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NEWS: Marsch fürs Läbe 2021

Marsch fürs Läbe 2021: Zäme fürs Läbe!

Schwangere Teenager befinden sich in einer besonders herausfordernden Lage: Vielerorts werden sie zu sexueller Aktivität ermutigt, gleichzeitig jedoch kaum mit der konkreten Möglichkeit einer Schwangerschaft konfrontiert. Werden sie dann schwanger, wird ihnen in aller Regel nahegelegt, abzutreiben. Möglichkeiten zur Weiterführung ihrer Schwangerschaft fehlen oft. Dieser Einseitigkeit will der „Marsch fürs Läbe“ am morgigen Samstag, den 18. September 2021, mit einer Kundgebung und einem Demonstrationszug entgegentreten.

Das Motto des 11. „Marsch fürs Läbe“ lautet: „Jung, schwanger, hilflos?‟. Zentrales Anliegen ist es, junge schwangere Frauen in einer Notsituation für die Möglichkeiten einer Weiterführung ihrer Schwangerschaft zu sensibilisieren. Argumente wie „Du bist zu jung“ oder „mit einem Kind ist deine Zukunft zerstört“ bauen grossen Druck auf junge Mütter und Väter auf und suggerieren ihnen, dass ein Leben mit Kind das Ende alles Guten wäre – was jedoch, wie zahlreiche Beispiele zeigen, absolut nicht der Fall ist. Für viele junge Frauen wurde die vermeintliche Katastrophe letztlich zum Glücksfall. Teenagerpaare, die sich der Verantwortung stellen und unterstützt werden (von Familie, Freunden, Ärzten und Organisationen), meistern ihren Familienalltag vielerorts mit Bravour.

Nicht wenige junge Mamis schliessen dank Unterstützung ihre Ausbildung erfolgreich ab und erklären, dass die ungeplante Schwangerschaft ihrem Leben eine positive Ausrichtung gegeben hat. Sind Kinder erst einmal geboren, möchte sie niemand mehr missen. Dies im Blick zu haben, statt sogleich vom Worst-Case-Szenario auszugehen bei Beginn der Schwangerschaft, könnte vielen ungeborenen Kindern das Leben retten und mancher jungen Frau das Trauma einer Abtreibung ersparen.

Programm mit Lebensberichten und Referaten

Dass es für Mutter und Kind ein Miteinander „fürs Läbe‟ geben kann, dafür setzt sich der diesjährige Marsch fürs Läbe ein – damit zukünftig nicht mehr zwei Drittel aller Teenagerschwangerschaften mit einem Abbruch enden müssen. Neben Lebensberichten von Betroffenen und Helfern sind im Programm auch der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit (Die Mitte) dabei, Pfarrer Patrick Werder (reformierte Kirche Zürich) und der emeritierte Weihbischof Marian Eleganti.

Start der Kundgebung mit anschliessendem Marschzug ist um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Oerlikon. Um 11 Uhr findet bereits eine katholische hl. Messe in der Liebfrauenkirche Zürich mit Weihbischof Marian Eleganti und dem Vokal-Quartett „Harpa Dei“ statt.

Aktuelles zu den Corona-Schutzmassnahmen

Für die Veranstaltung „Marsch fürs Läbe“ mit Kundgebung und Demonstrationszug gibt es keine Teilnehmerbegrenzung und es gilt keine Zertifikats- oder Maskenpflicht. Jedoch wird empfohlen, aus Schutzgründen eine Maske mitzunehmen und dort zu tragen, wo keine Abstände eingehalten werden können.

Für den Gottesdienst am Vormittag gilt ebenfalls keine Zertifikatspflicht. Der Gottesdienst wird hinter die Kirche auf einem Vorplatz übertragen. Zudem gibt es einen Livestream des Gottesdienstes, welcher unter www.marschfuerslaebe abrufbar ist.

Weitere Informationen unter:

www.marschfuerslaebe.ch

Nachrichtensendung vom 17.09.2021

Opus Dei Priester suspendiert
Schweiz: Kirche und Impfpass
Bistum Basel startet synodalen Weg
Abtreibung ist Mord!

Sendungen vom 13.09.2021

In der Sendung „Klartext“ hören Sie das Interview mit Herr Niklaus Herzog, Vizepräsident der Organisation Human-Life Schweiz. Nach einer Musikpause kommt die Sendung „Theologiestunde“ mit dem 9. Teil der schönsten Aufnahmen der 26 Jahr Amtszeit von Papst Johannes Paul II.

Foto: Niklaus Herzog, Vizepräsident HL
Ehe für alle – NEIN

Klartext: «Ehe – was bedeutet die Ehe für die Kath. Kirche

„Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine bleibt.“
Im Schöpfungsbericht zeigt Gott seine Liebe zu den Menschen, indem er eine liebede Gemeinschaft zwischen Mann und Frau stiftet. Der Begriff Ehe, welcher mit dem Wort Ewigkeit verwandt ist, kennzeichnet nach katholischem Verständnis eine auf das Unbegrenzte hin geschlossene Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Unbegrenzt auf die irdische Dauer dieser liebenden Gemeinschaft, unbegrenzt für neues Leben, welches aus der Liebe des Paares entstehen kann und unbegrenzt für die Liebe untereinander und die Liebe Gottes, die in diesem Sakrament sichtbar wird. Das Sakrament der Ehe spenden sich die Brautleute selbst. Der Priester assistiert der Eheschliessung. Die katholische Kirche betonte dadurch den Wert, den die Liebe zwischen Mann und Frau hat, und setzte damit ein Zeichen gegen viele leibfeindliche Bewegungen, die in der Antike und später auch im Mittelalter das Christentum bzw. die katholische Kirche bekämpften. Auch in der heutigen Zeit, die wieder durch eine Leibfeindlichkeit geprägt ist, kämpft die Kirche für die Bewahrung der Ehe. Im Folgenden wird aus Sicht des zweiten vatikanischen Konzils, des Katechismus und des Kirchenrechts aufgezeigt, weshalb das Eheverständnis für die Kirche so zentral ist.

Wie die römisch-katholische Kirche die Ehe versteht
Das Zweite Vatikanum betont die Ehe als umfassende personale und partnerschaftliche Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. (Pastorale Konstitution Gaudium et spes 48)
Der Ehebund, der durch das Ja-Wort (Konsens) zustande kommt, wird als Lebensprojekt, als lebenslange geistig-leibliche Gemeinschaft verstanden. Tragende Elemente sind die gegenseitige Hingabe, das für den Anderen Da-Sein, ein Sich-selber-Schenken.

Im Katechismus der Katholischen Kirche ist formuliert:
Der Ehebund, durch den Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welche durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist, wurde zwischen Getauften von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben. (KKK 1601; CIC can. 1055)

Die Ehe im Kirchenrecht
Die Ehe kommt durch den Konsens der Partner zustande, der zwischen rechtlich dazu befähigten Personen in rechtmässiger Weise kundgetan wird; der Konsens kann durch keine menschliche Macht ersetzt werden. Der Ehekonsens ist der Willensakt, den Mann und Frau sich in einem unwiderruflichen Bund gegenseitig schenken und annehmen, um eine Ehe zu gründen. (CIC can. 1057)

Quelle: Pater Adam Serafin, Kath. Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi

IEC 2020:

Bischof János Székely: Bei der Bewahrung der geschaffenen Welt ist Utilitarismus das größte Hindernis

Am Mittwoch hat János Székely, Diözesanbischof von Szombathely an dem IEK auf die Bewahrung der geschaffenen Welt das Publikum aufmerksam gemacht. Magdalena Noszczyk, europäische Leiterin der Klimabewegung Laudato Si sagte, dass unter anderem wegen der Klimakrise sehr viele das tägliche Brot entbehren.

„Eucharistie verbindet Erde und Himmel, sie umfasst die ganze Erschaffung. Das Altarsakrament ist die Quelle des Lichtes und der Motivation für unsere Sorgen über die Umwelt, es inspiriert uns Hüter der ganzen geschaffenen Welt zu werden“ – zitierte die Enzyklika mit dem Anfang ‚Laudato si‘ von Papst Franziskus Gábor Nemes, Vorstandsmitglied des Vereins für Schöpfungsschutz Naphimnusz (Sonnenhymne). Er schilderte, dass die Sektion des Internationalen Eucharistischen Kongresses am Mittwoch gleichzeitig ein Treffen für Schöpfungsschutz ist, welches den Namen Ein Brot und eine Erde trägt. Das Treffen ist auch eine Veranstaltung der Katholischen Sozialtagen (KATTÁRS).

János Székely, der Diözesanbischof von Szombathely hat seine Begrüßung mit einem Gebet für die Schönheiten der geschaffenen Welt und deren Bewahrung begonnen. Dann hat er erörtert, dass wir in der Eucharistie Christus im Ganzen zu uns nehmen: auch seine Gedanken,

Seele, Spiritualität und wir gestalten unser Leben dementsprechend. Nun ist es nicht genügend auf dem Altar das Brot zu brechen, wir müssen sogar unser Brot für die Armen brechen, und die geschaffene Welt schützen, damit auch die ärmsten Familien gesundes Brot und Trinkwasser auf dem Tisch haben.

Der Bischof deutete an, dass der Schöpfungs- und Umweltschutz nicht nur zu den grünen Bewegungen gehört, weil diese eine der größten Herausforderungen der Menschheit sind. Eine Mitteilung der Bibel ist auch unsere Erde zu schützen, also haben wir auch eine Verantwortung zu Gott, um Sein Prachtwerk als wunderbar zu bewahren – fügte er hinzu den Sonnengesang des Franz von Assisi aufrufend.

Bischof Székely hat auch unsere Verantwortung für die kommenden Generationen betont, damit wir einen erträglichen und schönen Planeten ihnen hinterlassen können. Er hat aber auch die Verantwortung für die Armen betont, weil – wie er formulierte – die Umweltzerstörung sie am meisten betrifft.

Der Oberpriester erläuterte, dass die Bewahrung der geschaffenen Welt nicht nur Klimaschutz und die Bewahrung der Biodiversität bedeutet, sondern auch die Bewahrung des Bildes über den Erschaffer. Er ist der Meinung, dass die Grundhaltung falsch sei, wenn wir das Menschenleben nicht von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützen würden. Wir müssen auch die Diversität von Kulturen und Gesellschaften beschützen.

Er legte fest, dass bei der Bewahrung der geschaffenen Welt Utilitarismus das größte Hindernis ist. Er deutete an, dass gemäß der Kirche ist das Ziel der Wirtschaft nicht der höchste Profit, sondern der Mensch, und zwar alle Menschen und der Mensch im Ganzen: der Körper und die Seele. Davon hat Bischof Székely den Schluss gezogen, dass Schöpfungsschutz ohne die Erschaffung eines aufrichtigen und menschlichen wirtschaftlichen Systems unvorstellbar ist. In Bezug auf Papst Franziskus hat er gesagt, dass die Bewahrung der geschaffenen Welt keine frei gewählte Aufgabe sei, sondern ist sie eine Verantwortung von uns allen.

Magdalena Noszczyk, europäische Leiterin von Laudato Si hat dem Publikum die Bewegung kurz vorgestellt. Die polnische Aktivistin hat in ihrer Rede die bekannte Zeile des Vaterunsers zitiert: „Unser tägliches Brot gib uns heute!“ Sie machte das Publikum darauf aufmerksam, dass wir uns kaum einen Tag ohne Brot vorstellen können, aber – unter anderem wegen der Klimakrise – sehr viele müssen das tägliche Brot entbehren.

Noszczyk präsentierte von Kontinent zu Kontinent die Herausforderungen, die die geschaffene Welt, und dadurch unser tägliches Brot, gefährden. Sie betonte, dass man überall vor Ort die Probleme entdecken muss.  „Wir müssen alle Kenntnisse und Fähigkeiten benutzen, um die Klimakrise zu verhindern” – zitierte die europäische Leiterin der Klimabewegung Papst Franziskus, und hat gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf ihre P  etition  mit dem Namen ‚Gesunder Planet, Gesunde Menschen‘ gelenkt.

Am Ende der Sektion stellte sich der Verein für Schöpfungsschutz Naphimnusz (Sonnenhymne) vor. Pater Márió Nobilis erinnerte sich daran, dass die Bewegung in Ungarn so startete, als er in Österreich an einer Konferenz über Schöpfungsschutz teilgenommen hatte und danach er sich die Frage stellte: „was für eine Antwort möchte Christus auf die Fragen

der Natur durch die Kirche geben?“ Letztlich haben sie im Jahre 2008 ein Rundschreiben über unsere Verantwortung für die geschaffene Welt formuliert. Die Gruppe, die dieses zusammengestellt hatte, blieb zusammen und im Jahre 2011 haben sie den Verein gegründet. Beim Podiumsgespräch ist es aufgekommen, dass die Mitglieder des Vereins für Schöpfungsschutz Naphimnusz aus verschiedenen Fachrichtungen der Organisation beigetreten sind.

Einige haben ihre Caritas-Beziehungen durch den Schöpfungsschutz entdeckt, andere kommen aus dem weltlichen Umweltschutz.  Sie veranstalten jedes Jahr am Ende September, Anfang Oktober (ausgerichtet nach dem Tag des Franz von Assisi) die Woche der Schöpfung. Zu ihren Zielen gehört die Förderung des Schöpfungsbewusstseins, so organisieren sie schöpfungsbewusste Veranstaltungen für Pfarreien.