Die Weltmeisterschaft im Fussball hat angefangen. Viele Menschen schauen die WM an und fiebern mit ihren Mannschaften mit. Es gibt sogar Menschen, die behaupten, Fussball sei wie eine Religion. Tatsächlich nimmt der Fussball heutzutage oft einen Stellenwert ein, den früher der Glaube hatte. Fans leben oft für ihre Mannschaft. Auch ich gehöre zu den Fussballbegeisterten, wobei ich immer versuche, ein richtiges Mass zu wahren. Man kann den Sport lieben, ohne dabei zu vergessen, dass Gott und seine Gebote das Wichtigste auf dieser Welt sind. Es ist gut, dass der Mensch Ablenkung findet beim Schauen oder Spielen von Fussball. Die Erfüllung findet er aber in Jesus Christus.
Was ich am Fussball auch schön finde, sind die christlichen Gesten, die von einigen Fussballern getätigt werden. Dies kann ein Kreuzzeichen sein oder der Blick betend in den Himmel. Einige Fussballer tun dadurch mehr für die Evangelisierung der Welt als viele Bischöfe, die sich nicht trauen, Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Ein kleines Kreuzzeichen kann Zuschauer daran erinnern, dass Jesus Christus der Herr der Welt ist. Es wäre spannend zu wissen, wie viele Menschen den Weg zu Gott zurückgefunden haben durch das Schauen eines Fussballspiels, bei welchem sich Spieler zum christlichen Glauben bekannt haben.
Auch wir sollten uns in der Freizeit nicht davor scheuen, Gott die Ehre zu erweisen. Wenn Fussballer vor der ganzen Welt bezeugen, dass ihnen Jesus wichtig ist, müssen wir dies ebenfalls tun. Dies kann mit einem Kreuzzeichen beim Essen geschehen, mit einem Gebet vor einem wichtigen Anlass oder mit dem Bekenntnis in einem Gespräch, dass wir an Gott glauben. Lassen wir uns von dieser WM auch für unser Glaubensleben inspirieren und evangelisieren wir die Welt durch kleine Gesten. DR
