In der jüngsten Ausgabe seiner Sendung ZDF Magazin Royale hat Jan Böhmermann erneut den amerikanischen Aktivisten, gläubigen Christen und Gründer von Turning Point USA, Charlie Kirk (wurde am 10. September in Utah ermordet), in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt. Mit spitzen Bemerkungen und diffamierenden Etiketten reiht sich Böhmermann damit in eine schon länger bekannte Strategie ein: missliebige konservative Stimmen werden pauschal mit den Schlagwörtern „ultraradikal“ oder „rechtsextrem“ versehen – ohne differenzierte Auseinandersetzung mit deren tatsächlichen Positionen.

Von Superbass – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=115166605

Die Methode ist bekannt: Statt inhaltlich auf Argumente einzugehen, werden Personen abgewertet und politisch gebrandmarkt. Für den Gebührenzahler stellt sich damit die Frage, wie lange ein öffentlich-rechtlicher Sender wie das ZDF seinem Star-Satiriker diese Dauerprovokationen noch durchgehen lässt.

Von Gage Skidmore – https://www.flickr.com/photos/gageskidmore/54670961811/, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=172612805

Kommentar
Wie lange will sich das ZDF eigentlich noch leisten, dass seine Moderatoren nicht nur politisch zuspitzen, sondern aktiv diffamieren? Während Gesichter wie Böhmermann, Dunja Hayali, Elmar Thevessen oder Theo Koll das Label „unabhängiger Journalismus“ tragen sollen, zeigt sich immer deutlicher ein einseitiger Meinungskorridor. Wer nicht in dieses Raster passt, wird wahlweise als „rechtsextrem“, „ultraradikal“ oder „Gefahr für die Demokratie“ abgekanzelt.

Der Fall Charlie Kirk ist nur ein weiteres Beispiel für eine mediale Schieflage, die mit dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kaum vereinbar ist. Statt Debatte zuzulassen, wird diffamiert. Statt Argumente zu prüfen, werden Etiketten verteilt.

Es braucht endlich Konsequenzen: Wenn das ZDF seinem Informations- und Bildungsauftrag gerecht werden will, dann darf es nicht länger zulassen, dass Moderatoren im Namen der Satire und Nachrichten politische Kampagnen fahren. Entweder das ZDF korrigiert diesen Kurs – oder es muss sich gefallen lassen, dass sein öffentlich-rechtlicher Auftrag grundsätzlich infrage gestellt wird.

Von admin