Am 8. September feierte die Kirche das Fest Mariä Geburt. Nur drei Geburtstage feiert die Kirche während des Jahres: Denjenigen von Jesus, von Johannes des Täufers und von Maria. Ansonsten werden meisten die Todestage gefeiert, da an diesem Tag die betreffenden Heiligen in die ewige Heimat aufgenommen wurden. Auch für unser Leben ist es vor allem wichtig danach zu streben, durch ein heiligmässiges Leben zu Gott zu gelangen. Trotzdem ist es auch schön, dass die Kirche diese drei Geburtstage feiert und dass auch in unserer Kultur die Geburtstage eine Wichtigkeit haben. Der Geburtstag erinnert uns daran, dass wir völlig unverdient in diese Existenz getreten sind. Wir haben uns nicht selbst erschaffen, sondern waren alle ein Gedanke Gottes, der dann Realität wurde. Die Antwort auf dieses unverdiente Geschenk muss grosse Dankarbeit gegenüber unserem Schöpfer sein. Gott hat uns nicht nur erschaffen, ER hat uns auch durch seinen Sohn, Jesus Christus, von all unseren Sünden erlöst. Wenn wir den Geburtstag der Muttergottes feiern, müssen wir auch voller Freude auf unser eigenes Leben schauen, welches von Gott gesegnet wurde. Jedes Leben, das Gott entstehen lässt, hat einen Sinn. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass wir uns als Katholiken ständig für den Lebensschutz einsetzen und es nicht zulassen, dass Menschen im Mutterleib getötet werden oder am Lebensende dazu ermuntert werden, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Da wir uns nicht selbst erschaffen haben, steht uns auch nicht das Recht zu, eigenständig über Leben und Tod zu entscheiden. Gott hat nicht nur Maria erwählt, sondern ER erwählte uns alle. Seien wir uns dieser grossen Würde bewusst und führen wir ein Leben, welches die Sünde meidet und das Gute tut. Das Leben ist das grösste Geschenk von allem. Seien wir daher dankbar und nutzen wir jeden Tag, um Gott die Ehre zu erweisen. DR

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