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ZOOM: Vortrag von Frau Beatrice Gall, zum Thema Abreibung

In diesem Vortrag spricht Frau Beatrice Gall, Präsidentin von der Organisation „Marsch fürs Läbe“, aus der gesellschaftlichen Sicht, zum Thema Abtreibung.

NEWS: Marsch fürs Läbe 2024

«Stah uf fürs Läbe!»

Am 14. September 2024 findet bereits zum 14. Mal der Marsch fürs Läbe in der Schweiz
statt. Im Programm dabei sind in diesem Jahr u.a. Nationalrat Marc Jost (EVP) und Dr.
med. Paul Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben in Deutschland.
Im September gehen in Zürich-Oerlikon Lebensschützer aus der ganzen Schweiz und dem
Ausland auf die Strasse, um den Jüngsten in unserer Gesellschaft eine Stimme zu geben.
Unter dem diesjährigen Motto «Stand up for life – Stah uf fürs Läbe!» setzen sie sich für das
Lebensrecht von Kindern ein und rufen auch andere dazu auf.
Auch Marc Jost, Nationalrat und Beauftragter Public Affairs der Schweizerischen Evangelischen
Allianz, ist es ein Anliegen, Müttern und Vätern in der Schweiz Mut zu machen: «Ungewollt
schwangere Frauen sind teilweise in sehr schwierigen Situationen. Mir ist es wichtig, dass diese
werdenden Mütter bestmöglich unterstützt und ermutigt werden, damit sie ihrem Kind das
Leben schenken können», so der Berner Politiker.


Gewissensfreiheit im Berufsalltag

Wer kompromisslos für das Leben handelt, erlebt Widerstand. Darüber weiss Dr. med. Paul
Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben in Deutschland, zu berichten. Der Mediziner
spricht beim Marsch über Einschränkungen der Gewissensfreiheit insbesondere im
medizinischen Berufsalltag.
Des Weiteren sind auf der Marschbühne am Marktplatz verschiedene Personen, Gruppen und
Initiativen vertreten, darunter die internationale Gebetskampagne «40 days for life», die
mittlerweile in 1’000 Städten und 64 Ländern aktiv ist, und der em. Weihbischof Marian Eleganti.
Musikalisch umrahmt die Schweizer Band «Salty Sisters» das Programm. Für Kinder wird ein
Bastelprogramm angeboten.
Der Marsch fürs Läbe findet in der Schweiz jährlich am Samstag vor dem Eidgenössischen
Dank-, Buss- und Bettag statt. Er wird von zehn Trägerorganisationen und sechs
Medienpartnern unterstützt.
Mehr Infos: www.marschfuerslaebe.ch.

PRO LIFE: «Stand up for life!» am 14. September 2024 in Zürich

Das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich hat den Veranstaltern des «14. Marsch fürs
Läbe» die Durchführung eines Bekenntnismarsches zum Lebensrecht und eine
Platzkundgebung zugesagt. Der nächste Marsch fürs Läbe findet somit am 14.
September 2024 wieder in Zürich-Oerlikon statt.
«Stand up for life!» So lautet das Motto beim diesjährigen Marsch fürs Läbe in Zürich-Oerlikon.
Die Organisatoren rufen dazu auf, sich mit der Teilnahme am 14. September 2024 zum
Lebensschutz zu bekennen. Sie fordern, die Bedingungen für werdende Mütter zu verbessern
und Hilfsangebote für Familien in Not auszubauen. Eine 25-köpfige Samba-Band, die den
Marschzug begleitet, sorgt dabei nicht nur für mitreissende Musik, sondern auch für
Lebensfreude.

Mitmenschlichkeit gefordert

Täglich werden in der Schweiz ca. 30 Kinder bereits vor der Geburt getötet. Ein Armutszeugnis
für die reiche Schweiz und ein lauter Appell an die Handlungsmacht der Politiker sowie die
Herzen der Mitmenschen in diesem Land. Denn Mitmenschlichkeit ist das Merkmal einer
zivilisierten Gesellschaft.
Entsprechend forderte bereits im letzten Jahr eine der Referentinnen beim Marsch fürs Läbe:
«Wir brauchen mehr Orte, wo helfende Menschen auf Hilfesuchende treffen, so dass alle
Frauen in Not eine Chance bekommen, ihr Kind auf die Welt zu bringen und Unterstützung zu
finden». Selbst durch Gewalteinwirkung schwanger geworden, erlebte sie in ihrer Not
Unterstützung und Hilfe, sodass sie ihr Kind lieben und ihm das Leben schenken konnte.
Der diesjährige Marsch fürs Läbe möchte mithelfen, dass solche Unterstützungsangebote in der
Schweiz zunehmen und mehr Mütter und Väter Ja zu ihren Kindern sagen können. Dadurch soll
eine Schweiz entstehen, in der für Familien in Not Hilfe und Unterstützung greifbar ist – damit
jedes Kind leben darf.

Quelle und mehr Infos unter: www.marschfuerslaebe.ch

NEWS: Marsch fürs Läbe 2023

„Es braucht alternative Unterstützung für Mutter und Kind“

Mit rund 1500 Teilnehmern fand heute um 14:30 Uhr in Zürich-Oerlikon der „13. Marsch fürs Läbe“ statt. Neben einem klaren Pro-Life-Statement von EDU-Nationalratskandidat Erich Vontobel begeisterte ein buntes Programm mit verschiedenen Lebensgeschichten, Gästen aus dem Ausland und mitreissender Musik das Publikum. Erstmals gab es eine Live-Schaltung zum Lebensrechtsmarsch nach Berlin.

Heute fanden in Deutschland parallel zwei Märsche für das Leben statt. In Berlin und Köln fanden sich am Nachmittag tausende Lebensschützer ein. In einer Live-Schaltung aus Berlin auf die Bühne in Zürich erklärte Alexandra Linder, Bundesvorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht: „Es ist so schön, wir könnten noch zwei Stunden gehen!“

Anschliessend begrüsste die stimmgewaltige Schweizerin Bernarda Brunovic das Publikum in Zürich mit „Welcome on earth“. Komponist und Kaplan Thomas de Bayer, der aus Deutschland angereist war, erklärte zum Song: „Pro Lifer sind effektiv, sie retten tausende von Leben. Das Lied ist ein Dankeschön.“

Susanne Kummer, Direktorin des Wiener Bioethik-Instituts IMABE, das im Sommer eine Studie zu den psychischen Folgen von Abtreibungen herausgab, betonte in ihrem Referat: „Abtreibung erlauben, um Frauen zu schützen, ist ein Narrativ, das wissenschaftlich nicht gestützt. Frauen müssen über Komplikationen und Folgen einer Abtreibung informiert sein. Es braucht alternative Unterstützung für Mutter und Kind.“

Bewegende Lebensgeschichten

Sieben Frauen und ein Mann gaben dem diesjährigen Motto des Marsches „Sei ihre Stimme“ ein Gesicht. Sie zeigten mit ihren persönlichen Geschichten, dass das Thema Lebensschutz und Abtreibung nicht nur die jeweilige Mutter und das Kind betrifft, sondern auch deren Umfeld. So erzählte z.B. Jeanine B., deren Schwester sechs Monate nach der Geburt starb: „Meine Schwester kennenzulernen, und zu lieben, waren all diesen Schmerz des Verlustes wert. Ich behalte ihr Lächeln stets im Kopf. Ihr Name war Lucienne. Das bedeutet Lichtbringer.“ Ihre Eltern seien sehr unter Druck gestanden, ihre Schwester aufgrund der Diagnose Trisomie 18 abzutreiben. „Danke, dass ihr meine kleine Schwester, trotz allem Gegenwind, nicht abgetrieben habt. Ihr seid für mich Helden“, bekannte die 24-Jährige.

Barbara G., die viele Jahre als Hebamme tätig war, wurde in ihrer Spitalausbildung geraten, zu Abtreibungen zu schweigen. Sie ermutigte Personen aus dem Medizinbereich, immer wieder das Gespräch zu suchen: „Es warten viele Kolleginnen auf ein Gegenüber, bei dem sie ihr Herz ausschütten können. Das eiserne, verlangte Schweigen ist wie ein kalter Panzer.“

Dass man sogar in Extremsituationen ein Ja zum Leben finden kann, zeigte Salome S. mit ihrer Lebensgeschichte: „Ich bin hier, weil ich selbst erlebt habe, dass das Leben lebenswert ist, auch wenn die Umstände dagegensprechen“, so die 34-Jährige. Mit 19 im Drogenmilieu und auf der Strasse lebend, wurde sie unter Gewalteinwirkung schwanger. „Der Frauenarzt riet mir nach einer kurzen Begrüssung, mein Kind abzutreiben. Doch auch in meinen dunkelsten Stunden auf der Strasse und obwohl mein damaliger Freund auf Abtreibung bestanden hatte, war es für mich keine Option. Ich wusste, dass ich die Gedanken über mein Kind vom Akt der Zeugung trennen musste!“ Sie konnte schliesslich einen Entzug machen und mit Unterstützung ihre inzwischen 14-jährige Tochter auf die Welt bringen. Heute ist Salome S. verheiratet und hat fünf Kinder.

Hilfsmöglichkeiten sind wichtig

Der Zürcher Kantonsrat und Nationalratskandidat Erich Vontobel (EDU) machte im zweiten Teil der Kundgebung auf die Wichtigkeit von Hilfsmöglichkeiten wie dem Babyfenster aufmerksam: „Babyfenster können u.a. dazu beitragen, dass die eine oder andere Abtreibung verhindert wird.“ Vor zehn Jahren hatte er im Zürcher Kantonsrat ein Postulat für ein Babyfenster im Kanton Zürich eingereicht. Das Medienecho damals war gross. Die Regierung wollte zwar selbst keines errichten, einer privaten Initiative zur Eröffnung eines Babyfensters stellte sie sich jedoch nicht in den Weg. Vontobel brachte seine 20-jährige Nichte mit auf die Bühne, die das Down Syndrom hat, und auf seine Frage, ob sie gerne lebe, mit einem klaren Ja antwortete.

Auch die bekannte Schweizer Sängerin mit kroatischen Wurzeln, Bernarda Brunovic, begeisterte das Publikum. Brunovic ist seit ihrer Geburt blind. Ihre Eltern entschieden sich damals – gegen den Rat der Ärzte – für ihr Leben, sehr zu Freude der Marschteilnehmer. Den Abschluss fand die Kundgebung mit Vertretern von katholischer (Weihbischof Marian Eleganti), reformierter (Pfr. Viviane Krucker-Baud, Generalsekretärin der Schweizerischen Evangelischen Allianz) und freikirchlicher (Jochen Gsell, Gebet für die Schweiz) Seite um kurz nach 17 Uhr.

Marschzug durch Zürich-Oerlikon

Höhepunkt des Tages war der fröhliche Marsch durch die Strassen Oerlikons, der unter grossem Polizeieinsatz stattfand. Dass dieser aufgrund von Drohungen durch linksextreme Kreise immer wieder nötig ist, machte klar: Die just in dieser Woche im Kantonsparlament diskutierte Frage, wie mit Ausschreitungen und unbewilligten Demonstrationen bzw. Störungen bewilligter Veranstaltungen zukünftig umzugehen sei und wer die Kosten für Polizeieinsatz und Sachbeschädigungen tragen müsse, hat einmal mehr Dringlichkeit erlangt.

Quelle: marsch fürs läbe schweiz

Nachrichtensendung vom 15.09.2023

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Marsch fürs Läbe am 16.09.2023