Am heutigen Dienstag (9. Juni 2026) setzte Papst Leo XIV. seine einwöchige Spanienreise fort. Der Tag stand ganz im Zeichen eines emotionalen Abschieds aus Madrid und dem Wechsel in die katalanische Metropole Barcelona.

Die wichtigsten Ereignisse und Aussagen von heute

  • Treffen mit Missbrauchsopfern: Vor seiner Abreise aus Madrid kam der Papst mit sechs Betroffenen von sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche zu einem privaten Gespräch zusammen.
  • Die Missbrauchsskandale als „Plage“: Leo XIV. fand bei diesem Treffen deutliche Worte. Er bezeichnete die Missbrauchsskandale der Kirche offen als eine „Plage“ und versprach den Betroffenen, ihre Vorschläge und Forderungen intensiv zu prüfen, um die Aufarbeitung und den Schutz in der Kirche nachhaltig zu verbessern.
  • Ankunft in Barcelona und der „Fussball-Zwist“: Nach seiner Landung in Barcelona geriet der Papst unfreiwillig in die traditionsreichen Rivalitäten Spaniens. Da er am Vortag das Stadion von Real Madrid besucht und auf dem Hinflug gescherzt hatte, dass sein bürgerlicher Name (Robert F. Prevost) „für Real Madrid schlägt“, sorgte dies in der stolzen katalanischen Metropole prompt für viel Gesprächsstoff und kritische Fan-Reaktionen.

Ausblick auf morgen (Mittwoch, 10. Juni 2026)

Für den morgigen Mittwoch ist ein historisches und dicht gedrängtes Programm in Barcelona geplant:

  • Besuch im Gefängnis: Der Tag beginnt für den Pontifex mit dem Besuch einer lokalen Haftanstalt, wo er Häftlinge treffen wird.
  • Gedenkmesse für Antoni Gaudí: In der weltberühmten Basilika Sagrada Família wird er eine grosse Gedenkmesse für den legendären Architekten Antoni Gaudí zelebrieren. Dazu wird auch die spanische Staatsspitze erwartet.
  • Einweihung des höchsten Kirchturms der Welt: Das spektakuläre Highlight des Tages wird die feierliche Einweihung und Segnung des neuen, 172,5 Meter hohen Hauptturms der Sagrada Família sein, womit das Bauwerk endgültig den höchsten Kirchturm der Erde besitzt.

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Von admin