Opus Dei vom 11.08.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um die Freiheit der Menschheit durch unserem Herrn Jesus Christus.

Gedanken vom heiligen Josefmaria von Opus Dei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um die Erholung und Nichtstun, in der Sendung Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 31.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgendes hören:

– Oberster mexikanischer Gerichtshof stoppt Legalisierung
– Vatikan wurde von China gehackt
– Reformpapier: Vatikan bietet Gespräch an
– Pakistan: Christliche Gottesdienste für die Hagia Sophia

Betrachtungen vom 28.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freunde Gottes

Untertitel: Das Offenbarungszelt des alten Bundes.

Nachrichtensendung vom 24.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Nachrichten können Sie heute hören:

– Hauptthema: Hagia Sophia und Papst Franziskus
– Planned Parenthood Gründerin ist eine Rassistin
– Präsident Trump, verfolgt jeden die die katholischen Kirchen und Statuen zerstören

Opus Dei vom 21.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um Kinder Gottes.

Nachrichtensendung vom 17.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgende Nachrichten hören:

– Zwei Kurznachrichten
– Kirchen und Finanzen
– Hagia Sophia Beschluss, harter Schlag
– Marsch für das Leben 2020 in Berlin

Betrachtung und Opus Dei vom 14.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den heutigen Sendungen (Betrachtungen und Opus Dei) können Sie folgendes hören. Es geht, um die Annahme des Wort Gottes und um die Tugend der Keuschheit.

 

Klartext: Hagia Sophia

 

 

 

 

 

 

 

 

Klartext zum Thema Hagia Sophia

News: Hagia Sophia

 

 

 

 

 

 

 

Die Hagia Sophia (vom griechischen Ἁγία Σοφία „heilige Weisheit“; türkisch Ayasofya) oder Sophienkirche ist eine von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Kirche, die später auch als Moschee und Museum (Ayasofya Müzesi, „Hagia-Sophia-Museum“) genutzt wurde.

 

Die Hagia Sophia war die Kathedrale Konstantinopels, Hauptkirche des Byzantinischen Reiches sowie religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie und ist heute ein Wahrzeichen Istanbuls.

 

Als Krönungskirche der byzantinischen Kaiser (seit 641), als Kathedrale des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel und Ort wichtiger historischer Geschehnisse ist die Hagia Sophia in besonderer Weise mit der byzantinischen Geschichte sowie allgemein als universell gedachte Modellkirche der Hauptstadt der christlichen Oikumene, Konstantinopel, mit der Ideengeschichte des Christentums in der Türkei verbunden. Geplant als Bau von universeller Bedeutung, blieb sie über die Zeit des Mittelalters auch ein universelles christlich-spirituelles Zentrum. Auf der rechten Seite des Naos symbolisiert das Omphalion daher auch die Mitte der Erde, den sprichwörtlichen „Nabel der Welt“. Ihr Bau und ihre Symbolkraft waren aber insbesondere für die orthodoxe Christenheit und das Reich von außerordentlicher Bedeutung. Daher gilt sie den meisten orthodoxen Christen noch heute als großes Heiligtum.

 

Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 wurden christliche Insignien, Inneneinrichtung, Dekorationen und Glocken der Hagia Sophia entfernt oder durch Putz verdeckt. Anschließend als Hauptmoschee der Osmanen adaptiert hatte sie großen Einfluss auf die Entfaltung der osmanischen Baukunst. Die osmanischen Sultane des 16. und 17. Jahrhunderts lehnten die Moscheen in den großen imperialen Külliyen an das bauliche Vorbild der Hagia Sophia an. Hauptwerke wurden hier durch Sinan geschaffen. Allgemein ist die Hagia Sophia trotz der islamischen Indienstnahme unter den bedeutenden frühchristlichen Sakralgebäuden in rein architektonischer Perspektive heute weniger verändert überliefert, als es die großen frühchristlichen Basiliken Roms und Jerusalems sind.

 

BAUHISTORISCHE EINORDNUNG

 

Die Hagia Sophia gehört zu den herausragenden Bauwerken der Spätantike und ist das bedeutendste Beispiel für den Bautypus der Kuppelbasilika. Die Kuppelbasilika vereinigt Bauelemente mit einer längeren Geschichte. Dazu gehören die bereits in römisch-republikanischer Zeit entstandenen Basiliken, als Orte der Versammlung, des Marktes und der Gerichtsbarkeit, sowie die Kuppelbauten römischer Mausoleen, wie sie in der Kaiserzeit entstanden.

 

Das auffälligste Element der Hagia Sophia ist die monumentale Kuppel, die den gesamten Innenraum beherrscht. Sie ruht auf Pendentifs zwischen vier mächtigen Pfeilern. Im Norden und Süden des rechteckigen Zentralbaus wird der Seitenschub von Strebwerk über den Seitenschiffen abgefangen. Im Westen und Osten übernehmen diese Aufgabe Konchen mit Halbkuppeln, deren Widerlager ihrerseits in insgesamt vier kleineren Kuppeln liegt. Über dem Narthex befindet sich die Kaisertribüne und seitlich je eine Galerie für die Frauen (Gynaikeion). Die bauhistorische Bedeutung der Kuppel liegt nicht in ihrer Größe, denn bereits im ersten Jahrhundert nach Christus war es den Römern möglich, noch umfangreichere Kuppeln zu errichten, sondern darin, dass sie erstmals auf nur vier Pfeilern ruht und so gleichsam über dem darunterliegenden Raum schwebt. Der Versuch, die architektonische Herausforderung mit einer extrem flachen Kuppel zu erhöhen, scheiterte an wiederholten heftigen Erdbeben.

 

Die der göttlichen Weisheit gewidmete Kirche steht auf einem Rechteck von rund 80 m Länge und 70 m Breite. Die Spannweite der Kuppel beträgt rund 32 m; der Kuppelraum ist vom Fußboden bis zum Kuppelscheitelpunkt 55 m hoch.

 

Konstantinopel als Zentrum der Christenheit

 

Strategisch auf der europäischen Seite des Bosporus zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer liegend, bildete Konstantinopel die Hauptstadt des mittelalterlichen Römischen Reiches, das als Byzantinisches Reich (324–1453) bekannt ist. Es war eines der größten und mächtigsten urbanen Zentren der Alten Welt und Hauptstadt des seitdem christlichen Römischen Reiches, damit Zentrum der Christenheit. Konstantinopel war neben Jerusalem wichtiges christliches Pilgerziel; Marien- und Christuspatrimonien wurden hier zusammengetragen und in speziellen Kirchenschreinen verehrt. Die im 6. Jahrhundert vollendete Kathedrale Konstantinopels, die Hagia Sophia, definierte die religiöse Zentralität des neuen Roms, das bald ebenso groß und reich bevölkert war wie Rom. Die Kirche war Haupt und Bischofskirche der Residenzstadt Konstantinopel. In der Visur der Stadt bildete ihre Kuppel seine zentrale Landmarke. Besucher, die über das Goldene Horn in die Stadt eintrafen, erblickten zuerst ihre Silhouette. Sie wurde als bauliches Symbol in der Personifizierung des Kaisers des Christlichen Imperiums empfunden.

 

Nachdem Kaiser Konstantin I., um 325, mit dem Bau der ersten Kirche an dieser prominenten Erhöhung der als Alternative zu Rom bestimmten neuen Hauptstadt des Römischen Imperiums begonnen hatte, zunächst vermutlich als Palastaula, wurde das als Basilika errichtete Vorgängergebäude unter Constantius II. vollendet. Die Kirche hatte keinen Namen, sondern wurde Megálē Ekklēsíā (griechisch: Μεγάλη Ἐκκλησία „Große Kirche“) genannt. Sie war wahrscheinlich, wie im vierten Jahrhundert üblich, eine kuppellose Basilika. Die spätere Nachricht, es hätten dort zahlreiche wertvolle Kunstwerke gestanden, die von Konstantin zur Ausschmückung seiner neuen Hauptstadt aus dem ganzen Reich nach Konstantinopel geschafft worden waren, darunter siebzig griechische Götterstandbilder, die, ihres religiösen Sinns entkleidet, als Zierstücke dienten, ist legendär und kann sich, wenn sie einen realen Kern hat, nur auf die Zeit der anfänglichen Verwendung als Palastaula beziehen.

Nachrichtensendung vom 10.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie vier Nachrichten hören:

– Krieg gegen Christentum
– Christliche Präsenz in Jerusalem wird untergraben
– Neue Hoffnung für entführte Katholikin
– Kardinal Zen kritisiert Papst Franziskus scharf

Betrachtungen und Opus Dei vom 07.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den beiden Sendungen, Betrachtungen und Opus Dei, geht es um den inneren Kampf und Gebet.

– Fallen und Aufstehen. Untertitel: Geistlicher Kampf
– Das Gebet in der Seele Wurzel schlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Evangelium

Opus Dei

 

Nachrichtensendung vom 03.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

Vier Nachrichten können Sie heute hören:

– Justitia et Pax gegen Ausweitung der Rüstungsgüter
– Grüne Partei Deutschlands für Abtreibung und Gender-Idiologie
– Streit um Hagia Sophia
– Kondolenzschreiben von Papst Franziskus an em. Papst Benedikt XVI

Kinder- und Jugendsendung vom 01.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute hört Ihr zwei Sendungen:

– Ivan liest weiter, aus dem Buch „Messbuch für Kinder“ weiter.
– Luka ist wieder genesen und liest weiter aus dem Buch „Kleiner katholischer Katechismus“.

 

Opus Dei vom 30.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute gibt es zwei Sendungen:

– Zum gestrigen Apostelfest Petrus und Paulus

– „Du sollst deine Feinde lieben“

Nachrichtensendung vom 26.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute könne Sie drei Nachrichten und ein Interview hören:

– Donald Trump: „Ich bin für Pro-Life, Demokraten nicht“
– Black lives matter Aktivist, ruft auf alle Jesus-Statuen zu zerstören
– Hackenkreuze und antikatholische Parolen
– Glückskette für Abtreibungen (Interview mit Frau Priska Spörri)

Betrachtungen / Opus Dei / Im Gespräch mit…. vom 23.06.2020

 

Betrachtungen

Das Heilige und das enge Tor.
Mit dem Untertitel: Die zwei Wege

 

 

 

 

 

 

Opus Dei

Die Last der Anderen

 

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit….

Galt das westafrikanische Land Burkina Faso bis vor wenigen Jahren als vorbildlich bezüglich des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Ethnien und Religionsgemeinschaften, so hat sich die Situation seither dramatisch zum Schlechten gewandelt. Burkina Faso erlebt seit einigen Jahren einen terroristischen Anschlag nach dem anderen. Obwohl die internationale Gemeinschaft Hilfe angekündigt hat, kommt im Land laut Regierung aber wenig davon an. Zu den Opfern gehören oft auch Christen.

Über Burkina Faso uvm. habe ich mit, Abbé André Ouedraogo (kath. Priester), gesprochen.

 

Die Bilder wurden von Kirche in Not Schweiz, zur Verfügung gestellt:

Abbé André

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seminaristen

 

 

 

 

 

 

 

Ein Flüchtlingslager in Kaya

 

 

 

 

 

 

Wasserstelle

 

 

 

 

 

 

Seminar

 

 

 

 

 

 

 

Burkina Faso

Opus Dei

 

Nachrichtensendung vom 19.06.2020

 

 

 

 

 

 

Die Nachrichten vom 19.06.2020:

– Neuer Verwalter im Vatikan
– US-Pressesprecherin: „Habe Jesus mein Leben geopfert“
– 15 jähriger wird seliggesprochen
– US-Wahlkampf und die christlichen Werte

Betrachtungen vom 16.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilig werden wollen

Die Herzmitte von Christi Botschaft

Evangelium

Nachrichtensendung vom 12.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie folgendes hören:

– Zwei Kurznachrichten
– Ägypten: Kirche zerstört
– Indien: Ermordeter Christ

Opus Dei

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider, aus gesundheitlichen Gründen, müssen wir die Sendung vom 02.06.2020 wiederholen.

Bis am Freitag. Gottes Segen.

Nachrichtensendung vom 05.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

Hauptthema: Beschädigte Kathedralen in USA.

Kindersendung vom 03.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ivan liest heute, aus dem Buch „Messbuch für Kinder“, weiter. Es geht um, Kniebeuge, Kuss des Altars und Weihrauch.

Leider wird die Jugendsendung für längere Zeit ausfallen. Da Luka krank ist.

Wir wünschen ihm gute Besserung.

Opus Dei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es, um die Gedanken über den heiligen Joseph. Er ist der Meister des inneren Lebens.

Pfingsten 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am heutigen Pfingstfest hören Sie folgendes:

Ivan wird, in der Kindersendung „Kinder glauben an Gott“, kurz über das Pfingstfest erzählen.
In der Sendung „Focus“, wird unser geistlicher Berater und Priester Herr Dr. Nerio Medici, von Opus Dei Schweiz, über folgende vier Themen berichten:

– Geschichte des Pfingstfestes
– Biblische Darstellungen
– Liturgie
– Texte zum Pfingstfest

 

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Nachrichtensendung vom 29.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

Das heutige Hauptthema ist:

Kirchen in der Zeit der Corona-Krise.

 

 

Abbé Nicolas Betticher

Betrachtungen und Opus Dei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um den Marienmonat Mai würdig zu Ende zu bringen, wiederholen wir die Sendung vom 19.05.20.

 

Nachrichtensendung vom 22.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie drei Nachrichten hören. Eine unter anderem ist, die Restaurierung der Petersdom-Kuppel.

CHRISTI HIMMELFAHRT 21.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute am Christi Himmelfahrt können Sie drei Sendungen zu diesem Thema hören.

– Ivan erklärt den Kindern was wir heute feiern („Kinder glauben an Gott“).
– Luka geht einen Schritt weiter und beginnt mit theologischer Ansicht („Gott herrscht die Welt“).
– In der Sendung „Focus“ gibt es eine Zusammenfassung, mit theologischem Background.

Quelle: katholisch.de, vivat.de

 

Betrachtungen und Opus Dei vom 19.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den beiden Sendungen geht es, um Marienmonat Mai.

1. Das Marienlob einer unbekannten Frau
2. In jeder Seele sei der Geist Mariens

Dazwischen ein Musikstück.

 

100. Geburtstag von heiligen Papst Johannes Paul II

Heiliger Papst Johannes Paul II

Der heilige Johannes Paul II. der Grosse (bürgerlich: Karol Józef Wojtyła; * 18. Mai 1920 in Wadowice, † 2. April 2005 in der Vatikanstadt) war der 264. Papst der Heiligen Römischen Kirche. Sein Pontifikat begann am 16. Oktober 1978 und endete mit seinem Tod am 2. April 2005. Es war damit nach dem des Hl. Petrus und des Papstes Pius IX. das längste Pontifikat der Kirchengeschichte. Obwohl JP II persönlich die meisten Kardinäle ernannte, die je ein einzelner Papst ernannt hat, ist er zugleich der erste Papst seit Leo XII., der seinen Nachfolger nicht zum Kardinal erwählt hatte. (Seit Gregor XVI. hatte immer der Vorgänger seinen Nachfolger zum Kardinal erhoben, bei Benedikt XVI. war das aber bereits Paul VI.). Papst Johannes Paul II. wurde heiliggesprochen. Sein liturgischer Gedenktag ist der 22. Oktober, der Tag seiner Amtseinführung 1978.

BIOGRAFIE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Namensbedeutung

Der Name Johannes bedeutet Gott ist gnädig (hebr.) Der Name Paul bedeutet der Kleine (griech.)

Kindheit und Jugendzeit

Karol Jozef Wojtyla wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice geboren und am 20. Juni durch P. Franicszek Zak getauft. Wadowice befindet sich etwa 50 Kilometer von Krakau entfernt. Karol war das jüngste von drei Kindern des Ehepaares Karol Wojtyla und Emilia, geborene Kaczorowska. 1929 starb seine Mutter, 1932 sein Bruder Edmund und schliesslich 1941 auch sein Vater. Olga, seine Schwester, starb bereits vor seiner Geburt.

Im Alter von 9 Jahren empfing der junge Karol zum ersten Mal die Hl. Eucharistie. Die Firmung folgte im 18. Lebensjahr. In seiner Kindheit diente er außerdem als Ministrant.
1930 kam er auf das Gymnasium, wo er als strebsam galt und bald auch an Theateraufführungen teilnahm. Das Theater blieb über seine gesamten Jugend- und Jungerwachsenenzeit seine große Leidenschaft. Karol war der Mädchenschwarm der Klasse.
Studentenzeit

1938 begann Wojtyla ein Studium der Philosophie und Literatur an der Jagiellonen-Universität in Krakau. Nach Ausbruch des II. Weltkrieges wurde die Universität offiziell geschlossen, existierte aber teilweise im Untergrund weiter, so dass Wojtyla seine Studien fortsetzen konnte. 1942 trat er ins Untergrundpriesterseminar der Erzdiözese Krakau ein. Zwischen diesem Jahr 1942 und 1944 war er allerdings als Zwangsarbeiter in einem Steinbruch und einem Chemiewerk eingesetzt.

Priester und akademische Karriere

Am 1. November 1946 wurde Wojtyla von Kardinal Adam Stefan Sapieha im Geheimen zum Priester geweiht. In Rom promovierte er anschliessend bei dem Dominikanergelehrten Garrigou-Lagrange über die Theologie und Mystik des hl. Johannes vom Kreuz; 1948 war er Doktor der Philosophie. Anschliessend kam er als Kaplan nach Niegowice und später an die Studentenkirche in Krakau, wo er überaus beliebt war. Im Jahr 1949 promovierte er auch in Theologie. Ab 1953 lehrte er als Professor für Moraltheologie in Krakau. 1954 wechselte er nach Lublin, wo er einen Lehrstuhl für Philosophie und Moralethik bekam. 1955 habilitierte er sich mit einer Arbeit über den Philosophen Max Scheler, dessen Denken für seinen eigenen theologischen Weg prägend werden sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihbischof, Erzbischof und Kardinal

Am 28. September 1958 wurde er, noch durch Papst Pius XII., zum Weihbischof in Krakau ernannt und zum Bischof geweiht (Motto: Totus tuus). Karol Wojtyla nahm in dieser Funktion auch an dem von Papst Johannes XXIII. einberufenen Zweiten Vatikanum teil. Er arbeitete an der Abfassung der endgültigen Textversionen von Dignitatis humanae und Gaudium et spes mit.

Am 13. Januar 1964 wurde er Nachfolger Kardinal Sapiehas als Erzbischof von Krakau. Auf dem Konzil trat er als Befürworter der Religionsfreiheit hervor. Das kommunistische Regime Polens hielt ihn für den politisch ungefährlichsten Kandidaten und billigte seine Ernennung. Dies sollte sich später als historischer Irrtum der polnischen Kommunisten herausstellen. Am 26. Juni 1967 wurde Wojtyla von Papst Paul VI. in den Kardinalsstand mit der Titelkirche S. Cesareo in Palatio erhoben. Er erwarb sich das besondere Vertrauen des Papstes insbesondere durch seine moraltheologische Begutachtung der ehelichen Weitergabe des Lebens. Sein die bisherige Lehre der Kirche stützendes Votum floss dementsprechend in die Enzyklika Humanae Vitae vom 25. Juli 1968 ein.

In der Fastenzeit 1976 hielt Kardinal Wojtyla die Exerzitien für Papst und Kurie, die später auf Deutsch unter dem Titel „Zeichen des Widerspruchs“ publiziert wurden. Nach Aussagen des Bischofs John Magee war Papst Johannes Paul I. fest davon überzeugt, dass eigentlich Karol Wojtyla der Favorit Pauls VI. als Nachfolger war. Aus nichtgeistlicher Sicht des ersten Konklaves 1978 wird behauptet, es sei Kardinal Giovanni Benelli gelungen, wieder eine italienische Wahl zu organisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Papst Johannes Paul II.

Nach dem plötzlichen Tode Papst Johannes Pauls I. wurde Karol Wojtyla am 16. Oktober 1978 im Konklave von 111 Wählern im 8. Wahlgang (mit 99 Stimmen, meint Giulio Andreotti zu wissen) zum ersten nicht-italienischen Papst seit Hadrian VI. gewählt. Er nannte sich Johannes Paul II., die Amtseinführung mit Übergabe des Palliums (ohne Krönung) fand am 22. Oktober 1978 statt. Der Papst rief der Welt zu: Non abbiate paura! („Habt keine Angst!“) Getreu diesem Leitmotiv absolvierte er während seines Pontifikates 104 Auslandreisen, von denen die spektakulärsten seine ersten Besuche in seinem Heimatland Polen waren. Er stellte sich mit ihnen an die Spitze der Bewegung, die Reformen im kommunistischen Land forderten. Am anschließenden Zusammenbruch des Regimes hatte er somit maßgeblichen Anteil.

Am 13. Mai 1981 verübte Ali Agca ein Attentat auf Johannes Paul II. auf dem Petersplatz. Der Papst wurde umgehend zur Gemelli-Klinik gefahren. Nach einer Notoperation stellte der Chefarzt fest, dass die Kugeln auf wundersame Weise alle lebenswichtigen Organe um Haaresbreite verfehlt haben, was Johannes Paul II. der heiligen Maria zuschrieb, unter deren Schutz er sein Pontifikat stellte (siehe Totus tuus). Er kam zu dieser Annahme, da das Attentat mit einem Jahrestag einer Erscheinung Mariens in Fatima zusammenfiel. Dort verkündete sie unter anderem dass auf einen Mann in weißer Kleidung geschossen wird und er tot umfällt. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus besuchte er den Wallfahrtsort Fatima in Portugal, wo er eine der Kugeln in die Krone der dortigen Marienstatue „einbauen“ liess. Außerdem traf er sich mit Ali Agca im Gefängnis, wo er seinem Attentäter vergab.

Johannes Paul II. rief in den 1980-ern auch die Weltjugendtage (und die Weltfamilientage; seit 1994 mit internationalen Treffen) ins Leben. Beim Weltjugendtag 1995 in Manila zelebrierte der Papst die Abschlussmesse in Anwesenheit von 4 Millionen Gläubigen; damit war diese Messe die größte Versammlung in der Geschichte der Menschheit. Auch an den Weltfamilientagen haben mehr als eine Million Menschen teilgenommen. Der letzte internationale Weltjugendtag, an dem er teilnahm, war 2002 in Toronto.

Kritisiert von verschiedener Seite wurden die zahlreichen interreligiösen Aktivitäten dieses Papstes. Manche sehen dies als Beweis für einen fortschreitenden Neo-Modernismus in der katholischen Kirche an, dessen sinnfälliger Ausdruck die von Johannes Paul II. initiierten Weltgebetstreffen für den Frieden in Assisi 1986 und 2002 gewesen seien. Hier zeige sich, dass auch das päpstliche Lehramt den Paradigmenwechsel hin zum Subjektivismus und Naturalismus mitvollzogen habe. Die gemeinsame Aktion verschiedener Religionen sei dazu geeignet, die Wahrheit (und auch die Wahrnehmung von Wahrheit in der Öffentlichkeit) zu relativieren.

Der Nachfolger Johannes Paul II., Papst Benedikt XVI. hingegen hat in einer Grussadresse zum 20. Jahrestag von Assisi im September 2006 sorgfältig unterschieden zwischen der Notwendigkeit eines authentischen Dialogs und den abirrenden Tendenzen, ohne damit eine Vermischung der Kulte zu billigen. Auch in Neapel hat sich der Papst am 21. Oktober 2007 für die Fortsetzung interreligiöser Bemühungen ausgesprochen und wieder vor amerikanischen Vertretern des Judentums am 12. Februar 2009.

Johannes Paul II. nahm in seiner Amtszeit 1340 Selig- und 483 Heiligsprechungen vor, mehr als alle seine Vorgänger zusammen. Ab den neunziger Jahren war der Papst öfter durch Krankheiten geschwächt. Dennoch wollte er sein Amt bis zur letzten Sekunde ausüben. Nach längerer Krankheit und Schwäche starb Johannes Paul II. am 2. April 2005 in seinen Privatgemächern. Zu seiner Totenmesse pilgerten 3,5 Millionen Menschen, darunter 200 Staatsgäste, nach Rom.

Johannes Paul II. sprach fliessend neun Sprachen: Er konnte Polnisch, Latein, Altgriechisch, Italienisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch. In seiner Jugend hatte er sich mit etwa 12 Sprachen vertraut gemacht.

Schon während dieser Totenmesse kamen Forderungen auf, den verstorbenen Papst alsbald seligzusprechen. Johannes Pauls Nachfolger, Benedikt XVI. leitete den Seligsprechungsprozess am 28. Juni 2005 ein. Am 19. Dezember 2009 erkannte er den heroischen Tugendgrad Johannes Pauls II. an.

VEREHRUNG

 

 

 

 

 

 

 

Seligsprechung

Papst Benedikt XVI. gab bereits drei Monate nach dem Tod seines Vorgängers Grünes Licht zur Eröffnung eines Seligsprechungs-Prozesses. Der polnische Postulator des Seligsprechungsprozesses Johannes Pauls II. war Monsignore Slawomir Oder. Im Dezember 2009 erkannte er ihm den heroischen Tugendgrad zu und bestätigte durch seine Unterschrift am 14. Januar 2011 das zur Seligsprechung notwendige Wunder: Die französische Ordensfrau Marie Simon Pierre Normand, vom ‚Institut des Petites Soeurs des Maternités Catholiques‘, wurde auf die Fürbitte Johannes Paul II. von einer aggressiven Form der Parkinsonkrankheit spontan geheilt. Das Generaldekret zur Seligsprechung trägt das Datum vom 2. April 2011. Papst Johannes Paul II. wurde am 1. Mai 2011 durch seinen Nachfolger Benedikt XVI. auf dem Petersplatz seliggesprochen. Der Vatikan richtete eine eigene Internetseite dafür ein. Auftakt zur Seligsprechung war eine Gebetswache im Circus Maximus an der 200 000 Gläubige teilnahmen. Am 2. Mai zelebrierte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone auf dem Petersplatz eine Dankmesse. In der Predigt sagte er: „Ich glaube, wir alle erinnern uns daran, wie am Tag des Begräbnisses während des Gottesdienstes der Wind auf einmal sanft die Seiten des Evangeliums schloss, das auf dem Sarg lag. Es war, als wolle der Wind des Heiligen Geistes das Ende des menschlichen und geistlichen Abenteuers Karol Wojtylas anzeigen, das ganz vom Evangelium Christi erleuchtet war. Von diesem Buch ausgehend entdeckte er die Pläne Gottes für die Menschheit, für sich selbst, vor allem aber lernte er Christus kennen, sein Antlitz, seine Liebe, die für Karol immer ein Aufruf zur Verantwortlichkeit war. Im Licht des Evangeliums las er die Geschichte der Menschheit und die Angelegenheiten jedes Mannes und jeder Frau, die der Herr auf seinen Weg gestellt hatte.“ Der Sarg mit den sterblichen Überresten von Papst Johannes Pauls II. wurde am 2. Mai 2011 in der St.-Sebastians-Kapelle des Petersdoms endgültig beigesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Heiligsprechung

Das für die Heiligsprechung nötige Wunder geschah an Floribeth Mora Díaz aus Costa Rica. Mora Díaz hatte an einer Gefässerweiterung im Gehirn gelitten, einem sogenannten Aneurysma, mit offenbar steigender Gefahr einer Gehirnblutung. Dies hatte sich durch migräneartige Kopfschmerzen bemerkbar gemacht, nach Untersuchungen verzichteten die Ärzte wegen des zu hohen Risikos auf eine Operation und sagten ihr, dass sie noch ungefähr einen Monat Lebenserwartung habe. Mora Díaz hatte den verstorbenen Papst Johannes Paul II. am 1. Mai 2011 – dem Tag der seiner Seligsprechung – um Hilfe angefleht. Danach sei sie eingeschlafen und habe im Traum die Stimme von Papst Johannes Paul II. gehört, die energisch zu ihr sagte: „Steh auf. Hab keine Angst!“. Das Aneurysma war verschwunden.
Am Barmherzigkeitssonntag, dem 27. April 2014, wurde Johannes Paul II. gemeinsam mit Papst Johannes XXIII. durch Papst Franziskus auf dem Petersplatz heiliggesprochen. Papst Franziskus betonte, dass Johannes XXIII. und Johannes Paul II. mit dem Heiligen Geist zusammengearbeitet haben, um die Kirche entsprechend ihrer ursprünglichen Gestalt wiederherzustellen und zu aktualisieren. Bei der Feier, trug die durch ein Wunder (zur Seligsprechung) geheilte Ordensfrau eine Fürbitte vor, Frau Floribeth Mora Díaz trug eine Blutreliquie Johannes Pauls II.

Patronate

Seit 7. April (Barmherzigkeitssonntag) 2013: Papst-Johannes-Paul-II.-Platz (liegt vor dem Lateran-Palast). Das neue Strassenschild trägt die Aufschrift «Largo Beato Giovanni Paolo II».

„Papst der Familie“ (So wollte Johannes Paul II., wie er einmal sagte, in die Erinnerung eingehen – hebt Papst Franziskus bei der Predigt der Heiligsprechung hervor).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedenktag

Sein liturgischer Gedenktag ist der 22. Oktober, der in Polen und in der Diözese Rom als gebotener Gedenktag in den Kalender aufgenommen wird. Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung erlies am 2. April 2011 ein Dekret über den liturgischen Kult zu Ehren des seligen Papstes Johannes Paul II.

 

Quelle: kathpedia, youtube

Nachrichtensendung vom 15.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

Weihbischof Schneider verteidigt die Petition, ist unter anderem eine Nachricht von vieren.

BREAKING NEWS

 

 

 

 

 

 

 

 

FOLGENDE INFORMATION HABEN WIR ERHALTEN.

 

Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin,
Sehr geehrte Damen und Herren Bundesrätinnen und Bundesräte
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler

Im Namen der Schweizer Bischofskonferenz danke ich Ihnen für Ihr beherztes und umsichtiges Vorgehen in der aktuellen Coronakrise. Unsere Kirchen haben Ihre Massnahmen stets mitgetragen und nach bestem Wissen und Gewissen an die Gläubigen vermittelt, denn das Gottesdienstverbot in der Karwoche und an Ostern war für viele Menschen sehr schwer zu ertragen.

Dass seit dem 11. Mai vieles möglich und offen ist, Gottesdienste aber verboten sind, ist nicht mehr zu vermitteln. Für Hunderttausende sind wöchentliche Gottesdienste ein existentielles Verlangen. Sie brauchen eine Perspektive.

Deshalb ersuche ich Sie, dass ab Christi Himmelfahrt (21. Mai), spätestens an Pfingsten (31. Mai) öffentliche Gottesdienste wieder möglich sind. Die entsprechenden Schutzkonzepte taugen für Grossanlässe und liegen vor; Abstand und Hygiene werden eingehalten.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
+Felix Gmür, Bischof von Basel, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

PS: Im gleichen Zeitraum finden die religiösen Feste Schawuot und Id al-Fitr statt.

Freiburg, 12. Mai 2020

Wallfahrt nach Einsiedeln 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgenden Text und Video, hat uns Kirche in Not Schweiz, zur Verfügung gestellt.

 

Wallfahrt nach Einsiedeln 2020

Die von «Kirche in Not (ACN)» vorgesehene Wallfahrt nach Maria Einsiedeln hätte am Sonntag, 17. Mai 2020, durchgeführt werden sollen. Das Coronavirus machte einen Strich durch die Rechnung. Daher machten sich drei junge Frauen – stellvertretend für die jeweils 1000 Pilger der Wallfahrt in den Jahren davor – auf den Weg nach Einsiedeln und wurden im Kloster von Abt Urban Federer persönlich willkommen geheissen.
Im besten Sinne konservativ und im besten Sinne progressiv – so sollen Christen nach dem 2. Vatikanischen Konzil ihren Glauben leben. Das Wertvolle, Wesentliche bewahren – aber dabei ganz neue Wege gehen.

Genau nach dieser Devise haben sich im Namen von «Kirche in Not (ACN)» drei junge Frauen von Pfäffikon SZ nach Maria Einsiedeln aufgemacht – zu Fuss, mit einer Gitarre im Gepäck und einem Rosenkranz in der Hand, und Christen in Not und Verfolgung im Herzen.
Entstanden ist dabei dieses Video, das Jung und Alt einlädt, geistlich mitzugehen und mitzubeten.
An einzelnen Stationen vergegenwärtigen sich die drei Frauen die Herausforderungen der Christen weltweit, und dazu werden auch Videobotschaften von Projektpartnern des Hilfswerks eingeblendet.
«Kirche in Not (ACN)» freut sich, wenn dieses ‚frische‘ Video, realisiert vom Filmemacher Christoph Klein, viele Menschen auf ihrem Pilgerweg begleiten kann und die Nöte der verfolgten Christen dabei nicht vergessen werden.

Betrachtungen und Opus Dei vom 12.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Sendung „Betrachtungen“ geht es, um den Frieden was uns unser Herr gegeben hat. Mit dem Untertitel „Frieden von Innen nach Aussen“.

In der zweiten Sendung, Opus Dei, geht es um das Dienen.

Tagesevangelium vom 12.05.2020

Opus Dei

Nachrichtensendung vom 08.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

Beiliegend können sie die Antwort von der schweizerischen Bischofskonferenz lesen.
Unter anderem können sie folgende Nachricht hören:
Kardinal Dolan, von New York, verteidigt die Telefonkonferenz mit Präsident Trump.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rahmen-Schutzkonzept haben wir letzte Woche veröffentlicht.

Kinder- und Jugendsendung vom 06.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ivan liest weiter aus dem Buch „Messbuch für Kinder“.
In der zweiten Sendung liest Luka aus dem Buch „Ich glaube, kleiner katholischer Katechismus“ weiter.
Zwischen den beiden Sendungen, und am Ende, hört Ihr jeweils ein Musikstück.

 

Betrachtungen und Opus Dei vom 05.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Sendung „Betrachtungen“ geht es, um das Zeugnis der Urchristen. Mit dem Untertitel „Gläubig-selbstbewusst in einer heidnischen Gesellschaft“.

In der Sendung von Opus Dei, geht es um den Marienmonat.

 

Betrachtungen / Opus Dei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lautere Absicht

Ausschiesslich Gott im Blick haben.

In der zweiten Sendung hören Sie über die Demut.

 

 

 

 

Nachrichtensendung vom 24.04.2020 / Theologiestunde

 

 

 

 

 

 

 

Unter anderem können Sie folgendes hören:

Ein protestantischer Pastor ruft öffentlich auf, Präsident Trump zu ermorden.

Danach können Sie die Sendung „Theologiestunde“, zum Thema beten und das Rosenkranzgebet, hören. Interviewgast ist unser geistlicher Berater und Priester, Herr Dr. Don Nerio Medici, von Opus Dei Schweiz.

OPUS DEI

 

Opus Dei / Gedanken vom heiligen Josefmaria

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Gedanken vom Gründer des Opus Dei:

  1. Jesus hat die Eucharistie eingesetzt.
  2. Papst und Petrus.

Nachrichtensendung vom 17.04.2020

 

 

 

 

 

 

 

Unter anderem können Sie folgende Nachricht hören:

„Hexenjagd“ auf Katholiken in Paris!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ostern 2020

Bild: katholisch.de

 

 

 

 

FROHE UND GESEGNETE OSTERN, WÜNSCHT IHNEN DAS NOVARADIO.CH TEAM!!

 

Programm für Ostern:

Kindersendung „Kinder glauben an Gott“ vorgelesen von Ivan mit der Botschaft des Engels, aus der Kinderbibel.

Jugendsendung „Gott herrscht die Welt“ vorgelesen von Luka mit den Texten, das Grab ist leer und die Botschaft von unserem Herrn Jesus Christus zu den Frauen, aus der Youcat-Bibel.

Osterbotschaft von unserem geistlichen Begleiter, Herr Dr. Don Nerio Medici.

Karsamstag 2020

 

 

 

 

 

 

Programm für Karsamstag

Alles über die Grabesruhe.

Karfreitag 2020

 

 

 

 

 

 

Programm für den Karfreitag:

Kindersendung „Kinder glauben an Gott“ vorgelesen von Ivan

Jugendsendung „Gott herrscht die Welt“ vorgelesen von Luka

Nachrichtensendung „kathnews“, unter anderem über den Kelch zum Leben

Die Sendung „Du bist nicht allein“ es geht, um den Karfreitag

 

Grabtuch

Gründonnerstag 2020

 

 

 

 

 

 

Programm für Gründonnerstag:

Kindersendung „Kinder glauben an Gott“ vorgelesen von Ivan

Jugendsendung „Gott herrscht die Welt“ vorgelesen von Luka

Die Sendung „Du bist nicht allein“ geht um den Gründonnerstag

Die Sendung „Im Gespräch mit….“, Interviewgast ist Herr Dr. Beat Müller, Pressechef und Priester von Opus Dei Schweiz

 

Karwoche 2020

 

 

 

 

 

 

Ab heute senden wir täglich mehrere Sendungen. Heute können Sie einige Meditationspunkte, vom Heiligen Josefmaria von Opus Dei, hören.

WEBSEITE

Fastenzeit/Opus Dei

 

 

 

 

 

 

Die Prälatur von Opus Dei gibt 6 Vorschläge, wie man die Heilige Messe von zu Hause andächtig schauen kann.

Zur Webseite

 

Palmsonntag 2020

 

 

 

 

 

 

Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen

Da wir dieses Jahr nicht, am Palmsonntag und an Ostern, an der heiligen Messe teilnehmen dürfen und können. Möchten wir Ihnen den Palmsonntag und die Karwoche, übers Radio, näher bringen.

Möge sie Gott segnen und bleiben sie gesund!

 

 

 

Bild: Fsspx.de

 

Nachrichtensendung vom 03.04.2020

 

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Sendung können Sie unter anderem folgendes hören: Kampf gegen Corona und Abtreibung.

Nach der Nachrichtensendung, folgt eine neue Sendung mit dem Titel „Handicap“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Edith Bieri

 

Kinder- und Jugendsendung vom 01.04.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ivan und Luka lesen in jeweiligen Bücher weiter (Messbuch für Kinder und YOUCAT Jugendgebetsbuch).

 

Fastenzeit / 6 und Opus Dei

 

 

 

 

 

 

Frau Eva Hoffman zeigt, wie der Palmsonntag und die Vorbereitung auf die Karwoche aussehen würde, ohne Coronakrise.

Danach hören Sie die Sendung „Homilien und Gedanken vom heiligen Josefmaria von Opus Dei“, heute einen Text von Msgr. Dr. Peter Rutz Regionlvikar Opus Dei Schweiz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Opus Dei

 

Fastenspende

 

 

 

 

 

 

Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen
Liebe Leser und Leserinnen
Liebe Freunde

Unser Herr Jesus Christus, hat den Aposteln gesagt: „Geht hinaus und verkündet das Evangelium“. Wir versuchen es jede Woche, mit gutem Wissen und Gewissen, für Euch zu tun.

Im diesen harten Zeiten sind wir noch mehr auf Euch angewiesen.

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Fastenzeit / 5

 

 

 

 

 

 

Bedeutung und Ursprung vom Passionssonntag, sowie vom Kreuzverhüllung.

Joh 11,54
Jesus bewegte sich von nun an nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern zog sich von dort in die Gegend nahe der Wüste zurück, an einen Ort namens Efraim. Dort blieb er mit seinen Jüngern.

News 27.03.20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wortlaut: Papstpredigt beim Gebet in der Pandemie

Wir dokumentieren hier im Wortlaut die Predigt, die Papst Franziskus am Freitagabend, den 27. März, bei einem Gebetsmoment am Petersdom in Rom gehalten hat. Franziskus hielt die Feier, die mit einem außerordentlichen Segen „Urbi et Orbi“ endete, als Zeichen der Hoffnung inmitten der globalen Coronda-Pandemie.

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Nachrichtensendung vom 27.03.2020

 

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Sendung könnt Ihr unter anderem folgendes hören: Vollkommener Ablass, dass Dekret.

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Fastenzeit / 4

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Sendung können Sie folgendes hören:

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News vom 22.03.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italienische Journalistin warnt vor den Gefahren der Globalisierung inmitten des Coronavirus
Alessandra Bocchi ist eine internationale Journalistin, die der Meinung ist, dass die Globalisierung „zu weit gegangen ist“. Schreibt Lifesitenews

Alessandra Bocchi glaubt, dass die Coronavirus-Pandemie zumindest einen positiven Ausgang hat, nämlich dass die Globalisierung der Gefahr ausgesetzt wird, die sie darstellt.
„Ich glaube, die Globalisierung ist zu weit gegangen“, sagte sie diese Woche dem kanadischen Pro-Life-Aktivisten Jonathon van Maren. „Wir verlassen uns auf Dinge, von denen wir keine Ahnung haben, woher sie kommen. Und wir haben keine Ahnung, dass wir überhaupt von jemand anderem abhängig sind.“
Bocchi ist eine internationale Journalistin, die für eine Vielzahl von Sendern geschrieben hat, darunter das Wall Street Journal, das Magazin First Things, The American Conservative und Spectator USA.

Die Italienerin stammt aus der Lombardei, der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Region. Sie sitzt derzeit dank der Regierungssperre in Rom fest und twittert live über ihre Erfahrungen in der Lombardei.
Bocchi sagte van Maren, dass die Pandemie zwar das nationale Solidaritätsgefühl Italiens „stärkt“, aber „viele von uns beunruhigt, weil wir nicht wissen, welche Folgen die Pandemie für unsere Wirtschaft haben wird“.
Sie erklärte, dass ein Freund von ihr, der auf dem Land in Italien lebt, seine eigenen Hühner züchtet und sein eigenes Gemüse anbaut. Er „fühlt sich sicher“, sagte sie, fügte aber hinzu: „So fühle ich mich nicht, wenn ich in einer Großstadt lebe, in der ich jeden Tag in den Supermarkt gehen muss“.

Sie und van Maren stellten fest, dass Italien und die Vereinigten Staaten bei einer Vielzahl von Waren und Produkten von China abhängig sind. Bocchi sagte, es wäre besser, wenn dies nicht der Fall wäre.
Die Italienerin „wünschten, wir hätten jetzt mehr Lokalismus … je mehr wir uns auf uns selbst verlassen, desto unabhängiger sind wir“.

Nachrichtensendung – Extra vom 20.03.2020

 

 

 

 

 

 

 

Das Thema „Coronavirus“ dominiert in diese Tagen die Medienwelt, so auch in dieser Extraausgabe der Nachrichtensendung.

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Fastenzeit / 3

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Sendung geht es, um die vergessene Brauchtümer in der Fastenzeit.
Danach noch die Sendung „Homilien und Gedanken vom Hl. Josefmaria“.

 

BREAKING NEWS

 

REGIERUNGSRÄTIN FEHR MISCHT SICH IN INNERE ANGELEGENHEIT DER KIRCHE EIN

Im Gespräch mit / Pater Petzold

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MEIN HEUTIGER INTERVIEWGAST IST DER SCHWEIZER MÖNCH PATER JENS PETZOLD VON DER GEMEINSCHAFT MAR MUSA.

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Nachrichtensendung von 13.03.2020

 

Coronavirus im Vatikan, in Österreich und hier in der Stadt Bern.

 

 

 

 

Nach dem Redaktionsschluss wurde uns noch folgendes, von der Pfarrei Dreifaltigkeit Bern Frau Jeannette von Moos, mitgeteilt (auf die Frage, ob die Palmsonntags-Prozession statt finden wird):

Wir werden den Palmsonntags-Gottesdienst wie gewohnt mit kleiner Prozession durchführen, sofern es die Bestimmungen um den Corona-Virus zulassen.

Fastenzeit 3

 

 

 

 

 

 

40 Tage ohne Glocken und Halleluja, ist das heutige Thema.

Nachrichtensendung vom 06.03.2020

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Nachrichtensendung könnt Ihr zwei Interviews hören. Unsere Italienkorrespondentin Frau Sara di Lello, berichtet über die Lage in den italienischen Kirchen im Zusammenhang mit dem Coronoavirus.
Das zweite Interview geht über die Synode 2020 mit dem Titel „Wir träumen unsere Kirche“. Pfarrer Nicolas Betticher, von der Pfarrei Bruder Klaus Bern, informiert Sie über das Programm etc.

 

 

Bild: Sara di Lello

 

 

 

 

 

Bild: Pfarrer Nicolas Betticher

Kinder- und Jungendsendung vom 04.03.2020

 

Ivan beginnt aus dem Buch „Messbuch für Kinder“ vorzulesen. Es ist eine fortlaufende, ausser es kommt ein Festtag dazwischen.

 

 

 

 

 

 

 

Luka beginnt zuerst aus der Bibel zu lesen, danach fährt er fort mit dem Buch „Youcat“.

Fastenzeit Teil 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider kann ich nicht persönlich die Sendung moderieren, da meine Stimme weg ist. Hier etwas zum Lesen.

GEISTLICHE IMPULE

Genügsamkeit, die glücklich macht!
«Sie verkauften Hab und Gut und gaben davon allen, jedem so viel, wie er nötig hatte.» (Apostelgeschichte 2,45)
– Worauf können wir verzichten, um glücklich zu werden? Welche Dinge, Tätigkeiten kann ich weglassen, um Freiraum zu gewinnen?
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Leben für alle!
Jesus spricht zu den Jüngern: «Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.» (Matthäusevangelium 10,8)
– Nutzen wir unsere Talente, damit für alle ein Leben in Fülle möglich wird.
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Mehr Wertschätzung für unsere Nahrung!
In der Schweiz wird ein Drittel der produzierten Nahrung weggeworfen. Das entspricht der Ladung von 140’000 Lastwagen!
– Planen und lagern wir unsere Einkäufe gut und kochen mit Resten neue Gerichte. Die Organisation “Foodwaste” gibt Tipps, wie sich Essensabfälle vermeiden lassen.
Quelle: kath.ch

Erster Fastensonntag
Der erste Sonntag in der Fastenzeit heißt mit dem lateinischen Namen „Invocabit“. Dieser Name stammt vom Eröffnungsvers dieses Sonntags, der dem Psalm 91 entnommen ist: „Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören.“
Traditionell lenkt der erste Fastensonntag den Blick auf das Fasten Jesu und seine vierzigtägige Wüstenzeit. In der Liturgie wird die Versuchungsgeschichte nach einem der synoptischen Evangelien gelesen. Die Wüstenzeit Jesu, die Vorbereitung auf seinen Verkündigungsdienst war, steht gewissermaßen beispielhaft für das Fasten, das viele Christen in diesen Tagen üben.
Zweiter Fastensonntag
„Denk an dein Erbarmen, Herr“ lauten die Worte aus dem 25. Psalm, die über dem zweiten Fastensonntag stehen, der deshalb auch „Reminiscere“ genannt wird.
Auch für den zweiten Fastensonntag gibt es ein festes Thema, das in allen drei Lesejahren gleich ist: Die Evangelien berichten von der Verklärung Jesu auf dem Berg und von der Ankündigung seines Leidens und seiner Auferstehung. Sehr dezent leuchtet im Licht der Verklärung schon das Licht des Ostermorgens auf. Die Verklärung auf dem Berg ist daher ein Vorausblick auf Ostern. Das Fest der Verklärung Jesu wird alljährlich gesondert am 6. August gefeiert, aber es gehört auch untrennbar zur österlichen Bußzeit dazu. Immerhin ist die Verklärung ein Vorgeschmack der nachösterlichen Herrlichkeit Jesu. Oder, wie es die Präfation des Fastensonntags sagt: „In ihr erkennen wir, was Gesetz und Propheten bezeugen: dass wir durch das Leiden mit Christus zur Auferstehung gelangen.“

Dritter Fastensonntag
Die Liturgie des dritten Fastensonntags beginnt mit den Worten „Meine Augen schauen stets auf den Herrn“ (Ps 25,15).
Am Sonntag „Oculi“ variieren die Themen der Lesungstexte je nach Lesejahr. In diesem Jahr (Lesejahr A) lenkt das Evangelium den Blick auf die Begegnung zwischen Jesus und der Frau am Jakobsbrunnen. Die Perikope aus dem vierten Kapitel des Johannesevangeliums stellt Jesus als den vor, der das lebendige Wasser ist, das allen Menschen ewiges Leben schenken will.
Vierter Fastensonntag
„Laetare“ heißt der vierte Fastensonntag mit lateinischem Namen. Der Eingangsvers macht deutlich, welches Thema an diesem Sonntag angeschlagen wird: „Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart (Jes 66,10).“
Der vierte Fastensonntag ist gewissermaßen das Pendant zum dritten Adventssonntag: An beiden Tagen geht es um Freude, um Vorfreude auf das große Fest, das am Ende der jeweiligen Vorbereitungszeit gefeiert wird. Wie ein Lichtblick in einer dunklen Zeit lässt der vierte Fastensonntag schon etwas vom Licht des Ostermorgens aufscheinen, der noch weit entfernt ist, aber doch so langsam ins Blickfeld rückt. Die Paramente sind an diesem Sonntag auch nicht violett, sondern rosa. Durch das violett der österlichen Bußzeit scheint schon das weiß der österlichen Festzeit.
Auch an diesem Sonntag wechselt das Thema des Evangeliums im Zyklus der Lesejahre. Im diesjährigen Lesejahr A wird aus dem neunten Kapitel des Johannesevangeliums die Heilung des Blindgeborenen gelesen. Jesus öffnet den Blinden die Augen, damit sie ihn erkennen, der als Licht in diese Welt gekommen ist. Und gleichzeitig weist die Blindenheilung auf jene Menschen hin, deren Augen noch nicht geöffnet wurden, die Jesus noch nicht als den Christus erkannt haben.

Fünfter Fastensonntag
Der letzte Sonntag vor dem Palmsonntag wird auch Passionssonntag genannt. An diesem Sonntag werden in vielen Kirchen und Kapellen auch die Kreuze und Bilder verhüllt. Der Gekreuzigte soll den Blicken der Gläubigen entzogen sein, damit sie am Karfreitag neu das Kreuz und den, der an ihm gestorben ist, vor Augen haben. Es ist gewissermaßen ein Fasten für die Augen, um den Blick neu zu schärfen für das, was man sonst als ganz gewöhnlich und alltäglich ansieht.
Die Perikope von der Auferweckung des Lazarus bildet in diesem Jahr den Evangelientext für diesen Sonntag. Sie ist das größte der sieben Zeichen, die das Johannesevangelium erzählen. Die Erweckung des Lazarus steht daher auch am fünften Fastensonntag in unmittelbarer Nähe zum Beginn der Heiligen Woche. Sie bildet die Schnittstelle zu dem, was Jesus selbst in Jerusalem widerfahren wird. Und sie liefert die Hintergrundfolie, auf der die Tage seines Leidens und Sterbens zu lesen sind. Denn beides ist nicht das Ende, denn er selbst ist die Auferstehung und das Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Das zeigt die Erzählung von der Auferweckung des Lazarus sehr deutlich.
Der fünfte Fastensonntag ist in der katholischen Kirche seit vielen Jahren mit den Aktionen des Hilfswerkes Misereor verbunden. Viele Gemeinden laden an diesem Sonntag zu Fastenessen ein; auch die Kollekte in den Gottesdiensten kommt den Projekten von Misereor in Afrika, Asien und Lateinamerika zu Gute.
Palmsonntag
Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag der österlichen Bußzeit. Er ist die Eingangspforte zur Heiligen Woche, mit ihm beginnt alljährlich die Liturgie der Kartage.
Traditionell stehen am Anfang des Palmsonntags die Segnung der Palmzweige und die Lesung des Evangeliums vom Einzug Jesu in Jerusalem. In feierlicher Prozession ziehen die Gläubigen anschließend zur Kirche. Damit erinnern sie an den Jubel der Menschen, die Jesus damals in Jerusalem willkommen geheißen haben. Der Jubelruf „Hosanna – Herr, hilf doch“ hallt immer wieder in Gebeten und Liedern wider.
Doch bald ändert sich die Stimmung der Palmsonntagsliturgie. Denn schon die erste Lesung aus dem Propheten Jesaja lenkt den Blick auf das Leiden des Gottesknechtes. Und die zweite Lesung aus dem Philipperbrief thematisiert die Erniedrigung Jesu bis zum Kreuzestod. Schließlich wird am Palmsonntag bereits die Leidensgeschichte aus einem der drei synoptischen Evangelien gelesen. Das zeigt: Die Karwoche ist kein Nachspielen dessen, was sich damals in Jerusalem ereignet hat. Schon in der Eucharistiefeier des Palmsonntags gedenkt man des Leidens und Sterbens Jesu, aber auch seiner Auferstehung. Diese drei Dimensionen gehören untrennbar zusammen.
Quelle: katholisch.de

Nachrichtensendung vom 28.02.2020

 

Asia Bibi stellt Asylantrag in Frankreich. Macron zur Zeit dagegen.

 

 

 

 

Asia Bibi in Paris, 26. Februar 2020
ACN Frankreich traf sie zu einem Interview (Bild: Kirche in Not).

Fastenzeit 2020

 

 

 

 

 

 

Ab heute beginnt die Fastenzeit für uns Katholiken. In drei Sendungen werden wir (Kinder- Jugendsendung sowie in der Sendung „Zoom“) Sie über Aschermittwoch etc. informieren. Fastenbotschaft von Dr. Don Nerio Medici, Priester von Opus Dei Schweiz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fastenzeit 2020/Hinführung

 

 

 

 

 

 

Die Fastenzeit: 40 Tage ohne
Die österliche Busszeit ist eine 40 Tage dauernde Vorbereitung auf Ostern. Von Aschermittwoch bis Gründonnerstag geht es darum, sich zu besinnen und Busse zu tun.

 

Anlässlich des Beginns der Fastenzeit am Aschermittwoch, werden hier einige Auszüge aus der Homilie des hl. Josefmaria „Die Bekehrung der Kinder Gottes“ wiedergegeben.

 

 

Theologiestunde vom 24.02.2020

Ich habe mit Dr. Don Nerio Medici, Priester von Opus Dei hier in der Schweiz sowie unser geistlicher Berater, über das Thema „Beichte und das 5. Gebot“ gesprochen.

 

Nachrichtensendung vom 21.02.2020

 

Christus hat Aposteln ausgesandt, nicht aber Moralaposteln. Sagt der Kardinal Wöelkli von Köln.

Betrachtungen und Opus Dei vom 18.02.2020

 

Heute geht es, um die Heilssendung der Kirche. Mit dem Untertitel: „Universalität der Sünder, Universalität des Heils“.

 

 

 

 

 

 

 

Der Heilige Josefmaria gibt uns den Gedanken auf dem Weg, dass wir die Kirche und den Papst lieben sollen.

QUERIDA AMAZONA GANZER TEXT

 

 

 

 

 

 

Im Wortlaut: Querida Amazonia von Papst Franziskus
Wir dokumentieren hier in offizieller deutscher Übersetzung aus dem Vatikan das Schreiben von Papst Franziskus nach der Bischofssynode zu Amazonien vom Oktober 2019.

Nachsynodales Apostolisches Schreiben
Querida Amazonia
von Papst Franziskus
an das Volk Gottes
und an alle Menschen guten Willens
1. Das geliebte Amazonien steht vor der Welt mit all seiner Pracht, seiner Tragik und seinem Geheimnis. Gott hat uns die Gnade geschenkt, uns dieser Region in besonderer Weise in der vom 6. bis zum 27. Oktober in Rom abgehaltenen Synode zu widmen, die mit dem Dokument Amazonien: Neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie ihren Abschluss fand.
Der Sinn dieses Schreibens
2. Ich habe die Wortmeldungen auf der Synode gehört und die Beiträge der Arbeitsgruppen mit Interesse gelesen. Mit diesem Apostolischen Schreiben möchte ich zum Ausdruck bringen, welche Resonanz dieser Weg des Dialogs und der Unterscheidung in mir hervorgerufen hat. So werde ich hier nicht alle Fragen entfalten, die im Schlussdokument ausführlich dargelegt wurden. Ich habe auch nicht vor, es hiermit zu ersetzen oder zu wiederholen. Ich möchte nur einen groben Rahmen für die Reflexion bieten, um in der Wirklichkeit Amazoniens einer Zusammenschau einiger großer Anliegen konkret Gestalt zu geben, die ich schon in meinen früheren Dokumenten aufgezeigt habe und die eine Hilfe und Orientierung für eine harmonische, schöpferische und fruchtbare Rezeption des ganzen synodalen Weges sein kann.
3. Zugleich möchte ich das Schlussdokument offiziell vorstellen. Es bietet uns die Folgerungen der Synode, an der viele Menschen mitgearbeitet haben, die die Problematik Amazoniens besser kennen als ich und die Römische Kurie, da sie dort leben, mit ihm leiden und es leidenschaftlich lieben. Ich habe es daher vorgezogen, das Schlussdokument in diesem Apostolischen Schreiben nicht zu zitieren, weil ich vielmehr dazu einlade, es ganz zu lesen.
4. Gott gebe es, dass sich die ganze Kirche von dieser Arbeit bereichern und anregen lässt, dass sich die Hirten, die gottgeweihten Männer und Frauen und die gläubigen Laien in Amazonien um ihre Umsetzung bemühen und dass diese Arbeit irgendwie alle Menschen guten Willens inspiriert.
Visionen für Amazonien
5. Das Amazonasgebiet ist eine länderübergreifende, zusammenhängende Region, ein großes Biom, an dem neun Länder teilhaben: Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Peru, Suriname, Venezuela und Französisch-Guayana. Ich richte jedoch dieses Apostolische Schreiben an die ganze Welt. Einerseits tue ich dies, um zu helfen, die Liebe zu diesem Land und die Sorge darum zu wecken, weil es auch „unser“ Land ist, und um einzuladen, es gleichsam als ein heiliges Geheimnis zu bestaunen und zu erkennen; anderseits, weil die Aufmerksamkeit der Kirche gegenüber den Fragestellungen dieses Ortes uns verpflichtet, einige Themen kurz aufzugreifen, die nicht vergessen werden dürfen und die auch anderen Regionen der Erde im Hinblick auf ihre eigenen Herausforderungen als Anregung dienen können.
6. Alles, was die Kirche anzubieten hat, muss an jedem Ort der Welt auf eigene Art Fleisch und Blut annehmen, in einer Weise, dass die Braut Christi vielfältige Gesichter erhält, die den unerschöpflichen Reichtum der Gnade besser ausdrücken. Die Verkündigung muss Fleisch und Blut annehmen, die Strukturen der Kirche müssen Fleisch und Blut annehmen. Das ist der Grund, warum ich mir in diesem kurzen Apostolischen Schreiben bescheiden erlaube, vier große Visionen vorzustellen, zu denen Amazonien mich inspiriert.
7. Ich träume von einem Amazonien, das für die Rechte der Ärmsten, der ursprünglichen (autochthonen) Völker, der Geringsten kämpft, wo ihre Stimme gehört und ihre Würde gefördert wird.

Ich träume von einem Amazonien, dass seinen charakteristischen kulturellen Reichtum bewahrt, wo auf so unterschiedliche Weise die Schönheit der Menschheit erstrahlt.

Ich träume von einem Amazonien, das die überwältigende Schönheit der Natur, die sein Schmuck ist, eifersüchtig hütet, das überbordende Leben, das seine Flüsse und Wälder erfüllt.

Ich träume von christlichen Gemeinschaften, die in Amazonien sich dermaßen einzusetzen und Fleisch und Blut anzunehmen vermögen, dass sie der Kirche neue Gesichter mit amazonischen Zügen schenken.

Erstes Kapitel
Eine soziale Vision
8. Unsere Vision ist ein Amazonien, das alle seine Bewohner integriert und fördert, damit sie das „buen vivir“ – das „Gute Leben“ – dauerhaft verwirklichen können. Es ist jedoch ein prophetischer Schrei und mühsamer Einsatz für die Ärmsten notwendig. Denn obschon Amazonien vor einer ökologischen Katastrophe steht, muss darauf hingewiesen werden, dass »ein wirklich ökologischer Ansatz sich immer in einen sozialen Ansatz verwandelt, der die Gerechtigkeit in die Umweltdiskussionen aufnehmen muss, um die Klage der Armen ebenso zu hören wie die Klage der Erde«[1]. Es nützt uns nicht ein Naturschutz, »der sich zwar um das Biom sorgt, aber die Völker Amazoniens außer Acht lässt«[2].
Ungerechtigkeit und Verbrechen
9. Die kolonisatorischen Interessen waren und sind der Grund für eine – legale und illegale – Ausweitung der Holzgewinnung und des Bergbaus; sie haben die indigenen Völker, die Flussanrainer und die afrikanischstämmige Bevölkerung vertrieben oder umringt. So rufen diese Interessen eine himmelschreiende Klage hervor:
»Zahlreich sind die Bäume,
wo die Folter wohnte,
und riesig die Wälder,
erworben unter tausendfachem Tode.«[3]
»Die Holzhändler haben Abgeordnete im Parlament,
doch unser Amazonien hat niemanden, der es verteidigt […]
Sie vertrieben die Papageien und die Affen […]
Die Kastanienernte wird nicht mehr die gleiche sein.« [4]
10. Dies hat die jüngsten Migrationsbewegungen der Indigenen zu den Peripherien der Städte befeuert. Dort finden sie keine echte Befreiung von ihren Dramen, sondern die schlimmsten Formen an Versklavung, Unterdrückung und Elend. In diesen Städten, die von einer großen Ungleichheit geprägt sind, wohnt der Großteil der Bevölkerung Amazoniens. Dort nehmen aber auch die Fremdenfeindlichkeit, die sexuelle Ausbeutung und der Menschenhandel zu. Daher erhebt sich der Schrei Amazoniens nicht nur aus dem Herzen der Wälder, sondern auch aus dem Inneren seiner Städte.
11. Es ist nicht notwendig, dass ich hier die sehr umfangreichen und vollständigen Analysen wiederhole, die vor und während der Synode vorgelegt wurden. Rufen wir uns zumindest eine der Stimmen, die wir gehört haben, in Erinnerung: »Holzhändler, Viehzüchter und weitere andere beschädigen uns. Wir werden von wirtschaftlichen Akteuren bedroht, die ein in unseren Territorien fremdes Wirtschaftsmodell durchsetzen. Die Holzindustrie dringt in das Gebiet ein, um den Wald auszubeuten, wir schützen den Wald für unsere Kinder, hier haben wir Fleisch, Fisch, pflanzliche Heilmittel, Obstbäume […] Der Bau von Wasserkraftwerken und das Projekt von Wasserstraßen haben Auswirkungen auf den Fluss und das Land […] Wir sind eine Region geraubter Gebiete.«[5]
12. Schon mein Vorgänger Benedikt XVI. klagte »die Umweltzerstörung in Amazonien und die Bedrohung der Menschenwürde der dortigen Bevölkerung«[6] an. Ich möchte hinzufügen, dass viele Dramen mit einem falschen „Mythos Amazonien“ in Verbindung standen. Bekanntlich wurde Amazonien seit den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts präsentiert, als wäre es einfach ein enormer leerer Raum, der besetzt, ein Reichtum im Rohzustand, der entwickelt, eine weite Wildnis, die gebändigt werden muss. All das im Zusammenhang mit einer Sichtweise, welche die Rechte der ursprünglichen Völker nicht anerkennt oder diese einfach ignoriert, als würde es sie gar nicht geben oder als würden ihnen die Gebiete, in denen sie wohnen, nicht gehören. Sogar in den Lehrplänen für die Kinder und Jugendlichen wurden die Indigenen als Eindringlinge oder Besetzer dargestellt. Ihr Leben, ihre Anliegen, die Art und Weise ihres Überlebenskampfes waren nicht von Interesse; vielmehr wurden sie als ein Hindernis angesehen, von dem man sich befreien muss, anstatt als Menschen, welche die gleiche Würde wie jeder andere und erworbene Rechte besitzen.
13. Einige Slogans haben zu dieser Unklarheit beigetragen, unter anderem der Spruch „Nicht nachgeben“[7], als ob eine solche Unterwerfung nur von außerhalb der Länder kommen könnte. Unter dem Vorwand der Entwicklung können jedoch auch lokale Mächte Allianzen eingehen, um den Wald samt den darin beheimateten Lebensformen ungestraft und uneingeschränkt zu zerstören. Sehr oft haben die ursprünglichen Völker der Zerstörung der Umwelt ohnmächtig zusehen müssen, die ihnen Nahrung, Heilung und Überleben bot und die es ihnen möglich machte, einen Lebensstil und eine Kultur zu bewahren, die ihnen Identität und Sinn gab. Die Ungleichheit der Macht ist enorm; die Schwachen haben keine Mittel, um sich zu verteidigen, während der Sieger weiter alles fortträgt. »Die armen Völker werden dabei immer ärmer, die reichen immer reicher.«[8]
14. Den nationalen oder internationalen Unternehmen, die Amazonien Schaden zufügen und das Recht der ursprünglichen Völker auf ihr Gebiet und seine Grenzen, auf Selbstbestimmung und vorherige Zustimmung nicht achten, muss man den Namen geben, der ihnen gebührt: Ungerechtigkeit und Verbrechen. Wenn sich einige Unternehmen in der Begierde nach schnellem Gewinn die Gebiete aneignen und am Ende sogar das Trinkwasser privatisieren, oder wenn der Holzindustrie und Projekten zum Bergbau oder zur Erdölförderung sowie anderen Unternehmungen, welche die Wälder zerstören und die Umwelt verschmutzen, seitens der Behörden grünes Licht gegeben wird, dann verändern sich die wirtschaftlichen Beziehungen auf ungerechtfertigte Weise und werden zu einem Instrument, das tötet. Gewöhnlich wird auf Mittel bar jeder Ethik zurückgegriffen. Dazu gehören Sanktionen gegen Proteste und sogar die Ermordung der Indigenen, die sich den Projekten entgegenstellen, die Brandstiftung in den Wäldern oder die Bestechung von Politikern und Indigenen selbst. Dies wird von schweren Menschenrechtsverletzungen und von neuen Arten der Sklaverei vor allem gegenüber den Frauen begleitet wie auch von der Plage des Rauschgifthandels, der die Indigenen zu unterwerfen sucht, oder vom Menschenhandel, der die aus ihrem kulturellen Umfeld Vertriebenen ausnutzt. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Globalisierung zu einer »neue[n] Form des Kolonialismus«[9] wird.
Sich empören und um Vergebung bitten
15. Man muss sich empören,[10] so wie Mose zornig wurde (vgl. Ex 11,8), so wie Jesus zürnte (vgl. Mk 3,5), so wie Gott angesichts der Ungerechtigkeit in Zorn entbrannte (vgl. Am 2,4-8; 5,7-12; Ps 106,40). Es ist nicht gesund, wenn wir uns an das Böse gewöhnen, es tut uns nicht gut, wenn wir zulassen, dass unser soziales Gewissen betäubt wird, während »immer mehr Spuren der Verwüstung, ja sogar des Todes in unserer gesamten Region […] das Leben von Millionen Menschen und speziell den Lebensraum der Bauern und Indigenen in Gefahr [bringen]«[11]. Die Vorfälle von Ungerechtigkeit und Grausamkeit, die selbst während des letzten Jahrhunderts in Amazonien stattfanden, sollten eine tiefe Ablehnung hervorrufen, uns jedoch zugleich sensibel machen gegenüber den auch gegenwärtigen Formen der Ausbeutung von Menschen, der Gewalttätigkeit und des Tötens. In Bezug auf die beschämende Vergangenheit nehmen wir als Beispiel eine Erzählung über das Leiden der Indigenen während des Kautschukbooms im venezolanischen Teil Amazoniens: »Den Indigenen gaben sie kein Geld, sondern Waren zu teurem Preis, und so wurden sie nie damit fertig, sie zu bezahlen […] Sie zahlten, aber sie sagten zum Indigenen: „Du hast hohe Schulden“, und der Indigene musste zurückkehren, um zu arbeiten […] Mehr als zwanzig Dörfer der Yekuana wurden vollständig zerstört. Die Frauen der Yekuana wurden vergewaltigt, ihnen wurden die Brüste entfernt und den Schwangeren wurde der Bauch aufgeschlitzt. Den Männern wurden die Finger oder die Hände abgeschnitten, damit sie nicht mit den Schiffen fahren konnten […] neben anderen Szenen von ganz sinnlosem Sadismus.«[12]
16. Eine solche Geschichte von Leid und Missachtung heilt nicht leicht. Ebenso nimmt die Kolonialisierung kein Ende, sondern verändert, tarnt und verbirgt sich an vielen Orten[13], verliert jedoch nicht ihre Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Leben der Armen und der Zerbrechlichkeit der Umwelt. Die Bischöfe des brasilianischen Teils Amazoniens haben dies in Erinnerung gerufen: »Die Geschichte Amazoniens zeigt, dass es immer eine Minderheit war, die um den Preis der Armut der Mehrheit profitierte sowie dank des skrupellosen Raubbaus der Naturreichtümer in der Region, die eine göttliche Gabe an die seit Jahrtausenden dort lebenden Völker und an die im Lauf der vergangenen Jahrhunderte gekommenen Migranten darstellt.«[14]
17. Während wir eine gesunde Empörung aufkommen lassen, rufen wir zugleich in Erinnerung, dass es immer möglich ist, die verschiedenen kolonialen Mentalitäten zu überwinden, um Netze der Solidarität und Entwicklung aufzubauen. Denn »die Herausforderung besteht […] darin, eine Globalisierung in Solidarität, eine Globalisierung ohne Ausgrenzung zu sichern«[15]. Man kann nach Alternativen suchen im Hinblick auf eine nachhaltige Viehzucht und Landwirtschaft, auf Energien, die nicht verschmutzen, und auf würdige Arbeitsquellen, die nicht die Zerstörung der Umwelt und der Kulturen mit sich bringen. Gleichzeitig muss den Indigenen und den Ärmsten eine angemessene Bildung sichergestellt werden, die ihre Begabungen fördert und ihnen weitere Chancen bietet. Genau in diesem Bereich kommen die wahre Klugheit und das echte Können der Politiker ins Spiel. Hier geht es nicht darum, den Toten das Leben zurückzugeben, das ihnen verwehrt wurde, und auch nicht darum, die Überlebenden dieser Massaker zu entschädigen, sondern wenigstens heute wirklich menschlich zu sein.
18. Es ermutigt uns, daran zu erinnern, dass inmitten der schlimmen Exzesse der Kolonialisierung Amazoniens voll von »Widersprüchen und Irrungen«[16] viele Missionare mit dem Evangelium dorthin gekommen sind; sie verließen dafür ihre Länder und nahmen ein entbehrungsreiches und anstrengendes Leben an der Seite der ganz Schutzlosen in Kauf. Wir wissen, dass nicht alle vorbildlich waren, doch die Arbeit derer, die dem Evangelium treu blieben, »inspirierte […] auch die Gesetzgebung, zum Beispiel die „Leyes de Indias“. Diese haben die Würde der Indigenen vor der Verwüstung ihrer Dörfer und Territorien geschützt.«[17] Da es oft die Priester waren, welche die Indigenen vor den Angreifern und Ausbeutern schützten, erzählen die Missionare: »Sie baten uns inständig, sie nicht zu verlassen, und sie rangen uns das Versprechen ab, wieder zurückzukommen.«[18]
19. Heutzutage darf die Kirche nicht weniger engagiert sein, und sie ist gerufen, auf den Schrei der Völker Amazoniens zu hören, »um unzweideutig ihre prophetische Rolle wahrzunehmen«[19]. Zugleich schäme ich mich, da unleugbar der Weizen mit dem Unkraut vermischt wurde und die Missionare nicht immer den Unterdrückten zur Seite standen. So »bitte« ich einmal mehr »demütig um Vergebung, nicht nur für die Verletzungen der Kirche selbst, sondern für die Verbrechen gegen die Urbevölkerungen während der sogenannten Eroberung Amerikas«[20] und für die schrecklichen Verbrechen, die im Laufe der ganzen Geschichte Amazoniens folgten. Ich danke den Mitgliedern der ursprünglichen Völker und sage ihnen aufs Neue, »dass ihr mit eurem Leben in Wahrheit in die Gewissen […] schreit […] Ihr seid lebendige Erinnerung an die Sendung, die Gott uns allen anvertraut hat: das „gemeinsame Haus“ zu bewahren.«[21]
Gemeinschaftssinn
20. Der Der Einsatz für den Aufbau einer gerechten Gesellschaft erfordert eine Eignung zur Brüderlichkeit, einen Geist menschlicher Gemeinschaft. Wenn auch der Aspekt der persönlichen Freiheit nicht unwichtig ist, wird bei den ursprünglichen Völkern Amazoniens doch deutlich, dass sie einen starken Gemeinschaftssinn haben. Auf diese Weise leben sie »Arbeit und Ruhe, menschliche Beziehungen, Riten und Feiern. Alles wird miteinander geteilt. Private Räume, die für die Moderne typisch sind, gibt es nur wenige. Das Leben ist ein gemeinschaftlicher Weg, in dem Aufgaben und Verantwortlichkeiten so untereinander verteilt und miteinander geteilt werden, dass sie dem Gemeinwohl zugutekommen. Die Vorstellung von einem Individuum, das ohne Verbindung zur Gemeinschaft oder ihrem Territorium existiert, hat keinen Platz.«[22] Die menschlichen Beziehungen werden von der Natur um sie herum geprägt. Denn sie spüren und nehmen diese als eine Wirklichkeit wahr, die ihre Gesellschaft und ihre Kultur integriert, gleichsam als eine Art Verlängerung ihres eigenen Körpers bzw. den der Familie und der Gruppe:
»Es nähert sich dieser Stern,
die Kolibris schlagen mit ihren Flügeln,
lauter als der Wasserfall donnert mein Herz,
die Erde werde ich mit deinen Lippen bewässern,
ach dass doch der Wind mit uns spiele.«[23]
21. Dies verstärkt dann noch die zerrüttende Wirkung der Entwurzelung, welche die Indigenen erfahren, die sich zum Wegzug in die Städte gezwungen sehen, wo sie – manchmal auch auf unwürdige Weise – inmitten der ganz individualistischen Gewohnheiten urbanen Lebens und in einer feindlichen Umgebung zu überleben suchen. Wie kann eine solch schwere Verletzung geheilt werden? Wie können diese entwurzelten Leben erneuert werden? Angesichts dieser Situation müssen alle Anstrengungen gewürdigt und begleitet werden, die von vielen dieser Gruppen unternommen werden, um ihre Werte und Lebensstile zu bewahren und sich in die neuen Umfelder einzugliedern, ohne dass sie diese verlieren, sondern vielmehr als einen Beitrag zum Gemeinwohl anbieten.
22. Christus hat den ganzen Menschen erlöst und will in jedem die Fähigkeit, mit den anderen in Beziehung zu treten, wiederherstellen. Das Evangelium bietet uns die göttliche Liebe an, die aus dem Herzen Christi hervorströmt und ein Streben nach Gerechtigkeit bewirkt, die zugleich ein Loblied auf die Brüderlichkeit und Solidarität, eine Anregung zur Begegnungskultur ist. Die Weisheit des Lebensstils der ursprünglichen Völker – auch mit all den Grenzen, die er haben mag – regt uns an, dieses Bestreben zu vertiefen. Aus diesem Grund haben die Bischöfe Ecuadors »ein neues soziales und kulturelles System« gefordert, »das den solidarischen Beziehungen Vorrechte einräumt und sie in einen Rahmen stellt, der die verschiedenen Kulturen und Ökosysteme anerkennt und achtet als auch in der Lage ist, sich jeder Form von Diskriminierung und Vorherrschaft unter den Menschen zu widersetzen«[24].
Beschädigte Institutionen
23. In der Enzyklika Laudato si’ haben wir in Erinnerung gerufen: »Wenn zwischen allen Dingen Beziehungen bestehen, bringt auch der Gesundheitszustand der Institutionen einer Gesellschaft Folgen für die Umwelt und die menschliche Lebensqualität mit sich […] Innerhalb einer jeden sozialen Ebene und zwischen ihnen entwickeln sich die Institutionen, die die menschlichen Beziehungen regeln. Alles, was diese Institutionen beschädigt, hat schädliche Auswirkungen: sei es der Verlust der Freiheit oder seien es die Ungerechtigkeit und die Gewalt. Die Regierung verschiedener Länder stützt sich auf eine instabile institutionelle Basis, auf Kosten der leidenden Bevölkerung«[25].
24. Wie steht es um die Institutionen der Zivilgesellschaft in Amazonien? Das Instrumentum laboris der Synode, das viele Beiträge der Menschen und Gruppen in Amazonien beinhaltet, berichtet von einer »Kultur, die den Staat und seine Institutionen vergiftet und schließlich alle gesellschaftlichen Schichten, sogar die indigenen Gemeinschaften, durchdringt. Das ist wirklich eine moralische Plage; das Vertrauen in die Institutionen und deren Repräsentanten geht verloren; Politik und gesellschaftliche Organisationen werden völlig diskreditiert. Die Völker Amazoniens selbst bleiben von der Korruption auch nicht verschont, und werden schließlich ihre Hauptopfer.«[26]
25. Wir können nicht ausschließen, dass Mitglieder der Kirche Teil des Korruptionsnetzes waren; bisweilen ging dies soweit, dass sie zustimmten, im Austausch gegen finanzielle Unterstützung von kirchlichen Werken Stillschweigen zu wahren. Genau deswegen gingen bei der Synode Vorschläge ein, die dazu aufforderten, »besonders aufmerksam auf die Herkunft von Spenden oder anderen Zuwendungen zu achten, ebenso wie auf die Investitionen von kirchlichen Institutionen bzw. von einzelnen Christen«[27].
Sozialer Dialog
26. Amazonien sollte auch ein Ort für den sozialen Dialog sein, vor allem zwischen den verschiedenen ursprünglichen Völkern, um Formen der Gemeinschaft und des gemeinsamen Engagements zu finden. Wir anderen sind gerufen, als „Gäste“ teilzunehmen und mit größtem Respekt nach Wegen der Begegnung zu suchen, die Amazonien bereichern können. Wenn wir jedoch miteinander sprechen wollen, sollten wir dies zuallererst mit den Geringsten tun. Sie sind weder irgendein Gesprächspartner, den man überzeugen muss, noch eine weitere Person an einem Tisch mit gleichen Teilnehmern. Sie sind vielmehr die Hauptgesprächspartner: wir müssen vor allem von ihnen lernen, ihnen aus geschuldeter Gerechtigkeit zuhören und sie um Erlaubnis bitten, unsere Vorschläge darlegen zu dürfen. Ihr Wort, ihre Hoffnungen, ihre Befürchtungen sollten bei jedem Gesprächstisch über Amazonien die wichtigste Stimme darstellen. Und die große Frage ist: Wie stellen sie sich selbst das „buen vivir“, das „Gute Leben“, für sich und ihre Nachkommen vor?
27. Der Dialog muss nicht nur der vorrangigen Option für die Verteidigung der Armen, der Ausgegrenzten und der Ausgeschlossenen das Vorrecht einräumen, sondern diese als Hauptpersonen betrachten. Es geht darum, den anderen „als anderen“ anzuerkennen und mit seinem Empfinden, mit seinen ganz persönlichen Entscheidungen und seiner Lebens- und Arbeitsweise wertzuschätzen. Andernfalls wird das Ergebnis wie immer ein »Plan einiger weniger für einige wenige«[28] sein, wenn nicht sogar »einen Konsens auf dem Papier […] oder einen oberflächlichen Frieden für eine glückliche Minderheit«[29] darstellen. Wenn dies geschieht, »muss eine prophetische Stimme erhoben werden«[30] und sind wir Christen gerufen, diese zu Gehör zu bringen.
Daraus erwächst die folgende Vision.

Zweites Kapitel
Eine kulturelle Vision
28. Es geht darum, Amazonien zu fördern; dies bedeutet jedoch nicht, es kulturell zu kolonisieren, sondern ihm dabei zu helfen, das Beste aus sich zu machen. Darin liegt der Sinn der besten Bildungsarbeit: erziehen ohne zu entwurzeln; wachsen lassen, ohne die Identität zu schwächen; fördern ohne zu vereinnahmen. Wie es in der Natur Möglichkeiten gibt, die für immer verloren gehen könnten, so kann das Gleiche mit Kulturen geschehen, die eine bisher ungehörte Botschaft beinhalten und heute mehr denn je bedroht sind.
Das Polyeder Amazoniens
29. In Amazonien finden sich viele Völker und Nationalitäten, und mehr als einhundertzehn indigene Völker leben in freiwilliger Isolation (pueblos indígenas en aislamiento voluntario – PIAV).[31] Ihre Situation ist sehr unsicher, und viele werden sich bewusst, zu den letzten Hütern eines Schatzes zu gehören, der zum Verschwinden bestimmt ist, so als ob man ihnen nur gestatten würde zu überleben, wenn sie nicht lästig werden, während die postmoderne Kolonialisierung voranschreitet. Man muss vermeiden, sie als „unzivilisierte Wilde“ zu betrachten. Sie sind einfach Träger von anderen Kulturen und anderen Formen der Zivilisation, die in frühen Zeiten zu bemerkenswerten Entwicklungsstufen gelangt sind.[32]
30. Vor der Kolonialisierung konzentrierten sich die Bevölkerungen an den Ufern der Flüsse und Seen, aber das Vorrücken der Kolonisatoren drängte die vorhandene Bevölkerung in die Tiefe der Wälder. Heute werden viele Menschen durch die fortschreitende Verödung vertrieben. Sie enden darin, die Peripherien oder die Gehwege der Städte zu bevölkern, zuweilen in äußerstem Elend, aber auch in einer inneren Zersplitterung aufgrund des Verlustes der Werte, die sie stützten. In diesem Umfeld verlieren sie gewöhnlich die Bezugspunkte und die kulturellen Wurzeln, die ihnen eine Identität und ein Gefühl der Würde gaben, und vergrößern die Reihen der Ausgegrenzten. Damit wird die kulturelle Weitergabe einer über Jahrhunderte von Generation zu Generation vermittelten Weisheit unterbrochen. Die Städte, die Orte der Begegnung, der gegenseitigen Bereicherung und der Befruchtung zwischen verschiedenen Kulturen sein sollten, werden zum Schauplatz einer schmerzhaften Ausgrenzung.
31. Jedes Volk, das es geschafft hat, im Amazonasgebiet zu überleben, besitzt seine eigene kulturelle Identität und einen einzigartigen Reichtum in einem plurikulturellen Universum aufgrund der engen Beziehung, die die Bewohner zu ihrer Umwelt aufbauen. Es erhält seine Eigenart in einer – nicht deterministischen – Symbiose, die mit externen Denkmustern schwer zu verstehen ist:
»Es war einmal eine Landschaft, die mit ihrem Fluss,
ihren Tieren, ihren Wolken und ihren Bäumen in Erscheinung trat.
Manchmal aber, wenn die Landschaft mit ihrem Fluss und den Bäumen
nirgendwo zu sehen war,
mussten sie im Geist eines Jungen zum Vorschein kommen.«[33]
»Aus dem Fluss mache dein Blut […]
Dann lass dich pflanzen,
keime und wachse,
dass deine Wurzel
sich für immer
an die Erde klammere,
und schließlich
sei Kanu,
Boot, Floß,
Füße, Tonne,
Schutzhütte und Mensch.«[34]
32. Die menschlichen Gruppen, ihre Lebensweise und Weltanschauung sind so vielfältig wie das Territorium, da sie sich der Geographie und ihren Ressourcen anpassen mussten. Fischervölker, Völker, die im Landesinneren von der Jagd oder Landwirtschaft leben, und Völker, die Überschwemmungsgebiete bewirtschaften, sind nicht das Gleiche. Wir finden in Amazonien noch immer Tausende von Gemeinschaften der Indigenen, der afrikanischstämmigen Bevölkerungen, der Flussanrainer und Stadtbewohner, die sehr unterschiedlich sind und eine große menschliche Vielfalt in sich bergen. Gott zeigt sich durch ein Territorium und seine Eigenschaften, er lässt darin etwas von seiner unerschöpflichen Schönheit widerscheinen. Daher entwickeln die verschiedenen Gruppen in einer vitalen Synthese mit ihrer Umgebung ihre eigene Art der Weisheit. Die außenstehenden Beobachter unter uns sollten ungerechte Verallgemeinerungen, vereinfachende Reden oder Schlussfolgerungen vermeiden, die nur aus den eigenen Denkweisen und Erfahrungen gezogen werden.

Die Wurzeln pflegen
33. Ich möchte nun daran erinnern: »Die konsumistische Sicht des Menschen, die durch das Räderwerk der aktuellen globalisierten Wirtschaft angetrieben wird, neigt dazu, die Kulturen gleichförmig zu machen und die große kulturelle Vielfalt, die einen Schatz für die Menschheit darstellt, zu schwächen.«[35] Dies betrifft zunächst die jungen Menschen, wenn man dazu neigt »die ihrem Herkunftsort eigenen Unterschiede aufzulösen und sie in manipulierbare serienmäßig hergestellte Individuen zu verwandeln«.[36] Um diese Dynamik menschlicher Verarmung zu vermeiden, muss man die Wurzeln lieben und pflegen, da sie ein »Bezugspunkt [sind], der uns erlaubt, zu wachsen und auf die neuen Herausforderungen zu antworten«[37]. Ich lade die jungen Menschen Amazoniens ein, insbesondere die Indigenen »sich um die Wurzeln zu kümmern, denn von den Wurzeln kommt die Kraft, die euch wachsen, blühen und Frucht bringen lässt«[38]. Für die Getauften unter ihnen umfassen diese Wurzeln die Geschichte des Volkes Israel und der Kirche bis heute. Sie zu kennen, ist eine Quelle der Freude und vor allem der Hoffnung, die zu mutigen und edlen Taten inspiriert.
34. Über Jahrhunderte hinweg haben die Völker Amazoniens ihre kulturelle Weisheit mündlich weitergegeben in Mythen, Legenden und Erzählungen, wie es mit »jenen urzeitlichen Erzählern geschah, die durch die Wälder zogen und Geschichten von Dorf zu Dorf trugen, um eine Gemeinschaft am Leben zu erhalten, die sich ohne die Nabelschnur dieser Geschichten in der Distanz und der Isolation zersplittert und aufgelöst hätte«.[39] Daher ist es wichtig, »die älteren Menschen lang erzählen zu lassen«[40], und die jungen Menschen müssen dabei verweilen, aus dieser Quelle zu trinken.
35. Während die Gefahr, diesen kulturellen Reichtum zu verlieren, immer größer wird, haben in den letzten Jahren Gott sei Dank einige Völker begonnen, ihre Geschichten in Erzählungen aufzuschreiben und die Bedeutung ihrer Bräuche zu erklären. Auf diese Weise können sie selbst ausdrücklich anerkennen, dass es mehr als nur eine ethnische Identität gibt und dass sie Hüter wertvoller persönlicher, familiärer und kollektiver Erinnerungen sind. Es freut mich zu sehen, dass diejenigen, die den Kontakt zu ihren Wurzeln verloren haben, versuchen ihre beeinträchtigte Erinnerung zurückzuerlangen. Andererseits wurde auch in den professionellen Bereichen ein größeres Bewusstsein für die amazonische Identität entwickelt, und selbst für die, die oft Nachkommen von Einwanderern sind, ist Amazonien zu einer Quelle künstlerischer, literarischer, musikalischer und kultureller Inspiration geworden. Die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksweisen und vor allem die Poesie ließen sich vom Wasser, vom Wald, vom pulsierenden Leben sowie von der kulturellen Vielfalt und den ökologischen und sozialen Herausforderungen inspirieren.
Interkulturelle Begegnung
36. Wie jede kulturelle Wirklichkeit haben auch die Kulturen des tiefen Amazoniens ihre Grenzen. Die westlichen urbanen Kulturen weisen sie ebenso auf. Faktoren wie Konsumverhalten, Individualismus, Diskriminierung, Ungleichheit und viele andere machen die zerbrechlichen Aspekte der scheinbar weiter entwickelten Kulturen aus. Die ethnischen Gruppen, die einen mit der Natur verbundenen Kulturschatz mit einem starken Gemeinschaftssinn entwickelt haben, bemerken leicht unsere Schattenseiten, die wir inmitten des vermeintlichen Fortschritts nicht erkennen. Deshalb wird es uns guttun, ihre Lebenserfahrung aufzugreifen.
37. Von unseren Wurzeln her sitzen wir am gemeinsamen Tisch, einem Ort des gemeinsamen Gesprächs und der Hoffnung. Auf diese Weise wird der Unterschied, der eine Flagge oder eine Grenze sein kann, zur Brücke. Identität und Dialog sind keine Feinde. Die eigene kulturelle Identität wurzelt im Dialog mit denen, die anders sind, und wird durch ihn bereichert. Echte Bewahrung ist keine verarmende Isolation. Daher ist es nicht meine Absicht, einen völlig geschlossenen, ahistorischen, statischen Indigenismus voranzutreiben, der jede Form der Vermischung ablehnt. Eine Kultur kann unfruchtbar werden, wenn sie sich »in sich selber verschließt und veraltete Lebensformen zu verewigen sucht, indem sie jeden Austausch und jede Auseinandersetzung über die Wahrheit vom Menschen ablehnt«[41]. Dies mag wenig realistisch erscheinen, da es nicht leicht ist, sich vor einer kulturellen Invasion zu schützen. Deshalb sollte dieses Interesse an der Pflege der kulturellen Werte der indigenen Gruppen uns allen gemeinsam sein, denn ihr Reichtum ist auch der unsere. Wenn wir nicht in diesem Sinn der Mitverantwortung angesichts der Vielfalt, die unsere Menschheit schön macht, wachsen, können wir nicht verlangen, dass sich die im Regenwald wohnenden Gruppen arglos der „Zivilisation“ öffnen.
38. In Amazonien ist es selbst unter den verschiedenen indigenen Völkern möglich, »interkulturell[e] Beziehungen [zu entwickeln], in denen Verschiedenartigkeit keine Bedrohung mehr darstellt und keine Rechtfertigung mehr für hierarchische Machtausübung der einen über die anderen liefert, in denen die Verschiedenartigkeit vielmehr die unterschiedlichen kulturellen Visionen von Fest und Feier, von zwischenmenschlichem Umgang und von der Wiederkehr der Hoffnung miteinander ins Gespräch bringt«.[42]
Bedrohte Kulturen, gefährdete Völker
39. Die globalisierte Wirtschaft beschädigt den menschlichen, sozialen und kulturellen Reichtum schamlos. Die Auflösung der Familien, die sich ausgehend von der erzwungenen Migration ergibt, zieht auch die Weitergabe der Werte in Mitleidenschaft, denn »die Familie ist und war immer die soziale Institution, die am meisten dazu beigetragen hat, unsere Kulturen am Leben zu erhalten«[43]. Darüber hinaus ist es notwendig, »gegenüber der kolonisierenden Invasion durch die Massenmedien« zugunsten der ursprünglichen Völker »von ihren eigenen Sprachen und Kulturen bestimmte Kommunikationsformen« zu fördern, und »dass die Themen der Indigenen selbst in den bereits vorhandenen Medien in Erscheinung treten«[44].
40. In jedem Projekt für Amazonien ist es »nötig, sich die Perspektive der Rechte der Völker und der Kulturen anzueignen, und auf diese Weise zu verstehen, dass die Entwicklung einer sozialen Gruppe […] verlangt, dass die lokalen sozialen Akteure ausgehend von ihrer eigenen Kultur ständig ihren zentralen Part übernehmen«[45]. Wenn aber die althergebrachten Kulturen der ursprünglichen Völker im engen Kontakt mit der natürlichen Umwelt entstanden sind und sich entwickelt haben, so können sie schwer unversehrt bleiben, wenn diese Umwelt Schaden erleidet.
Dies eröffnet den Weg für die folgende Vision.

Drittes Kapitel
Eine ökologische Vision
41. In einer kulturellen Landschaft wie dem Amazonasgebiet, wo eine so enge Beziehung zwischen Mensch und Natur besteht, hat das tägliche Leben immer eine kosmische Dimension. Andere aus ihrer Sklaverei zu befreien bedeutet gewiss, sich um die Umwelt zu kümmern und sie zu schützen[46], aber noch mehr, dem Herzen des Menschen zu helfen, sich vertrauensvoll dem Gott zu öffnen, der nicht nur alles, was existiert, geschaffen hat, sondern auch sich selbst in Jesus Christus uns geschenkt hat. Der Herr, der sich als Erster um uns sorgt, lehrt uns, uns um unsere Brüder und Schwestern und um die Umwelt zu kümmern, die er uns jeden Tag schenkt. Dies ist die erste Ökologie, derer wir bedürfen. In Amazonien versteht man die Worte Benedikts XVI. besser, als er sagte: »Neben der Ökologie der Natur gibt es also auch eine — wie man es ausdrücken könnte — „Humanökologie”, die ihrerseits eine „Sozialökologie“ erfordert. Und das bedeutet, dass sich die Menschheit […] die bestehenden Verbindungen zwischen der Natur-Ökologie — also der Rücksicht auf die Natur — und der auf den Menschen bezogenen Ökologie immer mehr vor Augen halten muss.«[47] Das Beharren darauf, dass »alles miteinander verbunden ist«[48], gilt besonders für ein Gebiet wie Amazonien.
42. Wenn die Sorge für die Menschen und die Ökosysteme untrennbar sind, erlangt dies dort besondere Bedeutung, wo »der Wald keine auszunutzende Ressource ist, sondern ein Wesen oder mehrere Wesen, mit denen man in Beziehung treten kann«[49]. Die Weisheit der ursprünglichen Völker Amazoniens »inspiriert dazu, sorgsam und respektvoll mit der Schöpfung zu leben, im klaren Bewusstsein ihrer Grenzen, das jeden Missbrauch verbietet. Die Natur missbrauchen bedeutet, die Vorfahren, die Brüder und Schwestern, die Schöpfung und den Schöpfer zu missbrauchen und dadurch die Zukunft aufs Spiel zu setzen.«[50] Wenn die Indigenen »in ihren Territorien bleiben, sind es gerade sie, die am besten für sie sorgen«[51], vorausgesetzt, dass sie nicht in die Sirenengesänge und eigennützigen Angebote von Machtgruppen verwickelt werden. Der Schaden für die Natur trifft sie auf sehr direkte und greifbare Weise, denn wir »sind Wasser, Luft, Erde und Leben der von Gott geschaffenen Umwelt. Deshalb bitten wir, dass die Misshandlung und Ausbeutung von Mutter Erde aufhört. Die Erde blutet und ist am Ausbluten, die multinationalen Konzerne haben die Adern unserer Mutter Erde aufgeschnitten.«[52]
Ein Traum aus Wasser
43. In Amazonien ist das Wasser König, die Flüsse und Bäche sind wie Adern und jede Form des Lebens hat in ihm seinen Ursprung:
»Dort, in der Fülle der brennenden Sommer, wenn die letzten Böen aus dem Osten tot in der unbeweglichen Luft sich verdünnen, wird das Thermometer durch das Hygrometer in der Bestimmung des Klimas ersetzt. Die Existenzen leiden unter einer schmerzhaften Alternative zwischen Abschwellen und Ansteigen der großen Flüsse. Diese steigen immer wieder auf erstaunliche Weise an. Der angeschwollene Amazonas kommt aus seinem Bett, hebt seinen Wasserspiegel in wenigen Tagen an […] Die Flut ist ein Stillstand im Leben. Gefangen in den Maschen der „Wege der Kanus“ wartet der Mensch dann mit seltenem Stoizismus angesichts des unaufhaltbaren Schicksals auf das Ende jenes paradoxen Winters mit hohen Temperaturen. Das Fallen der Wasserstände markiert die Ankunft des Sommers. Es ist die Wiederauferstehung der ursprünglichen Tätigkeit derer, die sich dort schlagen, der einzigen Lebensform, die mit der Natur vereinbar ist, die in ihren unterschiedlichen Ausprägungen extrem ist und die Fortsetzung jeder Anstrengung unmöglich macht.«[53]
44. Das Wasser glitzert im großen Amazonasfluss, der alles um sich herum sammelt und belebt:
»Amazonas,
Hauptstadt der Silben des Wassers,
Vater, Patriarch, du bist
die geheime Ewigkeit der Befruchtung,
Flüsse steigen zu dir hinab wie Vögel …«[54]
45. Er ist darüber hinaus das Rückgrat, das harmonisiert und verbindet: »Der Fluss trennt uns nicht, er vereint uns, er hilft uns, unter verschiedenen Kulturen und Sprachen zusammenzuleben.«[55] Wenn es auch wahr ist, dass es in diesem Gebiet viele „Amazonien“ gibt, ist seine Hauptachse der große Fluss, der Sohn vieler anderer Flüsse ist:
»Von höchsten Gipfeln des Gebirgszugs, wo der Schnee ewig liegt, fließt das Wasser und zeichnet einen zitternden Umriss auf der alten Haut des Steins: der Amazonas ist gerade erst geboren. Er wird in jedem Moment geboren. Wie flackerndes Licht steigt er langsam, gewunden hinab, um in der Erde zu wachsen. Indem er grüne Flächen einnimmt, erfindet er seinen Lauf und vergrößert sich. Grundwasser quellen hervor, um sich mit dem aus den Anden herabfließenden Wasser zu umarmen. Aus dem Bauch der schneeweißen Wolken, die vom Wind angestoßen werden, fällt das himmelblaue Wasser. Sie rücken vereint vor, vervielfacht in unendlichen Pfaden, die unermessliche Ebene bewässernd […] Es ist das große Amazonien, ganz in den feuchten Tropen, mit seinem dichten und verblüffendem Wald, wo noch immer das Leben pulsiert, unberührt und an weiten, vom Menschen nie erreichten Orten, das in der Intimität des Wassers gebildet wurde […] Seitdem der Mensch es bewohnt, ist es aus den Tiefen ihrer Gewässer aufgestiegen, und aus dem tiefsten Inneren ihres Waldes verbreitet sich eine schreckliche Angst: dass dieses Leben langsam sich dem Ende zuneigt.«[56]
46. Die Volksdichter, die sich in seine unermessliche Schönheit verliebt haben, haben versucht, zum Ausdruck zu bringen, was sie der Fluss verspüren ließ, und das Leben, das er beim Vorüberziehen schenkt, mit einem Reigen von Delfinen, Anakondas, Bäumen und Kanus zu umschreiben. Sie bedauern zugleich die Gefahren, die ihn bedrohen. Diese Dichter sind kontemplativ und prophetisch, sie helfen uns, uns vom technokratischen und konsumistischen Paradigma zu befreien, das die Natur erstickt und uns einer wahrhaft würdigen Existenz beraubt:
»Die Welt leidet unter der Verwandlung der Füße in Gummi, der Beine in Leder, des Körpers in Stoff und des Kopfes in Stahl […] Die Welt leidet unter der Verwandlung des Spatens zum Gewehr, des Pfluges zum Kriegspanzer, des Bildes des Sämanns, der aussät, zum Roboter mit seinem Flammenwerfer, aus dessen Saat Wüsten aufsprießen. Nur die Poesie, mit der Bescheidenheit ihrer Stimme, wird diese Welt retten können.«[57]
Der Schrei Amazoniens
47. Die Poesie hilft, ein schmerzhaftes Gefühl zum Ausdruck zu bringen, das heute viele teilen. Die unausweichliche Wahrheit ist, dass unter den gegenwärtigen Bedingungen durch diese Art, mit Amazonien umzugehen, viele Reichtümer des Lebens und großer Schönheit „sich dem Ende zuneigen“, auch wenn viele weiterhin glauben wollen, dass nichts geschehen sei:
»Diejenigen, die dachten, der Fluss sei ein Lasso zum Spielen, haben sich getäuscht.
Der Fluss ist eine dünne Ader auf dem Angesicht der Erde […]
Der Fluss ist ein Seil, an dem Tiere und Bäume sich festklammern.
Wenn sie zu stark daran ziehen, könnte der Fluss bersten.
Er könnte bersten und unsere Gesichter in Wasser und Blut waschen.«[58]
48. Das Gleichgewicht des Planeten hängt auch von der Gesundheit Amazoniens ab. Zusammen mit den Biomen in Kongo und Borneo beeindruckt es durch die Diversität seiner Wälder, von denen auch die Regenzyklen abhängen, das Gleichgewicht des Klimas und eine große Vielfalt von Lebewesen. Es funktioniert als ein großer Kohlendioxydfilter, der hilft, die Erderwärmung zu vermeiden. Zum großen Teil ist der Boden arm an Humus, weshalb der Wald »in Wirklichkeit auf dem Boden und nicht aus dem Boden wächst«[59]. Wenn der Wald abgeholzt wird, ist er nicht zu ersetzen, es bleibt ein Gebiet mit wenigen Nährstoffen zurück, das sich in ein wüstenartiges und vegetationsarmes Areal verwandelt. Das ist schwerwiegend, weil im Inneren des Amazonaswaldes unzählige Ressourcen bestehen, die für die Behandlung von Krankheiten unverzichtbar sein könnten. Seine Fische, Früchte und die anderen üppigen Gaben bereichern die menschliche Ernährung. Darüber hinaus erweist sich in einem Ökosystem wie dem Amazoniens der Beitrag jedes einzelnen Bestandteils in der Bewahrung des Gesamten als unerlässlich. Auch die Küstenregionen und die Meeresvegetation bedürfen der Nährstoffe, die der Amazonas herbeischwemmt. Der Schrei Amazoniens erreicht alle, denn »der Aspekt der Erschließung und Ausbeutung der Ressourcen ist […] heute […] gar so weit gekommen, dass die Bewohnbarkeit der Umwelt selbst bedroht ist: Die Umwelt als „Ressource“ läuft Gefahr, die Umwelt als „Wohnstätte“ zu bedrohen.«[60] Die Interessen weniger mächtiger Unternehmen dürften nicht über das Wohl Amazoniens und der gesamten Menschheit gestellt werden.
49. Es genügt nicht, sich um die Arten zu kümmern, welche am sichtbarsten vom Aussterben bedroht sind. Es ist entscheidend zu beachten: »Für das gute Funktionieren des Ökosystems sind auch die Pilze, die Algen, die Würmer, die Insekten, die Reptilien und die unzählige Vielfalt von Mikroorganismen notwendig. Einige zahlenmäßig geringe Arten, die gewöhnlich unbemerkt bleiben, spielen eine grundlegend entscheidende Rolle, um das Gleichgewicht eines Ortes zu stabilisieren.«[61] Dies wird in der Bewertung des Umwelteinflusses der wirtschaftlichen Projekte der mineralgewinnenden, der Energie- und Holzindustrie sowie anderer Industrien, die zerstören und verschmutzen, einfach übersehen. Das reichlich in Amazonien vorhandene Wasser ist überdies ein wesentliches Gut für das menschliche Überleben, aber die Quellen der Verschmutzung sind in beständigem Wachstum.[62]
50. Über die wirtschaftlichen Interessen von lokalen Unternehmern und Politikern hinaus gibt es in Wirklichkeit auch »die enormen internationalen wirtschaftlichen Interessen«[63]. Die Lösung findet sich in diesem Fall nicht in einer „Internationalisierung” Amazoniens[64], vielmehr wird die Verantwortung der nationalen Regierungen schwerwiegender. Aus eben diesem Grund ist »die Aufgabenstellung von internationalen Organisationen und Vereinigungen der Zivilgesellschaft anerkennenswert, welche die Bevölkerungen sensibilisieren und kritisch mitwirken – auch unter Einsatz legitimer Druckmittel –, damit jede Regierung ihre eigene und nicht delegierbare Pflicht erfüllt, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen ihres Landes zu bewahren, ohne sich an unehrliche lokale oder internationale Interessen zu verkaufen.«[65]
51. Um für Amazonien zu sorgen, ist es gut, die Weisheit der Vorfahren mit den heutigen technischen Kenntnissen zu verbinden, wobei immer ein nachhaltiger Umgang mit dem Gebiet zu gewährleisten ist, der zugleich den Lebensstil und die Wertesysteme der Bewohner bewahrt.[66] Es steht ihnen zu, insbesondere den ursprünglichen Völkern, vollständige und transparente Information über die Projekte, ihre Tragweite, ihre Auswirkungen und Risiken zu erhalten, damit sie die Informationen mit ihren Interessen und ihrer eigenen Ortskenntnis abwägen können und so ihre Zustimmung geben oder verweigern beziehungsweise Alternativen vorschlagen können.[67]
52. Die Mächtigsten geben sich niemals mit dem Profit, den sie erzielen, zufrieden, und die Ressourcen der wirtschaftlichen Macht wachsen mit der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung. Daher sollten wir alle auf der Dringlichkeit beharren, »ein Rechtssystem zu schaffen, das unüberwindliche Grenzen enthält und den Schutz der Ökosysteme gewährleistet, bevor die neuen Formen der Macht, die sich von dem techno-ökonomischen Paradigma herleiten, schließlich nicht nur die Politik zerstören, sondern sogar die Freiheit und die Gerechtigkeit«[68]. Wenn der Ruf Gottes eines aufmerksamen Hörens auf den Schrei der Armen und zugleich der Erde bedarf,[69] ist für uns »der Hilfeschrei Amazoniens an den Schöpfer ebenso stürmisch wie der Hilfeschrei des Gottesvolkes in Ägypten (vgl. Ex 3,7). Wegen der Versklavung und Verlassenheit ist dies ein Schrei, der Gott um Zuwendung und Befreiung bittet.«[70]
Die Prophetie der Kontemplation
53. Oftmals lassen wir unser Gewissen abstumpfen, »denn die ständige Ablenkung nimmt uns den Mut, der Wirklichkeit einer begrenzten und vergänglichen Welt ins Auge zu schauen«[71]. Oberflächlich betrachtet hat es »den Anschein, als seien die Dinge nicht so schlimm und der Planet könne unter den gegenwärtigen Bedingungen noch lange Zeit fortbestehen. Diese ausweichende Haltung dient uns, unseren Lebensstil und unsere Produktions- und Konsumgewohnheiten beizubehalten. Es ist die Weise, wie der Mensch sich die Dinge zurechtlegt, um all die selbstzerstörerischen Laster zu pflegen: Er versucht, sie nicht zu sehen, kämpft, um sie nicht anzuerkennen, schiebt die wichtigen Entscheidungen auf und handelt, als ob nichts passieren werde.«[72]
54. Über all dies hinaus möchte ich daran erinnern, dass jede der einzelnen Arten einen Wert für sich selbst hat, aber »jedes Jahr verschwinden Tausende Pflanzen- und Tierarten, die wir nicht mehr kennen können, die unsere Kinder nicht mehr sehen können, verloren für immer. Die weitaus größte Mehrheit stirbt aus Gründen aus, die mit irgendeinem menschlichen Tun zusammenhängen. Unseretwegen können bereits Tausende Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen, noch uns ihre Botschaft vermitteln. Dazu haben wir kein Recht.«[73]
55. Wenn wir von den ursprünglichen Völkern lernen, können wir Amazonien betrachten und nicht nur analysieren, um das wertvolle Geheimnis zu erkennen, das uns übersteigt. Wir können es lieben und nicht nur benutzen, so dass die Liebe ein tiefes und aufrichtiges Interesse weckt. Noch mehr, wir können uns mit ihm innig verbunden fühlen und es nicht nur verteidigen: Amazonien wird zu uns gehören wie eine Mutter. Denn man »betrachtet die Welt nicht von außen, sondern von innen her und erkennt die Bande, durch die der himmlische Vater uns mit allen Wesen verbunden hat«[74].
56. Erwecken wir den ästhetischen und kontemplativen Sinn neu, den Gott in uns gesetzt hat und den wir zuweilen verkümmern lassen. Erinnern wir uns daran: »Wenn jemand nicht lernt innezuhalten, um das Schöne wahrzunehmen und zu würdigen, ist es nicht verwunderlich, dass sich für ihn alles in einen Gegenstand verwandelt, den er gebrauchen oder skrupellos missbrauchen kann.«[75] Wenn wir hingegen mit dem Wald in Gemeinschaft treten, wird sich unsere Stimme einfach mit der seinen verbinden und zum Gebet werden: »Lege dich unter dem Schatten eines alten Eukalyptusbaumes nieder, unser lichtreiches Gebet taucht in den Gesang der ewigen Zweige ein.«[76] Eine solche innere Umkehr wird es uns möglich machen, um Amazonien zu weinen und mit ihm zum Herrn zu rufen.
57. Jesus hat gesagt: »Verkauft man nicht fünf Spatzen für zwei Pfennige? Und doch ist nicht einer von ihnen vor Gott vergessen« (Lk 12,6). Gott Vater, der jedes Wesen im Universum mit unendlicher Liebe erschaffen hat, ruft uns auf, seine Werkzeuge zu sein, um den Schrei Amazoniens zu hören. Wenn wir diesem herzzerreißenden Schrei nachkommen, wird offenkundig werden, dass die Geschöpfe Amazoniens vom Vater im Himmel nicht vergessen wurden. Für uns Christen ist es Jesus selbst, der uns durch sie anfleht, »denn geheimnisvoll umschließt sie der Auferstandene und richtet sie auf eine Bestimmung der Fülle aus. Die gleichen Blumen des Feldes und die Vögel, die er mit seinen menschlichen Augen voll Bewunderung betrachtete, sind jetzt erfüllt von seiner strahlenden Gegenwart.«[77] Aus diesen Gründen treffen wir Glaubende in Amazonien auf einen theologischen Ort, einen Raum, wo Gott selbst sich zeigt und seine Kinder zusammenruft.
Erziehung und ökologische Haltungen
58. So können wir einen weiteren Schritt gehen und daran erinnern, dass eine ganzheitliche Ökologie sich nicht damit zufriedengibt, technische Fragen oder Entscheidungen politischer, rechtlicher oder sozialer Art beizulegen. Die große Ökologie bezieht immer einen erzieherischen Aspekt ein, der die Entwicklung von neuen Haltungen in den Personen und Menschengruppen anregt. Leider haben viele Bewohner Amazoniens Gewohnheiten angenommen, die für die Großstädte typisch sind, wo der Konsumismus und die Wegwerfkultur schon sehr verwurzelt sind. Es wird keine gesunde und nachhaltige Ökologie geben, die fähig ist, etwas zu verändern, wenn die Personen sich nicht ändern, wenn man sie nicht dazu anspornt, einen anderen Lebensstil anzunehmen, der weniger unersättlich ist, ruhiger, respektvoller, weniger ängstlich besorgt und brüderlicher ist.

59. Denn »während das Herz des Menschen immer leerer wird, braucht er immer nötiger Dinge, die er kaufen, besitzen und konsumieren kann. In diesem Kontext scheint es unmöglich, dass irgendjemand akzeptiert, dass die Wirklichkeit ihm Grenzen setzt. […] Deshalb denken wir nicht nur an die Möglichkeit schrecklicher klimatischer Phänomene oder an große Naturkatastrophen, sondern auch an Katastrophen, die aus sozialen Krisen hervorgehen, denn die Versessenheit auf einen konsumorientierten Lebensstil kann – vor allem, wenn nur einige wenige ihn pflegen können – nur Gewalt und gegenseitige Zerstörung auslösen.«[78]
60. Die Kirche wünscht mit ihrer langen geistlichen Erfahrung, mit ihrem erneuerten Bewusstsein über den Wert der Schöpfung, mit ihrer Sorge um die Gerechtigkeit, mit ihrer Option für die Geringsten, mit ihrer erzieherischen Tradition und ihrer Geschichte der Inkarnation in so verschiedene Kulturen auf der ganzen Welt ebenso ihren Beitrag zur Bewahrung Amazoniens und zu seinem Wachstum zu leisten.
Damit beginnt eine weitere Vision, die ich direkter mit den Hirten und den katholischen Gläubigen teilen möchte.

Viertes Kapitel
Eine kirchliche Vision
61. Die Kirche ist gerufen, mit den Völkern Amazoniens unterwegs zu sein. In Lateinamerika fand dieser gemeinsame Weg seinen besonderen Ausdruck in der Bischofsversammlung in Medellín (1968) und in ihrer Übertragung auf das Amazonasgebiet in Santarém (1972)[79], dann in Puebla (1979), Santo Domingo (1992) und Aparecida (2007). Der Weg geht weiter, und die missionarischen Bemühungen müssen in einer Kultur der Begegnung zu einer »vielgestaltigen Harmonie«[80] wachsen, wenn sie zu einer Kirche mit einem amazonischen Gesicht führen sollen. Damit aber diese Inkarnation der Kirche und des Evangeliums möglich wird, muss die große missionarische Verkündigung immer wieder neu erklingen.
Unverzichtbare Verkündigung in Amazonien
62. Auf die vielen Nöte und Ängste, die aus dem Herzen Amazoniens an uns herandringen, können wir mit sozialen Initiativen, technischen Ressourcen, Gesprächsforen oder politischen Programmen antworten, und all dies kann zu einer Lösung beitragen. Aber als Christen verzichten wir nicht auf die Option des Glaubens, die wir aus dem Evangelium empfangen haben. Obwohl wir uns gemeinsam mit allen engagieren wollen, schämen wir uns nicht für Jesus Christus. Für diejenigen, die ihm begegnet sind, die in seiner Freundschaft leben und sich mit seiner Botschaft identifizieren, ist es unumgänglich, von ihm zu sprechen und andere auf seine Einladung zu einem neuen Leben aufmerksam zu machen: »Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!« (1 Kor 9,16).
63. Die echte Option für die Ärmsten und Vergessenen, die uns dazu bewegt, sie von ihrem materiellen Elend zu befreien und ihre Rechte zu verteidigen, beinhaltet gleichzeitig, sie zur Freundschaft mit dem Herrn einzuladen, der ihnen weiterhilft und Würde verleiht. Es wäre traurig, wenn sie von uns nur eine Sammlung von Lehrsätzen oder Moralvorschriften erhielten, aber nicht die große Heilsbotschaft, jenen missionarischen Ruf, der zu Herzen geht und allem einen Sinn verleiht. Wir können uns auch nicht mit einer sozialen Botschaft zufriedengeben. Wenn wir uns mit unserem Leben für sie einsetzen, für die Gerechtigkeit und die Würde, die sie verdienen, können wir nicht vor ihnen verbergen, dass wir dies tun, weil wir in ihnen Christus erkennen und weil uns bewusstgeworden ist, welch große Würde Gott, der Vater, der sie unendlich liebt, ihnen verleiht.
64. Sie haben ein Recht auf die Verkündigung des Evangeliums, besonders auf jene grundlegende Verkündigung, die als Kerygma bezeichnet wird und die »die hauptsächliche Verkündigung [ist], die man immer wieder auf verschiedene Weisen neu hören muss und die man in der einen oder anderen Form […] immer wieder verkünden muss«[81]. Es ist die Verkündigung eines Gottes, der jeden Menschen unendlich liebt und der uns diese Liebe vollkommen in Christus geoffenbart hat, der für uns gekreuzigt wurde und als der Auferstandene in unserem Leben gegenwärtig ist. Ich möchte allen vorschlagen, die kurze Zusammenfassung dieser Inhalte im vierten Kapitel des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens Christus vivit nachzulesen. Diese Botschaft muss in Amazonien beständig und auf vielfältige Weise zu hören sein. Ohne diese leidenschaftliche Verkündigung würde jede kirchliche Struktur nur zu einer weiteren NGO werden, und wir würden damit auch nicht der Weisung Jesu Christi entsprechen, die da lautet: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!« (Mk 16,15).
65. Jeder Initiative zur Vertiefung christlichen Lebens muss diese Verkündigung als ständigen Bezugspunkt haben, denn »die ganze christliche Bildung ist in erster Linie Vertiefung des Kerygmas, dass immer mehr und besser assimiliert wird«[82]. Die grundlegende Antwort auf diese Verkündigung – sofern es zu einer persönlichen Begegnung mit dem Herrn kam – ist die brüderliche Liebe, jenes »neue Gebot […], das das erste und größte ist und das uns am meisten als Jünger erkennbar macht«[83]. So bilden das Kerygma und die brüderliche Liebe die große Synthese aller Inhalte des Evangeliums, die man Amazonien nicht vorenthalten kann. Die großen Glaubenszeugen Lateinamerikas wie der heilige Turibio von Mongrovejo oder der heilige Josef von Anchieta haben dies vorgelebt.
Inkulturation
66. Die Kirche muss im Amazonasgebiet mit der fortwährenden Verkündigung des Kerygmas wachsen. Dazu setzt sie sich stets von Neuem mit ihrer eigenen Identität auseinander, indem sie auf die Menschen, die Wirklichkeiten und die Geschichten des jeweiligen Gebietes hört und mit ihnen in einen Dialog tritt. So wird sich mehr und mehr ein notwendiger Prozess der Inkulturation entwickeln, der nichts von dem Guten, das in den Kulturen Amazoniens bereits existiert, außer Acht lässt, sondern es aufnimmt und im Lichte des Evangeliums zur Vollendung führt.[84] Sie verachtet auch nicht den Reichtum der über die Jahrhunderte überlieferten christlichen Weisheit, so als ob sie sich einbildete, die Geschichte, in der Gott auf vielfältige Weise gewirkt hat, ignorieren zu können, denn die Kirche hat ein vielgestaltiges Gesicht »nicht nur aus einer räumlichen Perspektive […], sondern auch aus ihrer zeitlichen Wirklichkeit heraus«[85]. Dies ist die authentische Tradition der Kirche, die keine statische Ablagerung oder ein Museumsstück ist, sondern die Wurzel eines wachsenden Baumes[86]. Die Jahrtausende alte Tradition bezeugt das Wirken Gottes in seinem Volk und hat die Aufgabe, »das Feuer am Leben zu erhalten, statt lediglich die Asche zu bewahren«[87].
67. Der heilige Johannes Paul II. lehrte, dass die Kirche mit ihrem Zeugnis des Evangeliums nicht beabsichtigt, »die Autonomie der Kultur zu verneinen. Ganz im Gegenteil, sie achtet sie hoch«, denn »die Kultur ist nicht nur Gegenstand der Erlösung und Erhöhung, sondern kann auch Mittlerin und Mitarbeiterin sein«[88]. In seiner Ansprache an die indigene Bevölkerung des amerikanischen Kontinents erinnerte er daran, dass »ein Glaube, der nicht zur Kultur wird, ein Glaube ist, der nicht vollständig angenommen, nicht vollständig durchdacht und nicht treu gelebt wird«[89]. Die von den Kulturen ausgehenden Herausforderungen laden die Kirche zur »Haltung eines wachen kritischen Geistes, aber auch vertrauensvollen Verständnisses«[90] ein.
68. An dieser Stelle ist es angebracht, das wieder aufzugreifen, was ich im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium über die Inkulturation geschrieben habe, und das auf der Überzeugung beruht, dass die Gnade die Kultur voraussetzt, und dass die Gabe Gottes in der Kultur dessen, der sie empfängt, Gestalt annimmt[91]. Wir können sehen, dass dies eine doppelte Bewegung impliziert. Einerseits eine befruchtende Dynamik, die es erlaubt, das Evangelium an einem bestimmten Ort zum Ausdruck zu bringen, denn »wenn eine Gemeinschaft die Verkündigung des Heils aufnimmt, befruchtet der Heilige Geist ihre Kultur mit der verwandelnden Kraft des Evangeliums«[92]. Auf der anderen Seite erlebt die Kirche dabei selbst einen Prozess des Empfangens, der sie mit dem bereichert, was der Geist bereits auf geheimnisvolle Weise in diese Kultur gesät hat. Auf solche Weise »verschönert der Heilige Geist die Kirche, indem er ihr neue Aspekte der Offenbarung zeigt und ihr ein neues Gesicht schenkt«[93]. Letztlich geht es um die Ermöglichung und Förderung einer Verkündigung des unerschöpflichen Evangeliums, damit sie »eine neue Synthese des Evangeliums mit der Kultur, in der es mit deren Kategorien verkündet wird, hervorruft«[94].
69. Aus diesem Grund »verfügt das Christentum, wie wir in der Geschichte der Kirche sehen können, nicht über ein einziges kulturelles Modell«[95], und »es würde der Logik der Inkarnation nicht gerecht, an ein monokulturelles und eintöniges Christentum zu denken«[96]. Die Gefahr für die Verkündiger des Evangeliums, die neu an einen Ort kommen, besteht jedoch darin, zu glauben, dass sie nicht nur das Evangelium, sondern auch die Kultur, in der sie selbst aufgewachsen sind, vermitteln müssen, wobei sie vergessen, dass es nicht darum geht, »eine bestimmte Kulturform durchsetzen zu wollen, so schön und alt sie auch sein mag«[97]. Es ist notwendig, die Neuheit des Geistes mutig anzunehmen, der fähig ist, mit dem unerschöpflichen Schatz Jesu Christi immer etwas Neues zu schaffen, denn »die Inkulturation verpflichtet die Kirche zu einem schwierigen, aber notwendigen Weg«[98]. Es stimmt: »Obwohl diese Prozesse immer langwierig sind, lähmt uns manchmal zu sehr die Angst«, und wir enden als »Beobachter einer sterilen Stagnation der Kirche«[99]. Lasst uns furchtlos sein, stutzen wir dem Heiligen Geist nicht die Flügel.
Wege der Inkulturation in Amazonien
70. Um eine erneuerte Inkulturation des Evangeliums in Amazonien zu erreichen, muss die Kirche auf die dort überlieferte Weisheit hören, den Ältesten wieder eine Stimme geben, die dem Lebensstil der ursprünglichen Gemeinschaften innewohnenden Werte anerkennen und die wertvollen Erzählungen der Völker vor dem Vergessen bewahren. Aus dem Amazonasgebiet haben wir bereits Reichtümer erhalten, die aus den präkolumbianischen Kulturen stammen, »wie die Öffnung für das Handeln Gottes, das Gefühl der Dankbarkeit für die Früchte der Erde, die von Gott verliehene Würde des menschlichen Lebens, die Wertschätzung der Familie, der Sinn für Solidarität und Pflichtbewusstsein bei der gemeinsamen Arbeit, die Bedeutung der Kultur, der Glaube an ein Leben nach dem Tode und viele andere Werte«[100].
71. In diesem Sinne besteht für die indigenen Amazonasvölker die wahre Lebensqualität in einem „buen vivir“, das eine persönliche, familiäre, gemeinschaftliche und kosmische Harmonie beinhaltet und sichtbar wird in ihrer gemeinschaftlichen Lebenseinstellung, an der Fähigkeit, Freude und Erfüllung inmitten eines strengen und einfachen Lebens zu finden, sowie an der verantwortungsvollen Sorge für die Natur, welche die Ressourcen für die nachfolgenden Generationen bewahrt. Die indigenen Völker könnten uns helfen zu erkennen, was eine glückliche Genügsamkeit ist, und in diesem Sinne »haben [sie] uns vieles zu lehren«[101]. Sie verstehen es, mit wenig glücklich zu sein, sie erfreuen sich an Gottes kleinen Gaben, ohne viele Dinge anzuhäufen, sie zerstören nicht ohne Not, sie bewahren die Ökosysteme und sie erkennen, dass die Erde, die sich als großzügige Quelle zu ihrem Lebensunterhalt verschenkt, auch etwas Mütterliches hat, das respektvolle Zärtlichkeit weckt. All dies muss zur Geltung gebracht werden und bei der Evangelisierung berücksichtigt werden.[102]
72. Während wir für sie und mit ihnen kämpfen, sind wir gerufen, »ihre Freunde zu sein, sie anzuhören, sie zu verstehen und die geheimnisvolle Weisheit anzunehmen, die Gott uns durch sie mitteilen will«[103]. Die Bewohner der Städte sollten diese Weisheit zu schätzen wissen und angesichts eines beängstigenden Konsumdenkens und des Phänomens urbaner Vereinsamung zu einem Umdenken gelangen. Die Kirche selbst kann ein Mittel sein, das diese kulturelle Rückbesinnung in einer gelungenen Verbindung mit der Verkündigung des Evangeliums unterstützt. Darüber hinaus wird sie in dem Maße zu einem Instrument der Nächstenliebe, in dem die städtischen Gemeinden nicht nur für ihren eigenen Bereich missionarisch tätig sind, sondern auch die Armen aufnehmen, die vom Elend getrieben aus dem Landesinneren dort ankommen. Und sie wird es in dem Maße, in dem die Gemeinden jungen Migranten beistehen, um ihnen in der Stadt bei der Integration zu helfen, damit sie dort nicht der Verwahrlosung ins Netz gehen. Ein solches kirchliches Wirken aus Nächstenliebe spielt innerhalb eines Inkulturationsprozesses eine wichtige Rolle.
73. Darüber hinaus ist Inkulturation auch etwas Erhebendes und Erfüllendes. Sicherlich verdient die indigene Spiritualität einer gegenseitigen Verbundenheit und Abhängigkeit alles Geschaffenen unsere Wertschätzung, diese Spiritualität der Unentgeltlichkeit, die das Leben als Geschenk liebt, diese Spiritualität einer heiligen Bewunderung der Natur, die uns mit so viel Leben überhäuft. Es geht aber auch darum, dass diese Beziehung zu dem im Kosmos gegenwärtigen Gott immer mehr zu einer persönlichen Beziehung mit jenem Du wird, das die eigene Wirklichkeit erhält und ihr einen Sinn verleihen will, zu einem Du, das uns kennt und liebt:
»Meine Schatten treiben dahin, totes Holz.
Der Stern jedoch wird makellos geboren
über den Händen dieses Kindes,
die meisterhaft die Wasser und die Nacht erobern.
Es muss mir genügen zu wissen,
dass du mich kennst,
zur Gänze, noch vor Anbeginn meiner Tage.«[104]
74. Ebenso steht die Beziehung zu Jesus Christus, dem wahren Gott und wahren Menschen, dem Befreier und Erlöser, nicht in einem unversöhnlichen Widerspruch zu dieser ausgesprochen kosmischen Weltanschauung, welche die indigene Völker kennzeichnet, denn er ist auch der Auferstandene, der alles durchdringt[105]. Für die christliche Erfahrung »finden alle Geschöpfe des materiellen Universums ihren wahren Sinn im menschgewordenen Wort, denn der Sohn Gottes hat in seine Person einen Teil des materiellen Universums aufgenommen, in den er einen Keim der endgültigen Verwandlung hineingelegt hat«[106]. Er ist herrlich und geheimnisvoll gegenwärtig im Fluss, in den Bäumen, in den Fischen, im Wind, da er als Herr über die Schöpfung regiert, ohne je seine verklärten Wunden zu verlieren, und in der Eucharistie nimmt er die Elemente der Welt an und verleiht allem den Sinn einer österlichen Gabe.
Soziale und geistliche Inkulturation
75. Diese Inkulturation muss angesichts der Situation der Armut und Verlassenheit so vieler Einwohner Amazoniens notwendigerweise einen ausgesprochen sozialen Charakter haben und von einer entschlossenen Verteidigung der Menschenrechte geprägt sein, um das Antlitz Christi zum Leuchten zu bringen, der sich »mit besonderer Zärtlichkeit mit den Schwächsten und Ärmsten identifizieren wollte«[107]. Denn »vom Kern des Evangeliums her erkennen wir die enge Verbindung zwischen Evangelisierung und menschlicher Förderung«[108], und das bedeutet für die christlichen Gemeinschaften auch ein klares Engagement für das Reich der Gerechtigkeit durch eine Förderung derer, die ins Abseits geraten sind. Dazu ist eine angemessene Unterweisung der pastoral Tätigen in der Soziallehre der Kirche äußerst wichtig.
76. Gleichzeitig muss die Inkulturation des Evangeliums in Amazonien das Soziale besser mit dem Geistlichen verbinden, damit die Ärmsten nicht außerhalb der Kirche nach einer Spiritualität suchen müssen, die ihrer Sehnsucht nach dem Transzendenten entspricht. Dabei kann es weder um eine entfremdende individualistische Religiosität gehen, die das soziale Bedürfnis nach einem würdigeren Leben zum Schweigen bringt, noch um eine Herabstufung der transzendenten und spirituellen Dimension, so als ob die materielle Entwicklung dem Menschen genügen würde. Von daher sind wir gefordert, diese beiden Dinge nicht nur nebeneinanderzustellen, sondern sie auf einer tieferen Ebene miteinander zu verbinden. So wird die wahre Schönheit des Evangeliums aufleuchten, das zur Fülle des Menschseins führt, das den Einzelnen und den Völkern vollkommene Würde verleiht sowie das Herz und das ganze Leben erfüllt.
Ansatzpunkte für eine Heiligkeit amazonischer Prägung
77. Auf diese Weise können Zeugnisse einer für das Amazonasgebiet charakteristischen Heiligkeit entstehen, die keine Kopien von Modellen anderer Orte sind, einer Heiligkeit, die aus Begegnung und Hingabe, aus Kontemplation und Dienen, aus empfänglicher Einsamkeit und gemeinsamem Leben, aus freudiger Nüchternheit und Kampf für die Gerechtigkeit besteht. Diese Heiligkeit erreicht »jeder auf seinem eigenen Wege«[109], und das gilt auch für die Völker, wo die Gnade sich inkarniert und mit unverwechselbaren Merkmalen aufleuchtet. Stellen wir uns eine Heiligkeit vor, die die Züge des Amazonasgebietes trägt und die dazu berufen ist, die Weltkirche herauszufordern.
78. Ein Prozess der Inkulturation, der nicht nur individuell, sondern auch gemeinschaftlich geschieht, erfordert eine respektvolle und verständnisvolle Liebe zu den Menschen. In einem Großteil Amazoniens hat man diesen Prozess bereits begonnen. Vor mehr als vierzig Jahren betonten die Bischöfe des peruanischen Amazonasgebiets, dass in vielen der in dieser Region lebenden Bevölkerungsgruppen »die Adressaten der Verkündigung, die von einer vielfältigen und sich wandelnden eigenen Kultur geprägt sind, das Evangelium bereits ansatzweise angenommen haben«, da sie »bestimmte Züge einer katholischen Volksfrömmigkeit tragen, die, auch wenn sie vielleicht ursprünglich von pastoralen Mitarbeitern angestoßen wurden, heute etwas sind, das sich das Volk zu eigen gemacht, ja sogar in seinen Akzenten verändert und von Generation zu Generation weitergegeben hat«[110]. Wir sollten nicht vorschnell einige religiöse Ausdrucksformen, die sich spontan aus dem Leben der Völker ergeben, als Aberglaube oder Heidentum bezeichnen. Vielmehr gilt es den Weizen zu erkennen, der inmitten des Unkrautes wächst, denn »in der Volksfrömmigkeit kann man die Art und Weise wahrnehmen, wie der empfangene Glaube in einer Kultur Gestalt angenommen hat und ständig weitergegeben wird«[111].
79. Es ist möglich, sich in irgendeiner Weise auf ein indigenes Symbol zu beziehen, ohne dass man es notwendigerweise als Götzendienst betrachten müsste. Ein Mythos von spirituellem Sinngehalt kann aufgegriffen und muss nicht immer als heidnischer Irrtum angesehen werden. Einige religiöse Feste enthalten eine sakrale Bedeutung und sind Gelegenheiten des Zusammenkommens und der Brüderlichkeit, auch wenn eventuell ein langsamer Reinigungs- oder Reifungsprozess erforderlich ist. Ein echter Missionar befasst sich damit, die berechtigten Anliegen hinter diesen religiösen Ausdrucksweisen zu entdecken, die manchmal unvollkommen und bruchstückhaft sind oder Irrtümer enthalten, und versucht, aus einer inkulturierten Spiritualität heraus darauf eine Antwort zu finden.
80. Dies wird zweifelsohne eine Spiritualität sein, die ausgerichtet ist auf den einen Gott und Herrn. Zugleich soll sie aber auch fähig sein, mit den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen in Kontakt zu kommen, die ein würdiges Leben suchen, die sich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen wollen, die Frieden und Harmonie finden sowie familiäre Probleme lösen wollen, die Heilung ihrer Krankheiten ersehnen und ihre Kinder glücklich aufwachsen sehen wollen. Die schlimmste Gefährdung für sie wäre es, wenn man sie von der Begegnung mit Christus fernhalten würde, indem man ihn als Feind der Freude oder als jemanden darstellt, der den Wünschen und Ängsten der Menschen gegenüber gleichgültig ist[112]. Heute ist es unerlässlich zu zeigen, dass die Heiligkeit den Menschen nichts an »Kraft, Leben oder Freude«[113] nimmt.
Die Inkulturation der Liturgie
81. Die Inkulturation der christlichen Spiritualität in den Kulturen der ursprünglichen Völker findet in den Sakramenten einen besonders wertvollen Weg, weil in ihnen das Göttliche und das Kosmische, die Gnade und die Schöpfung vereint sind. In Amazonien sollten sie nicht als etwas verstanden werden, das mit der Schöpfung nichts zu tun hat. Sie »sind eine bevorzugte Weise, in der die Natur von Gott angenommen wird und sich in Vermittlung des übernatürlichen Lebens verwandelt«[114]. Sie sind eine Vollendung des Geschaffenen, in dem die Natur zum Ort und Instrument der Gnade erhoben wird, um »die Welt auf einer anderen Ebene zu umarmen«[115].
82. In der Eucharistie wollte Gott »auf dem Höhepunkt des Geheimnisses der Inkarnation […] durch ein Stückchen Materie in unser Innerstes gelangen. […] [Sie] vereint Himmel und Erde, umfasst und durchdringt die gesamte Schöpfung«[116]. Aus diesem Grund kann sie eine »Motivation hinsichtlich unserer Sorgen um die Umwelt [sein] und richtet uns darauf aus, Hüter der gesamten Schöpfung zu sein«[117]. »Wir entfliehen [also] nicht der Welt, noch verleugnen wir die Natur, wenn wir Gott begegnen möchten«[118]. Das erlaubt uns, in der Liturgie viele Elemente der intensiven Naturerfahrung der Indigenen aufzugreifen und eigene Ausdrucksformen in den Liedern, Tänzen, Riten, Gesten und Symbolen anzuregen. Bereits das Zweite Vatikanische Konzil hatte zu einem solchen Bemühungen um die Inkulturation der Liturgie bei den indigenen Völkern aufgerufen[119], aber es sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, und wir sind in dieser Richtung kaum vorangekommen[120].
83. Mit dem Sonntag verbindet »die christliche Spiritualität den Wert der Ruhe und des Festes […]. Der Mensch neigt dazu, die kontemplative Ruhe auf den Bereich des Unfruchtbaren und Unnötigen herabzusetzen, und vergisst dabei, dass man so dem Werk, das man vollbringt, das Wichtigste nimmt: seinen Sinn. Wir sind berufen, in unser Handeln eine Dimension der Empfänglichkeit und der Unentgeltlichkeit einzubeziehen«[121]. Die indigenen Völker wissen um diese Unentgeltlichkeit und gesunde kontemplative Muße. Unsere Feiern sollten ihnen helfen, diese Erfahrung in der Sonntagsliturgie zu machen und dem Licht des Wortes und der Eucharistie zu begegnen, das unser konkretes Leben erhellt.
84. Die Sakramente zeigen und vermitteln den nahen Gott, der barmherzig zu seinen Kindern kommt, um sie zu heilen und zu stärken. Sie müssen daher vor allem für die Armen zugänglich sein und dürfen niemals aus finanziellen Gründen verweigert werden. Auch ist angesichts der Armen und Vergessenen des Amazonasgebietes kein Platz für eine Disziplin, die ausschließt und entfernt, weil sie auf diese Weise von einer Kirche, die zu einer Zollstation geworden ist, letztlich verworfen werden. Vielmehr gilt: »In den schwierigen Situationen, welche die am meisten Bedürftigen erleben, muss die Kirche besonders achtsam sein, um zu verstehen, zu trösten, einzubeziehen, und sie muss vermeiden, diesen Menschen eine Reihe von Vorschriften aufzuerlegen, als seien sie felsenstark. Damit bewirkt man nämlich im Endeffekt, dass sie sich gerade von der Mutter verurteilt und verlassen fühlen, die berufen ist, ihnen die Barmherzigkeit Gottes nahezubringen«[122]. Für die Kirche kann die Barmherzigkeit zu einem rein romantischen Ausdruck werden, wenn sie nicht konkret im pastoralen Wirken sichtbar wird.[123]
Die Inkulturation der Dienste und Ämter
85. Die Inkulturation muss sich auch auf konkret erfahrbare Weise in den kirchlichen Organisationsformen und in den kirchlichen Ämtern entwickeln und widerspiegeln. Wenn Spiritualität inkulturiert wird, wenn Heiligkeit inkulturiert wird, wenn das Evangelium selbst inkulturiert wird, können wir nicht umhin, auch hinsichtlich der Art und Weise, wie kirchliche Dienste strukturiert und gelebt werden, an Inkulturation zu denken. Die kirchliche Pastoral ist in Amazonien nicht sehr präsent, was zum Teil auf die immense territoriale Ausdehnung mit vielen schwer zugänglichen Orten, auf die große kulturelle Vielfalt, auf die schwerwiegenden sozialen Probleme wie auch auf die Entscheidung einiger Völker, sich abzuschotten, zurückzuführen ist. Dies kann uns nicht gleichgültig lassen und erfordert eine diesen Umständen entsprechende mutige Antwort der Kirche.
86. Es ist notwendig, dass der kirchliche Dienst so gestaltet wird, dass er einer größeren Häufigkeit der Eucharistiefeier dient, auch bei den Gemeinschaften, die ganz entlegen und verborgen sind. In Aparecida konnte man die Klage vieler Amazonasgemeinden hören, die »über lange Zeit die sonntägliche Eucharistiefeier entbehren müssen«[124]. Aber gleichzeitig werden Amtsträger gebraucht, die das Empfinden und die Kulturen des Amazonasgebietes von innen her verstehen können.
87. Die Art und Weise der Gestaltung des Lebens und der Ausübung des Priesteramtes ist nicht monolithisch und nimmt an verschiedenen Orten der Erde unterschiedliche Ausformungen an. Deshalb ist es wichtig, zu bestimmen, was dem Priester in besonderer Weise zukommt, was nicht delegierbar ist. Die Antwort liegt im heiligen Sakrament der Weihe begründet, das ihn Christus, dem Priester, gleichgestaltet. Und die erste Schlussfolgerung ist, dass dieser ausschließliche Charakter, der in den heiligen Weihen empfangen wird, ihn allein befähigt, der Eucharistie vorzustehen[125]. Das ist sein spezifischer, vorrangiger und nicht delegierbarer Auftrag. Einige meinen, dass das, was den Priester auszeichnet, die Macht ist, die Tatsache, dass er die höchste Autorität innerhalb der Gemeinschaft ist. Aber der heilige Johannes Paul II. erklärte, dass, obwohl das Priestertum als „hierarchisch“ betrachtet wird, dieser Dienst keine Überordnung gegenüber den anderen bedeutet, sondern dass »sie völlig auf die Heiligkeit der Glieder des mystischen Leibes Christi ausgerichtet ist«[126]. Wenn gesagt wird, dass der Priester „Christus das Haupt“ darstellt, dann bedeutet das vor allem, dass Christus die Quelle der Gnade ist: Er ist das Haupt der Kirche, denn er hat »die Kraft, allen Gliedern der Kirche Gnade einzuflößen«[127].
88. Der Priester ist Zeichen dieses Hauptes, das die Gnade vor allem im Feiern der Eucharistie ausgießt, die Quelle und Höhepunkt allen christlichen Lebens ist[128]. Darin besteht seine große Amtsgewalt, die nur im Weihesakrament empfangen werden kann. Deshalb kann nur er sagen: „Das ist mein Leib“. Auch andere Worte kann nur er sprechen: „Ich spreche dich los von deinen Sünden“. Denn die sakramentale Vergebung steht im Dienst einer würdigen Eucharistiefeier. Diese beiden Sakramente bilden die Mitte seiner exklusiven Identität[129].
89. Unter den besonderen Umständen Amazoniens, vor allem im tropischen Regenwald und in abgelegeneren Gebieten, muss ein Weg gefunden werden, um diesen priesterlichen Dienst zu gewährleisten. Die Laien können das Wort verkünden, unterrichten, ihre Gemeinschaften organisieren, einige Sakramente feiern, verschiedene Ausdrucksformen für die Volksfrömmigkeit entwickeln und die vielfältigen Gaben, die der Geist über sie ausgießt, entfalten. Aber sie brauchen die Feier der Eucharistie, denn sie »baut die Kirche«[130], und daraus folgt, dass die christliche Gemeinde »aber nur auferbaut [wird], wenn sie Wurzel und Angelpunkt in der Feier der Eucharistie hat«[131]. Wenn wir wirklich glauben, dass dies so ist, ist es dringend notwendig zu verhindern, dass den Amazonasvölkern diese Nahrung des neuen Lebens und des Sakraments der Versöhnung vorenthalten wird.
90. Diese drängende Notwendigkeit veranlasst mich, alle Bischöfe, besonders die Lateinamerikas, zu ermutigen, nicht nur das Gebet um Priesterberufungen zu fördern, sondern auch großzügiger zu sein und diejenigen, die eine missionarische Berufung zeigen, dazu zu bewegen, sich für das Amazonasgebiet zu entscheiden[132]. Gleichzeitig ist es notwendig, die Struktur und den Inhalt sowohl der Erstausbildung als auch der ständigen Weiterbildung der Priester gründlich zu überprüfen, damit sie die für den Dialog mit den Kulturen des Amazonasgebiets erforderlichen Haltungen und Fähigkeiten erwerben können. Diese Ausbildung sollte in hohem Maße pastoral sein und ein Wachstum priesterlicher Barmherzigkeit fördern[133].
Gemeinschaften voller Leben

91. Andererseits ist die Eucharistie das große Sakrament, das die Einheit der Kirche darstellt und verwirklicht[134], und sie wird gefeiert, »damit wir, die wir weit verstreut leben und einander fremd und gleichgültig sind, vereint und gleichberechtigt zu Freunden werden«[135]. Wer der Eucharistie vorsteht, muss Sorge tragen für die Gemeinschaft, die keine verarmte Einheit ist, sondern die vielfältigen Reichtümer an Gaben und Charismen aufnimmt, die der Geist in der Gemeinde ausgießt.
92. Deshalb erfordert die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt, dass dieser vielgestaltige Reichtum entfaltet wird. Priester werden benötigt, dies schließt aber nicht aus, dass für gewöhnlich die ständigen Diakone – die im Amazonasgebiet noch viel mehr sein sollten –, die Ordensfrauen und die Laien selbst wichtige Verantwortung für das Wachstum der Gemeinschaften übernehmen und dass sie in der Ausübung dieser Aufgaben dank einer angemessenen Begleitung reifen.
93. Es geht also nicht nur darum, eine größere Präsenz der geweihten Amtsträger zu ermöglichen, die die Eucharistie feiern können. Dies wäre ein sehr begrenztes Ziel, wenn wir nicht auch versuchen würden, neues Leben in den Gemeinden zu wecken. Wir müssen die Begegnung mit dem Wort und das Wachstum in der Heiligkeit durch verschiedene Laiendienste fördern, was eine biblische, dogmatische, spirituelle und praktische Ausbildung als auch verschiedene Programme zur Fortbildung voraussetzt.
94. Eine Kirche mit amazonischen Gesichtszügen erfordert die stabile Präsenz reifer und mit entsprechenden Vollmachten ausgestatteter Laien-Gemeindeleiter[136], die die Sprachen, Kulturen, geistlichen Erfahrungen sowie die Lebensweise der jeweiligen Gegend kennen und zugleich Raum lassen für die Vielfalt der Gaben, die der Heilige Geist in uns sät. Denn dort, wo eine besondere Notwendigkeit besteht, hat der Heilige Geist bereits für die Charismen gesorgt, die darauf antworten können. Dies setzt in der Kirche die Fähigkeit voraus, der Kühnheit des Geistes Raum zu geben sowie vertrauensvoll und konkret die Entwicklung einer eigenen kirchlichen Kultur zu ermöglichen, die von Laien geprägt ist. Die Herausforderungen Amazoniens verlangen von der Kirche eine besondere Anstrengung, um eine Präsenz in der Fläche zu erreichen, was nur zu verwirklichen ist, wenn die Laien eine wirksame zentrale Rolle innehaben.
95. Viele Personen des geweihten Lebens haben ihre Kräfte und einen großen Teil ihres Lebens für die Verkündigung des Reiches Gottes im Amazonasgebiet hingegeben. Das geweihte Leben nimmt mit seiner Fähigkeit zum Dialog, zur Synthese, zur konkreten Gestaltung und zur Prophetie in dieser pluralen und harmonischen Zusammensetzung der Kirche Amazoniens einen besonderen Platz ein. Aber es bedarf einer neuen Anstrengung der Inkulturation, welche die Kreativität, den missionarischen Mut, die Sensibilität und die besondere Stärke des Gemeinschaftslebens miteinbezieht.
96. Die Basisgemeinden boten echte Erfahrungen von Synodalität auf dem Weg der Evangelisierung der Kirche in Amazonien, wenn es ihnen gelang, die Verteidigung der sozialen Rechte mit der missionarischen Verkündigung und der Spiritualität zu verbinden. Oft waren sie »Schulen der Ausbildung von Christen, die sich als Jünger und Missionare des Herrn engagiert für ihren Glauben eingesetzt haben. Viele ihrer Mitglieder haben sogar ihr Leben dafür hingegeben.«[137]
97. Ich ermutige zur Vertiefung der gemeinsamen Aufgabe, die mittels dem kirchlichen Netzwerk Amazoniens REPAM und anderen Vereinigungen vollbracht wird, um zu festigen, was schon die Bischofsversammlung in Aparecida gefordert hat, nämlich »zwischen den Ortskirchen der verschiedenen südamerikanischen Länder, die sich im Amazonasbecken befinden, eine Gesamtpastoral mit jeweils angepassten unterschiedlichen Prioritäten [zu] etablieren«[138]. Dies gilt besonders für die Beziehung zwischen benachbarten Ortskirchen.
98. Abschließend möchte ich daran erinnern, dass unsere Planungen nicht immer stabile Gemeinschaften zum Ziel haben können, da es im Amazonasgebiet eine große interne Mobilität und eine ständige Migration – oft eine Pendelmigration – gibt und »die Region „faktisch“ zum Migrationskorridor geworden« ist[139]. Die »amazonische Transhumanz ist als pastorales Problem bisher weder gut verstanden noch angemessen bearbeitet worden«[140]. Aus diesem Grund müssen wir an Gruppen von Wandermissionaren denken, und »die Ordensfrauen und -männer sollte man dabei unterstützen, sich an die Seite der Ausgeschlossenen und Ärmsten zu begeben, um mit ihnen auf dem Weg zu sein«[141]. Andererseits sind hier auch unsere städtischen Gemeinden gefragt, vor allem in den Peripherien einfallsreich und großzügig verschiedene Angebote zur Begleitung und Aufnahme für die Familien und die jungen Menschen, die aus dem Landesinneren zu ihnen kommen, zu entwickeln.
Die Kraft und die Gabe der Frauen
99. In Amazonien gibt es Gemeinschaften, die lange Zeit hindurch sich gehalten und den Glauben weitergegeben haben, ohne dass dort – manchmal jahrzehntelang – ein Priester vorbeigekommen wäre. Dies ist der Präsenz von starken und engagierten Frauen zu verdanken, die, gewiss berufen und angetrieben vom Heiligen Geist, tauften, Katechesen hielten, den Menschen das Beten beibrachten und missionarisch wirkten. Jahrhundertelang hielten die Frauen die Kirche an diesen Orten mit bewundernswerter Hingabe und leidenschaftlichem Glauben aufrecht. Mit ihrem Zeugnis haben sie uns alle bei der Synode angerührt.
100. Dies ist eine Einladung an uns, unseren Blick zu weiten, damit unser Verständnis von Kirche nicht auf funktionale Strukturen reduziert wird. Ein solcher Reduktionismus würde uns zu der Annahme veranlassen, dass den Frauen nur dann ein Status in der Kirche und eine größere Beteiligung eingeräumt würden, wenn sie zu den heiligen Weihen zugelassen würden. Aber eine solche Sichtweise wäre in Wirklichkeit eine Begrenzung der Perspektiven: Sie würde uns auf eine Klerikalisierung der Frauen hinlenken und den großen Wert dessen, was sie schon gegeben haben, schmälern als auch auf subtile Weise zu einer Verarmung ihres unverzichtbaren Beitrags führen.
101. Jesus Christus zeigt sich als der Bräutigam der Eucharistie feiernden Gemeinschaft in der Gestalt eines Mannes, der ihr vorsteht als Zeichen des einen Priesters. Dieser Dialog zwischen Bräutigam und Braut, der sich in der Anbetung vollzieht und die Gemeinschaft heiligt, sollte nicht auf einseitige Fragestellungen hinsichtlich der Macht in der Kirche verengt werden. Denn der Herr wollte seine Macht und seine Liebe in zwei menschlichen Gesichtern kundtun: das seines göttlichen menschgewordenen Sohnes und das eines weiblichen Geschöpfes, Maria. Die Frauen leisten ihren Beitrag zur Kirche auf ihre eigene Weise und indem sie die Kraft und Zärtlichkeit der Mutter Maria weitergeben. Auf diese Weise bleiben wir nicht bei einem funktionalen Ansatz stehen, sondern treten ein in die innere Struktur der Kirche. So verstehen wir in der Tiefe, warum sie ohne die Frauen zusammenbricht, so wie viele Gemeinschaften in Amazonien auseinandergefallen wären, wenn es dort keine Frauen gegeben hätte, die sie aufrechterhalten, bewahrt und sich ihrer angenommen hätten. Hier wird sichtbar, was ihre spezifische Macht ist.
102. Wir müssen die vom Volk geschätzten Fähigkeiten, welche die Frauen im Amazonasgebiet so in den Mittelpunkt gerückt haben, weiterhin fördern, auch wenn die Gemeinden heute neuen Gefahren ausgesetzt sind, die es zu anderen Zeiten nicht gab. Die gegenwärtige Situation verlangt, dass wir das Entstehen anderer spezifisch weiblicher Dienste und Charismen anregen, die auf die besonderen Bedürfnisse der Amazonasvölker in diesem Moment der Geschichte reagieren.
103. In einer synodalen Kirche sollten die Frauen, die in der Tat eine zentrale Rolle in den Amazonasgemeinden spielen, Zugang zu Aufgaben und auch kirchlichen Diensten haben, die nicht die heiligen Weihen erfordern, und es ihnen ermöglichen, ihren eigenen Platz besser zum Ausdruck zu bringen. Es sei daran erinnert, dass ein solcher Dienst Dauerhaftigkeit, öffentliche Anerkennung und eine Beauftragung durch den Bischof voraussetzt. Das bedeutet auch, dass Frauen einen echten und effektiven Einfluss in der Organisation, bei den wichtigsten Entscheidungen und bei der Leitung von Gemeinschaften haben, ohne dabei jedoch ihren eigenen weiblichen Stil aufzugeben.
Horizonte jenseits der Konflikte erweitern
104. Es kann vorkommen, dass an einem bestimmten Ort die in der Pastoral Tätigen für die anstehenden Probleme sehr unterschiedliche Lösungen für naheliegend halten und deshalb scheinbar entgegengesetzte kirchliche Herangehensweisen befürworten. In solch einem Fall ist es wahrscheinlich, dass die wahre Antwort auf die Herausforderungen der Evangelisierung darin besteht, beide Lösungsansätze zu überwinden und andere, vielleicht ungeahnte, bessere Wege zu finden. Der Konflikt wird auf einer höheren Ebene überwunden, wo sich jede der beiden Seiten mit der jeweils anderen zu etwas Neuem verbindet, aber dennoch sich selbst treu bleibt. Alles entscheidet sich »auf einer höheren Ebene, welche die wertvollen innewohnenden Möglichkeiten und die Polaritäten im Streit beibehält«[142]. Andernfalls verstricken wir uns im Konflikt, »verlieren wir die Perspektive, unsere Horizonte werden kleiner, und die Wirklichkeit selbst zerbröckelt«[143].
105. Dies bedeutet keineswegs, Probleme zu relativieren, ihnen auszuweichen oder die Dinge so zu belassen, wie sie sind. Wahre Lösungen werden nie dadurch erreicht, dass man die Kühnheit verwässert, sich vor konkreten Anforderungen drückt oder die Schuld woanders sucht. Im Gegenteil, der Ausweg wird durch ein „Überfließen“ gefunden, indem man über die Dialektik, die die Sicht begrenzt, hinausgeht, um das Größere zu erkennen, das Gott uns schenken will. Aus diesem mutig und engagiert angenommenen Geschenk, aus dieser unerwarteten Gabe, die eine neue und größere Kreativität weckt, werden wie aus einer üppigen Quelle die Antworten fließen, die die Dialektik uns nicht sehen ließ. In seinen Anfängen verbreitete sich der christliche Glaube in bewundernswerter Weise dank dieser Logik; sie ermöglichte es ihm, sich von seinem hebräischen Ursprung her in den griechisch-römischen Kulturen zu inkarnieren und bei seinem Übergang verschiedene Gestalt anzunehmen. Ähnlich fordert uns Amazonien in diesem Moment der Geschichte heraus, begrenzte Perspektiven und pragmatische Lösungen, die bei Teilaspekten der großen Herausforderungen stehen bleiben, zu überwinden, um nach breiter angelegten und kühneren Wegen der Inkulturation zu suchen.
Ökumenisches und interreligiöses Zusammenleben
106. In einem plurireligiösen Amazonien brauchen wir Gläubigen Möglichkeiten zum Gespräch und zum gemeinsamen Einsatz für das Gemeinwohl und die Förderung der Ärmsten. Wir brauchen nicht irgendwelche Abstriche zu machen oder mit unseren eigenen Überzeugungen, die uns viel bedeuten, hinter dem Berg zu halten, um andersdenkenden Menschen begegnen zu können. Wenn einer glaubt, dass der Heilige Geist in denen, die anders sind, wirken kann, dann wird er versuchen, sich von diesem Licht bereichern zu lassen, aber er wird es aus dem Innersten seiner eigenen Überzeugungen und seiner eigenen Identität heraus aufnehmen. Denn je tiefer, solider und reicher eine Identität ist, desto mehr wird sie andere mit ihrem spezifischen Beitrag bereichern.
107. Wir Katholiken besitzen in der Heiligen Schrift einen Schatz, den andere Religionen nicht annehmen, auch wenn sie manchmal mit Interesse darin lesen und sogar einige ihrer Inhalte schätzen lernen. Wir versuchen etwas Ähnliches zu tun im Blick auf die heiligen Texte anderer Religionen und Religionsgemeinschaften, deren »Vorschriften und Lehren […] nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet«[144]. Wir haben ebenso einen großen Reichtum in den sieben Sakramenten, die einige christliche Gemeinschaften nicht in ihrer Gesamtheit oder im gleichen Sinne annehmen. Wir glauben fest an Jesus als den einzigen Erlöser der Welt, gleichzeitig hegen wir eine tiefe Verehrung für seine Mutter. Obwohl wir wissen, dass dies nicht bei allen christlichen Konfessionen der Fall ist, fühlen wir uns verpflichtet, Amazonien den Reichtum dieser herzlichen mütterlichen Liebe zu vermitteln, als deren Hüter wir uns fühlen. Und so werde ich dieses Schreiben dann mit einigen Worten an Maria beschließen.
108. All das sollte uns nicht zu Feinden machen. In einem wahren Geist des Dialogs wächst die Fähigkeit, den Sinn dessen zu verstehen, was der andere sagt und tut, auch wenn man es nicht als eigene Überzeugung für sich selbst übernehmen kann. Auf diese Weise wird es möglich, aufrichtig zu sein und das, was wir glauben, nicht zu verbergen, dabei aber doch weiter im Gespräch zu bleiben, Berührungspunkte zu suchen und vor allem gemeinsam für das Wohl Amazoniens zu arbeiten und zu kämpfen. Die Kraft dessen, was alle Christen eint, ist von unermesslichem Wert. Wir schenken dem, was uns trennt, so viel Aufmerksamkeit, dass wir manchmal das, was uns verbindet, nicht mehr schätzen oder würdigen. Und was uns verbindet, ist das, was es uns möglich macht, in der Welt zu sein, ohne von irdischer Immanenz, geistiger Leere, bequemem Egozentrismus, oder einem konsumorientierten und selbstzerstörerischen Individualismus verschlungen zu werden.
109. Alle Christen sind wir eins im Glauben an Gott, den Vater, der uns das Leben schenkt und uns so sehr liebt. Uns verbindet der Glaube an Jesus Christus, den einzigen Erlöser, der uns mit seinem heiligen Blut und seiner glorreichen Auferstehung befreit hat. Uns eint die Sehnsucht nach seinem Wort, das unsere Schritte leitet. Uns eint das Feuer des Geistes, das uns zur Mission antreibt. Uns verbindet das neue Gebot, das Jesus uns hinterlassen hat, die Suche nach einer Zivilisation der Liebe, die Leidenschaft für das Reich, das mit ihm zu errichten der Herr uns ruft. Uns eint der Kampf für Frieden und Gerechtigkeit. Uns eint die Überzeugung, dass nicht alles mit diesem Leben einmal endet, sondern dass wir zum himmlischen Festmahl berufen sind, wo Gott alle Tränen trocknen und entgegennehmen wird, was wir für die Leidenden getan haben.
110. All das verbindet uns. Warum sollten wir dann nicht auch gemeinsam kämpfen, gemeinsam beten und Seite an Seite arbeiten, um die Armen Amazoniens zu verteidigen, um das heilige Antlitz des Herrn sichtbar zu machen und uns seiner Schöpfung anzunehmen?

Schluss
Die Mutter Amazoniens
111. Nachdem ich einige Visionen geteilt habe, ermutige ich alle, auf konkreten Wegen weiterzugehen, die die Realität des Amazonasgebietes verwandeln und es von den Übeln, die es heimsuchen, befreien können. Richten wir nun unseren Blick auf Maria, die Christus uns zur Mutter gegeben hat. Obgleich sie die eine Mutter aller ist, zeigt sie sich in Amazonien auf verschiedene Weisen. Wir wissen, dass »die Indigenen auf vielfältige Weise in lebendiger Beziehung zu Jesus Christus stehen; aber vor allem der marianische Weg hat zu dieser Begegnung geführt«[145]. Angesichts der Schönheit des Amazonasgebiets, die wir bei der Vorbereitung und Durchführung der Synode immer mehr entdecken durften, halte ich es für das Beste, dieses Schreiben mit einem Gebet zur Gottesmutter zu beschließen:
Mutter des Lebens,
in deinem mütterlichen Schoß nahm Jesus Gestalt an,
er, der Herrscher über alles Seiende.
Als der Auferstandene hat er dich mit seinem Licht verwandelt
und zur Königin der ganzen Schöpfung gemacht.
Deshalb bitten wir dich, Maria,
herrsche im pochenden Herzen Amazoniens.

Zeige dich als Mutter aller Kreatur,
in der Schönheit der Blumen, der Flüsse,
des großen Flusses, der dieses Gebiet durchzieht,
und all dessen, was sich in seinen Wäldern regt.
Beschütze mit deiner Liebe diese überbordende Schönheit.

Bitte Jesus, dass er seine ganze Liebe ausgieße
über die Männer und Frauen, die dort leben,
damit sie fähig werden,
diese Schönheit zu bewundern und zu bewahren.

Gib, dass dein Sohn in ihren Herzen geboren wird,
damit er in Amazonien,
in seinen Völkern und Kulturen erstrahle
mit dem Licht seines Wortes, mit dem Trost seiner Liebe,
mit seiner Botschaft der Brüderlichkeit und Gerechtigkeit.

Gib, dass auch bei jeder Eucharistiefeier
sich in uns so großes Staunen regt
über die Herrlichkeit des Vaters.

Mutter, sieh auf die Armen Amazoniens,
denn ihre Heimat wird weiter zerstört
für schäbige Interessen.
Wie viel Schmerz und Elend,
wie viel Verwahrlosung und Rücksichtslosigkeit
in diesem reich gesegneten Land
übervoll von Leben!

Rühre die Mächtigen in ihrem Empfinden an,
denn, obgleich wir das Gefühl haben, es sei zu spät,
rufst du uns zu retten,
was noch am Leben ist.

Mutter mit durchbohrtem Herzen,
die du in deinen gedemütigten Kindern
und in der verwundeten Natur leidest,
herrsche du in Amazonien
zusammen mit deinem Sohn.
Herrsche du, auf dass sich keiner mehr
als Herr des Werkes Gottes fühle.

Auf dich vertrauen wir, Mutter des Lebens,
verlass uns nicht
in dieser dunklen Stunde.
Amen.
Gegeben zu Rom, bei Sankt Johannes im Lateran, am 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn, im Jahr 2020, dem siebten meines Pontifikats.

[1] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 49: AAS 107 (2015), 866.
[2] Instrumentum laboris, 45.
[3] Ana Varela Tafur, »Timareo«, in: Lo que no veo en visiones, Lima 1992.
[4] Jorge Vega Márquez, »Amazonia solitária«, in: Poesía obrera, Cobija / Bolivien 2009, 39.
[5] Red Eclesial Panamazónica (REPAM), Brasilien, Síntesis del aporte al Sínodo, 120; vgl. Instrumentum laboris, 45.
[6] Ansprache an die Jugendlichen, São Paolo (10. Mai 2007), 2: L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 37 (2007), Nr. 21 (25. Mai 2007), 6.
[7] Vgl. Alberto C. Araújo, »Imaginario amazónico«, in: Amazonia real: amazoniareal.com.br. (29. Januar 2014).
[8] Paul VI., Enzyklika Populorum progressio (26. März 1967), 57: AAS 59 (1967), 285.
[9] Johannes Paul II., Ansprache an die Päpstliche Akademie der Sozialwissenschaften (27. April 2001), 4: AAS 93 (2001), 600.
[10] Vgl. Instrumentum laboris, 41.
[11] 5. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Schlussdokument von Aparecida (29. Juni 2007), 473.
[12] Ramón Iribertegui, Amazonas: El hombre y el caucho, hrsg. Apostolisches Vikariat von Puerto Ayacucho / Venezuela, Monographie, Nr. 4, Caracas 1987, 307ff.
[13] Vgl. Amarílis Tupiassú, »Amazônia, das travessias lusitanas à literatura de até agora«, in: Estudos Avançados, Bd. 19, Nr. 53, São Paolo (Januar/April 2005): »Tatsächlich ging nach dem Ende der ersten Kolonialisierung der Weg Amazoniens als eine der weltlichen Gier unterworfene Region weiter. Nun geschah dies dank einer neuen Rhetorik […] seitens von „Zivilisationsbringern“, die nicht einmal einer Personifizierung bedürfen, um die neuen Facetten der alten Auslöschung, die jetzt als langsamer Tod daherkommt, zu erzeugen und zu vermehren.«
[14] Bischöfe des brasilianischen Amazonasgebiets, Carta al pueblo de Dios, Santarém / Brasilien (6. Juli 2012).
[15] Johannes Paul II., Botschaft zum Weltfriedenstag 1998, 3: AAS 90 (1998), 150.
[16] 3. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Schlussdokument von Puebla (23. März 1979), 6.
[17] Instrumentum laboris, 6. Mit dem Breve Veritas ipsa (2. Juni 1537) verurteilte Paul III. die Rassenthesen, indem er den Indios – ob sie nun Christen waren oder nicht – die Würde der menschlichen Person zuerkannte. Er sprach ihnen das Recht auf Besitz zu und verbot ihre Versklavung. Er sagte, dass »sie Menschen sind wie die anderen […] und ihrer Freiheit und des Besitzes ihres Hab und Guts nicht beraubt werden dürfen, selbst wenn sie den Glauben an Jesus Christus noch nicht angenommen haben«. Diese Lehre haben die Päpste immer wieder bekräftigt: Gregor XIV. in der Bulle Cum sicuti (28. April 1591); Urban VIII. in der Bulle Commissum Nobis (22. April 1639); Benedikt XIV. in der an die Bischöfe Brasiliens gerichteten Bulle Immensa Pastorum Principis (20. Dezember 1741); Gregor XVI. im Breve In supremo (3. Dezember 1839); Leo XIII. im Brief an die Bischöfe Brasiliens über die Sklaverei (5. Mai 1888); Johannes Paul II. in der Botschaft an die Ureinwohner Amerikas, Santo Domingo (12. Oktober 1992), 2: L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 22 (1992), Nr. 45 (6. November 1992), 13.
[18] Frederico Benício de Sousa Costa, Carta pastoral (1909), hrsg. Imprensa do governo do Estado de Amazonas, Manaus 1994, 83.
[19] Instrumentum laboris, 7.
[20] Ansprache anlässlich des 2. Welttreffens der Volksbewegungen, Santa Cruz de la Sierra / Bolivien (9. Juli 2015): L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 45 (2015), Nr. 29 (17. Juli 2015), 15.
[21] Ansprache bei der Begegnung mit den Völkern Amazoniens, Puerto Maldonado / Peru (19. Januar 2018): AAS 110 (2018), 300.
[22] Instrumentum laboris, 24.
[23] Yana Lucila Lema, Tamyahuan Shamakupani (Con la lluvia estoy viviendo), 1, abrufbar unter: http://siwarmayu.com/es/yana-lucila-lema-6-poemas-de-tamyawan-shamukupani-con-la-lluvia-estoy-viviendo/.
[24] Ecuadorianische Bischofskonferenz, Cuidemos nuestro planeta (20. April 2012), 3.
[25] Nr. 142: AAS 107 (2015), 904-905.
[26] Nr. 82.
[27] Ebd., 83.
[28] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 239: AAS 105 (2013), 1116.
[29] Ebd., 218: AAS 105 (2013), 1110.
[30] Ebd.
[31] Vgl. Instrumentum laboris, 57.
[32] Vgl. Evaristo Eduardo de Miranda, Quando o Amazonas corria para o Pacífico, Petrópolis 2007, 83-93.
[33] Juan Carlos Galeano, »Paisajes«, in Amazonia y otros poemas, hrsg. Universidad Externado de Colombia, Bogotá 2011, 31.
[34] Javier Yglesias, »Llamado«, in: Revista peruana de literatura, Nr. 6 (Juni 2007), 31.
[35] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 144: AAS 107 (2015), 905.
[36] Nachsynodales Apostolisches Schreiben Christus vivit (25. März 2019), 186.
[37] Ebd., 200.
[38] Videobotschaft für das Welttreffen mit den indigenen Jugendlichen, Soloy / Panama (18. Januar 2019).
[39] Mario Vargas Llosa, Prolog aus El Hablador, Madrid (8. Oktober 2007).
[40] Nachsynodales Apostolisches Schreiben Christus vivit (25. März 2019), 195.
[41] Johannes Paul II., Enzyklika Centesimus annus (1. Mai 1991), 50: AAS 83 (1991), 856.
[42] 5. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Schlussdokument von Aparecida (29. Juni 2007), 97.
[43] Ansprache bei der Begegnung mit den Völkern Amazoniens, Puerto Maldonado / Peru (19. Januar 2018): L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 48 (2018), Nr. 4 (26. Januar 2018), 13.
[44] Instrumentum laboris 123, e.
[45] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 144: AAS 107 (2015), 906.
[46] Vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate (29. Juni 2009), 51: AAS 101 (2009), 687: »Die Natur ist besonders in unserer Zeit so sehr in die Dynamik der sozialen und kulturellen Abläufe integriert, dass sie fast keine unabhängige Variable mehr darstellt. Die fortschreitende Wüstenbildung und die Verelendung mancher Agrargebiete sind auch Ergebnis der Verarmung der dort wohnenden Bevölkerungen und der Rückständigkeit.«
[47] Botschaft zum Weltfriedenstag 2007, 8: L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 36 (2006), Nr. 51/52 (22. Dezember 2006), 10.
[48] Enzylika Laudato si’ (24. Mai 2015), 16, 91, 117, 138, 240: AAS 107 (2015), 854, 884, 894, 903, 941.
[49] Dokument Bolivia: informe país. Consulta pre sinodal (2019), 36; vgl. Instrumentum laboris, 23.
[50] Instrumentum laboris, 26.
[51] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 146: AAS 107 (2015), 906.
[52] Documento con aportes al Sínodo de la Diócesis de San José del Guaviare y de la Arquidiócesis de Villavicencio y Granada (Kolumbien); vgl. Instrumentum laboris, 17.
[53] Euclides da Cunha, Los Sertones (Os Sertões), Buenos Aires 1946, 65-66.
[54] Pablo Neruda, »Amazonas«, in Canto General (1938), I, IV.
[55] REPAM, Dokument Eje de Fronteras. Preparación para el Sínodo de la Amazonia, Tabatinga / Brasilen (13. Februar 2019), 3; vgl. Instrumentum laboris, 8.
[56] Amadeu Thiago de Mello, Amazonas, patria da agua.
[57] Vinicius de Moraes, Para vivir un gran amor, Buenos Aires 2013, 166.
[58] Juan Carlos Galeano, »Los que creyeron«, in: Amazonia y otros poemas, hrsg. Universidad Externado de Colombia, Bogotá 2011, 44.
[59] Harald Sioli, A Amazônia, Petrópolis 1985, 60.
[60] Johannes Paul II., Ansprache an die Teilnehmer des Kongresses zum Thema „Umwelt und Gesundheit“ (24. März 1997), 2: L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 27 (1997), Nr. 30 (25. Juli 1997), 12.
[61] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 34: AAS 107 (2015), 860.
[62] Vgl. ebd., 28-31: AAS 107 (2015), 858-859.
[63] Ebd., 38: AAS 107 (2015), 862.
[64] Vgl. 5. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Schlussdokument von Aparecida (29. Juni 2007), 86.
[65] Vgl. Enzyiklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 38: AAS 107 (2015), 862.
[66] Vgl. ebd., 144, 187: AAS 107 (2015), 905-906, 921.
[67] Vgl. ebd., 183: AAS 107 (2015), 920.
[68] Ebd., 53: AAS 107 (2015), 868.
[69] Vgl. ebd., 49: AAS 107 (2015), 866.
[70] Vorbereitungsdokument für die Sonderversammlung der Bischofssynode für das Amazonasgebiet, 8.
[71] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 56: AAS 107 (2015), 869.
[72] Ebd., 59: AAS 107 (2015), 870.
[73] Ebd., 33: AAS 107 (2015), 860.
[74] Ebd., 220: AAS 107 (2015), 934.
[75] Ebd., 215: AAS 107 (2015), 932.
[76] Sui Yun, Cantos para el mendigo y el rey, Wiesbaden 2000.
[77] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 100: AAS 107 (2015), 887.
[78] Ebd., 204: AAS 107 (2015), 928.
[79] Vgl. Dokumente von Santarém (1972) und Manaus (1997) in: Nationale Bischofskonferenz von Brasilien, Desafio missionário. Documentos da Igreja na Amazônia, Brasilia 2014, 9-28 und 67-84.
[80] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 220: AAS 105 (2013), 1110.
[81] Ebd., 164: AAS 105 (2013), 1088-1089.
[82] Ebd., 165: AAS 105 (2013), 1089.
[83] Ebd., 161: AAS 105 (2013), 1087.
[84] So das Zweite Vatikanische Konzil in Nr. 44 der Pastoralkonstitution Gaudium et spes: »Von Beginn ihrer Geschichte an hat [die Kirche] gelernt, die Botschaft Christi in der Vorstellungswelt und Sprache der verschiedenen Völker auszusagen und darüber hinaus diese Botschaft mit Hilfe der Weisheit der Philosophen zu verdeutlichen, um so das Evangelium sowohl dem Verhältnis aller als auch berechtigten Ansprüchen der Gebildeten angemessen zu verkünden. Diese in diesem Sinne angepasste Verkündigung des geoffenbarten Wortes muss ein Gesetz aller Evangelisation bleiben. Denn so wird jedem Volk die Fähigkeit, die Botschaft Christi auf eigene Weise auszusagen, entwickelt und zugleich der lebhafte Austausch zwischen der Kirche und den verschiedenen nationalen Kulturen gefördert.«
[85] Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland (29. Juni 2019), 9. L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 49 (2019), Nr. 28 (12. Juli 2019), 8.
[86] Vgl. Vinzenz von Lérins, Commonitorium primum, Kap. 23: PL 50, 668: »Ut annis scilicet consolidetur, dilatetur tempore, sublimetur aetate«.
[87] Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland (29. Juni 2019). L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 49 (2019), Nr. 28 (12. Juli 2019). Vgl. das Gustav Mahler zugeschriebene Zitat: »Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers«.
[88] Ansprache an die Repräsentanten von Wissenschaft und Kultur, Coimbra (15. Mai 1982), L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 12 (1982), Nr. 26 (25. Juni 1982), 6.
[89] Botschaft an die Ureinwohner Amerikas, Santo Domingo (12. Oktober 1992), 6: Insegnamenti, 15/2 (1982), 346; vgl. Ansprache an den nationalen Kongress der kirchlichen Bewegung für kulturelles Engagement (16. Januar 1982), 2: Insegnamenti, 5/1 (1982), 131.
[90] Johannes Paul II., Nachsynodales Apostolisches Schreiben Vita consecrata (25. März 1996), 98: AAS 88 (1996), 474-475.
[91] Vgl. Nr. 115: AAS 105 (2013), 1068.
[92] Ebd., 116: AAS 105 (2013), 1068.
[93] Ebd.
[94] Ebd., 129: AAS 105 (2013), 1074.
[95] Ebd., 116: AAS 105 (2013), 1068.
[96] Ebd., 117: AAS 105 (2013), 1069.
[97] Ebd.
[98] Johannes Paul II., Ansprache an die Vollversammlung des Päpstlichen Rats für die Kultur (17. Januar 1987): L’Osservatore Romano (dt.), Jg. 17 (1987), Nr. 7 (13. Februar 1987), 8.
[99] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 129: AAS 105 (2013), 1074.
[100] 4. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Schlussdokument von Santo Domingo (12-28. Oktober 1992), 17.
[101] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 198: AAS 105 (2013), 1103.
[102] Vgl. Joseph Ratzinger, Zur Lage des Glaubens. Ein Gespräch mit Vittorio Messori, München 21986, 211-212.
[103] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 198: AAS 105 (2013), 1103.
[104] Pedro Casaldáliga, »Carta de navegar (por el Tocantins amazonico)«, in El tiempo y la espera, Santander 1986.
[105] Thomas von Aquin erklärt das folgendermaßen: »Auf drei Weisen ist Gott in den Dingen [gegenwärtig]. In allgemeiner Weise ist er [im Geschaffenen] durch seine Macht, Gegenwart und sein Sein. Auf andere Weise ist er in den Heiligen, nämlich durch die Gnade. In einzigartiger Weise ist er in Christus, durch die [hypostatische] Union« (Ad Colossenses, II, 2).
[106] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 235: AAS 107 (2015), 939.
[107] 3. Vollversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Schlussdokument von Puebla (23. März 1979), 196.
[108] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 178: AAS 105 (2013), 1094.
[109] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium über die Kirche, 11; vgl.: Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate (19. März 2018), 10-11.
[110] Apostolische Vikariate des Peruanischen Amazonasgebiets, »Segunda asamblea episcopal regional de la selva«], San Ramón / Peru (5. Oktober 1973); in: Éxodo de la Iglesia en la Amazonia. Documentos pastorales de la Iglesia en la Amazonia peruana, Iquitos 1976, 121.
[111] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 123: AAS 105 (2013), 1071.
[112] Vgl. Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate (19. März 2018), 126-127.
[113] Ebd., 32.
[114] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 235: AAS 107 (2015), 939.
[115] Ebd.
[116] Ebd., 236: AAS 107 (2015), 940.
[117] Ebd.
[118] Ebd., 235: AAS 107 (2015), 939.
[119] Vgl. Konstitution Sacrosanctum Concilium über die heilige Liturgie, 37-40, 65, 77, 81.
[120] Bei der Synode wurde ein eigener „amazonischer Ritus” vorgeschlagen.
[121] Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 237: AAS 107 (2015), 940.
[122] Nachsynodales Apostolisches Schreiben Amoris laetitia (19. März 2016), 49: AAS 108 (2016), 331; vgl. ebd., 305: AAS 108 (2016), 436-437.
[123] Vgl. ebd., 296, 308: AAS 108 (2016), 430-431, 438.
[124] 5. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerikka und der Karibik, Schlussdokument von Aparecida (29. Juni 2007), 100e.
[125] Vgl. Kongregation für die Glaubenslehre, Schreiben Sacerdotium ministeriale an die Bischöfe der Katholischen Kirche zu einigen Fragen bezüglich des Dieners der Eucharistie (6. August 1983): AAS, 75 (1983) 1001-1009.
[126] Apostolisches Schreiben Mulieris dignitatem (15. August 1988), 27: AAS 80 (1988), 1718.
[127] Thomas von Aquin, Summa Theologiae III, 8, 1, resp.
[128] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dekret Presbyterorum ordinis über Dienst und Leben der Priester, 5; Johannes Paul II., Enzyklika Ecclesia de Eucharistia (17. April 2003), 22: AAS 95 (2003), 448.
[129] Dem Priester ist auch die Spendung der Krankensalbung vorbehalten, da diese im inneren Zusammenhang mit der Vergebung der Sünden steht: »Und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben« (Jak 5, 15).
[130] Katechismus der Katholischen Kirche, 1396; vgl. Johannes Paul II., Enzyklika Ecclesia de Eucharistia (17. April 2003), 26: AAS 95 (2003), 451; Henry de Lubac, Betrachtung über die Kirche, Paris (1968), 101.
[131] Zweites Vatikanisches Konzil, Dekret Presbyterorum ordinis über Dienst und Leben der Priester, 6.
[132] Es macht nachdenklich, dass es in einigen Ländern des Amazonasgebiets mehr Missionare für Europa oder die Vereinigten Staaten gibt, als solche, die bereit sind, in den eigenen Vikariaten Amazoniens mitzuhelfen.
[133] Bei der Synode wurde auch über fehlende Seminare zur Priesterausbildung Indigener gesprochen.
[134] Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium über die Kirche, 3.
[135] Paul VI., Predigt am Hochfest des Leibes und Blutes Christi / Fronleichnam, 17. Juni 1965: Insegnamenti 3 (1965), 358.
[136] Der Bischof kann wegen Priestermangels »einen Diakon oder eine andere Person, die nicht die Priesterweihe empfangen hat, oder eine Gemeinschaft von Personen an der Wahrnehmung der Seelsorgsaufgaben einer Pfarrei beteiligen« (Codex des kanonischen Rechts, 517 § 2).
[137] 5. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Schlussdokument von Aparecida (29. Juni 2007), 178.
[138] Ebd., 475.
[139] Instrumentum laboris, 65.
[140] Ebd., 63.
[141] Ebd., 129, d, 2.
[142] Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium (24. November 2013), 228: AAS 105 (2013), 1113.
[143] Ebd., 226: AAS 105 (2013), 1112.
[144] Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung Nostra aetate über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, 2.
[145] Consejo Episcopal Latinoamericano (CELAM), III Simposio latinoamericano sobre Teología india, Guatemala-Stadt (23.-27. Oktober 2006).

Spezielle Ausgabe der Nachrichtensendung vom 14.02.2020

 

 

 

 

 

 

 

Am vorgestrigen Mittwoch, hat unser heiliger Vater Papst Franziskus, das nachsynodale Schreiben (Querida Amazonas) veröffentlicht.
Viele links orientierte Gläubige, wie etwa Kardinal Marx und einige Vereine und Gemeinschaften, waren sehr erstaunt mit der Entscheidung.
In der speziellen Ausgabe der Nachrichtensendung können Sie eine Zusammenfassung hören.
Am Samstag können Sie dann auf unserer Webseite den ganzen Text lesen.

 

Querida Amazonas – Kommentare

 

 

 

 

 

 

EINIGE KOMMENTARE ZUM NACHSYNODALEN SCHREIBEN VOM PAPST FRANZIRKUS

AM FREITAG WERDEN SIE EINE AUSFÜHRLICHE ZUSAMMENFASSUNG HÖREN.

CNA DEUTSCH

Der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat das „mit großen Hoffnungen und bangen Befürchtungen erwartete“ Nachsynodale Schreiben Querida Amazonia als ein „Dokument der Versöhnung“ bezeichnet, und als eine „Gesamtschau der Herausforderungen und Chancen für dieses Land“.

Einen „überraschenden neuen Weg“ geht Papst Franziskus laut Kardinal Christoph Schönborn mit seinem Schreiben „Querida Amazonia“: Er präsentiere offiziell das Schlussdokument der Synode und stelle dieses in den „Mittelpunkt“, betont der Erzbischof von Wien und Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz.

Kardinal Reinhard Marx räumt laut einer Mitteilung der deutschen Bischofskonferenz ein, dass die von einigen Stimmen angekündigte Einführung verheirateter Priester als Viri Probati nicht stattfindet. Gleichzeitig sei das Schlussdokument „nicht vom Tisch“, so Marx. Dennoch gebe „Querida Amazonia“ wichtige Impulse, so der scheidende Vorsitzende der Bischofskonferenz.

Deutlich „enttäuscht“ reagierte die „Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands“ (KFD). In einer Presseerklärung schreibt der Verband: „Das vorliegende Papier ist ein herber Schlag für alle Frauen, die auf ein starkes Signal zur Gleichberechtigung in der katholischen Kirche gehofft haben“. Es sei unerträglich, dass „die Amtskirche“ Frauen gleiche Rechte abspreche und sie „aus biologistischer Argumentation heraus zu Dienstleisterinnen“ degradiere.

Der Katholische Deutsche Frauenbund Berlin e.V. (KDFB Berlin) wirft dem Papst derweil auf Twitter vor, sich einer „paternalistischen Sprache“ zu bedienen:
„Keine Frauenweihe, keine Lockerung des Zölibats, paternalistische Sprache – das päpstliche Schreiben Querdia Amazonia befremdet auf ganzer Linie. Nun setzen wir mit ganzer Kraft auf den ‚Synodalen Weg‘, dass er mutig für längst fällige Gleichberechtigung eintritt.“

Das Mediennetzwerk „Pontifex“, eine Laieninitiative von jungen Katholiken, begrüßte das klare Statement des Papstes. „Synodalität ja, aber keine Demokratie“ – so fasst Benno Schwaderlapp, der Sprecher des Netzwerks, den Aufruf des Papstes zusammen.
„Die gerade in Deutschland aktuellen Themen der Weihe verheirateter Männer und einer niederen Weihe für Frauen werden im Text des Papstes überhaupt nicht erwähnt oder ablehnend beschrieben. Hier verkündet der Heilige Vater in Einheit mit seinen Vorgängern die Lehre der lateinischen Kirche. Die Letztgültigkeit der Entscheidung des Hl. Johannes Paul II. zur Unmöglichkeit einer Weihe von Frauen wird so auch durch Papst Franziskus erneut bestätigt.“

DIE TAGESPOST

Overbeck: Hätte Amazonas-Gemeinden „viri probati“ gewünscht
Der Adveniat-Bischof Franz-Josef Overbeck bedauert, dass Papst Franziskus in der Frage der „viri probati“ nicht den Beschlüssen der Amazonassynode gefolgt sei. Er hebt aber auch zahlreiche positive Aspekte des nachsynodalen Schreibens „Querida Amazonia“ hervor.

Kommentar um „5 vor 12“: Die Revolution fällt aus
Weder Lockerung des Zölibats noch Frauenweihe: Das Amazonas-Schreiben von Papst Franziskus legt den Akzent auf die bewährten Wege der Pastoral.

TAGESANZEIGER

Papst Franziskus stellt sich gegen eine Lockerung des Zölibats
Viele Katholiken hatten sich von der Amazonas-Synode grosse Reformen erhofft – mit Strahlkraft für die restliche Welt. Papst Franziskus erteilt ihnen eine Absage.
Papst Franziskus erlaubt vorerst nicht die Weihe verheirateter Männer zu Priestern. Auch Frauen sollen keine Weiheämter in der Kirche zukommen. In seinem mit Spannung erwarteten Apostolischen Schreiben «Querida Amazonia» (Geliebtes Amazonien) spricht er von den besonderen Aufgaben der Priester, die «nicht delegierbar» seien. In dem Schreiben fasst er seine Gedanken zur Amazonas-Synode vom vergangenen Oktober zusammen.

Im Gespräch mit….

 

Die islamistische Terrororganisation, Fulani Hirten oder Boko Haram, haben sich erneut gemeldet.
Ich habe mit Herr Ivo Schürman, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, über die Ermordung von Michael Nnadi (Priesterseminarist) gesprochen.
Das Interview hat am 11.02.2020 stattgefunden.

 

 

 

Foto: Ivo Schürmann (Quelle Kirche in Not Schweiz).

 

 

 

 

Foto: Michael Nnadi (Quelle kath.net)

 

 

ALLE BILDER SIND VON KIRCHE IN NOT (SCHWEIZ) ZUR VERFÜGUNG GESTELLT.

Die vier entführten Seminaristen

Eingangstor von Seminar the good Shepard in Kaduna

Nigeria, März 2017
Im Priesterseminar von Kaduna

Nigeria 2018
Demonstration – die Demonstranten halten ein Transparent, das an die entführten Schulmädchen Saifura Khorsa, Leah Sharibu, Hauwa Limon, Alice Ngadda und die Chibbok-Mädchen erinnert.

 

 

Folgen eines Bombenanschlag

NIGERIA / ILORIN
Ausbildung von 26 Seminaristen in der katholischen Diözese Ilorin 2019/2020.

Flüchtlingsfamilie

Nigeria, Diözese Kafanchan, Kaduna- Nigeria 2019
Nach den Angriffen der Herdenschutzmiliz im Kajuru Local Government Area – Kaduna State – Nigeria im Jahr 2019
Foto: P. Williams Kaura Abba mit IDPs

Nigeria, Diözese Kafanchan, Kaduna- Nigeria 2019
Nach den Angriffen der Herdenschutzmiliz im Kajuru Local Government Area – Kaduna State – Nigeria im Jahr 2019
Foto: P. Williams Kaura Abba mit IDPs

Opfer eines Selbstmordanschlags

NIGERIA / ILORIN
Ausbildung von 26 Seminaristen in der katholischen Diözese Ilorin 2019/2020.

Seminaristen

Betrachtungen und Gedanken

 

Heute geht es, um das vierte Gebot. Mit dem Untertitel „Hintergrund einer Auseinandersetzung“.

 

 

 

 

 

 

 

Das Thema bzw. die Gedanken, vom Heiligen Josefmaria, sind Gemeinschaft der Heiligen.

Gedanken

Nachrichtensendung vom 07.02.2020

 

Papst Franziskus hat alle Tätigkeiten, von Erzbischof Georg Gänswein, ausgesetzt.

Kinder- und Jugendsendung

 

 

Ivan informiert Dich, zum ersten Mal, über das Thema Fastenzeit.

 

 

 

 

 

 

NEUE SENDUNG

Luka liest aus dem Buch „YOUCAT“ wie man betet.

Nachrichtensendung vom 31.01.2020

 

Quo vadis Papa Francesco? Ist unter anderem eine Nachricht.

Betrachtungen / 20

 

In der heutigen Sendung geht es, um nach Gottes Willen. Mit dem Untertitel: Maria, die Mutter.

Focus – Seliger Nikolaus Gross

In der heutigen Focus-Sendung geht es, um den seligen Nikolaus Gross. Er war katholischer Journalist und Mitglied der Gewerkverein Christlicher Bergarbeiter Deutschlands. Er lebte von 1898-1945 und war Vater von sieben Kindern.

Quelle und Bilder: Osservatore Romanum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung vom 24.01.2020

 

Der neue Weltverfolgungsindex 2020 ist da. Mein Interviewgast ist Herr Philippe Fonjallaz, Leiter Open Doors Schweiz. Ist unter anderem ein Thema in der Sendung.

Betrachtungen / 19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Sendung geht es, um die Personen im Mittelpunkt. Mit dem Untertitel: „Der Sabbat ist für den Menschen da“.

Tagesevangelium

Theologiestunde zum Thema Kleidung

 

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Sendung geht es, um die Kleidung in der Bibel.

Nachrichtensendung vom 17.01.2020

 

 

Konservativ vs. Liberal

 

 

 

 

Twitter Seite von Kardinal Robert Sarah

Angriffe scheinen eine Lüge meinerseits zu implizieren. Diese Diffamierungen haben eine außergewöhnliche Schwerkraft. Ich gebe heute Abend die ersten Beweise für meine enge Zusammenarbeit mit Benedikt XVI., Um diesen Text zugunsten des Zölibats zu verfassen. Ich werde morgen sprechen, wenn nötig. RS +

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betrachtungen / 18

 

Heute geht es, um die Söhne und Töchter Gottes. Mit dem Untertitel: Jesus verkündet unsere Gotteskindschaft.

Nachrichtensendung vom 10.01.2020

 

CNN muss Millionen an Nick Sandmann zahlen!

Betrachtungen / 17

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das heutige Thema behandelt die Flucht nach Ägypten.

Der Titel lautet: Die Flucht nach Ägypten, Tugenden des heiligen Josef.

Mit dem Untertitel: Eine beschwerliche Reise, Gehorsam, Starkmut und Josefs Vertrauen.

Dreikönigsfest 2020

 

 

 

 

 

 

 

Epiphanie, Erscheinung des Herrn: göttliche Wahrheit und Herrlichkeit leuchten, wenn auch noch verborgen, in dem Kind von Betlehem. Suchende Menschen finden den Weg (Magier, Könige, Sterndeuter). Sie kommen mit Gaben und gehen als Beschenkte. Weil dieses Kind geboren wurde, gibt es für alle Menschen Hoffnung, auch für die in der Ferne.

Nachrichtensendung vom 03.01.2020

 

Papst Franziskus wurde, auf dem Petersplatz, abrupt zurückgehalten.

Bedeutung von Silvester

SILVESTER

Als Silvester (regional auch Altjahrstag oder Altjahrestag) wird in einigen europäischen Sprachen der 31. Dezember, der letzte Tag des Jahres im gregorianischen Kalender, bezeichnet. Nach dem Heiligenkalender der römisch-katholischen Kirche ist dies der Gedenktag des heiligen Papstes Silvester I. Auf Silvester folgt der Neujahrstag.

 

wasenalp.ch

Weiterlesen

Tag der unschuldigen Kinder

 

 

 

 

 

 

 

Kathpedia

 

 

 

 

Der Gedenktag »Fest der unschuldigen Kinder«

Tradition und Bedeutung

Erfahren Sie hier mehr über die Herkunft und die Bedeutung des kirchlichen Gedenktages »Fest der unschuldigen Kinder«, der in Verbindung zur Weihnachtsgeschichte steht:

Bedeutung

Jedes Jahr am 28. Dezember begeht die Kirche seit dem 6. Jahrhundert das »Fest der unschuldigen Kinder«. Es erinnert an jenen Tag, an dem laut der Bibel König Herodes die Kinder von Betlehem töten ließ – in der Hoffnung, dabei auch Jesus zu erwischen, den er als Konkurrenten ansah (siehe Matthäus 2,13-23). An diesem Tag werden in vielen Gemeinden Kinder sowie deren Eltern gesegnet.

Weiterlesen

Hl. Johannes (Apostel)

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte

Der Heilige Johannes war der Sohn von Zebedäus und Salome. Sein Bruder war Jakobus der Ältere, einer der zwölf Apostel. Die Mutter des hl. Johannes war mit der Muttergottes verwandt.
Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, zählte neben Petrus und seinem Bruder Jakobus zum engsten Freundeskreis Jesu und war von Beruf wie der hl. Petrus Fischer. In der Liste der Apostel hatte Johannes den zweiten Platz (Apg 1,13), den dritten (Mk 3,17) und den vierten (Mt 10,3; Lk 6,14) hinter Petrus.

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WEIHNACHTSSENDUNG 2019

 

 

 

 

 

 

Alles zum Stephanstag:

Stephanus (* ca. 1 n. Chr.; † ca. 36/40 n. Chr.) ist im Neuen Testament ein Diakon der Jerusalemer Urgemeinde. Er gilt als erster Märtyrer des Christentums und wird daher oft auch als Erzmärtyrer oder Protomärtyrer bezeichnet. Sein Name deutet auf eine hellenistische Herkunft hin. Seit 560 n. Chr. befinden sich die Reliquien des hl. Stephanus in der Krypta von San Lorenzo fuori le mura in Rom neben denen des römischen Archidiakons Laurentius. Stephanus wird in der katholischen Kirche, den orthodoxen Kirchen, der anglikanischen, der altkatholischen Kirche und der lutherischen Kirche als Heiliger verehrt.

Einsetzung als Diakon

Als in der Urgemeinde in Jerusalem immer mehr Arme, insbesondere Witwen und Waisen, zu betreuen waren und es dabei zu Streitigkeiten zwischen den Judenchristen aramäischer und griechischer Sprache kam, befürchteten die Apostel, dass sie deshalb ihre Aufgaben in Lehre und Predigt vernachlässigen müssten. Die versammelte Gemeinde wählte darum sieben Diakone, Männer „von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit“, die sich auch um die bisher übergangenen Witwen der griechisch sprechenden Judenchristen kümmern sollten.
Einer dieser sieben Diakone war Stephanus, beschrieben als „voll Kraft und Gnade“. Wie aus seinem griechischen Namen („Kranz“, „Krone“) zu schließen ist, gehörte er selbst zu den Juden, deren Familien meist lange außerhalb des Heiligen Landes, also im Bereich griechischer Sprache und Kultur, gelebt hatten. Als Diakon wirkte er in Jerusalem als Armenpfleger und Evangelist.
Bedeutung

Stephanus ist der erste, von dem überliefert wird, dass er wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus getötet wurde. Damit gilt er als der erste Märtyrer oder auch Erzmärtyrer. Im Bericht von seiner Hinrichtung heißt es: „Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß … Saulus aber war mit dem Mord einverstanden.“ Die Steinigung des Stephanus war der Auftakt zu einer Christenverfolgung in Jerusalem, an der sich Saulus, der spätere Apostel Paulus, besonders eifrig beteiligte

Ikonographie

In der ostkirchlichen und römisch-katholischen Ikonographie wird Stephanus als Diakon dargestellt, oft gemeinsam mit Laurentius und Vinzentius. In einer Hand hält er eine Märtyrerpalme, in der anderen Steine. Gelegentlich liegen diese auch auf einem Evangelienbuch, das er hält, oder neben ihm.

Patronat

Stephanus ist in der katholischen Kirche Schutzheiliger der Böttcher, Kutscher, Maurer, Steinhauer, Pferdeknechte, Weber, Schneider und Zimmerleute. Angerufen wird er bei Besessenheit, Kopfschmerzen, Steinleiden und für eine gute Sterbestunde. Seine Funktion als Patron der Pferdeknechte beruht möglicherweise auf vorchristlichen Kultbräuchen. Er gilt zudem als Schutzpatron der Städte Passau, Turin, Prato und Biella.
Dem hl. Stephanus sind viele Kirchen geweiht (siehe Stephanuskirche), zahlreiche Orte (Saint-Étienne, Santo Estêvão) sowie christliche Einrichtungen in aller Welt sind nach ihm benannt.

Quelle: Wikipedia

1476 — The Demidoff Altarpiece: Saint Stephen — Image by © National Gallery Collection; By kind permission of the Trustees of the National Gallery, London/CORBIS

WEIHNACHTSSENDUNG 2019

 

 

 

 

 

 

Weihnachtssendung
mit viel Musik und
Weihnachtsgeschichte

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Heilig Abend Sendung
Weihnachtsbotschaft
von Dr. Don Nerio Medici
Opus Dei Schweiz. Mit
viel Musik und Geschichten

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

Bibeltexte Vorbereitung
auf den Heiligen Abend

Kindersendung mit
Luka. Ivan liest aus der
Kinderbibel

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Impuls zum Evangelium von
apostolischer Nuntius S.E.
Msgr. Erzbischof Dr. Nikola
Eterovic.

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Kindersendung gelesen von
Luka. Apostolisches Schreiben
von Papst Franziskus zum
Thema Krippe.
Homilien von Hl. Josefmaria
Opus Dei.

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung
„kathnews“. Alles zum Thema
Weihnachtsbaum

Interview mit dem Förster Paul Häberli u.v.m.

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Betrachtung über Heil
Stern von Bethlehem
vorgetragen von Frau
Martina Kuoni
Kindersendung mit Luka
und Ivan.
Weihnachtsgeschichte über
Krippenspiel vorgelesen
von Frau Eva Hoffman

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Interview mit Herr Martin
Brunner-Artho, Direktor von
Misso Schweiz

 

Diakon Martin Brunner-Artho, Direktor von Missio Schweiz

 

 

 

 

 

 

 

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Theologische Erklärung
was Advent bedeutet (Teil 2)

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Theologische Erklärung
zum Thema Krippe und
Vorbereitung auf den
Heiligen Abend

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Impuls zum Evangelium
vorgetragen von Pater
Gojko Zovko, von der
kroatischen kath. Mission

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Interview mit Herr Walter
Stählin, Präsident von
Friedenslicht Schweiz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung „kathnews“ Interview mit Stefan Gribi

Luka liest eine
Weihnachgeschichte vor
dazwischen singt Ivan ein
Lied vor. Am Ende liest
Frau Martina Kuoni eine
Weihnachtsgeschichte vor

 

 

 

 

 

 

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Heute geht es um die Krippe
gelesen von Frau Martina
Kuoni, Luka, Frau Eva
Hoffman. Ivan singt ein Lied
vor.

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Wer war der Hl. Damasus I
Vorstellung der vier
bekanntesten Weihnachtslieder
Weihnachtsgeschichte
vorgelesen von Frau
Martina Kuoni

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Theologische Erläuterung
zum Thema SOHN GOTTES
Weihnachtsgeschichte
vorgelesen von Frau Eva
Hoffman

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Opus Dei Homilien (Teil 2)
Weihnachtsgeschichte
vorgelesen von Frau Eva
Hoffman

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Impuls zum Evangelium
vorgetragen von Pfarrer
Nicolas Betticher von der
Pfarrei Bruder Klaus Bern

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Theologische Erklärung
was Advent bedeutet.

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung
„kathnews“.
Sendung zum Hl. Nikolaus
vorgelesen von Frau
Martina Kuoni. Luka erklärt in der
Kindersendung „Kinder
glauben an Gott“ einige
Kirchenbegriffe wie z.B.
Adventszeit, Adventskranz
und den Hl. Nikolaus.
Dazwischen singt Ivan
ein Lied. Am Ende wird
Frau Eva Hoffman eine
Geschichte über den
Nikolaus vorlesen.

 

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Kindersendung
„Kinder glauben an Gott“
mit der Geschichte
„ein kluger Schneemann“,
vorgelesen von Luka. Sowie
erklärt Luka zwei Kirchen-
begriffe. Dazwischen
Weihnachtsmusik und am
Ende singt Ivan ein
Weihnachtslied

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

Hl. Barbara, vorgelesen von
Martina Kuoni. Eckdaten
zum Adventskranz und eine
Geschichte zum Adventskranz
vorgelesen von Eva Hoffman
mit viel Weihnachtsmusik

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

Interview mit Pfarrer
Nicolas Betticher von der
Pfarrei Bruder Klaus Bern
zum Thema: Veranstaltungen
und Projekt in Niger
Sowie eine Homilien zum
Advent von Hl. Josefmaria
Gründer von Opus Dei (Teil 1)
und die Kindersendung
„Kinder glauben an Gott“
vorgelesen von Luka mit viel
Weihnachtsmusik

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

Weihnachtsgeschichte
„Adventslicht“ aus dem
Buch: Unsere schönsten
Weihnachtsgeschichten
vorgelesen von Eva Hoffman

ADVENT 2019

 

 

 

 

 

 

Einführung im Advent
Impuls zum Evangelium
von Dr. Don Nerio Medici
Priester von Opus Dei

Nachrichtensendung vom 29.11.2019

 

Weihnachtsliedverbot in der schweizer Stadt Wil.

Nachrichtensendung vom 22.11.2019

Unter anderem können Sie folgende Nachricht hören: „Christen protestieren in Indien“.

Betrachtungen vom 19. November 2019 / 16

 

In der heutigen Sendung geht es, um Treue und Loyalität. Mit dem Untertitel „das Beispiel von Eleasar“.

Nachrichtensendung vom 15.11.2019

 

Heute können Sie folgende, unter mehrere, Nachricht hören:

Paps Franziskus stellte eine Schale auf dem Altar, als Symbol der „Pachamama“ bei der Abschlussmesse der Amazonas-Synode.

 

 

Im Gespräch mit…./1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Justitia et Pax feiert am 19. November 2019 ihr 50 jähriges Jubiläum.

Weiterlesen

Betrachtungen vom 12.11.2019 / 15

Heute geht es, um dem Herrn zu eigen. Mit dem Untertitel „wir sind unnütze Sklaven“.

Nachrichtensendung vom 08.11.2019

Bischof Anastasius Schneider sagt: „Die Amazonassynode war nur Mittel zum Zweck“.

Betrachtungen / 14

Heute geht es um das Thema Glieder des einen Leibes, mit dem Untertitel die übermenschliche Solidarität.

Kinder glauben an Gott / 24

Luka fährt weiter im Kapitel zum Thema: Eucharistie feiern.

Das ist die reguläre Sendung in diesem Jahr. Luka wird man, im Rahmen der Adventssendungen, einige male zu hören sein.

Nachrichtensendung vom 01.11.2019

Aufklärung zum Hochfest von Allerheiligen. Ist eine Nachricht in dieser Sendung.

Betrachtungen vom 29.10.2019 / 13

Heute geht es, um die Beziehung zwischen uns, dem Vater, durch den Sohn und im Heiligen Geist.

Autor: Francisco F. Carvajal

Nachrichtensendung vom 25.10.2019

Letzter Teil der Amazonas-Synode.

Sondersendung Kathnews / Teil 4

Der Journalist Christian Geyer der FAZ fragte, was ist da los im Vatikan?

 

 

 

 

Alle drei Bilder Quelle: kathtube

Nachrichtensendung vom 18.10.2019

In Deutschland konnte ein 30-jähriger Christ nicht ins Disco gehen, weil er ein Kreuz trug.

Sondersendung zur Amazonas – Synode / Teil 3

Rückblick auf die erst Woche der Synode.

Nachrichtensendung vom 11.10.2019

Teil 2 von der Amazonas-Synode und Interview mit Herr Marco Giglio, können Sie unter anderem hören.

 

 

 

 

Sondersendung zum Thema Amazonas-Synode vom 09.10.2019

Sondersendung zum Thema Amazonas-Synode im Vatikan. Die Synode dauert vom 06.-27. Oktober 2019.

Theologiestunde/Fünf Mythen zum Papsttum, die viele Leute immer noch glauben

 

 

 

 

 

 

 

Das Papsttum ist eines der Erkennungsmerkmale des Katholizismus. Leider ist das Amt auch eines, das mit am meisten falsch verstanden wird, ganz egal ob nun der Papst Franziskus heißt, Benedikt oder anders. Hier sind die fünf häufigsten Mythen über das Amt des Mannes, den Katholiken auch gerne liebevoll den „Heiligen Vater“ nennen:

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NEWS 1/Neunzehn Staaten erklären vor der UNO: „Es gibt kein Recht auf Abtreibung“

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat eine Koalition aus 19 Ländern angeführt, die vor den Vereinten Nationen erklärte, es existiere kein „internationales Recht auf Abtreibung“ und man müsse „mehrdeutige“ Begriffe, wie jenen der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“, aus ihren offiziellen Dokumenten entfernen.

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Nachrichtensendung vom 04.10.2019

Über 2.246 konservierte abgetriebene Babys bei Dr. Ulrich Klopfer (USA) gefunden. Ist eine Nachricht von mehreren.

Kinder glauben an Gott / 23

 

Luka liest aus dem Buch „Wir wollen Freunde Jesu werden“, aus dem Kapitel Eucharistiefeier.

Nachrichtensendung vom 27.09.2019

Kardinal Sarah sagt, dass das westliche Denken Gott beleidigt.

Betrachtungen

BIS ZUM ADVENT MACHEN WIR EINE PAUSE, MIT DIESER SENDUNG.

Ausfall der Sendung

Wegen Grippe entfällt die Sendung Betrachtungen auf novaradio.ch

Nachrichtensendung vom 20.09.2019

 

Konservative Katholiken „Krebszelle der Kirche“.

Marsch fürs Läbe hier LINK

Betrachtungen / 11

 

Heute geht es um den Herr des Erbarmens, mit dem Untertitel „Das Busssakrament“.

Nachrichtgensendung vom 13.09.2019

 

Heute können Sie unter anderem ein Interview mit der Medienverantwortliche von der Organisation „Marsch fürs Läbe“ hier in der Schweiz, Frau Beatrice Gall.

 

 

 

 

Frau Beatrice Gall

Homelien vom Heiligen Josefmaria / 8

 

Heute geht es um die heilige Familie. Was bedeutet Ehe, Umgang mit den Kindern etc.

In zwei Wochen hören Sie die Fortsetzung.

Betrachtungen / 10

 

In dieser Sendung geht es um das Beten. Mit Jesus, dem gesalbten, beten. Mit dem Untertitel „Der Psalm 2.“.

Nachrichtensendung vom 06.09.2019

 

 

 

 

 

 

 

Unter anderem können Sie folgende Nachricht hören: Der Kölner Kardinal Woelkli warnt vor Kirchenspaltung.

Kinder glauben an Gott / 22

 

Nach der Sommerpause, liest Luka aus dem Buch „Wir wollen Freunde Jesu“, die letzten drei Punkte, aus dem Kapitel „Die Verkehrsregeln für das Reich Gottes“.

Nachrichtensendung vom 30.08.2019

Nun ist es offiziell! Der „Marsch fürs Läbe“ kann stattfinden.

Betrachtungen / 8

In der heutigen Sendung geht es um den Fels und Schlüsselträger, mit dem Untertitel „Selig bist du“.

Nachrichtensendung vom 23.08.2019

 

Schweiz: Petition gegen Pflichtzölibat

Technische Probleme

Aus technischen Probleme konnten wir gestern die Sendung Betrachtungen auf novaradio.ch nicht senden.

Danke für Ihr Verständnis.

Nachrichtensendung vom 16.08.2019

Der synodale Weg in Deutschland.

Homelien von Heiligen Josefmaria / Maria Himmelfahrt 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute feiern wir das Hochfest „Maria Himmelfahrt“.

Zuerst hört Ihr eine Zusammenfassung zu diesem Hochfest. Nach einer Musikpause, werde ich Ihnen die dogmatische und theologische Bedeutung erklären.

Betrachtungen / 6

 

In der heutigen Sendung geht es um Zeitenwendungen im Zeichen des Erbarmens, mit dem Untertitel: „Wie die Kinder“.

Homelien vom heiligen Josefmaria / 6

 

Teil 4 – 7 zum Thema Maria Himmelfahrt.

Nachrichtensendung 09.08.2019

 

Die Amazonas-Synode wirft seinen Schatten voraus, und das aus Deutschland heraus.

Betrachtungen/5

 

In dieser Sendung geht es um Menschen die Glauben, mit dem Untertitel: Nur ein Schatten Christi.

Nachrichtensendung vom 02.08.2019

 

Das Erbe vom Hl. Johannes Paul II wird zerstückelt.

Homilien von Hl. Josefmaria/5

 

Am 15. August feiern wir die Maria Himmelfahrt. Schon jetzt können Sie 3 Ausschnitte der Homilie von Opus Dei Gründer hören.

Betrachtungen/4

 

Das heutige Thema ist FREUNDE GOTTES, mit dem Untertitel: Der Dienst der Freundschaft.

Nachrichtensendung vom 26.7.2019

 

Unter anderem können Sie folgende Nachricht hören. Nordirland: Bischöfe gegen Abtreibungsgesetz.

Betrachtungen / 3

 

 

Das heutige Thema ist: Die neue Familie Jesu, mit dem Untertitel: Mutter Christi und Mutter der Menschen.

Nachrichtensendung vom 19.07.2019

 

Christenverfolgung: Interview mit Herr Philippe Fonjallaz, Leiter von Open Doors Schweiz.

Hier können Sie den Text lesen.

Betrachtungen/2

 

In dieser Betrachtung geht es, um die Wege der Reue. Mit dem Untertitel „Die unbussfertigen Städte“.

Homilien vom Heiligen Josefmaria/4

 

 

Der letzte Teil über den Heiligen Geist. In zwei Wochen kommt ein neues Thema.

+++Eilmeldung+++

 

 

Der britische Aussenminister Jeremy Hunt schlägt Alarm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung vom 12.07.2019

 

Schätzungsweise 10’000 Lebensschützer, am ersten Marsch für das Leben in Irland.

Betrachtungen 1

 

 

In der ersten neuen Sendung geht es, um Fallen und Aufstehen. Diese Sendung können Sie jeden Dienstag hören. Heute ist die 14. Woche im Jahreskreis.

Nachrichtensendung vom 05.07.2019

 

 

 

 

 

 

Unter anderem können Sie folgende Nachricht hören. Das Interview mit Frau Beatrice Gall, Medienverantwortliche von der Organisation „Marsch fürs Läbe“ hier in der Schweiz. Zum Thema Bundesrat und Abtreibungspolitik, sowie Verbot zu demonstrieren in der Stadt Zürich.

Kinder glauben an Gott / 21. Sendung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAS IST DIE LETZTE SENDUNG VOR DEN SOMMERFERIEN.
WIR SIND IM LETZTEN DRITTEL, AUS DEM BUCH „WIR WOLLEN FREUNDE JESU WERDE“, ANGELANGT. AUS DEM KAPITEL DIE VERKEHRSREGELN FÜR DAS REICH GOTTES, WEITER LESEN.

 

 

 

 

Opus Dei / Teil 3 und 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie den 3 und 4 Teil, über das Thema vom Heiligen Geist, hören. In zwei Wochen, können Sie den 5 und letzten Teil, von der Homilie zum Thema Heiligen Geist hören.

Kostbaren Blut unseres Herrn Jesus Christus

Ab 1. Juli weihen wir den Monat Blut Christi. Hier können Sie alles darüber lesen.

 

Monat des kostbaren Blutes

Das Blut Jesu Christi wird von den Christen verehrt, weil es Jesus Christus für die Erlösung der Menschheit am Kreuz vergossen hat. Es ist das Blut, das aus dem Herzen Jesu am Kreuz geflossen ist. Darin wird die Stiftung der Kirche gesehen.
Beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern am Abend vor seiner Hinrichtung am Kreuz bestimmte Jesus Brot und Wein zu bleibenden Zeichen seiner Gegenwart in der christlichen Gemeinde, und er deutete das Brot als seinen Leib und den Wein als sein Blut: „Er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ (Mt 27,25-26 EU) Die Verwandlung (Transsubstantiation) des Weines in das Blut Christi ist seitdem das zentrale Geheimnis der Eucharistie.

Theologischer Hintergrund

Das Blut Jesu Christi ist der göttliche Lösepreis, den Gott Vater in seiner Gerechtigkeit fordert, um dem Menschen nach dem Falle Adams das Himmelreich zu öffnen. Durch die Teilhabe an diesem Blut wird der Mensch von der Ursprungsünde (Erbsünde) befreit, um mit Gott wieder Umgang haben zu können. Die Anteilhabe am Blut Christi ist reines Geschenk, jedoch hat der so geheiligte Mensch nun ein Recht in den Himmel zu gelangen.
Das Blut Christi „ist das höchste Zeugnis des Erlösungsopfers Christi, das sich mystisch und wirklich in der heiligen Messe erneuert und das dem christlichen Leben Sinn und Richtung verleiht“.

Das Blut in der Heiligen Schrift

Im Spätjudentum und im Neuen Testament bezeichnet das Begriffspaar „Fleisch und Blut“ den gesamten Menschen in seiner vergänglichen Natur (Sir 14, 18; 17,31; Mt 16. 17; Jo I1 13) und somit auch die Beschaffenheit, die der Sohn Gottes bei seiner Menschwerdung angenommen hat (Hebr 2, 14).
Altes Testament

Gleich allen Religionen der Antike erkannte auch die Religion Israels dem Blut einen heiligen Charakter zu, denn im Blut ist das – Leben (Lev 17, 11. 14; Dt 12, 23), und alles. was mit dem Leben zusammenhängt. steht in enger Beziehung zu Gott, dem einzigen Herrn des Lebens. Daraus ergeben sich drei Folgerungen: das Verbot des Mordes, das Verbot des Blutgenusses, die Verwendung des Blutes im Kult.

Verbot des Mordes

Der Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen worden, deshalb hat Gott allein Macht über sein Leben; wenn jemand sein Blut vergießt, wird Gott ihn darob zur Rechenschaft ziehen (Gn 9, 5f). Darin liegt die religiöse Begründung des Gebotes des Dekaloges beschlossen: „Du sollst nicht töten“ (Ex 20,13). Im Falle eines Mordes .,schreit“ das Blut des Opfers gegen den Mörder „um Rache“ (Gn 4, 10f; vgl.2 Sm 21, I; Ez24,7f; 35,6). Nach dem Gewohnheitsrecht galt damals die Vollstreckung der ,.Blutrache“ als rechtmäßig (Gn 9, 6). Es suchte nur der Maßlosigkeit in der Rache zu steuern (vgl. Gn 4.15. 23f) und sie an bestimmte Regeln zu binden (Dt 19, 6-13; Nm 35, 9-34). Im übrigen nimmt Gott selbst diese Rache auf sich. indem er das unschuldige Blut über das Haupt derer kommen lässt. die es vergießen (Ri 9, 23f; 1 Kg 2, 32). Deshalb wenden sich die verfolgten Gerechten an ihn. auf dass er das Blut seiner Diener räche {Ps 79. 10; 2 Makk 8. 3; vgl. Jb 16. 18-21). und er selbst verspricht, dass er es an seinem Tage tun wird (Is 63. 1-6).

Verbot des Blutgenusses
Das Verbot, Blut und nicht rituell ausgeblutetes Fleisch zu genießen (Dt 12. 16; 15. 23; vgl. 1 Sm 14.32-35), reicht weit über die biblische Offenbarung zurück (vgl. Gen 9. 4). Welches auch sein ursprünglicher Sinn gewesen sein mag, jedenfalls erhält es im Alten Testament eine klare Begründung: Das Blut gehört gleich dem Leben Gott allein zu; es bildet seinen Anteil an den Opfern (Lv 3, 17). Der Mensch darf sich seiner nur zu Sühneriten bedienen (Lv 17, 11f). Dieses Verbot des Blutgenusses blieb in den ersten Zeiten des Christentums noch eine Zeitlang in Geltung, um die Tischgemeinschaft zwischen Juden und bekehrten Heiden zu erleichtern (Apg 15.20-29). Jedoch gab der Herr diese Vorschrift nicht, um seinem Volk ein Joch aufzuerlegen, sondern weil das Blut dem menschlichen Wesen nicht zuträglich ist.

Kultische Verwendung des Blutes

Der heilige Charakter des Blutes bestimmte endlich auch seine vielfältige kultische Verwendung.

a) Der Bund zwischen Jahwe und seinem Volke wurde durch einen blutigen Ritus besiegelt: Das Blut der Opfer wurde zur Hälfte auf den Altar als den Stellvertreter Gottes gegossen, zur anderen Hälfte auf das Volk gesprengt. Moses erklärte diesen Ritus mit den Worten: „Das ist das Blut des Bundes. den Jahwe mit euch geschlossen hat. ..“ (Ex 24. 3-8). Dadurch wurde ein unzerreißbares Band zwischen Gott und seinem Volke geknüpft (vgl. Zach 9.11; Hebr 9; 16-21).
b) Auch bei den Opfern bildet das Blut das wesentliche ‚Element. Ob es sich um das Ganzopfer, um das Gemeinschaftsopfer oder um Weiheriten handelt, in allen Fällen sprengen die Priester es auf den Altar und dessen Umgebung (Lv I. 5. 11; 9, 12 usw.). Im Pascharitus kommt dem Blute des Lammes eine andere Bedeutung zu: Man besprengt damit die Pfosten und den Sturz der Türen (Ex 12,7.22), um das Haus vor den vernichtenden Plagen zu bewahren (12, 13.23).
c) In den Sühneliturgien kommt den Riten mit dem Blut eine ganz besondere Bedeutung zu, „denn das Blut erwirkt Sühne“ (Lv 17, 11). Man führte damit Besprengungen durch (4,6f usw.); vor allem aber betrat der Hohepriester am Großen Versöhnungstage das Allerheiligste mit dem Blute jener Opfer, die für seine Sünden und für die Sünden des Volkes geschlachtet worden waren (16).
d) Endlich besaß das Blut auch weihende Wirkung. Es bringt in den Weiheriten für die Priester (Ex 29, 20f; Lv 8, 23f. 30) und für den Altar (Ez 43, 20) die Zueignung an Gott zum Ausdruck.

Neues Testament

Wenn das Neue Testament die blutigen Opfer des jüdischen Kultes beendet und jene gesetzlichen Bestimmungen außer Kraft setzt, die sich auf die Blutrache bezogen, so auf Grund dessen, dass es die Bedeutung und den Wert jenes „unschuldigen Blutes“, jenes „kostbaren Blutes“, anerkennt (I Petr I, 19), das zur Erlösung der Menschen vergossen worden ist.

Die synoptischen Evangelien

In dem Augenblick, da Jesus frei und bewusst den Tod auf sich nahm, gedachte er der Verantwortung Jerusalems: Die Propheten von einst waren hingemordet worden; er selbst wurde dem Tode überliefert, auch seine Gesandten werden getötet werden. Die schuldige Stadt musste ein strenges Gericht Gottes treffen; all das unschuldige Blut, das seit dem Blute Abels hienieden vergossen worden war, sollte über dieses Geschlecht kommen (Mt 23, 29-36). Auch die Passion fügt sich in diese dramatische Perspektive ein: Judas erkennt, dass er unschuldiges Blut verraten hat (27, 4), Pilatus wäscht seine Hände davon rein, während das Volk die Verantwortung dafür auf sich nimmt (27, 24f). Das Drama hat aber auch noch ein anderes Gesicht. Beim letzten Abendmahle hatte Jesus den eucharistischen Kelch dargereicht als „das Blut des Bundes, das für die Vielen vergossen wird zur Vergebung der Sünden“ (26, 28 par.). Sein Leib, den er hingegeben, und sein Blut, das er vergossen hat, machen seinen Tod zu einem Opfer, dem eine doppelte Bedeutung zukommt: Es ist ein Opfer des Bundes, das an die Stelle des Sinaibundes den Neuen Bund setzt; es ist aber auch ein Sühnopfer im Sinne der Prophetie vom Knechte Jahwes. Auf diese Weise wird das zu Unrecht vergossene unschuldige Blut zum Blut der Erlösung.

Johannes

In der Darstellung des Johannesevangelikums flossen aus der Seite Christi, die von der Lanze durchstochen wurde, Wasser und Blut (Joh 19,31-37 EU) als doppeltes Zeugnis der Liebe Gottes, das das Zeugnis des Geistes bekräftigt (1 Joh 5,6-8 EU). Nun aber erweisen dieses Wasser und dieses Blut in der Kirche nach wie vor ihre belebende Macht. Das Wasser ist das Zeichen des Geistes, der die Wiedergeburt bewirkt und den Durst stillt (Joh 3,5 EU; 4,13-14 EU). Das Blut wird den Menschen in der eucharistischen Feier dargereicht: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt. der hat das ewige Leben … der bleibt in mir und ich in ihm“ (Joh 6,53-56 EU).

Paulus

Der heilige Paulus bringt den Sinn des Kreuzes Christi gern durch den Hinweis auf sein Erlöserblut zum Ausdruck. Der mit seinem eigenen Blute bedeckte Jesus spielt fortan für alle Menschen jene Rolle, die der Sühnedeckel von einst in der Sühne-Zeremonie nur angedeutet hatte (Röm 3, 25); er ist der Ort der göttlichen Gegenwart und verbürgt die Vergebung der Sünden. Denn sein Blut hat eine heilbringende (Heil) Kraft; durch es sind wir gerechtfertigt (Röm 5. 9), erlöst (Eph 1,7), zum Eigentum Gottes geworden (Apg 20,28); durch es wird die Einheit zwischen den Juden und den Heiden (Eph 2, 13), zwischen den Menschen und den himmlischen Mächten hergestellt (Kol 1.20). Die Menschen aber können mit diesem Blute des Neuen Bundes in Gemeinschaft treten. wenn sie aus dem eucharistischen Kelche trinken (I Kor 10, I6f; 11.25-28). Dabei kommt zwischen ihnen und dem Herrn eine tiefe Einheit eschatologischen Charakters zustande: Es ist eine Erinnerung an den Tod des Herrn und eine Ankündigung seiner Wiederkunft (11, 26).

Der Hebräerbrief

Im Hebräerbrief wird das Betreten des Allerheiligsten durch den Hohenpriester mit dem Sühneblut als die prophetische Vorausdarstellung (Typos) des Eingehens Christi in den Himmel mit seinem eigenen Blute betrachtet, das unsere Erlösung bewirkt (Hebr 9. 1-14). Dieses Bild verbindet sich mit dem von jenem Opfer des Bundes, das Moses auf dem Sinai dargebracht hat: Das Blut Jesu, das Blut des Neuen Bundes, ist zur Vergebung der Sünden der Menschen vergossen worden (Hebr 9, 18-28). Durch es erlangen die Sünder Zutritt zu Gott (10. 19); dieses Blut. das lauter ruft als das Abels (12. 24). bewirkt ihre Heiligung (10,29; 13, 12) und ihre Aufnahme in die Herde des guten Hirten (13, 20).

Offenbarung des Johannes

Die Apokalypse gibt nur die traditionelle Lehre wieder, wenn sie vom Blute des Lammes spricht. Dieses Blut hat uns von unseren Sünden reingewaschen (Apk 1.5; vgl. 7. 14). Hat uns für Gott losgekauft und zu einem Königreich von Priestern gemacht (5. 9). Eine Lehre. der um so größere Bedeutung zukommt, als Babylon die Stadt des Bösen, in dem Augenblick, da der Seher geschrieben hat, das Blut der Martyrer in Strömen vergoss (18. 24). Die Martyrer haben dank dem Blute des Lammes den Satan besiegt (12. 11), doch schreit ihr vergossenes Blut deshalb nicht weniger nach Gerechtigkeit. Gott wird es rächen. indem er jenen Menschen, die es vergossen haben, Blut zu trinken gibt (16. 3-7), bis ihr eigenes Blut vergossen und zum Siegesgepränge des Wortes wird, wenn es kommt, um Gericht zu halten (19. 13; vgl. Is 63.3).

Wunder

In den Eucharistischen Wundern wird vom Eucharistischen Leib oder dem Kostbaren Blut Jesu Christi berichtet, so z.B. in Lanciano oder Walldürn.

Ansprache von Papst em. Benedikt XVI zum Thema Blut Christi Link

Nachrichtensendung vom 28.06.2019

 

Der Zürcher Statthalter gab grünes Licht, für den 10. Marsch fürs Läbe. Der Marsch wird dieses Jahr in Zürich stattfinden.

Zoom/Irena Sendler

Die polnische Katholikin Irena Sendler rettete insgesamt 2500 jüdische Kinder vor der Deportation in Konzentrationslager und damit vor dem sicheren Tod. 1943 wurde sie dafür von der Gestapo inhaftiert und brutal gefoltert. Im Gefängnis hatte sie ein Andachtsbildchen zur göttlichen Barmherzigkeit dabei, auf dem stand „Jesus, ich vertraue auf Dich“, das sie 1979 Papst Johannes Paul II. übergab.

Sie wurde von den Nationalsozialisten zum Tode verurteilt, wurde aber von einem Soldaten dank der Intervention des polnischen Widerstandes befreit. Am Endes Krieges kümmerte sie sich weiter um die von ihr geretteten Kinder und wollte sie mit ihren Familien wieder zusammenführen. Die meisten der Eltern waren jedoch tot, so dass sie sie in Waisenhäusern unterbringen musste, einige schickte sie auch nach Palästina. 1965 erhielt sie von einer jüdischen Organisation eine Auszeichnung für ihr Werk. Gegen Ende ihres Lebens erhielt sie Dank von den Kindern, die sie einst gerettet hatte. Mehrmals wurde sie für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Am 12. Mai 2008 starb sie im Alter von 98 Jahren.

DIE GESCHICHTE

Irena Sendler ist eine 97-jährige Polin, die während des Holocaust 2.500 jüdische Kinder gerettet hat.

Sie nimmt das weinende Baby in ihre Arme, dreht der hysterischen Mutter den Rücken zu und geht in die Nacht. Wenn sie erwischt wird, werden sie und das Baby sterben.
„Versprich mir, dass mein Kind lebt!“ Die Mutter schreit verzweifelt nach ihr.
Sie dreht sich für einen Moment um. „Das kann ich nicht versprechen. Aber ich kann dir versprechen, dass, wenn er bei dir bleibt, er sterben wird.“

Irena Sendler ist 97 Jahre alt. Sie hat dieses Bild in ihren Träumen im Laufe der Jahre unzählige Male gesehen, die Schreie der Kinder gehört, als sie aus dem Griff ihrer Mütter gezogen wurden; jedes Mal ist es eine andere Mutter, die hinter ihr schreit. Für die Kinder schien sie eine gnadenlose Entführerin zu sein; in Wahrheit war sie die Agentin, die ihr Leben rettete.

Frau Sendler, Codename „Jolanta“, schmuggelte in den letzten drei Monaten vor der Auflösung des Ghettos Warschau 2.500 Kinder aus dem Ghetto. Sie fand für jedes Kind ein Zuhause. Jedem wurde ein neuer Name und eine neue Identität als Christ gegeben. Andere retteten auch jüdische Kinder, aber viele dieser Kinder wurden nur im Körper gerettet; tragischerweise verschwanden sie aus dem jüdischen Volk. Irena tat alles, was sie konnte, um sicherzustellen, dass „ihre Kinder“ eine Zukunft als Teil ihres eigenen Volkes haben würden.
Sie listete die Namen jedes geretteten Kindes auf und vergrub die Listen in einem Glas, in der Hoffnung, dass die Kinder nach dem Krieg wieder mit ihren Familien vereint werden konnten.

Frau Sendler nannte den Namen und die neue Identität jedes geretteten Kindes auf dünnen Zigarettenpapieren oder Seidenpapier. Sie versteckte die Liste in Gläsern und vergrub sie unter einem Apfelbaum im Hinterhof ihrer Freundin. Ihre Hoffnung war es, die Kinder nach dem Krieg wieder mit ihren Familien zu vereinen. Obwohl die meisten ihrer Eltern im Warschauer Ghetto oder in Treblinka starben, wurden die Kinder, die überlebende Verwandte hatten, nach dem Krieg wieder an sie zurückgegeben. Doch Irena Sendler versteht sich als alles andere als eine Heldin. „Ich habe nur das getan, was normal war. Ich hätte mehr tun können“, sagt sie. „Dieses Bedauern wird mir bis zu meinem Tod folgen.“

Obwohl sie 1965 die Yad Vashem-Medaille für die Gerechten unter den Nationen erhielt, war die Geschichte von Irena Sendler praktisch unbekannt. Aber 1999 wurde das Schweigen von einigen unwahrscheinlichen Kandidaten gebrochen: vier protestantischen High-School-Mädchen im ländlichen Kansas. Die Mädchen suchten nach einem Thema für den Kansas State National History Day Wettbewerb. Ihr Lehrer, Norm Conard, gab ihnen einen kurzen Absatz über Frau Sendler, aus einer 1994 erschienenen US News & World Report Geschichte, „The Other Schindlers“. Herr Conard dachte, die Zahlen seien falsch. Schließlich hatte noch nie jemand von dieser Frau gehört; Schindler, der so berühmt war, hatte 1.000 Juden gerettet. 250 Kinder schienen wahrscheinlicher als 2.500.

Conard ermutigte die Mädchen, die wahre Geschichte zu erforschen und zu entdecken. Mit seiner Hilfe begannen die Mädchen, das Leben dieser mutigen Frau zu rekonstruieren. Auf der Suche nach ihren Bestattungsunterlagen entdeckten sie zu ihrer Überraschung, dass sie noch am Leben war, neunzig Jahre alt und in Warschau lebte. Die Mädchen sammelten viele Details aus Mrs. Sendlers Leben, die sie schließlich in einem kurzen Stück „Life in a jar“ zusammenstellten. Das Stück wurde seitdem hunderte Male in den Vereinigten Staaten, Kanada und Polen aufgeführt und wurde im Radio und Fernsehen ausgestrahlt, um die stille Heldin der Welt zu präsentieren.

Irena Sendler wurde 1910 in Otwock, etwa 15 Meilen südöstlich von Warschau, geboren. Ihr Vater, ein Arzt und einer der ersten polnischen Sozialisten, erzogen sie dazu, Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrem sozialen Status zu respektieren und zu lieben. Viele seiner Patienten waren arme Juden. Als 1917 eine Typhusepidemie ausbrach, war er der einzige Arzt, der in der Gegend blieb. Er hat sich die Krankheit zugezogen. Seine letzten Worte an die siebenjährige Irena waren: „Wenn du jemanden ertrinken siehst, musst du hinein springen und versuchen, ihn zu retten, auch wenn du nicht schwimmen kannst.“
Schon vor dem Krieg hatte Irena eine starke Loyalität gegenüber den Juden. In den 1930er Jahren setzte sie sich an der Warschauer Universität für ihre jüdischen Freunde ein. Juden wurden gezwungen, getrennt von „arischen“ Studenten zu sitzen. Eines Tages ging Irena auf die jüdische Seite des Raumes. Als der Lehrer ihr sagte, sie solle sich bewegen, antwortete sie: „Ich bin heute Jüdin.“ Sie wurde sofort vertrieben. (Jahrzehnte später, unter kommunistischer Herrschaft, galt sie als subversiv; ihrem Sohn und ihrer Tochter wurde der Zugang zur Warschauer Universität verweigert.)
Im Herbst 1939 fiel Deutschland in Polen ein und begann seinen Feldzug der Massenvernichtung. Viele Polen waren schnell auf der Seite der Nazis. Obwohl Juden von den polnischen Massen nie akzeptiert worden waren, hatten viele von ihnen in den wenigen Tagen vor der Überflutung des Landes mit ihren polnischen Landsleuten gekämpft. Nun bedeuteten diese Loyalitäten nichts mehr.

Frau Sendler war Oberverwalterin im Warschauer Sozialamt, das für die Suppenküchen in allen Stadtteilen zuständig war. Sie verteilten Mahlzeiten und leisteten finanzielle Hilfe und andere Dienstleistungen für die Armen, älteren Menschen und Waisenkinder. Von 1939-1942 war sie an der Beschaffung gefälschter Dokumente beteiligt und registrierte viele Juden unter christlichen Namen, damit sie diese Dienste erhalten konnten; sie nannte sie alle als Typhus- und Tuberkuloseopfer, um Ermittlungen zu vermeiden.

Es war nicht genug. Irena schloss sich der Zegota an, dem Rat für Judenhilfe, der vom polnischen Untergrundwiderstand organisiert wurde und von London aus mit Hilfe vieler britischer Juden operierte. Sie erhielt einen Pass vom Warschauer Seuchenbekämpfungsamt, um das Warschauer Ghetto zu betreten, und schmuggelte Lebensmittel, Medikamente und Kleidung ein. Über 450.000 Juden waren in den kleinen 16-Block-Bereich des Warschauer Ghettos gezwungen worden; 5.000 starben jeden Monat. Irena fühlte, dass ihre Bemühungen nur dazu beitrugen, das Leiden zu verlängern, aber nichts taten, um Leben zu retten. Sie entschied, dass das Beste, was getan werden konnte, war, zu versuchen, die Kinder zu retten. „Als der Krieg begann, ertrank ganz Polen in einem Meer aus Blut. Aber vor allem betraf es die jüdische Nation. Und innerhalb dieser Nation waren es die Kinder, die am meisten litten. Deshalb mussten wir ihnen unser Herz schenken“, sagte Sendler in der ABC News. Durchbrechen der Mauern.

1942 wurde Frau Sendler, „Jolanta“, mit der Leitung der Kinderabteilung von Zegota beauftragt. Sie und ihr fünfundzwanzigköpfiges Team organisierten, um so viele Kinder wie möglich aus dem Ghetto zu schmuggeln. Zehn Mitglieder sollten Kinder herausschmuggeln, zehn sollten Familien finden, die die Kinder aufnehmen sollten, und fünf waren für die Beschaffung falscher Dokumente zuständig.
Das Schwierigste war, die Eltern davon zu überzeugen, sich von ihren Kindern zu trennen. Sogar die vielen weltlichen jüdischen Eltern schauten vor dem Gedanken zurück, ihre Kinder in katholische Häuser oder Klöster zu geben, wo sie getauft oder christliche Gebete gelehrt werden konnten. Viele wählten stattdessen den Tod mit ihren Kindern. Irena, selbst eine junge Mutter, fand es fast unmöglich, Eltern davon zu überzeugen, sich von ihren Kindern zu trennen und sie einem nichtjüdischen Fremden anzuvertrauen. Das Einzige, was ihr Kraft gab, diesem Schmerz standzuhalten, war das Wissen, dass es keine andere Hoffnung auf Überleben gab. Manchmal überzeugte sie schließlich die Eltern, nur um mit der hartnäckigen Ablehnung der Grosseltern konfrontiert zu werden. Sie war gezwungen, mit leeren Händen zu gehen und kehrte am nächsten Tag zurück, um festzustellen, dass die ganze Familie nach Treblinka geschickt worden war.

Viele im Ghetto dachten, dass Treblinka eine Umsiedlung sei. Eigentlich war es noch schlimmer als Auschwitz, das ein Arbeitslager/Todeslager war. Treblinka hingegen enthielt kaum mehr als Gaskammern und Öfen. Im Kampf gegen die Zeit betrat „Jolanta“ mehrmals täglich das Ghetto und trug auf ihrem Arm einen gelben Davidstern, um ihre Solidarität zu zeigen, und versuchte verzweifelt, Eltern davon zu überzeugen, dass sie ihre Kinder mitnehmen durften. Viele Eltern würden sie fragen, warum sie ihr vertrauen sollten. „Du solltest mir nicht vertrauen“, würde sie zustimmen. „Aber es gibt nichts anderes, was du tun kannst.“

Die zweitgrösste Herausforderung war die Suche nach polnischen Familien. Die Todesstrafe für jede Familie, die einen Juden beherbergt, wurde nicht immer durchgesetzt, aber etwa 700 Menschen wurden deswegen getötet. Viele der Kinder mussten in Waisenhäusern und Klöstern versteckt werden. Jolanta schrieb ihnen, dass sie Taschen mit alter Kleidung zum Spenden habe; unter der alten Kleidung würde sie ein Kind verstecken.
Dann gab es den Schmuggel der Kinder aus dem Ghetto. Kleine Kinder wurden sediert, um sie vor dem Weinen zu bewahren, dann versteckt in Säcken, Kisten, Leichensäcken oder Särgen. Ältere Kinder, die vorgeben konnten, krank zu sein, wurden in Krankenwagen herausgebracht. Viele wurden durch Kanäle oder unterirdische Tunnel geschmuggelt oder durch ein altes Gerichtsgebäude oder eine alte Kirche neben dem Ghetto gebracht.
Ausserhalb der Ghetto-Mauern erhielten die Kinder falsche Namen und Dokumente. Frau Sendler behauptet, dass sich niemand jemals geweigert hat, ihr ein Kind wegzunehmen. Aber oft mussten Kinder mehrmals umgesiedelt werden. Sie erinnert sich, dass sie einen kleinen Jungen von einer Wächterfamilie zur nächsten trug, als er schluchzte: „Wie viele Mütter kann ein Mensch haben? Das ist meine dritte!“ Der Schmuggel verlief nicht immer wie geplant. Die vierzehnjährige Renada Zajdman wurde hinausgeschmuggelt, dann aber von ihrem Retter getrennt. Sie überlebte mehrere Monate lang allein in Lagern, bis sie wieder mit Mitgliedern von Zegota in Kontakt kam. Die Kirche war aktiv an einem Grossteil der Arbeit von Frau Sendler beteiligt. Sie betont jedoch, dass es nicht darum ging, Menschen zum Katholizismus zu bekehren, sondern Leben zu retten. Jede Familie musste versprechen, die Kinder nach dem Krieg an alle überlebenden Familienmitglieder zurückzugeben. Leider wurde dieses Versprechen nicht immer eingehalten. Frau Sendler verbrachte Jahre nach dem Krieg mit Hilfe ihrer Listen, um vermisste Kinder aufzuspüren und Familienmitglieder wieder zu verbinden. Von den verbleibenden Waisenkindern wurden etwa 400 mit Adolph Berman, einem Führer in Zegota, nach Israel gebracht. Viele andere haben sich dafür entschieden, bei ihren Adoptiveltern zu wohnen. Trotz der Bemühungen von Frau Sendler, sie aufzuspüren, werden immer noch etwa 400 bis 500 Kinder vermisst; vermutlich haben sie entweder nicht überlebt oder sie leben irgendwo in Polen oder anderswo, vielleicht ohne ihre jüdische Identität zu kennen. Entdeckt!

Zwei Jahre lang waren Jolantas verdeckte Operationen erfolgreich. Dann, am 20. Oktober 1943, holte die Gestapo sie ein. Sie wurde verhaftet, in Warschaus berüchtigtem Pawiak-Gefängnis eingesperrt und gefoltert. Ihre Füsse und Beine waren gebrochen. Sie braucht wegen dieser Verletzungen noch Krücken und einen Rollstuhl und trägt immer noch die Narben dieser Schläge. Sie weigerte sich, einen ihrer Mitverschwörer zu verraten oder den Aufenthaltsort eines der Kinder preiszugeben, Jolanta wurde durch das Erschiessungskommando zum Tode verurteilt, ein Urteil, das sie mit Stolz akzeptierte. Aber ohne ihr Wissen hatte Zegota eine der deutschen Wachen bestochen, die ihr im letzten Moment bei der Flucht half. Er notierte ihren Namen auf der Liste derjenigen, die hingerichtet worden waren. Am nächsten Tag verkündeten die Deutschen lautstark die Nachricht von ihrem Tod. Sie sah Poster in der ganzen Stadt, die darüber berichteten. Die Gestapo fand schließlich heraus, was passiert war; sie schickten die Wache an die russische Front, ein Urteil, das sie für schlimmer hielt als der Tod. Irena verbrachte den Rest des Krieges damit, sich zu verstecken, genau wie die Kinder, die sie gerettet hatte. Von der Gestapo unermüdlich verfolgt, setzte sie ihre Rettungsbemühungen nach Kräften fort, aber bis dahin war das Warschauer Ghetto liquidiert worden.

Aufgrund der Unterdrückung der Geschichte durch das kommunistische Regime und seines Antisemitismus waren sich nur wenige Polen der Arbeit von Zegota bewusst, obwohl 1995 in der Nähe des ehemaligen Warschauer Ghettos eine Gedenktafel zur Ehre der Organisation enthüllt wurde. Frau Sendler setzte ihr Leben einfach und leise fort und arbeitete weiterhin als Sozialarbeiterin…. bis die Entdeckung durch die Teenager aus Kansas sie in die Öffentlichkeit katapultierte.
Irena Sendler wurde 2003 in Warschau mit dem Orden des Weißen Adlers, der höchsten Auszeichnung Polens, ausgezeichnet. In diesem Jahr wurde sie für den Friedensnobelpreis nominiert. Auf einer Sondersitzung im Oberhaus des polnischen Parlaments kündigte Präsident Lech Kaczynski den einstimmigen Beschluss an, Frau Sendler für die Rettung „der wehrlosesten Opfer der NS-Ideologie: der jüdischen Kinder“ zu ehren. Er bezeichnete sie als „große Heldin, die zu Recht nach dem Friedensnobelpreis benannt werden kann. Sie verdient großen Respekt von unserer ganzen Nation.“

Das heutige Warschau zeugt noch heute von Frau Sendlers lebensrettendem Werk. Der Eckladen, in dem die Kinder im Keller versteckt waren, und der Apfelbaum, in dem die Namen der begrabenen Kinder noch stehen, liegen in Sichtweite der Bundeswehrkaserne. Obwohl die Kinder sie nur als Jolanta gekannt hatten, als ihre Geschichte veröffentlicht wurde, erhielt sie Anrufe von Leuten, die ihr Gesicht auf den Fotos erkannten: „Ich erinnere mich an dein Gesicht! Du hast mich aus dem Ghetto geholt!“
In einem Interview mit ABC News äußerte Frau Sendler Anfang des Jahres einige ihrer Frustrationen darüber, wie wenig sich in der Welt verändert hat: „Nach dem Zweiten Weltkrieg schien es, dass die Menschheit etwas verstand und dass so etwas nicht wieder passieren würde“, sagte Sendler. „Die Menschheit hat nichts verstanden. Religiöse, Stammes- und nationale Kriege dauern an. Die Welt ist weiterhin in einem Meer aus Blut.“ Aber sie fügte hinzu: „Die Welt kann besser sein, wenn es Liebe, Toleranz und Demut gibt.“


Irena Sendler ist am 12. Mai 2008 gestorben.
Im April 2009 wurde ihre Geschichte in einem Fernsehfilm „Das mutige Herz von Irena Sendler“ gezeigt.

Quelle: aish.com

Nachrichtensendung vom 21.06.2019

 

Marsch fürs Läbe mit 25.000 Unterzeichner, verlangen vom Bundesrat, eine Klarstellung im Abtreibungspolitik. Mehr dazu in unserer Nachrichtensendung.

News

Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Sonntag nach Pfingsten. An ihm wird in der römisch-katholischen Kirche die Urquelle aller Gnaden der Erlösung, die wir im Kirchenjahr feiern und uns aneignen, die heiligste Dreifaltigkeit (Trinität), Vater, Sohn und Heiliger Geist gedacht. Sie haben den Ratschluss, die gefalle Menschheit zu erlösen, gefasst. Die Menschwerdung des Sohnes Gottes, das ist die Vereinigung der göttlichen mit der menschlichen Natur in der Einheit der göttlichen Person, ist das Werk aller drei göttlichen Personen. Letzter, tiefster Grund und letzte, tiefste Wirkursache der Gnade, der Erlösung, Heiligung und Vollendung des Menschen im Gottesreich der heiligen Kirche ist die heiligste Dreifaltigkeit.
Diese Dreifaltigkeit bekennen die Gläubigen z.B. beim Sprechen des Nikäno-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses, wo es heißt: „Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat … Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater … Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten …“
Gott in sich selbst (immanente Trinität) hat sich den Menschen in der Geschichte um unseres Heils willen offenbart (ökonomische Trinität). Bei aller theologischen Interpretation bleibt dieser „Gott in drei Personen“ ein Geheimnis, dem man sich nur staunend, mit gläubigem Herzen nähern kann.
Das Dreifaltigkeitsfest stellt uns Gott vor als den einen Gott, der gleichzeitig drei-einig ist: Vater, Sohn und Geist. Anders als bei anderen Festen steht im Mittelpunkt des Dreifaltigkeitsfestes eine christliche Grundaussage, kein einzelnes Heilsereignis. Der Ursprung dieses Festes liegt im Mittelalter, im gallischen Raum. In Klöstern wurde es schon vor der Wende ins 2. Jahrtausend gefeiert. Erst unter Papst Johannes XXII. wurde es 1334 für die ganze Kirche offiziell eingeführt. Das wir das Fest am Sonntag nach Pfingsten feiern, verdeutlicht, dass hier die Vollendung des Heilsmysterium im Mittelpunkt steht. Gott ist in sich selbst Beziehung: Vater – Sohn und Geist. Er will, dass wir Menschen die Beziehung zu ihm suchen und pflegen. Zugang zum Geheimnis des Hochfestes der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, das gleichwohl Geheimnis bleibt, finden wir über Jesus und seine Botschaft vom Vater im Himmel und vom Geist, den der Vater im Namen Jesu sendet (vgl. Johannes 14, 26). Mit jedem Kreuzzeichen erinnern wir uns daran, dass wir auf den dreifaltigen Gott getauft sind. Die römisch-katholische Kirche zählt die Sonntage bis zur Liturgiereform 1969 „nach Pfingsten“.
„Gott ist Licht“ (1 Joh. 1,5). Deshalb ist die Gewandfarbe des Festes weiss.

Nachrichtensendung vom 14.06.2019

 

Vatikan verurteilt „Gender-Idiologie“

Opus Dei – Homilien von Hl. Josefmaria / 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Sendung wird uns Dr. theol. Andreas Wildhaber, Priester von Studentenheim Allenmoos und Mitglied von Opus Dei, einen Beitrag zum Pfingstfest geben.

 

Nachrichtensendung vom 07.06.2019

 

 

US-Christen rufen zum Boykott gegen Netflix auf.

Kinder glauben an Gott / 20

 

 

 

 

 

 

Luka wird weiter im Buch „Wir wollen Freunde Jesu werde“, aus den Kapitel Verkehrsregeln.

Opus Dei – Homilien

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Sendung über die Vortragsreihe von hl. Josef Maria. Zuvor ein Interview mit Dr. Beat Müller, Medienverantwortlicher und Priester von Opus Dei.

 

Nachrichtensendung vom 31.05.2019

 

Erzbischof Vigano kritisiert Papst Franziskus.

Nachrichtensendung vom 24.05.2019

 

Alle sprechen von Migration, aber niemand von Christenverfolgung. Daher haben wir uns entschieden eine Spezialsendung zu machen.

Nachrichtensendung vom 17.05.2019

 

US-Bundesstaat Alabama verschärft das Abtreibungsgesetz. Mehr dazu in unserer Nachrichtensendung #kathnews.

Nachrichtensendung vom 03.05.2019

 

Nordmazedonien: Alle sind nicht erfreut über den Besuch von Papst Franziskus, ist ein Thema von mehreren.

Kinder glauben an Gott / 19

 

 

 

Luka liest weiter aus dem Buch „Kinder wollen Freunde Jesu werden“.

Nachrichtensendung vom 26.04.2019

 

Der Fall Kardinal Pell geht in die nächste Runde.

Ostersendung vom 21.04.2019

 

 

 

 

 

Im Namen des ganzen Teams wünsche ich Ihnen frohe und gesegnete Ostern.

Sendung zu Ostern sowie die Osterbotschaft, von unserem geistlichen Berater und Priester des Opus Dei in der Schweiz, Dr. Don Nerio Medici.

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Karsamstag 2019

 

Sendung zu Karsamstag.

Nachrichtensendung vom 19.04.2019 sowie Sendung zum Karfreitag

 

 

 

 

 

 

Kurze Einleitung vom Kreuzweg im Kolosseum. Sowie die Sendung zum Karfreitag.

Gründonnerstag 2019

Sendung zum Gründonnerstag

 

 

 

 

Hier können Sie über Triduum Sacrum lesen.

Karwoche 2019 / 1

Meditationstexte zur Karwoche von Josefmaria, Gründer von Opus Dei.

 

 

Palmsonntag / Karwoche 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute können Sie die Sendung zum Palmsonntag und wir leiten die Karwoche ein.

Nachrichtensendung vom 12.04.2019

Unter anderem können Sie folgende Nachricht hören:

Wurde das Redemanuskript, von Papst Franziskus, manipuliert?

Fastenzeit / 7

 

 

 

 

 

Seit dem Passionssonntag sind wir in die wichtigste Zeit der Fastenzeit eingetreten. Heute wird Ihnen Frau Eva Hoffman kurz über den Palmsonntag informieren. Am Sonntag hören Sie die Sendung „Du bist nicht allein“. Dort werde ich die Karwoche einleiten.

Nachrichtensendung vom 05.04.2019

 

Althochmeister Pratter kritisiert die Christenverfolgung.

Fastenzeit / 6

 

 

 

Luka wird für Sie die Ostergeschichte erklären und ich erkläre die Bedeutung der Kreuzverhüllung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: katholisch.de, www.st-alexander-iggenhausen.de

Nachrichtensendung vom 29.03.2019

 

Papst Franziskus lässt den Petrusring nicht küssen.

Fastenzeitsendung Teil 4

 

Betrachtung zur Fastenzeit. Text von Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 22.03.2019

 

Debatte um Priesterinnen noch nicht vom Tisch.

Fastenzeit 2019 / 3

 

Der dritter Teil der Fastenzeitsendung behandelt die Fastenordnung.

Nachrichtensendung vom 15.03.2019

Seligsprechungsverfahren von Pfarrer Hamel wurde abgeschlossen.

Fastenzeit 2019 / 2

In der heutigen Sendung geht es um die Fastentücher und vieles mehr. Vorab hören Sie eine kurze Betrachtung über die Fastenzeit, von heiligen Josef Maria Gründer von Opus Dei.

Nachrichtensendung vom 08.03.2019

 

Revisionsverfahren von Kardinal Pell wohl erst im Juni.

Fastenbotschaft 2019

 

Unser geistlicher Berater, Dr. Don Nerio Medici von Opus Dei, gibt uns die Fastenbotschaft in diesem Jahr.

 

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Fastenzeit 2019

 

 

 

 

 

 

In der heutigen Kindersendung „Kinder glauben an Gott“ wird Ihnen Luka kurz über die Fastenzeit informieren.

Ich werde die Bedeutung, in der Sendung „zoom“, über Aschermittwoch sowie über die liturgischen Farben Sie informieren.

 

Nachrichtensendung 01.03.2019

 

Kardinal Pell wurde schuldig gesprochen.

 

 

 

 

Ansprache hier

Fastenbotschaft hier

Nachrichtensendung vom 22.02.2019

 

Petition am Bundesrat in Bern wurde übergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung vom 15.02.2019

 

Neuer Mel Gibson – Film über Jesus. Diesmal von der Auferstehung.

Nachrichtensendung vom 8.2.2019

 

 

 

 

 

 

 

Die Grippewelle hat die Schweiz im Griff so auch die Redaktion. Leider muss ich Ihnen mitteilen,  dass die heutige Nachrichtensendung – zum ersten mal in knapp drei Jahren – ausfallen wird. Bis in einer Woche.

Kinder glauben an Gott

 

 

Luka fährt weiter im Buch „Wir wollen Freunde Jesu werden“. Heute geht es um die „Verkehrsampel“ zur Vorbereitung der Beichte.

Nachrichtensendung vom 25.01.2019

 

Sondersendung zum 34. Weltjugendtags in Panama

ZOOM/Weltverfolgungsindex 2019

In der gestrigen Nachrichtensendung ist mir ein Lapsus unterlaufen. Sie hören nun die Sendung „ZOOM“ und nicht wie angekündigt die Sendung „Focus“.

 

 

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Nachrichtensendung vom 18.01.2019

Basler Bischof Felix Gmür in Bedrängnis wegen Affäre, wegen einen Priester in Riehen. 

Nachrichtensendung vom 11.01.2019

 

Überreste von 34 äthiopischen Christen gefunden.

 

Dreikönigsfest

 

 

 

 

 

 

 

WIR WÜNSCHEN IHNEN EIN FROHES UND GESEGNETES DREIKÖNIGSFEST!

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Nachrichtensendung vom 04.01.2019

 

Grossmufti von Irak verbietet Muslimen, an Weihnachten und Silvester, uns Christen zu gratulieren.

HAPPY NEW YEAR!!

 

WIR WÜNSCHEN IHNEN EIN FROHES UND GESEGNETES NEUES 2019 JAHR!!

IHR NOVARADIO.CH TEAM

Nachrichtensendung vom 28.12.2018

 

 

 

 

 

 

 

Ein Weihnachtwunder in Texas sowie eine peinliche Weihnachtkarte von der Integrationsministerin, Frau Annette Widmann-Mauz (CDU), aus Deutschland.

Adventssendung vom 26.12.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

katholisch-informiert.ch

 

 

 

 

 

 

 

Wann beginnt und endet die Weihnachtzeit?

Ich stelle Ihnen denn ersten Märtyrer, in der Sendung Focus, hl. Stephanus vor.

Adventssendung vom 24.12.2018

 

 

 

 

 

Am Heiligenabend haben wir folgendes für Sie vorbereitet.

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Adventssendung vom 23.12.2018

 

 

 

 

 

Wir bereiten Sie auf den Heiligabend vor. Mit Lesung aus der Bibel ver. Weihnachtslieder u.v.m.

Adventssendung vom 22.12.2018

 

 

 

 

 

 

Dritter und letzter Teil von theologische Erläuterung von Advent und Weihnachten.

Adventssendung vom 21.12.2018

 

 

 

 

 

 

Nachrichtensendung:

Vatikan gibt kein Asyl an Asia Bibi

5 Tipps für die letzten Adventstagen

Adventszeitsendung:

Luka liest eine Adventsgeschichte und Ivan singt etwas vor

Adventssendung vom 20.12.2018

 

 

 

 

 

 

Heute werden wir das Thema Weihnachtsbaum behandeln. Dazu habe ich mit Herr Michael Weissbrot, Revierleiter von der Burgergemeinde Bern, ein Interview geführt u.v.m.

Adventssendung vom 19.12.2018

 

 

 

 

 

 

Heute könnt Ihr folgendes in der Adventssendung hören:

  • Bedeutung des Stern von Bethlehem vorgetragen von         Frau Marina Kuoni
  •  Advent mit Luka und Ivan singt ein Lied
  •  Krippenspiel vorgelesen von Frau Eva Hoffman

Adventssendung vom 18.12.2018

Foto: Denk an mich

 

 

 

Heute stellen wir Ihnen die Stiftung „Denk an mich“ vor. Mein Interviewgast ist die Geschäftsführerin Frau Sara Mayer.

Am Ende der Sendung wird Ihnen Frau Martina Kuoni eine Adventsgeschichte, über das Hirtenlied, vorlesen.

https://denkanmich.ch/

 

 

 

Foto: Sara Mayer

Adventssendung vom 17.12.2018

 

 

 

 

 

 

Foto: Novaradio.ch

 

 

 

 

Am 12. Dezember haben wir Sie, über das Thema Weihnachtskrippe, allgemein informiert. Heute gehen wir etwas tiefer in die Materie hinein. Und zwar, biblische Grundlage und historisch erklärt.

Im zweiten Teil der Sendung befassen wir uns mit der religiösen Heiligabendfeier sowie über den Arbeits-, Fasten- und Abstinenztag.

Adventssendung vom 16.12.2018

 

 

 

 

 

 

 

GAUDETESONNTAG

Am heutigen Gaudete wird uns Pfarrer Nicolas Betticher, von der Bruder Klaus Kirche Bern, den Impuls zum Lukasevangelium (Lk 3,10-18) geben.

 

 

 

Adventssendung vom 15.12.2018

 

 

 

 

 

 

Advent und Liturgie theologisch erklärt Teil 2.

Adventssendung vom 14.12.2018

 

 

 

 

 

 

Zwei Nachrichten vorab:

  • Christenverfolgung in Iran, China und Europa
  • Rahmenprogramm für das Friedenslicht 2018

In der Sendung „Adventzeit auf Novaradio.ch“ hören Sie folgendes:

  • Tagesheiliger: Johannes von Kreuz
  • Betrachtung von Gründer des Opus Dei zum Thema
    Advent
  • Adventsgeschichte gelesen von Vera Novakovic