen zu sein. Dieser kulturelle Wandel stimmt uns besorgt. Wir lassen uns von dieser kriminellen Minderheit jedoch nicht in unserem gesellschaftspolitischen Engagement einschränken. Wir erleben auch immer wieder, dass kontroverse und gleichzeitig respektvolle Debatten sehr wohl möglich sind“.

Quelle: Marsch fürs Läbe

Weitere Informationen unter:
www.marschfuerslaebe.ch

NEWS: Marsch fürs Läbe 2021

Marsch fürs Läbe 2021: Zäme fürs Läbe!

Schwangere Teenager befinden sich in einer besonders herausfordernden Lage: Vielerorts werden sie zu sexueller Aktivität ermutigt, gleichzeitig jedoch kaum mit der konkreten Möglichkeit einer Schwangerschaft konfrontiert. Werden sie dann schwanger, wird ihnen in aller Regel nahegelegt, abzutreiben. Möglichkeiten zur Weiterführung ihrer Schwangerschaft fehlen oft. Dieser Einseitigkeit will der „Marsch fürs Läbe“ am morgigen Samstag, den 18. September 2021, mit einer Kundgebung und einem Demonstrationszug entgegentreten.

Das Motto des 11. „Marsch fürs Läbe“ lautet: „Jung, schwanger, hilflos?‟. Zentrales Anliegen ist es, junge schwangere Frauen in einer Notsituation für die Möglichkeiten einer Weiterführung ihrer Schwangerschaft zu sensibilisieren. Argumente wie „Du bist zu jung“ oder „mit einem Kind ist deine Zukunft zerstört“ bauen grossen Druck auf junge Mütter und Väter auf und suggerieren ihnen, dass ein Leben mit Kind das Ende alles Guten wäre – was jedoch, wie zahlreiche Beispiele zeigen, absolut nicht der Fall ist. Für viele junge Frauen wurde die vermeintliche Katastrophe letztlich zum Glücksfall. Teenagerpaare, die sich der Verantwortung stellen und unterstützt werden (von Familie, Freunden, Ärzten und Organisationen), meistern ihren Familienalltag vielerorts mit Bravour.

Nicht wenige junge Mamis schliessen dank Unterstützung ihre Ausbildung erfolgreich ab und erklären, dass die ungeplante Schwangerschaft ihrem Leben eine positive Ausrichtung gegeben hat. Sind Kinder erst einmal geboren, möchte sie niemand mehr missen. Dies im Blick zu haben, statt sogleich vom Worst-Case-Szenario auszugehen bei Beginn der Schwangerschaft, könnte vielen ungeborenen Kindern das Leben retten und mancher jungen Frau das Trauma einer Abtreibung ersparen.

Programm mit Lebensberichten und Referaten

Dass es für Mutter und Kind ein Miteinander „fürs Läbe‟ geben kann, dafür setzt sich der diesjährige Marsch fürs Läbe ein – damit zukünftig nicht mehr zwei Drittel aller Teenagerschwangerschaften mit einem Abbruch enden müssen. Neben Lebensberichten von Betroffenen und Helfern sind im Programm auch der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (Die Mitte) dabei, Pfarrer Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich) und der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti.

Start der Kundgebung mit anschliessendem Marschzug ist um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Oerlikon. Um 11 Uhr findet bereits eine katholische hl. Messe in der Liebfrauenkirche Zürich mit Weihbischof Marian Eleganti und dem Vokal-Quartett „Harpa Dei“ statt.

Aktuelles zu den Corona-Schutzmassnahmen

Für die Veranstaltung „Marsch fürs Läbe“ mit Kundgebung und Demonstrationszug gibt es keine Teilnehmerbegrenzung und es gilt keine Zertifikats- oder Maskenpflicht. Jedoch wird empfohlen, aus Schutzgründen eine Maske mitzunehmen und dort zu tragen, wo keine Abstände eingehalten werden können.

Für den Gottesdienst am Vormittag gilt ebenfalls keine Zertifikatspflicht. Der Gottesdienst wird hinter die Kirche auf einem Vorplatz übertragen. Zudem gibt es einen Livestream des Gottesdienstes, welcher unter www.marschfuerslaebe abrufbar ist.

Weitere Informationen unter:

www.marschfuerslaebe.ch

Nachrichtensendung vom 17.09.2021

Opus Dei Priester suspendiert
Schweiz: Kirche und Impfpass
Bistum Basel startet synodalen Weg
Abtreibung ist Mord!

Sendungen vom 13.09.2021

In der Sendung „Klartext“ hören Sie das Interview mit Herr Niklaus Herzog, Vizepräsident der Organisation Human-Life Schweiz. Nach einer Musikpause kommt die Sendung „Theologiestunde“ mit dem 9. Teil der schönsten Aufnahmen der 26 Jahr Amtszeit von Papst Johannes Paul II.

Foto: Niklaus Herzog, Vizepräsident HL
Ehe für alle – NEIN

Klartext: «Ehe – was bedeutet die Ehe für die Kath. Kirche

„Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt.“
Im Schöpfungsbericht zeigt Gott seine Liebe zu den Menschen, indem er eine liebede Gemeinschaft zwischen Mann und Frau stiftet. Der Begriff Ehe, welcher mit dem Wort Ewigkeit verwandt ist, kennzeichnet nach katholischem Verständnis eine auf das Unbegrenzte hin geschlossene Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Unbegrenzt auf die irdische Dauer dieser liebenden Gemeinschaft, unbegrenzt für neues Leben, welches aus der Liebe des Paares entstehen kann und unbegrenzt für die Liebe untereinander und die Liebe Gottes, die in diesem Sakrament sichtbar wird. Das Sakrament der Ehe spenden sich die Brautleute selbst. Der Priester assistiert der Eheschliessung. Die katholische Kirche betonte dadurch den Wert, den die Liebe zwischen Mann und Frau hat, und setzte damit ein Zeichen gegen viele leibfeindliche Bewegungen, die in der Antike und später auch im Mittelalter das Christentum bzw. die katholische Kirche bekämpften. Auch in der heutigen Zeit, die wieder durch eine Leibfeindlichkeit geprägt ist, kämpft die Kirche für die Bewahrung der Ehe. Im Folgenden wird aus Sicht des zweiten vatikanischen Konzils, des Katechismus und des Kirchenrechts aufgezeigt, weshalb das Eheverständnis für die Kirche so zentral ist.

Wie die römisch-katholische Kirche die Ehe versteht
Das Zweite Vatikanum betont die Ehe als umfassende personale und partnerschaftliche Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. (Pastorale Konstitution Gaudium et spes 48)
Der Ehebund, der durch das Ja-Wort (Konsens) zustande kommt, wird als Lebensprojekt, als lebenslange geistig-leibliche Gemeinschaft verstanden. Tragende Elemente sind die gegenseitige Hingabe, das für den Anderen Da-Sein, ein Sich-selber-Schenken.

Im Katechismus der Katholischen Kirche ist formuliert:
Der Ehebund, durch den Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welche durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist, wurde zwischen Getauften von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben. (KKK 1601; CIC can. 1055)

Die Ehe im Kirchenrecht
Die Ehe kommt durch den Konsens der Partner zustande, der zwischen rechtlich dazu befähigten Personen in rechtmässiger Weise kundgetan wird; der Konsens kann durch keine menschliche Macht ersetzt werden. Der Ehekonsens ist der Willensakt, den Mann und Frau sich in einem unwiderruflichen Bund gegenseitig schenken und annehmen, um eine Ehe zu gründen. (CIC can. 1057)

Quelle: Pater Adam Serafin, Kath. Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi

IEC 2020:

Bischof János Székely: Bei der Bewahrung der geschaffenen Welt ist Utilitarismus das größte Hindernis

Am Mittwoch hat János Székely, Diözesanbischof von Szombathely an dem IEK auf die Bewahrung der geschaffenen Welt das Publikum aufmerksam gemacht. Magdalena Noszczyk, europäische Leiterin der Klimabewegung Laudato Si sagte, dass unter anderem wegen der Klimakrise sehr viele das tägliche Brot entbehren.

„Eucharistie verbindet Erde und Himmel, sie umfasst die ganze Erschaffung. Das Altarsakrament ist die Quelle des Lichtes und der Motivation für unsere Sorgen über die Umwelt, es inspiriert uns Hüter der ganzen geschaffenen Welt zu werden“ – zitierte die Enzyklika mit dem Anfang ‚Laudato si‘ von Papst Franziskus Gábor Nemes, Vorstandsmitglied des Vereins für Schöpfungsschutz Naphimnusz (Sonnenhymne). Er schilderte, dass die Sektion des Internationalen Eucharistischen Kongresses am Mittwoch gleichzeitig ein Treffen für Schöpfungsschutz ist, welches den Namen Ein Brot und eine Erde trägt. Das Treffen ist auch eine Veranstaltung der Katholischen Sozialtagen (KATTÁRS).

János Székely, der Diözesanbischof von Szombathely hat seine Begrüßung mit einem Gebet für die Schönheiten der geschaffenen Welt und deren Bewahrung begonnen. Dann hat er erörtert, dass wir in der Eucharistie Christus im Ganzen zu uns nehmen: auch seine Gedanken,

Seele, Spiritualität und wir gestalten unser Leben dementsprechend. Nun ist es nicht genügend auf dem Altar das Brot zu brechen, wir müssen sogar unser Brot für die Armen brechen, und die geschaffene Welt schützen, damit auch die ärmsten Familien gesundes Brot und Trinkwasser auf dem Tisch haben.

Der Bischof deutete an, dass der Schöpfungs- und Umweltschutz nicht nur zu den grünen Bewegungen gehört, weil diese eine der größten Herausforderungen der Menschheit sind. Eine Mitteilung der Bibel ist auch unsere Erde zu schützen, also haben wir auch eine Verantwortung zu Gott, um Sein Prachtwerk als wunderbar zu bewahren – fügte er hinzu den Sonnengesang des Franz von Assisi aufrufend.

Bischof Székely hat auch unsere Verantwortung für die kommenden Generationen betont, damit wir einen erträglichen und schönen Planeten ihnen hinterlassen können. Er hat aber auch die Verantwortung für die Armen betont, weil – wie er formulierte – die Umweltzerstörung sie am meisten betrifft.

Der Oberpriester erläuterte, dass die Bewahrung der geschaffenen Welt nicht nur Klimaschutz und die Bewahrung der Biodiversität bedeutet, sondern auch die Bewahrung des Bildes über den Erschaffer. Er ist der Meinung, dass die Grundhaltung falsch sei, wenn wir das Menschenleben nicht von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützen würden. Wir müssen auch die Diversität von Kulturen und Gesellschaften beschützen.

Er legte fest, dass bei der Bewahrung der geschaffenen Welt Utilitarismus das größte Hindernis ist. Er deutete an, dass gemäß der Kirche ist das Ziel der Wirtschaft nicht der höchste Profit, sondern der Mensch, und zwar alle Menschen und der Mensch im Ganzen: der Körper und die Seele. Davon hat Bischof Székely den Schluss gezogen, dass Schöpfungsschutz ohne die Erschaffung eines aufrichtigen und menschlichen wirtschaftlichen Systems unvorstellbar ist. In Bezug auf Papst Franziskus hat er gesagt, dass die Bewahrung der geschaffenen Welt keine frei gewählte Aufgabe sei, sondern ist sie eine Verantwortung von uns allen.

Magdalena Noszczyk, europäische Leiterin von Laudato Si hat dem Publikum die Bewegung kurz vorgestellt. Die polnische Aktivistin hat in ihrer Rede die bekannte Zeile des Vaterunsers zitiert: „Unser tägliches Brot gib uns heute!“ Sie machte das Publikum darauf aufmerksam, dass wir uns kaum einen Tag ohne Brot vorstellen können, aber – unter anderem wegen der Klimakrise – sehr viele müssen das tägliche Brot entbehren.

Noszczyk präsentierte von Kontinent zu Kontinent die Herausforderungen, die die geschaffene Welt, und dadurch unser tägliches Brot, gefährden. Sie betonte, dass man überall vor Ort die Probleme entdecken muss.  „Wir müssen alle Kenntnisse und Fähigkeiten benutzen, um die Klimakrise zu verhindern” – zitierte die europäische Leiterin der Klimabewegung Papst Franziskus, und hat gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf ihre P  etition  mit dem Namen ‚Gesunder Planet, Gesunde Menschen‘ gelenkt.

Am Ende der Sektion stellte sich der Verein für Schöpfungsschutz Naphimnusz (Sonnenhymne) vor. Pater Márió Nobilis erinnerte sich daran, dass die Bewegung in Ungarn so startete, als er in Österreich an einer Konferenz über Schöpfungsschutz teilgenommen hatte und danach er sich die Frage stellte: „was für eine Antwort möchte Christus auf die Fragen

der Natur durch die Kirche geben?“ Letztlich haben sie im Jahre 2008 ein Rundschreiben über unsere Verantwortung für die geschaffene Welt formuliert. Die Gruppe, die dieses zusammengestellt hatte, blieb zusammen und im Jahre 2011 haben sie den Verein gegründet. Beim Podiumsgespräch ist es aufgekommen, dass die Mitglieder des Vereins für Schöpfungsschutz Naphimnusz aus verschiedenen Fachrichtungen der Organisation beigetreten sind.

Einige haben ihre Caritas-Beziehungen durch den Schöpfungsschutz entdeckt, andere kommen aus dem weltlichen Umweltschutz.  Sie veranstalten jedes Jahr am Ende September, Anfang Oktober (ausgerichtet nach dem Tag des Franz von Assisi) die Woche der Schöpfung. Zu ihren Zielen gehört die Förderung des Schöpfungsbewusstseins, so organisieren sie schöpfungsbewusste Veranstaltungen für Pfarreien.

IEC 2020: Zufall oder Willen Gottes

János Áder, Präsident der Republik Ungarn hat es in seinem Glaubenszeugnis unterstrichen, dass wir alle Zeichen bekommen, die sich auf die Präsenz Gottes, auf seine Wirkung unseres Lebens beziehen. Das Staatsoberhaupt schilderte seine Meinung durch drei Geschichten.

In seinem Glaubenszeugnis am Freitag besann sich János Áder auf die Wirkung der unerwarteten Ereignisse auf die Seele des Menschen am Eucharistischen Kongress. Das ungarische Staatsoberhaupt hat die Frage gestellt: warum passieren diese unerwarteten Ereignisse mit uns, und warum auf dieser Weise?  Normalerweise gibt es darauf zwei Antworten: „war nur ein Zufall“, sowie „Gott wollte es so“.

Der Präsident der Republik Ungarn hat in seiner Rede drei Ereignisse, drei Erlebnisse erwähnt.

Die erste Geschichte stammt aus dem Jahr 2013, als sie sich auf einen offiziellen Besuch in Vatikan vorbereitet haben. Sie haben dem Heiligen Vater drei Geschenke mitgebracht: ein silberner Kelch, die ungarische Ausgabe der Paulinischen Briefe aus dem Jahr 1953, sowie Wasser aus dem ungarischen Wallfahrtsort Mátraverebély– Szentkút. Und hier kam die Serie der „Zufälle“ – erklärte der Präsident.

Ist das nur ein Zufall, dass das dritte Geschenk gerade von diesem Wallfahrtsort stammt, dass der Präsident auf seinem Weg Richtung Rom die Nachricht gelesen hat, dass man dieser Wallfahrtsort renovieren und vergrößern wird, dass Papst Franziskus in Rom die Stirnen der Familienmitglieder des Präsidenten mit diesem Wasser markierte, dass das Thema ihrer Privatbesprechung die Bewahrung der geschaffenen Welt war, worüber Papst Franziskus damals eine Enzyklika veröffentlichen wollte und gerade Áder konnte die Presse darüber informieren – listete er auf. Und – setzte er fort – im Kalender des Ministerpräsidenten war die Grundsteinlegung des Wallfahrtsorts eingetragen, er hatte aber eine Sportverletzung, deswegen bat er dem Staatsoberhaupt ihn zu vertreten.

János Áder zitierte die Enzyklika des Papstes Franziskus mit dem Titel ‚Laudato si‘, ein Satz des Gebets klingt so: „zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Geschöpfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht”.

Die zweite Geschichte des ungarischen Staatsoberhauptes steht mit seiner Redekunstlehre in Verbindung.

Mit seiner Lehrerin, Ágnes Vadász haben sie die Sammlung aus Gedichten über Gott “Égre néző – Isten jelenléte a magyar költészetben“ (Blick in den Himmel – Die Präsenz Gottes in der ungarischen Poesie) zusammengestellt. In diesem Band stammt Áders Lieblingsgedicht von Attila József mit dem Titel: Gott stand hier hinter meinem Rücken… (Isten itt állt a hátam mögött…) Er hat es aufgerufen, als sie im Jahr der Publizierung einen Empfang für die kirchliche Hoheiten veranstalteten, die in Ungarn und über dem Grenzen dienen. Er hat die ersten zwei Zeilen des Gedichts István Szabó, reformiertem Bischof rezitiert: „Gott stand hier hinter meinem Rücken / und bin für Ihn um die Welt gegangen.” Dann hat der protestantischer Kirchenleiter ihm gefragt: „Und warum bist du nicht umgekehrt?”

János Áder begann seine dritte Geschichte mit einem Umweg, in dem es um das Verhältnis des Glaubens und der Wissenschaft ging. Er hat es aufgerufen, dass die Konklusion des Buches von Darwin: Über die Entstehung der Arten so klingt: „Es ist wahrlich eine großartige Ansicht, dass der Schöpfer den Keim alles Lebens, das uns umgibt, nur wenigen oder nur einer einzigen Form eingehaucht hat? (…) aus so einfachem Anfange sich eine endlose Reihe der schönsten und wundervollsten Formen entwickelt hat und noch immer entwickelt?” Tamás Freund, Gehirnchirurg schrieb in seinem Vorwort zum Buch Die Sprache Gottes von Francis Collins so: „Ich bin der Meinung, dass das menschliche Gehirn dazu fähig wurde, die göttliche Energie, moralische Gesetze, die Fähigkeit des Guten und des Bösen, und zusammen damit die unwiderstehliche Inspiration, die Erkenntnis des Sinnes unserer Existenz und des schöpfenden Gottes zu empfangen.“

Áder parallelisierte zwei Werke von zwei Künstlern. Das Gemälde von Salvador Dalí mit dem Titel: Christus des heiligen Johannes vom Kreuz und das Gedicht des ungarischen Dichters Sándor Weöres: Kreuz-Schattenbild. Er war der Meinung, dass die Kreuzigung von Christus in beiden Werken kosmisch ist: der leidende Gesichtsausdruck ist nicht sichtbar, aber in den Werken ist die Grässlichkeit der Kreuzigung, die Kraft der Auferstehung und das Mysterium der Himmelfahrt drin.

Das ungarische Staatsoberhaupt sprach in seiner Rede auch über die Pandemie. Er gab es bekannt, dass sie mit seiner Frau (als Kuratorin) eine Stiftung für die Unterstützung der Coronavirus-Waisen gegründet haben, die Stiftung wurde nach Pater István Regőczi benannt. Er hat die Existenzberechtigung der Stiftung mit herzerschütternden Beispielen illustriert. Er erzählte den Fall eines Vaters, dessen Ehefrau schwanger gestorben ist, das Baby konnte man retten, seitdem erzieht der Mann insgesamt sieben Kinder allein.  Ein anderer herzbeklemmender Fall ist die Geschichte des 18-jährigen Jugendlichen, der mit seiner Mutter lebte.

Die Frau ist zum Opfer der Pandemie geworden, der Sohn hat einen Platz an der Universität bekommen. Als Student hat er nur die Waisenrente als Einkommensquelle. Im dritten Fall sind vier Minderjährige, deren Eltern gestorben sind, und sie werden von den Großeltern erzogen. Die Großeltern sind auch zu Opfern der Pandemie geworden. Die Tante hat die Waisen zu sich genommen, aber die Wohnverhältnisse sind eng.

Als Antwort an die Fragen der Wohltätigkeit hat er aus dem Brief einer Frau zitiert, die wegen der Pandemie zur Witwe wurde. Die Witwe war dankbar, dass sie es spüren konnte nicht allein zu sein, Gott hat „seine Engel zu ihr geschickt“, die mit ihr beteten, ihr zuhörten, ihre Hand gehalten und sie umarmt haben.

Der Präsident hat am Ende seines Glaubenszeugnisses den Schluss gezogen, dass die Suche und die Rezeption Gottes Handeln braucht, kann nie passiv sein. „Alle bekommen Zeichen, es hängt nur von uns ab, ob wir sie als Story oder als Gleichnis betrachten, es hängt nur von uns ab, ob wir darin die Arbeit des Zufalls oder die Hand Gottes sehen“. Er meint, wenn „wir dieerhaltenen Talenten gut verwalten“, wenn wir Gott in unserem Herzen und in unseren Handlungen suchen, dann werden wir Ihn auch finden.

IEC 2020: Heilung und Vergebung

Mary Healy: „Jesus sitzt am Lenkrad meines Lebens!“

Das Glaubenszeugnis am Donnerstag des Eucharistischen Kongresses kam von der US-Amerikanerin Mary Healy. Die biblische Theologin erzählte, wie

Gott das Lenkrad ihres Lebens übernommen hat, sowie hat sie auch nach ihren Erfahrungen eine Verbindung zwischen Heilung und Vergebung nachgewiesen.

Über ihre Bekehrung, über ihre Begegnung mit Jesus bekannte sich Mary Healy am Donnerstag des Eucharistischen Kongresses. Sie ist Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission und Biblikerin des Herz-Jesu-Hauptseminars in Detroit. Ihre Familie bestand aus „Sonntagskatholiken“, aber wegen der Cursillo-Bewegung sind ihre Eltern inbrünstiger, liebevoller, geduldiger, demütiger und wonniger geworden. Sie hatten einen großen Effekt an ihr: das Verlangen nach Gott wurde in ihr aufgeweckt. Sie rief ihre Universitätszeit auf, als „der seelische Höhepunkt“ nachgelassen hat, fühlte sie seelische Leere, und ist in Depression geraten.

Ihre Rückkehr zu Gott hat sie in der Bewegung der Franziskanischen Universität von Steubenville für charismatische Erneuerung gefunden, hier konnte sie die Wirkung des Heiligen Geistes in sich fühlen.

In ihrem Glaubenszeugnis erzählte sie, dass ihr nächstes Erlebnis eine für die ganze Nacht geplante Anbetung in der Kapelle der Universität war. Trotz dem ständigen Gebet wurde sie müde, und ist sie gegen 2 Uhr nachts weggegangen, obwohl sie es fühlte, dass etwas sich geändert hat. „Ich wusste es, dass Jesus in mir als lebender Tabernakel ist“ – erklärte Healy.

Das nächste Erlebnis der Theologin ist mit einer Evangelisation während der Osterferien verbunden. Sie behauptete, dass die Jugend der Vereinigten Staaten während der Osterferien in der Regel nach Florida reist, um dort zu trinken, feiern und sich zu vergnügen.  Sie haben aber an der Küste über Jesus geredet mit den Leuten, die offen zu ihm waren.  An einem Abend wurde in der Kirche das Lied mit dem Refrain „He’s alive!” (Er lebt!) gesungen. Mary Healy erinnerte sich, dass dieser Refrain sie so tief berührt hatte, dass sie in dem Moment begriff, dass Jesus auferstanden ist und so sein Leben führt, dass man ihn nicht verweigern kann – hat sie erzählt und bekam einen riesigen Applaus.

Healy holte eine andere Erinnerung her, als sie mit Anderen in einem Gemeinschaftshaus gelebt hat, aber sie konnte mit einer Mitbewohnerin nicht klarkommen.  Nachdem sie seine Zweifel mit einer dort wohnhaften Schwester geteilt hat, antwortete diese: „Mary, ich denke, dass Gott dich genau dorthin platziert hat, wohin er wollte.“ Dann hat sie es begriffen, dass Gott alles über sie weiß und sie „in ihrer vollen Armut und Trägheit“ liebt.  Healy fügte hinzu, dass sie seitdem nicht mit eigenen Bemühungen ein guter Mensch sein möchte, sondern lässt sie den Heiligen Geist in sich wirken. „Seitdem sitzt Jesus am Lenkrad meines Lebens!“ – gab sie zu.

Die Sprecherin hat ihre Erfahrungen über Heilung in dem Jahr erlebt, als sie ein Jahr Pause im Unterricht hielt. Diese Pause dient zur Vertiefung des Dozenten in einem Thema, wofür er/sie sich interessiert. Healy hat die Heilung analysiert und solche Menschen gesucht, die sich in der Kirche mit Heilung beschäftigen. Sie erzählte,

dass übernatürliche Heilungen viel häufiger sind, als man denkt. Sie hat hinzugefügt, dass es eine eindeutige Verbindung zwischen Heilung und Vergebung gibt, wozu sie sogar mehrere Beispiele brachte. Zum Beispiel war eine Frau mit Blutfluss ihrer Krankheit los, nachdem sie ihrem Mann vergab, mit dem sie Ärger gehabt hatten. Ein mit einem Bleistab geschlagener Mann, der deswegen Augenschwäche hatte, hat seine Sehkraft erst danach wiederbekommen, nachdem er seinem Aggressor

vergab.

Am Ende des Glaubenszeugnisses betete Mary Healy mit den Pilgern zusammen für die Verweigerung des Okkultismus und für die Ausgießung des Heiligen Geistes.

IEC 2020: Unsere einzige Hoffnung ist Christus!

György Udvardy: „Wir können nicht allen helfen, aber nur wir können Hoffnung geben.“ Der Donnerstag des Eucharistischen Kongresses trägt den Namen Tag der Hoffnung. György

Udvardy, Erzbischof von Veszprém hat auf die Wichtigkeit dieser göttlichen Tugend in seiner Homilie seines Morgengebets aufmerksam gemacht.

„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt! wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus.“ (1Petr 4, 10-11)

In der Homilie des Eucharistischen Kongresses von Donnerstag, hat György Udvardy, Erzbischof von Veszprém in seinem Morgengebet auf die Gabe der Hoffnung aufmerksam gemacht.

Hoffnung ist eine göttliche Tugend, dadurch erflehen wir das Himmelreich und ewiges Leben – sagte der Erzbischof, und er fügte hinzu: „die Grundlagen unserer Hoffnung sind die Auferstehung Christi und die Verheißung unserer Auferstehung”.

Der Oberpriester hat die Frage gestellt: was für ein Platz hat die Zukunft in meinem Leben, in dem die Zukunft das Land des Himmels, ewiges Leben ist, wo wir ähnlich zu Gott werden? Er betonte, dass die Hoffnung uns wie ein Anker zum anderen Ufer befestigt, immerhin formt sie unsere Gegenwart.

Die Hoffnung beinhaltet alle Verlangen, Wünsche, die sich nach der Freude richten. Sie schützt uns vor der Verschüchterung, unterstützt uns in der Hilflosigkeit, macht das Herz bereit für die ewige Freude, bewahrt uns vor der Selbstsucht und führt uns zur Übung der Liebe – listete Erzbischof György Udvardy auf.

Er deutete an, dass man sich mit zahlreichen hoffnungslosen Menschen treffen kann, Signale der Verschwommenheit und des Verlangens der Hoffnung sind beide in der Welt zusammen präsent. Er hat darauf Aufmerksam gemacht, dass „wir nicht allen helfen können, aber nur wir Hoffnung geben können“, Christus ist die verkörperte Hoffnung in der Eucharistie, deswegen ist der Mensch, der sich mit Eucharistie ernährt, Bearbeiter der Hoffnung für die Welt.

„Unsere einzige Hoffnung ist Christus! – sagte zum Schluss seiner Homilie György Udvardy am Donnerstag.

Klartext: Marsch fürs Läbe und Ehe für alle

Am 18. September 2021 findet der 11. Marsch fürs Läbe und eine Woche später entscheidet das Schweizer Volk über das Referendum „Ehe für alle“ ab. Über diese Themen habe ich mit Frau Beatrice Gall, Medienverantwortliche der Organisation Marsch fürs Läbe, gesprochen.

Mitarbeit – Gebet/Mithilfe (marschfuerslaebe.ch)

Foto: Beatrice Gall

Nachrichtensendung vom 10.09.2021

Schlagzeilen:

Papst Franziskus zerstört Lebenswerk von em. Papst Benedikt XVI
Corona Eindämmung und die Kirchen in der Schweiz

IEC 2020: 07. September 2021

Internationaler Eucharistischer Kongress – 7. September Zusammenfassung

Am Dienstag des Internationalen Eucharistischen Kongresses – der thematisch den Namen Tag des Friedens trägt – zelebrierte Csaba Ternyák, Erzbischof von Eger das Morgengebet, danach kam die Katechese von Gérald Lacroix, Erzbischof von Quebec, dann folgte das Glaubenszeugnis von Kardinal Louis Raphael Sako. Der Hauptzelebrant der heiligen Messe war Jose Serofia Palma, Erzbischof von Cebu.

Csaba Ternyák: Christlicher Frieden beginnt tief im Herzen

Csaba Ternyák erinnerte sich in seiner Predigt während des Morgengebets: Jesus hat in seiner Abschiedsrede gesagt: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“. Und der Frieden von Jesus stammt davon, dass er in seinem ganzen Leben die Wille des Herrn gesucht hatte, er wollte ihm gefallen. Die Erfüllung dieser Wille war das Pfand seines inneren Friedens, welches er in der Nähe des Herrn gefunden hat – deutete Csaba Ternyák an und fügte hinzu: auch wir suchen den Frieden in der Nähe des Herrn, damit er uns und die ganze Welt begnadet.

Der Oberhirte deutete an, wenn es Frieden herrscht, dann „ist unsere Seele ruhig, unser Leben geradlinig, können wir unsere Pläne verwirklichen, in Harmonie leben, auch unsere weite Umgebung wird durch Entwicklung, Solidarität, gesellschaftliche Kohäsion, Verantwortung bestimmt“. Er unterstrich, dass in Frieden die Schwachen gefördert, die Bedürftigen unterstützt werden, Unfriede, Konkurrenz, Streit können aber nicht nur das Leben von Völkern zur Hölle machen, sondern vergiften sie auch unsere persönliche Beziehungen.

Der Erzbischof betonte: der Frieden Christi bedeutet nicht nur den Mangel des Krieges, sondern beginnt tief im Herzen, dient zum Frieden der Person, Gesellschaft, der ganzen Menschheit. Der Oberhirte erörterte, dass der Internationale Eucharistische Kongress uns auf die Wichtigkeit der Kommunion, der eucharistischen Anbetung, des Gebets und der Wohltaten aufmerksam macht. Alle sind effektive Hilfen zur Verwirklichung unseres Verlangens nach Frieden und des Friedens der ganzen Menschheit.

Der katholischer Oberpriester hat gebeten, dass die Gläubigen mit dem Frieden Christi begossen werden, dass dieser Frieden, der durch Kommunion in unsere Seele zieht, stärker wird, als unsere instinktive Natur. Er unterstrich, dass eine dynamische Verbindung zwischen unseren Gebeten und zwischen der Kraft des Sakraments gibt, die Erstere verstärkt unser Verlangen, die Letztere bearbeitet Frieden effektiv.

Am Ende seiner Homilie betete Csaba Ternyák darum, dass der Frieden des Auferstandenen die Pilger begnaden soll, zum Schluss zitierte er die ersten Worte des Gebets des Heiligen Franziskus: „O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens!“

Gérald Cyprien Lacroix: Die Bestrebung des Friedens ist kein absurder Gedanken

Der Primas von Kanada, der Erzbischof von Québec hat am Anfang seiner Katechese über seine Freude geredet, dass er in Budapest, zusammen mit allen Teilnehmern des Internationalen Eucharistischen Kongresses feiern kann. Er verfasste seine Meinung auf dieser Weise: da Jesus selbst die einzige und wahre Substanz der Eucharistie ist, ist es passender die Frage so zu formulieren: „wer“ und nicht „was“ ist Eucharistie?

Eucharistie ist seines Erachtens so, wie das Wasser aus der Tiefe, „welches pur, frei ist und unsere Durst wegnimmt“. Von der Natur her – sagte der Erzbischof – ist Eucharistie das Sakrament des Friedens – wie uns daran auch Papst Benedikt XVI. erinnerte.

Er betonte:  Budapest,  der Veranstaltungsort des Eucharistischen Kongresses ist wahrscheinlich die einzige Hauptstadt der Welt, unter deren Straßen sich Höhlen verstecken:  und  zwar  solche  Höhlen,  die  vom  Wasser  ausgehöhlt  worden  sind.

„Beten wir also darum, dass die Quellen unseres Lebens vom lebendigen Wasser ernährt werden – ’alle meine Quellen entspringen in dir’, wie der Autor des Psalms schreibt –, welches uns Sinn, Gnade und Frieden bringt“ – sagte der Primas.

Über den Frieden – welcher die Mitteilung dieses Tages des IEK‘s ist – sagte er: der durch Eucharistie angebotene Frieden bedeutet nicht den Mangel des Konflikts, sondern einen aktiven Prozess, der den Frieden und die Versöhnung zwischen Personen, Familien und Gemeinschaften voranbringt.

Er legte fest: durch Eucharistie können wir daran glauben, dass die Bestrebung des Friedens kein so absurder Gedanken ist, wie er erscheint.  Er ist der Meinung, dass eine solche Welt keine Utopie ist, „in der Frieden, sowie die Eliminierung von solchen Unterschieden, die Personen und Nationen trennen, verwirklicht wird

Louis Rafaël Sako: Verfolgung und Spiritualität

Kardinal Louis Rafaël Sako, Chaldäisch-Katholischer Patriarch, Erzbischof hat über die Verfolgung der nahöstlichen Christen und über die Spiritualität der Gläubigen erzählt. In seinem Glaubenszeugnis am Dienstag hat er die Erfahrungen aus dem Besuch von Papst Franziskus in Irak mitgeteilt.

Kardinal Sako rief auf, dass der Satz „Frieden sei mit euch“ von Christus mehrmals während der heiligen Messe erklingt, aber sie selbst als Christen in Irak, leben im Kriegszustand, „unser Drama dauert schon seit Jahren“: Migration in die Nachbarländer ist permanent.

Er hat es auch wiederbelebt, als von einem Tag auf den anderen 120.000 Christen aus Mosul und aus der Ninive-Tiefebene geflohen waren, sie mussten alles hinter sich lassen und Asyl suchen. Sie sind mehr als drei Jahre lang, u.a. in Kurdistan, bis zu der Befreiung in 2017 geblieben – sagte der Erzbischof von Bagdad. Über die Glaube seiner Kirche hat er betont, dass sie die antiochenische Christus-Glauben folgen, in der die von der menschlichen Richtung göttliche, historisch aufsteigende Person von Jesus typisch ist (Synoptische Evangelien). Er hat es vermerkt: ein Unterschied steckt nur in der Wortwahl.

Kardinal  Sako  hat  den  diesjährigen  Besuch  von  Papst  Franziskus  in  Irak  als

„historisch bedeutsam“ genannt, dessen Bedeutung steht – seines Erachtens – darin, dass der Papst die verfolgte Kirche unterstützt, die immer noch unter Misstrauen und Verdacht leidet.

Kardinal Sako hat sein Fazit so formuliert: der Eucharistische Kongress soll eine Gelegenheit sein, um die Einheit mit Christus zu vertiefen, die Gemeinschaft und die Einheit mit anderen Christen zu stärken. „An jedem eucharistischen Fest wird das letzte Abendmahl gefeiert, welches die Bedeutung der Teilung und des Zusammenseins in sich birgt“ – sagte am Ende seines Glaubenszeugnisses das Oberhaupt der Chaldäer.

Jose S. Palma: Die Quellen der Gnade Gottes haben uns reichlich gesegnet und gefüllt

Der Erzbischof von Cebu in den Philippinen, Jose S. Palma brachte auf die heilige Messe des IEK‘s am Dienstag „den Gruß des Friedens und der Freude” mit, denn seine Stadt hat den 51. Internationalen Eucharistischen Kongress veranstaltet. Das Land – fügte er hinzu – feiert das 500. Jubiläum des Christentums dieses Jahr.

In seiner Homilie erklärte der Erzbischof: er freut sich über das Wunder, dass der Herr „uns trotz der Pandemie hier, in der schönen und historischen Stadt von Budapest versammelt hat, um uns über die wundervolle Gabe der Eucharistie zu besinnen und diese zu feiern“.

Während der heiligen Messe – an der Sankt Markus, Sankt Stephan Sankt Melchior auch gefeiert wurden – hat er über den Frieden gesagt: dieser bedeutet den Mangel des Schmerzes und des Leides nicht, sondern die Erkenntnis der Anwesenheit Gottes im Schmerz und Leid.

Der Erzbischof zitierte die Rede über die Mission zwischen Jesus und Matthäus aus dem Evangelium. Er sagte: trotz aller Schmerzen und Leid ermutigt der Herr seine Apostel um keine Angst und Sorge zu haben, „weil wenn Gott auch die Sperlinge beobachtet, je mehr macht er das mit mir und dir, die eine innige Beziehung zu unserem himmlischen Vater haben. Sobald wir es in uns bewusst machen, dass wir Kinder des Vaters sind, kein Schmerz oder Leid kann den Frieden stören oder vernichten, der aus dem Herzen Gottes entspringt, denn “Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?” (Röm 8, 31).

In der Eucharistie – sagte er zum Abschluss seiner Homilie – haben uns die Quellen der Gnade Gottes reichlich gesegnet und gefüllt, „dadurch haben wir eine Berufung erhalten, um Kanäle des Friedens für andere zu sein.”

IEC 2020 Der 52. Internationaler Eucharistischer Kongress ist mit dreifacher Feier auf dem Heldenplatz von Budapest begonnen.

Ursprünglich wollte man den Kongress noch im vorigen September veranstalten, aber die Organisatoren mussten ihn wegen der Pandemie verschieben.

Ursprünglich wollte man den Kongress noch im vorigen September veranstalten, aber die Organisatoren mussten ihn wegen der Pandemie verschieben.

Im Beisein von kirchlichen und staatlichen Würdenträgern wurde der 52. Internationale Eucharistische Kongress in Budapest eröffnet.

Die halbstündige Eröffnungszeremonie stand unter dem Motto Ungarn, Reich von Maria/Regnum Marianum. In der Aufführung, die die christlich-volkstümlichen Sitten des Karpatenbeckens vorstellte, präsentierten 300 Volkstänzer und -künstler die besondere Beziehung zwischen Ungartum, den Volkstraditionen und der christlichen Religion sowie deren jahrtausendealte Wurzeln.

In seiner Begrüßungsrede dankte der Primas von Ungarn, Péter Kardinal Erdő, der göttlichen Vorsehung für die Organisation des Kongresses. Er dankte den Organisatoren und Organisatorinnen, der ungarischen Gesellschaft und dem Päpstlichen Komitee für die Eucharistischen Weltkongresse. In seiner Rede hob Péter Kardinal Erdő die Bedeutung der einwöchigen Veranstaltung hervor: „Christus ist mit uns in der Eucharistie. Er lässt weder die Kirche noch die Völker oder die Menschheit allein. All unsere Kräfte und Hoffnungen entspringen in ihm. Die Eucharistie ist die Quelle, aus der sich unser christliches Leben, unsere Sendung, ernährt.“

Hauptzelebrant der Eröffnungsmesse war Kardinal Angelo Bagnasco, emeritierter Erzbischof von Genua, ehemaliger Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz und Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen.

In seiner Homilie sagte er, dass „unsere Stimme schwach ist“, aber die Stimme der Jahrhunderte darin widerhallt und durch das vergossene Blut der Märtyrer lebendig gemacht wird. „Mit der heutigen Messe erinnern wir uns daran, dass trotz unserer Schwächen und Sünden das Licht Christi die Kirche erfüllt.“

Der Vorsitzende des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen fügte außerdem hinzu, dass der Heilige Geist die Stimme der Gläubigen verstärkt und an die modernen Menschen gerichtet sagte er: „Du bist nicht allein inmitten des feindlichen Universums“. Der Kardinal begrüßte die fast 1200 Erstkommunikanten und versicherte ihnen, dass sie in Jesus einen Freund gefunden haben, der sie niemals verraten wird.

Der Hauptzelebrant der Messe, Kardinal Angelo Bagnasco, wandte sich auch an die Schülerinnen und Schüler der katholischen Schulen und betonte, dass diese jungen Menschen in einem Umfeld lernen können, das keine Vorurteile gegenüber Religion und Christentum hat.

„Heutzutage wird von der ‚Schwäche‘ des Denkens gesprochen, und aus dieser Schwäche entstehen die Schwierigkeiten des Glaubens. Der Glaube ist nicht der Feind der Vernunft, sondern sucht nach dem Sinn der Dinge. Die Vernunft braucht auch den Glauben, um sich selbst zu sein“, sagte der italienische Kardinal. Er erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass ihr Leben dadurch nicht schön sein wird, wenn es frei von Fehlern und Schwierigkeiten ist und auch nicht, wenn sie erfolgreiche und wichtige Menschen werden, sondern nur wenn sie nützlich sein werden. „Die Kirche braucht euch, und ihr braucht Jesus.“

Angelo Bagnasco wandte sich auch an den Klerus, der in der ganzen Welt verstreut ist und die Worte Jesu, des Guten Hirten, verbreitet. Er dankte den Priestern, die, wie er sagte, „Boten der Liebe Gottes, Propheten des Geistes in einer Welt des Materialismus, Erben einer lebendigen Tradition und Boten der Zukunft in einer verlorenen Welt“ sind.

Abschließend wandte sich der Kardinal an die Gemeinschaft, die ihren Blick und Horizont nun auf die heilige Eucharistie und das Herz Christi richtet. „Auf den Knien sagt er die letzten Worte. Und dies ist nichts anderes als ein wiederholter, ermutigender Ruf: Ihr alle, die die Last des Kreuzes spürt, die weint, und die wegen eurer Wahrheit verfolgt werdet, die keine Stimme und kein Zuhause habt, deren Schmerz den anderen unbekannt ist… seid gestärkt, der Herr ist nahe und klopft an die Tür jedes Herzens, das sich ihm öffnet. Er kam in die Welt, um nicht nur das menschliche Schicksal zu teilen, sondern vor allem, um uns zur Dreifaltigkeit zu erheben. Es ist ein großes Mysterium, aber er ist hier auf diesem Altar gegenwärtig und wird jeden Tag bis zum Ende der Welt bei uns bleiben.“

IEC 2020

Kardinal Angelo Bagnasco: „trotz alle unseren Schwächen und Sünden glänzt noch das Licht Christi in der Kirche.“

Péter Erdő: Unser christliches Leben ernährt sich aus der Eucharistie

–    Der Eucharistische Kongress in Budapest ist begonnen

Der 52. Internationaler Eucharistischer Kongresshat mit dreifacher Feier auf dem Heldenplatz von Budapest begonnen.Aus etwa achtzig Ländern sind Pilger auf das größte Treffen der katholischen Gemeinschaft angekommen, welches in jedem vierten Jahr veranstaltet wird.Ursprünglich wollte man den Kongress noch im vorigen September veranstalten, aber die Organisatoren mussten ihn wegen der Pandemie verschieben.

Ungarn veranstaltet das katholische Weltereignis schon zum zweiten Mal nach 83 Jahren, dessen Eröffnungszeremonie war zugleich das Veni Sancte der katholischen Schulen der Erzdiözese Esztergom-Budapest, gleichzeitig haben 1.200 Jugendlichen zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen.

In der Gegenwart von kirchlichen und öffentlich-rechtlichen Hoheiten wurde der 52. Internationaler Eucharistischer Kongress in Budapest eröffnet.

Die halbe Stunde lange Eröffnungszeremonie hat den Titel Ungarn, das Land von Maria bekommen.Im Eröffnungsprogramm, welches die christlichen Volkstraditionen des Karpatenbeckens präsentiert, haben 300 Volkstänzer und traditionspflegende Künstler das spezielle Verhältnis der Ungarn zwischen Volkssitten und Religion und deren Wurzeln vorgestellt, die auf tausend Jahre zurückgreifen.

Péter Kardinal Erdő, Primas hat in seiner Begrüßung für die göttliche Vorsehung Dank gesagt, weil sie den Kongress veranstalten können. Er hat sich bei den Organisatoren, bei der ungarischen Gesellschaft und bei dem Päpstlichen Komitee für die Eucharistischen Weltkongresse bedankt.Péter Erdő hat in seiner Rede die Substanz der einwöchigen Veranstaltung betont:„Christus ist mit uns in der Eucharistie.Er lässt die Kirche, die Völker, die Menschheit nicht allein.Alle unsere Kräfte und Hoffnungen stammen von ihm.Die Eucharistie ist die Quelle, aus dem sich unser christliches Leben und unsere Sendung ernährt.“

Der Hauptzelebrant der Eröffnungsmesse war Kardinal Angelo Bagnasco, Bischof Emeritus von Genua, ehemaliger Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz, Vorsitzender des Rates der europäischen Bischofskonferenzen.

In seiner Homilie sagte er: „unsere Stimme ist schwach“, aber es hallen darin Stimmen von Jahrhunderten und das Blut der Märtyrer macht sie lebendig.„Mit der heutigen heiligen Messe teilen wir es mit, dass trotz alle unseren Schwächen und Sünden glänzt noch das Licht Christi in der Kirche.“

Der Vorsitzender des Rates der europäischen Bischofskonferenzen fügte hinzu, dass der Heilige Geist verstärkt die Stimme der Gläubigen und auf dieser Weise zu dem modernen Mensch spricht:„ich bin nicht in der Mitte eines feindlichen Weltalls allein.“Der Kardinal hat die fast 1.200 Erstkommunikanten begrüßt und sie damit ermutigt, dass sie im Christus einen solchen Freund gefunden haben, der sie niemals verraten wird.

Der Hauptzelebrant der heiligen Messe, Kardinal Angelo Bagnasco hat auch die Schüler der katholischen Schulen adressiert und er betonte, dass die Jugendlichen in einer solchen Gemeinschaft lernen können, die keine Vorurteile über die Religion, über das Christentum hat.

„Heutzutage redet man oft über die „Schwäche“ des Denkens und aus dieser Schwäche stammen die Schwierigkeiten der Glaubens. Die Glaube ist nämlich kein Feind der Vernunft, sonder sucht sie den Sinn der Dinge.Sogar der Vernunft bracht die Glaube, um sich selbst zu sein“ – sagte der italienischer Kardinal.Er machte die Schüler darauf Aufmerksam, dass ihr Leben nicht schön sein wird, wenn sie Irrtümer, Schwierigkeiten entbehren, und auch nicht dadurch, wenn sie zu erfolgreichen, bedeutsamen Menschen werden, sondern dadurch, dass sie nutzvoll werden.„Die Kirche braucht euch, ihr braucht aber Jesus.“

Angelo Bagnasco adressierte auch das Priestertum, die in der Welt zerstreut die Wörter von Jesus, der gute Hirte tragen.Er hat sich bei den Priestern bedankt, die laut seiner Wortwahl:„die Künder der Gottesliebe, die Propheten der Seele in einer materiellen Welt, die Erben der lebendigen Tradition und die Künder der Zukunft in einer verirrten Welt sind.“

Der Kardinal adressierte am Ende die Gemeinschaft, die den Blick, den Horizont zur göttlichen Eucharistie und zum Herzen Christi richtet.„Kniend spricht er die letzten Worte aus.Und diese sind nicht anders, als erneute, ermutigende Aufforderung: ihr alle, die das Gewischt des Kreuzes spüren, die weinen, die wegen der Wahrheit verfolgt wird, die keine Stimme und Heimat haben, deren Schmerz unbekannt für die Anderen ist… reißt euch zusammen, der Herr ist nah, er klopft an der Tür von jeden Herzen, die sich vor ihm eröffnet.Er ist nicht nur deswegen an die Welt gekommen, um das Schicksal der Menschen zu teilen, sondern hauptsächlich uns zur heiligen Dreifaltigkeit zu erhöhen.Mächtig ist dieses Mysterium, aber es ist hier präsent, auf dem Altar und bleibt mit uns jeden Tag, bis zum Ende der Welt.“

Ab dem 6. September wird der Kongress im Messezentrum Hungexpo veranstaltet

Klartext: Aktuelle Herausforderungen für die christliche Anthropologie

Ein Essay von Daniel Ric

Vorwort zur Entstehungsgeschichte:

Das vorliegende Essay ist das Produkt einer Gesprächsreihe, in welchen die aktuellen Herausforderungen thematisiert wurden, denen sich Menschen stellen müssen, die eine christliche Anthropologie vertreten. In diesen Salongesprächen, an denen letztes Jahr Menschen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mitgewirkt haben, wurde versucht, Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragen zu geben. An zwei Abenden wurde die Gesprächsrunde durch Impulsreferate von Frau Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz bzw. Herrn Professor Peter Kirchschläger bereichert. In einer freien Reflexion versucht das vorliegende Essay, die vielen Erkenntnisse, die an diesen drei Abenden für den Verfasser des Textes gewonnen wurden, in einer für den Leser zusammenhängenden und hoffentlich nützlichen Form zusammenzutragen.

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NEWS: Brandstiftung in katholischer Kirche in Gossau

SCHÜTZEN WIR UNSERE KIRCHEN!

AM FREITAG NACHMITTAG, ZWISCHEN 16.45h UND 18h, HAT EINE UNBEKANNTE GRUPPE IN GROSSAUER KATHOLISCHEN KIRCHE BRANDSCHTIFTUNG VERÜBT.
DER MESMER HAT DEN RAUCH, BEIM BETRTEN DER KIRCHE BEMERKT. ES WURDEN OPFERKERZENSTÄNDER BEIM ANZÜNDKERZEN ENTNOMMEN UND DIESE MIT WEITERE KERZEN AM ALTAR ANGEZUNDET. DER HOLZTISCH VERKOHLTE MIT ANDEREN GEGENSTÄNDE. HEISST ES IN DER MITTEILUNG VON DER ST. KANTONSPOLIZEI.

Nachrichtensendung vom 03.09.2021

Texas verabschiedet ein strenges Gesetz gegen Abtreibung
Kathedrale von Buenos Aires mit Antikatholische Parolen beschmiert
Pro Ecclesia stellt Bischöfe ein Programm vor

Gastsprecherin: Frau Christine Augsburger

Klartext: Ehe für alle-NEIN

GASTKOMMENTAR von lic. iur Herbert Meier

Abstimmung 26. September 2021 – Ehe für alle – Nein

Mit einer aufwendigen Kampagne, bei der sich vor allem auch die grössten Medien der Schweiz ins Zeug legen, versucht man gegenwärtig, dem Volk die Abstimmungsvorlage «Ehe für alle» schmackhaft zu machen. Der Bundesrat begründet diese Gesetzesänderung mit der Behauptung, es gehe nicht darum, die Ehe zu schwächen oder gar abzuschaffen, sondern sie im Sinne der Gleichberechtigung auch für schwule Männer und lesbische Frauen zu öffnen. Mit dieser Öffnung verzichte der Staat darauf, ins Privatleben der Menschen einzugreifen.

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Kinder- und Jugendendung vom 01.09.2021

Nach den Sommerferien, fährt Ivan (Kinder glauben an Gott) und Luka (Gott herrscht die Welt).

Schlagzeilen vom 03.09.2021

Morgen können Sie folgendes hören:

Texas verabschiedet ein strenges Gesetz gegen Abtreibung
Kathedrale von Buenos Aires mit Antikatholische Parolen beschmiert
Pro Ecclesia stellt Bischöfe ein Programm vor

Sendungen vom 30.08.2021

6 Tagen vor der Eröffnen des 52. IEC in Budapest, stellen wir Ihnen die St. Josef Kirche.
Nach einer Musikpause hören Sie einen weiteren Teil der schönsten Aufnahmen von 26 Amtsjahren von hl. Papst Johannes Paul II.

Eröffnungszeremonie und Heilige Messe mit Erstkommunion | Eucharistic Congress – IEC2020

Heilige Messe und eucharistische Lichtprozession | Eucharistic Congress – IEC2020

Statio orbis – Abschlussmesse mit Papst Franziskus | Eucharistic Congress – IEC2020

NEWS: Papst Franziskus entfernt einen pro alten Ritus

Der heilige Vater entfernt weiter alle konservative Kräfte. Nun ist der Zeremonienmeister dran. Guido Marini wird Bischof in Norditalien.

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Klartext vom 29.08.2021: Ehe für alle

In dieser Sendung geht es um das Referendum zum „Ehe für alle“. Mein Interviewgast ist Herr Samuel Kullmann Grossrat von der EDU Kanton Bern.

Foto: Samuel Kullmann
Ehe für alle – NEIN

Nachrichtensendung 27.08.2021

Reformen in der katholischen Kirche
Pro Ecclesia Schweiz zu den Reformpläne
„Traditionis Custodes“ ist ein Rückschritt
Der Kaffee und der Papst

Sendungen vom 23.08.2021

„Sei Teil des Spiels“ ist der Titel zur Vorbereitung des 52. IEC 2021 in Budapest. Nach einer Musikpause hören Sie den 6 Teil zu den schönsten Aufnahmen von hl. Papst Johannes Paul II, aus seinen 26 Amtsjahren.

Nachrichtensendung vom 20.08.2021

Christen in Afghanistan
Vandalismus an katholischen Kirchen in USA
Bischof Schneider vs. Papst Franziskus
Caritas Schweiz: Direktor geht

Sendungen vom 16.08.2021

IEC 2020, der erste Tag
Der 5te Teil der Vortragsreihe zu 26 Jahr Amtszeit von Johannes Paul II

NEWS: «Die Schweiz nimmt vorerst keine Flüchtlinge auf»

Die Schweiz verzichte aktuell darauf, eine grössere Gruppe von Flüchtlingen direkt aus Afghanistan in der Schweiz aufzunehmen, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit (siehe Protokoll der Pressekonferenz unten). Laut Angaben des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR ist die Informationslage für diesen Schritt derzeit zu unklar, begründet der Bundesrat seinen Entscheid.

Darüber hinaus wäre eine solche Aktion «wegen der derzeit chaotischen Situation bei der Ausreise aus Afghanistan auch technisch nicht möglich». Afghaninnen und Afghanen, die in die Schweiz reisen wollten, könnten nach geltendem Recht bei einer schweizerischen Auslandsvertretung einen Antrag auf ein humanitäres Visum stellen. Die aktuellen Kriterien für die Ausstellung eines solchen Einreisedokuments würden nicht angepasst.

Der Gesuchsteller muss nach geltendem Recht eine konkrete, unmittelbare und ernsthafte Gefährdung nachweisen können. Nach der geltenden Rechtspraxis müssen diese Personen zudem einen engen und aktuellen Bezug zur Schweiz nachweisen.

230 Afghanen warten auf die Ausreise

Anders sieht es bei den rund vierzig lokalen Mitarbeitenden des Kooperationsbüros der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) in der afghanischen Hauptstadt Kabul aus. Sie und ihre Kernfamilien haben vom Bundesrat bereits die Zusage erhalten, dass sie ausgeflogen werden und in der Schweiz Asyl erhalten.

Insgesamt handelt es sich um 230 Personen, die im Rahmen des Resettlement-Kontingents in der Schweiz aufgenommen werden. Dieses jährliche Kontingent beträgt 800 Personen.

Die Ausreise dieser Personen gestaltet sich jedoch als schwierig. «Die Schweiz arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, die lokalen Mitarbeitenden, ihre Familien und Schweizer Staatsangehörige, die sich noch in Afghanistan aufhalten, ausser Land zu bringen», heisst es.

30 Schweizer evakuiert

Auch Schweizerinnen und Schweizer möchten Afghanistan verlassen. Bislang haben sich laut dem Bundesrat rund dreissig Schweizer bei der Schweizer Botschaft in Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, gemeldet. Auch für diese Personen wird nach einer Möglichkeit für eine Ausreise gesucht.

Die sechs Mitarbeitenden des Aussendepartements EDA in Kabul haben alle unterdessen Afghanistan verlassen. Die letzten drei Mitarbeitenden seien gestern Abend in der Schweiz gelandet, schreibt der Bundesrat.

Quelle: Bluewin

NEWS: Kardinal Burke in kritischem Zustand

Aufrufe weltweit, für die Genesung des Löwen der katholischen Orthodoxie zu beten

Kardinal Raymond Burke wurde nach einer COVID-19-Ansteckung an ein Beatmungsgerät gesetzt. Der Zustand des Kardinals verschlechtert sich rapide, da er eine schwere Lungenentzündung entwickelt hat und nicht auf die Behandlung anspricht. Es wurden Gebetsrufe ausgesprochen.

Kardinal Burke wurde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er letzte Woche positiv auf COVID-19 getestet worden war. In einem Tweet, den er auf seinem Twitter-Account veröffentlichte, bat der 73-jährige Kardinal die Gläubigen, für ihn zu beten und lud sie ein, auf die göttliche Vorsehung zu vertrauen:

„Gelobt sei Jesus Christus! Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich kürzlich positiv auf das COVID-19-Virus getestet wurde. Gott sei Dank ruhe ich mich wohl und erhalte eine ausgezeichnete medizinische Versorgung. Bitte betet für mich, wenn ich meine Genesung beginne. Vertrauen wir auf die göttliche Vorsehung. Gott segne dich.“

NEWS: Täglich ab 18h, können Sie den leuchtenden Rosenkranz auf Latein, hören.

Mit dem hl. Johannes Paul II

Sendungen vom 09.08.2021

Gemeinsam auf dem Weg ist der Titel zur Vorbereitung des 52. IEC in Budapest. Nach einer Musikpause hören Sie den dritten Teil von den schönsten Aufnahmen (26 Jahre Amtszeit von Johannes Paul II), in der Sendung Theologiestunde.

Quelle: IEC 2020

NEWS: Verdächtiger Brandstifter tötet katholischen Priester

Verdächtiger von Brand in der Kathedrale tötet einen katholischen Priester

In Frankreich steht der mutmassliche Brandstifter der Kathedrale von Nantes in dringendem Verdacht, einen katholischen Priester getötet zu haben. Innenminister Gérald Darmanin erklärte am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter, im Départment Vendée sei ein Geistlicher Opfer eines „dramatischen Mordes“ geworden. Später bestätigte er, dass der mutmaßliche Täter vor einem Jahr auch den Brand in der Kathedrale gelegt haben soll.

Ein Mann habe sich im rund 60 Kilometer von Nantes entfernten Mortagne-sur-Sèvre der Polizei gestellt und gesagt, er habe einen Priester getötet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen. Demnach handelte es sich um denselben Mann, der im Zuge der Ermittlungen zum Brand der Kathedrale von Nantes im Juli 2020 festgenommen worden war.

Der Mann aus Ruanda war vor einigen Jahren aus seiner Heimat nach Frankreich geflüchtet. Der getötete 60 Jahre alte Priester habe ihn „seit mehreren Monaten“ beherbergt, hieß es nun aus Polizeikreisen. Zum Tathergang lagen zunächst keine näheren Informationen vor. Polizeikreise schlossen lediglich einen Messerangriff aus.

Die Rechtspopulistin und mehrfache Bewerberin um das Präsidentenamt, Marine Le Pen, prangerte „ein vollständiges Versagen des Staates und von Gérald Darmanin“ an. „In Frankreich kann man sich also illegal aufhalten, die Kathedrale von Nantes anzünden, nie abgeschoben werden, und rückfällig werden, indem man einen Priester ermordet“, erklärte sie auf Twitter.

Der Innenminister warf der Rechtspopulistin vor, „zu polemisieren, ohne die Fakten zu kennen“.

Quelle: FAZ

Nachrichtensendung vom 06.08.2021

HAUPTTHEMA:

  • Muto Proprio und Tridentinische Messe
  • Christenpartei boykottiert Wahl in Irak
  • Ungarn bereitet sich vor

Nachrichtensendung

Heute ab 18.30h auf www.novaradio.ch (unter Livestream)

HAUPTTHEMA:

  • Muto Proprio und Tridentinische Messe
  • Christenpartei boykottiert Wahl in Irak
  • Ungarn bereitet sich vor

NEWS: Diözese Chur äußert sich erstmals zu neuen Messvorschriften

Churer Bischof Joseph Bonnemain kommentiert als erster Schweizer Bischof die jüngsten Anweisungen des Papstes zur Feier der tridentinischen Messe.

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NEWS: Papst verliert seine Autorität, warnt niederländischer Bischof

Hat Papst Franziskus seine Autorität mit dem Motu proprio über die lateinische Messe riskiert?

Ein ausgesprochener konservativer niederländischer Bischof sagt, dass das Motu proprio von Papst Franziskus, das die lateinische Messe einschränkt, und die Schwierigkeiten mit kirchlichen Hierarchien in Deutschland und den Vereinigten Staaten Anzeichen dafür sind, dass er seine Autorität verliert.

Weihbischof Rob Mutsaerts von ’s-Hertogenbosch, der den Papst in der Vergangenheit wegen anderer Themen kritisiert hat, sagte, Franziskus habe die „bösartige Ukase“ ohne Konsultation herausgegeben, im Widerspruch zu seinem erklärten Ziel der Synodalität, in der alle sich äußern können. 

Dies geschah, nachdem die deutschen Bischöfe „den Rat des Papstes in Bezug auf den synodalen Prozess nicht zur Kenntnis genommen“ und die US-Bischöfe ihren politischen Kampf um die Kommunion trotz Warnungen des Vatikans weitergingen, schrieb er in seinem Blog.

All dies „deutete darauf hin, dass er autorität verliert“, sagte Bischof Mutsaerts. „Ich glaube, Francis schießt sich mit diesem Motu proprioin den Fuß. Das wird sich als gute Nachricht für die Bruderschaft St. Pius X. erweisen.“

Die Piusbruderschaft ist die härteste traditionalistische Gruppe, die die tridentinische lateinische Messe verteidigt, und ihre Bischöfe wurden zwei Jahrzehnte lang exkommuniziert, um sich dem Vatikan zu widersetzen. Papst Franziskus schränkte die Verwendung dieser Messe stark ein, weil zu viele Traditionalisten sagten, sie sei dem reformierten Ritus nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil überlegen. 

Bischof Mutsaerts, 63, erwähnte nicht die globale Umfrage des Vatikans unter Bischöfen im vergangenen Jahr, die laut Franziskus zeigte, dass die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007, eine breitere Anwendung des älteren Ritus zuzulassen, zu Spaltungen innerhalb der Kirche geführt habe.  

„Die Sprache ist einer Kriegserklärung sehr ähnlich“, schrieb er in seinem Blog Paarse Pepers (Lila Paprika), wo seine Posts Pepertjes (kleine Paprika) genannt werden. 

„Franziskus schlägt mit Traditionis Custodeshart die Tür zu“, fuhr er fort. „Es fühlt sich an wie ein Verrat und ist ein Schlag ins Gesicht seiner Vorgänger. Die Kirche hat die Liturgien nie abgeschafft. Nicht einmal Trent. Franziskus bricht völlig mit dieser Tradition.“

Das Zweite Vatikanische Konzil sei konservativ, aber seine Umsetzung sei „weit entfernt von den Konzilsdokumenten“, sagte der Bischof. So zu tun, als ob dies der Tradition entspricht, „widerspricht völlig der Realität … Liturgie ist kein Spielzeug der Päpste, sondern das Erbe der Kirche“.

„Der Papst sollte der Hüter der Tradition sein. Der Papst ist der Gärtner, nicht der Hersteller.“

Bischof Mutsaerts sagte, Franziskus habe nicht aus Sorge um Evangelisierung oder Barmherzigkeit gehandelt, sondern aus „Ideologie und Bosheit“. Er machte es fast unmöglich, eine Messe zu halten, die eine kleine Gruppe von Katholiken liebte, während er einen reformierten Ritus förderte, der oft mit vielen liturgischen Missbräuchen gefeiert wurde. 

„Wie diktatorisch, wie unpastoral, wie gnadenlos kann man werden?“, fragte er. „Wenn Sie wirklich evangelisieren, wirklich Barmherzigkeit zeigen und katholische Familien unterstützen wollen, dann ehren Sie die tridentinische Messe“, schrieb er.

Quelle: thetablet

NEWS: Unter Berufung auf Papst Franziskus fordert die Erzdiözese New York Priester auf, keine religiösen Ausnahmen von Jab auszustellen

Im Gegensatz dazu bestätigte die Katholische Ärztekammer: „Wenn ein Impfstoff mit einer Technologie entwickelt, getestet oder hergestellt wurde, die eine Person für moralisch inakzeptabel hält, wie die Verwendung von abtreibungsbedingten fetalen Zelllinien, ist die Impfverweigerung moralisch akzeptabel.“

Obwohl die katholische Kirche Abtreibung als“abscheuliches Verbrechen“verurteilt, hat die Erzdiözese New York ihre Priester angewiesen, sich zu weigern, religiöse Ausnahmeanträge von Katholiken zu unterzeichnen, die sich gegen die Verwendung der COVID-19-Gentherapie-Impfstoffe wenden, obwohl sie bei ihrer Herstellung oder ihren Tests mit Abtreibung behaftet sind.

Diese Richtlinie folgt auf die jüngsten Ankündigungen von Arbeitgebermandaten, die alle Mitarbeiter der Stadt New York verpflichten, sich den experimentellen COVID-19-Gentherapie-Injektionen als Bedingung für ihre Beschäftigung zu unterwerfen.

„Es gibt keine Grundlage für einen Priester, eine religiöse Ausnahme für den Impfstoff zu erteilen“, schrieb Kanzler John P. Cahill, ein Laie, in einem Memo vom 30. Juli, das an Pastoren, Administratoren und Pfarrvikare gerichtet war.

„Papst Franziskus hat sehr deutlich gemacht, dass es moralisch akzeptabel ist, einen der Impfstoffe zu nehmen, und gesagt, dass wir die moralische Verantwortung haben, uns impfen zu lassen. Kardinal Dolan hat dasselbe gesagt.“

Cahill fuhr fort zu behaupten, dass ein Priester durch die Gewährung einer solchen Ausnahme „im Widerspruch zu den Anweisungen des Papstes handeln würde“.

In einem Fernsehinterview imJanuar sagte Papst Franziskus: „Ich glaube, dass ethisch jeder den Impfstoff bekommen muss. Es ist eine ethische Option, weil es dein Leben betrifft, aber auch das anderer.“

Dies war jedoch keine Richtlinie, sondern die persönliche Meinung des Papstes, die mit dem Ausdruck „Ich glaube“ qualifiziert wurde.

Eric Sammons, der Chefredakteur des Magazins Crisis, erklärte in einem Tweet, dass die Bemerkung von Papst Franziskus informell sei, „keinen richterlichen Status“ habe und daher kaum als „Richtlinie“ angesehen werden könne.

Einige Experten sind zu dem gegenteiligen Schluss gekommen: Dass Impfstoffe für diese Pandemie, von der sie sagen, dass sie effektiv“vorbei“ist, überhaupt nicht benötigt werden. Mehrere tausend Ärzte in Belgien haben erklärt, dass „wenn 95% der Menschen praktisch symptomfrei an Covid-19 erlebbar sind, das Risiko einer Exposition gegenüber einem ungetesteten Impfstoff unverantwortlich ist“. Darüber hinaus bestätigen über 58.000 medizinische Fachkräfte, dass aufgrund der relativ geringen Gefahr von COVID-19 für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung „denjenigen, die einem minimalen Risiko ausgesetzt sind“, erlaubt werden sollte, „ihr Leben normal zu leben [und] eine Immunität gegen das Virus aufzubauen“, ohne dass Impfstoffe erforderlich sind.

Da das durchschnittliche Sterbealter an COVID-19 höher ist als das der Allgemeinbevölkerung, zusammen mit sehr hohen Überlebensraten- besser als die Influenza für Personen unter 70 Jahren – hat ein Priester gefragt, wie es „sogar eine rechtfertigende Ursache für die Verwendung solcher gefährlichen oder abtreibungsbedingten Produkte geben kann“.

Quelle: lifesite

NEWS: Viganò: Deep State and Church wird neue Weltreligion und -ordnung bringen

Traditionis custodes: Dies ist der Incipit des Dokuments, mit dem Franziskus das vorherige Motu Proprio Summorum Pontificum von Benedikt XVI. Der fast spöttische Ton des bombastischen Zitats aus Lumen Gentium wird nicht unbemerkt geblieben sein: Gerade als Bergoglio die Bischöfe als Hüter der Tradition anerkennt, bittet er sie, ihren höchsten und heiligsten Ausdruck des Gebets zu behindern.

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Sendungen vom 02.08.2021

Sophia Kuby gibt ein Zeugnis ab, auf die Vorbereitung zum 52. IEC in Budapest.
Nach einer Musikpause hören Sie den dritten Teil von den schönsten Aufnahmen, der 26 Jahren Amtszeit von hl. Papst Johannes Paul II.

NEWS: Ablass

Wer beichtet, der versöhnt sich mit Gott. Die Schuld der Sünden wird erlassen, die wir aufgrund unserer Sünden „verdienen“ – jedoch lehrt die Kirche weiter: nicht die zeitliche Strafe, die nur im Fegefeuer oder in diesem Leben durch Ablässe gesühnt werden kann.

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Nachrichtensendung vom 30.07.2021

Schlagzeilen:

Kardinal Sarah beim Jugendfest in Medjugorje
Neuer Direktor bei Missio Schweiz
Sind Schweizer Landeskirchen eine Gegenkirche
Sexualunterricht verstört Kinder

NEWS: US-Repräsentantenhaus ermöglicht Finanzierung weltweiter Abtreibungen

Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika hat ein Ausgabengesetz verabschiedet, das die Finanzierung von Abtreibungen sowohl in den USA als auch im Ausland ermöglicht.

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NEWS: Mutter reicht Klage ein, nachdem Lehrerin Drittklässlerin gesagt hat, dass sie keine „Jesus Loves Me“ -Maske tragen kann

Mississippi-Mutter Jennifer Booth war überrascht, als ihre 9-jährige Tochter Lydia von der Schule nach Hause kam und ihr sagte, dass sie ihre Gesichtsmaske „Jesus Loves Me“ nicht mehr tragen dürfe.

Booth dachte, dass der Lehrer ihrer Tochter einfach einen schlechten Tag hatte, und schickte Lydia mit ihrer Maske zurück in die Schule. Wieder wurde der Drittklässlerin gesagt, dass sie die Maske in der Schule nicht tragen dürfe.

„Die Direktorin ruft mich an und sagt: ‚Wir müssen Lydia ihre Maske austauschen lassen'“, erzählt Booth und fügt hinzu, dass die Direktorin sagte, es sei gegen die Schulpolitik, „religiöse Symbole oder Gesten auf ihrer Maske zu haben“. Aber als er das Schulhandbuch mit dem Direktor inspiziert, sagt Booth, bezog sich die einzige Politik, auf die der Direktor hinweisen konnte, auf „Drogenkultur, Obszönitäten und Obszönitäten“.

Booth kontaktierte weiterhin die Leiter des Simpson County School District und bat um eine Erklärung und erhielt schließlich die COVID-19-Richtlinie des Distrikts. Aber nach einer kleinen Untersuchung entdeckte Booth, dass die Richtlinie, die sie erhielt, weniger als eine Stunde vor ihrer E-Mail geändert worden war, um eine Sprache aufzunehmen, die es schülern verbietet, Masken zu tragen, die religiöse Ansichten zum Ausdruck bringen.

Booth hat eine Klage gegen den Schulbezirk bei Alliance Defending Freedom, einer christlichen Rechtsorganisation, eingereicht.

Die Mutter sagt, sie habe sich entschieden, rechtliche Schritte einzuleiten, um ihre „Kinder, meine Enkelkinder und die Kinder aller anderen zu schützen, denn dieses Jahr ist die Maske, nächstes Jahr ist das T-Shirt, irgendwann kann man den Namen Jesu in der Schule nicht sagen.“

Booth und Alliance Defending Freedom-Anwalt Tyson Langhofer schließen sich dem „Daily Signal Podcast“ an, um diese Geschichte zu erzählen und zu diskutieren, warum sie sich für Religionsfreiheit in Mississippi einsetzen.

Auch in der heutigen Show lesen wir Ihre Leserbriefe und erzählen eine gute Nachricht über einen Vater und einen Sohn, die ihr Wissen über das Meer nutzten, um einen Mann über Bord vor der Küste von North Carolina zu finden und zu retten.

Quelle: dailysignal

5 DINGE GEGEN DAS BÖSE

„Erlöse uns von dem Bösen“, lehrt Jesus uns beten im Vaterunser. Selbst die größten Zweifler wissen: Das Böse existiert – sei es aus Erfahrungen im eigenen Leben, sei es aus der Berichterstattung vieler Medien oder der Geschichte der Menschheit. Wie schützen wir uns aber ganz konkret am besten davor?

Patti Armstrong vom „National Catholic Register“ hat sich beraten lassen von zwei Experten: einem Bischof und einem Priester mit über 40 Jahren Erfahrung als Exorzist. Hier sind fünf Tipps, zusammengestellt aus den Ratschlägen von Monsignore John Esseff (Diözese Scranton, Pennsylvania) und Bischof Thomas Paprocki (Diözese Springfield, Illinois).

(1) Erkenne und vermeide Sünden

Die Werbung und andere weltliche Stimmen mögen manchmal damit kokettieren, aber Sünde ist kein Spaß und verdient keine positive Aufmerksamkeit.  „Die übliche Arbeit des Teufels ist Sünde. Sünde führt zum Tod der Seelen“, betont Msgr. Esseff.

(2) Verstehe: Der geistliche Kampf ist kein Kampf „auf Augenhöhe“

Gerede über „Wertschätzung“ und Begegnungen „auf Augenhöhe“ ist im Ringen um Öffnung (sic) für Gottes Liebe wenig hilfreich. Denn dieser geistliche Kampf – den alle Christen führen müssen – gegen das Böse wird nicht zwischen gleich starken Mächten ausgefochten, betont der Exorzist: „Die echte Macht ist Gott, der alles geschaffen hat“, erinnert Msgr. Esseff. Der Gott der Dreifaltigkeit, der uns so liebt, dass er „vom Himmel zu uns kam, um in uns zu wohnen. Er ist in jeder getauften Person und explodiert in uns durch die Heilige Eucharistie. Es gibt keinen Gott außer ihm“.

(3) Geh Beichten und lebe die Sakramente

Die Beichte ist eine bessere Waffe im Kampf gegen den Teufel als der Exorzismus, betont Msgr. Esseff: „Das eine ist ein Sakrament, das andere ist ein Segen“. Für den 64-jährigen Priester ist klar: „Wenn die Schlange vor dem Beichtstuhl kürzer wird, dann wird der Teufel eifriger.“

„Das beste Mittel, um uns vor dem Bösen zu schützen ist durch die Sakramente, denn sie wurden von Jesus Christus eingesetzt und erfüllen uns mit der Gnade, uns zu schützen und Gott näher zu bringen“, sagt Bischof Paprocki.

(4) Sei Pro-Aktiv: Hilf Dir und den Deinen

Wie Bischof Paprocki betont, leben viele Katholiken in einem sehr säkularen Umfeld, in dem es viele negative Einflüsse gibt. Jeder mündige Christ ist verantwortlich dafür, sich und seine Familie nicht diesen auszusetzen, sondern sein Zuhause und seine Lieben davor zu schützen. Einmal durch eine kluge Auswahl der Medien: Wer über den Glauben  und die Kirche mehr aus weltlichen Medien erfährt als den eigentlichen Quellen, wird nicht wissen, was er wissen muss, um als mündiger Christ zu leben.  

Und zum anderen durch das Gebet (etwa zum Erzengel Michael), die Fähigkeit zu Verzeihen und um Verzeihung zu bitten, „Danke“ und „Bitte“ zu sagen – wie Papst Franziskus immer wieder betont – sowie die Nutzung von Sakramentalien (etwa Skapulier, Weihwasser, Rosenkranz), und natürlich die Lektüre der Bibel und guter Medien. 

(5) Wenn Du Hilfe brauchst, geh zu einem guten Priester

Es ist selbstverständlich, dass man für sich und seine Familie einen guten Arzt oder Steuerberater sucht. So braucht ein Katholik immer wieder mal einen guten Priester. 

„Wenn ein Priester betet und seinen Segen gibt, dann handelt er in der Person von Jesus Christus, was sehr machtvoll ist… Wenn ich in ein Zimmer trete, sieht der Teufel Jesus Christus“, sagt der Exorzist und Priester Esseff.

Quelle: CNA 

News: Priester in katholischer Kathedrale in Schottland angegriffen, als er still sass und betete

Der Priester verteidigte sich mit einem Stuhl gegen den Angriff und leistete erfolgreich Widerstand gegen seinen Angreifer, der dann aus dem Gelände floh.

Ein Priester, der leise in den Kirchenbänken der St. Mary’s Cathedral in Edinburgh, Schottland, betet, wurde am Montagmorgen von einem unbekannten Mann mit einer Glasflasche angegriffen.

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News: Tridentinische Messe

Wie französische Katholiken auf die Einschränkungen der traditionellen Messe reagieren

Nicht nur in Deutschland und der englischsprachigen Welt schlug das Papstschreiben „Traditions Custodes“ vom 16. Juli wie eine Bombe ein. Auch und gerade in Frankreich, einer Hochburg des traditionellen Katholizismus, sorgte das Motu Propio für Aufregung.

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Sendungen: Zoom und Theologiestunde vom 26.07.2021

In den heutigen Sendungen geht es, um den zweiten Teil des kurzen Lebenslaufs von Papst Franziskus sowie fahren wir weiter mit den schönsten Aufnahmen des heiligen Papst Johannes Paul II von seinen 26 Jahren Amtszeit.

News: Kommuniqué von Piusbruderschaft

Nachdem sich die Petrusbruderschaft, mit einer Kommuniqué geäussert hat, meldet sich nun die Piusbruderschaft zu worte.
Wir übermitteln die Kommuniqué der Bruderschaft, nach Motu proprio „Traditionis custodes“ vom Papst Franziskus.

Brief von Pater Pagliarani zum Motu proprio “Traditionis custodes”

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News

Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin besucht die Schweiz

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Schweiz (1920–2020) wird der Staatssekretär von Papst Franziskus, Pietro Kardinal Parolin, vom 6.-8. November 2021 die Schweiz besuchen.

Neben einer Begegnung mit Bundespräsident Guy Parmelin sieht das dreitägige Programm am 7. November 2021 eine Eucharistiefeier in der Klosterkirche von Einsiedeln sowie einen Besuch der Oberen Ranftkapelle und der Klause des Hl. Bruder Klaus in Flüeli-Ranft vor, wo die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz den Kardinalstaatssekretär persönlich begrüssen werden.

Der Besuch unterstreicht die ausgezeichneten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Schweiz sowie die engen Verbindungen zwischen Rom und der katholischen Kirche in der Schweiz. Kennzeichnend dafür ist nicht zuletzt die Arbeit der Päpstlichen Schweizergarde, welche weltweit hohes Ansehen genießt. Der ursprünglich für das Jubiläumsjahr 2020 vorgesehene Besuch kann jetzt nachgeholt werden.

Die Programmdetails des Besuches werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Quelle: bischoefe.ch

Nachrichtensendung vom 23.07.2021

Paradigmenwechsel
Programm: Ungarn und Slowakei
Kein Papstbesuch ohne Impfung
Herausforderungen in Lateinamerika

Schlagzeilen vom 23.07.2021

Heute ab 18.30h können Sie folgende Nachrichten hören:

Paradigmenwechsel
Programm: Ungarn und Slowakei
Kein Papstbesuch ohne Impfung
Herausforderungen in Lateinamerika

Breaking News

Sie hören eine Spezialsendung zum Kommuniqué von Petrusbruderschaft.

Sendungen vom 19.07.2021

Theologiestunde: 26 Jahre Amtszeit von JPII, zum Thema „in Memoriam, die schönsten Aufnahmen“
Theologiestunde: zum Thema Abtreibung
Spezialausgabe der Nachrichtensendung, zum Thema: Radikale Einschränkung der „alten“ Messe. Interviewgast Herr Dr. Beat Müller, Priester des Opus Dei.

Programmhinweis

Ab 18.30h können Sie drei Sendungen hören.

Theologiestunde: 26 Jahre Amtszeit von JPII, zum Thema „in Memoriam, die schönsten Aufnahmen“

Theologiestunde: zum Thema Abtreibung

Spezialausgabe der Nachrichtensendung, zum Thema: Radikale Einschränkung der „alten“ Messe. Interviewgast Herr Dr. Beat Müller, Priester des Opus Dei.

News

ZUM THEMA «RADIKALE EINSCHRÄNKUNG» VON DER TRIDENTINISCHE MESSE, AUCH ALTER RITUS GENANNT, EIN GASTKOMMENTAR VON DER WEBSEITE RORATE-CAELI.

Gastkommentar: Eine Lüge über die Worte von Johannes Paul II. untermauert Franziskus‘ Motu proprio
von Leo Darroch

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Nachrichtensendung vom 16.07.2021

Papst Franziskus aus der Klinik entlassen
Olympische Sommerspiele und kath. Kirchen
Droht Krieg am Nil?
Einige Bischöfe in Europa und Amerika wollen „alte“ Messe abschaffen

BREAKING NEWS

Papst Franziskus schränkt Feier der heiligen Messe in überlieferter Form ein

Mit dem Motu proprio, das am 16. Juli herausgegeben wurde, verfügt Papst Franziskus weitreichende Änderungen des Schreibens Summorum Pontificum seines Vorgängers Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007. Dieses erkannte das Recht aller Priester an, die Messe unter Verwendung des Römischen Messbuchs von 1962 zu feiern.

Dieses Motu proprio ist wichtig, weil Franziskus 50 Jahre vatikanische Interventionen im Namen von Katholiken zunichte machen, die die liturgische Tradition der Kirche lieben und mit dieser Tradition verbunden bleiben wollen. Papst Paul VI. begann bereits, die seiner Meinung nach notwendigen Genehmigungen zu erteilen, und dann Johannes Paul II. noch mehr in den 1980er Jahren. Und dann sagte natürlich Papst Benedikt, dass der traditionelle Ritus nie aufgehoben worden sei, nie abgeschafft worden sei. [Aber] Franziskus, selbst inmitten einer Situation, in der so viele Menschen die Kirche verlassen, [aber] so viele Berufungen und Familien zur traditionellen Messe gehen, tritt er ein und sagt im Wesentlichen, dass er das Ganze abschaffen will – in nur wenigen Jahren, so klingt es. Er will es komplett auslaufen lassen.

Es ist schwer, das Ausmaß dessen zu beschreiben, aber es ist so, als würde man Millionen von Katholiken sagen, nur von einer Brücke zu springen oder sich zu erhängen. Der Ton der Dokumente behandelt traditionsliebende Katholiken sehr, als wären sie Aussätzige, die unter Quarantäne gestellt oder isoliert werden müssen. Sagte Dr. Peter Kwasniewski.

Auf die Frage, weshalb der Papst es nun macht, antwortet Kwasniewski so:

„Es gibt eine Ein-Wort-Antwort auf diese Frage, und es ist „Ideologie“. Für den wahren Progressiven oder Liberalen, was Franziskus zweifellos ist – es kann in vielerlei Hinsicht gesehen werden, dass „Vielfalt“ „Vielfalt zu unseren eigenen liberalen, progressiven Bedingungen“ bedeutet. Es gibt einen kleinen Teil des Spektrums, in dem Vielfalt erlaubt ist, und es ist eine Art unbedeutende Vielfalt. Wenn es eine tiefe Vielfalt gibt, ist das für diese Menschen viel beunruhigender.
Und das liegt daran, dass er eine bestimmte Vision von der Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils und der völligen Erneuerung der Theologie und Liturgie hat. Das ist es, was er denkt. Er denkt – er hat es ausdrücklich gesagt – das ist es, was der Heilige Geist will. Aus seiner Sicht könnte er, wenn er wirklich aufrichtig ist, sich nur als Hüter dessen sehen, was der Heilige Geist am und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gewillt hat.“

Quelle: CNA, lifesite und Vatikan

Rom, 16. Juli 2021

Liebe Brüder im Bischofsamt,

wie es mein Vorgänger Benedikt XVI. bereits mit dem Papst summorum tat, möchte auch ich den Motu mit einem Brief begleiten, um die Gründe für diese Entscheidung darzulegen. Ich wende mich mit Zuversicht und Parrsie an euch, im Namen dieser gemeinsamen „Fürsorge für die ganze Kirche,die zusammen zum Wohle der universellen Kirche beiträgt“, wie uns das Zweite Vatikanische Konzil erinnert[1].

Sie sind offensichtlich für alle Gründe, die Johannes Paul II. und Benedikt XVI. dazu bewegt haben, die Möglichkeit zu gewähren, den römischen Messal, der von Pius V. verkündet wurde, der 1962 vom heiligen Johannes XXIII. herausgegeben wurde, zur Feier des eucharistischen Opfers zu nutzen. DieFakultät, die 1984 mit der Kongregation für den Göttlichen Gottesdienst[2] verliehen und von Johannes Paul II.im Motu eigen Ecclesia Dei von 1988[3]bestätigt wurde, war vor allem durch den Willen motiviert, die Neuzusammensetzung des Schismas mit der von Mons. Lefebvre angeführten Bewegung zu fördern. Die an die Bischöfe gerichtete Bitte, die „gerechten Wünsche“ der Gläubigen, die die Verwendung dieses Messesatzes beantragten, großzügig anzunehmen, hatte daher einen kirchlichen Grund für die Neuzusammensetzung der Einheit der Kirche.

Diese Fakultät wurde von vielen innerhalb der Kirche als die Möglichkeit interpretiert, den römischen Ural, der von Pius V. verkündet wurde, frei zu nutzen, was zu einer parallelen Verwendung des römischen Messale führte, der von Johannes VI. verkündet wurde. Um diese Situation zu regeln, intervenierte Benedikt XVI. viele Jahre in dieser Frage und regelte eine innere Tatsache in der Kirche, da viele Priester und viele Gemeinschaften „mit Dankbarkeit die Möglichkeit genutzt hatten, die der eigene Motu“ des heiligen Johannes Paul II. bot. Unter Hinweis darauf, dass diese Entwicklung 1988 nicht vorhersehbar war, beabsichtigte das Motu 2007, „eine klarere Rechtsordnung“einzuführen[4]. Um den Zugang zu denjenigen – auch jungen Menschen – zu einem „entdecken, sie fühlen sich von ihr angezogen und finden dort eine besondersgeeignete Form, um dem Geheimnis der Allerheiligsten Eucharistie zu begegnen“[5], erklärte Benedikt XVI. „den Von Pius V. verkündeten und vomB. Johannes XXIII. erneut herausgegebenen Messale als außergewöhnlichen Ausdruck derselben mündlichen Lex“ und gewährte eine „größere Möglichkeit der Verwendung des Messale von 1962″[6].

Seine Entscheidung stützte die Überzeugung, dass diese Maßnahme eine der wesentlichen Entscheidungen des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht in Frage stellen und damit seine Autorität beeinträchtigen würde: Der Motu selbst erkannte voll und ganz an, dass „der von Paul VI. verkündete Messale der gewöhnliche Ausdruck der lex orandi der katholischen Kirche des lateinischen Ritus ist“[7]. Die Von Pius V. verkündete Anerkennung des Messale „als außerordentlicher Ausdruck derselben mündlichen Lex“ wollte in keiner Weise die liturgische Reform vermischen. aber es wurde von der Bereitschaft diktiert, den „beharrlichen Gebeten dieser Gläubigen“ zu begegnen und ihnen zu gewähren, „das Opfer der Messenach der typischen Ausgabe des Römischen Messes zu feiern, die 1962 von Johannes XXIII. verkündet und nie aufgehoben wurde, als außergewöhnliche Form der Liturgie der Kirche“[8]. Er tröstete ihn in seiner Unterscheidung damit, dass diejenigen, die „die Ihnen am Herzen liegende Form der heiligen Liturgie finden“ wollten,“den verbindlichen Charakter des Zweiten Vatikanischen Konzils klar akzeptierten und dem Papst und den Bischöfen treu waren“[9]. Er erklärte auch die Angst vor Spaltungen in den Pfarrgemeinden für unbegründet, denn „die beidenFormen der Verwendung des Römischen Ritus hätten sich gegenseitig bereichern können“[10]. Er forderte die Bischöfe daher auf, Zweifel und Ängste zu überwinden und die Normen zu erhalten, „um sicherzustellen, dass alles in Frieden und Gelassenheit geschieht“, mit dem Versprechen, dass „Wege gesucht werden können,um Abhilfe zu finden“, falls „ernsthafte Schwierigkeiten“ bei der Anwendung der Rechtsvorschriften nach „dem Inkrafttreten des eigenen Motu“ ans Licht gekommen wären[11].

Dreizehn Jahre später habe ich die Kongregation für die Glaubenslehre beauftragt, Ihnen einen Fragebogen über die Anwendung des Motu eigenen Summorum Pontificum zu schicken. Die eingegangenen Antworten haben eine Situation offenbart, die mich schmerzt und beunruhigt und mich in der Notwendigkeit bestätigt, einzugreifen. Leider wurde die pastorale Absicht meiner Vorgänger, die „alle Anstrengungen unternehmen wollten, damit alle, die wirklich den Wunsch nach Einheit haben, esermöglichen, in dieser Einheit zu bleiben oder sie wieder zu finden“[12], oft schmerzlich missachtet. Eine Möglichkeit, die Johannes Paul II. und mit noch größerer Großzügigkeit von Benedikt XVI. boten, um die Einheit des kirchlichen Körpers unter Achtung der verschiedenen liturgischen Befindlichkeiten wieder zusammenzusetzen, wurde genutzt, um Die Distanzen zu vergrößern, Differenzen zu verhärten, Gegensätze aufzubauen, die der Kirche schaden und ihren Weg behindern und sie dem Risiko von Spaltungen aussetzen.

Ebenso schmerzt mich der Missbrauch der einen und der anderen Seite bei der Feier der Liturgie. Wie Benedikt XVI. stigmatisiere auch ich, dass „man sich vielerorts nicht in einer Weise wiederfindet, die den Anforderungen des neuen Messale treu bleibt, sondern sogar alsGenehmigung oder sogar als Verpflichtung zur Kreativität verstanden wird, die oft zu Verformungen an der Grenze des Erträglichen führt“[13]. Aber nicht weniger betrübt mich eine instrumentale Verwendung des Missale Romanum von 1962, das zunehmend durch eine zunehmende Ablehnung nicht nur der liturgischen Reform, sondern des Zweiten Vatikanischen Konzils gekennzeichnet ist, mit der unbegründeten und unhaltbaren Behauptung, er habe traditions- und „echte Kirche“ verraten. Zwar muß der Weg der Kirche in die Dynamik der Tradition verstanden werden, „die ihren Ursprung in den Aposteln hat und in der Kirche unter der Unterstützung des Heiligen Geistes voranschreitet“ (DV 8), doch stellt das Zweite Vatikanische Konzil die jüngste Etappe dar, in der sich das katholische Bistum angehört hat, um den Weg zu erkennen, den der Geist der Kirche weist. Zweifel am Konzil bedeuten, an den Absichten der Väter selbst zu zweifeln, die ihre kollegiale Macht auf feierliche Weise ausgeübthaben, cum Petro et sub Petro im ökumenischen Konzil[14], und letztlich an demselben Heiligen Geist zu zweifeln, der die Kirche leitet.

Gerade das Zweite Vatikanische Konzil beleuchtet das Gefühl der Entscheidung, das von meinen Vorgängern erlaubte Zugeständnis zu überprüfen. Unter den Stimmen, auf die die Bischöfe am nachdrücklichsten hingewiesen haben, gehört die volle,bewusste und aktive Beteiligung des gesamten Volkes Gottes an der Liturgie[15], im Einklang mit dem, was Pius XII. bereits in der Enzyklika Mediator Dei über die Erneuerung der Liturgiegesagt hat[16]. Die Verfassung des Sacrosanctum Concilium bestätigte diese Forderung und beschloss über „dieReform und die Zunahme der Liturgie“[17]und nannte die Grundsätze, die die Reform leiten sollten[18]. Insbesondere stellte er fest, dass diese Grundsätze den Römischen Ritus betrafen, während er für die anderen rechtmäßig anerkannten Riten forderte, dass sie „vorsichtig im Geisteder gesunden Tradition vollständig überprüft und ihnen unter den Gegebenheiten und Bedürfnissen der Zeit neue Kraft verliehen werden“[19]. Auf der Grundlage dieser Grundsätze wurde die liturgische Reform durchgeführt, die ihren höchsten Ausdruck im Römischen Saal hat, der in einem typischenEditio von Johannes VI. veröffentlichtund von Johannes Paul II.[21]überarbeitet wurde. Es ist daher davon auszugehen, dass der römische Ritus, der im Laufe der Jahrhunderte mehrfach an die Bedürfnisse der Zeitangepasst wurde, nicht nur erhalten, sondern „in treuer Beachtung der Tradition“ erneuert wurde[22]. Wer nach seiner früheren liturgischen Form mit Hingabe feiern wollte, wird im nach dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils reformierten römischen Messal nicht alle Elemente des Römischen Ritus finden, insbesondere den römischen Kanon, der eines der charakteristischsten Elemente darstellt.

Ein letzter Grund möchte ich auf der Grundlage meiner Wahl hinzufügen: In den Worten und Haltungen vieler wird zunehmend der enge Zusammenhang zwischen der Wahl der Feierlichkeiten nach den liturgischen Büchern vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil und der Ablehnung der Kirche und ihrer Institutionen im Namen dessen, was sie als „wahre Kirche“ betrachten, deutlicher. Es ist ein Verhalten, das der Gemeinschaft widerspricht und diesen Drang zur Teilung nährt – „Ich bin Paulus; Ich bin dagegen von Apollo; Ich komme aus Cefa; Ich komme von Christus“ –, worauf der Apostel Paulusentschieden reagiert hat[23]. Um die Einheit des Leibs Christi zu verteidigen, sehe ich mich gezwungen, die von meinen Vorgängern gewährte Möglichkeit zu widerrufen. Die daraus resultierende verzerrte Verwendung widerspricht den Gründen, die sie dazu veranlassten, die Freiheit zu gewähren, die Messe mit dem Missale Romanum von 1962 zu feiern. Da „liturgische Feiern keine privaten Aktionen sind, sondern Feiern derKirche, die „Sakrament der Einheit“ ist“[24], müssen sie in Gemeinschaft mit der Kirche erfolgen. Während das Zweite Vatikanische Konzil die äußeren Bindungen der Eingliederung in die Kirche – das Bekräftigung des Glaubens, der Sakramente, der Gemeinschaft – bekräftigte, erklärte esmit dem heiligen Augustinus, dass es Voraussetzung für das Heil sei, nicht nur „mit dem Körper“, sondern auch „mit dem Herzen“ in der Kirche zu bleiben[25].

Liebe Brüder im Bischofsamt, Sacrosanctum Concilium erklärte, dass die Kirche „Sakrament der Einheit“ so sei, weilsie „heiliges Volk ist, das unter der Autorität der Bischöfe geweiht und ordiniert wurde“[26]. Lumen gentium erinnert den Bischof von Rom zwar daran, „ewiges und sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit sowohl der Bischöfe als auch der Vielzahl der Gläubigen“ zu sein, sagt aber, dassihr „sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit in euren örtlichen Kirchen seid, in denen und von wo aus die einzige katholische Kirche existiert“[27].

Als Antwort auf Ihre Forderungen treffe ich die feste Entscheidung, alle Regeln, Anweisungen, Zugeständnisse und Gepflogenheiten vor diesem Motu Proprio aufzuheben und die liturgischen Bücher der heiligen Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. gemäß den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils als einzigen Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus zu betrachten. In dieser Entscheidung tröstet mich die Tatsache, dass nach dem Konzil von Trient auch der heilige Pius V. alle Riten aufgehoben hat, die keine nachgewiesene Antike rühmen konnten, und während der gesamten lateinischen Kirche einen einzigen Missale Romanum errichtete. Vier Jahrhunderte lang war dieses von Pius V. verkündete Missale Romanum somit der Hauptausdruck der lex orandi des Römischen Ritus und erfüllte eine Funktion der Vereinigung in der Kirche. Um der Würde und Größe dieses Ritus nicht zu widersprechen, haben die in ökumenischem Konzil versammelten Bischöfe eine Reform gefordert; sie wollten, dass „die Gläubigen nicht als Fremde oder stumme Zuschauer dem Geheimnis des Glaubens helfen, sondern mit einem vollen Verständnis derRiten und Gebete bewusst, fromm und aktiv an dem heiligen Wirken teilnehmen“[28]. Der heilige Paul VI. erinnerte daran, dass das Werk der Anpassung des Römischen Gottesdienstes bereits von Pius XII. begonnen worden sei, und erklärte, dass die Revision des Römischen Messelieds, die im Lichteder ältesten liturgischen Quellen durchgeführt wurde, es der Kirche ermöglichen sollte, in der Vielfalt der Sprachen „ein einziges und identisches Gebet“ zu erheben, das ihre Einheit zum Ausdruck brachte[29]. Diese Einheit meine ich, dass sie in der gesamten Kirche des römischen Ritus wiederhergestellt wird.

Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt die Katholizität des Volkes Gottes und erinnert daran, dass „in der kirchlichen Gemeinschaft die besonderen Kirchen existieren, die eigene Traditionen genießen, mit Ausnahme des Vorrangs des Lehrstuhls Petrus, derden Vorsitz über die universelle Gemeinschaft der Nächstenliebe führt, die legitime Vielfalt garantiert und gemeinsam darauf achtet, dass das Besondere nicht nur der Einheit, sondern der Dienerin nicht schadet“[30]. Während ich in Ausübung meines Dienstes im Dienste der Einheit die Entscheidung übernehme, die von meinen Vorgängern eingeräumte Befugnis auszusetzen, bitte ich Sie, dieses Gewicht mit mir als eine Form der Teilnahme an der Fürsorge für die ganze Kirche zu teilen. Im Motu wollte ich sagen, wie es dem Bischof als Moderator, Förderer und Hüter des liturgischen Lebens in der Kirche, dessen Grundsatz der Einheit es ist, ob es ist, die liturgischen Feierlichkeiten zu regeln. Es ist daher Ihre Aufgabe, in Ihren Kirchen als Orden des Ortes die Nutzung des Römischen Botschafts von 1962 unter Anwendung der Regeln dieses eigenen Motu zu genehmigen. Es liegt vor allem an Ihnen, sich für eine einheitliche feierliche Form einzusetzen und von Fall zu Fall die Realität der Gruppen zu überprüfen, die mit diesem Missale Romanum feiern.

Die Hinweise auf das weitere Vorgehen in den Diözesen werden in erster Linie von zwei Grundsätzen diktiert: zum einen zum Wohle derjenigen zu sorgen, die sich in der früheren feierlichen Form verwurzelt haben und Zeit brauchen, um zum römischen Ritus der Heiligen Paul VI. und Johannes Paul II. zurückzukommen; auf der anderen Seite die Errichtung neuer persönlicher Pfarreien zu unterbrechen, die mehr mit dem Wunsch und dem Willen einzelner Priester als mit dem wirklichen Bedürfnis des „heiligen treuen Volkes Gottes“ verbunden sind. Gleichzeitig bitte ich Sie, darauf zu achten, daß jede Liturgie mit Anstand und Treue zu den liturgischen Büchern gefeiert wird, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil erlassen wurden, ohne Exzentrik, die leicht zu Missbrauch eskaliert. Zu dieser Treue zu den Rezepten des Messale und den liturgischen Büchern, in denen die vom Zweiten Vatikanischen Konzil angestrebte liturgische Reform widergespiegelt wird, werden die Seminaristen und die neuen Priester erzogen.

Für euch rufe ich vom Auferstandenen Herrn den Geist auf, um euch in dem Dienst an dem Volk, den der Herr euch anvertraut hat, stark und standhaft zu machen, damit er durch eure Fürsorge und Wachsamkeit auch in der Einheit eines einzigen Ritus, in dem der große Reichtum der römischen liturgischen Tradition bewahrt wird, die Gemeinschaft zum Ausdruck bringt. Ich bete für Euch. Ihr betet für mich.

FRANCIS

Schlagzeilen

Heute in der Nachrichtensendung, ab 18.30h, können Sie folgende Nachrichten hören:

Papst Franziskus aus der Klinik entlassen

Olympische Sommerspiele und kath. Kirchen

Droht Krieg am Nil?

Einige Bischöfe in Europa und Amerika wollen „alte“ Messe abschaffen

Sendungen von 12.07.2021

In der Sendung Zoom, zur Vorbereitung des 52. IEC in Budapest, hören Sie einen kurzen Lebenslauf von Papst Franziskus. Da er sein kommen, zur Abschlussmesse, angekündigt hat.
Den dritten Teil der Sendung „Gregorianischer Choral“ können Sie, nach einer Musikpause, hören.

Antikatholischer Portal

Das umstrittene Schweizer Portal kath.ch gerät unter Druck – Bei den Schweizer Bischöfen stapeln sich Protestschreiben – Redaktionsleiter Rauch werden gehässige Hetzkampagnen, grobe Verunglimpfungen, Verletzung journalistischer Standards vorgeworfen.

Der neue Chefredakteur – Herr Raphael Rauch – und seine Mitarbeiter beschmutzen, nicht nur die Bischöfe, sondern auch die katholische Kirche. Die Frage ist, da die schweizerische Bischofskonferenz das Portal kath.ch finanziert, wie lange die Bischöfe den Geldhahn zudrehen?

Nicht nur wie sie mit Pater Adam umgegangen sind, sondern das Portal unterstützt auch Antikatholische Meinungen.

Sollten sie Herr Rauch nicht zurücktreten?!

Bern, 12.07.2021

Davor Novakovic

Quo vadis Bischof Bonnemain

Am 06.07.2021 erschien ein Interview mit Bischof Bonnemain in der NZZ.

Bischof Josefmaria Bonnemain (Foto: Luzernerzeitung)

Dort ging es, um das Referendum «Ehe für alle» und um das Zölibat. Wie man weiss ist Bischof Bonnemain Mitglied des Opus Dei.

Was mich freut ist das Bischof Bonnemain die Initiative sowie Ehe für alle strikt ablehnt. Was mich wiederum stört, und viele andere Katholiken, dass er die Segnung von gleichgeschlechtlicher «Paaren» zwar ablehnt, für ihn geht es nicht um die Homosexualität.
Ich frage mich, um was den?

Bischof Bonnemain spricht im gleichen Interview, falls das Referendum doch noch angenommen wird, muss man die traditionelle Ehe neu formulieren. Er hat da zwei Beispiele: «Liebe für immer» sowie «Bio-Ehe».
Ich gehe davon aus, dass der Bischof die Bibel sehr gut kennt. Im Epheser- und Kolosserbrief steht dort nichts von einer «Liebe für immer» und «Bio-Ehe». In den beiden Briefen sagt der Apostel Paulus von Mann, Frau und Kinder.
Was soll man unter einer «Bio-Ehe» verstehen? Die einzigen die sich darüber freuen sind vielleicht die Vegetarier, Veganer und Frutaner!

Es wäre und ist ganz einfach: Sie hätten nur sagen müssen, dass die Ehe aus Mann, Frau und Kindern besteht, wie es ja die Kirche und Enzyklika «Humane vitae» sagt.

Nun zum zweiten Thema, das Zölibat.
Sowohl der heilige Papst Johannes Paul II und Papst Franziskus (man muss den em. Papst Benedikt XVI nicht vergessen) haben endgültig gesagt, dass es keine Frauenordination geben wird.
Deshalb frage ich sie, müssen die Bischöfe im deutschsprachigen Raum immer wieder das Thema neu anzünden!
Oder haben sie das Geübte gegenüber dem Papst nicht gegeben?

Ich erwarte vom Opus Dei eine Stellungnahme, zu diesen Aussagen vom Bischof Bonnemain.

Bern, 10.07.2021

Davor Novakovic, Chefredakteur

Marsch fürs Läbe 2021

Liebes OK, liebe Trägerschaft, liebe Medienpartner

Anbei erhaltet ihr noch den Flyer zum diesjährigen Marsch. Die gedruckte Version ist inzwischen ins Sekretariat geliefert worden und geht entsprechend an alle, die bestellt haben, bald raus. Zudem wird ein Mailing mit dem Flyer in dieser Woche verschickt.

Der Flyer ist auch bereits online auf der Homepage. https://www.marschfuerslaebe.ch/maersche-events/aktuell-schweiz

Für den Marsch werden noch dringend Leute für das Ordnungsteam gesucht. Bitte meldet etwaige Helfer unter: info@marschfuerslaebe.ch

Danke für eure Unterstützung!

Quelle: Marsch fürs Läbe

Nachrichten am 09.06.2021

Papst Franziskus erholt sich von der OP

Slowakei ist bereit für den Besuch vom Papst

Katholische Gruppe kritisiert EU-Parlament

US-Abgeordnete gegen Forschung an abgetriebenen Babys

KATHNEWS AM FREITAG UM 18:30h

Sendungen vom 05.07.2021

Wasser schlagen und heilen ist ein Bericht zur Vorbereitung auf den 52. Internationalen Eucharistischen Kongress in Budapest. In der zweiten Sendung hören Sie den 7. und 8. Teil der zweiten Staffel der Homilie vom heiligen Josefmaria.

BREAKING NEWS

Papst unterzieht sich einer geplanten Operation am Dickdarm in der römischen Gemelli-Klinik

Papst Franziskus hat sich am Sonntagnachmittag in die römische Gemelli-Klinik begeben. Dort werde er sich einer geplanten Operation am Dickdarm unterziehen, teilte der Vatikan mit. Es handle sich um eine symptomatische Divertikelstenose des Darms, so Vatikansprecher Matteo Bruni. Weitere Informationen würden nach der Operation mitgeteilt.

Quelle: kath.net

Im Gespräch mit…. vom 03.07.2021

Meine Interviewgäste sind Kaplan Herr Msgr. Thomas Widmer und der Gardist Herr Markus Schlienger aus dem Vatikan.
Es geht um die Geschichte der Schweizer Garde, Vereidigung u.v.m.

Kaplan Thomas Widmer
Gardist Markus Schlienger

News

Der Kampf um die Werte Europas
Teile der politischen Elite in Europa betreiben eine Umwertung aller Werte Europas. Diese bedroht Familien und Kinder, wie der Matic-Bericht belegt.

Predrag Matic

Ein Gutteil der politischen Klasse Europas scheint von einem Todestrieb erfasst worden zu sein. Welche Zukunft kann eine Gesellschaft haben, die kein Recht auf Leben, aber ein Recht auf Abtreibung kennt, und die nicht die Familie aus Mutter, Vater und Kindern, sondern alle davon abweichenden Lebensmodelle zur Norm erhebt?

Es geht um die Frage: Gibt es ein Menschenrecht auf Abtreibung?

Um nicht falsch verstanden zu werden: In der aktuellen Debatte geht es nicht um die Frage, ob eine Abtreibung für eine Frau unter gesetzlich geregelten Bedingungen straffrei sein kann (denn dieses Ringen wurde vor Jahrzehnten ausgetragen), sondern darum, ob es ein Menschenrecht auf Abtreibung gibt. Es geht auch nicht um die Frage, ob schwule, lesbische und andere Lebenspartnerschaften gesellschaftlich und rechtlich toleriert werden (denn diese Frage ist in Europa nationalstaatlich geklärt), sondern darum, ob die LGBTIQ-Ideologie selbst zur Norm des gesellschaftlichen Lebens wird. Der absurde Kult um die Regenbogenfahne, der nun allüberall das neue Zeitalter einläutet, lässt eine Gesinnungsdiktatur ahnen, in der die viel verhöhnte „traditionelle Familie“ als archaisches Relikt allenfalls noch geduldet wird. Ein intoleranter Bekenntniszwang erfasst immer breitere gesellschaftliche Kreise. Wenn etwa arglosen Fußballspielern in Interviews eine „Haltung“ zu ungarischen Gesetzen abverlangt wird, weil diese nach dogmatisierter Denkweise Homosexuelle diskriminieren, dann hat das inquisitorische Züge.

Und wenn EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in offensichtlicher Unkenntnis des Wortlauts wie des Sinns der ungarischen Gesetze behauptet, diese seien „eine Schande“, wird aus der Moderatorin der EU die Hohepriesterin einer Ideologie. Mit ihrem Poltern gegen die ungarische Regierung beschädigt sie ihr hohes Amt, dessen Aufgabe sie offenbar fehlinterpretiert.

Sie verkennt aber auch die „fundamentalen Werte der EU“, auf die sie sich beruft. Ein Blick in die rechtsverbindliche EU-Charta der Grundrechte könnte ihr zu mehr Einsicht verhelfen: Da ist in Artikel 14 das Recht der Eltern, „die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen, weltanschaulichen und erzieherischen Überzeugungen sicherzustellen“ die Rede. Von der Leyen sollte Orbán danken, dass er Kinder vor der Belästigung durch Pornografie und Propaganda zu schützen versucht. Sie sollte eine EU-weite Kampagne gegen Frühsexualisierung und ideologischen Kindesmissbrauch initiieren.

Kinder und ihre Rechte spielen keine tragende Rolle
Aber Kinder und ihre Rechte spielen in der Gesinnungs-Architektur derer, die an der Umwertung der Werte Europas arbeiten, keine tragende Rolle mehr: Sie werden zum Objekt degradiert, auf das man in jeder Weise Anspruch zu haben meint, und das man jederzeit abtreiben zu dürfen glaubt. Genau das behauptet der vom Europäischen Parlament gebilligte Matić-Bericht: Er postuliert die Freiheit von Erwachsenen jeder sexuellen Orientierung, „ob und mit welchen Mitteln sie ein Kind oder mehrere Kinder bekommen“, und erhebt Abtreibung zum Grundrecht. Das Recht des Kindes auf Leben findet hier keine Erwähnung.
Hätten Von der Leyen und der niederländische Regierungschef Mark Rutte, der Ungarn ohne Rechtsgrundlage aus der EU werfen will, etwas von den Werten Europas verstanden, dann hätten sie sich mit aller Kraft gegen den Matić-Bericht gestemmt. Davon jedoch war nichts zu spüren oder zu hören. Es ist an der Zeit, die Werte Europas gegen seine politische Elite zu verteidigen.

Quelle: tagespost

Programmhinweis für 03.07.2021

Ab 15.30h können Sie die Sendung „Im Gespräch mit….“. Das Thema ist die Schweizergarde. Die Interviewgäste sind Herr Kaplan Thomas Widmer und der Gardist Herr Markus Schlienger.

Das Interview wurde am Fest Petrus und Paulus gemacht.

Unter Live – Stream können Sie die Sendung hören.

Die Schweizergarde

Sendungen vom 28.06.2021

Platz der Rose! Vorbereitung auf den 52. Internationalen Eucharistischen Kongress, in Budapest.
In der Sendung „Theologiestunde“ hören Sie über das Thema Limbus, in der Thematik „die letzten Dinge“.

Quelle: kathpedia

Information

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Eine Bedienung, Sie müssen römisch – katholisch sein.

Das alles auf:

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Davor Novakovic
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Tel: +41-31/302-42-23 (15-18h Mo-Fr)

News: Gedenktag

Josef-Maria Escrivá de Balaguer y Albás
spanischer Name: Josemaría

Hl. Josefmaria

Gedenktag katholisch: 26. Juni
Hochfest im Opus Dei

Name bedeutet: J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)
und M: der Beleibte / der Schöne / der Bittere / der von Gott Geliebte (aramäisch)

Priester, Gründer

  • 9. Januar 1902 in Barbastro in Spanien
    † 26. Juni 1975 in Rom

Josef-Maria stammte aus einem gutsituierten und streng katholischen Elternhaus. Mit zwei Jahren wurde er wunderbar von einer Krankheit geheilt. Als er 13 Jahre alt war, zog die Familie um nach Logroño, nachdem die Textilfabrik seines Vaters bankrott war und der sich nun eine Arbeit suchen musste. Mit 16 Jahren verspürte er die Berufung zum Priesterstand; schon im Seminar fiel seine ausgeprägte Bereitschaft zu Selbstgeisselung und Bussübungen auf. 1918 begann er das Theologiestudium: zunächst in Logroño, dann in Saragossa; er schrieb sich anschliessend auch in die juristische Fakultät ein, wurde gleichzeitig mit nur 20 Jahren Seminarleiter. 1925 wurde er zum Priester geweiht, 1927 ging er an die Universität nach Madrid, um in Jura zu promovieren, gleichzeitig wirkte er als Kaplan, um Geld zu verdienen für den Unterhalt seiner Mutter und seiner beiden Schwestern. Hier begann er ein sehr fruchtbares Apostolat unter armen Kindern, in Armenvierteln und bei Kranken.

Das Elternhaus von Josemaría Escrivá de Balaguer am Marktplatz in Barbastro, heute mit dem Nachbarhaus verbunden und eine Einrichtung des Opus Dei, die nicht besucht werden kann

1928 gründete Josef-Maria Escrivá in Madrid die Gemeinschaft Opus Dei, Werk Gottes: Laien sollten ihre Berufung zu geistlichem Leben, zur tätigen Nächstenliebe und zur Heiligung der Arbeit im Alltag entdecken und leben. Als erste Kirche des Werkes diente die Kirche San Miguel – heute Basilika des päpstlichen Nuntius. 1930 folgte der weibliche Zweig.

Das Opus Dei musste alsbald mit den Wirren des spanischen Bürgerkriegs fertig werden, Escrivá schlug sich auf der Flucht vor den Roten zu den Franco-Putschisten durch. 1941 wurde er ein guter Freund des spanischen Führers, Opus Dei wurde vor allem in der Wirtschafts- und Bildungspolitik zu einer Stütze des Regimes und leistete entscheidende Dienste beim Aufbau einer konkurrenzfähigen Ökonomie. In den 40er-Jahren erwarb Escrivá sich zu seinem Namen auch den Adelstitel Marqués de Peralta. Nach dem Bürgerkrieg führte er Exerzitien für Priester, Ordensleute und Laien durch, auf Grund dieser Erfahrung gründete er 1943 eine priesterliche Gesellschaft als Teilverband von Opus Dei, die Priestergemeinschaft vom Heiligen Kreuz.

Josef-Maria wohnte mit seinen Eltern in Logroño zunächst in einem einfacheren, nach einigen Jahren gleich um die Ecke in diesem Wohnhaus, an dem die Tafel an ihn erinnert

Ab 1946 widmete Josef-Maria sich ganz der Arbeit für Opus Dei, hierzu siedelte er nach Rom über; 1950 erhielt die Personalprälatur die päpstliche Anerkennung. Der Auftrag des Gotteswerkes war die Bekämpfung von Liberalismus und Kommunismus sowie die Rettung der Kirche selbst, in der Escrivá Anfang der 70er-Jahre wegen Verirrungen wie der Befreiungstheologie bisweilen nur noch einen Leichnam in stinkender Verwesung erblicken mochte. Escrivá unternahm unzählige Reisen – vor allem in Europa und Amerika -, um seine Ideale zu verbreiten und seine Anhänger zu formen, gleichzeitig erschienen viele Bücher aus seiner Feder.

Das erste Haus des Opus Dei in Madrid

Beim überraschenden Tod von Josef-Maria durch einen Herzanfall hatte die Gesellschaft 60.000 Mitglieder in 80 Ländern, im Jahr 2000 schon 80.000 Mitglieder, darunter 1600 Priester, in 87 Ländern. Seit seiner Heiligsprechung ruht sein Leichnam in der Prälaturkirche Santa Maria della Pace 2 in Rom.

Kanonisation: 200.000 Menschen kamen zur Seligsprechung von Josef-Maria Escrivá am 17. Mai 1992 durch Papst Johannes Paul II. Im November desselben Jahres ereignete sich die wunderbare Heilung, die die Tür zur Heiligsprechung öffnete: der Arzt Manuel Nevado Rey litt an chronische Radiodermitis, einer schweren Berufskrankheit, die auf die Fürbitte des seligen Josef-Maria verschwand. Im Dezember 2001 approbierte Johannes Paul II. das Dekret der Kongregation für die Heiligsprechung über dieses Wunder. Am 6. Oktober 2002 wurde Josef-Maria Escrivá vor 450.000 bis 500.000 Menschen auf dem Petersplatz in Rom heiliggesprochen – nur 27 Jahre nach seinem Tod; so schnell ist bis dahin seit der Einführung des geordneten Verfahrens zur Heiligsprechung kein Katholik zur Ehre der Altäre erhoben worden.

Relief in der Josef-Maria geweihten Kapelle in der Kathedrale in Madrid

Quelle: Heiligenlexikon

Nachrichtensendung vom 25.06.2021

US-Demokraten legen Gesetz vor
Matic Bericht klar angenommen
Petrusbruderschaft muss Dijon verlassen
EU will rechtlich gegen Ungarn vorgehen

Vor 40 Jahren in Medjugorje

40 Jahre „Erscheinungen“ in Medjugorje

Vor 40 Jahren, am 24. und 25. Juni 1981, haben sechs Kinder im Dorf Medjugorje im Südwesten des heutigen Bosnien-Herzegowinas berichtet, die Jungfrau Maria habe sich ihnen gezeigt.

Die Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen längst erwachsenen und verheirateten „Seher“ mit großer Häufigkeit an: Insgesamt soll es mehr als 42.000 dieser Visionen gegeben haben. Die Berichte lösten einen Pilgerstrom aus, der bis vor der Coronavirus-Pandemie auf mehr als eine Million Menschen pro Jahr anwuchs, darunter auch viele aus Österreich.

Seitens der katholischen Kirchenleitung gab es Zweifel an der Echtheit des Phänomens, weshalb die zuständige katholische Diözese Mostar ab 1982 und der Vatikan ab 2010 Untersuchungen startete.

Entscheidung nicht in Sicht

Letztere wurden noch nicht veröffentlicht, doch hob Papst Franziskus 2019 das bis dahin geltendes Verbot offizieller Wallfahrten nach Medjugorje auf. Eine endgültige Entscheidung über die Echtheit der berichteten Erscheinungen dürfte vorerst nicht fallen.

Die Ereignisse Ende Juni 1981 im Dorf Medjugorje im heutigen Bosnien-Herzegowina bereiten im Vatikan seit 40 Jahren Kopfzerbrechen. Die Berichte von Marienerscheinungen der damals zehn- bis 16-jährigen Jugendlichen wurde bereits mehrmals von der Kirche geprüft, zuletzt 2010 bis 2014 von einer von Papst Benedikt XVI. eingesetzten Kommission unter Vorsitz von Kardinal Camillo Ruini.

Zweifel an späteren Visionen

Medienberichten zufolge halten 13 der 15 Kommissionsmitglieder die ersten sieben Erscheinungen für übernatürlich, während spätere Visionen – die laut den „Sehern“ bis heute andauern – in Zweifel gestellt werden.

Am Mittwoch, 24. Juni, berichtete Kathpress unter Verweis auf das Interviewbuch „Ich schaute die Gottesmutter“ von Vicka Ivankovic, sahen zwei Teenager, Mirjana Dragicevic und Ivanka Ivankovic, bei einem Spaziergang laut ihren Berichten aus der Ferne am Berg Podbrdo eine Lichtgestalt über dem Boden schweben. Sie bezeichneten diese als „Gospa“ – die Bezeichnung für die Jungfrau Maria.

Statt sich ihr zu nähern, halfen sie einer Freundin, die Schafe nach Hause zu treiben, wobei sie die Gestalt wieder erblickten, diesmal mit einem Kind im Arm. Aufm Nachhauseweg begegnen sie drei weiteren Jugendlichen – Vicka Ivankovic, Ivan Dragicevic und Ivan Ivankovic – die ebenfalls später angeben, die Erscheinung gesehen zu haben. Zu Hause glaubte man ihren Berichten nicht, sondern ermahnte sie, lieber zu schweigen und nicht mit religiösen Dingen zu spassen.

Leuchten am Himmel

Am Folgetag, am 25. Juni, gingen die Jugendlichen zur selben Zeit an die gleiche Stelle. Statt Ivan Ivankovic kamen laut den Berichten der damals erst zehnjährige Jacov Colo und Marija Pavlovic dazu, die ihnen glaubten. Sie berichteten später, erneut die Erscheinung gesehen zu haben. Die Kinder beschrieben sie als wunderschöne Frau, beteten mit ihr und erfahren, dass es Ivankas zwei Monate zuvor verstorbener Mutter gut gehe; die Gestalt versprach, wiederzukommen.

Am dritten Tag, es hatten sich bereits viele Menschen versammelt, soll der Himmel dreimal aufgeleuchtet und eine Stelle des Berges erhellt haben. Erneut soll die Erscheinung gekommen sein, die sich als „selige Jungfrau Maria“ bezeichnet habe. Ihr Hauptanliegen sei der Friede zwischen Gott und den Menschen sowie unter den Menschen, habe sie gesagt.

Jugendliche als drogensüchtig bezeichnet

Die Ereignisse sorgten für Aufsehen und Unruhe auch der kommunistischen Behörden, die die Jugendlichen als Lügner und Drogensüchtige bezeichnen. Am vierten Tag werden die „Seher“ im „Amt für Innere Angelegenheiten“ in der Bezirksstadt Citluk verhört und medizinisch untersucht, ehe sich am Abend die Erscheinungen wiederholten.

In der Folge wurden sie von einem Pfarrer befragt. Bereits 15.000 Menschen aus der Gegend hatten sich am Abend den Berg versammelt. Eine psychiatrische Untersuchung der Kinder in Mostar ergab, dass die Kinder gesund waren. Trotz Einschüchterungen – sie wurden dazu in ein Leichenhaus gebracht – blieben sie bei ihrer Aussage. Abends habe die „Gospa“ auf Anfrage den Jugendlichen gesagt, sie werde so lange weiter erscheinen, wie diese es wollten.

Quelle: orf

BREAKING NEWS

MEHR DAZU IN DER NACHRICHTENSENDUNG

EU pro Abtreibung: Klare Mehrheit für „Matic“

Christdemokraten und Konservative fanden in Brüssel keine Mehrheit für ihren Widerstand gegen den Vorstoß des Sozialisten Predrag Fred Matic.

BREAKING NEWS

AB 20:30h ENTSCHEIDET DAS EU-PARLAMENT ÜBER DAS LEBEN VON UNGEBORENEN BABYS AB.
SCHÄMT EUCH SOZIALISTEN UND EU!

Home | Plenartagung | Europäisches Parlament (europa.eu)

https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/A-9-2021-0169_DE.html

Sendungen vom 21.06.2021

In der Sendung Zoom hören Sie zu Beginn die Äusserung zur offizielle Hymne von 52. Internationaler Eucharistischer Kongress in Budapest. Danach eine Nachricht von und über Robert Kardinal Sarah. 2. Staffel Sendung 5+6 von der Sendung Opus Dei.

(1485) Kardinal Péter Erdő: Gedanken zur offiziellen Hymne des Internationalen Eucharistischen Kongress – YouTube

News vom 20.06.2021

Es reicht!

Was in den letzten Wochen, Monaten und an der EURO 2020 abgeht überschreitet jede Linie.

Wie man die Fahnen und Kapitänsbinde für LGBT und Gender Ideologien nutzt und das Niederknieen (was man nur vor Gott macht) vor einem Fussballspiel geht zu weit, Hinweis auf schwarze Menschen. Es werden uns Sachen auferlegt und wer es nicht befürwortet, gilt sofort als Rassist.

Wie oft hört man täglich «bist du blind» oder «bist du behindert»! Aber das stört niemanden! Wie viele Babys wurden wegen einer Behinderung abgetrieben? Mehrere 100 Millionen, und da spricht keiner von Rassismus!

Das ist Haarspalterei. Hat man etwas gehört oder gab es Aufschreie, als die Kirchen und Statuen in den USA beschädigt und angezündet wurden? NEIN. Spricht man von Rassismus, wenn 300 Millionen Christen verfolgt und ermordet werden? NEIN.

Wenn das unsere einzigen Probleme auf der Welt sind, solche Ideologien und das Niederknieen! Welches Armutszeugnis.

Wie viele soziale Probleme gibt es in jedem Land? GENÜGEND.    

Unser Herr Jesus Christus sagte: «Ein Kranker braucht den Arzt und nicht der Gesunde».

Deshalb: ES REICHT!

Davor Novakovic, Chefredakteur

Nachrichtensendung vom 18.06.2021

US-Bischofskonferenz berät
Neue Regierung in Israel
Hunter Biden vulgäres SMS
Bistum Basel vs. Pater Adam Serafin

Jahresbilanz von «Kirche in Not (ACN)»: Rund Euro 123 Millionen für bedrängte Christen

News

Die Päpstliche Stiftung «Kirche in Not (ACN)» hat im Geschäftsjahr 2020 Spenden in Höhe von Euro 122,7 Millionen für notleidende und bedrängte Christen gesammelt. Im Vergleich mit dem Vorjahr hat das Hilfswerk, das in 23 Ländern Nationalbüros unterhält, Euro 16,4 Millionen mehr eingenommen; das ist ein Plus von 15,4 Prozent. Der Schweizer und liechtensteinische Zweig von «Kirche in Not (ACN)» mit Sitz in Luzern konnte Einnahmen in Höhe von Euro 7,168 Millionen (CHF 7,675 Millionen) beitragen.
Dies erschwert es, an Grundnahrungsmittel und Dienstleistungen zu kommen. „Die Covid-19-Pandemie hat die Nöte der Christen dramatisch verschärft, die in vielen Regionen von heute auf morgen buchstäblich ohne Lohn und Brot dastanden“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not (ACN)», Dr. Thomas Heine-Geldern. „In dieser Notsituation haben die Wohltäter dem Hilfswerk die Treue gehalten. Das war nicht abzusehen, zumal die Krise ja auch viele wirtschaftliche Unsicherheiten und Schwierigkeiten für unsere Spender mit sich gebracht hat“, so Heine-Geldern.

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Zum Spendenergebnis erklärte Jan Probst der Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein: „In der Krise hat sich einmal mehr bewahrheitet: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Unsere Wohltäter haben grosszügig auf die Nöte unserer Projektpartner reagiert: sei es infolge von Corona, sei es nach der schrecklichen Explosion von Beirut im August, um nur zwei Beispiele zu nennen. Diese Hilfsbereitschaft freut mich sehr.“
4758 Projekte in 138 Ländern unterstützt
Mit den Spendeneinnahmen hat «Kirche in Not (ACN)» 4758 Einzelprojekte in 138 Ländern unterstützt. Diese hatten ein Gesamtvolumen von Euro 102,1 Millionen. Euro 20,6 Millionen konnten aufgrund von Verzögerungen wegen der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2021 ausbezahlt werden.
79 Prozent der im Jahr 2020 ausgegebenen Mittel flossen in Projektarbeit, Information, mediale Unterstützung und Gebetsaktionen. Rund acht Prozent wurden für Verwaltung aufgewendet und 12,5 Prozent für Wohltäterbetreuung und Spendenwerbung. «Kirche in Not (ACN)» arbeitet ausschliesslich spendenfinanziert und erhält weder Einnahmen aus der Kirchensteuer noch sonstige öffentliche Gelder.

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Nach Ausbruch der Pandemie hat das Hilfswerk 401 Corona-Hilfsprojekte mit einem Umfang von über Euro 6,2 Millionen gefördert. So konnten sich unter anderem Ordensleute und Priester mit Schutzausrüstungen für ihren Dienst ausstatten, ihre pastorale Arbeit fortsetzen und finanzielle Engpässe aufgrund der Pandemie ausgleichen.
Pandemie verändert regionale Schwerpunkte
Rund ein Drittel (32,6 Prozent) der Projekthilfen von «Kirche in Not (ACN)» floss 2020 nach Afrika. „Besonders die Länder der Sahelregion machen uns grosse Sorge. Dort breitet sich der Terror immer weiter aus. Die Pandemie hat die Lage der geflüchteten und vertriebenen Menschen noch verschärft. Vielfach ist die Kirche die einzige Institution, die jetzt noch bei den Menschen ist“, erklärte Präsident Heine-Geldern.
Im Nahen Osten, zum Beispiel in Syrien und im Irak, mussten viele Wiederaufbauprojekte vorerst pausieren, da wegen der Corona-Krise nicht genügend Baustoffe geliefert werden konnten. Dennoch bleibt die Region ein Schwerpunkt von «Kirche in Not (ACN)». Nach der Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut am 4. August 2020 hat das Hilfswerk ein Nothilfeprogramm für das Land mit der grössten christlichen Gemeinschaft im Nahen Osten gestartet. Weitere Hilfen zielten auf den Wiederaufbau des christlichen Viertels in Beirut, das besonders schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dort unterstützte «Kirche in Not (ACN)» schwerpunktmässig die Instandsetzung von Kirchen und Konventen. Die Hilfe für den Libanon belief sich 2020 auf knapp Euro vier Millionen.

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Ein weiterer Förderschwerpunkt (18 Prozent der Projektgelder) ist der Mittlere und Ferne Osten. Die meisten Hilfsgelder im Jahr 2020 flossen nach Indien – rund 5,4 Millionen Euro. Der Kontinent wurde von der Pandemie besonders schwer betroffen; bisweilen war die christliche Minderheit von öffentlichen Hilfeleistungen abgeschnitten. So hat «Kirche in Not (ACN)» zum Beispiel in Pakistan die Verteilung von Hilfsgütern an Christen unterstützt, die infolge der Corona-Krise ihre Lebensgrundlage verloren hatten.
Vom Kirchenbau bis zum Seelsorger-Auto
Die Liste der geförderten Projekte weltweit führt wie in der Vergangenheit die Bauhilfe an. 744 Kirchen, Pfarrhäuser, Klöster, Priesterseminare, Kindergärten und Gemeindezentren konnten mithilfe von «Kirche in Not (ACN)» neu gebaut, renoviert oder nach Zerstörungen infolge von Krieg und Terror wiederinstandgesetzt werden. Ein Beispiel ist die maronitische Kathedrale St. Elias im syrischen Aleppo. Zwischen 2012 und 2016 durch Raketenbeschuss stark beschädigt, konnte sie im Juli 2020 wieder eingeweiht werden.
„Gerade in der Corona-Krise waren Mess-Stipendien ein Zeichen der Verbundenheit im Gebet und für viele Priester die einzige Quelle zum Überleben. Über 1,7 Millionen Mess-Stipendien konnten wir weiterleiten“, erklärte Heine-Geldern. Jeder neunte Priester weltweit erhielt diese direkte und geistliche Form der Unterstützung. Bei den Priesteramtskandidaten ist es jeder achte, der von «Kirche in Not (ACN)» Hilfe beim Studium oder für die Unterbringung im Seminar bekommt – 14 000 Priester von morgen hat das Hilfswerk gefördert.
Die Corona-Krise hat in vielen Regionen der Welt die Einnahmequellen von Ordensfrauen zum Versiegen gebracht; «Kirche in Not (ACN)» hat im Jahr 2020 Existenz- und Ausbildungshilfen für über 18 000 Ordensfrauen geleistet und ihre Aufgaben unterstützt.

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„Die Pandemie und ihre Folgen werden uns auch in Zukunft beschäftigen“, bilanzierte Thomas Heine-Geldern. „Auch die schreckliche Situation auf dem afrikanischen Kontinent, wo Terrorismus und Gewalt sich immer mehr ausbreiten, ist eine grosse Sorge unseres Hilfswerks. Genauso wichtig wie die äussere Not zu lindern, ist es, den bedrängten und verfolgten Christen Stimme und Gesicht zu geben. Das tun wir durch Information, Gebet und tatkräftige Hilfe. Wir sind froh und dankbar, dass wir dabei auf unsere Wohltäter und Förderer weltweit zählen können.

Quelle: Kirche in Not

News vom 17.06.2021

Es gibt neue Spannungen um die „alte Messe“

Die ausserordentliche Form der römischen Liturgie rückt wieder in den Fokus. In Rom wird über eine Revision des Motu Proprio Summorum Pontificum spekuliert. Kardinal Müller warnt vor neuen Spannungen unter den Gläubigen.

Bereits nach einer grossangelegten Umfrage der Kongregation für die Glaubenslehre zur Etablierung der „alten Messe“ in der Weltkirche, wurde Misstrauen unter traditionell orientierten Katholiken laut. Sie befürchteten eine Einschränkung ihrer durch das Motu proprio Summorum Pontificum etablierten Rechte, wie es auch von progressiver Seite, beispielsweise dem italienischen Liturgiewissenschaftler Andrea Grillo, gefordert wurde. Seitdem rissen die Gerüchte nicht ab, Papst Franziskus plane eine Revision der Regelungen, die Benedikt XVI. 2007 erlassen hatte.  Nicht zuletzt wurden diese Gerüchte durch Äusserungen des Papstes genährt, der hinter traditionellen Tendenzen im jüngeren Klerus Rigidität und Starrsinn vermutet, nicht zuletzt motiviert durch einzelne, zu einem Extremismus tendierenden Anhängern der „alten Messe“, die die Legitimität der erneuerten Liturgie und der nachkonziliaren Reformen in Zweifel ziehen.

Überlieferte römische Liturgie

Doch Summorum Pontificum sollte der überlieferten römischen Liturgie, wie sie vom Konzil von Trient bis zur Liturgiereform im Anschluss an das II. Vatikanische Konzil in der katholischen Kirche gefeiert worden war, ein Heimatrecht gewähren, das auch die „ordentliche Form“ und ihre Ars celebrandi befruchten sollte. Als „ausserordentlicher Form“ des römischen Ritus sollte jeder Priester das Recht haben, sie zu zelebrieren: Nicht im Gegensatz zur neueren Form, sondern zu ihrer positiven Befruchtung. Insofern sollte nicht nur dem Wunsch Rechnung getragen werden, die irreguläre Situation der Anhänger des Erzbischofs Marcel Lefebvre und seiner Priesterbruderschaft St. Pius X. zu sanieren. Vielmehr sah Benedikt XVI. darin eine Korrektur, die einen von traditionalistischer wie progressistischer Seite ausgemachten Gegensatz zwischen liturgischer Tradition und Reform aufheben sollte.

Neue Kompetenzen

Im Rahmen der Pläne einer Kurienreform, die Papst Franziskus seit Beginn seines Pontifikats vorantreibt, ist immer wieder auch eine Verteilung der Kompetenzen der Kongregation für die Glaubenslehre für die traditionelle Liturgie und die Gemeinschaften, die ihr verbunden sind, in der Diskussion. Seit der Auflösung der in der Kongregation angesiedelten Kommission „Ecclesia Dei“, die ursprünglich für die früheren Anhänger Lefebvres gegründet worden war, ist eine vierte Sektion etabliert worden, die jedoch in fachlicher Hinsicht mit einer Materie beschäftigt ist, die ansonsten bei der Gottesdienst- und Religiosenkongregation liegt.

Seit Monaten geht man daher davon aus, dass die vierte Sektion der Glaubenskongregation aufgelöst werden soll und die Zuständigkeit für die ausserordentliche Form an die Gottesdienstkongregation gehen wird, die Verantwortung für die Gemeinschaften an die Religiosenkongregation. Auch dieser Schritt, der im Entwurf der Kurienreform bereits enthalten sein soll, stieß in traditionell gesinnten Kreisen auf starke Vorbehalte, da sie befürchten, künftig gegnerischen Ressentiments ausgesetzt zu sein.

Beide Formen gut in Einklang

Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller warnt unterdessen vor den Konsequenzen einer Revision des Motu proprio. Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, der als Kritiker traditionalistischer Tendenzen gilt, hat jetzt gegenüber dem italienischen Nachrichtenportal „La Nuovo Busolla Quotidiana“ Summorum Pontificum verteidigt. Benedikt XVI habe weise gehandelt: „Er hat die beiden Formen gut in Einklang gebracht.“ Die Kirche habe zwar die Autorität, die äußeren Elemente der Liturgie zu regeln, aber offensichtlich nicht den Inhalt. Er mahnt zur Vorsicht, da man nicht mit Autoritarismus verhindern könne, dass sich viele Gläubige der alten Liturgie zuwendeten.

Quelle: Die Tagespost

Information vom 15.06.2021

Ab Morgen diskutiert die US-Bischofskonferenz über Präsident Biden und Pelosi, ob sie von der Kommunion ausgeschlossen werden. Da die beiden Personen eine liberale Abtreibungspolitik befürworten. Mehr dazu in unsere Nachrichtensendung am Freitag um 18.30h.

Zoom und Theologiestunde vom 14.06.2021

Geschichte eines Priesters

Von Tel Aviv nach Rom, ist die Geschichte eines Priesters zur Vorbereitung des 52. IEC 2021.
In der Sendung Theologiestunde hören Sie über die letzten Dinge.

Information

Ab morgen starten wir eine neue Reihe, mit dem Titel „Die letzten Dinge“, in der Sendung „Theologiestunde“.

Nachrichtensendung vom 11.06.2021

Kardinal Pell verliert Stimmrecht

Papst Franziskus und Ministerpräsident Orban treffen sich
Myanmar: Kirche zerstört
US-Bischofskonferenz beratet über Biden
Kardinal Pell wird 80. Jahre alt

Sendungen vom 07.06.2021

Vorbereitung auf den 52. Internationaler Eucharistischer Kongress

Die zweitälteste Seilbahn der Welt ist in Budapest. 90. Jahre Caritas, alles zur Vorbereitung auf den 52. Internationaler Eucharistischer Kongress. Sendung 3 und 4 der zweiten Staffel zum Thema Homilien vom Hl. Josefmaria.

Sendung vom 06.06.2021

Katholische Orden

In dieser Sendung ist Pater Martin Ramm, von der St. Petrusbruderschaft Schweiz, mein Interviewgast. Es geht um die Bruderschaft, Kirche und Bücher. Dazwischen gibt es immer wieder eine Musikpause.

Kinder und Jugendsendung vom 02.06.2021

Letzte Sendung vor den Sommerferien

Ivan und Luka fahren weiter in ihrer Sendung mit, Messbuch für Kinder und Mittelalter der katholischen Kirche.

Nachrichtensendung vom 04.06.2021

Antifa greift Katholiken an

15000 bei Marsch für das Leben in Kroatien
Catholics for Chois
EU-Parlament soll abstimmen
Kommunistische „Antifa“ greift Katholiken in Paris an

Sendungen vom 31.05.2021

Ende des Marienmonats

In der Sendung Zoom geht es, um den 52. Internationaler Eucharistischer Weltkongress in Budapest, dazu über die Margareteninsel. Eine Zusammenfassung des Marienmonats können Sie in der Sendung Opus Dei hören.

Nachrichtensendung vom 28.05.2021

Kritik aus USA

Bischof aus USA kritisiert
Neuer Bischof von Chur, gibt eine Absage zur Idee eines Bistum Zürich
Synodaler Prozess sind alle eingeladen

Informationen zu IEC 2021

Hotelbuchungen

Auf dieser Webseite https://www.cityrama.hu/iec2020 können sie die Hotelzimmer buchen.

BREAKING NEWS

MARSCH FÜRS LÄBE 2021

Marsch fürs Läbe: Statthalter erlaubt Marsch durch Zürich

Der Zürcher Statthalter hat die Beschwerde des Vereins „Marsch fürs Läbe“ gutgeheissen und erlaubt neben einer Platzkundgebung nun explizit auch einen Lebensrechtsmarsch für den 18. September 2021. Die Organisatoren zeigen sich erfreut über den Entscheid, der ein Zeichen setzt zugunsten des Gleichbehandlungsprinzips sowie der Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Der Zürcher Stadtrat hatte aus sicherheitspolizeilichen Gründen sowohl den „11. Marsch fürs Läbe“ durch die Strassen Zürichs verboten wie auch die Kundgebung auf dem Münsterplatz abgelehnt. Stattdessen wurde lediglich eine stehende Kundgebung auf dem Turbinenplatz bewilligt. Gegen das Marschverbot rekurrierten die Veranstalter beim Statthalteramt Bezirk Zürich. Dieses hat nun mit Verfügung vom 19. Mai 2021 die Beschwerde gutgeheissen. Der Marsch der Lebensschutz-Organisationen ist damit bewilligt.

Der Statthalter entschied ähnlich, wie es bereits die nächsthöhere Instanz im Jahr 2019 getan hatte. Demnach muss dem „Marsch fürs Läbe“ ein Demonstrationsumzug gewährt werden. Die Stadtregierung könne jedoch über Ausgangs- und Zielpunkt sowie die Marschroute entscheiden. Zu beachten sei allerdings der Anspruch, den die Veranstalter des Marsches darauf haben, dass „der von ihnen beabsichtigten Appellwirkung Rechnung getragen wird.‟ In der Verfügung hält der Statthalter zudem fest, dass die Veranstaltung „unter dem Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit nach Art. 16 und 22 BV‟ zu einem „weit verstandenen gegenseitig meinungsbildenden oder meinungsäussernden Zweck‟ steht. Die Behörden seien verpflichtet, durch Massnahmen wie einen ausreichenden Polizeischutz dafür zu sorgen, „dass öffentliche Kundgebungen tatsächlich stattfinden können und nicht durch gegnerische Kreise gestört oder verhindert werden“.

Auch wenn die Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere von 2019, zu berücksichtigen seien, so sei zu beachten, dass das Verwaltungsgericht in seinem Urteil von 2019 festhielt, dass der Appellwirkung und dem Inszenierungsinteresse Rechnung getragen werden müsse. Der Turbinenplatz liege als Kundgebungsort „eher unauffällig im weniger stark frequentierten Teil des Industriequartiers der Stadt, weshalb eine stehende Kundgebung, die auf diesen Platz beschränkt sei, die Wahrnehmung der Veranstaltung deutlich schmälere.‟ Diese Ausführungen hätten auch beim vorliegenden Gesuch um Bewilligung des Marsches 2021 Gültigkeit, so der Statthalter. Die Teilnehmer des „Marsch fürs Läbe‟ hätten in der Vergangenheit „immer bewilligungsgemäss und friedlich demonstriert‟ und es ging „von ihnen – im Gegensatz zu den teilweise gewaltbereiten Gegendemonstrierenden – keine direkte Gefahr aus‟.

Die Veranstalter hoffen nun, die Planungen für die Veranstaltung am 18. September weiter vorantreiben zu können. Das zentrale Anliegen des diesjährigen Marsches ist es, junge schwangere Frauen in einer Notsituation für die Möglichkeiten einer Weiterführung ihrer Schwangerschaft zu sensibilisieren. Denn vielen Frauen wird in der Not Abtreibung als einfachste „Lösung‟ dargelegt. Informationen über Möglichkeiten zum Erhalt des Kindes fehlen oft. Dieser Einseitigkeit will der Marsch mit seinem diesjährigen Programm zum Thema „Jung, schwanger, hilflos?‟ entgegentreten. Es soll für Mutter und Kind ein Miteinander „fürs Läbe‟ geben. Mit dabei sind u.a. der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (CVP/Die Mitte), Pfarrer Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich) und der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti.

QUELLE: MARSCH FÜRS LÄBE SCHWEIZ

Zoom: Weltkongress 2021

Opus Dei: Natürliche Tugenden und Demut

Obwohl der Internationaler Eucharistischer Kongress im September beginnt, beginnen wir schon jetzt mit der Vorstellung und Nachrichten des Kongresses. In der Sendung Opus Dei, zweite Staffel dritte Sendung, geht es um natürliche Tugenden und Demut

https://www.iec2020.hu/de

Pfingsten 2021

Zum Thema Pfingsten habe ich mit unserem geistlichen Berater, Dr. Don Nerio Medici, gesprochen.

Nachrichtensendung vom 21.05.2021

Kardinal Müller zum Thema Abtreibung
10 Stunden lang kämpfte das Kind ums überleben
Weltjugendtag
Eucharistischer Weltkongress

Nachrichtensendung vom 14.05.2021

Kath.ch behauptet, dass Erzbischof Gullickson das Porzellan in der Schweiz zerschlagen hat

Neuer Nuntius in Bern, kath.ch behauptet, dass Erzbischof Gullickson Porzellan zerschlagen hat
Wim Winders und Papst Franziskus
40. Jahre nach Attentat auf Papst Johannes Paul II
Tag der Tränen

Nachrichtensendung vom 07.05.2021

480 Milliarden für Abtreibungen

Administration Bidens gibt 480 Milliarden Dollar für Abtreibungsindustrie
Schweizergarde vereidigte 34 neue Rekruten
Friedrich Merz (CDU) thematisiert Verbot der Gendersprache
Europa lehnt Kandidaten für Menschenrechtsgericht mit Verbindungen zu George Soros ab (ECLJ, EGMR und EMRK)

Danach die Wiederholung der Kinder- und Jugendsendung zum Thema Christ Himmelfahrt und Pfingsten

Sendungen vom 03.05.2021

Opus Dei und Theologiestunde

In der Sendung geht es, um der Wert der Zeit und Arbeit Gottes. Frau Martina Kuoni informiert Sie in der Sendung „Theologiestunde“ über die Marienfeste.

Mai, der Marienmonat

Wichtigstes zusammengefasst

Der Mai gilt kirchlich traditionell als „Marienmonat“. Die Gottesmutter wird in der christlichen Spiritualität zugleich als Sinnbild für die lebensbejahende Kraft des Frühlings und seine überbordende Fruchtbarkeit verstanden und etwa als „Maienkönigin“ verehrt. Wie sehr Maria mit dem Frühling verbunden wird, zeigt sich unter anderem in dem Umstand, dass auf der südlichen Halbkugel der Marienmonat nicht im Mai, sondern im November, dem dortigen Frühling gefeiert wird. Maria steht am Beginn des Heilswerkes Gottes und symbolisiert somit den „Frühling des Heils“.

Im Zentrum der Marienfrömmigkeit steht u.a. die Demut, lateinisch „humilitas“, die in enger Verbindung mit „humus“ – Erde – steht. Sie wird so zum Sinnbild einer „Frau des Volkes“ und ist den Gläubigen in besondere Weise nahe, indem in ihr Göttliches und Menschliches verschmelzen.

Die Praxis eines „Marienmonats“ und des dazugehörenden Brauchtums entwickelte sich parallel und oft mit wenig Bezug zur offiziellen römisch-katholischen Liturgie, die für die katholische Kirche die „normative Form des christlichen Kultes“ darstellt. Aus Sicht der Kirchenleitung entstanden und entstehen daraus liturgie-pastorale Probleme, die beachtet werden sollten. Maiandachten gelten als fromme Übungen (Andachtsübungen, pia exercitia) im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Das Konzil unterscheidet zwischen „liturgischer Verehrung“ Mariens in der heiligen Messe und dem Stundengebet an den Festen der Gottesmutter und „Gebräuchen und Übungen der Andacht zu ihr, die im Laufe der Jahrhunderte vom kirchlichen Lehramt empfohlen wurden“, zu denen auch die Maiandacht gehört. Im letzten Kapitel seiner Kirchenkonstitution Lumen gentium von 1964, das der Gottesmutter Maria gewidmet ist, fordert das Konzil, sich „jeder falschen Übertreibung wie zu großer Geistesenge bei der Betrachtung der einzigartigen Würde der Gottesmutter sorgfältig zu enthalten“, da „wahre Andacht weder in unfruchtbarem und vorübergehendem Gefühl noch in irgendwelcher Leichtgläubigkeit besteht, sondern aus dem wahren Glauben hervorgeht“. Die marianische Frömmigkeit müsse immer auf Jesus Christus bezogen sein und sich an der Bibel, den Schriften der Kirchenväter und Kirchenlehrer ausrichten. Das Konzil bezog sich dabei auf Mahnungen, die bereits Papst Pius XII. 1954 in seiner Enzyklika Ad caeli reginam zum Ausdruck gebracht hatte.

Die römisch-katholische Theologie hat im Rahmen der Liturgiereformen des 20. Jahrhunderts auch die Schwerpunkte der Liturgie und des Kirchenjahres überdacht. Das Zweite Vatikanische Konzil hat aufgrund neuer Forschungen den Gedanken des Pascha-Mysteriums als traditionelles theologisches Motiv wiedergewonnen und zur Geltung gebracht, dessen Kern das heilsgeschichtliche Geschehen von Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu Christi und die Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten bildet. Die zentralen Herrenfeste in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten fallen in die Monate April bis Juni und sollen daher nach dem Willen des Konzils gegenüber einer übertriebenen Marienfrömmigkeit wieder stärker betont werden.

Information

Leider wird heute die Nachrichtensendung, wegen angeschlagener Stimme, ausfallen. Anstelle der Nachrichtensendung hören Sie eine Wiederholung des zweiten Teils der Sendung gregorianischer Gesänge.

Sendungen vom 26.04.2021

Luka und Ivan sind eingesprungen. Weshalb können Sie in der Sendung Betrachtungen hören. Danach kommt die Sendung Opus Dei.

Theologiestunde vom 24.04.2021

Interviewgast ist Pater Bernhard Kaufmann, von der katholisch-armenische Diözese.

In der heutigen Sendung geht es, um die Seligpreisung und im zweiten Teil über die Impfung. Dazwischen immer wieder ein Musikstück. Interviewgast ist der Pater Bernhard Kaufmann von der katholisch-armenische Diözese.

Nachrichtensendung vom 23.04.2021

Nachfolger von Kardinal Sarah. You Tube sperrt Seite. Bischof Oster kritisiert Theologin Rahner. Wie läuft ein Schisma ab.

Sendungen vom 19.04.2021

Sie können das Tagesevangelium vom 19.04.2021 und die Betrachtung, sowie die Sendung Opus Dei hören.

Klartext vom 17.04.2021

Machtkampf im Bistum Basel

Interview mit Herr Daniel Ric, Präsident der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi, zum den Fall Pater Adam und Bischof Felix Gmür von Bistum Basel.

Photo: Daniel Ric

Nachrichtensendung vom 16.04.2021

Vier Nachrichten zu hören

Diese Tötung und Wahnsinn stoppen
Vatikan verlangte nie Geld
Impfpässe und Israel
Kardinal Barbarin freigesprochen

Sendungen vom 12.04.2021

Betrachtungen und Opus Dei

Nikodemus und Jesus im Gespräch. Letzter Teil der kurzen Vorstellung von Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 09.04.2021

Letzter Teil vom Heiligen Joseph

Corona, Strafe Gottes? Papst Franziskus besucht Kardinal Becciu. Das Gebet. Den letzten Teil zum Heiligen Josephjahr.

Sendungen vom 07.04.2021

Kinder- und Jugendsendung

Ivan liest weiter aus dem Buch „Messbuch für Kinder“ sowie stellt Luka den zweiten Teil unserer katholische Kirche vor.

Offener Brief

Brief, wie angekündigt in der Nachrichtensendung vom Freitag, veröffentliche ich den Brief an SBK und Bischof Gmür.

Osterzeit 2021

Osteroktav und Sendung von Opus Dei

Ostern 2021

Osterbotschaft von apostolischer Nuntius in Berlin Msgr. Erzbischof Eterovic

Ostersendung mit Osterbotschaft von apostolischem Nuntius in Berlin S.E. Erzbischof Msgr. Dr. Nikola Eterovic. Sowie die Kinder- und Jugendsendung. Unser geistlicher Berater Dr. Nerio Don Medici, Priester von Opus Dei, liest aus der Bibel vor.

Karsamstag 03.04.2021

Symbole zu Ostern

Alles zu Karsamstag sowie Symbole zu Ostern.

Nachrichten vom 02.04.2021

Alles zum Karfreitag

Farce im Bistum Basel, Altbischof Huonder gab nie die Hostie an Protestanten, Kardinal Sarah bittet Papst Franziskus, Katholischer Priester ermordet.

Alles zum Karfreitag.

Gründonnerstag 2021

Alles zum Thema Gründonnerstag

Triduum Sacrum – Kathpedia

Kreuzverhüllung 2021

Alles zum Thema Kreuzverhüllung und Sendung von Opus Dei

Palmsonntag 2021

Alles zum Palmsonntag

Gelesen u.a. von Frau Eva Hoffman

Programm für Kar- und Ostertage 2021

Programm zu Kar- und Osterwoche

28.03.21 17h Sendung zu Palmsonntag
29.03.21 18.30h Sendung „Du bist nicht allein“ und Opus Dei
01.04.21 18.30h Sendung zu Gründonnerstag
02.04.21 18.30h Nachrichtensendung und Sendung zum Karfreitag
03.04.21 17h Sendung zum Karsamstag
04.04.21 17h Ostersendung mit Osterbotschaft von Erzbischof Eterovic

Nachrichtensendung vom 26.03.2021

Churer Bischof

Neuer Churer Bischof Bonnemain sorgt für Diskussionen, Vatikan kürzt Gehälter, Schüler und Schülerinnen schrieben die Meditationen zum Kreuzweg, Kar- und Osterprogramm.

Sendungen vom 22.03.2021

Vorbereitung auf die letzten zwei Wochen der Fastenzeit

Frau Eva Hoffman informiert Sie, in der Fastenzeitsendung, über den Palmsonntag. Der nächste Teil von der Homilie vom Heiligen Josefmaria, Gründer des Opus Dei. Frau Martina Kuoni liest den nächsten Teil vom Heiligen Joseph.

Nachrichtensendung vom 19.03.2021

Neuer Mitarbeiter

Nein heisst Nein! Neuer Mitarbeiter, Interview mit Kaplan Msgr. Thomas Widmer von der Schweizer Garde im Vatikan. Kardinal Burke zu Privatmessen. 2000 Jahre alte Schriftpergamente.

Schweizergarde.ch: Kaplan Msgr. Thomas Widmer

Sendungen vom 15.03.2021

Vierte Fastenzeitsendung

Die vierte Fastenzeitsendung zum Thema, wie man noch intensiver fasten soll. In der Opus Dei Sendung hören Sie zwei Homilien von Hl. Josefmaria.

Nachrichtensendung vom 12.03.2021

Suche nach gemeinsamer Ostertermin

Es soll ein gemeinsamer Ostertermin geben
US-Bundesstaat Arkansas mit strengsten Abtreibungsgesetz
Katholische Frauen gegen Impfung
Fliegende PK

Sendungen vom 08.03.2021

Geistliche Leitung

In der Sendung Fastenzeit, geht es um die Bräuche. In der Betrachtung können Sie über die Hilfe der geistlichen Leitung und in der Sendung Opus Dei fahre ich mit dem dritten Teil weiter, von der Vorstellung des Prälaturs.

Nachrichtensendung vom 05.03.2021

Neuer Nuntius in Bern

Unter anderem können Sie in der Nachrichtensendung hören, dass ein neuer Nuntius für Bern ernannt wurde. Danach hören Sie die Sendung Focus, Frau Martina Kuoni liest über den hl. Joseph. Später folgt die Wiederholung von der Sendungen Kinder- und Jugendsendung sowie Zoom.

Fastenzeit, Betrachtungen und Opus Dei vom 01.03.2021

Das Gewissen

Sie können drei Sendungen hören zum Thema Fastenzeit, das Gewissen und der nächste Teil der Vorstellung von Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 26.02.2021

Planned Parenthood klagt

Unter anderem können Sie folgendes hören. Planned Parenthood klagt gegen das Gesetz in South Carolina.

Betrachtungen, Opus Dei und Fastenzeit vom 22.02.2021

Fastentücher

Sie können drei Sendungen hören und zwar: Betrachtungen, dort geht es um den Widersacher. Den dritten Teil der Vorstellung von Opus Dei. Sowie die erste Sendung zur Fastenzeit.

Nachrichtensendung und Theologiestunde vom 19.02.2021

Dr. theol. Thomas Wallimann-Sasaki

Impfen und Ethik

In der Nachrichtensendung können Sie unter anderem folgendes hören: Google sperrt Satiremagazin. Danach können Sie die Sendung „Theologiestunde“ hören. Zum Thema Impfen und Ethik.

Fastenzeit 2021

Alles zum Thema Fastenzeit. Zu beginn ein Interview mit Pater Bernhard Kaufmann. Danach die Kinder- und Jugendsendung, am Ende die Fastenbotschaft von unserem geistlichen Berater Dr. Don Nerio Medici.

Opus Dei und Gregorianischer Choral vom 15.02.2021

Die Würde des Alltags

Heute können Sie den ersten Teil der Homilie „Die Würde des Alltags sowie den zweiten Teil der Sendung Gregorianischer Choral

Nachrichtensendung vom 12.02.2021

Interview zum Thema Impfstoff

Unter anderem können Sie ein Interview, mit Herr Christoph Keel-Altendorfer von der Internationalen Organisation Human-Life Schweiz, zum Thema Impfstoffe mit abgetriebenen Föten.

Betrachtungen und Opus Dei vom 08.02.2021

Der Einzelne und die Vielen

Nebst der Betrachtung können Sie den dritten Teil der Vorstellung des Opus Dei hören.

Opus Dei – Opus Dei in der Schweiz

Adresse: Restelbergstrasse 10, 8044 Zürich

Telefon044 252 66 46

Betrachtungen und Opus Dei vom 01.02.2021

Neu-Evangelisierung

In der heutigen Sendung können Sie über die Neu-Evangelisierung und den zweiten Teil der Vorstellung von Opus Dei hören.

Hier können Sie das Tagesevangelium lesen https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html

Nachrichtensendung vom 29.01.2021

Genfer Lebensschutzerklärung

Unter anderem können Sie die offizielle Hymne zum WJT 2023 hören

Klartext vom 25.01.2021

BIDEN-HARRIS STIFTEN AUFRUHR

Die Biden-Harris Administration stiften Aufruhr gegen unsere katholische Kirche sowie fördern die Abtreibung und Transgender.

Hier können Sie das Video sehen: http://www.kathtube.com/player.php?id=51114

Kinder- und Jugendsendung vom 23.01.2021

 

Ivan und Luka haben ihr erstes Interview gehabt zum Thema Schule, Kirche und Corona.

Herr Gundekar Giebel
Herr Hansruedi Huber

Neue Sendung: Gregorianischer Choral vom 20.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der ersten Sendung konnten Sie die Einführung in den gregorianischen Gesang hören.

Betrachtungen und Opus Dei vom 18.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie unter anderem folgendes hören:

Die Vorstellung des Opus Dei (Teil 1).

Nachrichtensendung / Klartext vom 15.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung:

Neuer Weltverfolgungsindex 2021

Linke US-Demokratin pro Abtreibung

US-Gouverneurin pro Down-Syndrom

Neue Verordnung für den Aschermittwoch

Klartext:

Über das Thema Abtreibung

Betrachtungen / Opus Dei vom 11.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der ersten Sendung geht es um Arbeit und Berufung. In der Opus Dei Sendung können Sie zwei Betrachtungen hören.

Klartext / Nachrichtensendung vom 08.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

Sendung zum Thema Würde und Abtreibung

Nachrichtensendung:

– 15 neue Schweizergardisten in der Ausbildung

– In diesem Jahr werden einige Kardinäle 80 Jahre alt

– Orthodoxe Kirche in der Krise

– Freikirchlicher Pastor missbraucht ein Gebet

 

Heilige drei Könige vom 06.01.2021

 

 

 

 

 

 

Heute geht es alles, um die Heilige drei Könige. Ivan und Luka werden auch in ihrer Sendung darüber berichten.

Betrachtungen / Opus Dei vom 04.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der gestrigen Live-Sendung konnten Sie folgendes hören:

– Natürlichkeit und Einfachheit (Betrachtungen)

– Gott braucht uns (Opus Dei)

Sendung Zoom vom 03.01.2021

 

 

 

 

 

 

Falls Sie die gestrige Livesendung verpasst haben, zum Thema Name Jesu, können Sie es noch einmal hier hören.

Weihnachten / Nachrichtensendung vom 01.01.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung:

Corona-20 Papier-Plan

Erbeben in Kroatien

 

Alles zum Hochfest Mariens, gelesen von Frau Vera Novakovic